DE29704807U1 - Anschlußkasten - Google Patents
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Description
SCHWABE · SANDMAIR *
PATENTANWÄLTE .L * %**'..' ··
STUNTZSTRASSE 16 · D-81677 MÜNCHEN
* &iacgr;
Anwaltsakte: 41 969 VII
Kermi GmbH
Pankofen-Bahnhof
94447 Plattling
Anschlußkasten
Die Erfindung betrifft eine Anschlußanordnung, insbesondere für Heizeinrichtungen,
bevorzugt für Heizkörper und/oder Fußbodenheizungen und/oder dergleichen, gemäß dem Anspruch 1 bzw. gemäß den Ansprüchen 26, 27 oder 40.
Um Heizkörper insbesondere in Badezimmern oder aber auch anderen Zimmern an
eine Zentralheizungsanlage anzuschließen, müssen die in Gebäudewänden geführten Rohrleitungen einer Zentralheizungsanlage aus der Wand herausgeführt werden, um
so die dann zur Verfugung stehenden Vor- und Rückläufe an Heizkörper und
VII/Mu/pb/ja
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Hypo-Bank München 4 410122 850 (BLZ 70020001) Postbank München 653 43-808 (BLZ 700 100 80)
eventuell Fußbodenheizungen oder dergleichen anschließen zu können. Dabei müssen
in dem Bereich der Anschlüsse für die Heizeinrichtungen eine Anschlußanordnung mit Ventilen, Thermostateinrichtungen, Anschlußarmaturen verschiedenster Art usw.
außerhalb der Wand angeordnet werden. Diese für den Anschluß der Heizeinrichtungen
erforderlichen Bestandteile sind optisch nicht ansprechend und können den ansonsten vorteilhaften Design-Eindruck eines Heizkörpers, insbesondere eines
Badezimmerheizkörpers oder sogar eines Badezimmers, insgesamt sehr nachteilig beeinflussen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anschlußanordnung
vorzuschlagen, bei der die Anschlußanordnungen für eine Heizeinrichtung optisch kaum oder gar nicht mehr nachteilig sind.
Diese Aufgabe wird durch die Anschlußanordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung ' gemäß den unabhängigen Ansprüchen 1, 26, 27 oder 40 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anschlußanordnung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung zu erzielenden Vorteile beruhen unter
anderem darauf, daß ein Aufnahmekörper für Installationsteile für Heizeinrichtungen,
etwa Ventile, Leitungsabschnitte, Bypaß, Steuereinrichtungen, Pumpeinrichtungen und/oder dergleichen mehr, vorgesehen wird, wobei dieser Aufnahmekörper ein
Gehäuse aufweist, das bevorzugt mit einem Deckel versehen werden kann. Der Aufnahmekörper bzw. das Gehäuse hat Löcher für den Vor- und den Rücklauf von
der Zentralheizungsanlage und wenigstens zwei weitere Löcher für den Vor- und den
Rücklauf für die Durchführung der Anschlüsse des Vor- und des Rücklaufes der Heizeinrichtung. Diese Vor- und Rücklauflöcher werden insbesondere für die
Leitungen der Zentralheizungsanlage so in den Seiten wandungen des Aufnahmekörpers
bzw. des Gehäuses vorgesehen, daß sie in der Wand bzw. dem Gebäudeabschnitt, wo die betreffende Heizeinrichtung aufgebaut wird, verborgen sind.
Dementsprechend können auch der Vor- und der Rücklauf für den Heizkörper in der
Wand verborgen liegen und der Vor- und der Rücklauf für die Heizeinrichtung, insbesondere Heizkörper, kommen ebenfalls aus der Wand, und zwar im Bereich
seitlich bzw. oberhalb des Aufnahmekörpers bzw. des Gehäuses. Eine einfachere Montageart ergibt sich, wenn der Aufnahmekörper bzw. das Gehäuse einen
feststehenden Frontabschnitt aufweist, durch den der Vor- und der Rücklauf für die
Heizeinrichtung, insbesondere Heizkörper, hindurchgeleitet werden können. An diesen Abschnitt kann im Frontbereich ein Deckel anschließen, der zu Montagezwecken
und zur Einstellung des Durchflusses des Heizmediums durch die Heizernrichtung, insbesondere Heizkörper, bevorzugt bei einem Zentralheizungssystem
nach dem Ein-Rohrsystem einzustellen ist. Natürlich kann die erfindungsgemäße Anschlußanordnung auch bei Zwei-Rohrsystemen zum Einsatz gelangen.
Vorteilhafterweise ist der Deckel und/oder eine den Deckel ab- bzw. überdeckende
Blende wenigstens in der Deckel- bzw. Blenden- bzw. Wandebene justierbar. Hierdurch wird es ermöglicht, daß selbst bei einer leicht fehljustierten Montage des
Aufnahmekörpers bzw. Gehäuses in einem Gebäudeabschnitt durch erne Justierung des Deckels bzw. der Blende erne zur Wandebene des betreffenden Gebäudeabschnitts
passende Ausrichtung vorgenommen werden kann, so daß beispielsweise auf dem Deckel bzw. der Blende anzuordnende Fliesen, Dekorelemente oder
dergleichen, derart angebracht werden können, daß die Ebenmäßigkeit der betreffenden Wand vom optischen Eindruck her nicht oder kaum belastet wird.
Dabei kann dementsprechend eine Justageeinrichtung zwischen dem Aufnahmekörper
bzw. Gehäuse und dem Deckel oder dem Aufnahmekörper bzw. Gehäuse und der Blende, jedoch auch zwischen der Blende und dem Deckel vorgesehen sein, die eine
Justierung und Festlegung der justierten Elemente zueinander ermöglicht. Eine entsprechende Justagevorrichtung kann beispielsweise aus senkrecht oder diagonal
zueinander verlaufenden Schlitzen in jeweils einer der besagten Teile der erfindungsgemäßen Anschlußanordnung bestehen, durch die eine Fixierschraube bzw.
eine Fixierelement hindurchgeht, so daß auf diese Weise eine Ausrichtung
vorgenommen werden kann, und zwar mit dem oben erwähnten Erfolg. Natürlich können anstelle von Schlitzen auch größere Rundlöcher, Schwenkgelenke und
dergleichen verwendet werden, um eine Justierung zu ermöglichen.
Insoweit in dem gleichen Raum, in dem ein Heizkörper anzuschließen ist, auch eine
Fußbodenheizung angeschlossen werden soll, kann das Gehäuse ferner Löcher für den Vorlauf und den Rücklauf zu der Fußbodenheizung aufweisen, die dann im
eingebauten Zustand des Aufnahmekörpers bzw. Gehäuses bevorzugt in der Gebäudewand aufgenommen sein sollten. Die für den Anschluß der Fußbodenheizung
erforderlichen Leitungen können an dem Vorlauf bzw. Rücklauf der Zentralheizungsanlage
angeschlossen werden.
Die Leitungsabschnitte, die sich zum Anschluß des Heizkörpers aus dem Gehäuse
heraus zu dem Heizkörper erstrecken, sollten, um eine Montage zu erleichtern, vorteilhafterweise verlängerbar bzw. verkürzbar sein. Besonders vorteilhaft dürfte
die teleskopartige Ausbildung der Leitungsabschnitte zum Anschluß des Heizkörpers
sein, und zwar in der Art, daß sich die Leitungsabschnitte teleskopartig verlängern
bzw. verkürzen lassen, so daß eine normierte Anschlußanordnung dazu herangezogen
werden kann, einen großen Variationsbereich an Anschlußerfordernissen abzudecken,
wenn beispielsweise der betreffende Heizkörper mit einem geringen Abstand zur Wand oder mit einem großen Abstand zur Wand montiert werden soll. Natürlich
lassen sich die Leitungsabschnitte zum Anschluß des Heizkörpers auch auf herkömmliche Art und Weise verlängert, dann jedoch zu Lasten des optischen
Eindrucks.
Eine weitere sehr vorteilhafte Maßnahme zum Ausgleich von Montage- bzw.
Einbautoleranzen läßt sich dadurch schaffen, daß vorteilhafterweise in dem Aufnahmekörper bzw. in dem Gehäuse flexible Leitungsabschnitte im Vor- und/oder
Rücklauf von bzw. zur Zentralheizungsanlage bzw. zum und vom Heizkörper bzw.
zu der bzw. von der Fußbodenheizeinrichtung vorgesehen sind. Derartige flexible
Leitungsabschnitte können beispielsweise in der Form von Kunststoffschläuchen, von
Kunststoff- oder Metall- und auch von Kunststoff-Metall-Verbundleitungen vorgesehen werden. Unter Verwendung derart flexibler Leitungsabschnitte wird es
ermöglicht, bei beispielsweise in einer Fehlausrichtung der in die Wand eingebauten
Leitungsabschnitte normierte nachfolgende Heizungsinstallationsteile zu verwenden,
da die flexiblen Leitungsabschnitte die Toleranzen ausgleichen können. Dabei ist es
hinsichtlich der konkreten Montage der flexiblen Leitungsabschnitte bzw. des flexiblen Leitungsabschnitts sinnvoll, diese bzw. diesen vor oder hinter einem Ventil
bzw. einer Anschlußanordnung mit oder ohne Durchflußregelung, Bypaß usw. anzuordnen, wobei die Anordnung möglichst dicht bei den aus dem Mauerwerk
herauskommenden bzw. in das Mauerwerk hineingehenden Leitungen zu bevorzugen sein dürfte, da hauptsächlich von diesen fehlerhafte Ausrichtungen ausgehen dürften.
Um den optischen Eindruck der erfindungsgemäßen Anordnung ferner zu verbessern,
kann zwischen der Vorlauf- und der Rücklaufleitung zum Anschluß des Heizkörpers an die Anordnung eine Manschette, ein Rohrabschnitt oder dergleichen aufgebracht
sein, der den Vorlauf und den Rücklauf zu dem Heizkörper insbesondere optisch verbindet.
Dabei können der Vorlauf und der Rücklauf zu dem Heizkörper bei der Anordnung
relativ dicht nebeneinander liegen, während die Sammelleitungen bzw. Sammelrohre
des Heizkörpers über zusätzliche Anschlußschenkel angeschlossen sein können. Eine
solche Anordnung wird zu bevorzugen sein, da dann die Abmessungen des Aufnahmekörpers bzw. des Gehäuses relativ klein gehalten werden können. Natürlich
können die Abmessungen des Aufnahmekörpers bzw. des Gehäuses auch größer ausfallen, wobei auch eine Breite des Aufnahmekörpers bzw. Gehäuses vorgesehen
werden kann, so daß die Leitungsabschnitte zum Anschluß des Heizkörpers nicht zusätzlich mit Winkelabschnitten in Verbindung treten müssen, um letztlich die
Anschlüsse des Heizkörpers anzubinden.
