DE29702667U1 - An einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes Schmuckelement - Google Patents
An einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes SchmuckelementInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C7/00—Ear-rings; Devices for piercing the ear-lobes
Landscapes
- Adornments (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein an einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes Schmuckelement nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein derartiges Schmuckelement ist z.B. aus der den damaligen Stand
der Technik wiedergebenden Fig. 1 der FR-A 25 72 264 bekannt. Bei dem dort dargestellten Ohrring wird ein Achsbolzen für einen
Verschlußstift am einen Ende eines offenen Ringabschnitts gelagert, der am anderen Ende des Ringabschnitts festlegbar ist. Der
Achsbolzen tritt dabei durch die Wand des Ringabschnitts hindurch. Dadurch muß der Ringabschnitt einerseits aufwendig bearbeitet
werden, andererseits steigt das Verletzungsrisiko des Trägers.
Aus dem DE-PS 720 335 oder dem CH-PS 661 188 ist es bekannt, zwei
scharnierend miteinander verbundene Ringteile dadurch miteinander zu verbinden, daß an dem dem Scharnier diametral gegenüberliegenden
Ende ein feststehender Stift angeordnet ist, der auf der gegenüberliegenden Seite in die hohle Wandung des anderen Teils
eingeführt und dort verriegelt wird. Abgesehen davon, daß bei einer derartigen Ausführungsform das Scharnier auf Dauer sichtbar ist,
tritt hier der fertigungsbedingte Nachteil auf, daß bei der Herstellung der Verschlußstift mit dem Ringabschnitt üblicherweise
durch Verlöten verbunden werden muß, so daß es zu Verfärbungen, zum Verziehen des Schmuckteils oder zumindest zu Nachbearbeitungen
kommt, bevor das fertige Schmuckteil vom Hersteller ausgeliefert werden kann.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schmuckelement der eingangs genannten Gattung derart weiterzubilden,
daß auf fertigungstechnisch einfache Weise eine von außen unsichtbare Lagerung des Verschlußstiftes ermöglicht wird.
• ·*
• · 2
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Im Gegensatz zum Stand der Technik werden nun in die hohlen Enden des Schmuckelements Verschlußelemente eingefügt, die zugleich das
Scharnier tragen. Dadurch muß das Scharnier selbst nicht mehr am Ring befestigt werden, sondern ist mittelbar mit diesem über das
Verschlußelement verbunden. Das Verschlußelement selbst kann jedoch erheblich leichter am Ring befestigt werden als ein feststehender
Stift. Dadurch lassen sich die Nachteile des Standes der Technik, insbesondere was Nachbearbeitungen betrifft, einerseits vermeiden,
andererseits kann mit wenigen automatisierbaren Schritten ein entsprechendes Schmuckelement hergestellt werden.
Gemäß Anspruch 2 kann das andere Verschlußelement zugleich das Halteelement bilden, so daß auch hier nicht aufwendig Verschlußmechanismen
an der Innenseite des Rings angebracht werden müssen, da diese Funktion weitestgehend durch das Verschlußelement selbst
bewerkstelligt werden kann.
Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 3 und 4 sind die Elemente des
Scharniers an der nach innen ragenden Seite des Verschlußelements so angeordnet, daß auch sie von außen nicht sichtbar sind, so daß für
den Betrachter nicht ohne weiteres festzustellen ist, wie das
Scharnier befestigt wird.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Einen Schnitt durch das flach liegende
Schmuckelement,
Schmuckelement,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Verschlußmechanismus
des Schmuckelements,
des Schmuckelements,
Fig. 3 eine Darstellung gemäß Fig. 2 ohne Verschlußmechanismus,
Fig. 4 eine Innenansicht des das Scharnier tragenden
Verschlußelements,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 von Fig. 4,
Fig. 6 eine Innenansicht des das Halteelement bildenden
Fig. 6 eine Innenansicht des das Halteelement bildenden
Verschlußelements,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 von Fig. 6.
