DE29704739U1 - Einstellmechanismus für Bänder, insbesondere Kopfbänder - Google Patents
Einstellmechanismus für Bänder, insbesondere KopfbänderInfo
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Description
97112G Einstellmechanismus für Bänder, insbesondere Kopfbänder
Die Erfindung betrifft einen Einstellmechanismus für Bänder, insbesondere Kopfbänder, umfassend ein Gehäuse
und ein Band mit einem Längsschlitz an jedem Ende, wobei jeder der Schlitze auf zueinander gegenüberliegenden
Seiten eine Zahnreihe aufweist, und wobei die Schlitze einander innerhalb des Gehäuses überlappen, und wobei
ferner ein Einstellknopf mit einem mit den Schlitzzähnen im Innern des Gehäuses im Eingriff stehenden Zahnrad und
einem Griffteil außerhalb des Gehäuses zur manuellen Drehung des Zahnrades um die Achse des Einstellknopfs
vorgesehen ist.
Einstellmechanismen für Bänder werden unter anderem in
Helmen verschiedener Art verwendet, wie etwa Fahrradhelmen, Arbeitshelmen und Eishockeyhelmen, in
denen ein Band, das innerhalb des Helmes befestigt ist, um den Kopf herum anliegt und den Helm an der richtigen
Stelle hält.
Bänder, die in Helmen verwendet werden, können verschiedene Einstellmechanismen aufweisen, von denen der
einfachste aus einem Band besteht, das mit Stielen oder Stiften in einem Bereich versehen ist, in welchem die
Enden des Bandes einander an einem Ende überlappen, wobei an dem anderen Ende entsprechende Löcher vorhanden sind,
mit der Folge, daß die Länge des Bandes mit unterschiedlichen Kombinationen der Stifte und Löcher
variiert werden kann.
Das Band kann auch mit Schnallen versehen sein, die es in einer Vielzahl unterschiedlicher Formen gibt.
Diese bekannten Lösungen für einen Einstellmechanismus sind per se nützlich, jedoch sind sie alle mit Nachteilen
behaftet. Sowohl Schnallen als auch Bänder mit Stiften und Löchern haben den Nachteil, daß sie zu ihrer
Einstellung den Einsatz von zwei Händen erfordern. Es trifft zwar zu, daß einige Schnallen unter Einsatz nur
einer Hand festgezogen werden können, jedoch erfordern sie den Einsatz von zwei Händen, damit sie in
kontrollierter Weise gelöst werden können.
Die US 3 329 968 beschreibt einen Helm mit einem Band, an
dem Zahnreihen in Längsschlitzen in überlappenden Endabschnitten des Bandes durch ein Zahnrad an einem
Einstellknopf erfaßt werden, der in einem Halter oder einem Gehäuse vorgesehen ist. Dieser Mechanismus kann mit
einer Hand bedient werden, jedoch weist er keine Vorrichtung auf, welche die Enden des Bandes nach der
Einstellung sichert, mit der Folge, daß das Band aus der eingestellten Stellung herausgleitet, wenn der
Einstellknopf vom Benutzer losgelassen wird.
Die DE 4 022 422 beschreibt ein einstellbares Kopfband, insbesondere für Helme, bei dem, im wesentlichen in der
gleichen Weise wie in der US 3 329 968, die Einstellung mit einer Hand durchgeführt werden kann, bei dem jedoch
der Mechanismus zusätzlich einen Stift aufweist, der mit dem Zahnrad des Einstellknopfs in Eingriff steht. Dieser
Stift hält den Einstellknopf in Position und erlaubt dem Band somit, in der eingestellten Stellung zu verbleiben,
wenn der Einstellknopf losgelassen wird. Der Mechanismus, der in der
DE 4 022 422 beschrieben ist, hat jedoch einen großen Nachteil: Die Stelle, an welcher der Stift mit dem
Zahnrad in Eingriff steht, ist sehr nahe an der Drehachse des Knopfes angeordnet, was bedeutet, daß die Kräfte
zwischen dem Stift und dem Zahnrad aufgrund des kurzen
n * f e « » s »s* e
Drehmomentarms sehr groß werden. Dies bedeutet wiederum erheblichen Verschleiß und Abnutzung, oder alternativ,
daß der Mechanismus aus einem hochfesten Material wie etwa einem Metall hergestellt werden muß, was ihn
verteuert und eine erhöhte Gefahr von Kopfverletzungen
mit sich bringt, falls der Mechanismus zufällig den Kopf treffen sollte.