Vorteilhafterweise weist der Frontabschnitt bzw. der Deckel oder die Blende
Festlegungsabschnitte für dekorative Elemente, insbesondere Fliesen oder dergleichen, auf. Natürlich kann der Deckel bzw. die Blende auch beispielsweise aus
weißem Kunststoff oder einem Material sein, das entsprechend der Heizkörperfärbung
oder entsprechend der Fliesenfärbung coloriert ist. Besonders vorteilhaft dürfte
jedoch letztlich der optische Eindruck der erfindungsgemäßen Anordnung dann sein,
wenn sich das Fliesenmuster und die Fliesenstruktur auch über die erfindungsgemäße
Anordnung hinweg erstreckt, so daß die Anschluß anordnung im wesentlichen vollständig verschwindet.
Um den Heizkörper, der unter Verwendung der erfindungsgemäßen Anschlußanordnung
installiert ist, weiterhin regelbar zu gestalten, kann in dem Frontabschnitt bzw. dem Deckel und/oder der Blende eine Ausnehmung für ein Ventil bzw. ein
Thermostatventil vorgesehen sein. Durch diese Ausnehmung kann dann der Stellknopf des Ventils bzw. des Thermostatventils hindurchgehen, so daß eine
Einstellung des Durchflusses an Heizmedium durch den Heizkörper ermöglicht wird.
Des weiteren kann der Frontabschnitt bzw. der Deckel vorteilhafterweise mit
wenigstens einer Ausnehmung bzw. wenigstens einem Fensterabschnitt, beispielsweise
für einen Fernbedienungsempfänger, für eine Kontrolleuchte einer elektrischen Widerstandsheizung oder dergleichen versehen sein, um die Aufnahme weiterer
Funktionseinheiten in die erfindungsgemäße Anordnung ermöglichen zu können.
Zu den in der erfindungsgemäßen Anordnung aufgenommenen Heizungsinstallationsbestandteilen
kann eine Durchflußregeleinrichtung mit Heizmedium-Temperaturfühleinrichtung gehören, die in dem Rücklauf der Fußbodenheizung vorgesehen ist.
Vorteilhafterweise sind die Durchfluß regeleinrichtung und die Heizmedium-Temperaturfühleinrichtung
auch in dem Aufnahmekörper bzw. dem Gehäuse gemäß der Erfindung untergebracht. Diese Art der erfindungsgemäßen Anordnung hat den
Vorteil, daß die herkömmliche Art der Installation eines Handtuchhalter-Heizkörpers
in Verbindung mit einer unterstützenden Fußbodenheizung mit all ihren Nachteilen
nicht mehr verwendet werden muß. Sind nämlich die Anschluß- und Regelabschnitte der Fußbodenheizung, die den Heizkörper unterstützen soll, ebenfalls in dem
Aufnahmekörper bzw. Gehäuse untergebracht, so brauchen die bislang allesamt provisorisch vorgenommenen Montageanordnungen nicht mehr weiterverfolgt zu
werden, bei denen ein Fußboden-Regelset zusammen mit einem Temperaturfühler für die Temperatur des aus der Fußbodenheizung rücklaufenden Heizmediums von
Fall zu Fall den räumlichen Möglichkeiten entsprechend montiert werden mußten.
Das besagte Thermostatventil zur Regelung des Durchflusses an Heizmedium in
bezug auf die Raumtemperatur kann in der Vorlaufverzweigung von dem Zentalheizungsvorlauf vor den Vorlaufleitungen zu dem Heizkörper und der
Fußbodenheizung angeordnet sein. Hierdurch können beide Heizeinrichtungen in Abhängigkeit zu der Temperatur in einem Raum, insbesondere einem Badezimmer,
gesteuert werden.
Es können auch Vorteile mit einer Anordnung verbunden sein, bei der die
Abzweigung von dem Vorlauf von dem Zentralheizungssystem zu der Fußbodenheizung vor einem Thermostatventil angeordnet ist, das den Zulauf des Heizmediums
zu dem Heizkörper regelt. Auf diese Weise kann es ermöglicht werden, die Fußbodenheizung unabhängig von der Raumtemperatur in Betrieb zu haben, was
insbesondere auch bei Badezimmern angenehm sein kann, da der Fußboden unabhängig von der Raumtemperatur bzw. der Jahreszeit erwärmt werden kann.
Die Durchflußregeleinrichtung, die den Durchfluß durch die Fußbodenheizung regelt,
kann aus einem Zweiwege-Ventil bestehen, das in den Fußbodenheizungsrücklauf eingesetzt ist. Entsprechend der Temperatur des Heizmediums, die durch den
Temperaturfühler erfaßt wird, kann die auch als Fußboden-Regelset bekannte Durchflußregeleinrichtung geöffnet bzw. geschlossen werden, um, obwohl nur ein
Temperaturkreislauf von der Zentralheizungsanlage zur Verfügung gestellt wird, der
mit der für Heizkörper erforderlichen höheren Temperatur betrieben wird, in der
Fußbodenheizung eine geringere Temperatur einstellen zu können, indem die Durchflußgeschwindigkeit für das Heizmedium durch die Fußbodenheizung so stark
verlangsamt wird, daß die Fußbodenheizung mit unschädlichen Temperaturen betrieben werden kann.
Eine andere Form des Anschlusses der Fußbodenheizung, ebenfalls bevorzugt
innerhalb des Aufnahmekörpers bzw. des Gehäuses, kann unter Verwendung eines Dreiwege-Ventils als Durchflußregeleinrichtung in Betracht gezogen werden. Dabei
kann zwischen dem Fußbodenheizungsvorlauf und dem Fußbodenheizungsrücklauf ein Bypaß vorgesehen sein, so daß das Dreiwege-Ventil Heizmedium aus dem
Rücklauf in den Vorlauf der Fußbodenheizung leiten kann, um auf diese Weise bereits abgekühltes Heizmedium dem Heizmedium am Vorlauf zu der Fußbodenheizung
zumischen kann, um auf diese Weise die Temperatur des Heizmediums auf einen vorteilhaften Wert her abzuregein.
Da in der Regel der Leitungswiderstand einer Fußbodenheizung, bei der eine
Gesamtlänge der Heizungsschleife von 20 bis 60 m oder mehr nicht selten ist, verglichen mit dem Leitungswiderstand eines Heizkörpers relativ hoch ausfällt,
müssen Maßnahmen getroffen werden, die dafür sorgen, daß Heizmedium nach Wahl und Einstellung durch beide Heizeinrichtungen, d.h. durch die Fußbodenheizung und
den Heizkörper, fließen können.
Zu diesem Zweck kann in dem Rücklauf des Heizkörpers eine Drosselventileinrichtung
vorgesehen sein.
Andererseits kann vorteilhafterweise auch in dem Rücklauf bevorzugt vor dem
Zweiwege-Ventil bzw. dem Dreiwege-Ventil eine Pumpe angeordnet sein, die für einen Fluß des Heizmediums durch die Fußbodenheizung Sorge trägt.
Wenn ein Dreiwege-Ventil in Verbindung mit einem Bypaß in dem Fußbodenheizungsaufbau
mit einbezogen ist, kann die Pumpe auch in den Bypaß integriert sein. Jedenfalls sollte in Verbindung mit der Zumischung von Heizmedium vom Rücklauf
der Fußbodenheizung zu dem Vorlauf der Fußbodenheizung verbunden sein, daß die Temperatur des Heizmediums hinter der Bypaßeinmündung am Vorlauf gemessen
wird, um dementsprechend die Beimischung von gebrauchtem Heizmedium vom Rücklauf zum Vorlauf steuern zu können.
Insofern kein relativ kostenaufwendiges Dreiwege-Ventil verwendet werden soll,
kann auch ein Zweiwege-Ventil im Rücklauf der Fußbodenheizung in Strömungsrichtung
hinter der Abzweigung zu dem Bypaß angeordnet sein. Um zu verhindern,
daß durch den Bypaß ungenutztes Heizmedium fließt bzw. daß gefördert durch die Pumpe Heizmedium lediglich entgegengesetzt zu der Strömungsrichtung des
Heizmediums dem Vorlauf beigemengt werden kann, sollte innerhalb des Bypaßes vorteilhafterweise eine Drosseleinrichtung mit entsprechender Drosselfunktion
angeordnet sein.
Um grundlegend ein vorteilhaftes Durchströmungsverhältnis durch den Heizkörper
und die Fußbodenheizung festlegen zu können, sollte im Rücklauf des Heizkörpers jedenfalls eine Durchflußdrosseleinrichtung vorgesehen sein, um dem Heizkörper und
der Fußbodenheizung ihre jeweiligen optimierten Durchflußmengen zuordnen zu können.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung ergibt sich, wenn
sämtliche Heizungsinstaüationsbestandteile, die für den Anschluß und die Regelung
des Heizkörpers sowie für den Anschluß und die Regelung der Fußbodenheizung erforderlich sind, allesamt in dem Aufnahmekörper bzw. dem Gehäuse untergebracht
werden können. Dabei können hier auch andere Bedienelemente, wie beispielsweise der Empfänger einer Fernbedienung für die Regelung einer in dem Heizkörper
vorgesehenen Widerstandsheizung, usw. vorgesehen sein.
Eine weitere äußerst vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußanordnung
kann sich auch dadurch ergeben, daß wenigstens einige, bevorzugt alle der erforderlichen Regel- und/oder Anschlußbestandteile in einem Installationsblock
vorgesehen sind, der vorzugsweise integral in zwei Hälften, die zusammenzusetzen
sind, ausgebildet werden kann oder einteilig aus Guss- oder Spritzgussteil, wobei
Ausnehmungen für eine Pumpe, für ein Thermostatventil, für ein Zwei- bzw. Mehrwegeventil und dergleichen vorgesehen sein können.
