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DE29703632U1 - Halte- und Ausgleichselemente für Wandverkleidungsteile - Google Patents

Halte- und Ausgleichselemente für Wandverkleidungsteile

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DE29703632U1
DE29703632U1 DE29703632U DE29703632U DE29703632U1 DE 29703632 U1 DE29703632 U1 DE 29703632U1 DE 29703632 U DE29703632 U DE 29703632U DE 29703632 U DE29703632 U DE 29703632U DE 29703632 U1 DE29703632 U1 DE 29703632U1
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DE
Germany
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holding element
support rail
clamping
longitudinal
element according
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DE29703632U
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English (en)
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Hausprofi Bausysteme GmbH
Original Assignee
MAGE GmbH
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Publication date
Application filed by MAGE GmbH filed Critical MAGE GmbH
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Publication of DE29703632U1 publication Critical patent/DE29703632U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
    • E04F13/0808Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall adjustable in several directions one of which is perpendicular to the wall
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/081Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements
    • E04F13/0821Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements the additional fastening elements located in-between two adjacent covering elements
    • E04F13/0826Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements the additional fastening elements located in-between two adjacent covering elements engaging side grooves running along the whole length of the covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Werke für Kunststoff- und Metallverarbeitung Planckstraße 10 72250 Freudenstadt
Vertreter:
Kohler Schmid + Partner Patentanwälte Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart
Halte- und Ausqleichselemente für Wandverkleidunqsteile
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Element zum Halten von brett- oder plattenförmigen Verkleidungsteilen an einer Tragschiene, wobei das Halteelement an zwei seitlich vorstehenden Längswangen der Tragschiene gehalten ist.
Mit Hilfe von Halte- und Verbindungselementen können Wandverkleidungsteile über eine Tragschiene an einer Wand oder einer Decke verankert werden. Das Anbringen der einzelnen Halte- und Verbindungselemente an der meist bereits an der Wand befestigten Tragschiene und vor allem das Anordnen dieser Elemente an einer bestimmten gewünschten Stelle ist häufig mühsam und zeitaufwendig.
Aus der DE 195 06 813 Al ist bereits eine Unterkonstruktion für eine Wandverkleidung bekannt, bei der die Halte- und Verbindungselemente in eine'Innenführung in einer U-förmigen Tragschiene einfügbar und dort in Längsrichtung der Tragschiene verschiebbar geführt sind. Diese Innenführung bilden zwei einander zugewandte Innennuten, die jeweils innerhalb einer seitlich nach außen vorstehenden Längswange der Tragschiene vorgesehen sind und in denen die Längsränder der Halteelemente geführt sind. Das Einfügen der Halte- und Verbindungselemente in die Innenführung kann aber nur an vorbestimmten, im Bedarfsfall jeweils zu öffnenden Einschuböffnungen erfolgen. Diese Einschuböffnungen sind an den äußeren Nutflanken der Innenführung als ausbiegbare Stanzlappen ausgebildet, die Randausnehmungen oder Öffnungen zur Bildung einer Soll-Biegestelle oder Ansatzstellen für ein Ausbiegewerkzeug aufweisen.
Die bekannte Unterkonstruktion erlaubt das Einschieben der Halte- und Verbindungselemente in die Innenführung nur an den durch die Einschuböffnungen vorgegebenen Stellen. Das Ausbilden der Einschuböffnungen erfordert spezielle Ausbiegewerkzeuge und ist mit hohem zusätzlichen Aufwand für den Benutzer verbunden. Außerdem erhöht die Ausbildung der Innenführung und der ausbiegbaren Stanzlappen jeweils über die
gesamte Länge der Tragschiene den Fertigungsaufwand für die Tragschiene beträchtlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Halteelement der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß es mit möglichst wenigen und einfachen Handgriffen an in Längsrichtung beliebiger Position an der Tragschiene angebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Halteelement der eingangs genannten Art gelöst durch eine untere Anlagefläche, welche zur Anlage an einer ebenen Außenfläche der Tragschiene bestimmt ist, und zwei Klemmeinrichtungen, vorzugsweise Klemmaufnahmen, unterhalb der unteren Anlagefläche, die durch Bewegen des mit seiner unteren Anlagefläche an der Außenfläche anliegenden Halteelements jeweils auf eine Längswange der Tragschiene klemmend aufgeschoben werden können.
