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DE29700966U1 - Lagerungsvorrichtung zum Bereitstellen von Leichtdämmstoffplatten zur Fassadendämmung an Baugerüsten - Google Patents

Lagerungsvorrichtung zum Bereitstellen von Leichtdämmstoffplatten zur Fassadendämmung an Baugerüsten

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Publication number
DE29700966U1
DE29700966U1 DE29700966U DE29700966U DE29700966U1 DE 29700966 U1 DE29700966 U1 DE 29700966U1 DE 29700966 U DE29700966 U DE 29700966U DE 29700966 U DE29700966 U DE 29700966U DE 29700966 U1 DE29700966 U1 DE 29700966U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage device
support element
struts
cross struts
leg sections
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29700966U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knauf Marmorit GmbH
Original Assignee
Koch Marmorit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koch Marmorit GmbH filed Critical Koch Marmorit GmbH
Priority to DE29700966U priority Critical patent/DE29700966U1/de
Publication of DE29700966U1 publication Critical patent/DE29700966U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G5/00Component parts or accessories for scaffolds
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G5/00Component parts or accessories for scaffolds
    • E04G5/003Devices for storing material on the scaffold

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Gates (AREA)

Description

Laqerungsvorrichtung zum Bereitstellen von Leichtdämmstoffplatten zur Fassadendämmunq an
Die Erfindung betrifft eine Lagerungsvorrichtung zum Bereitstellen von Leichtstoffplatten, wie sie für die Gebäudefassadendämmung eingesetzt werden, an Fassadengerüsten.
5
Leichtdämmstoffplatten, die beispielsweise aus EPS-Material bestehen, haben sich einerseits wegen ihres guten Dämmwerts und wegen ihres geringen Gewichts für die Wärmedämmung von Gebäudefassaden bewährt. Die
10 Leichtdämmstoffplatten lassen sich bequem von Hand auf die einzelnen Geschosse des Baugerüsts transportieren, wo sie dann lagern, um nach dem Bestreichen mit Mörtelkleber an der Fassade angebracht zu werden. Die auf den einzelnen Geschoßböden des Baugerüsts ruhenden Leicht-
15 dämmstoffplattenstapel versperren den Arbeitern jedoch den Arbeitsbereich, was als nachteilig empfunden wird.
Telefon: (02 21) 916520 · Telefax: (0221) 134297
Telefax: (G JSL) (0221) 912030
Telegramm: Dompatent Köln
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagerungsvorrichtung zur Bereitstellung von Leichtdämmstoffplatten für die Fassadendämmung an Baugerüsten zu schaffen, die die sich auf dem Gerüst aufhaltenden Personen in ihrer Bewegungsfreiheit möglichst wenig einschränkt .
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Lagerungsvorrichtung zur Bereitstellung von Leichtdämmstoffplatten zur Fassadendämmung an Baugerüsten vorgeschlagen, die versehen ist mit
einer Tragvorrichtung zum Tragen eines Stapels mehrerer übereinanderllegender Leichtdämmstoffplatten, wobei die Tragvorrichtung aufweist:
- ein Tragelement zum Stützen des Stapels,
zwei an gegenüberliegenden Seiten des Tragelements angebrachte und von diesem in Richtung der Höhenerstreckung des Stapels abstehende Seitenelemente und
. - eine an einem der Seitenelemente vorgesehene
Anbringungsvorrichtung zum aufstandsfreien Anbringen der Tragvorrichtung an dem Baugerüst, und zwar außerhalb des von Geschoßböden des Baugerüsts definierten Arbeitsbereichs.
25
