DE29700054U1 - Solarmodulanordnung - Google Patents
SolarmodulanordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Solarmodulanordnung, die insbesondere für Reisemobile, Wohnwagen und Boote vorgesehen ist.
Für die Solarenergiegewinnung existieren bereits marktübliche Solarmodule in verschiedenen Leistungsstufen, die für die o.a.
Anwendung von einem Spezialbetrieb installiert werden müssen. Dabei ist es üblich, einen, zwei, vier oder acht Solarmodule
über einen einzigen Regler, der möglichst nah an der zu ladenden Batterie sitzen sollte, anzuschließen. Je nach Zahl der
anzuschließenden Solarmodule kommen dabei verschiedene Ausführungen von Reglern zum Einsatz, die in verschiedenen Preiskategorien
liegen. Aufgabe des Reglers ist es dabei, den Ladevorgang bei Erreichen der Ladeschlußspannung der Batterie, beispielsweise
ca. 14 Volt, zu beenden.
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KARPATPMT«
Als nachteilig ist bei den bisherigen Lösungen anzusehen, daß der Regler ein zentrales Funktionsteil mit der Folge darstellt,
daß bei seinem Ausfall auch sämtliche Solarmodule keine Energie mehr an die Batterie liefern. Ungünstig ist weiter, daß die
Montage und der Anschluß vorbekannter Solarmodulanordnungen außerordentlich kompliziert und nur durch Fachbetriebe möglich
ist. Außerdem sind je nach Zahl der einzubauenden Module unterschiedliche Regler erforderlich, die sich auf Grund der ausführungsabhängigen
Konfiguration und der damit verbundenen Stückzahl nicht kostengünstig herstellen lassen, insbesondere da die
Regler für den Anschluß von mehreren Modulen höhere Ladeströme in der Größenordnung von ca. 4 Amper pro Solarmodul regeln müssen.
Außerdem ist häufig der Einbauraum in Batterienähe begrenzt und reicht nicht für die Aufnahme und Montage eines größeren
Reglers aus.
Es besteht demgemäß ein Bedürfnis nach Schaffung einer Solarmodulanordnung,
die auf Grund ihres Konzeptes eine kostengünstige Herstellung und in der Zahl der einzusetzenden Solarmodule eine
flexible Gestaltung ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 genannten
Merkmale gelöst.
Bevorzugte Merkmale, die die Erfindung vorteilhaft weiterbilden, sind den nachgeordneten Ansprüchen zu entnehmen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Konzeption können nunmehr einzelne
Solarmodulanordnungen mit einem integrierten Regler für
jetzt maximal 5 Ampere kostengünstig und kompakt als Einheit verfügbar gemacht werden. Dabei ist die Integration des für
jedes Solarmodul bestimmten Reglers bevorzugt so vorgesehen, daß dieser hinter dem Solarmodul bzw. Solarpanel vorteilhaft
platzsparend angebracht und zur Sicherung seiner Funktionsweise bei extern auftretenden Schüttel- und Beschleunigungsbelastungen
vergossen ist.
Erfindungsgemäß können beliebig viel Solarmodulanordnungen parallel
und direkt an die Batterie ohne großen Platzbedarf im Batterieraum angeschlossen werden, wobei vorteilhaft die Montage
und der Anschluß auch von weniger geschickten Benutzern problemlos und leicht selbst vorgenommen werden kann. Günstig ist
weiterhin, daß selbst bei Ausfall eines Reglers alle anderen Solarmodulanordnungen funktionstüchtig bleiben.
Gemäß der Erfindung ist somit eine Solarmodulanordnung insbesondere
für Reisemobile, Wohnwagen und Boote vorgesehen, bei der jedes Solarmodul bzw. jedes Panel auf seine Rückseite mit
einem vorzugsweise für 50 Watt zugeschnittenen Regler ausgestattet ist und mit einem bevorzugt vieradrigen Kabel direkt an
eine Batterie angeschlossen werden kann. Dabei besitzt das vieradrige Kabel zwei im Querschnitt große Ladestromkabel, beispielsweise
jeweils 1,5 mm2, in rot und schwarz sowie zwei beispielsweise einen 0,5 mm2-Querschnitt aufweisende Batteriespannungsrückmeldekabel
in rot und schwarz. Wobei über die dicken Kabel der Ladestrom fließt, wärend die dünnen den Regler
die aktuelle Batteriespannung melden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist jedes Ladestromkabel eine Batterieanschlußklemme auf, die wenigstens einen Anschlußbereich
für eine andere gleichpolige Batterieanschlußklemme besitzt, wobei auch die Batteriespannungsrückmeldekabel
eine Batterieanschlußklemme aufweisen, die wenigstens ein Anschlußbereich für eine andere gleichpolige Batterieanschlußklemme
beitzt. Alternativ können auch jedes Ladestromkabel und
das zugeordnete Batterierückmeldekabel eine gemeinsame Batterieanschlußklemme aufweisen, welche vorzugsweise wenigstens einen
Anschlußbereich für eine andere gleichpolige Batterieanschlußklemme beitzt.
Nachfolgend wird der Erfindung in Bezugnahme auf die beigefügte Figur näher beschrieben.