Dieses erfindungsgemäße Halteelement hat den wesentlichen Vorteil, daß es von außen an beliebiger Stelle mit seiner unteren Anlagefläche an die Tragschiene angesetzt und dann ™ durch Bewegen an der Tragschiene mit Hilfe der Klemmaufnahmen festgeklemmt werden kann. Durch eine entgegengesetzt erfolgende Bewegung des Halteelements kann die Klemmverbindung wieder gelöst werden, wobei entsprechend der wirkenden Klemmkraft auch eine Feinjustierung des an der Tragschiene festgeklemmten Halteelements durch Verschieben in Längsrichtung der Tragschiene noch möglich sein kann. Durch diese spezielle Ausbildung der Halteelemente kann als Tragschiene z.B. ein gewöhnliches U-Profil mit lediglich zu Längswangen rechtwinklig abgekanteten Profilflanken dienen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Klemmeinrichtungen bezüglich einer Längsmittellinie des Halteelements in Längsrichtung versetzt und gegenüberliegend angeordnet, wodurch an dem festgeklemmten Halteelement angreifende Drehmomente wirkungsvoller auf die Tragschiene übertragen werden können.
Eine ganz besonders bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen durch Verdrehen des an der Außenfläche anliegenden Halteelements die Längswangen der Tragschiene klemmend aufnehmen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß durch Verdrehen einem selbsttätigem Lösen der Klemmverbindung zwischen Halteelement und Tragschiene entgegengewirkt werden kann.
Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine Klemmeinrichtung durch einen die untere Anlagefläche in Klemmbewegungsrichtung des Halteelements übergreifenden Klemmbügel gebildet. Z.B. durch Verdrehen des an der Tragschiene anliegenden Halteelements können die Klemmbügel jeweils eine Längswange der Tragschiene hintergreifen, so daß das Halteelement durch die zwischen Klemmbügel und z.B. unterer Anlagefläche festgeklemmte Längswange an der Tragschiene befestigt ist. Dabei ist der Klemmbügel vorzugsweise durch Aufnahme einer Längswange entsprechend klemmend vorgespannt .
Besonders bevorzugt weist der Klemmbügel jeweils einen die Klemmbewegung durch Anlage an der Tragschiene begrenzenden Anschlag auf. Mit Hilfe dieses Anschlags kann das Halteelement in Längsrichtung der Tragschiene exakt ausgerichtet werden, indem der Anschlag bei der Klemmbewegung z.B. an ei-
ner Längswange oder einer Profilflanke einer U-förmigen Tragschiene anschlägt.
Um das Einführen der Längswange in die Klemmaufnahme des Klemmbügels zu erleichtern, weist das in Klemmbewegungsrichtung vordere Ende des Klemmbügels eine Auflaufschräge auf, die die Klemmaufnahme beim Einführen der Längswange entsprechend aufweitet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist am Halteelement ein Sicherungsmittel vorgesehen, welches das an der Tragschiene festgeklemmte Halteelement gegen eine Bewegung entgegen der Klemmbewegungsrichtung und/oder eine Verschiebung in Längsrichtung der Tragschiene sichert.
Als besonders vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Sicherungsmittel eine verformbare Sicherungslasche am Halteelement ist. Wenn das Halteelement in seine an der Tragschiene festgeklemmte Lage bewegt ist, kann die Sicherungslasche dann z.B. derart abgebogen werden, daß sie mit einer Längswange zusammenwirkt und so eine Bewegung des Halteelements entgegen der Klemmbewegungsrichtung verhindert.
Bei einer fertigungstechnisch besonders zu bevorzugenden Ausführungsform ist das Halteelement aus einem ebenen Blechteil einstückig, z.B. durch Stanz- und Biegevorgänge, gefertigt.
Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt auch ein, insbesondere U-förmiges, Ausgleichselement zum stufenlosen Einstellen des Abstands der Tragschiene zu einer Fläche, insbesonder zu einer Wand oder Decke, mit einer zur Anlage
an der Fläche bestimmten Anlagefläche und zwei Seitenwänden, in denen einander gegenüberliegend jeweils eine schräg zur Einstellrichtung verlaufende Führung vorgesehen ist, über die das zwischen Tragschiene und Fläche anzuordnende Ausgleichselement an der Tragschiene in Längsrichtung verschiebbar und vorzugsweise auch verschwenkbar gehalten ist.
Mit Hilfe dieses erfindungsgemäßen Ausgleichselements können Unebenheiten einer Wand oder Höhenfehler einer Decke über den Abstand zwischen der Tragschiene und der Wand oder Decke ausgeglichen werden, so daß die mit Hilfe der Tragschiene an einer Wand oder Decke befestigten Verkleidungsteile eben verlaufen.