Eine weitere erfindungsgemäß ausgebildete Anschlußanordnung, insbesondere für
Heizkörper und/oder eine Fußbodenheizung in einem Zweirohr- oder in einem Einrohr-System ergibt sich, wenn die Anschlußanordnung mit einem Zentralheizungsvor-
und -rücklauf sowie einem Heizkörpervor- und -rücklauf versehen ist, wobei wahlweise, in dem Falle, daß eine Fußbodenheizung mit angeschlossen wird,
auch ein Fußbodenheizungsvor- und -rücklauf vorgesehen sein können. Ein Absperrventilkörper, bevorzugt mit einem Regel- bzw. absperrbaren Bypaß zwischen
der Vor- und der Rücklaufseite, insbesondere für den Heizkörper, kann erfindungsgemäß
Anschluß- und/oder Regelbestandteile nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis 25 umfassen. Hierdurch ergeben sich in vorteilhafter Weise neue
Anschlußmöglichkeiten für einen Heizkörper und eine Fußbodenheizung in der Form, daß die Überhitzung eines Fußbodenaufbaues vermieden werden kann, da ein
Teilstrom des Rücklauf-Heizmediums dem Vorlauf-Heizmedium begemischt wird.
Eine weitere vorteilhafte erfindungsgemäße Anschlußanordnung ergibt sich, wenn ein
Heizkörper über einen Vorlauf zum Heizkörper und einem Rücklauf vom Heizkörper an ein Zentralheizungssystem angeschlossen ist, wobei ein Verbindungsabschnitt
zwischen dem Vorlauf des Heizkörpers und dem Rücklauf des Heizkörpers vorgesehen wird, so daß wenigstens der Zwischenraum zwischen dem Vor- und dem
Rücklauf abgedeckt ist. Hierdurch können die ansonsten eventuell optisch störenden
Anschlußleitungen zum Anschluß des Heizkörpers an den Vor- und den Rücklauf optisch an den Heizkörper angepaßt werden. Der Verbindungsabschnitt kann dabei
beispielsweise auf dem Vorlauf bzw. dem Rücklauf montiert werden. Der
Verbindungsabschnitt kann den Vorlauf bzw. den Rücklauf verdecken oder kann diese über Ausnehmungen optisch in Erscheinung treten lassen.
Der Verbindungsabschnitt kann auch eine Ausnehmung für einen Thermostatkopf
haben. Weitere Bestandteile lassen sich in den Verbindungsabschnitt integrieren.
Der Heizkörper kann über Schenkel- bzw. Winkelabschnitte mit den Heizungsinstallationsbestandteilen
der erfindungsgemäßen Anordnung verbunden sein. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die Leitungsanschlüsse relativ eng
beeinanderliegen, um die Abmessungen des Aufnahmekörpers bzw. des Gehäuses relativ klein zu halten. Dabei sollte der jeweilige Schenkel- bzw. Winkelabschnitt
bevorzugt optisch zu dem Heizkörper passen, indem beispielsweise die Schenkelbzw.
Winkelabschnitte an die Optik der Heizröhren und/oder der Sammelrohren des
betreffenden Heizkörpers angepaßt sind.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform mit Merkmalen gemäß der Erfindung
kann sich ergeben, wenn an der Stelle, an der sich der Vorlauf der Fußbodenheizung,
der Rücklauf des Heizkörpers, der Heizkörperbypass und ein Fußbodenheizungsbypass
treffen, mit einem passenden Mehrwegeventil, beispielsweise einen Vierwegventil ausgebildet ist, um durch das Beimengen von Wasser aus dem
Rücklauf des Heizkörpers zu dem Heizmedium aus dem Zentralheizungsvorlauf eine abweichende Temperatur des Heizmediums einzustellen, das für den Vorlauf der
Fußbodenheizung bestimmt ist. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft und kann
auch als eigenständig angesehen werden, da sie sich dem Problem widmet, ein Heizmedium für eine Fußbodenheizung zur Verfügung zu stellen, das gegenüber der
Vorlauftemperatur für normale Heizkörper heruntergeregelt ist, ohne daß ein zusätzlicher Heizkreislauf für die Fußbodenheizung benötigt wird. Dies ist
insbesondere deshalb erforderlich, weil der Fußbodenaufbau beispielsweise eines Badezimmers, das mit einer Fußbodenheizung versehen ist, bei Temperaturen des
Heizmediums am Vorlauf oberhalb von ca. 50 0C beschädigt werden kann, indem
beispielsweise im Estrich Risse auftreten. Ferner wird ein überhitzter Fußboden in
der Regel nicht als angenehm empfunden und kann sogar zu gesundheitlichen Schaden führen.
Während herkömmlicherweise die Durchlaufgeschwindigkeit des Heizmediums durch
eine Fußbodenheizung, der kein separater Heizkreislauf zugeordnet ist, soweit herabgeregelt wird, daß das Heizmedium in der Fußbodenheizung stark genug
abgekühlt wird, wird es demgegenüber durch die vorliegende Ausführungsform der Erfindung bzw. auch durch die im folgenden beschriebene Ausführungsform der
Erfindung, wie auch die übrigen Leitungsverschaltungen gemäß der folgenden Figurenbeschreibung bezweckt, ohne eine faktische Drosselung des Durchlaufes
durch die Fußbodenheizung und ohne Bereitstellung eines zusätzlichen Niedertemperaturkreislaufes
einer Fußbodenheizung Heizmedium mit einer zulässigen Temperatur zur Verfugung zu stellen.
Bevorzugt ist das Ventil, das an der besagten Stelle zum Einsatz gelangen kann, ein
Kolbenschieberventil oder ein Drehschieberventil, wobei dieses Ventil derart ausgelegt sein kann, daß es teilüberlappende Anschlußsteuerkanäle aufweist, so daß
durch Regelung beispielsweise lediglich zweier Durchgangskanäle vier Anschlußleitungen
gesteuert werden können.
Dabei ist das Ventil derart einstellbar, daß es dem Zulauf der Fußbodenheizung
gebraucht ist bzw. abgekühltes Heizmedium vom Rücklauf vom Heizkörper zuzusetzen vermag.
Natürlich kann das Ventil auch derart einstellbar sein, daß es dem Vorlauf zur
Fußbodenheizung gebraucht ist bzw. abgekühltes Heizmedium zum Rücklauf der Fußbodenheizung zuzusetzen vermag.
Eventuell kann auch eine überlappende Verwendung des gebrauchten bzw.
abgekühlten Heizmediums vom Rücklauf des Heizkörpers sowie vom Rücklauf der Fußbodenheizung vorgenommen werden.
Eine besonders vorteilhafte Lösung der voranstehend angegebenen Problemstellung
bzw. Problemstellungen ergibt sich durch die folgende vorteilhafte Ausführungsform,
da hierbei handelsübliche Komponenten zum Einsatz gelangen können, was den wirtschaftlichen Aufwand zur Realisierung dieser vorteilhaften Ausführungsform in
bedeutender Weise reduziert. Dabei ist an dem Punkt, an dem sich der Vorlauf der
Fußbodenheizung, der Rücklauf des Heizkörpers, der Heizkörperbypass und der Fußbodenheizungsbypass treffen, eine Mischeinrichtung, insbesondere eine passive
Mischeinrichtung, wie etwa ein Mischkreuz, vorgesehen, um Heizmedien mit unterschiedlichen Temperaturen zusammenzumischen, wobei das gemischte, sich
ergebende Heizmedium als Heizmedium mit reduzierter Temperatur dem Vorlauf der Fußbodenheizung zugeleitet wird.
Um eine Steuerung des Heizmediums für den Vorlauf der Fußbodenheizung zu
ermöglichen, ist es vorteilhaft, zwischen dem Zentralheizungsvorlauf, der sowohl
dem Heizkörper als auch der Fußbodenheizung zugeordnet ist, dem Heizkörpervorlauf
und der Mischeinrichtung ein Mischventil vorzusehen, welches aufgrund der Temperatur am Vorlauf der Fußbodenheizung steuerbar ist. Durch diese Steuerung
kann es ermöglicht werden, an der Mischeinrichtung ein Heizmedium mit einer Temperatur bereitzustellen, dessen Temperatur unterhalb der Temperatur liegt, die
ansonsten von dem Zentralheizungsvorlauf für die Fußbodenheizung zur Verfugung
gestellt werden würde. So kann beispielsweise mehr Heizmedium durch den vorgesehenen Heizkörper hindurchgeleitet werden, bevor das Heizmedium der
Fußbodenheizung zugeführt wird. Auf diese Weise wird das Heizmedium abgekühlt, bevor es zu der Fußbodenheizung gelangt.
Natürlich kann umgekehrt auch wiederum in einem in diesem System ebenfalls
vorgesehenen Kreuzungspunkt zwischen dem Fußbodenheizungsbypass, dem
Fußbodenheizungsrücklauf und dem Zentralheizungsrücklauf ein aufgrund der Temperatur des Heizmediums am Fußbodenheizungsrücklauf steuerbares Ventil
vorgesehen sein, über das hilfsweise eine Steuerung vorgenommen werden kann, indem beispielsweise eine Drosselung des Durchflusses durch die Fußbodenheizung
vorgenommen werden kann, bzw. auch ein Rückfluß vom Heizmedium vom Rücklauf der Fußbodenheizung zu der Mischeinrichtung mit Anschluß an den
Vorlauf eingerichtet werden. Diese Variante kann auch bei der voranstehend erläuterten Ausführungsform mit dem Vierwegeventil zum Einsatz gelangen.
Da der Heizkörper gegenüber der Fußbodenheizung einen vergleichsweisen geringen
Strömungs- bzw. Leitungswiderstand hat, ist es zweckmäßig, am Rücklauf des Heizkörpers eine Rücklaufdrosseleinrichtung vorzusehen, um zu verhindern, daß
irgendwelche Umlaufströmungen durch den Heizkörper einsetzen bzw. das gesamte Regelsystem in Schwingungen versetzt wird. Entsprechend den Erfordernissen des
Systems können entsprechende Drosseleinrichtungen bzw. Rücklaufdrosseleinrichtungen
auch anderenorts eingerichtet werden, beispielsweise in dem Fußbodenheizungsbypass oder anderenorts in der eingerichteten Leitung. Dies gilt
ebenfalls für sämtliche dargestellten Ausführungsformen.
