DE29700716U1 - Hohlseil mit wenigstens einer Schlinge - Google Patents
Hohlseil mit wenigstens einer SchlingeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16G11/00—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
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- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
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Description
-1 Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hohlseil, insbesondere auf eine Schlinge eines Kranseils.
Aus der DE 33 18 009 Al und der DE 27 57 524 Al sind Hohlseile
bzw. Flechtschläuche mit einem Seilkanal bekannt, bei denen zum
Ausbilden einer Schlaufe ein Strang oder ein Seilende in den Seilkanal eingeführt wird. Um derartige Seilverbindungen zu
stecken, wird der Hohlseilabschnitt, in den das Seilende einzuführen ist, durch Stauchen aufgeweitet, so daß das Seilende
eingeführt werden kann. Ist das Seilende eingeführt, so wird die entstandene Schlaufe unter Zuglast gebracht und gestrafft.
Dadurch verengt sich der Querschnitt des Hohlseilabschnitts, in dem das Seilende steckt, wodurch eine reibschlüssige Verbindung
entsteht.
Aus der DE 29 14 349 Al und der DE 32 40 683 Al ist eine
Schlaufenausbildung bekannt, bei der ein Seilende eines Hohlseils seitlich in dessen Geflecht eingeführt, ein Stück
durch dieses Hohlseil hindurchgeführt und letztendlich wieder durch das Geflecht des Hohlseils aus diesem hinausgeführt wird.
Dabei kann nach der DE 32 40 683 Al die Schlaufe nach Bedarf
durch Ziehen am wieder herausragenden Seilabschnitt zusammengezogen werden. Bei derartigen Schlingen besteht jedoch
die Gefahr, daß das Seilende bei einer nur geringen Zugbelastung wieder aus dem Hohlseil herausgezogen wird, was insbesondere bei
einer Verwendung als Kranseil zu einem hohen Sicherheitsrisiko führen würde. Aus der DE 32 40 683 Al ist weiter bekannt, daß
der herausragende Seilabschnitt zur Herstellung einer zweiten Sicherung gegen das Öffnen der Schlaufe verwendet werden kann,
indem eine zweite Sicherungsschlaufe ausgebildet wird, durch die das Seilende hindurchgesteckt wird. Diese Sicherungsschlaufe
verhindert zwar ein Hineinziehen des Endes in das Hohlseil, ist aber aufwendig zu stecken und unpraktisch handzuhaben.
RM27008DE 16. Januar 1997
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Hohlseil mit einer hinsichtlich der Handhabungsmöglichkeiten
verbesserten Seilschlinge zu schaffen.
Die vorstehende Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand von
Unteransprüchen.
Der Einsatz eines Anschlags bietet bei allen Arten der Zugbelastung an der Schlinge einen formschlüssigen Schutz vor
einem unbeabsichtigten Herausziehen des Seilendes aus dem Hohlseil.
Die Ausbildung des Anschlags als Haken ermöglicht einen flexiblen Einsatz durch die Möglichkeit, die Schlinge an einem
feststehenden Gegenstand befestigen und sichern zu können.
Das Bereitstellen eines langen freien Seilendes gibt beim Einsatz der Schlinge als Kranseil die Möglichkeit dieses freie
Seilende als Führungsseil zu nutzen und/oder die Seilschlinge stufenlos zu verlängern bzw. zu verstellen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Hohlseilschlinge mit einem Anschlag und Fig. 2 ein Anwendungsbeispiel für diese.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind in einem Hohlseil 1 zwei Öffnungen 2 bzw. 3 in dessen Mantel ausgebildet, die sich
vorzugsweise in der Nähe des ersten Endes des Seils 1 befinden. Das Seil 1 führt vom ersten Ende aus gesehen hinter der zweiten
Öffnung 3 in einer Schlaufe zur ersten Öffnung hin und in diese hinein. In der Darstellung der Fig. 1 beschreibt die Schlaufe
einen Bogen von 360°, bevor das Seil 1 in die erste Öffnung 2 führt. Das Seil 1 führt weiter durch das Innere des Hohlseils 1
zur zweiten Öffnung 3 hin und aus dieser hinaus. Anstatt der hier dargestellten einzigen Schlaufe in Form der Ziffer 0 kann
RM27008DE 16. Januar 1997
das Hohlseil 1 auch zwei Schlaufen aufweisen, so daß die Grundform der Ziffer 8 gebildet wird, wobei der Seilabschnitt
zwischen den beiden Öffnungen 2 und 3 die beiden Schlaufen verbinden würde.