Das Ziel der Erfindung ist es, einen Einstellmechanismus
für Bänder, insbesondere Kopfbänder, bereitzustellen, der nicht mit den vorerwähnten Nachteilen behaftet ist, der
imstande sein sollte, manuell betätigt zu werden, und so gestaltet sein sollte, daß er die Verwendung preislich
vernünftiger Konstruktionsmaterialien, vorzugsweise Thermoplaste, gestattet.
Das Ziel wird erfindungsgemäß mit einem Einstellmechanismus der eingangs genannten Art erreicht,
der durch die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet ist.
Die Erfindung besteht somit in einem Einstellmechanismus für Bänder, insbesondere Kopfbänder, bei dem zumindest
ein Bremsabschnitt eine Rotations-Hemmkraft auf einen entsprechenden kreisförmigen Griffabschnitt an dem
Einstellknopf ausübt.
Die Erfindung wird nun in Verbindung mit einer Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels und
mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert, in welcher
Figur 1 eine Ansicht eines Einstellmechanismus für ein Band gemäß der Erfindung ist,
Figur 2 eine Ansicht eines Gehäuses mit einem Einstellknopf gemäß der Erfindung ist,
Figur 3 eine Ansicht eines Einstellknopfes gemäß der Erfindung ist,
Figur 4 ein Querschnitt durch den Einstellmechanismus der Figur 1 entlang der Schnittlinie IV-IV ist,
Figur 5 in einem Querschnitt entlang der Schnittlinie V-V der Figur 2 die Bänder veranschaulicht, die in
dem Einstellmechanismus verwendet werden,
Figur 6 das Griffteil 8 des Einstellknopfs und den
Vorsprung 12 detaillierter veranschaulicht, und
Figur 7 ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Einstellknopfes gemäß der Erfindung
veranschaulicht.
In allen Figuren werden die gleichen Bezugszeichen für entsprechende Teile verwendet.
Figur 1 veranschaulicht einen Einstellmechanismus 1 für Bänder, insbesondere Kopfbänder, umfassend ein Gehäuse
und ein Band 3 mit einem Längsschlitz 4 an jedem Ende, wobei jeder der Schlitze 4 an einander gegenüberliegenden
Seiten eine Zahnreihe 5 aufweist. Ein Einstellknopf 6, von dem in Figur 1 lediglich ein Griffteil 8 sichtbar
ist, kann mit einer Hand manuell gedreht werden, um die Länge des Bandes 3 einzustellen. Figur 1 zeigt auch zwei
Vorsprünge 12, die von dem Gehäuse 2 abstehen und deren Funktion im folgenden näher beschrieben wird.
Das Kopfband kann benutzt werden, um einen Helm um den Kopf herum zu sichern, wobei das Band an der Innenseite
des Helms in Positionen entlang des Bandes befestigt ist. Dies ist Stand der Technik und wird nicht weiter
beschrieben.
