DE29704301U1 - Verbindungsstutzen für einen Luftschlauch einer Lüftungsleitung - Google Patents
Verbindungsstutzen für einen Luftschlauch einer LüftungsleitungInfo
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Description
Verbindungsstutzen für einen Luftschlauch einer Lüftungsleitung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verbindungsstutzen nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
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Bei der Installation von Lüftungsleitungen zur Belüftung oder Entlüftung von Räumen,
insbesondere von Gebäuden, werden aus verschiedenen Gründen Luftschläuche verwendet,
die eine betreffende Lüftungsleitung insgesamt oder nur einen Teil davon bilden können.
Wenn eine Lüftungsleitung einen ungeraden und schwierigen Verlauf aufweist, z.B.
mehrfach abgewinkelt ist oder in Kurven verläuft, ist es in vielen Fällen vorteilhaft, die
Lüftungsleitung in Form eines flexiblen Schlauches zu verlegen, der aufgrund seiner
Flexibilität in einfacher Weise durch Biegen an den jeweiligen Verlauf angepaßt werden
kann. Für einen geraden Verlauf einer Lüftungsleitung, wie es z.B. bei einer Steigleitung
in vielen Fällen vorkommt, ist es dagegen vorteilhaft, feste bzw. starre Lüftungsrohre zu
verwenden.
Außerdem werden Lüftungsschläuche vorteilhaft für Leitungsverbindungen verwendet,
z.B. bei Leitungsabzweigungen oder zur Verbindung eines Lüftergerätes, weil ein Lüftungsschlauch aufgrund seiner Flexibilität auch dann installiert werden kann, wenn
keine Flucht zwischen zwei Verbindungsstellen besteht, was in den meisten Anwendungsfällen der Fall ist.
Es gibt Lüftungsschläuche in verschiedenen Ausgestaltungen. Wenn ein Lüftungsschlauch
aus einem vorzugsweise elastisch biegsamen oder dehnbaren Material besteht, z.B.
Kunststoff oder Gummi, ist er sowohl diametral als auch axial flexibel und somit durch
biegen oder strecken bzw. stauchen anpassbar. Es ist jedoch auch möglich, einen Lüftungsschlauch aus einem festen Material, z.B. aus Metall wie Aluminium- und/oder
Stahlblech zu fertigen, wobei die Flexibiltät durch die Formgebung des Mantels erreicht
wird, wie es z.B. bei einem Wellrohr oder Faltenrohr der Fall ist. Insbesondere bei der
Belüftung und Entlüftung von Gebäuden werden Lüftungsrohre aus Metall verwendet,
deren Mantel in wendelförmig verlaufenden Falten gelegt ist. Solche Well- oder Falten-Luftschläuche
lassen sich leicht biegen und strecken, wobei ihre Querschnittsgröße und form im wesentlichen unverändert ist und sie auch von Tieren, z.B. Ratten, nicht
beschädigt und perforiert werden können. Aufgrund der Ausgestaltung des Schlauchmantels in Wellen oder Falten weisen solche Lüftungsschläuche eine
wellenförmige Mantelaußenfläche oder Mantelinnenfläche auf.
a:\mel-1 .doc
Zur Verbindung von Lüftungsleitungsabschnitten und auch Luftschläuchen sind
Muffenverbindungen üblich, bei denen ein Luftschlauch auf einen Verbindungsstutzen
eines Lüftungsgerätes oder einer weiterführenden Lüftungsleitung aufgesteckt oder in den
Verbindungsstutzen eingesteckt ist. Zur Fixierung einer solchen Muffenverbindung sind
Nietverbindungen bekannt. Des weiteren kann der Verbindungsstutzen mit einer Schraubenverbindung befestigt werden, wobei eine ödere mehrere Schrauben, den
Verbindungsstutzen und den Luftschlauchmantel radial durchfassen. Eine solche Schraubenverbindung ist aus mehreren Gründen nachteilig. Zum einen bedarf es eines
beträchtlichen Arbeitsaufwandes, den Verbindungsstutzen und Luftschlauchmantel zu
durchbohren und eine Schraube einzuschrauben. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß in
vielen Einbaupositionen ein Durchbohren aus Platzgründen garnicht möglich ist. Ein
weiterer Nachteil dieser bekannten Befestigungsmaßnahme besteht darin, daß die Schraube
in den freien Innenquerschnitt hineinragt und im Funktionsbetrieb die Luftströmung
beeinträchtigt. Außerdem kann eine solche Schraube Luftklappen behindern oder blockieren, die in vielen Fällen im Bereich eines Verbindungsstutzens angeordnet werden.
