DE29700487U1 - Möbeleinbau-Halogenstrahler - Google Patents
Möbeleinbau-HalogenstrahlerInfo
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- F21—LIGHTING
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-
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Description
Möbeleinbau-Halogenstrahler
Die Erfindung betrifft einen Möbeleinbau-HalogensfErahler der im Oberbegriff des Anspruches 1
genannten Gattung.
Ein solcher Strahler ist aus der DE-PS 4003895 bekannt Der zeichnet sich durch ein massives
kurzzylindrisches Strahler-Gehäuse mit integrierter Wärmesenke für die Verlustwärme-Abstrahlung
einer vorzugsweise mit Niederspannung gespeisten Halogen-Lampe aus. Das insbesondere aus Leichtmetall-Spritzguß geformte Gehäuse ist von angenähert M-fÖrmigem
Diametralquerschnitt, wobei jeweils der Übergangsbereich eines Innenschenkels zum an ihn
anschließenden Außenschenkel zur ringförmig umlaufenden Wärmesenke verdickt ist. Hinter
dieser läuft - zwischen den freien Enden der Außenschenkel und dem zentralen Scheitel, der
sich aus dem geneigten Zusammentreffen der Innenschenkeln ergibt - ein Luftkanal ebenfalls
ringförmig um. Diese Auslegung hat sich bewährt, wenn es gilt, beim Einsenken des Strahlers in
ein Blenden-Brett eine kritische Erhitzung der Einbau-Umgebung zu vermeiden, insbesondere
auch noch bei erhöhter Lampen-Leistung. Nachteilig aus anwendungsorientierter Sicht ist allerdings
bei jenem Gehäuse, vor allem bei dessen Installation in einer Umgebung ohne Konvektionskühlung
wie in Vitrinenschränken oder anderen kleineren, abgeschlossenen Räumen, daß die
Verlust-Wärme in unmittelbarer Nähe der Innenwandung des Montage-Loches für das Strahler-Gehäuse
konzentriert wird und so bei einer ungünstigen Gesamtkonstellation doch wieder zu
unzulässiger Erwärmung der unmittelbaren Einbau-Umgebung führen kann. Und logistisch ist
von Nachteil, daß zwei sehr unterschiedliche Typen von Einbau-Strahlern bevorratet werden
müssen; nämlich Strahler mit den allgemein üblichen dünnwandigen Topf-Gehäusen und diese
spezielle Gehäuse-Ausführung mit integrierter Wärmesenke.
In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung die technische Problematik
zugrunde, einen Möbeleinbau-Halogenstrahler gattungsgemäßer Art dahingehend weiterzubilden,
daß trotz Einsatzes des dünnwandigen Standard-Gehäuses auch unter ungünstigen Einbaugegebenheiten
kritische Erwärmungen der Einbauumgebung zuverlässig vermieden werden.
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Diese Aufgabe ist erfmdungsgcmäfo durch*die*Maßnahme9i gemäß dem Hauptanspruch gelöst.
Danach bleibt es bei der Verwendung des breit eingeführten dünnwandigen Strahler-Gehäuses
auch in wärmekritischen Einbausituationen; in denen nun aber das Gehäuse von einem dickwandigen
Einbauring aus Leichtmetall-Spritzguß umgeben wird, der infolge entsprechend angeordneter
Hohlräume und Materialansammlungen das Lampen-Gehäuse mit seiner innenliegenden Wärmequelle zuverlässig von der Einbauumgebung radial distanziert sowie die Wärmesenke
nun nach außerhalb der Montageloch"Wandung, also vor die Einbauebene, vorverlegt Zur Erfmdungsoffenbarung
wird ergänzend auf die weiteren Ansprüche, auf die Detaildarstellung eines bevorzugten Realisierungsbeispieles in der Zeichnung und auf nachstehende Zeichnungsbeschreibung
sowie auf deren Kurzfassung am Ende ausdrücklich Bezug genommen.