Figur 2 veranschaulicht das von der Seite betrachtete
Gehäuse 2, von wo aus die Form des Griffteils 8 des
Einstellknopfes 6 und die Vorsprünge 12 deutlicher
gesehen werden können. Auch ist hier eine Vertiefung 20
zwischen dem Abschnitt, der das Widerlager für das
Griffteil 8 des Einstellknopfes bildet, und dem Vorsprung oder den Vorsprüngen 12 dargestellt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die obere Fläche des Gehäuses 2 aus einer kreisförmigen Fläche, mit der Folge, daß das
Gehäuse 2 aufgrund der Ausnehmung 20 im Bereich der
Ausnehmung elastisch nachgiebig wird und auf diese Weise
dem Vorsprung oder den Vorsprüngen 12 eine elastische
Befestigung an dem Gehäuse verleiht. Der Bremsabschnitt 9 weist dementsprechend ein elastisches Widerlager
gegenüber dem Griffabschnitt 10 auf.
Gehäuse 2, von wo aus die Form des Griffteils 8 des
Einstellknopfes 6 und die Vorsprünge 12 deutlicher
gesehen werden können. Auch ist hier eine Vertiefung 20
zwischen dem Abschnitt, der das Widerlager für das
Griffteil 8 des Einstellknopfes bildet, und dem Vorsprung oder den Vorsprüngen 12 dargestellt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die obere Fläche des Gehäuses 2 aus einer kreisförmigen Fläche, mit der Folge, daß das
Gehäuse 2 aufgrund der Ausnehmung 20 im Bereich der
Ausnehmung elastisch nachgiebig wird und auf diese Weise
dem Vorsprung oder den Vorsprüngen 12 eine elastische
Befestigung an dem Gehäuse verleiht. Der Bremsabschnitt 9 weist dementsprechend ein elastisches Widerlager
gegenüber dem Griffabschnitt 10 auf.
Figur 3 veranschaulicht den Einstellknopf 6 von der
Seite. Es ist hier zu erkennen, daß der Einstellknopf aus zwei einstückigen Teilen besteht, nämlich einem Griffteil 8 und einem Zahnrad 7. Während der Einstellung des
Mechanismus wird das Griffteil 8 mit einer Hand,
normalerweise zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger,
erfaßt und in der Weise gedreht, daß das Zahnrad 7
entsprechend gedreht wird. In diesem Ausführungsbeispiel
besteht das Griffteil 8 des Einstellknopfes in Form einer flachen Scheibe 15 mit einer entlang des Umfangs für die
Finger angeordneten Griffflache 14. Auch ist ein
Griffabschnitt 10 dargestellt, der in diesem
Ausführungsbeispiel des Griffteils mit der Grifffläche 14 identisch ist und im folgenden näher erörtert wird.
Seite. Es ist hier zu erkennen, daß der Einstellknopf aus zwei einstückigen Teilen besteht, nämlich einem Griffteil 8 und einem Zahnrad 7. Während der Einstellung des
Mechanismus wird das Griffteil 8 mit einer Hand,
normalerweise zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger,
erfaßt und in der Weise gedreht, daß das Zahnrad 7
entsprechend gedreht wird. In diesem Ausführungsbeispiel
besteht das Griffteil 8 des Einstellknopfes in Form einer flachen Scheibe 15 mit einer entlang des Umfangs für die
Finger angeordneten Griffflache 14. Auch ist ein
Griffabschnitt 10 dargestellt, der in diesem
Ausführungsbeispiel des Griffteils mit der Grifffläche 14 identisch ist und im folgenden näher erörtert wird.
Figur 4 ist ein Querschnitt durch das Gehäuse 2 entlang
der Schnittlinie IV-IV der Figur 1. Das Band ist
fortgelassen, um die Figur klarer darzustellen. Es ist
hier ersichtlich, daß das Griffteil 8 des Einstellknopfes 6 in Form einer Scheibe 15 an der Außenseite des Gehäuses 2 angeordnet ist und gegen einen oberen Abschnitt des
der Schnittlinie IV-IV der Figur 1. Das Band ist
fortgelassen, um die Figur klarer darzustellen. Es ist
hier ersichtlich, daß das Griffteil 8 des Einstellknopfes 6 in Form einer Scheibe 15 an der Außenseite des Gehäuses 2 angeordnet ist und gegen einen oberen Abschnitt des
Gehäuses 2 anliegt, wobei das Zahnrad 7 innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Das Zahnrad 7 ist in axialer
Richtung durch eine Unterlegscheibe 16 und eine Schraube 17 gesichert, die in einer Ausnehmung 18 in einem unteren
gegenüberliegenden Abschnitt des Gehäuses 2 untergebracht sind. Es ist weiter zu erkennen, daß die Vorsprünge 12 an
dem Umfang der Scheibe 15 anliegen.
