DE296613C - - Google Patents
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Classifications
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- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 296613 KLASSE 49/. GRUPPE L8.
FRIEDRICH WERNER in CÖLN-DELLBRÜCK.
Das Schweißen von Körpern aus Schmiedeeisen oder Stahl an Ort und Stelle, z. B. bei
der Wiederherstellung gerissener Kesselbleche, läßt sich bekanntlich mit Hilfe des autogenen
Schweißverfahrens durchführen, bei dem die Schweißflächen und das Verbindungsmetall
durch einen Knallgasbrenner auf eine so hohe Temperatur -gebracht werden, daß sich die
Schweißflächen und das Verbindungsmittel in
ίο flüssigem Zustande vereinigen.
Dieses Schweißverfahren leidet infolge der Vereinigung der Schweißflächen mit dem
Verbindungsmittel im flüssigen Aggregatzustande an mannigfachen Übelständen, die erfahrungsgemäß
inbesondere bei nicht sehr sorgfältiger Ausführung der Schweißung eine so große Rolle spielen, daß eine bestimmte
Güte der Schweißnaht nicht gewährleistet werden kann, und es muß daher häufig in Fällen,
bei denen ein Bruch der geschweißten Stellen zu Gefahren führen kann, aus Sicherheitsrücksichten
von der Anwendung der autogenen Schweißung abgesehen werden.
Ein wesentlicher Übelstand liegt darin, daß die Schweißstelle Hohlräume und Blasen enthalten
kann, da stets nur die Oberfläche der Schweißstelle sichtbar ist, während die tiefer
liegenden Teile der Schweißflächen durch das flüssige Verbindungsmetall verdeckt werden
und sich somit der Nachprüfung des Arbeiters entziehen. Insbesondere beim Schweißen
starker Wandungen gibt daher die autogene Schweißung keine Gewähr für die erforderliche
Güte der Schweißnaht.
Ferner bleiben Unreinigkeiten, Schlacken und Zunder in dem flüssigen Verbindungsmetall, da deren mechanische Entfernung nicht
möglich ist, wodurch die Festigkeit der Schweißnaht sehr beeinträchtigt werden kann.
Schließlich ist es ein Nachteil des autogenen Schweißverfahrens, daß auch der geschickteste
Arbeiter nicht in der Lage ist, zu verhindern, daß flüssiges Verbindungsmetall über einen
noch nicht flüssig gewordenen Teil der Schweißfläche tritt. An diesem Teil der Schweißfläche ist die gewünschte Vereinigung
dieser Fläche mit dem Verbindungsmetall nicht vorhanden, so daß auch aus diesem Grunde eine gleichmäßige Güte der Schweißnaht
bei autogener Schweißung niemals gewährleistet werden kann.
Man hat vorgeschlagen, diesem Übelstand dadurch . zu begegnen, daß man die . Schweißstelledurch
Abschrägen der gegenüberliegenden Schweißflächen freilegt und einerseits
die Verbindung dieser Flächen nur auf kleine Strecken vornimmt und allmählich über die
ganze Länge und Breite der Schweißnaht ausdehnt, während man andererseits das Verbindungsmetall
schichtweise aufträgt, bis der ganze Hohlraum ausgefüllt ist. Doch auch bei dieser Ausführungsform des autogenen
Schweißverfahrens kann selbst der geschickteste Arbeiter die genannten Fehlerquellen
nicht völlig ausschalten.
Diese Nachteile werden bei dem Schweißverfahren nach der Erfindung unter Wahrung
des Vorteiles, daß die Schweißung an Ort und Stelle vorgenommen werden kann, dadurch
vermieden, daß nach und nach in die zugerichtete Schweißstelle eingefügtes Verbindungsmetall
durch eine Wärmequelle
(Schweißflamme) in teigartig bildsamen Zustand gebracht und mit den ebenfalls in diesen
Zustand übergeführten Schweißflächen durch Hammerschiäge vereinigt wird. Bei
dieser Art der Vereinigung von Schweißflächen und Verbindungsmetall ist das Entstehen von
Hohlräumen in der Schweißnaht auch bei Ausführung durch einen weniger geschickten Arbeiter
ausgeschlossen, da durch das Bearbeiten der einzelnen nacheinander aufgetragenen Verbindungsmetallteile
und der angrenzenden Schweißfläche in teigartig bildsamem Aggregatzustande
mittels eines Hammers jede Pore der Schweißnaht wiederholt dem Schweiß-
1S druck ausgesetzt ist und die dabei eintretende
Verdichtung des Verbindungsmetalles nachprüfbar so weit getrieben werden kann, daß
alle Hohlräume mit Sicherheit beseitigt sind. \ Unreinigkeiten und Fremdkörper können wäh- :
rend des Schweißvorganges mit Hilfe von AVerkzeugen durch den Arbeiter leicht aus
der teigartigen Masse entfernt werden, während der Zunder infolge der Bearbeitung
der Schweißstelle durch den Hammer aus dem Metall mechanisch herausgetrieben
wird. Die gute Vereinigung der Schweißfläche mit dem Verbindungsmetall ist stets gesichert, da der Arbeiter mit Hilfe der !