In der Figur ist schematisiert eine Solarmodulanordnung 10 gezeigt,
die ein marktübliches Solarmodul 11 und einen mit dem Solarmodul 11 verbundenen und auf dessen Leistung abgestimmten
Regler 12 für das Beenden des Ladevorganges einer Batterie 13 bei Erreichen der Batterieladeschlußspannung aufweist. Der Regler
12 ist mit dem Solarmodul 11 über die schematisch angedeuteten Leitungen 14 und 15 elektrisch verbunden. Mechanisch ist
der Regler 12 in nicht dargestellter Weise hinter dem Solarmodul 11 platzsparend angebracht und mit diesem vergossen.
Das Solarmodul 11 hat eine Leistung von ca. 50 Watt. Der Regler
12 ist für eine zu regelnde Stromstärke von 3-5 Ampere und eine Ladespannung von ca. 14,4 Volt ausgelegt. Die Batterie 13, die
beispielsweise aus einer üblichen Autobatterie besteht, besitzt eine Spannung von 12 Volt. Sie ist für mindestens 34 Ah ausgelegt.
Von dem Regler 12 führen zu dem Pluspol 16 der Batterie 13 ein schematisch angedeutetes Ladestromkabel 17 und ein Batteriespannungsrückmeldekabel
18. Der Minuspol der Batterie 13 ist mit einem Ladestromkabel 20 und einem Batteriespannungsrückmeldekabel
21 mit dem Regler 12 verbunden. Das Ladestromkabel 17 weist einen Querschnitt von etwa 1,5 mm2 auf und ist isolierend
rot ummantelt, wärend das Batteriespannungsrückmeldekabel 18 nur einen Querschnitt von 0,5 mm2 besitzt und ebenfalls isolierend
rot ummantelt ist. Der Querschnitt des Ladestromkabels 20 beträgt ebenfalls ca. 1,5 mm2, wobei das Ladestromkabel 20 isolierend
schwarz ummantelt ist, während der Querschnitt des Batteriespannungsrückmeldekabels
21 etwa 0,5 mm2 beträgt und dieses schwarz isolierend ummantelt ist.
In nicht dargestellter Weise sind das rote Ladestromkabel 17 und das rote Batteriespannungsrückmeldekabel 18 mit einer gemeinsamen
Batterieanschlußklemme an dem Pluspol 16 der Batterie
13 angeschlossen, wobei für den Anschluß weiterer Solarmodulanordnungen,
die den gleichen Aufbau wie die Solarmodulanord-
nung 10 aufweisen, die Batterieanschlußklemme wenigstens einen Anschlußbereich für eine andere gleichpolige Batterieanschlußklemme
besitzt. In gleicher Weise sind das schwarze Ladestromkabel 20 und das schwarze Batteriespannungsrückmeldekabel 21
mit einer gemeinsamen nicht dargestellten Batterieanschlußklemme mit dem Minuspol 19 verbunden, wobei diese Anschlußklemme
ebenfalls wenigstens einen Anschlußbereich für eine andere gleichpolige Batterieanschlußklemme aufweist.
Claims (9)
1. Solarmodulanordnung (10), insbesondere für Reisemobile, Wohnwagen und Boote, mit einem Solarmodul (11) und einem
mit dem Solarmodul (11) verbundenen und auf dessen Leistung abgestimmten Regler (12) für das Beenden des
Ladevorgangs einer Batterie (13) bei Erreichen der vorbestimmten Batterieladespannung, wobei der Regler (12)
jeweils über ein Ladestromkabel (17, 20) und ein Batteriespannungsrückmeldekabel (18, 21) mit den
jeweiligen Polen (16, 19) der zu ladenden Batterie (13) verbindbar ist.
2. Solarmodulanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Regler (12) in ein Gehäuse des Solarmoduls (11) integriert ist.
3. Solarmodulanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Regler (12) hinter dem Solarmodul (11) angebracht und mit diesem vergossen ist.
4. Solarmodulanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Solarmodul (11) für eine Leistung von ca. 50 Watt ausgelegt ist.
5. Solarmodulanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Regler (12) für eine Stromstärke von ca. 3-5 A ausgelegt ist.
6. Solarmodulanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ladestromkabel (17, 20) eine Batterieanschlußklemme aufweisen, die wenigstens einen
Anschlußbereich durch eine andere gleichpolige Batterieanschlußklemme besitzt. '
7. Solarmodulanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Batteriespannungsrückmeldekabel (18, 21) eine
Batterieanschlußklemme aufweisen, die wenigstens einen Anschlußbereich für eine andere Batterieanschlußklemme
besitzt.
8. Solarmodulanordnung nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ladestromkabel (17, 20) und das zugeordnete Batteriespannungsrückmeldekabel (18, 21) eine gemeinsame
Batterieanschlußklemme aufweisen.
9. Solarmodulanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gemeinsame Batterieanschlußklemme wenigstens einen Anspruchbereich für eine andere gleichpolige
Batterieanschlußklemme aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700054U DE29700054U1 (de) | 1997-01-03 | 1997-01-03 | Solarmodulanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700054U DE29700054U1 (de) | 1997-01-03 | 1997-01-03 | Solarmodulanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29700054U1 true DE29700054U1 (de) | 1997-05-22 |
Family
ID=8034190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29700054U Expired - Lifetime DE29700054U1 (de) | 1997-01-03 | 1997-01-03 | Solarmodulanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29700054U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970703 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19970813 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001128 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030414 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20050802 |