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 von Fig. 6.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Schmuckelement, das in der Figur eine hohlwandige Kreole ist. Allerdings kann das Prinzip der
Anbringung des Verschlußmechanismus auch an anderen Schmuckelementen
verwirklicht werden, sofern gewährleistet ist, daß die dem zu durchdringenden Hautabschnitt zugeordneten Enden hohl sind, so daß
dort die Verschlußelemente 16,17 befestigt werden können. Es ist
insofern unbeachtlich, wie das Schmuckstück zwischen diesen beiden
Enden ausgebildet ist und ob es zum Beispiel in diesem verbleibenden
Bereich mehrteilig ist.
Das Schmuckelement 10 wird mittels des Verschlußstiftes 13 an einem
perforierten Hautabschnitt befestigt. Im Ausführungsbeispiel z.B. an einem Ohrloch. Das Schmuckstück kann jedoch an jedem anderen Hautabschnitt
bedarfsweise ebenso befestigt werden.
Das Schmucke!ement 10 besitzt zwei voneinander beabstandete Enden
11,12, wobei im Tragezustand am Körper des Benutzers der Abstand zwischen den Enden 11,12 durch den durch die Haut tretenden
Verschlußstift 13 überbrückt wird. Der Verschlußstift 13 selbst ist am einen Ende 11 des Schmuckelements 10 über ein Scharnier 14
gelagert und am anderen Ende 12 an einem Halteelement 15 festlegbar.
Die hohlen Enden 11,12 des Schmuckelements 10 sind stirnseitig durch
die Verschlußelemente 16,17 verschlossen, wobei das am einen Ende befindliche Verschlußelement 16 zugleich das Scharnier 14 trägt, so
daß dieses nicht mehr am Ende 11 des Schmuckelements 10 zu befestigen ist, sondern dort nur noch mittelbar über das Verschlußelement
16 befestigt ist. Am gegenüberliegenden Ende 12 ist das Verschlußelement
17 angebracht, das hier zugleich als Halteelement 15 dient, so daß auch hier keine gesonderte Befestigung des Halteelements 15
unmittelbar am Ende 12 des Schmuckelements 10 erforderlich ist. Der
Verschlußstift 13 ist am Verschlußelement 17 verklemmbar.
Fig. 4 verdeutlicht, wie das Scharnier 14 am Verschlußelement 16
festgelegt wird. Das Verschlußelement 16 besitzt hierzu im zusammengebauten Zustand in das hohle Ende 11 des Schmuckelements 10 ragende
und somit von außen unsichtbare Klemmorgane 18. Zwischen diese Klemmorgane 18, die im Ausgangszustand eine Form gemäß Fig. 5 aufweisen,
wird ein Achsbolzen 19 des Scharniers 14 eingelegt. Sodann werden die Klemmorgane 18 so nach innen und somit aufeinander zu
verformt, daß der Achsbolzen 19 in seiner Lage festgelegt ist. Der Achsbolzen muß insofern lediglich so lang sein, daß er in Fig. 4 auf
beiden Seiten der Ausnehmung 16a von den Klemmorganen erfaßt werden kann und ist somit kleiner als der Innendurchmesser des hohlen Endes
11. Dadurch ist eine Festlegung am ringförmigen Schmuckelement 10 selbst nicht mehr erforderlich.
Fig. 4 verdeutlicht ferner, daß das das Scharnier 14 tragende Verschlußelement 16 eine sich im rechten Winkel zum Achsbolzen 19
erstreckende, vorzugsweise bis nach außen reichende Ausnehmung 16a für die Schwenkbewegung des Verschlußstiftes 13 aufweist. Gemäß Fig.
1 ist der Verschlußstift um den Achsbolzen 19 schwenkbar und
benötigt insofern diesen Freiraum. Beide runden Verschlußelemente 16,17 (Fig. 4,6) weisen nach innen ragende kreisförmige Anformungen
16b,17b auf, die im zusammengebauten Zustand an der Wandung 11a,12a
der hohlen Enden 11,12 gemäß Fig. 1 anliegen. Auch der Verschlußabschnitt 17 weist gemäß Fig. 6 eine radial nach außen ragende
Ausnehmung 17a für den Eintritt des Verschlußstiftes 13 auf. Allerdings
geht diese Ausnehmung 17a in eine weitere Ausnehmung 10a des Schmuckelements 10 über, wie insbesondere Fig. 3 verdeutlicht.