Eine besonders günstige Anschlußanordnung gemäß der Erfindung ergibt sich für
zwei Heizeinrichtungen, bevorzugt einen Heizkörper und eine Fußbodenheizung, die
an eine Zentralheizungsanlage anzuschließen sind, wenn diese Anschlußanordnung einen Vorlauf- und einen Rücklaufbereich aufweist, wobei diesen Bereichen ein
Vorlauf und ein Rücklaufanschluß von der bzw. zu der Zentralheizungsanlage zugeordnet ist und wobei ferner ein Vorlauf und ein Rücklauf für jede der zwei
Heizeinrichtungen, vorzugsweise ein Heizkörper und eine Fußbodenheizung, vorgesehen ist. Dabei gehört zu der erfindungsgemäßen Anschlußanordnung auch
eine Leitungsverzweigung zwischen den Vorläufen und eine Leitungszusammenführung
unter den Rückläufen.
Die besagte Anordnung hat insbesondere den Vorteil, daß sie sich leicht monolitisch,
insbesondere aus zwei Teilabschnitten mit Ausnehmungen für ventilartige Einrichtungen und dergleichen herstellen. Diese Anordnung kann dabei mit
besonders günstigen Regeleinrichtungen bzw. Ventileinrichtungen versehen werden,
so daß ein Betrieb jeder der beiden Heizeinrichtungen separat und intermittierend
möglich ist.
Natürlich kann auch diese Art der erfindungsgemäß ausgebildeten Anschlußanordnung
in ein kastenartiges Gehäuse bevorzugt mit einem in eine Wand eines Gebäudes einzulassenden Abschnittes und mit einem Deckelabschnitt untergebracht
werden.
Bevorzugt weist die letztere erfmdungsgemäß ausgebildete Anschlußanordnung im
Vorlaufbereich einen Verzweigungsbereich zwischen dem Vorlauf der Zentralheizungsanlage
und den Vorläufen der zwei Heizeinrichtungen, insbesondere ein Heizkörper und eine Fußbodenheizung, auf, beispielsweise in Form einer Weiche,
über die wahlweise ein Anschluß zu einer der Heizeinrichtungen geöffnet oder geschlossen werden kann.
Natürlich läßt sich die Anordnung gemäß diesem erfindungsgemäßen Gegenstand
auch mit den Merkmalen der zuvor beschriebenen Ausführungsform bzw. Nebenansprüche, insbesondere auch den Merkmalen der Unteransprüche 13 bis 25,
in vorteilhafter Weise kombinieren.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung dieser erfindungsgemäßen Anschlußanordnung
ergibt sich auch, wenn die Leitungszusammenführung im Rücklaufbereich vor dem Rücklauf zur Zentralheizungsanlage mit einer den Durchfluß begrenzenden
Ventileinrichtung bzw. Regeleinrichtung versehen ist. Hierdurch läßt sich auch entsprechend den jeweiligen Heizleistungen der zwei Heizeinrichtungen ein
Durchflußverhältnis einstellen.
Im Rücklaufbereich kann in dem Rücklauf von der Fußbodenheizung vorteilhafterweise
auch eine Drosseleinrichtung angeordnet sein, die so regelbar ist, daß auf eine vorgegebene Temperatur des Heizmediums im Rücklauf hin geregelt wird, so daß
eine Überhitzung des Fußbodenaufbaus, etwa eines Badezimmers, nicht möglich ist.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf vorteilhafte
Ausführungsformen näher erläutert. Dabei werden weitere Vorteile und Merkmale sowie Aufgaben der vorliegenden Erfindung offenbart. Die bevorzugten
Ausführungsformen werden im Hinblick auf Darstellungen erläutert, in denen:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Ausführungsform mit Merkmalen nach der
Erfindung darstellt;
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform mit Merkmalen nach der
Erfindung zeigt;
Fig. 3 eine Draufsicht einer Ausführungsform mit Merkmalen nach der
Erfindung mit einem schematisch dargestellten, angeschlossenen Heizkörper darstellt;
Fig. 4 die Ausführungsform gemäß Fig. 3 in einer Frontansicht darstellt;
Fig. 5 eine Anschlußanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform nach
der Erfindung ha einer schematischen Darstellung zeigt;
Fig. 6 eine weitere Anschluß weise einer weiteren Ausführungsform mit
Merkmalen nach der Erfindung zeigt;
Fig. 7a und 7b eine Anschlußanordnung mit Merkmalen nach der Erfindung zeigt,
die mit alternativen Mitteln funktionell im wesentlichen gleichwertig
sind,
Fig. 8 ein schematischer Anordnungsaufbau mit schematisch dargestellten
Heizeinrichtungen, Verbindungsleitungen und Strömungsregel- bzw. Steuereinrichtungen;
Fig. 9a bis 9d einen axialen Längsschnitt durch ein Vierwegventil zum Einsatz gemäß
einer bevorzugten Ausfiihrungsform der Erfindung nach Figur 8;
Fig. 10 ein Anordnungsschema entsprechend dem Anordnungsschema gemäß
Figur 8 mit anderen Regel- bzw. Steuerkomponenten;
Fig. 11 eine Anordnung gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung in
einer Frontansicht;
Fig. lla einen Längsschnitt durch die Ausführungsform gemäß Fig. 11 durch
die Schnittebene A-A;
Fig. 11b einen Längsschnitt durch die Ausführungsform gemäß Fig. 11 entlang
der Schnittebene B-B;
Fig. lic bis He Längsschnitte durch die Ausfiihrungsform gemäß Fig. 11 entlang
der Schnittlinie C-C mit unterschiedlichen auf die Temperatur abgestimmten Stellungen einer Regeleinrichtung.
In den Fig. 1 bis 4 sowie 5 bis 7b sind gleiche oder wenigstens funktionsgleiche
Bestandteile mit jeweils den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
In den Fig. 11 bis He sind gleiche oder zumindest funktionsgleiche Bestandteile mit
den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
18 .j. &Ggr;* *
In Fig. 1 wird eine erste Ausführungsform 10 dargestellt, die ein Gehäuse 12 und
einen Gehäusedeckelabschnitt 14 (nicht dargestellt) umfaßt. Das Gehäuse 12 weist
am unteren Bereich zwei Öffnungen 20, 22 auf, durch die innerhalb einer Gebäudewand ein Vorlauf 18 und ein Rücklauf 16 von bzw. zu einer Zentralheizung
vorgesehen und hindurchgeführt werden können.
Die dargestellte Ausführungsform, die sich insbesondere für Einrohr-Systeme bei
Zentralheizungsanlagen eignet, weist im Anschluß an den Vorlauf und den Rücklauf
eine Ventileinrichtung 24 auf, die diversen Zwecken gewidment sein kann. Diese kann beispielsweise zum Absperren des anzuschließenden Heizkörpers vorgesehen,
sein und kann darüber hinaus gegebenenfalls einen in seinem Durchfluß regelbaren
Bypaß aufweisen, um sowohl während des Betriebs als auch während der Absperrung des Heizkörpers einen Strom an Heizmedium durch den Bypaß zu ermöglichen. An
die Ventilarmatur 24 können weitere Leitungsabschnitte anschließen, wobei im Vorlauf ein von außen regelbares Ventil vorgesehen sein kann, beispielsweise ein
Thermostatventil, das über eine Ausnehmung in der Front bzw. dem Deckel 14 des Gehäuses 12 verstellt werden kann. Auch kann ein Absperrventil 28 vorgesehen
werden, wobei dieses, wie auch gegebenenfalls das Thermostatventil 26, mit in eine
Anschluß vorrichtung integriert werden könnte. Jenseits der Ventileinrichtungen 26,
28 sind durch die Bezugszeichen 36, 34 bezeichnete flexible Leitungsabschnitte vorgesehen, die eine Montage dadurch erleichtern, daß diese flexiblen Leitungsabschnitte
34, 36 Toleranzen und Justagefehler aufnehmen können. Diese Abschnitte 34, 36 können bevorzugt natürlich auch zwischen dem Vorlauf und dem Rücklauf
16, 18 und der Ventileinrichtung 24 vorgesehen werden. An die flexiblen Leitungsabschnitte 34, 36 können weitere Leitungsabschnitte, die beispielsweise als
Knie 30, 32 ausgebildet sind, angesetzt werden. Die Mündungen 38a, 38b der Knie 30, 32 können so ausgebildet sein, daß sie zum einen aus dem Frontabschnitt bzw.
dem Deckel 14 des Gehäuses 12 herausstehen und zum anderen einen Innenumfang aufweisen, der teleskopartig Leitungsanschlußabschnitte 39a, 39b (siehe Fig. 3 und
4) Heizmedium dicht aufnehmen kann, wobei je nach dem Abstand zwischen der
Wand, an der der Heizkörper zu montieren ist, und dem Heizkörper unterschiedliche
Abmessungsanforderungen an die Anschlüsse durch unterschiedliche Aufnahmetiefen der Leitungsabschnitte 39a, 39b in den Leitungsabschnitten 38a, 38b bewältigt
werden können. In Fig. 2 wird die Ausfuhrungsform gemäß Fig. 1 in einer
Draufsicht dargestellt, wobei die Lage des Gehäuses 12 in der das Gehäuse 12 umgebenden Wand gut erkennbar ist. Die abstehenden Leitungsabschnitte 38a, 38b
der Knie 30, 32 läßt sich anhand der Fig. 2 ebenfalls besser erkennen. Die Leitungsabschnitte 38a, 38b sind dicht nebeneinander angelegt, so daß die
Abmessungen des Gehäuses 12 dementsprechend minimiert werden können.
Das Gehäuse 12 kann aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein und kann darüber
hinaus Verankerungsabschnitte aufweisen, die eine verbesserte Befestigung bzw. Verankerung innerhalb des Gemäuers eines Gebäudes ermöglicht.
In der Fig. 3 ist eine Ausführungsform mit Merkmalen nach der Erfindung zu
erkennen, die bereits an einen Heizkörper 100 angeschlossen ist. Die Leitungsabschnitte
39a, 39b sind, was in Fig. 3 mangels einer Schnittdarstellung nicht zu erkennen ist, in etwa halb in den auslaufenden Leitungsabschnitten 38a, 38b von den
Knien 30, 32 gemäß Fig. 1 entsprechenden Knien untergebracht. Falls ein geringerer
Abstand zwischen der Wand und dem Heizkörper eingestellt werden soll bzw. falls ein größerer Abstand eingestellt werden soll, können die Leitungsabschnitte 39a, 39b
in die Leitungsabschnitte 38a, 38b hineingeschoben bzw. aus diesen herausgezogen
werden.
An die Leitungsabschnitte 39a, 39b schließen jeweilige Schenkel- bzw.
Winkelabschnitte 70 an, um das Heizmedium dem anzuschließenden Heizkörper 100 zuzuführen.