Mit der Erfindung wird also eine Tragvorrichtung zum Tragen eines Stapels mehrerer übereinanderllegender Leichtdämmstoffplatten vorgeschlagen, die in Seitenansicht betrachtet im wesentlichen eine U-Form aufweist 0 und ein Tragelement umfaßt, von dem aus sich zwei Seitenelemente erstrecken. Das Tragelement dient der Unterstützung des Stapels, der an zwei Seiten von den Seitenelementen eingefaßt ist. Die Seitenelemente erstrecken sich also entlang zweier einander gegenüberliegender Seiten des Stapels. Eines der beiden Seiten-
elemente ist mit einer Anbringungsvorrichtung versehen, mit Hilfe derer sich die gesamte Tragvorrichtung insbesondere an der Brustwehr des Baugerüsts außen aufhängen läßt, so daß die Tragvorrichtung aufstandsfrei außerhalb des von den Geschoßböden des Baugerüsts definierten Arbeitsbereichs angeordnet ist.-Pro Feld des Baugerüsts können ein oder mehrere derartige Tragvorrichtungen außen angebracht werden und mit zu verarbeitenden Leichtdämmstoffplatten bestückt sein. Die Bauarbeiter entnehmen aus diesen außerhalb des Baugerüsts gelagerten Stapeln die einzelnen Leichtdämmstoffplatten, um sie auf den Geschoßböden des Baugerüsts mit· Mörtelkleber zu bestreichen und alsdann an die Gebäudefassade anzubringen.
Die erfindungsgemäße Lagerungsvorrichtung läßt sich insbesondere leichtgewichtig ausführen, so daß sie von Hand durch Anreichen von Geschoßboden zu Geschoßboden an die einzelnen Felder des Baugerüsts verbracht werden 0 kann. Alsdann werden die Leichtdämmstoffplatten ebenfalls von Hand außen am Baugerüst durch Anreichen von Geschoßboden zu Geschoßboden in die einzelnen an den Brustwehren hängenden Tragvorrichtung transportiert. Zumeist sind mehrere Leichtdämmstoffplatten durch ein Folienband zu Stapeln zusammengefaßt; ein oder mehrere dieser Stapel können pro Tragvorrichtung untergebracht werden. Nach der so erfolgten Baustellenvorbereitung beginnen dann die Bauarbeiter mit dem Verarbeiten der Leichtdämmstoffplatten, die sie zu diesem Zweck aus den Tragvorrichtungen herausnehmen, um sie innerhalb des Arbeitsbereichs des Baugerüsts mit Klebemörtel zu bestreichen und alsdann an der Fassaden anzubringen.
Die auf diese Weise erfolgte eindeutige Trennung zwisehen der Bevorratung des Baugerüsts mit zu verarbei-
-A-
tenden Leichtdämmstoffplatten und der Verarbeitung der Leichtdämmstoffplatten selbst erhöht sich die Arbeitseffektivität der Baukolonne spürbar. Insbesondere die Verarbeitung der Leichtdämmstoffplatten selbst kann wesentlich schneller erfolgen, da der Arbeitsbereich des Baugerüsts wegen der Lagerung der Leichtdämmstoffplatten außerhalb des Baugerüsts nicht mehr durch Leichtdämmstoffplattenstapel versperrt ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Tragvorrichtung klappbar ausgebildet ist, wobei die Seitenelemente um zueinander parallele Achsen schwenkbar am Tragelement angebracht sind. Dabei sind die Seitenelemente zwischen einer ersten Schwenkstellung, in der sie in einem Winkel von etwa 90° von dem Tragelement abstehen, und einer zweiten Schenkstellung schwenkbar, in der die Seitenelemente im wesentlichen auf dem Tragelement aufliegen. In der zweiten Schwenkstellung ergibt sich eine extrem flach zusammengelegte Tragvorrichtung, die bequem transportiert werden kann. Die erste Schwenkstellung der beiden Seitenelemente definiert deren U-Form bei Gebrauch, wobei ein Seitenelement am Baugerüst anliegt und das andere Seitenelement um das Tragelement beabstandet vom Baugerüst entfernt angeordnet ist. An den quer zu den Seitenelementen angeordneten Seiten der Tragvorrichtung ist diese offen, so daß unterschiedlich länge Leichtdämmstoff platten von der Tragvorrichtung aufgenommen werden können.