Insofern ragt der Verschlußstift 13 mit einem Betätigungsende 13a über den Ringabschnitt des Schmuckelements 10 nach außen, so daß der
Verschlußstift zur Lösung des Schmuckelements ergriffen werden kann und aus seiner Klemmung am Halteelement 15 befreit werden kann.
Liste der Bezugszeichen (kein Bestandteil der Anmeldungsunterlagen)
| 10 | Schmuckelement |
| 10a | Ausnehmung |
| 11,12 | Enden |
| 11a,12a | Wandung |
| 13 | Verschlußstift |
| 13a | Betatigungsende |
| 14 | Scharnier |
| 15 | Halteelement |
| 16,17 | Verschlußelement |
| 16a,17a | Ausnehmung |
| 16b,17b | Anformungen |
| 18 | Klemmorgane |
| 19 | Achsbolzen |
Claims (8)
1. An einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes Schmuckelement
(10) mit zwei voneinander beabstandeten Enden (11,12) und einem
im Tragezustand den Abstand zwischen den Enden überbrückenden und durch die Haut tretenden Verschlußstift (13), der an dem einen
Ende (11) des Schmuckelements (10) über ein Scharnier (14) gelagert ist und am anderen Ende (12) an einem Halteelement (15)
festlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Enden (11,12) des Schmuckteils
(10) durch Verschlußelemente (16,17) stirnseitig verschlossen sind, wobei das am einen Ende (11) befindliche Verschlußelement
(16) das Scharnier (14) trägt.
2. Schmuckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verschlußelement (17) am anderen Ende (12) das Halteelement (15) ist, in dem der Verschlußstift (13) verklemmbar ist.
3. Schmuckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
das Scharnier (14) tragende Verschlußelement (16) in das hohle
Ende (11) ragende, im zusammengebauten Zustand von außen unsichtbare Klemmorgane (18) trägt, die einen Achsbolzen (19) des
Scharniers (14) festlegen.
4. Schmuckelement nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsbolzen (19) des Scharniers (14) kleiner ist als der
Innendurchmesser des hohlen Endes (11) des Schmuckelements.
5. Schmuckelement nach Anspruch 1,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das das Scharnier (14) tragende Verschlußelement (16) eine sich im rechten Winkel zum Achsbolzen (19) erstreckende, vorzugsweise
radial bis nach außen reichende Ausnehmung (16a) für die Schwenkbewegung des Verschlußstiftes (13) aufweist.
6. Schmuckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden (11,12) die Enden eines Ringabschnitts sind, vorzugsweise die Enden einer hohlwandigen Kreole
sind.
7. Schmuckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die runden Verschlußelemente (16,17) nach
innen ragende, kreisförmige Anformungen {16b,17b) aufweisen, die
im zusammengebauten Zustand an der Wandung {lla,12a) der hohlen
Enden anliegen.
8. Schmuckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das das Halteelemt (15) bildende Verschlußelement
(17) eine radial nach außen ragende Ausnehmung (17a) für den Eintritt des Verschlußstiftes (13) aufweist, die vorzugsweise
in eine weitere Ausnehmung (10a) des Schmuckelements (10) übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29702667U DE29702667U1 (de) | 1997-02-15 | 1997-02-15 | An einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes Schmuckelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29702667U DE29702667U1 (de) | 1997-02-15 | 1997-02-15 | An einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes Schmuckelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29702667U1 true DE29702667U1 (de) | 1997-03-27 |
Family
ID=8036009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29702667U Expired - Lifetime DE29702667U1 (de) | 1997-02-15 | 1997-02-15 | An einem perforierten Hautabschnitt zu tragendes Schmuckelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29702667U1 (de) |
-
1997
- 1997-02-15 DE DE29702667U patent/DE29702667U1/de not_active Expired - Lifetime
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