DE29701171U1 - Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein Hund - Google Patents
Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein HundInfo
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Description
* !:L. , f: 1 3 V&3-dlal
Romke Bloksma, 71409 Schwaikheim
Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein Hund
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustieres, insbesondere ein Hund.
Wenn Hunde im Freien in den Regen gekommen oder aus einem anderen Grunde naß geworden sind, müssen sie abgetrocknet werden. Gleiches
gilt, wenn einem Hund das Fell gewaschen worden ist. Dieses Abtrocknen erfolgt üblicherweise mittels eines Handtuches. Dies
ist jedoch, vor allem bei einem lebhaften Hund, verhältnismäßig umständlich und zeitaufwendig.
Entsprechende Schwierigkeiten können sich auch beim Abtrocknen
anderer Haustiere, beispielsweise Katzen, ergeben, so daß sich die vorliegende Erfindung auf Abtrocknungsvorrichtungen nicht
nur für Hunde sondern auch für andere Haustiere erstreckt.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
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eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der das Abtrocknen des jeweiligen Haustiers erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung
von einem sackartigen Hüllkörper aus Wasser aufnehmendem
Stoff, insbesondere Frottiermaterial, gebildet wird, wobei der Hüllkörper eine Halsöffnung und eine von der Halsöffnung ausgehende
offenbare Verschlußeinrichtung aufweist, derart, daß das Haustier bei geöffneter Verschlußeinrichtung in den Hüllkörper
einsetzbar bzw. aus diesem entnehmbar ist und im eingesetzten Zustand bei geschlossener Verschlußeinrichtung mit Ausnahme
des durch die Halsöffnung herausragenden Kopfes von dem Hüllkörper umschlossen wird.
Es liegt also ein sackähnliches Gebilde aus einem Material vor,
wie es für Handtücher oder Bademantel gebräuchlich ist, wobei das nasse Tier in den Hüllkörper gestellt und dieser dann verschlossen
wird. Das Tier ist dann, sieht man vom Kopf ab, überall umhüllt und kann trocken gerieben werden. Dabei kann das
Tier nicht weglaufen, so daß es nicht besonders festgehalten werden muß und praktisch beide Hände zum Abfrottieren zur Verfugung
stehen.
Ist der Hüllkörper schmutzig, kann er ohne weiteres in üblicher Weise gewaschen werden.
Zweckmäßigerweise weist die Verschlußeinrichtung einen Reißver-
Schluß auf, so daß der Hüllkörper schnell und einfach geschlossen
bzw. geöffnet werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die
Verschlußeinrichtung an der Hüllkörper-Oberseite längs einer sich bei eingesetztem Tier dem Rücken des Tieres entlang erstreckenden
Rückenlinie angeordnet ist. In diesem Falle muß man das Tier, hat man es bei geöffneter Verschlußeinrichtung in den Hüllkörper
eingesetzt, so daß es in diesem steht, beim Schließen der Verschlußeinrichtung nicht mehr bewegen. Entsprechend ungestört
erfolgt auch das öffnen des Hüllkörpers.
In diesem Zusammenhang ist es ferner zweckmäßig, daß die- Verschlußeinrichtung
an der der Halsöffnung entgegengesetzten Rückseite des Hüllkörpers nach unten bis in den Bereich der Hüllkörperunterseite
verläuft.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß die Verschlußeinrichtung
einen an der Halsöffnung angeordneten Halsverschluß, insbesondere ein Druckknopfverschluß, enthält. Nach dem
Einsetzen des Tieres in den geöffneten Hüllkörper kann man als erstes diesen Halsverschluß schließen, so daß das Tier bereits
von diesem Zeitpunkt an nicht mehr davonrennen kann. Anschließend kann man dann bequem die restliche Verschlußeinrichtung, also
beispielsweise den Reißverschluß, schließen,.
Zweckmäßigerweise ist der Hüllkörper beinlos ausgebildet, d.h.
das Tier steht mit seinen Beinen sozusagen frei in dem Hüllkörper.
Hierdurch wird das Tier besonders gut am Weglaufen gehindert, da sich die Beine beim Versuch eines Wegrennens sofort im Material des Hüllkörpers verheddern.
Hierdurch wird das Tier besonders gut am Weglaufen gehindert, da sich die Beine beim Versuch eines Wegrennens sofort im Material des Hüllkörpers verheddern.
Ferner kann der Hüllkörper an seinem in Gebrauchslage hinten unten
befindlichen Bereich eine Handhabe zum Ergreifen mit der Hand aufweisen. Mit Hilfe dieser Handhabe kann man den Hüllkörper
unter den Beinen des Tieres strecken.
unter den Beinen des Tieres strecken.