Wenn ein solcher Schaden erst nach der Montage des gesamten Lüftungssystems erkannt
wird, ist eine nachträgliche Korrektur vorzunehmen, was insbesondere bei einer Unterputz-Anordnung und auch bei einer Überputz-Anordnung mühsam, aufwendig und
teuer ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verbindungsstutzen der eingangs
angegebenen Art so auszugestalten, daß eine einfache Verbindung mit dem Luftschlauch
möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Verbindungsstutzen weist auf seiner Mantelfläche wenigstens einen
Eingriffsnocken auf, der mit der gegenüberliegenden Wandung des Luftschlauches kraftschlüssig oder formschlüssig in Eingriff steht und dadurch den Luftschlauch fixiert.
Ein kraftschlüssig wirksamer Eingriff ist angegeben, wenn der wenigstens eine
Eingriffsnocken mit einer Druckspannung an der gegenüberliegenden Mantelfläche des
Luftschlauches anliegt, wobei es sich um eine glatte bzw. zylindrische Mantelfläche
handeln kann. Die radiale Druckspannung zwischen dem Eingriffsnocken und dem Luftschlauchmantel kann durch ein radiales Übermaß erreicht werden, mit dem der
Eingriffsnocken soweit von der Mantelfläche des Verbindungsstutzens absteht, daß in der
Verbindungsstellung eine Druckspannung zwischen dem Eingriffsnocken und der Luftschlauchwandung besteht. Dabei kann der Luftschlauch aus einem radial vorzugsweise
elastisch dehnbaren Material bestehen, oder er kann auch aus einem undehnbaren Material
bestehen. In beiden Fällen ist die Querschnittsgröße des Luftschlauches so groß zu
bemessen, daß der Eingriffsnocken mit einer Druckspannung am Luftschlauch anliegt.
Eine formschlüssige Verbindung ergibt sich dann, wenn die dem Emgriffsnocken
gegenüberliegende Mantelfläche des Luftschlauches in Umfangsrichtung wellenförmig
geformt ist oder axial einander folgende Ausnehmungen aufweist. Dabei ist auch in diesem
Falle der Eingriffsnocken mit einem Übermaß bezüglich der Nenn-Querschnittsgröße des
Luftschlauches zu bemessen, so daß beim Zusammenschieben des Verbindungsstutzens
und des Luftschlauches der Eingriffsnocken mit einer gewissen Druckspannung an der ihm
gegenüberliegenden Wandung des Luftschlauches anliegt und in eine wahlweise Ausnehmung einzurasten vermag. Bei einer solchen Ausgestaltung ist die
Formschlußverbindung eine Verrastungsvorrichtung.
Es ist im Rahmen der Erfindung möglich und vorteilhaft, den wenigstens einen
Eingriffsnocken mit Eingriffsspitzen oder -kanten auszubilden. Hierdurch wird bei einer
kraftschlüssig wirksamen Verbindung die Verbindung aufgrund einer vergrößerten Reibung zwischen den Spitzen oder Kanten und der gegenüberliegenden Wandung des
Luftschlauches vergrößert. Diese Ausgestaltung ist jedoch auch bei einer formschlüssig
wirkenden Verbindung vorteilhaft, da die Spitzen oder Kanten sich dazu eignen, auch in
kleine Ausnehmungen einzurasten. Solche kleinen Ausnehmungen ergeben sich insbesondere dann, wenn die Falten eines gefalteten Luftschlauchmantels dicht aneinanderliegen.