.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jedes Seitenelement als U-förmiger Bügel mit zwei Schenkelabschnitten und einem die Schenkelabschnitte verbindenden Verbindungsabschnitt ausgebildet ist. Dabei ist jeder Bügel an den dem Verbin-
dungsabschnitt abgewandten Enden seiner Schenkelabschnitte gelenkig mit dem Tragelement verbunden. Vorzugsweise setzt sich jeder Bügel aus drei miteinander verbundenden Streben zusammen, von denen zwei die Seitenabschnitte und eine den Verbindungsabschnitt des Bügels bilden. Durch die Ausbildung der Seitenelemente als offene Bügel wird Gewicht gespart, was den Transport und die Handhabung der Tragvorrichtung erleichtert.
Auch das Tragelement weist vorzugsweise eine offene Struktur auf und ist mit zwei Querstreben versehen, über die jeweils zwei Seitenabschnitte der gegenüberliegenden Bügel verbunden sind. Die beiden Enden der Querstreben sind dabei jeweils gelenkig mit den entsprechenden Seitenabschnitten der gegenüberliegenden Bügel verbunden.
Vorzugsweise befindet sich der eine Bügel innerhalb der beiden Querstreben des Tragelements, während der andere Bügel außerhalb der beiden Querstreben mit diesen verbunden ist. Die einander gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Bügel sind damit um die Breite der Querstreben gegeneinander versetzt. Bei einem Verschwenken der Bügel kollidieren damit die Seitenschenkelabschnitte nicht miteinander. Zusätzlich "taucht" der zwischen den Querstreben angeordnete (Innen-)Bügel in den außerhalb der Querstreben angeordneten (Außen-)Bügel ein, so daß sich die gesamte Tragvorrichtung flach zusammen-0 legen läßt.
Zur Verbesserung der Stabilität weist das Tragelement neben den beiden Querstreben auch zwei Längsstreben auf, die rechtwinklig zu den Querstreben verlaufen und 5 über die Querstreben überstehen. In gleicher Weise
stehen auch die Längsstreben vorzugsweise über die Querstreben über. Mit anderen Worten kreuzen sich benachbarte Längs- und Querstreben jeweils an ihren Enden. . Die Längsstreben verlaufen dabei vorzugsweise auf der den Verbindungsabschnitten der Bügel abgewandten Unterseiten der Querstreben. Auch die Bügel stehen mit ihren mit den Querstreben verbundenen Enden ihrer Seitenabschnitte über die Unterseite der Querstreben über. Diese Anordnung ist vorzugsweise derart getroffen, daß die Seitenabschnitte der Bügel mit ihren über die Unterseite der Querstreben überstehenden Enden an den über die abgewandten Außenseiten der Querstreben überstehenden Enden der Längsstreben anliegen, wenn die Bügel sich in ihren ersten Schwenkstellungen befinden.
Die Anlage der Enden der Schenkelabschnitte der Bügel an den außen über die Querstreben überstehenden Enden der Längsstreben fungiert wie Anschläge, die die Schwenkbewegung der Bügel begrenzen. Weder die Seitenelemente noch das Tragelement muß also mit zusätzlichen Extra-Anschlägen zur Begrenzung der Schwenkbewegungen versehen sein. Diese Anschläge ergeben sich vielmehr inhärent durch die spezielle Konstruktion. Außerdem dienen die über die Außenseiten der Querstreben überstehenden Enden der Längsstreben als Auflage für den Außenbügel, wenn die Tragvorrichtung zusammengeklappt ist. Die sich an die Innenseiten der Querstreben anschließenden Teile der Längsstreben dienen zur Auflage des Innenbügels der Tragvorrichtung, wenn diese zusammengeklappt ist. Auf diese Weise kommt den Längsstreben 0 also mehrerlei Funktionen zu.