Zum Herstellen einer solchen Seilschlinge bzw. -schlaufe werden in einem Hohlseil 1 vorzugsweise in der Nähe seines ersten Endes
zwei voneinander beabstandete Öffnungen 2 bzw. 3 in den Mantel des Hohlseils 1 eingebracht. Danach wird das zweite, etwas
angespitzte Ende 4 des Seils 1 in eine der Öffnungen 2 oder 3 eingeführt, durch das Innere des Hohlseils 1 zur anderen Öffnung
3 bzw. 2 hindurchgeführt, wobei das Hohlseil 1 vorzugsweise gestaucht wird, und dann aus der letztgenannten Öffnung 3 bzw. 2
hinausgeführt. Abschließend wird ein querschnittsgrößerer, vorzugsweise hakenförmiger Anschlag 5 an oder in dem zweiten
Seilende 5 befestigt, z. B. durch Verschweißen oder Einspleißen.
Am zweiten Ende 4, d. h. am Ende des hinausführenden Seils 1, ist ein Anschlag 5 befestigt. Der Anschlag 5 ist so
dimensioniert, daß ein Hineinziehen des zweiten Endes 4 in die zweite Öffnung 3 hinein formschlüssig verhindert wird.
Insbesondere ist der Anschlag 5 vom Umfang her so bemessen, daß er nicht durch das Hohlseil 1 zwischen der zweiten und der
ersten Öffnung 3 bzw. 2 und dann aus der ersten Öffnung 2 hinausgezogen werden kann.
Wie dargestellt, ist der Anschlag 5 vorzugsweise im wesentlichen T-förmig ausgebildet. Dabei ist das Ende 51 des langen,
zentralen T-Schenkels in das zweite Ende 4 des Hohlseils 1 eingeschoben und an bzw. in diesem befestigt. Die beiden kurzen,
oberen T-Schenkel 52 sind an ihren Enden in Richtung zum zweiten Seilende 4 hin abgebogen, um Haken auszubilden. Diese
hakenförmigen T-Schenkel 52 verhindern einerseits, daß das zweite Seilende 4 in die zweite Öffnung 3 hineingezogen werden
kann, und ermöglichen andererseits, daß das zweite Ende 4 über den Anschlag bzw. Haken 4 an einem Gerüst oder sonstigen festen
Gegenstand festgelegt werden kann, sowie günstig von Hand
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gegriffen werden kann. Der Anschlag 5 oder ein weiterer Anschlag
können alternativ auch im Seilverlauf vor dem zweiten Ende 4 des Seils 1 am Seilumfang in Form einer Verdickung befestigt werden.
Auch Schiaufenformen und Mehrfachschlaufen, wie sie aus dem
vorstehend genannten Stand der Technik bekannt sind, können ausgebildet werden, wobei u. U. weitere Öffnungen im Mantel des
Seils 1 vorzusehen sind.
So können auch bzw. zudem die erste und die zweite Öffnung 2 bzw. 3 vom ersten Ende des Seils 1 beabstandet im Mantel
ausgebildet werden. In der Nähe des ersten Endes des Seils können z. B. weitere Öffnungen zur Ausbildung weiterer Schlaufen
bereitgestellt sein.
In Fig. 2 ist eine Anwendung der O-förmigen Seilschlinge der
Fig. 1 dargestellt. Die Seilschlinge 20 ist in einen Kranhaken 21 eingehängt, wobei in der Schlinge selber oder wie dargestellt
über z. B. Drahtschlingen 22 ein Balken 23 über diese am Kranhaken 21 aufgehängt ist. Das freie Seilende 4 mit dem
Anschlag 5 ragt weit aus der Öffnung 3 hinaus, so daß es von einem Arbeiter 24 als Führungsseil genutzt werden kann.