Das Zusammenschieben des Verbindungsstutzens und des Luftschlauches läßt sich dann
erleichtern, wenn der wenigstens eine Eingriffsnocken eine Anlaufschräge oder -rundung
aufweist, die das Zusammenschieben erleichtert.
Es ist im weiteren vorteilhaft, den Eingriffsnocken einfederbar auszubilden, so daß die
Druckspannung zwischen ihm und dem Luftschlauch durch die Federkraft bestimmt ist und
Toleranzen in der Größenabmessung des Eingriffsnockens und in der Querschnittsabmessung des Luftschlauches ausgeglichen werden können, wodurch das
Zusammenschieben ebenfalls erleichtert wird. Eine einfache und kostengünstig herstellbare
sowie gut funktionierbare Ausgestaltung für einen Eingriffsnocken ist die Form einer
Zunge, die vorzugsweise in die Zusammenschiebrichtung gerichtet ist, jedoch auch in
Umfangsrichtung gerichtet sein kann. Eine solche Zunge kann besonders einfach durch U-förmiges
Ausschneiden und Ausbiegen aus der Wandung des Verbmdungsstutzens hergestellt sein.
• *
• ·
Im Rahmen der Erfindung können mehrere auf dem Umfang verteilt angeordnete
Eingriffsnocken vorgesehen sein. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind drei
Eingriffsnocken auf den Umfang verteilt angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige Verbindungsspannung zwischen dem Verbindungsstutzen und dem
Luftschlauch. Es ist im weiteren möglich, ein oder mehrere Eingriffsnocken axial versetzt
oder auf axial beabstandeten Teilkreisen anzuordnen. Das Zusammenschieben des Verbindungsstutzens und des Luftschlauches wird im weiteren dadurch vereinfacht, daß
der Verbindungsstutzen zu seinem freien Ende hin konisch konvergent geformt ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, den Verbindungsstutzen mit einem Flansch
auszubilden insbesondere zwecks Verbindung mit einem Lüftungsgerät oder mit einem
Lüftungsrohr im Bereich eines Abzweigs. Im letzteren Fall kann der Flansch an die
Rundung eines Luftrohres angepaßt sein, mit dem der Verbindungsstutzen verbunden
werden soll. Der Verbindungsstutzen kann jedoch auch in spiegelbildlicher Doppelanordnung eine Verbindungsmuffe bilden.
Die erfmdungsgemäßen Ausgestaltungen zeichnen sich durch Einfachheit, einfache und
kostengünstige Herstellbarkeit, gute Verbindungsfunktion und eine kleine und nicht
störende Bauweise aus, wobei im weiteren eine sichere Verbindung gewährleistet ist.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand von
vorteilhaften Ausgestaltungen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Verbindungsstutzen in muffenförmiger Verbindung mit
einem Luftschlauch in der Seitenansicht, teilweise vertikal geschnitten;
Fig. 2 den Verbindungsstutzen in abgewandelter Ausgestaltung in der Seitenansicht;
Fig. 3 den Verbindungsstutzen in weiter abgewandelter Ausgestaltung in der
Seitenansicht.
Fig. 2 den Verbindungsstutzen in abgewandelter Ausgestaltung in der Seitenansicht;
Fig. 3 den Verbindungsstutzen in weiter abgewandelter Ausgestaltung in der
Seitenansicht.