In der Zeichnung zeigt, angenähert maßstabsgerecht vergrößert :
Fig.l einen Diametral-Längsschnitt durch ein in den Wärmeschutz-Einbauring eingesetztes
Standard-Gehäuse für einen Niederspannungs-Halogenstrahler und
Fig.2 den Einbauring im Querschnitt, bei racht-gescJanitten dargestelltem Gehäuse.
In der Axialschnitt-Darstellung eines Möbeleinbau-Halogenstrahlers 11 gemäß Fig.l erkennt
man das gewöhnlich dünnwandig aus hitzebeständigem Kunststoff oder Leichtmetall gespritzte,
topfförmig-hohlzylindrische Gehäuse 12. Das ist abstrahlseitig verschlossen durch ein Wärmeschutz-Glas
13 in einem abnehmbaren Glasreif 14 mit Bajonettanschluß im Inneren des Stimrandes
15 der hohlzylindrisch umlaufenden Topf-Wandung 16. Bei zusammen mit dem Reif 14
entferntem Glas 13 ist dahinter die Medervolt-Halogenlampe 17 zum Austausch zugänglich,
nämlich in ihrem radial bezüglich der Gehäuse-Achse 18 orientierten Steck-Sockel 19. Der ruht
auf, und er ist formschlüssig positioniert zwischen, kurzen Pfeilern 20, die achsparallel in Abstrahlrichtung
21 aus dem dünnen Topf-Boden 22 hervorstehen. Sockel-Speisekabel 23 verlaufen längs des Bodens 22 und durch eine Kabel-Öffnung 24 aus dem Gehäuse 12 hinaus zum
anderweitig angeordnet Niederspannuags-Speisetrafo hin. Die örtliche Festlegung des Verlaufes
der Kabel 23 vor dem Gehäuse-Boden 22 erfolgt kraftschlüssäg infolge mäandrischen Hndurchwindens
um weitere distanziert zueinander und zur Topf-Wandung 16 aus dem Boden 22 hervorstehende Pfeiler 25. Auf der axialen Stirn von achsparallelen, radial aus der Gehäuse-Wandung
16 nach innen vorstehenden Rippen 26 ruht hinter der Lampe 17 ein hohlspiegelartiger
oder wannenförmiger Reflektor 27, der bevorzugt aus dünnem Leichtmetallblech konkav
tiefgezogen ist. Ih den Reflektor-Hohlraum tritt der Lampen-Sockel 19 seitlich radial ein.
Dieses so bestückte dünnwandige Gehäuse 12 ist gut wärmeleitend aber möglichst leicht bestückbar
in einen doppelwandigen Einbauring 28 mit stirnseitig umlaufender Wärmesenke 29 eingesetzt, vorzugsweise einfach auf Reibschluß in die zentrale Öffnung 34 des Ringes 28 ein-
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#73*
gepaßt. Die Wärmesenke 29* ergibt sich <iurch*die gesteigerte Materialmassierung in den Bereichen
eines abstrahlseitig, vor dem Einbauort, sichtbaren Joches 30 und des radial nach außen an
ihn sich anschließenden Kragens 31; also, wie aus der Querschnittsdarstellung ersichtlich, beim
Joch 30 zwischen konzentrisch distanziert zueinander umlaufenden Ringwänden 32 des Einbauringes
28, sowie auch beim Kragen 31 radial außerhalb jener Wände 32. Zwischen den radial
beabstandeten Ringwänden 32 öffnet sich dadurch ein ringförmig umlaufender Hohlraum.
33, der Abstrahlrichtung 21 entgegen nach rückwärts (vom sichtseitigen Joch 30 fort). Das eigentliche
Strahler-Gehäuse 12 ist sichtseitig in den Innenraum 34 der innersten Ringwand 32
des Einbauringes 28 eingesetzt, bis zur sichtseitigen Stirnfläche 35 des Joches 30 bündig eingesenkt.
