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DE29702613U1 - Zuführvorrichtung für Leadframebänder - Google Patents

Zuführvorrichtung für Leadframebänder

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Publication number
DE29702613U1
DE29702613U1 DE29702613U DE29702613U DE29702613U1 DE 29702613 U1 DE29702613 U1 DE 29702613U1 DE 29702613 U DE29702613 U DE 29702613U DE 29702613 U DE29702613 U DE 29702613U DE 29702613 U1 DE29702613 U1 DE 29702613U1
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DE
Germany
Prior art keywords
feeding device
lead frame
recesses
longitudinal
holding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29702613U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies Asia Pacific Pte Ltd
Original Assignee
Siemens Components Pte Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Components Pte Ltd filed Critical Siemens Components Pte Ltd
Priority to DE29702613U priority Critical patent/DE29702613U1/de
Publication of DE29702613U1 publication Critical patent/DE29702613U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H10P72/12
    • H10P72/0446

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  • Advancing Webs (AREA)

Description

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Beschreibung
Zuführvorrichtung für Leadframebänder
Die Erfindung betrifft eine Zuführvorrichtung für Leadframebänder .
Bei dex Herstellung von Halbleiterbauelementen wie beispielsweise Speicherbausteine, Prozessoren usw., werden heutzutage in der Regel ein Halbleiterchip, der die Funktionselemente des Bauteiles beinhaltet, mit einem Tragerahmen bzw. Leadframe befestigt. Der Leadframe weist weiterhin sogenannte Leads auf. Diese Leads sind einzelnen Kontaktelementen auf dem Halbleiterchip zugeordnete Kontaktelemente, die gleichzeitig später beim fertigen Bauteil als AnschluSkontakte dienen. Hierzu ist somit noch eine elektrische Verbindung zwischen den Kontaktflächen auf dem Chip, den sogenannten Pads, und den Leads notwendig. Diese elektrische Verbindung wird beispielsweise mittels Bondverbindungen hergestellt. Anschliessend wird das so vormontierte Bauteil mit einer Preßmasse umgeben, die den Gehäusekörper bildet. Hierzu wird die vormontierte Anordnung aus Leadframe und Chip in eine Form gegeben, die sodann mit der Preßmasse ausgefüllt wird. Nachdem diese erstarrt ist, werden die außerhalb des Gehäuse liegenden Verbindungsteile zum Leadframe abgetrennt und die aus dem Gehäuse ragenden Leads als Anschlußkontakte in geeigneter Weise gebogen. Die zuvor grob beschriebene Montage eines Halbleiterbauelementes erfolgt heutzutage automatisch auf Fertigungsstraßen. Die Chips werden durch Vereinzeln aus einer Waferscheibe gewonnen. Geleichzeitig werden die Leadframes als fortlaufendes Bandmaterial der Fertigung zugeführt.
Um eine Fertigungsstraße für möglichst viele Bauteile verwenden zu können, ist es notwendig, daß Leadframes mit unterschiedlichen Abmaßen zugeführt werden. Das Zuführen erfolgt in der Regel über eine Zuführvorrichtung, in der das als Bandmaterial vorliegende Leadframematerial mit seitlicher
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Führung geleitet wird. Wird Leadframematerial mit unterschiedlicher Breite verwendet, so wird für jede Breite eine andere Zuführung, d.h. Seitenführung mit unterschiedlicher Weite, montiert werden. Hierfür muß die Fertigung gestoppt werden, um die Zuführvorrichtung auszutauschen.
Zur Zeit wird für jedes Leadframematerial eine eigene Zuführvorrichtung vorgesehen, die entsprechend dem Bedarf montiert wird. Diese Vorgehensweise weist den Nachteil auf, daß für jedes Leadframeband, das eine neue Breite aufweist, eine neue Zuführvorrichtung vorgesehen werden muß, was einerseits hohe Investitionen voraussetzt und gleichzeitig die Notwendigkeit beinhaltet, die gerade nicht benötigten Zuführvorrichtungen zu lagern.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Zuführvorrichtung für Leadframebänder vorzusehen, die für Leadframebänder mit verschiedenen Bandbreiten verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zuführvorrichtung einen Grundrahmen aufweist, der eine Haltevorrichtung für Leadframebänder mit gleicher Breite aufweist, wobei die Haltevorrichtung entsprechend der Breite der Leadframebänder einstellbar ist. Dadurch, daß die Haltevorrichtung für mehrere Leadframebänder vorgesehen ist, ist es nicht notwendig, die Fertigung anzuhalten, wenn ein Leadframeband aufgebraucht ist. Vielmehr kann im Anschluß daran das weitere gehaltene Leadframeband zugeführt werden. Grundsätzlich wäre nunmehr während der Verarbeitung dieses jetzt zugeführten Leadframebandes eine Einführung eines neuen Leadframebandes in die Haltevorrichtung'möglich. Auf diese Weise ist eine endlose Fertigung ohne Unterbrechung gewährleistet. Wird ein Leadframematerial mit einer anderen Bandbreite benötigt, so ist es nunmehr nicht notwendig, die Zuführvorrichtung auszutauschen, sondern diese muß nur noch auf die geänderte Leadframebandbreite neu eingestellt werden.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den untergeordneten Ansprüchen angegeben.