Der allgemein mit 1 bezeichnete Verbindungsstutzen besteht aus einem Rohrstutzen 2
kreisrunden Querschnitts, der an seinem in Fig. 1 linken Anbauende 2a durch eine lösbare
oder unlösbare Verbindung mit einem Träger verbunden oder verbindbar ist, z.B. einem in
Fig. 1 andeutungsweise dargestellten Lüftungsgerät 3 mit einem nicht dargestellten
Ventilator zur Erzeugung eines Luftstroms, oder einem in Fig. 2 andeutungsweise dargestellten Lüftungsrohr 4, bei dem es sich, z.B. um ein Steigrohr eines
Lüftungssystems insbesondere in einem nicht dargestellten Gebäude handeln kann.
Für eine vorbeschriebene Verbmdung kann der Rohrstutzen 2 an seinem Anbauende 2a
einen Flansch 5 aufweisen, dessen Schenkellänge verhältnismäßig kurz und nur ein paar
Millimeter, z.B. etwa 3 bis 5 mm, betragen kann, insbesondere für eine Schweißverbindung, oder dessen Schenkellänge größer bemessen und etwa mehr als 10
mm betragen kann, insbesondere für eine Schraubverbindung, bei der im Flansch mehrere,
auf einem Teilkreis verteilt angeordnete und durch Mittellinie angedeutete Durchgangslöcher 6 für nicht dargestellte Schrauben vorgesehen sind, die z.B. in
Gewindelöchern des Lüftungsgerätes 3 einfassen. Durch die Ausbildung mit dem Flansch
5 wird der aus einem dünnen Material von z.B. etwa 0,5 bis 1,5 mm, bestehende Verbindungsstutzen 1 stabilisiert. Zu einer solchen Stabilisierung trägt auch bei, wenn der
Rand des Rohrstutzens 2 an seinem freien Ende 2b geringfügig, z.B. um etwa 1 bis 3 mm,
gerundet oder schräg eingebogen ist, wodurch sich ein Innenwulst 7 ergibt. Durch diese
Ausgestaltung wird außerdem das Aufschieben des Luftschlauches 8 kreisrunder Querschnittsform erleichtert, dessen Innenquerschnittsgröße unter Berücksichtigung eines
Bewegungsspiels der Außenquerschnittsgröße des Rohrstutzens 2 entspricht.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist der Rohrstutzen 2 zu seinem freien Ende 2b hin
geringfügig konisch konvergent geformt. Bei einer solchen Ausgestaltung kann die
Querschnittsgrößenbemessung so ausgebildet sein, daß im hinteren Bereich des Konus,
hier am oder in der Nähe des Anbauendes 2a, der Luftschlauch 8 mit einem Klemmsitz auf
dem Rohrstutzen 2 sitzt. Der Verbindungsstutzen kann jedoch auch mit einem über seine
Länge konstanten Durchmesser ausgestaltet sein.
Zur Stabilisierung der sich im zusammengeschobenen Zustand des Verbindungsstutzens 1
und des Luftschlauches 8 ergebende Muffenverbindung 9 weist der Rohrstutzen 2 im
Bereich der Überdeckung mit dem Luftschlauch 8 einen oder mehrere Eingriffsnocken 11
auf, der bzw. die von der Außenmantelfläche 2c soweit abstehen, daß im zusammengeschobenen Zustand der Muffenverbindung 9 der oder die Eingriffsnocken 11
mit einer Druckspannung an der gegenüberliegenden Innenmantelfläche 8a des Luftschlauches 8 anliegen oder in eine Ausnehmung 13 an der Innenmantelfläche 8a
einfassen. Im ersteren der beiden vorgenannten Fälle ist eine kraftschlüssig wirksame
Verbindung zwischen dem Rohrstutzen 2 und dem Luftschlauchmantel 8b gebildet. Im
zweiten Falle ist eine formschlüssige Verbindung im Sinne einer Rastverbindung gebildet.