Die vorstehend erwähnten Streben der Seitenelemente und des Tragelements der Tragvorrichtung sind sämtlich aus in gleicher Weise profilierten (Hohl-)Stäben, insbeson-5 dere Vierkant-Hohlstäben hergestellt, die vorzugsweise
aus einem Leichtmaterial, insbesondere einem Leichtmetall wie Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen.
Die oben bereits erwähnte Anbringungsvorrichtung ist zweckmäßigerweise am oberen Ende eines der beiden Seitenelemente mit Abstand von diesem angeordnet und zweckmäßigerweise als Vorsprünge ausgebildet, die zum Tragelement hinweisen. Im eingehängten Zustand befinden sich die längs des oberen Endes eines der beiden Seitenelemente voneinander beabstandet angeordneten Vorsprünge auf der Innenseite der Brustwehr des Baugerüsts, während der übrige Teil des Seitenelements außen am Baugerüst anliegt.
Nachfolgend wird anhand der Figuren ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
0 Fig. 1 in Seitenansicht ein an einer Gebäudefassade
aufgestelltes Fassadengerüst mit einer an einer der oberen Brustwehren eingehängten Tragvorrichtung für einen Stapel Leichtdämmstoffplatten,.
2.5 . ■ ■ ■ ·
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Tragvorrichtung mit von dieser aufgenommenem angedeuteten Materialstapel,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Tragvorrichtung ähnlich
der gemäß Fig. 1, wobei strichpunktiert Schwenkstellungen zum Verschwenken der Seitenelemente zwecks Zusammenlegens der Tragvorrichtung gezeigt sind,. .
Fig. 4 eine Draufsicht auf die noch nicht zusammengelegte Tragvorrichtung, ■ ■
Fig. 5 eine Seitenansicht der Tragvorrichtung im zusammengelegten Zustand und
Fig. 6 eine Draufsicht auf die zusammengelegte Tragvorrichtung.
10' Fig. 1 zeigt eine in Seitenansicht U-förmige Tragvorrichtung 10 zur Lagerung eines Stapels 12 mehrerer übereinanderllegender EPS-Leichtdämmstoffplatten 14. Die Tragvorrichtung 10 hängt außen an einem Fassadengerüst .1.6, das mehrere Geschoßböden 18 aufweist. Im Bereich der Geschoßböden 18 sind die sich dort aufhaltenden Arbeiter durch zwei in Hüft- und Brusthöhe verlaufende Brustwehren 20 gesichert. Die Tragvorrichtung ■10 hängt gemäß Fig. 1 in der oberen Brustwehr 20 außen am Fassadengerüst 16, so daß die zu verarbeitenden Leichtdämmstoffplatten 14 den durch die Geschoßböden 18 definierten Arbeitsbereich des Fassadengerüsts 16 nicht beeinträchtigen.
Gemäß Fig. 2 weist die Tragvorrichtung 10 ein rahmenförmiges Boden- oder Tragelement "22 auf, an dem zwei bügeiförmige Seitenelemente 24 schwenkbar angeordnet sind. Auf dem Tragelement 22 ruht der Plattenstapel 12, der durch die Seitenelemente 24 an zwei einander gegenüberliegenden Seiten eingefaßt ist. Mit anderen Worten erstrecken sich die beiden Seitenelemente 24 parallel zu zwei gegenüberliegenden Seiten des Stapels 12, wobei sie an dem Stapel 12 anliegen können oder mit Abstand zu diesem angeordnet sind.
• t · &iacgr; &iacgr; · * ·
Das Tragelement 22 ist mit zwei Längsstreben 26 versehen, oberhalb derer zwei Querstreben 28 verlaufen. Die Enden der Längs- und Querstreben 26,28 kreuzen sich und stehen wechselweise über die Längs- bzw. Querstreben 26,28 über. In den Kreuzungsbereichen sind die Längsstreben 26 mit den Querstreben 28 verbunden. Der Plattenstapel 12 ruht also auf den Querstreben 28, während die Längsstreben 26 um die Dicke der Querstreben 28 vom Stapel 12 beabstandet sind.