Dadurch, daß ein Hilfsträger vorgesehen ist, der Ausnehmungen aufweist, die Ausnehmungen einem Längsträger gegenüberstehen, und der Hilfsträger quer zu dem Längsträger bewegbar ist, ist es nunmehr möglich die Führungsbreite der Zuführvorrichtung einzustellen wobei das Leadframematerial in den Ausnehmungen als seitliche Führungen geführt wird. Weiterhin kann vorgesehen sein, daß der Hilfsträger aus dem Grundrahmen entfernt werden kann, so daß dann die maximale Breite, die durch die von zwei Längsträgern bestimmte Rahmengröße bestimmt ist, ausnutzbar ist. Schließlich kann vorgesehen sein, daß die Zuführvorrichtung als Magazin ausgebildet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Magazin entsprechend der benötigten Leadframebandbreite eingestellt und dann mit Leadframematerial gefüllt, die von den Ausnehmungen gehalten werden. Für die Fertigung wird sodann das Leadframematerial aus den einzelnen Ausnehmungen herausgenommen und wenn das Magazin leer ist wird es durch ein Neues gefülltes ersetzt. Auf diese Weise ist kein separater Speicher für das Leadframebandmaterial vorzusehen, da diese Aufgabe gleichzeitig von der als Magazin ausgebildeten Zuführvorrichtung erfüllt wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Stirnansicht eines Ausführungsbeispiels einer Zuführvorrichtung für Leadframebänder, Fig. 2 eine vergrößerte Ausschnittsansicht der in Fig. 1
dargestellten Stirnansicht und
Fig. 3 eine Drauf- bzw. Druntersicht der in Fig. 1 dargestellten Zuführvorrichtung.
Fig. 1 zeigt die Stirnansicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Zuführvorrichtung für Leadframebänder. Diese besteht im
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wesentlichen aus einem Grundrahmen, der in diesem Ausführungsbeispiel aus Längsträgern 4 und Querträgern 3 gebildet ist. Innerhalb des Grundrahmens 1 befindet sich parallel zu den Längsträgern 4 ein Hilfsträger 5. Dieser ist mit den Querträgern 3 verbunden.
Wie in der vergrößerten Darstellung nach Fig. 2 zu sehen ist, weisen die Längsträger 4 an ihren Innenseiten Ausnehmungen 2 auf. Diese Ausnehmungen 2 sind dazu vorgesehen, daß Leadframematerial zum Zuführen aufzunehmen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 weist der Hilfsträger 5 nunmehr auf einer Seite ebenfalls Ausnehmungen auf, die den Ausnehmungen eines Längsträgers 4 genau gegenüberstehen.
Wie Fig. 1 und Fig. 2 zu entnehmen ist, ist der Hilfsträger 5 mittels einer Befestigung am Querträger 3 befestigt. Diese Befestigung 7 ist lösbar, so daß der Hilfsträger 5 aus dem Grundrahmen 1 entfernbar ist, so daß dann im Rahmen ein Leadframeband zuführbar ist, das die größte Breite aufweist und das von den Ausnehmungen beider Längsträger 4 geführt wird.
In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den in Fig I dargestellten Rahmen abgebildet. Diese Draufsicht zeigt nunmehr deutlich die Ausgestaltung des Querträgers 3, der quer zu den Längsträgem 4 angeordnet ist. Der Querträger 3 weist langlochähnliche Ausnehmungen auf, in die die Befestigung 7 für den Hilfsträger 5 eingreift. Auf diese Weise ist der Hilfsträger 5 quer zu den Längsträgern 4 entlang der Längsrichtung der Langlocher 8 verschiebbar.
Auf diese Weise steht nicht nur die maximale Rahmenweite und ein Abstand zwischen einem Längsträger und dem Hilfsträger 5 als unterschiedliche Leadframebandbreite zur Verfügung, sondern es kommt das durch die Längserstreckung des Langloches 8 sich ergebende Verschiebungsausmaß hinzu.
GR 97 G 1158
In Fig. 3 ist das Langloch 8 beispielhaft dargestellt. Es sind jedoch auch Öffnungen mit größerer Länge denkbar, so daß das Verschiebungsausmaß für den Hilfsträger 5 in größerem Umfang vorsehbar ist. Genauso wäre beispielsweise ein Lochraster denkbar, so daß sich keine kontinuierliche Abstandsveränderung sondern eine schrittweise Abstandsänderung zwischen einem Längsträger 4 und dem Hilfsträger 5 ergibt.
Wie aus Fig. 3 zu entnehmen ist, weist der Grundrahmen 1 in Längsrichtung des Querträgers 3 eine endliche Länge auf, so daß der Grundrahmen 1 geeignet ist, um als Magazin für Leadframebänder zur Verfügung zu stehen. Nachdem die geeignete Führungsbreite eingestellt ist kann somit das Magazin mit Leadframebändern gefüllt und dem Montageprozeß zur Verfügung gestellt werden. Somit steht das Magazin als Lager für das Leadframematerial zur Verfügung, wobei nur ein einziger Rahmentyp für eine Vielzahl von unterschiedlichen Leadframebändern mit verschiedenen Breiten benötigt wird. Auf diese Weise ist das Anbringen des Rahmens 1 als Zuführvorrichtung bzw. Magazin an der Fertigungsstraße einfach, weil nur das Anbringen eines einzigen Rahmentypes vorzusehen ist.