Dabei kann zwischen den Leitungsabschnitten 39a, 39b bzw. den Schenkel- bzw.
Winkelabschnitten 70 ein Verbindungsabschnitt 40 vorgesehen sein, der bevorzugt
optisch an das Erscheinungsbild der Leitungsabschnitte 39a, 39b bzw. der Schenkelbzw.
Winkelabschnitte 70 angepaßt sein kann.
Insofern die Abschnitte 39a, 39b weit auseinanderliegen, verkürzen sich die
Schenkel- bzw. Winkelabschnitte 70, wodurch dann der Verbindungsabschnitt 40 verlängert werden muß. Im Extremfall können die Anschlußabschnitte 38b, 38a, 39b,
39a unmittelbar den Anschlußmöglichkeiten des Heizkörpers entsprechend weit zueinander beabstandet aus der Wand bzw. dem entsprechend abgemessenen Gehäuse
12 herausgeführt werden, wobei dann der Verbindungsabschnitt 40 im Prinzip genauso lang bzw. breit sein muß, wie der anzuschließende Heizkörper 100.
In Fig. 4 ist die optische Auswirkung der Anordnung des Verbindungsabschnitts 40
in Verbindung mit den Winkel- bzw. Schenkelabschnitten 70 nochmals hervorgehoben.
Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, die noch sichtbaren Bestandteile der Anschlußanordnung in das äußerliche Erscheinungsbild eines Heizkörpers zu
integrieren.
Die Fig. 5 zeigt eine Anschlußanordnung, mittels derer ein Heizkörper 100 und eine
Fußbodenheizung 200 an das Rohrleitungssystem einer Zentralheizung angeschlossen
werden können. Es sei vorausgeschickt, daß es vorteilhaft ist, wenn so viele Bestandteile der Anschluß anordnung gemäß Fig. 5 bzw. auch gemäß den Fig. 6, 7a
und 7b und bevorzugt sämtliche Anschlußbestandteile in das Gehäuse gemäß den Fig.
1 bis 4 aufgenommen werden kann, da hierdurch eine besonders einfache und optisch
ansprechende Montage ermöglicht werden kann.
Im Vorlauf 142 von der Zentralheizungsanlage (nicht dargestellt) ist ein
Thermostatventil 126 angeordnet, an das eine Verzweigung zu einem Heizkörpervorlauf
147 und einem Fußbodenheizungsvorlauf 148 anschließt. Der Heizkörper 100 kann durch eine Anschlußarmatur 149 angeschlossen werden, die es ermöglicht, den
Heizkörper zu sperren und eventuell mittels eines Bypaßes wenigstens teilweise zu
umgehen. Im Rücklauf 143 des Heizkörpers 100 ist eine Drosseleinrichtung 141
vorgesehen, die dem höheren Leitungswiderstand der Fußbodenheizung Rechnung trägt. Durch die Drosseleinrichtung 141 wird der Leitungswiderstand des
Heizkörpers 100 soweit erhöht, daß der Strom des Heizmediums am Vorlauf 142 in sinnvoller Weise aufgeteilt werden kann, so daß sowohl der Heizkörper als auch die
Fußbodenheizung 200 einen Beitrag liefern können.
Am Rücklauf 146 der Fußbodenheizung 200 ist ein Zweiwege-Ventil mit einem
Temperaturfühler angeordnet, der die Temperatur des Heizmediums am Rücklauf 146 mißt und den Durchlauf des Heizmediums durch die Fußbodenheizung 200
dementsprechend regelt, so daß die bei einem Heizungs-System mit nur einem Regelniveau der Vorlauftemperatur des Heizme-diums relativ hohe und auf
Heizkörper abgestimmte Temperatur des Heizmediums entsprechend des verzögerten Durchlaufs durch die Heizschlangen der Fußbodenheizung 200 heruntergeregelt
werden kann. Jenseits des Ventils 145 laufen die jeweiligen Rückläufe 143, 146 wieder zusammen und vereinigen sich zu dem Zentralheizungsrücklauf 144.
Gemäß Fig. 6 wird eine Anschlußanordnung vorgeschlagen, bei der abweichend zu
der Ausführungsform nach Fig. 5 das Thermostatventil 126 erst hinter der Ableitung
des Vorlaufs 148 der Fußbodenheizung 200 vorgesehen ist. Der Fußbodenheizung 200 ist hier ein Dreiwege-Ventil zugeordnet, das über einen Bypaß 152 das
verbrauchte Heizmedium mittels einer Pumpe 151 wieder dem Vorlauf 148 der
Fußbodenheizung 200 beimengt. Hier wird die Temperatur des Heizmediums an dem Fühler 150 im Vorlauf der Fußbodenheizung 200 dort gemessen, wo bereits der
Vorlauf von der Zentralheizung und der Bypaß 152 zusammengeführt worden sind.
Entsprechend der Temperatur, die durch den Fühler 150 gemessen wird, kann mehr oder weniger gebrauchtes Heizmedium von dem Dreiwege-Ventil 145a aus zu dem
Vorlauf 148 rückgeführt werden, um die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung 200 innerhalb eines angemessenen Temperaturbereichs zu halten.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist es möglich, die Fußbodenheizung
unabhängig von der Raumtemperatur und der Funktion des Heizkörpers 100 zu betreiben. Soll die Fußbodenheizung abhängig von der Raumtemperatur gesteuert
werden, könnte das Thermostatventil 126 vor der Abzweigung des Vorlaufs 148 der Fußbodenheizung 200 angeordnet sein, wie dies in Fig. 7a dargestellt wird.
Diese gemäß Fig. 7a favorisierte Anordnung des Thermostatventils wird durch ein
Drosselventil 141 und die Anordnung der Pumpe 151 im Rücklauf 146 der Fußbodenheizung 200 begleitet, um die geänderten Temperatur- und Heizmedium-Druckverhältnisse
berücksichtigen zu können. Damit auch in dem Falle, daß das Thermostatventil 126 vollkommen gesperrt ist, ein sinnvoller Regelablauf möglich
ist, kann entweder das Thermostatventil 126 mit der Steuerung des Dreiwege-Ventils
145a gekoppelt sein oder aber bei einer Unterschreitung einer bestimmten Temperatur an dem Meßfühler 150 seine Tätigkeit und die Tätigkeit der Pumpe 151
beenden und erst dann wieder aufnehmen, wenn eine Mindesttemperatur durch den Temperaturfühler 150 erfaßt wird.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 7b entspricht in ihrer Funktion im wesentlichen
der Ausführungsform gemäß der Fig. 7a, wobei jedoch anstelle eines kostenaufwendigen
Dreiwege-Ventils 145a wiederum ein Zweiwege-Ventil 145 in Verbindung mit einer Drosseleinrichtung 153 in dem Bypaß 152 zum Einsatz
gelangt, um zu verhindern, daß das Heizmedium die Heizschlangen der Fußbodenheizung 200 umgeht, da der Strömungswiderstand der Fußbodenheizung
200 jedenfalls geringer wäre als der über den Bypaß 152. Dementsprechend ist auch
in dem Rücklauf 143 vom Heizkörper eine Drosseleinrichtung 141 vorgesehen.
Die Fig. 8 zeigt in einer schematischen Darstellung ein Schaltprinzip zum Anschluß
eines Heizkörpers und einer Fußbodenheizung an ein Zentralheizungssystem mit lediglich einem Normaltemperaturkreislauf, während es zum Betreiben einer
Fußbodenheizung günstiger wäre, mit einem Niedertemperaturkreislauf zu arbeiten.
Auf der linken Seite gemäß Fig. 8 angegebene Stellungen 1 bis 4 entsprechen den
Schaltstellungen eines Ventils gemäß den Fig. 9a bis 9d.
Gemäß Fig. 8 sind an einen gemeinsamen Zentralheizungsvorlauf 142 über ein
übliches Thermostatventil 126 ein Heizkörper 100 und eine Fußbodenheizung 200 angeschlossen, wobei das von diesen Heizkomponenten 100, 200 gebrauchte
Heizmedium über einen gemeinsamen Zentralheizungsrücklauf 144 abschließt. Ein Heizkörpervorlauf 147 wird als erstes von dem Zentralheizungsvorlauf 142
abgezweigt. Sodann wird ein Heizkörperbypass 302 vorgesehen, der, wie auch der Heizkörperrücklauf 143 zu einem Vierwegeventil 300 führt, das in seiner expliziten
Einstellungsmöglichkeit beispielhaft in den Fig. 9a bis 9d illustriert ist. Das
Vierwegeventil 300 ist, wie bereits erwähnt, an den Heizkörperrücklauf 143, an den
Heizkörperbypass 302, an einen Vorlauf zu der Fußbodenheizung 200 und an einen Fußbodenheizungsbypass 304 angeschlossen.
Der Fußbodenheizungsbypass 304, der Rücklauf der Fußbodenheizung 200 und der
Zentralheizungsrücklauf 144 werden über ein Mischventil 145a zusammengeführt.
Das Vierwegeventil 300 kann die am linken unteren Bildrand der Figur 8
wiedergegebenen Einstellungen realisieren. In der Stellung 1 wird das Heizmedium
vom Rücklauf 143 des Heizkörpers 100 unmittelbar in den Fußbodenheizungsbypass 304 eingeleitet, ohne daß eine Beimengung zu dem Vorlauf der Fußbodenheizung
200 stattfindet. Entsprechend wird Heizmedium unmittelbar von dem Zentralheizungsvorlauf
142 über den Heizkörperbypass 302 direkt der Fußbodenheizung 200 zugeleitet. In diesem Fall wird folglich die Temperatur des Heizmediums nicht
heruntergeregelt. Eine derartige Einstellung kann beispielsweise während der Anlaufphase der Fußbodenheizung gerechtfertigt sein, wenn der Fußboden
vollkommen kalt ist.
In der Stellung 2 wird das gesamte Heizmedium vom Rücklauf 143 des Heizkörpers
100 dem über den Bypass 302 geleiteten Heizmedium beigemischt, und über den
Fußbodenheizungsbypass 304 wird kein Heizmedium ab- bzw. zugeführt. Diese
Stellung des Vierwegeventils 300 führt zu einer massiven Temperaturreduzierung des
Heizmediums, das der Fußbodenheizung 200 zugeleitet wird. Die Temperatur des zugeführten Heizmediums ist jedoch nicht auf ein Minimum herabgedrückt.