Schweißflamme, die z. B. durch den bei der | autogenen Schweißung üblichen Knallgasbren- j
ner erzeugt wird, in der Lage ist, die zu vereinigenden Metallteile so lange in dem teigartig
bildsamen Zustande zu halten, bis er die j Schweißung dieser Teile vollendet hat.
Die Güte der Schweißnaht ist bei Anwendung dieses Verfahrens in solchem Grade von
der Geschicklichkeit des Arbeiters unabhängig, daß diese Schweißung auch in dem Falle
zugelassen werden kann, in dem aus Sicherheitsrücksichten
von der autogenen Schweißung abgesehen werden muß.
Das Verfahren nach der Erfindung hat noch den besonderen Vorzug, daß im Bedarfsfalle
während des Schweißens durch Formschmie-
■*5 den ein profilierter Übergang zwischen den
Schweißflächen geschaffen werden kann.
Während ferner die autogene Schweißung praktisch nur für liegende Schweißnähte in
Frage kommt, da das Metall bei seiner Ver- j flüssigung sofort abwärts fließt und dadurch
die Güte der Schweißnaht beeinträchtigt, ist die Schweißung beim Verfahren nach der
Erfindung von der Lage der Schweißnaht völlig unabhängig, so daß auch bei Anwendung
des Verfahrens für senkrecht oder schräg" stehende Schweißnähte, z. B. zur Schweißung senkrechter Kesselbleche, die
gleichmäßige Güte der Schweißnaht gesichert ist.
Bemerkt sei, daß man bei der autogenen j Schweißung nachträglich, also nach Fertig- I
stellung der ganzen Schweißnaht, die Schweißstelle in der Schmiedehitze mit dem Hammer
zu bearbeiten pflegt, um das kristallinische Gefüge der flüssig gemachten Metallmassen
zu zerstören. Durch diese Nacharbeit werden jedoch naturgemäß nur die äußeren Schichten
der Schweißnaht bis zu einer gewissen geringen Tiefe verdichtet, während im Innern der
Naht enthaltene Hohlräume, Unreinigkeiten und die gefährlichen Stellen, bei denen flüssiges
Metall über nicht flüssige Schweißflächen getreten ist, bestehen bleiben. Der durch das
Verfahren nach der Erfindung erzielte Erfolg kann somit durch diese bekannte Nacharbeit
nicht erreicht werden.
Bei der Schweißung fest eingespannter Körper, wie z. B. bei der Wiederherstellung
gerissener Kesselbleche, werden ferner bekanntlich durch die Längenausdehnung der
Körper bei der Erhitzung und durch die folgende Schrumpfung bei der Wiedererkaltung
unerwünschte Zugspannungen in der Schweißnaht erzeugt.
Diese !Spannung wird nach der Erfindung durch eine besondere Art der Zurichtung der.
Schweißstelle vermieden. Um jede Stelle der Schweißnaht für die Schweißflamme zugängig
zu machen, hatte man bisher die Schweißstelle lediglich in der Weise vorbereitet, daß
man die Kanten der einander gegenüberliegenden Schweißflächen auf einer Seite der Wandung
oder auf beiden Seiten abschrägte, wo-• durch man sich nach außen keilförmig verbreiternde
Hohlräume für die Aufnahme des Verbindungsmetalles erhält. Die zu schweißenden Enden bleiben hierbei in der Richtung
liegen, in welcher der zugehörige Körper sich ausdehnt. Beim Schweißen wird daher durch
das Zusammenrücken der Enden der Füllraum für das Verbindungsmetall verkleinert, so daß
beim Erkalten der Schweißnaht der Schrumpfung entsprechende Zugspannungen auftreten.
Diese Verkleinerung des Füllraumes für das Verbindungsmetall ist nach der Erfindung dadurch
beseitigt, daß die zu schweißenden Enden vor der Schweißung schräg zur Richtung der Ausdehnung der zugehörigen Körper
gebogen werden. Die Ausdehnung der Enden beim Schweißen bleibt hierbei ohne Einfluß
auf die Größe des Füllraumes, da die Richtung der Ausdehnung mit der Richtung der
seitlichen Begrenzungsflächen des keilförmigen Hohlraumes zusammenfällt.
Der Schweißdruck muß beim Verfahren nach der Erfindung naturgemäß zu Beginn
der Schweißung verhältnismäßig klein sein, während er mit wachsender Stärke des Verbindungsmetalles
entsprechend größer werden muß, um die gewünschte Verdichtung der eingefügten Metallmassen zu erhalten.
Die ordnungsgemäße Regelung des jeweilig
erforderlichen Schweißdruckes wird dem Arbeiter dadurch wesentlich erleichtert, daß nach
Maßgabe des Wachsens des Verbindungsmetalles entsprechend schwerere Hämmer zur
Schweißung verwendet werden.