Der Hüllköfper kann in Seitenansicht eine rechteckähnliche Gestalt
aufweisen, wobei die Halsöffnung an der Vorderseite oben angeordnet ist. Ferner können die Oberseite und die Rückseite des Hüllkörpers
abgerundet ineinander übergehen. Schließlich kann noch vorgesehen sein, daß zwei die Hüllkörperseiten bildende Seitenteile
entlang der Verschlußeinrichtung über einen streifenartigen Einsatz miteinander verbunden sind, an dem die Verschlußeinrichtung
angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Hüllkörper in Gebrauchslage
mit in ihn eingesetztem Hund in Seitenansicht gemäß
Pfeil I in Fig. 2 und
Pfeil I in Fig. 2 und
Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in Rückansicht gemäß
Pfeil II in Fig. 1.
Pfeil II in Fig. 1.
Die aus der Zeichnung hervorgehende Vorrichtung 1 dient zum Abtrocknen eines Tieres mit nassem Fell, insbesondere zum Abtrocknen
eines schematisch dargestellten Hundes 2. Dabei besteht
die Vorrichtung 1 einem Handtuch oder einem Bademantel entsprechend aus wasseraufnehmendem Stoff, insbesondere Frottiermaterial,
wobei die Vorrichtung 1 so ausgebildet ist, daß der Hund 2 mit Ausnahme seines Kopfes 4 ganz umhüllt werden kann.
Hierzu wird die Vorrichtung 1 von einem sackartigen Hüllkörper mit einer Halsöffnung 5 und einer von dieser ausgehenden Verschlußeinrichtung
6 gebildet, öffnet man die Verschlußeinrichtung 6, kann der Hund 2 in den Hüllkörper 3 gestellt werden.
Bei verschlossener Verschlußeinrichtung 6 ragt nur noch der Kopf 4 heraus, da die Halsöffnung 5 den Hals des Hundes 2 umschließt.
Sodann kann man den Hund trocken reiben, wonach er durch öffnen der Verschlußeinrichtung 6 wieder freigelassen wird.
Bei der Vorrichtung 1 handelt es sich also sozusagen um einen Bademantel für den Hund 2, wobei der Hüllkörper 3 allerdings
beinlos ausgebildet ist, d.h. der Hüllkörper 3 weist keine Beinansätze auf und der Hund 2 steht frei im Innenraum des Hüllkörpers
3.
Der Hüllkörper 3 weist in Seitenansicht (Fig. 1) eine rechteckähnliche
Gestalt auf, wobei die Halsöffnung 5 an der Vorderseite oben am Übergang zur Oberseite 8 angeordnet ist. Mit den Richtungsangaben
vorne, oben, hinten, unten und seitlich wird auf die Gebrauchslage und dabei auf den im Hüllkörper 3 stehenden Hund
Bezug genommen.
Ferner gehen beim Ausführungsbeispiel die Oberseite 8 und die
Rückseite 9 des Hüllkörpers 3, ebenfalls in Seitenansicht gesehen, abgerundet ineinander über.
Der Hüllkörper 3 wird im wesentlichen von zwei Seitenteilen 10, 11 aus dem genannten Material, d.h. aus dem wasseraufnehmenden
Material, gebildet, die deckungsgleich sind und an der Vorderseite 7, der Oberseite 8, der Rückseite 9 und der Unterseite
des Hüllkörper 3 miteinander verbunden sind. Dabei sind die beiden Seitenteile 10,11 beim Ausführungsbeispiel vorne und unten
unmittelbar aneinander angenäht, während sie an der Oberseite und der Rückseite 9 über einen durchgehenden, streifenartigen
Einsatz 13 aus Stoff miteinander verbunden sind. Die Halsöffnung 5 wird von einem umlaufenden Stoffbund 14 gebildet, der an die
hier entsprechend abgeschnittenen Seitenteile 10,11 angenäht ist.
Die Verschlußeinrichtung 6 ist an der Hüllkörper-Oberseite 8
längs einer sich bei eingesetztem Hund 2 dem Rücken des Tieres entlang erstreckenden Rückenlinie 15 angeordnet. Dabei verläuft
die Verschlußeinrichtung 6 von der Halsöffnung 5 bis nach hinten zur Rückseite und dort nach unten bis in den Bereich der Hüll-Unterseite
12. Ist die Verschlußeinrichtung 6 geöffnet, sind die beiden Seitenteile 10,11 an der Oberseite 8 und der Rückseite
9 nicht mehr miteinander verbunden, so daß sie auseinander geklappt werden können und der Hund in den Hüllkörper 3 gestellt
werden kann.