Figur 5 ist ein Querschnitt durch das Gehäuse 2 entlang der Schnittlinie V-V der Figur 2. Der Klarheit halber ist
das eigentliche Gehäuse weggelassen. Es ist hier zu erkennen, daß ein Ende 3 des Bandes mit einem
Längsschlitz 4 mit einer Zahnreihe 5 ein Ende 3' mit einem Längsschlitz 4' mit einer gegenüberliegenden
Zahnreihe 5' überlappt. Das Zahnrad 7 ist zwischen den Zahnreihen in Eingriff mit diesen angeordnet, mit der
Folge, daß eine Drehung des Zahnrades zu einer Bewegung der Zahnreihen 5, 5' in Relation zueinander und folglich
der Bandenden 3, 3' in Längsrichtung des Bandes führt.
Figur 6 veranschaulicht in größerem Detail das Griffteil 8 des Einstellknopfes und den Vorsprung 12. Hier ist
gezeigt, daß der Vorsprung 12 einen Bremsabschnitt 9 in Form von Nuten, Rippen oder Zähnen 11 aufweist, die mit
entsprechenden Nuten, Rippen oder Zähnen 11 in Eingriff stehen, die in einem kreisförmigen Griffabschnitt 10 an
dem Griffteil 8 angeordnet sind. Die Zähne des Griffabschnitts weisen von der Mittelachse 19 des
Einstellknopfes radial nach außen, während die Zähne des Bremsabschnitts in Richtung der Mittelachse radial nach
innen weisen, wobei der Bremsabschnitt eine Krümmung aufweist, die der Krümmung des Griffabschnitts
entspricht.
In diesem Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse auf jeder Seite des Einstellknopfes einen Bremsabschnitt auf, mit
der Folge, daß die Bremsabschnitte symmetrisch um die
Achse des Einstellknopfes angeordnet sind. Dies hat den
Effekt, daß einander radial entsprechende Kräfte, die durch die zwei Bremsabschnitte an dem Einstellknopf
ausgeübt werden, sich gegenseitig ausgleichen.
Figur 7 stellt eine alternative Ausführungsform des Einstellknopfes 6 dar. Das Griffteil 8 des
Einstellknopfes ist hier mit einer flügeiförmigen Rippe 13 ausgestaltet, wobei die Griffflächen 14 für die Finger
aus den Seitenflächen der Rippe gebildet sind. Der Griffabschnitt 10 besteht in Form von axialen Zähnen oder
Nuten 11 und ist entlang der Außenkante des Griffteils zum Eingriff mit entsprechenden Bremsabschnitten 9 an dem
Gehäuse (nicht gezeigt) angeordnet.
Wenn das Griffteil 8 gedreht wird, übt der Bremsabschnitt 9 auf den Griffabschnitt 10 eine Rotations-Hemmkraft aus,
die in Richtung der Drehrichtung des Griffteils gerichtet ist, wobei diese Rotations-Hemmkraft den Mechanismus
während der Benutzung des Helmes sichert. Die Rotations-Hemmkraft muß so groß sein, daß Kräfte, die von dem
Zahnrad auf das Griffteil aufgrund einer Zugspannung in dem Band ausgeübt werden und aufgrund von
Beschleunigungen, Stoßen und anderen zufälligen äußeren Einflüssen auftreten können, nicht die Rotations-Hemmkraft
übersteigen, was bewirken würde, daß sich das Griffteil dreht und sich das Band lockert. Gleichzeitig
muß die Rotations-Hemmkraft nicht größer sein als diejenige, welche durch den Benutzer beim Ausüben einer
angemessenen Kraft während der Einstellung des Mechanismus überwunden werden kann.