Claims (9)

GB. 97 G 1158 Schutzansprüche
1. Zuführvorrichtung für Leadframebander mit:
einem Grundrahmen (1), der eine Haltevorrichtung (2) für mehrere Leadframebander mit gleicher Breite aufweist, wobei die Haltevorrichtung (2) entsprechend der Breite der Leadframebander einstellbar ist.
2. Zuführvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Haltevorrichtung (2) an Längsträgern (4) angeordnet sind, die gegenüberliegende Teile des Grundrahmens (1) bilden und bei der parallel zu den Längsträgern (4) ein Hilfsträger (5) angeordnet ist.
3. Zuführvorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Haltevorrichtung als Ausnehmungen (2) im Längsträger ausgebildet ist.
4. Zuführvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, bei der die Haltevorrichtung als Ausnehmungen (2) in dem Hilfsträger (5) ausgebildet ist.
5. Zuführvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, bei der die Haltevorrichtung als Ausnehmungen (2) an dem Hilfsträger (5) ausgebildet ist, die Ausnehmungen (2) gegenüberstehen, die an einem der Längsträger (4) augebildet sind.
6. Zuführvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei der der Hilfsträger (5) herausnehmbar ist.
7. Zuführvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis S1 bei der der Hilfsträger (5) an Querträgern (3) angeordnet ist, die Teil des Grundrahmens (1) sind und quer zu den Längsträgern (4) angeordnet sind.
GK 97 G 1158
8. Zuführvorrichtung nach Anspruch 7, bei der der Hilfsträger
(5) entlang den Querträgern (3) verschiebbar ist.
9. Zuführvorrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, die als Magazin für Leadframebänder ausgebildet ist.
DE29702613U 1997-02-14 1997-02-14 Zuführvorrichtung für Leadframebänder Expired - Lifetime DE29702613U1 (de)

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ID=8035972

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DE (1) DE29702613U1 (de)

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