Die Verschlußeinrichtung 6 wird im wesentlichen von einem Reiß-
Verschluß 6 gebildet, der sich von der Halsöffnung 5 bis zum entgegengesetzten Verschlußende erstreckt. Anstelle des Reißverschlusses
16 könnte prinzipiell auch eine Knopfleiste oder dergleichen vorhanden sein. Der Reißverschluß 6 verläuft in der
Mitte des streifenartigen Einsatzes 13, der durch den Reißverschluß 16 in zwei Einzelstreifen 17,18 unterteilt wird.
Zur Verschlußeinrichtung 6 gehört ferner ein an der Halsöffnung angeordneter Halsverschluß 19, der zweckmäßigerweise von einem
Druckknopf gebildet wird. Dieser Halsverschluß 19 befindet sich an dem Stoffbund 14. Der Halsverschluß 19 bildet das Ende der
Verschlußeinrichtung 6. Von ihm geht die eigentliche Verschlußeinrichtung in Gestalt des Reißverschlusses 16 od.dgl. aus, die
sich der Oberseite 8 und der Rückseite 9 entlang erstreckt. Hat man den Hund in den geöffneten Hüllkörper 3 gestellt, ist
es am bequemsten, zuerst den Halsverschluß 19 zu schließen, da der Hund dann nicht mehr aus dem Hüllkörper 3 weglaufen kann.
Anschließend hat man dann genügend Zeit, den Reißverschluß 16 zu schließen.
Aus der Zeichnung geht ferner noch hervor, daß der Hüllkörper an seinem in der Gebrauchslage hinten unten befindlichen Bereich
eine Handhabe 20 z.B. in Gestalt einer Schlaufe zum Ergreifen mit der Hand aufweisen kann. Der Hüllkörper 3 kann also an der
Handhabe 20 festgehalten werden, so daß man den Hüllkörper 3 unter den Beinen des Hundes 2 nach hinten ziehen kann.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein Hund, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einem sackartigen Hüllkörper
(3) aus wasseraufnehmendem Stoff, insbesondere Frottiermaterial, gebildet wird, wobei der Hüllkörper (3) eine Halsöffnung
(5) und eine von der Halsöffnung (5) ausgehende offenbare Verschlußeinrichtung (6) aufweist, derart, daß das Haustier (2)
bei geöffneter Verschlußeinrichtung (6) in den Hüllkörper (3) einsetzbar bzw. aus diesem entnehmbar ist und im eingesetzten Zustand
bei geschlossener Verschlußeinrichtung (6) mit Ausnahme des durch die Halsöffnung (5) herausragenden Kopfes (4) von dem
Hüllkörper (3) umschlossen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung (6) einen Reißverschluß (16) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußeinrichtung (6) an der Hül'lkörper-Oberseite
(8) längs einer sich bei eingesetztem Tier (2) dem Rücken des Tieres entlang erstreckenden Rückenlinie (15) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschlußeinrichtung (6) an der der Halsöffnung (5) entgegengesetzten Rückseite (9) des Hüllkörpers (3) nach unten bis in
den Bereich der Hüllkörper-Unterseite (12) verläuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußeinrichtung (6) einen an der Halsöffnung (5) angeordneten Halsverschluß (19) insbesondere ein
Druckknopfverschluß, enthält.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hüllkörper (3) beinlos ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hüllkörper (3) in Seitenansicht eine rechteckähnliche Gestalt aufweist, wobei die Halsöffnung (5) an der
Vorderseite (7) oben angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite (8) und die Rückseite (9) des Hüllkörpers (3) abgerundet ineinander übergehen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn-
zeichnet, daß zwei die Hül lkörperseite'n'bi f3en*de Seitenteile
(10,11) entlang der Verschlußeinrichtung (6) über einen streifenartigen Einsatz (13) miteinander verbunden sind, an dem die Verschlußeinrichtung
(6) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hüllkörper (3) an seinem in Gebrauchslage hinten unten befindlichen Bereich eine Handhabe (20) zum Ergreifen
mit der Hand aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29701171U DE29701171U1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein Hund |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29701171U DE29701171U1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein Hund |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29701171U1 true DE29701171U1 (de) | 1997-03-27 |
Family
ID=8034977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29701171U Expired - Lifetime DE29701171U1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Vorrichtung zum Abtrocknen eines Haustiers, insbesondere ein Hund |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29701171U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014101075U1 (de) | 2014-03-11 | 2014-03-26 | Klaus Goczol | Einrichtung zum Abtrocknen und zur Pflege eines Haustieres, insbesondere eines Hundes |
-
1997
- 1997-01-24 DE DE29701171U patent/DE29701171U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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| DE202014101075U1 (de) | 2014-03-11 | 2014-03-26 | Klaus Goczol | Einrichtung zum Abtrocknen und zur Pflege eines Haustieres, insbesondere eines Hundes |
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