Dabei ist die Einsatztiefe durch am freien Stirnende 36 der innersten umlaufenden Ringwand
32 radial in den Innenraum 34 vorkragende Flansche 36 in Abstimmung auf die standardmäßig
gegebene axiale Bauhöhe des Gehäuses 12 begrenzt.
Die zu äußerst umlaufende Ringwand 32 ist axial etwas langer, als die innerste, die in ihrem
Innenraum 34 das Strahler-Gehäuse 12 aufnimmt. Mittels der äußeren Ringwand 32 wird der schon
mit dem Gehäuse 12 bestückte oder ein noch unbestückter - Einbauring 28 sichtseitig, der
Abstrahlrichtung 21 entgegen, axial in ein Sack- oder Durchgangs-Loch 38 in einem Trageoder
Blenden-Brett 39 eingesenkt, bis der radial überstehende Kragen 31 rückwärtig flach gegen
die Brett-Außenseite 40 anliegt.
Die Halterung des Einbauringes 28 in jenem Montage-Brett 39 kann wieder durch Reibschluß
erfolgen. Um aber teure Präzisionsarbeit beim Einstechen des Montage-Loches 38 in das Brett
39 zu vermeiden, um femer eine zusätzliche Wärmeisolierung des Einbauringes 28 gegenüber
der Einbauumgebung zu erzielen, und da der Rand 41 des Loches 38 sichtseitig ohnehin vom
vor der äußeren Ringwand 32 umlaufenden Kragen 31 radial kaschierend überdeckt ist, ist hier
Spiel in Form eines umlaufenden Luftspaltes sogar nützlich. Das Spiel kann dann für die Befestigung
des Einbauringes 28 im Loch 38 durch achsiale oder radiale Halterungselemente, wie
z.B. wenigstens ein V-förmiges Klemmelement 42 aus federelastischem Material zwischen dem
Loch-Rand 41 und der äußeren Ringwand 32, überbrückt werden. Vorzugsweise werden längs
der äußeren Ringwand (32) azimutal gegeneinander versetzt mehrere solcher Elemente 42 in
räumlich zugeordneten achsparallelen Nuten 43 geführt, die hinter dem Kragen 31 in die äußere
Wandfläche 44 der äußeren Ringwand 32 eingestochen bzw. eingeformt und der Abstrahlrichtung
21 entgegen nach rückwärts geöffnet sind. Um dadurch nicht die, für guten Wärmeabfluß
nach vorne bewußt massive, äußere Ringwand 32 zu schwächen, verläuft (wie aus der Querschnittsdarstellung
der Fig.2 ersichtlich) diese äußere Ringwand 32 azimutal mit U-fÖrmigen Einbuchtungen 45 zur Ausbildung der Nuten 43. Um nun andererseits dadurch nicht den kanalförmig
umlaufenden, radial wärmeisolierenden Hohlraum 33 zu unterbrechen oder auch nur zu
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sehr einzuschnüren, ist radiaf «neihalb <Uy Lege1 solcher Öinbuehtungen 45 jeweils eine Unterbrechung
46 im Verlauf der inneren Ringwand 32 samt ihres Flansches 37 vorgesehen, so daß
hier ein Luftraum - der im übrigen im ringförmigen Hohlraum 33 zwischen den Wänden 32-32
umläuft - unmittelbar an das Äußere der Gehäuse-Wandung 16 heranreicht.
Die im Innern des Strahler-Gehäuses 12 von der Lampe 17 abgegebene und zwischen dem
Schutz-Glas 13 (insbesondere noch, wenn dieses wärmeblockierende Wirkung hat) und dem
Reflektor 27 gestaute Hitze erwärmt rasch unweigerlich auch das dünnwandige Gehäuse 12
selbst. Dessen Reibschluß oder sonstige Wärmeübergang zur inneren Ringwand 32 des dickwandigen
metallischen Einbauringes 28 führt allerdings nun zu einem guten radial gerichteten
Wärmeabfluß in diesen Ring 28 hinein; jedoch infolge des im Ring 28 umlaufenden Hohlraumes
33 nicht bis zum Rand des Einbauloches 38 hin, sondern stattdessen nun in axialer Richtung
nach vom und dann radial zur Wärmesenke 29 hin, also zum Freiraum vor der Außenfront
40 des Montagebrettes 39, so daß eine unzulässige Erwärmung des Brettes 39 der Einbauumgebung
selbst zuverlässig vermieden ist.