Bei der vorliegenden bevorzugten Ausgestaltung sind der oder die Eingriffsnocken 11
jeweils durch eine Zunge 14 gebildet, die aus dem Rohrstutzen 2 durch einen U-förmigen
Einschnitt 15 freigeschnitten und schräg ausgebogen ist, wobei das freie Ende der Zunge
14 zum Anbauende 2a des Rohrstutzens 2 hin gerichtet ist. Es ist von Vorteil, die U-
förmige Form des Einschnitts 15 rechteckförmig auszubilden, sodaß sich an der
Zungenspitze eine in Umfangrichtung verlaufende Eingriffskante 16 ergibt. Der Einschnitt
15 bzw. die Zunge 14 kann jedoch auch gerundet oder dreieckförmig ausgebildet sein,
wodurch sich eine mehr oder weniger spitz zulaufende Zunge 14 ergibt. Die Zunge 14 ist
mit einer über die Fließgrenze des vorhandenen Materials hinausgehende Beanspruchung
ausgebogen, so daß sie in der ausgebogenen Stellung mit einer gewissen Eigenelastizität
verbleibt. Die Zunge 14 bildet somit einen einfederbaren Eingriffsnocken 11. Der Rücken
14a der Zunge 14 bildet eine Anlaufschräge 11a, die das Zusammenschieben mit dem
Luftschlauch 8 erleichtert. Beim Zusammenschieben wird die Zunge 14 etwas eingedrückt,
wobei sie mit der sich ergebenden Federspannung gegen die Innenmantelfläche 8a drückt
und/oder in eine zugehörige Ausnehmung 13 einrastet. Wenn die Ausnehmung 13 eine
zum freien Ende des Luftschlauchs 8 hin gerichtete Auslauffläche aufweist, die rechtwinklig zur Längsmittelachse 17 der Verbindung oder steil verläuft, oder wenn die
Reibung zwischen der oder den Zungenspitzen und dem Luftschlauchmantel beträchtlich
ist, ergibt sich eine unlösbare Verbindung. Wenn dagegen die Auslauffläche der Ausnehmung 13 gering geneigt verläuft und die Reibung gering ist, sodaß die Verbindung
überbrückbar ist, ergibt sich eine lösbare Verbindung. Im Sinne welcher Verbindung die
Muffenverbindung 9 auszubilden ist, richtet sich nach jeweiligen Anforderungen.
Bei der vorliegenden Ausgestaltungen sind drei oder sechs auf den Umfang etwa
gleichmäßig verteilt angeordnete Eingriffsnocken 11 bzw. Zungen 14 vorgesehen. Dabei
können diese in zwei axial voneinander beabstandeten Querebenen El, E2 angeordnet sein,
wie es die Ausgestaltung gemäß Fig. 1 zeigt, bei der mehrere Eingriffsnocken 11 jeweils
in der ersten und der zweiten Querebene El, E2 in Umfangsrichtung versetzt zueinander
angeordnet sind.
Der Luftschlauch 8 ist ein flexibler Schlauch, d.h., er ist bezüglich seiner
Querschnittsabmessung und/oder seiner Länge elastisch oder plastisch veränderlich.
Hierdurch wird die Anpaßbarkeit des Luftschlauchs 8 an eine den Verbindungsstutzen 1
gegenüberliegende Anschlußstelle erleichtert. Bei der vorliegenden Ausgestaltimg ist der
Luftschlauchmantel aus einem dünnen Rohrmaterial gebildet, daß wellenförmig mit in
Umfangrichtung verlaufenden Rillen und Wellen gebildet ist oder mit eng aneinanderliegenden Falten 18 ausgebildet ist, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Die Falten
18 können in Umfangsrichtung in Ringform oder in Wendelform verlaufen. Die inneren
und/oder äußeren Scheitel der Falten 18 sind vorzugsweise gerundet. Zwischen den Falten
ergeben sich die ringförmigen Ausnehmungen 13, in die die Eingriffsnocken 11 einrasten
können.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, den Verbindungsstutzen 1 und/oder den
Luftschlauch 8 aus Kunststoff herzustellen. Bei der vorliegenden Ausgestaltung bestehen
diese Teile aus Metall, insbesondere Stahl für den Verbindungsstutzen 1 und Aluminium
für den Luftschlauch 8.