Dazu wird das an der Wand oder Decke anliegende Ausgleichselement relativ zur ortsfest gehaltenen Tragschiene in Längsrichtung verschoben, wodurch sich der Abstand der Tragschiene zur Wand oder Decke entsprechend der schrägen Führung im Ausgleichselement ändert. Das Ausgleichselement wirkt somit als Schiebekeil zwischen Tragschiene und Wand oder Decke.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Ausgleichselements weist die Anlagefläche eine in Längsrichtung der Tragschiene verlaufende Längsöffnung auf. Diese Längsöffnung kann ein die Tragschiene an der Wand haltendes Befestigungsmittel, wie z.B. eine Schraube, durchgreifen, so daß auch das Ausgleichselement über das Befestigungsmittel gehalten ist und trotzdem die Abstandseinstellung bei bereits an der Wand befestigter Tragschiene erfolgen kann.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine U-förmige Tragschiene und ein an die Tragschiene angesetztes Halteelement;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Anordnung mit durch Verdrehen an der Tragschiene festgeklemmtem Halteelement;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Oberseite des in den Fign. 1 und 2 gezeigten Halteelements;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Halteelements entsprechend
IV in Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Halteelements entsprechend
V in Fig. 3;
Fig. 6 ein Ausgleichselement zum Einstellen des Abstands der Tragschiene zu einer Wand; und
Fig. 7 eine Schnittansicht der über das Ausgleichselement an einer Wand befestigten Tragschiene.
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Die in der Zeichnung mit 1 bezeichnete Tragschiene ist Teil einer Unterkonstruktion für an einer Wand oder einer Decke zu befestigende Verkleidungsteile. Die Tragschiene 1 weist einen U-förmigen Querschnitt auf, wobei die seitlichen Profilflanken 2 an ihrem Ende zu Längswangen 3 rechtwinklig nach außen abgebogen sind. In der Grundwandung 4 der Tragschiene 1 sind Befestigungslöcher 5 und in den Profilflanken 2 einander gegenüberliegende Längsöffnungen 6 sowie Haltelöcher 7 vorgesehen. Die der Grundwandung 4 abgewandten Außenseiten der Längswangen 3 bilden eine gleichebige Außenfläche 8, an die ein Halteelement 10 angesetzt (Fig. 1) und durch Verdrehen in Klemmdrehrichtung 9 festgeklemmt werden kann (Fig. 2), wie unten noch näher ausgeführt ist. Die seitlichen Längswangen 3 ermöglichen ein Einlegen von handelsüblichen Wärme- und Schallisolierungen zwischen zwei benachbarte Tragschienen 1 an einer Wand. Elektrische Leitungen können in die U-förmige Tragschiene 1 eingelegt oder quer durch die Längsöffnungen 6 eingeschoben werden.
Das in den Fign. 1 bis 5 dargestellte Halteelement 10 ist aus einem flachen Blechteil durch Stanz- und Biegevorgänge gefertigt, wobei die abgebogenen Teilen entsprechende Öffnungen im Blechteil hinterlassen. Die Unterseite des Halteelements 10 weist eine ebene untere Anlageflache 11 auf, von der sich nach unten zwei diese untere Anlagefläche 11 in Klemmdrehrichtung 9 übergreifende Klemmbügel 12 erstrecken. Die Geometrie der Klemmbügel 12 ist beliebig, wobei im Ausführungsbeispiel eine trapezförmige Geometrie gewählt ist. Die Klemmbügel 12 bilden zusammen mit der unteren Anlagefläche 11 jeweils eine Klemmaufnahme 13, die der Wanddicke der aufzunehmenden Längswangen 3 entspricht. Bezüglich einer Längsmittellinie 14 des Halteelements 10 sind die beiden Klemmbügel 12 einander gegenüberliegend und in Längsrichtung
versetzt angeordnet, wobei die Klemmaufnahmen 13 jeweils in Richtung auf die Längsmittellinie 14 offen sind. Die Breite B der Tragschiene 1 ist größer als der lichte Abstand d zwischen den beiden Klemmbügeln 12, gesehen in Richtung der Längsmittellinie 14, aber kleiner als der lichte Abstand D, gesehen in einer gegenüber der Längsmittellinie 14 gedrehten Richtung. Auf seiner Oberseite weist das Halteelement 10 ein in einer Längsrichtung des Halteelements 10 offenes bügeiförmiges Halteelement 15 zur Aufnahme von Wandverkleidungsteilen (nicht dargestellt) auf.