Gemäß der Erfindung sind der Bremsabschnitt und der Griffabschnitt an der Außenkante des Griffteils
vorgesehen. Dies stellt sicher, daß sowohl die Rotations-Hemmkraft als auch die Kraft, welche vom Benutzer beim
Einstellen des Helmes ausgeübt wird, einen großen
♦· ■* *
Drehmomentarm in bezug auf den Drehmomentarm der Kräfte
aufweist, die zwischen den Zähnen des Zahnrades und den Zahnreihen des Bandes wirken. Die Kräfte, welche zwischen
den Zähnen des Zahnrades und den Zahnreihen des Bandes wirken, sind eine Folge der Verhältnisse, die mit der
Benutzung des Bandes verbunden sind, und werden somit unabhängig von der Gestaltung des Mechanismus in etwa
gleich sein, was sicherstellt, daß das Band gesichert ist. Verglichen mit dem in der DE 4 022 422 beschriebenen
Einstellmechanismus, bei dem die Rotations-Hemmkraft auf das Zahnrad wirkt und einen Drehmomentarm aufweist, der
so groß ist wie oder geringer ist als die Kräfte, die bei gleichen mit den Zahnreihen des Bandes und dem
Durchmesser des Zahnrades verbundenen geometrischen Bedingungen zwischen den Zähnen des Zahnrades und den
Zahnreihen des Bandes wirken, schafft die Erfindung daher einen Einstellmechanismus, bei dem die Rotations-Hemmkraft
viel kleiner sein kann.
Das Verhältnis zwischen Kräften, die zwischen zwei Flächen wirken, und der Verschleiß und die Abnutzung an
diesen Flächen ist relativ kompliziert und wird hier nicht im Detail erörtert, jedoch in vereinfachter Form
kann gesagt werden, daß eine Verringerung der Kräfte zwischen zwei Flächen eine Verringerung des Verschleißes
bewirkt.
Der Bremsabschnitt und der Griffabschnitt, die im
Verhältnis zueinander während der Einstellung des Mechanismus bewegt werden und somit in hohem Maße einem
Verschleiß unterworfen sind, werden der kritische Teil des Mechanismus im Hinblick auf die Werkstoffauswahl
sein.
Die oben erwähnten, mit der erforderlichen Größe der . Rotations-Hemmkraft verbundenen Bedingungen bedeuten, daß
der Bremsabschnitt und der Griffabschnitt in solcher
Weise gestaltet werden können, daß die Kräfte zwischen ihnen relativ klein sind, was wiederum einen geringen
Verschleiß bedeutet. Die Teile des Mechanismus können daher aus einem kostengünstigen Werkstoff mit geringer
Verschleißbestängigkeit gestaltet werden, wie etwa einem Thermoplast, der nicht teuer und leicht zu formen ist.
Mit Ausnahme der Schraube und der Unterlegscheibe kann damit der gesamte Mechanismus aus einem Thermoplast
hergestellt werden, z. B. Polypropylen, was ein großer Vorteil im Hinblick auf das Recycling des Werkstoffes
ist.
In dem dargestellten Beispiel bestehen der Bremsabschnitt und der Griffabschnitt in Form von Nuten, Rippen oder
Zähnen, da unterstellt wird, daß dies die günstigste Gestaltung ist, jedoch ist es auch möglich, diese
Abschnitte in anderer Weise zu gestalten, da jede Gestaltung in der Erfindung angewendet werden kann, die
eine Kraft zwischen dem Bremsabschnitt und dem Griffabschnitt erzeugt.