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In der Regel wird zwischen dem Verbindungsstutzen 1 und dem Lüftergerät 3 ein
Dichtmittel, beispielsweise ein Dichtungsring, angeordnet, um den Anschlußbereich des
Verbindungsstutzens 1 sowie des Luftschlauches 8 nach außen abdichten zu können.
Die Ausgestaltung nach Fig. 2, bei der gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen sind, unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Ausgestaltung
dadurch, daß der Rand und sofern vorhanden auch der Flansch 5 am Anbauende 2a an die
runde Form des z.B. als Steigrohr ausgebildeten Lüftungsrohrs 4 angepaßt ist bzw. sind,
wobei der Flansch 5 so geformt ist, daß er an der Mantelfläche des Lüftungsrohrs 4 anliegt
und daran z.B. durch Schweißen, insbesondere Punktschweißen, befestigt sein kann. Auf
ähnliche Weise kann der Flansch 5 und damit der Verbindungsstutzen 1 auch an einem T-Anschlußrohr
etc. angebracht sein.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 3, bei der gleiche oder vergleichbare Teile ebenfalls mit
gleichen Bezugszeichen versehen sind, bilden zwei mit ihren freien Enden 2b einander
abgewandte Verbindungsstutzen 1 eine Verbindungsmuffe 21. Die Anbauenden 2a können
vorzugsweise einteilig durch einen Wulst oder eine Sicke 22 verbunden sein, wodurch
Anschläge gebildet sind, die das Zusammenschieben mit zugehörigen Luftschlauchenden
(nicht dargestellt) begrenzen. Bei dieser Ausgestaltung sind die Verbindungsstutzen 1 bzgl.
einer mittleren Querebene spiegelbildlich ausgebildet, wobei auch hier die Rohrstutzen 2
hohlzylindrisch oder konisch ausgebildet sein können.
Eine besonders preisgünstig herstellbare Ausgestaltung für eine Verbindungsmuffe 21
besteht darin, diese aus einem flachen Streifen 23 zu biegen und zu formen, wobei die
Enden 23a, 23b des Streifens 23 einander überlappen können, wie es bei 24 dargestellt ist.
Im Überlappungsbereich ist das innere Streifenende nach innen gekröpft, so daß sich eine
etwa kreisrunde Außenkontur ergibt. Die Verbindung der Streifenenden 23a, 23b kann
durch Schweißen oder vorzugsweise Punktschweißen erfolgen, wie es die Fig. 3 andeutungsweise durch kleine Kreise verdeutlicht.
Bei allen vorbeschriebenen Ausgestaltungen ist es möglich, die Muffenverbindung 9
umgekehrt auszugestalten, sodaß der Verbindungsstutzen 1 bzw. der Rohrstutzen 2 den
Luftschlauch 8 übergreift. Bei einer solchen Ausgestaltung sind die Eingriffsnocken 11 an
der Innenmantelfläche des Rohrstutzens 2 angeordnet und nach innen gerichtet, und die
Konizität ist zum freien Ende 2b hin divergent, sofern eine konische Ausgestaltung
vorhanden ist.
Besonders vorteilhaft ist es, den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Verbindungsstutzen in
Längsrichtung stufenförmig abgesetzt bzw. stufenförmig konisch auszugestalten, wobei
jede dieser Stufen eigene auf der entsprechenden Mantelfläche vorhandene Eingriffsnocken
11 aufweist. Auf diese Weise können Luftschläuche unterschiedlicher Durchmesser angeschlossen werden, wodurch die Flexibilität für den Einsatz des Verbindungsstutzens 1
erhöht wird.