Die Stellung 3 zeigt eine Einstellung des Vierwegeventils 300, bei der lediglich
Heizmedium vom Rücklauf 143 des Heizkörpers 100 zum Vorlauf der Fußbodenheizung 200 gelangt. Diese Stellung, bei der das Heizmedium lediglich die Anschlüsse
B, D des Ventils 300 nützt, führt zu einer gegenüber dem Zentralheizungsvorlauf 142 in seiner Temperatur erheblich reduzierten Heizmedium, so daß die
Fußbodenheizung 200 nur noch eine geringere Heizleistung zur Verfugung stellt
(Stellung des Ventils gemäß Figur 9c).
Die Stellung 4 zeigt einen Regelzustand, in dem das Ventil 300 Heizmedium vom
Heizkörperrücklauf 143 hälftig in den Vorlauf der Fußbodenheizung 200 einleitet und
hälftig unmittelbar in den Bypass 304 zur Fußbodenheizung umleitet. Hier wird das
Heizmedium von dem Anschluß B auf die Anschlüsse C, D des Ventils 300 aufgeteilt, während der Anschluß A von dem Heizkörperbypass bei dieser
Einstellung nicht genutzt wird.
Das Dreiwegeventil 145a kann wie voranstehend beschrieben, auch hier eingesetzt
werden. Es ist zu bemerken, daß der Temperaturfühler des Dreiwegeventils 145a auch zur Steuerung des Vierwegeventils 300 herangezogen werden kann.
Andererseits kann das Vierwegeventil 300 auch unabhängig davon über einen separaten Temperaturfühler am Vorlauf der Fußbodenheizung 200 oder im Verlauf
der Fußbodenheizung 200 gesteuert werden.
Beispielsweise kann die Stellung 1 eine Vorlauftemperatur von der Zentralheizung
von kleiner als 50 0C repräsentieren. Da eine derartige Temperatur des
• · » &iacgr;, &idigr;
Heizmediums für den Fußbodenaufbau nicht unbedingt schädlich ist, können der
Heizkörper 100 und die Fußbodenheizung 200 unmittelbar versorgt werden.
Gemäß der Stellung 2 ist die Vorlauftemperatur von der Zentralheizungsanlage her
höher als 50 0C, so daß es erforderlich ist, dem Heizmedium für die Fußbodenheizung
200 gebraucht ist und damit abgekühltes Heizkörperrücklaufwasser beizumengen.
Ist die Vorlauftemperatur von der Zentralheizungsanlage her sehr hoch, so kann es
gemäß der Stellung 3 erforderlich sein, das der Fußbodenheizung ausschließlich Wasser vom Rücklauf des Heizkörpers 100 zugeleitet werden muß.
Ist die Temperatur des Heizmediums gemäß Stellung 4 sehr hoch, so kann es
darüberhinaus erforderlich werden, nur begrenzt Heizmedium vom Rücklauf 143 des Heizkörpers 100 in die Fußbodenheizung 200 einzuleiten. In diesem Fall wird über
den Fußbodenheizungsbypass 304 Heizmedium um die Fußbodenheizung 200 herumgeleitet.
Gemäß Fig. 9 ist ein Vierwegeventil als Kolbenschieber dargestellt. Aus der
Darstellung gemäß den Fig. 9a bis d ist zu entnehmen, wie die regelbaren Durchflußkanäle ausgebildet sein müssen, damit die Einstellungen für die Anschlüsse
A bis D sachgerecht bewerkstelligt werden können. Natürlich können die Kanäle 302
durch das Ventil 300 auch anders ausgebildet sein, wobei jedoch immer die jeweils
zur Steuerung erforderlichen Anschlüsse mit in das durchströmte Leitungsnetz eingezogen werden sollten.
Der Kolbenschieber kann mit einem Antrieb über ein Dehnungselement versehen
sein. Dabei sind die Übergänge von einer Stellung zu der folgenden Stellung so einzurichten, daß eine Teilüberdeckung stattfindet, um die erforderlichen Regelungen
vornehmen zu können. Der Durchlauf der Stellungen von der Fig. 9a zu der Fig. 9d
entspricht steigenden Temperaturen am Zulauf zur Fußbodenheizung, die zu
niedrigeren Temperaturen ausgeregelt werden müssen.
Statt des Kolbenschiebers gemäß den Fig. 9a bis d können auch andere Ventileinrichtungen
eingesetzt werden, beispielsweise ein Drehschieber (nicht dargestellt), der über eine Kurbelstange von einem Dehnungselement betätigt werden kann.
Die Ausfuhrungsform gemäß Figur 10 setzt an dem Kreuzungspunkt zwischen dem
Rücklauf 143 des Heizkörpers 100, dem Heizkörperbypass 302, dem Vorlauf der Fußbodenheizung 200 und dem Fußbodenheizungsbypass 304 ein Mischkreuz 400
ein, wobei die Temperatur am Vorlauf der Fußbodenheizung 200 über ein Dreiwegeventil 402 gesteuert wird, das als Steuergröße die Temperatur am Vorlauf
der Fußbodenheizung 200 heranzieht. Dies ermöglicht es, das Heizmedium von dem Zentralheizungsvorlauf 142 direkt über den Heizkörperbypass 302 der Fußbodenheizung
200 zuzuführen, falls das Heizmedium nicht zu heiß ist, also beispielsweise 50 0C nicht übersteigt, oder das Heizmedium zum Teil über den Heizkörper 100 und
zum Teil über dem Heizkörperbypass 302 der Fußbodenheizung 200 zuzuführen, um die Temperatur des Heizmediums für die Fußbodenheizung geringfügig zu
verringern, und letztlich, sämtliches Heizmedium über den Heizkörper 100 dem Vorlauf der Fußbodenheizung 200 zuzuführen, so daß das Heizmedium durch den
Wärmeverlust im Heizkörper 100 bereits stärker abgekühlt ist.
Bedarfsweise kann natürlich über den Fußbodenheizungsbypass 304 durch eine
entsprechende Regelung des Ventils 145a auch Heizmedium von dem Rücklauf der Fußbodenheizung beigemengt werden, um die Temperatur des der Fußbodenheizung
zugeführten Heizmediums weiter herunterzuregeln.
Für die Regelung des Ventils 145a kann eine der voranstehend erörterten
Regelweisen herangezogen werden.
In Fig. 11 ist eine in einem Anschlußkasten 540 vorgesehene Anschlußanordnung
500 dargestellt. Die Anschlußanordnung 500 ist über verschiedene Rohrleitungsanschlüsse
402, 504, 506, 508 sowie über Anschlüsse 510, 512 an eine Zentralheizungsanlage (nicht dargestellt) und einen Heizkörper (nicht dargestellt)
angeschlossen. Die Anschlüsse 502, 504 stellen den Vorlauf 502 und den Rücklauf 504 von der Zentralheizungsanlage bzw. zu der Zentralheizungsanlage dar. Die
Rohrleitungen 506, 508 stellen den Vorlauf 506 zu einer Fußbodenheizung und den Rücklauf 508 davon dar. Dem Anschluß 510 ist der Vorlauf eines Heizkörpers
zugeordnet und dem Anschluß 512 ist der Rücklauf eines Heizkörpers zugeordnet.
Die Anschlußanordnung 500, die über Verbindungen 526, etwa Schraubverbindungen,
an die jeweiligen Zuleitungen angesetzt ist, weist dabei eine Führung diverser Leitungen auf, um das von der Zentralheizungsanlage kommende Heizmedium zu
verteilen und wieder zur Zentralheizungsanlage zurückzuführen. Dabei ist die Anschlußanordnung 500 beispielsweise über mechanische Fixierungen, etwa
Schrauben 528, in dem Anschlußkasten 540 und damit an der Gebäudewand fixiert.
In der Anschlußanordnung 500 ist eine Verbindung zu dem Heizkörpervorlaufanschluß
510 und zu dem Fußbodenheizungsvorlaufanschluß 506 vorgesehen, wobei
der Leitungsabschnitt 514 geregelt über eine Ventileinrichtung 518 bzw. eine Weiche
mit Heizmedium beschickt werden kann.
Dabei sind in den Vorläufen der Zentralheizung und der Fußbodenheizung jeweilige
Ventile vorgesehen, um den Durchfluß unterbinden zu können.
Die beiden Anschlüsse 510, 512 zum Heizkörper hin können beispielsweise über
Quetschverbindungen dichtend fixiert werden.
Im Rücklauf 504 zur Zentralheizungsanlage ist ein Durchflußbegrenzer angeordnet,
der den Durchfluß durch den Heizkörper bzw. durch die Fußbodenheizung begrenzt.
Dabei kann es insbesondere bei Einrohrsystemen vorteilhaft sein, wenn zwischen
dem Vorlauf 502 von der Zentralheizungsanlage und dem Rücklauf 504 zur Zentralheizungsanlage ein Bypaß vorgesehen ist, über den durch eine entsprechende
Einstellung eines entsprechend ausgebildeten Durchflußbegrenzers 520 ein Bypaßstrom des Heizmediums so eingestellt werden kann, daß er z.B. vollständig
oder teilweise an den beiden Heizeinrichtungen gemäß dieser Ausführungsform, d.h.
einem Heizkörper und einer Fußbodenheizung, vorbeigeführt bzw. zugeführt wird.
Im Rücklauf 508 von der Fußbodenheizung ist ein Temperaturbegrenzer 522
vorgesehen, der die Strömung des Heizmediums durch die Fußbodenheizung soweit herunterregelt, daß das in der Fußbodenheizung befindliche bzw. in diese eingeleitete
Heizmedium im Verlauf seines Strömungsweges durch die Fußbodenheizung auf einen bestimmten Wert abgekühlt ist, so daß der Fußbodenaufbau über der
Fußbodenheizung keinen Schaden nehmen kann. Der Rücklauf 508 von der Fußbodenheizung ist über eine Leitungszusammenführung 516 an den Rücklauf 504
zur Zentralheizungsanlage angeschlossen, während zum Anschluß des Rücklaufes 512
vom Heizkörper lediglich eine Verlängerung zum Rücklauf 504 zur Zentralheizungsanlage
vorgesehen ist.