An den seitlich über die Längsstreben 2 6 überstehenden Seitenenden 30 der Querstreben 2 8 sind die bügelartigen Seitenelemente 24 um Schwenkachsen 32 schwenkbar gelagert. Jedes Seitenelement 24 weist zwei jeweils als Streben ausgeführte Schenkelabschnitte 34 - und einen ebenfalls als Strebe ausgebildeten Verbindungsabschnitt 36 auf, der die beiden Schenkelabschnitte 34 an ihren den Schwenkachsen 32 abgewandten oberen Enden miteinander verbindet. Zu beachten ist dabei, daß die Schenkel-0 abschnitte 34 des einen Seitenelements 24 an den einander abgewandten Außenseiten 38 der Querstreben 28 anliegen, während die Schenkelabschnitte 34 des anderen Seitenelements 24 an den einander zugewandten Innenseiten 40 der Querstreben 28 anliegen. Durch diese Kon-5 struktion ist es möglich, daß die Schenkelabschnitte 34 der Seitenelemente 24 aneinander vorbeischwenken, wenn die Seitenelemente 24 zum Zusammenklappen der Tragvorrichtung 10 jeweils in Richtung auf das Tragelement 22 verschwenkt werden. Diese Situation ist in Fig. 3 gezeigt. Im zusammengeklappten Zustand bildet die Tragvorrichtung 10 eine extrem· flache Einheit, wie es Fig. 5 in Seitenansicht zeigt. In der Draufsicht auf die zusammengeklappte Tragvorrichtung 10 gemäß Fig. 6 ist zu erkennen, daß sich zwischen den Schenkelabschnitten
- 10 -
34 der beiden Seitenteile jeweils eine Querstrebe 28 des Tragelements 22 befindet.
Wie insbesondere anhand von Fig. 2 zu erkennen ist, ragen die Schenkelabschnitte 34 der Seitenelemente 24 über die Schwenkachsen 32 hinaus bis unterhalb der Querstreben 28 des Tragelements 22. Die Schwenkachsen 32, über die die Seitenelemente 24 mit den Querstreben 28 des Tragelements 22 verbunden sind, liegen sämtlich außerhalb der Längsstreben 26. Mit anderen Worten befinden sich also die Längsstreben 26 im Bereich zwischen den nach unten überstehenden Enden der Schenkelabschnitte 34. In der aufrechten Schwenkposition gemäß Fig. 2, in der die Seitenelemente 24 in einem Winkel von im wesentlichen 90° von den Querstreben 28 aufragen, liegen die unteren Enden 42 der Schenkelabschnitte 34 der Seitenelemente 24 an den einander abgewandten Außenseiten 44 der Längsstreben 26 im Bereich von deren über die Querstreben 28 überstehenden Enden 46 an und begrenzen damit ein weiteres Auseinanderschwenken der Seitenelemente 24.
Wie insbesondere anhand von Fig. 2 zu erkennen ist, verlaufen die Verbindungsabschnitte 3 6 der bügelförmigen Seitenelemente 24 außen an deren oberen Enden. An einem der beiden Verbindungsabschnitte 36 befindet sich außen ein Abstandsriegel 48, an dem sich zwei zum Tragelement 22 weisende Hintergreifriegel 50 befinden, die sich parallel zu den Schenkelabschnitten 34 des betref-0 fenden Seitenelements 24 erstrecken. Der Abstandsriegel 48 und die Hintergreifriegel 50 bilden die Anbringungsvorrichtung 52, mittels derer die Tragvorrichtung 10 gemäß Fig. 1 an der Brustwehr 20 des Gerüsts 16 außen eingehängt wird. Die Hintergreifriegel 50 um- und hintergreifen dabei die Brustwehr 20, auf der der Verbin-
dungsabschnitt 3 6 und der Abstandsriegel 48 des dem Fassadengerüst 16 zugewandten Seitenelements 24 der Tragvorrichtung 10 aufliegen.
Wie in den Figuren zeichnerisch wiedergegeben, bestehen sämtliche Teile (Längs- und Querstreben, Schenkel- und Verbindungsabschnitte, Abstands- und Hintergreifriegel) der Tragvorrichtung 10 aus dem gleichen Material, bei dem. es sich um ein Vierkant-Hohlprofilstab handelt.
Dieser Stab besteht aus Leichtmetall, so daß die gesamte Tragvorrichtung 10 bei extrem leichtem Gewicht eine stabile Konstruktion bildet. Die Möglichkeit, sämtliche Teile der Tragvorrichtung 10 aus dem gleichen Stab herstellen zu können, reduziert die Herstellungskosten, was wiederum die Akzeptanz der Tragvorrichtung 10 erhöht, da die Anschaffungskosten gering sind.