Um das Halteelement 10 an den Längswangen 3 der Tragschiene 1 zu befestigen, wird es zunächst mit seiner unteren Anlagefläche 11 so an die Außenfläche 8 der Tragschiene 1 angelegt {Fig. 1), daß sich die Tragschiene 1 zwischen beiden Klemmbügeln 12 befindet. Dazu muß das Halteelement 1 soweit gegenüber der Längsrichtung der Tragschiene 1 verdreht werden, bis der lichte Abstand zwischen den Klemmbügeln 12 größer die Breite B der Tragschiene 1 ist. Durch Verdrehen des mit seiner unteren Anlagefläche 11 an der Tragschiene 1 anliegenden Halteelements 10 in Klemmdrehrichtung 9 werden die Längswangen 3 in den Klemmaufnahmen 14 aufgenommen, wodurch das Halteelement 10 zwischen Anlagefläche 11 und Klemmbügeln 12 an den Längswangen 3 festgeklemmt ist. D.h., die Klemmbügel 12 hintergreifen die Längswangen 3 und halten so das Halteelement 10 in seiner Anlage an der Tragschiene 1. Im Ausführungsbeispiel entspricht der Abstand zwischen den hinteren Kanten 16b der beiden Klemmbügel 12 der Breite B der Tragschiene, so daß die Klemmbewegung durch die Anlage der hinteren Kanten 16b an den Längswangen 3 beendet ist. Der lichte Abstand d kann aber auch dem Außenabstand b der Profilflanken 2 entsprechen, so daß die Klemmbewegung dann durch Anlage der in Klemmdrehrichtung 9 vorderen Kanten 16a
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der Klemmbügel 12 an den Profilflanken 2 beendet ist. Dann ist aufgrund der parallel zur Längsmittellinie 14 verlaufenden vorderen Kanten 16 das Halteelement 10 bzw. seine Längsmittellinie 14 in Längsrichtung der Tragschiene 1 ausgerichtet.
Wie Fig. 4 zeigt, sind die einander zugewandten vorderen Enden der Klemmbügel 12, mit denen die Klemmbügel 12 die Längswangen 3 in Klemmbewegungsrichtung 9 aufnehmen, mit einer die Aufnahme der Längswangen 3 erleichternden Auflaufschräge 17 ausgebildet, wodurch die Klemmbügel 12 gleichzeitig durch die Aufnahme einer Längswange 3 klemmend vorgespannt werden.
Um das Halteelement 10 in seiner festgeklemmten Position gegen Verdrehen entgegen der Klemmdrehrichtung 9 und/oder gegen Verschieben in Längsrichtung zu sichern, ist an dem Halteelement 10 eine Sicherungslasche 18 vorgesehen, die aufgrund eines Schlitzes 19 in Anlage an eine Längswange 3 abgebogen werden kann (Fig. 2).
In den Fign. 6 und 7 ist ein Ausgleichselement 20 dargestellt, mit dem der Abstand der Tragschiene 1 zu einer Wand 21 in Einstellrichtung 22 eingestellt werden kann, um Unebenheiten in der Wandoberfläche auszugleichen.
Das Ausgleichselement 20 ist ein U-Profilstück, dessen Grundwandung eine zur Anlage an der Wand 21 bestimmte Anlagefläche 23 bildet. In den zwei Profilflanken (Seitenwände) 25 des Ausgleichselements 20 sind einander gegenüberliegend jeweils eine schräg zur Einstellrichtung 22 verlaufende, als Langloch ausgebildete Führung 26 vorgesehen. In der Anlage-
fläche 23 verläuft außerdem in Längsrichtung der Tragschiene 1 eine Längsöffnung 24.
Das Ausgleichselement 20 umgreift die Tragschiene 1 und ist über einen die Haltelöcher 7 der Tragschiene 1 und die Schrägführungen 26 des Ausgleichselements 20 durchgreifenden Haltestift 29, z.B. einen Splint, schwenkbar an der Tragschiene 1 gehalten. Durch diese Lageung des Haltestifts 29 in den Schrägführungen 26 ist das Ausgleichselement 2 0 außerdem relativ zur Tragschiene 1 in Längsrichtung bei gleichzeitiger Abstandsänderung verschiebbar geführt.