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Claims (7)
1. Möbeleinbau-Halogensirahler(ll) mit einer seine Lampe (17) in Projektion seitlich umgebenden
Wärmesenke (29),dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmesenke (29) an einem dickwandigen Einbauring (28) für ein dagegen
dünnwandiges Lampen-Gehäuse (12) ausgebildet ist, das vom Einbauring (28) aufgenommen
wird.
2. Halogenstrahler nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet,
daß der Einbauring (28) radial zueinander distanziert umlaufende Ringwände (32-32)
aufweist, die in Abstrahlrichtung (21) des Gehäuses (12) durch ein, radial nach außen in
einen überstehenden Kragen (31) auslaufendes, Joch (30) miteinander verbunden sind,
wobei die Wärmesenke (29) durch eine Materialmassierung im umlaufenden Bereich von Joch (30) und Kragen (31) gebildet ist.
3. Halogenstrahler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einbauring (28) mit einem radial zum Gehäuse (12) distanziert umlaufenden
Hohlraum (33) ausgestattet ist, der sich axial nach rückwärts, der Abstrahlrichtung (21)
entgegen, öffnet
4. Halogenstrahler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Lampen-Gehäuse (12) axial, der Abstrahlrichtung (21) entgegen, reibschlüssig
in den Einbauring (28) austauschbar eingesetzt ist,
5. Halogenstrahler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sein frontseitig in den Einbauring (28) eingesenktes Lampen-Gehäuse (12) rückwärtig
auf Flanschen (37) ruht, die von einer Ringwand (32) des Einbauringes (28) radial
nach innen vorkragen.
6. Halogenstrahler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Ringwand (32) des Einbauringes (28) azimutal gegeneinander versetzt achsparallele
Nuten (43) zur Aufnahme von Halterungs- oder Klemmelementen (42) für die Befestigung des Einbauringes (28) in einem Montage-Loch (38) ausgebildet sind.
7. Halogenstrahler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß er beiderseits wenigstens eines umlaufenden Hohlraumes (33) eine innere Ringwand
(32) zur Aufnahme des Lampen-Gehäuses (12) und eine äußere Ringwand (32) zum Einbau in ein Montage-Loch (38) aufweist, wobei in der Umgebung von axial sich erstreckenden
radialen Einbuchtungen (45) im Verlaufe der äußeren Ringwand (32) die innere Ringwand (32) Unterbrechungen (46) aufweist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700487U DE29700487U1 (de) | 1997-01-15 | 1997-01-15 | Möbeleinbau-Halogenstrahler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700487U DE29700487U1 (de) | 1997-01-15 | 1997-01-15 | Möbeleinbau-Halogenstrahler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29700487U1 true DE29700487U1 (de) | 1997-04-10 |
Family
ID=8034488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29700487U Expired - Lifetime DE29700487U1 (de) | 1997-01-15 | 1997-01-15 | Möbeleinbau-Halogenstrahler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29700487U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20000330U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-03-09 | Wilhelm Koch GmbH, 33378 Rheda-Wiedenbrück | Einbauleuchte |
-
1997
- 1997-01-15 DE DE29700487U patent/DE29700487U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20000330U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-03-09 | Wilhelm Koch GmbH, 33378 Rheda-Wiedenbrück | Einbauleuchte |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970522 |
|
| R079 | Amendment of ipc main class |
Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F21S0001020000 Ipc: F21S0008020000 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001024 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030707 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20050802 |