Das Hohlseil kann alternativ vom oberen Ende aus auch direkt in einer Schlaufe von 360° zu diesem ersten Ende zurück und in
dieses anstelle in eine erste Öffnung hineingeführt sein. Vom gemeinsamen Seilkanalabschnitt führt es dann bis zu einer
Öffnung im Mantel des Hohlseils und aus diesem hinaus. Am Ende des hinausführenden Seils ist ein Anschlag befestigt, so daß
insgesamt eine 8-förmige Tragschlinge gebildet wird. Das beschriebene Hohlseil 1 ist bevorzugt aus hochfesten Kunststoff-Geflecht
gebildet z. B. aus Polyamid oder ähnlichen zugfesten Kunststoff-Fäden. Für den Baustelleneinsatz als Kranseil ist die
Ausführung als Metalldraht-Geflecht zweckmäßig.
RM27008DE 16. Januar 1997
Claims (8)
1. Hohlseil (1) mit wenigstens einer Schlinge und zwei Öffnungen (2, 3) in dessen Mantel, wobei das Hohlseil (1)
von dessen erstem Ende in einer Schlaufe durch seine Stirnseite oder eine erste Öffnung (2) in das Innere des
Hohlseils (1) führt, eine Strecke durch dieses hindurchführt und aus einer der öffnungen (3) im Mantel aus
dem Hohlseil (1) hinausführt, dadurch gekennzeichnet , daß an dem hinausführenden Hohlseilabschnitt ein Anschlag
(5) befestigt ist.
2. Hohlseil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß der Anschlag (5) als Endanschlag am zweiten Ende (4)
des aus der Öffnung hinausführenden Hohlseils (1) ausgebildet ist.
3. Hohlseil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Anschlag (5) als Haken ausgebildet ist.
4. Hohlseil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß der hinausführende Abschnitt des Hohlseils (1) zum Ausbilden eines Führungsseils weit aus der Öffnung (3)
hinausragt.
5. Hohlseil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß mehr als zwei Öffnungen (2, 3) im Mantel des Hohlseils (1) vorgesehen sind.
6. Hohlseil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß mehrere Schlingen (20) am Seil (1) ausgebildet sind.
RM 27008DE 16. Januar 1997
-2-
7. Hohlseil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlseil (1) aus einem Kunststoff-Geflecht besteht.
8. Hohlseil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlseil (1) aus einem Metalldraht-Geflecht besteht.
RM27008DE 16. Januar 1997
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700716U DE29700716U1 (de) | 1997-01-16 | 1997-01-16 | Hohlseil mit wenigstens einer Schlinge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700716U DE29700716U1 (de) | 1997-01-16 | 1997-01-16 | Hohlseil mit wenigstens einer Schlinge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29700716U1 true DE29700716U1 (de) | 1997-04-03 |
Family
ID=8034657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29700716U Expired - Lifetime DE29700716U1 (de) | 1997-01-16 | 1997-01-16 | Hohlseil mit wenigstens einer Schlinge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29700716U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1845058A1 (de) * | 2006-04-13 | 2007-10-17 | Renate Brockamp | Längenverstellvorrichtung für ein Seil-Geschirr für Tiere |
| DE202014102468U1 (de) * | 2014-05-26 | 2015-08-28 | Christian Paschen | Verstellbare Schlaufe |
| CN110725147A (zh) * | 2019-11-21 | 2020-01-24 | 山东鲁普科技有限公司 | 一种环形中空编织绳索扁带 |
| EP4455073A1 (de) * | 2023-04-28 | 2024-10-30 | Span Set Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft | Textiles anschlagmittel |
-
1997
- 1997-01-16 DE DE29700716U patent/DE29700716U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1845058A1 (de) * | 2006-04-13 | 2007-10-17 | Renate Brockamp | Längenverstellvorrichtung für ein Seil-Geschirr für Tiere |
| DE202014102468U1 (de) * | 2014-05-26 | 2015-08-28 | Christian Paschen | Verstellbare Schlaufe |
| CN110725147A (zh) * | 2019-11-21 | 2020-01-24 | 山东鲁普科技有限公司 | 一种环形中空编织绳索扁带 |
| EP4455073A1 (de) * | 2023-04-28 | 2024-10-30 | Span Set Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft | Textiles anschlagmittel |
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Effective date: 20001101 |