Mit einer das Befestigungsloch 5 (Fig. 1) in der Tragschiene 1 und die Längsöffnung 24 im Ausgleichselement 20 durchgreifenden Befestigungsschraube 27, die mittels eines Dübels in der Wand 21 verankert ist, sind die Tragschiene 1 und das Ausgleichselement 20 an der Wand 21 gehalten (Fig. 7). Die Befestigungsschraube 27 ist zunächst nicht fest angezogen, so daß die Tragschiene 1 noch in Einstellrichtung 22 verschiebbar ist. Durch Verschieben des Ausgleichselements 20 in Längsrichtung 30 kann der Abstand der Tragschiene 1 zur Wand 21 dann stufenlos eingestellt und ausgeglichen werden. Die Unebenheiten der Wand 21 werden zugleich auch durch das Verschwenken oder Einpendeln des Ausgleichselements 20 in Schwenkrichtung 31 um den Haltestift 29 ausgeglichen. Nach Festziehen der Befestigungsschraube 27 ist die Tragschiene durch das zwischen Tragschiene 1 und Wand 21 verklemmte Ausgleichselement 20 im eingestellten Abstand befestigt.

Claims (12)

Schutzansprüche
1. Element (10) zum Halten von brett- oder plattenförmigen Verkleidungsteilen an einer Tragschiene (1), wobei das Halteelement (10) an zwei seitlich vorstehenden Längswangen (3) der Tragschiene (1) gehalten ist,
gekennzeichnet durch
eine untere Anlagefläche (11), welche zur Anlage an einer ebenen Außenfläche (8) der Tragschiene (1) bestimmt ist, und
zwei Klemmeinrichtungen, vorzugsweise Klemmaufnahmen (13), unterhalb der unteren Anlagefläche (11), die durch Bewegen des mit seiner unteren Anlagefläche (11) an der Außenfläche (8) anliegenden Halteelements (10) jeweils auf eine Längswange (3) der Tragschiene (1) klemmend aufgeschoben werden können.
2. Halteelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen bezüglich einer Längsmittellinie (14) des Halteelements (1) in Längsrichtung versetzt und gegenüberliegend angeordnet sind.
3. Halteelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen durch Verdrehen des an der Außenfläche (8) anliegenden Halteelements (10) die Längswangen (3) der Tragschiene (1) klemmend aufnehmen.
4. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmeinrichtung durch einen die untere Anlagefläche (11) in Klemmbewegungs-
richtung (9) des Halteelements (10) übergreifenden Klemmbügel (12) gebildet ist.
5. Halteelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel (10) durch Aufnahme einer Längswange (3) klemmend vorspannbar ist.
6. Halteelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel (12) jeweils einen die Klemmbewegung durch Anlage an der Tragschiene (1) begrenzenden Anschlag (16a, 16b) aufweist.
7. Halteelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das in Klemmbewegungsrichtung (9) vordere Ende des Klemmbügels (12) eine Auflaufschräge
(17) aufweist.
8. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Halteelement (10) ein Sicherungsmittel vorgesehen, welches das an der Tragschiene (1) festgeklemmte Halteelement (10) gegen eine Bewegung entgegen der Klemmbewegungsrichtung (9) und/ oder eine Verschiebung in Längsrichtung der Tragschiene (1) sichert.
9. Halteelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsmittel eine verformbare Sicherungslasche (18) am Halteelement (10) ist.
10. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (10) aus einem ebenen Blechteil einstückig gefertigt ist.
11. Ausgleichselement (20) zum stufenlosen Einstellen des Abstands der Tragschiene (1) zu einer Fläche, insbesondere zu einer Wand (21) oder einer Decke, mit einer zur
Anlage an der Fläche bestimmten Anlagefläche (23) und zwei Seitenwänden (25), in denen einander gegenüberliegend jeweils eine schräg zur Einstellrichtung (22) verlaufende Führung (26) vorgesehen ist, über die das zwischen Tragschiene (1) und Fläche anzuordnende Ausgleichselement (20) an der Tragschiene (1) in Längsrichtung (3 0) verschiebbar und vorzugsweise auch verschwenkbar gehalten ist.
12. Ausgleichselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (23) eine in Längsrichtung der Tragschiene (1) verlaufende Längsöffnung (24) aufweist.
DE29703632U 1997-02-28 1997-02-28 Halte- und Ausgleichselemente für Wandverkleidungsteile Expired - Lifetime DE29703632U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010039268A1 (de) * 2010-08-12 2012-04-19 Kaindl Flooring Gmbh Verfahren zum Befestigen von Paneelen an einem Untergrund; Befestigungselement zur Durchführung des Verfahrens; Kombination einer Montageprofilschiene mit einem Befestigungselement; und Kombination einer Abschlussprofilschiene mit einem Halteelement
DE202013005603U1 (de) 2013-06-20 2013-07-05 Procon Gesmbh Maschinen- Und Industrieanlagen Abstandshalteelement für hängende Wand- und Sichtelemente
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