In dem Vorstehenden sind der Bremsabschnitt oder die Bremsabschnitte in Verbindung mit an dem Gehäuse
vorgesehenen Vorsprüngen erwähnt und dargestellt. Es wird jedoch auch möglich sein, die Bremsabschnitte in anderer
Weise zu gestalten, z. B. als seitliche Flächen in einer Ausnehmung für das Griffteil.
Die vorerwähnten sowie ähnliche Varianten können durch einen Fachmann innerhalb des Rahmens der Ansprüche
verwirklicht werden.
Claims (9)
1. Einstellmechanismus (1) für Bänder, insbesondere Kopfbänder, umfassend ein Gehäuse (2) und ein Band (3)
mit einem Längsschlitz (4) an jedem Ende, wobei jeder der Schlitze (4) auf zueinander gegenüberliegenden Seiten
eine Reihe von Zähnen (5) aufweist, und wobei die Schlitze einander innerhalb des Gehäuses (2) überlappen,
und wobei ferner ein Einstellknopf (6) mit einem mit den Schlitzzähnen (5) im Innern des Gehäuses (2) im Eingriff
stehenden Zahnrad (7) und einem Griffteil (8) außerhalb des Gehäuses zur manuellen Drehung des Zahnrades (7) um
die Achse des Einstellknopfs (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) mindestens
einen Bremsabschnitt (9) aufweist, der eine Rotations-Hemmkraft auf einen entsprechenden kreisförmigen
Griffabschnitt (10) an dem Einstellknopf-Griffteil (8) ausübt, welche Kraft groß genug ist, um das Zahnrad (7)
in einer eingestellten Stellung zu sichern.
2. Einstellmechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsabschnitt (9) und der Griffabschnitt (10) an der Außenkante des Griffteils
(8) vorgesehen sind.
3. Einstellmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffabschnitt (10) und
der Bremsabschnitt oder die Bremsabschnitte (9) mit ineinandergreifenden Nuten, Rippen oder Zähnen (11)
versehen sind.
4. Einstellmechanismus nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne der Griffabschnitte
(10) von der Mittelachse (19) des Einstellknopfs radial
nach außen weisen und daß die Zähne des Bremsabschnitts oder der Bremsabschnitte (9) radial einwärts in Richtung
der Einstellknopfmittelachse weisen.
5. Einstellmechanismus nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsabschnitt
oder die Bremsabschnitte (9) in Vorsprüngen (12) vorgesehen sind, welche von dem Gehäuse (2) vorstehen und
eine Krümmung entsprechend der Krümmung des Griffabschnitts (10) aufweisen.
6. Einstellmechanismus nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bremsabschnitte (9) symmetrisch um die Einstellknopfmittelachse (19) herum angeordnet sind.
7 . Einstellmechanismus nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (8)
eine flügeiförmige Rippe (13) aufweist, die eine Grifffläche (14) zur manuellen Drehung des Griffteils
bildet.
8. Einstellmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis
7. dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (8) in Form
einer flachen Scheibe (15) besteht, wobei der Griffabschnitt (10) entlang des Umfangs der Scheibe (15)
angeordnet ist und gleichzeitig eine Grifffläche (14) zur manuellen Drehung des Griffteils bildet.
9. Einstellmechanismus nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschnitt des
Gehäuses (2) zwischen dem Abschnitt, der ein Widerlager für das Griffteil (8) des Einstellknopfs bildet, und dem
Vorsprung oder den Vorsprüngen (12) eine Ausnehmung (20) aufweist, mit der Folge, daß das Gehäuse (2) an dieser
Stelle elastisch nachgiebig wird und der Vorsprung oder
• ·
die Vorsprünge (12) eine elastische Befestigung in dem Gehäuse (2) haben und der Bremsabschnitt (9) ein
elastisches Widerlager gegen den Griffabschnitt (10)
aufweist.
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