Claims (14)

- 12 - ANSPRÜCHE
1. Lagerungsvorrichtung zur Bereitstellung von Leichtdämmstoffplatten zur Fassadendämmung an Baugerüsten, mit
einer Tragvorrichtung (10) zum Tragen eines Stapels (12) mehrerer übereinanderliegender Leichtdämmstoffplatten (14), wobei die Tragvorrichtung (10) aufweist:
- ein Tragelement (22) zum Stützen des Stapels (12),
- zwei an gegenüberliegenden Seiten des Tragelements (22) angebrachte und von diesen in Richtung der Höhenerstreckung des Stapels
(12) abstehende.Seitenelemente (24) und
eine an einem der Seitenelemente (24) vorgesehene Anbringungsvorrichtung (52) zum aufstandsfreien Anbringen der Tragvorrichtung . (10) an dem Baugerüst (16) außerhalb des von Geschoßböden (18) des Baugerüsts (16) definierten Arbeitsbereichs.
2. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenelemente (24) um zueinander parallele Achsen (32) klappbar am Tragelement (22) angebracht sind, wobei die Seitenelemente (24) zwischen einer ersten Schwenkstellung, in der sie in einem Winkel von etwa 90° von dem Tragelement (22) abstehen, und einer zweiten Schwenkstellung, in der sie im wesentlichen auf dem Tragelement (22) aufliegen, verschwenkbar sind.
3. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seitenelement (24) als U-förmiger Bügel mit zwei Schenkelabschnitten
(34) und einem diese verbindenden Verbindungsabschnitt (36) ausgebildet ist, wobei jeder Bügel an den dem Verbindungsabschnitt (36) abgewandten Enden (42) seiner Schenkelabschnitte (34) gelenkig mit dem Tragelement (22) verbunden, ist.
4. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 3,. dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bügel drei Streben aufweist, die die Schenkelabschnitte (34) und den Verbindungsabschnitt (36) bilden.
5. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (22) zwei Querstreben (28) aufweist, die an ihren Enden (30) mit jeweils zwei Schenkelabschnitten (34) der gegenüberliegenden Bügel gelenkig verbunden sind.
6. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (28) an ihren einen Enden (30) an den einander abgewandten Außenseiten der Enden (42) der Schenkelabschnitte
(34) des einen Bügels und an ihren anderen Enden (30) an den einander zugewandten Innenseiten der Enden (42) der Schenkelabschnitte (34) des anderen Bügels anliegen.
7. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (22) zwei Längsstreben (26) aufweist, die rechtwinklig zu den Querstreben (28) verlaufen, die Querstreben (2 8) kreuzen und über die einander abgewandten Außenseiten (38) der Querstreben (28) überstehen.
- 14 -
8. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstreben (28) auf der den Verbindungsabschnitten (2 6) der Bügel abgewandten Unterseite der Querstreben (28) angeordnet sind. .
9. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelabschnitte
(34) der Bügel an ihren mit den Querstreben (28) des Tragelements (22) verbundenen Enden (42) über die Unterseite der Querstreben (28) überstehen.
10. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelabschnitte (34) der Bügel mit ihren über die Unterseite der Querstreben (28) überstehenden Enden (42) an den über die abgewandten Außenseiten (38) der Querstreben (28) überstehenden Enden (46) der Längsstreben (26) anliegen, wenn die Bügel sich in der ersten Schwenkstellung befinden.
11. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, sofern auf Anspruch 3 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsabschnitte (36) an den abgewandten Außenseiten der Schenkelabschnitte (34) der Bügel angeordnet sind.
12. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, sofern auf Anspruch 3 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringungsvorrichtung (52) zwei Hintergreifvorsprünge (50) aufweist, die an einem mit dem Verbindungsabschnitt (36) eines der beiden Bügel ver-
bundenen Abstandselement (4 8) angebracht sind und zum Tragelement (22) hin weisen.
13. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringungsvorrichtung (52) zwei Hint ergreif vor sprünge (50) aufweist, die an dem dem Tragelement (22) abgewandten oberen Ende eines der beiden Seitenelemente (24) mit Abstand angeordnet sind und zum Tragelement
(22) hin weisen.
14. Lagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Streben der Seitenelemente (24) und des Tragelements (22) sämtlich das gleiche Profil aufweisen.
DE29700966U 1997-01-21 1997-01-21 Lagerungsvorrichtung zum Bereitstellen von Leichtdämmstoffplatten zur Fassadendämmung an Baugerüsten Expired - Lifetime DE29700966U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19927655C2 (de) * 1999-06-17 2003-04-10 Karl-Heinz Schwedes Vorrichtung zum Bereithalten von Gerätschaften, Werkzeugen, Kleinteilen o. dgl. vor Ort bei Arbeiten auf Gerüsten, Arbeitsbühnen oder Leitern
DE10317202A1 (de) * 2003-04-15 2004-12-02 Marmorit Gmbh Vorrichtung zur Aufnahme von Baumaterial, insbesondere von Fassaden-Wärmedämmplatten
DE102004011828B3 (de) * 2004-03-11 2005-11-17 Knauf Marmorit Gmbh Dämmplatten-Verpackungseinheit

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19980625

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KNAUF MARMORIT GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: KOCH MARMORIT GMBH, 79283 BOLLSCHWEIL, DE

Effective date: 19990427

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Effective date: 20000414

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