DE296777C - - Google Patents
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- DE296777C DE296777C DENDAT296777D DE296777DA DE296777C DE 296777 C DE296777 C DE 296777C DE NDAT296777 D DENDAT296777 D DE NDAT296777D DE 296777D A DE296777D A DE 296777DA DE 296777 C DE296777 C DE 296777C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11B—PRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
- C11B13/00—Recovery of fats, fatty oils or fatty acids from waste materials
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
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- Y02W30/74—Recovery of fats, fatty oils, fatty acids or other fatty substances, e.g. lanolin or waxes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 296777 -KLASSE 23 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1916 ab.
Um Fett- und ölstoffe auszuscheiden, benutzte man bis jetzt die verschiedenartigsten
Gefäße mit Scheidewänden oder Steig- und Fallrohren, oder man gebrauchte Zentrifugen,
bei welchen durch die Zentrifugalkraft das Ausscheiden der leichteren Fetteile vom Wasser
erfolgt.
Die erstere Art der Rückgewinnung von Ölen bedingt, damit die Flüssigkeit zur Ruhe
kommt, große und hohe Gefäße und ist infolgedessen auf Schiffen, welche räumlich sehr
beengt sind und weiterhin durch den Seegang ungünstig beeinflußt werden, mit Erfolg nicht
zu gebrauchen. Aber auch Zentrifugen lassen
1S sich hier ebenfalls nicht verwenden, da sie
nur bei einer hohen Umdrehungszahl wirken und infolge des Seeganges nicht betriebssicher
eingebaut werden können.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Spritzdüse, -die das Ausscheiden von Fett-
und ölstoffen aus Wasser, besonders Bilgenwasser
usw., in vollkommenster Weise bewirkt, außerdem wenig Platz bedingt und in ihrer
Wirkungsweise durch den Seegang auf Schiffen nicht beeinflußt wird.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeich-
, nung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die eingebaute Spritzdüse in einer Vorderansicht
und einem Schnitt derselben, während Fig. 2 eine Draufsicht davon darstellt. Fig. 3 und 4
veranschaulichen in einem größeren Maßstabe eine Einzelheit in einer Draufsicht und einem
Schnitt.
Wie die Zeichnung zeigt, ist ein Behälter δ angeordnet, der vermittels eines Stutzens a
an die Druckleitung der Maschinenbilg-Saugpumpe angeschlossen wird. In dem Behälter
δ befindet sich ein Rohr, in das unten eine Spritzdüse eingebaut ist, die aus einer großen
Anzahl übereinander befindlicher Blechteller t besteht. Die Teller lassen nur ganz schmale,
durch Nocken η ο. dgl. gesicherte Zwischenräume frei, welche die Flüssigkeit passieren
muß, wenn sie in das Rohr d eintreten und nach dem höher als der Eintrittsstutzen befindlichen
Austritt d1 gelangen will. Durch die Schraube h werden die Blechteller aneinander
und an den Rohrstutzen d gepreßt, und es wird gleichzeitig die Öffnung des unteren
Tellers durch eine Scheibe s abgedichtet, so daß die auszustoßende Flüssigkeit nur durch
die durch die Nocken η gebildeten kleinen Öffnungen zwischen den einzelnen Tellern nach
dem Rohre d gelangen kann. Zum Entfernen von Schmutz ist dann noch am Boden des
Behälters δ ein Hahn r angeordnet, während zum Ablassen der Luft ein Hahn I dient. Ein
Schauglas f läßt außerdem die Höhe des Flüssigkeitsspiegels erkennen.
Das zu behandelnde Flüssigkeitsgemisch, bestehend aus Wasser, öl und sonstigem Fettstoff,
wird durch den Eintrittsstutzen α in den Behälter b gepumpt. Das sich oben- im Behälter
b sammelnde spezifisch leichtere öl wird durch den Hahn e abgelassen, während das
unterhalb diesem verbleibende Wasser durch das Rohr d und den Stutzen d1 nach außen
gedrückt wird.
Bei diesem Drücken durch die Düse entsteht nun eine Spritzwirkung, wodurch das
schwerere Wasser zuerst ausgestoßen wird, während die leichteren Ölpartikelchen zurück-
bleiben, so daß eine vollkommene Ausscheidung des Öls erzielt wird.
Der Einbau und die Form der Spritzdüse kann natürlich auch auf andere Weise ausgeführt
werden, und es kann die Rückgewinnung der Fett- und ölstoffe nicht allein aus
den Maschinenbilgen auf Schiffen, sondern auch aus dem frei auslaufenden Kühlwasser
usw. der ortsfesten Anlagen ebensogut erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Spritzdüse zum Abscheiden von Fett- und ölstoffen aus Wasser, gekennzeichnet durch übereinander angeordnete und mit Nocken o. dgl. versehene Blechteller, die zwischeneinander Durchgänge bilden und durch eine Schraube "gegeneinandergepreßt und nach unten abgedichtet werden, so daß infolge der Durchgänge beim Pumpen eine Spritzwirkung entsteht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296777C true DE296777C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=551135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296777D Expired DE296777C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296777C (de) |
-
0
- DE DENDAT296777D patent/DE296777C/de not_active Expired
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