Claims (20)
1. Verbindungsstutzen (1) für einen Luftschlauch (8) einer Lüftungsleitung (4) bestehend
aus einem Rohrstutzen (2), der mit dem Luftschlauch (8) im Sinne einer Muffenverbindung (9) zusammenschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Mantelfläche des Rohrstutzens (2) wenigstens ein Eingriffsnocken (11) für die
gegenüberliegende Wandung des Luftschlauchs (8) angeordnet ist. 10
2. Verbindungsstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingriffsnocken (11) eine Eingriffsspitze oder eine Eingriffskante (16) aufweist,
die vorzugsweise in Umfangsrichtung verläuft. 15
3. Verbindungsstutzen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingriffsnocken (11) auf seiner dem freien Ende (2b) des Rohrstutzens (2)
zugewandten Seite eine Anlaufschräge (lla) aufweist.
20
4. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingriffsnocken (11) einfederbar ist.
5. Verbindungstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingriffsnocken (11) durch eine vom Rohrstutzen (2) schräg abstehende Zunge
(14) gebildet ist.
6. Verbindungsstutzen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (14) zum Anbauende (2a) des Rohrstutzens (2) hin gerichtet ist.
7. Verbindungsstutzen nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (14) durch einen U-förmigen Einschnitt (15) im Rohrstutzen (2) freigeschnitten und ausgebogen ist.
10
8. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere, vorzugsweise drei oder sechs auf den Umfang verteilt angeordnete
Eingriffsnocken (11) vorgesehen sind. 5
9. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Eingriffsnocken (11) auf der Außenmantelfläche (2c) oder auf der
Innenmantelfläche des Rohrstutzens (2) angeordnet sind. 10
10. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrstutzen (2) zu seinem freien Ende (2b) hin konisch konvergent oder divergent
geformt ist.
15
15
11. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrstutzen (2) an seinem Anbauende (2a) einen Flansch (5) aufweist.
12. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß er ein Anbauteil eines Lüftergerätes (3) ist.
13. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß er ein Anbauteil einer Lüftungsleitung (19) ist.
14. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß er Teil einer Verbindungsmuffe (21) ist.
15. Verbindungsstutzen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffe (21) an beiden Enden jeweils einen Rohrstutzen (2) aufweist,
die bezüglich einer mittleren Querebene spiegelbildlich zueinander angeordnet bzw.
geformt sind.
16. Verbindungsstutzen nach Anspruch 14 und 15,
11
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffe (21) in ihrem mittleren Bereich einen Wulst oder eine Sicke
(22) aufweist.
17. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungsstutzen (1) oder die Verbindungsmuffe (21) einteilig hergestellt ist.
18. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche 14 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsstutzen (1) oder die Verbindungsmuffe (21) aus einem
Streifenmaterial geformt ist, und daß die Enden (23a, 23b) des Streifens (23) miteinander
verbunden sind und vorzugsweise einander überlappen.
19. Verbindungsstutzen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß er aus Metall, insbesondere Stahl, oder Kunststoff besteht.
20. Verbindungsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrstutzen (2) zu seinem freien Ende (2b) hin stufenförmig verläuft, wobei jede
Mantelflächenstufe des Rohrstutzens (1) wenigstens einen Eingriffsnocken (11) aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29704301U DE29704301U1 (de) | 1997-03-10 | 1997-03-10 | Verbindungsstutzen für einen Luftschlauch einer Lüftungsleitung |
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| DE29704301U DE29704301U1 (de) | 1997-03-10 | 1997-03-10 | Verbindungsstutzen für einen Luftschlauch einer Lüftungsleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29704301U1 true DE29704301U1 (de) | 1997-04-30 |
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Family Applications (1)
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| DE29704301U Expired - Lifetime DE29704301U1 (de) | 1997-03-10 | 1997-03-10 | Verbindungsstutzen für einen Luftschlauch einer Lüftungsleitung |
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| Country | Link |
|---|---|
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