In Fig. 11a ist insbesondere der Vorlaufbereich mit dem Vorlauf 502 von der
Zentralheizung, dem Vorlaufventil 530, der Weiche bzw. Ventilweiche 518 für die
Einleitung des Heizmediums in die Fußbodenheizung (nicht dargestellt) und der Anschlußbereich für den Heizkörpervorlauf 510 wiedergegeben. Die besagten
Ventileinrichtungen sind in den Teilen 500a und 500b der Anschluß anordnung 500 gemäß Fig. 11 untergebracht. Die Anschlußanordnung 500 gemäß Fig. 11 ist dabei
so aus den Teilen 500a und 500b aufgebaut, daß durch Verbinden dieser Teile, d.h.
beispielsweise durch Zusammenflanschen, Zusammenschrauben oder dergleichen, sämtliche Ausnehmungen für ventilartige Einrichtungen 530, 518, 520, 522 usw.
bzw. sämtliche Anschlußabschnitte 526, 510, 512 automatsich entstehen, wobei diese
Bereiche 500a, 500b für sich bzw. die zusammengesetzte Anschlußanordnung 500
die erforderlichen Ausnehmungen für die Ventileinrichtungen bzw. Anschlußabschnitte
bereits enthalten.
Über das Ventil 530 und die diesem Ventil vorgeordneten Leitungsabschnitte 502,
502b, 502a kann dem Heizkörper das Heizmedium zugeführt werden.
Über die Fortsetzung des Leitungsabschnittes 502b und über die Weiche 518 für die
Fußbodenheizung kann der Fußbodenheizung eine exakt einstellbare Menge an Heizmedium zugeleitet werden, wobei hier der Zulauf 514 für die Fußbodenheizung
beginnt. Die Einstellung der Weiche wird über eine Spindel 518b vorgenommen, die
in einem Schraubstopfen 518d sitzt. Die Ventilspindel 518e wirkt auf einen Verschlußstopfen 518b ein, der über eine Sicherungsscheibe 518a am Ende der
Ventilspindel 518e gehalten wird.
Die Weiche 518 wie auch der Heizkörperzulauf 510 werden über entsprechende
Dichtungen 518c, hier O-Ringe, gegenüber dem Grundkörper 500a, 500b, der aus
den beiden Teilen 500a, 500b zusammenfügbar ist, dichtend gehalten. Dabei können
diese Ventileinrichtungen über Schraubverbindungen mechanisch fixiert werden, wobei die Dichtungen 518c mit dem nötigen Druck beaufschlagt werden können, um
ihre Dichtfunktion erfüllen zu können.
Die Fig. 11b zeigt einen Teil des Rücklaufbereichs der Anschlußanordnung 500
gemäß Fig. 11. Der Durchflußbegrenzer 520 sorgt dafür, daß nicht durch das
Heizelement, beispielsweise der Heizkörper (nicht dargestellt) oder die Fußbodenheizung
(nicht dargestellt), aufgrund ihres etwa gegenüber der anderen Heizeinrichtung geringeren Strömungswiderstandes der Großteil des Heizmediums hindurchfließt, so
daß die eine der beiden Heizeinrichtungen unbeabsichtigterweise vom Heizkreislauf
ausgeschlossen wird. Am oberen Abschnitt ist wiederum der Anschlußbereich 512
zu erkennen, wo der Rücklauf vom Heizkörper in die erfindungsgemäße Anschlußanordnung 500 gemäß Fig. 11 einmündet.
Der Durchflußbegrenzer 520 weist wiederum eine Spindel 518e auf, die in einer
Führung 518b sitzt und auf einen Stopfen 518a einwirkt, um den Leitungsquerschnitt
zu beeinflussen. Der Durchflußbegrenzer 520 kann dabei als Drehschieber ausgebildet sein, der über einen Schraubstopfen 518d an dem Grundkörper 500a,
500b der erfindungsgemäß ausgebildeten Anschlußanordnung 500 gemäß Fig. 11
sitzt. Auch hier wird wiederum eine Abdichtung über diverse Dichtelemente 518c, auch hier O-Ringe, vorgenommen.
In Fig. 1 Ic ist der Temperaturbegrenzer 522 zu erkennen, der in seiner Ausnehmung
im Rundkörper der Anschlußanordnung 500 gemäß Fig. 11 untergebracht ist. Dabei
wird der Grundkörper der Anschlußanordnung gemäß Fig. 11 über Schrauben 544b
(528 gemäß Fig. 11) innerhalb des Anschlußkastens 540 gehalten. Der Deckel bzw. die Verkleidung des Verschluß kastens 540 wird über eine weitere Schraubverbindung
544a wiederum am Grundkörper 500a, 500b am Anschlußkasten 540 gehalten.
Die Fig. Hd und He stellen prinzipiell genau die gleiche Anordung wie Fig. lic
dar, wobei jedoch der Temperaturbegrenzer 522 in den Fig. Hd und lie andere
Temperaturen vorgegeben bekommt, auf die hin geregelt werden muß. So ist gemäß Fig. lic mit einer Temperatur von 250C am Rücklauf 508 (siehe Fig. 11)
zurechtzukommen, während gemäß Fig. lld eine Temperatur von 370C des
Heizmediums am Rücklauf der Fußbodenheizung auftritt. Gemäß Fig. lie tritt eine
maximale Temperatur von 8O0C auf, die dazu führt, daß der Temperaturbegrenzer
vollkommen geschlossen ist, so daß das Heizmedium innerhalb der Fußbodenheizung erst stark abgekühlt wird, bevor es weiterfließen kann.
Der Temperaturbegrenzer 522 weist ein Dehnstoffelement 519 auf, das durch ein
Federelement 521 vorbelastet in eine bestimmte Stellung überführt werden kann, um
eine vorgegebene Wassermenge aus dem Fußbodenheizungsrücklauf 508 auslassen zu können. Eine Druckfeder 518g ist in einer Schieberhülse 518a aufgenommen und
sorgt für eine koaxiale Vorbelastung der zugeordneten Abschnitte des Temperatur-
31 : :
begrenzers. Eine Grundeinstellung des Temperaturbegrenzers kann über eine
Stellspindel 518e vorgenommen werden. Eine Hülseführung 518f ist koaxial
innerhalb der Druckfeder 518g angeordnet. Die Bestandteile des Temperaturbegrenzers
522 sind wiederum über Dichtelemente 518c, 518d in dem Grundkörper
der Anschlußanordnung 500 gemäß Fig. 11 eingebaut.
Die Ventileinrichtung 524 gemäß Fig. 11 kann ein herkömmliches Thermostatventü
524 enthalten, das auch die Raumtemperatur eines Raumes regelt, in dem die Heizeinrichtungen, insbesondere der Heizkörper und die Fußbodenheizung, aufgebaut
sind. Ferner kann hier noch ein Sicherheitsventil vorgesehen sein, das bei einer
Überhitzung die Fußbodenheizung vom Heizkreislauf ausschließt.
Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Anschlußanordnung 500 noch mit
Auslaßventilen bzw. Auslaßöffnungen versehen sein, beispielsweise um die Fußbodenheizung und/oder den Heizkörper zu entleeren.
Claims (47)
1. Anschlußanordnung, insbesondere für Heizeinrichtungen, bevorzugt
Heizkörper und/oder Fußbodenheizungen und/oder dergleichen, gekennzeichnet durch einen Aufnahmekörper (12,14) mit Heizungsinstallationsteilen, gegebenenfalls
einem Ventil, einem Leitungsabschnitt, einer Steuereinrichtung, einem Bypaß und/oder dergleichen, der ein Gehäuse (12) mit einem Deckel (14) aufweist, wobei
der Aufhahmekörper bzw. das Gehäuse (12, 14) mit einem Vor- und einem
Rücklaufloch (20, 22) für den Vorlauf und den Rücklauf von bzw. zu der Zentralheizungsanlage versehen ist und wobei ein Vor- und ein Rücklaufloch für die
VII/Mu/pb/ja
Bayer, Vereinsbank München 453100 (SLZ 700 202 70) Hypo-Bank München 4410122850 (BLZ 70020001)
Postairoamt München 653 43-808 (BLZ 700 100 80»
Durchführung der Anschlüsse des Vorlaufes und des Rücklaufes der Heizeinrichtung,
insbesondere Heizkörper, in dem Aufnahmekörper angeordnet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkörpervorlauf-
und -rücklaufanschlußlöcher in einem Frontabschnitt des Gehäuses (12) oder im Deckel (14) vorgesehen sind.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (14) und/oder eine den Deckel (14) ab- bzw. überdeckende Blende wenigstens in der Deckel- bzw. Blenden- bzw. Wandebene justierbar sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (12, 14) ferner Löcher für den Vorlauf und den Rücklauf zu einer Fußbodenheizung (200) aufweist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitungsabschnitte (38a, 38b, 39a, 39b) zum Anschluß des Heizkörpers (100), die sich aus dem Gehäuse (12, 14) heraus zu dem Heizkörper (100) erstrecken,
verlängerbar bzw. verkürzbar sind, insbesondere teleskopartig verlängerbar bzw. verkürzbar sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Aufnahmekörper bzw. in dem Gehäuse (12, 14) wenigstens ein flexibler Leitungsabschnitt, bevorzugt zwei flexible Leitungsabschnitte vorgesehen sind, die
im Vor- und/oder Rücklauf vorgesehen sind, um Toleranzen bzw. Montagefehler auszugleichen.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible
Leitungsabschnitt bzw. Leitungsabschnitte (36, 34) aus Kunststoff und/oder Metall
vor oder hinter einem Ventil bzw. einer Anschlußanordnung (24, 26, 28) mit oder
ohne Durchfluß regelung, Bypaß etc. vorgesehen ist bzw. sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Vorlauf und dem Rücklauf zum Anschluß des Heizkörpers an die Anordnung eine Manschette, ein Rohrabschnitt (40) oder dergleichen aufgebracht
sind, der den Vorlauf und den Rücklauf insbesondere optisch verbindet.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Frontabschnitt bzw. der Deckel (14) Festlegungsabschnitte für dekorative Elemente, insbesondere Fliesen und/oder dergleichen, hat.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Frontabschnitt bzw. der Deckel mit einer Ausnehmung für ein Ventil bzw. Thermostatventil (26) oder dergleichen versehen ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Frontabschnitt bzw. der Deckel (14) mit wenigstens einer Ausnehmung bzw. wenigstens einem Fensterabschnitt, beispielsweise für einen Fernbedienungsempfänger,
für eine Kontrolleuchte einer elektrischen Widerstandsheizung oder dergleichen, versehen ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Justierung über wenigstens eine Justageeinrichtung erfolgt, die beispielsweise
mittels zweier Längsschlitze ausgeführt sein kann, wobei der eine Längsschlitz in
einem Gehäuseabschnitt oder in dem Front- bzw. Deckelabschnitt vorgesehen sein kann und der andere Längsschlitz in dem Front- bzw. Deckelabschnitt oder in dem
Blendenabschnitt vorgesehen sein kann.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Durchflußregeleinrichtung (145, 145a) mit einer Heizmedium-Temperaturfühleinrichtung
(150) in dem Rücklauf von der Fußbodenheizung (200) vorgesehen ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
hinter einem Thermostatventil zur Regelung des Durchflusses in bezug auf die Raumtemperatur (126) die Vorlaufverzweigung für den Vorlauf (147) zu dem
Heizkörper (100) und zu dem Vorlauf (148) der Fußbodenheizung (200) angeordnet ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorlaufabzweigung für die Fußbodenheizung vor einem Thermostatventil zur
Regelung des Durchflusses durch den Heizkörper (100) in bezug auf die Raumtemperatur angeordnet ist.
16. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußregeleinrichtung ein Zweiwege-Ventil ist, das in den Fußbodenheizungsrücklauf
eingesetzt ist.
17. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußregeleinrichtung ein Dreiwege-Ventil ist und zwischen dem Fußbodenheizungsvorlauf
und dem Fußbodenheizungsrücklauf ein Bypaß (152) vorgesehen ist, so daß das Ventil Heizmedium aus dem Rücklauf in den Vorlauf der Fußbodenheizung
in Abhängigkeit von der Regelstellung des Dreiwege-Ventils leiten kann.
18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß im Vor- oder
Rücklauf der Fußbodenheizung bevorzugt vor dem Dreiwege-Ventil (145a) eine
Pumpeinrichtung (151) vorgesehen ist.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperaturtuhleinrichtung (150) die Temperatur des Heizmediums der
Fußbodenheizung an deren Vorlauf (148), bevorzugt hinter der Einmündung eines bzw. des Bypaßes (152), oder deren Rücklauf erfaßt.
20. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bypaß (152)
in der Fußbodenheizung (200) vorgesehen ist, der deren Rücklauf mit deren Vorlauf
kurzschließt, wobei das Zweiwege-Ventil (145) im Rücklauf der Fußbodenheizung
(200) in Strömungsrichtung hinter der Abzweigung zu dem Bypaß (152) angeordnet
21. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bypaß
eine Strömungsdrosseleinrichtung (153) vorgesehen ist, die ihre Drosselfunktion in
Strömungsrichtung bewirkt,
22. Anordnung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß im Rücklauf des Heizkörpers vor der Einmündung des Rücklaufs der Fußbodenheizung eine Strömungsdrosseleinrichtung vorgesehen ist, die ihre
Drosselfunktion entgegen der Strömungsrichtung bewirkt.
23. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Thermostatventileinrichtung (126) für die auf die Raumtemperatur bezogene Durchfluß regelung im Vorlauf (142) von der Zentralheizungsanlage entweder vor
dem Vorlauf (147) des Heizkörpers (100) oder vor dem Vorlauf (147) des Heizkörpers und dem Vorlauf (148) der Fußbodenheizung angeordnet ist.
24. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einige, bevorzugt alle Bestandteile der Anschluß- und Regelanordnung
für die Fußbodenheizung und/oder den Heizkörper in dem Aufnahmekörper bzw. Gehäuse (12, 14) aufgenommen sind.
25. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einige, bevorzugt alle der Regel- und/oder Anschlußbestandteile in
einen Installationsblock aufgenommen sind.
26. Anschlußanordnung, insbesondere fur einen Heizkörper und/oder eine
Fußbodenheizung, mit einem Zentralheizungsvorlauf und einem Zentralheizungsrücklauf,
mit einem Heizkörpervorlauf und einem Heizkörperrücklauf,
und/oder mit einem Fußbodenheizungsvorlauf und einem Fußbodenheizungsrücklauf,
mit einem Absperrventilkörper, bevorzugt mit einem regel- bzw. absperrbaren
Bypaß zwischen Vor- und Rücklaufseite, insbesondere für den Heizkörper,
gekennzeichnet durch Anschluß- und/oder Regelbestandteile nach mindestens
einem der voranstehenden Ansprüche, insbesondere der Ansprüche 13 bis 25.
27. Anschlußanordnung mit einem Heizkörper, mit einem Vorlauf zum Heizkörper sowie mit einem Rücklauf vom Heizkörper, gekennzeichnet durch einen
Verbindungabschnitt (40) zwischen dem Vorlauf des Heizkörpers und dem Rücklauf des Heizkörpers, so daß wenigstens der Zwischenraum zwischen dem Vorlauf (39b)
und dem Rücklauf (39a) abgedeckt ist.
28. Anordnung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verbindungsabschnitt (40) auf den Vorlauf bzw. den Rücklauf fixierend aufmontiert
29. Anordnung nach einem der Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungsabschnitt (40) eine Ausnehmung für einen Thermostatkopf hat.
30. Anordnung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungsabschnitt (40) gleich oder vergleichbar ausgebildet ist, wie Heizabschitte des Heizkörpers, insbesondere Heizröhren des Heizkörpers,
31. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizkörper über Schenkel- bzw. Winkelabschnitte (70) mit den
Heizungsinstallationsbestandteilen bzw. darüber mit der Zentralheizung verbindbar
ist.
32. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, 26 oder 27, dadurch
gekennzeichnet, daß im Kreuzungspunkt zwischen dem Vorlauf der Fußbodenheizung
(200), dem Rücklauf des Heizkörpers (100), dem Heizkörperbypass (302) und einem Fußbodenheizungsbypass (304) ein Mehrwege- und insbesondere
Vierwegeventil (300) vorgesehen ist.
33. Anordnung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (300)
ein Umversalmischventil, insbesondere ein Kolbenschieberventil (300) oder Drehschieberventil ist.
34. Anordnung nach einem der Ansprüche 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil (300) derart einstellbar ist, daß es dem Zulauf zur Fußbodenheizung
(200) gebrauchtes bzw. abgekühltes Heizmedium vom Rücklauf (143) vom Heizkörper (100) zuzusetzen vermag.
35. Anordnung nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil (300) derart einstellbar ist, daß es dem Vorlauf zur Fußbodenheizung
(200) gebrauchtes bzw. abgekühltes Heizmedium vom Rücklauf der Fußbodenheizung zuzusetzen vermag.
36. Anordnung nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil, insbesonder Vierwegeventil (300) mit teilüberlappenden Anschlußsteuerkanälen (306) ausgebildet ist.
37. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, 26 oder 27, dadurch
gekennzeichnet, daß im Kreuzungspunkt zwischen dem Vorlauf der Fußbodenheizung (200), dem Rücklauf des Heizkörpers (100), dem Heizkörperbypass (302) und
einem Fußbodenheizungsbypass (304) eine Mischeinrichtung, insbesondere ein Mischkreuz (400), vorgesehen ist, um Heizmedien mit unterschiedlicher Temperatur
zusammenzumischen, die der Fußbodenheizung (200) zuzuleiten sind.
38. Anordnung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Zentralheizungsvorlauf (142), dem Heizkörpervorlauf und der Mischeinrichtung (400) ein Mischventil (402) vorgesehen ist, welches insbesondere aufgrund der
Temperatur am Vorlauf der Fußbodenheizung (200) und/oder am Rücklauf der Fußbodenheizung steuerbar ist.
39. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß
hinter dem Rücklauf (143) des Heizkörpers (100) eine Rückiaufdrosseleinrichtung (141) angeordnet ist.
40. Anschlußanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß diese für zwei Heizeinrichtungen, bevorzugt einen Heizkörper und eine Fußbodenheizung, zum
Anschluß an eine Zentralheizungsanlage ausgebildet ist, mit einem Vorlauf- und einem Rücklaufbereich, die einen Vorlauf- (502) und Rücklaufanschluß (504) von der
bzw. zu der Zentralheizungsanlage aufweisen, wobei ein Vorlauf (506, 510) und ein
Rücklauf (508, 512) für jede der zwei Heizeinrichtungen vorgesehen ist, und eine
Leitungsverzweigung (518, 514) zwischen den Vorläufen und eine Leitungszusammenführung
(516, 522, 520) unter den Rückläufen vorgesehen ist.
41. Anschlußanordnung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß ein
kastenartiges Gehäuse (540, 542) vorgesehen ist, in dem die Anordnung (500) untergebracht ist.
42. Anschlußanordnung nach einem der Ansprüche 40 oder 41, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungsverzweigung im Vorlaufbereich an einen Verzweigungsbereich zwischen dem Vorlauf (502) der Zentralheizungsanlage und
den Vorläufen (506, 510) der zwei Heizeinrichtungen mit einer bevorzugt bezüglich
wenigstens einer ihrer zwei Strömungsquerschmtte verstellbaren Weicheneinrichtung
(518) bzw. gegebenenfalls bezüglich beider Strömungsquerschmtte verstellbaren Weicheneinrichtung versehen ist.
43. Anschlußanordnung nach einem der Ansprüche 40 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungszusammenführung im Rücklaufbereich vor dem
Rücklauf (504) zur Zentralheizungsanlage mit einer den Durchfluß begrenzenden Ventileinrichtung (520) bzw. Regeleinrichtung versehen ist.
44. Anschlußanordnung nach einem der Ansprüche 40 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rücklaufbereich in dem Rücklauf (508) von der
Fußbodenheizung eine Drosseleinrichtung (522) angeordnet ist.
45. Anschlußanordnung nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drosseleinrichtung (522) den Durchfluß des Heizmediums so regelt, daß es auf eine
vorgegebene Temperatur geregelt bzw. abgekühlt ist.
46. Anschlußanordnung nach einem der Ansprüche 40 bis 45, gekennzeichnet
durch die Merkmale eines der voranstehenden Ansprüche, insbesondere eines der Ansprüche 13 bis 25.
1(J
47. Anschlußanordnung nach einem der Ansprüche 40 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußanordnung (500) bezüglich ihrer Anschlüsse und
Leitungen mit wenigen, bevorzugt zwei Teilen (500a, 500b) ausbildbar ist, die über
eine Anschlußgeometrie miteinander dicht verbindbar sind, wobei bevorzugt Aufnahmeräume, beispielsweise für die Aufnahme von Ventilen (524, 530, 520,
522), Durchflußregelorgan, Anschlüssen (510, 512, 526) und/oder dergleichen vorgesehen sind.
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