Der Arbeiter ist durch die jeweilig größere Durchschlagskraft der einzelnen Hämmer gezwungen,
stärkere Verdichtungsschläge auszuführen, wodurch die Verdichtung- in gewissem
Grade von der Aufmerksamkeit des Arbeiters unabhängig gemacht wird.
Auch beim Schweißen mittels dieses Verfahrens entsteht die sogenannte »Schmelzzone«,
in welcher bekanntlich der geschweißte Körper seine ursprüngliche Festigkeit nicht
mehr besitzt, jedoch ist die schädliche Wirkung dieser Zone nicht so groß wie beim
autogenen Schweißverfahren, weil das Eisen nur in den teigartigen Zustand gebracht zu
werden braucht.
Die beim Verfahren zur Bearbeitung der Schweißstelle dienenden Hämmer sind nach
ihrer Bahnseite so ausgebildet, daß einerseits ein Strecken des Materials der Schweißstelle
und andererseits die Bildung von Hohräumen vermieden wird, die infolge des Eindringens
des Hammers in das in teigartig bildsamem Zustande befindliche Metall entstehen könnten.
Dies ist dadurch erreicht, daß nach der Erfindung die Bahn des Hammers als Rundkeil
mit abgerundeter Spitze ausgebildet ist. Infolge der keilförmigen Gestaltung der Hammerbahn
kann der Hammer gut in das Material eindringen und staucht dabei einerseits das in der Schlagrichtung liegende, sowie andererseits
das quer zu dieser Richtung befindliche Material. Ein Strecken der Schweißnaht tritt daher bei diesem Verfahren nicht
ein, was in vielen Fällen von wesentlicher Bedeutung ist.
Die Ausbildung der Bahn des Hammers als Rundkeil und die Abrundung der Spitze
des Keils hat ferner die Wirkung, daß die durch das Eindringen des Hammers geschaffenen
Hohlräume muldenartige Vertiefungen bilden, die sich ohne scharfe Übergänge aneinanderschließen
bzw. überschneiden, wodurch die Gefahr ausgeschlossen wird, daß beim Verdichten eine scharfe Ecke als Hohlraum
stehen bleibt.
Ferner ist die Pinne des Hammers einerseits ' als Flachmeißel und andererseits als
Halbrundmeißel ausgebildet, um in dem zu schweißenden Metall enthaltene Unreiriigkeiten
durch Abschneiden schnell entfernen und etwa dabei entstandene scharfkantige Vertiefungen
mit Hilfe des Halbrundmeißels abrunden zu können. ■
Auf der Zeichnung ist durch Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform des Verfahrens veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die zu schweißende Stelle,
und Fig. 2 einen Querschnitt durch diese Stelle bei noch nicht ganz vollendeter Schweißung.
Fig. 3 zeigt einen ,zur Ausführung des Verfahrens
dienenden Hammer.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Hammerbahn nach der Linien-B der Fig. 3..
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die Harnmerpinne nach der Linie C-D der Fig. 3.
Fig. 6 veranschaulicht die Benutzung der Hammerpinne.
Fig. 7 ist ein Längsschnitt nach der Linie E-F der Fig. 6.
Wie der in Fig. 1 und 2 dargestellte Querschnitt durch die Schweißstelle bei einem
Kesselblech 1 erkennen läßt, das den auszubessernden Riß 2 erhalten hat, werden die
dem Riß benachbarten Enden 3 und 4 zunächst in der üblichen Weise nach dem Riß zu etwas
verjüngt und dann gemäß der Erfindung aus der Längsrichtung des Kesselblechs 1 herausgebogen,
so daß der sich nach außen kegelförmig erweiternde Füllraum 5 für das Verbindungsmetall
6 entsteht.
Zunächst wird zwischen den verjüngten Spitzen der Enden 3 und 4 eine Brücke aus
Verbindungsmetall hergestellt, indem mit Hilfe eines Knallgasbrenners 7, der z. B. mit
Azetylengas und Sauerstoff gespeist wird, eine Stelle an der Spitze des einen Endes 3
oder 4 und zugleich ein als Verbindungsmetall dienender, auf diese Stelle gehaltener Eisenstab
in teigartig bildsamen Zustand gebracht wird. Bleibt das Ende dieses Stabes an dem
Kesselblech haften, so wird er zugleich mit der Schweißflamme auf die benachbarte Stelle
gebracht, bis eine Verbindungsbrücke von gewisser Stärke geschaffen ist.
Die Verdichtung dieser Brücke wird alsdann durch einen Hammer 8 der in Fig. 3
bis 5. dargestellten Art vorgenommen. Dieser Hammer ist entsprechend der nur schwachen
Brücke leicht ausgeführt und hat auch mit Rücksicht auf den kleinen gegenseitigen
Abstand der Enden 3 und 4 an der zu verdichtenden Stelle kleine Abmessungen. Die
Verdichtung erfolgt durch kurz aufeinanderfolgende Schläge, wobei durch den Brenner 7,
wie Fig. 2 zeigt, die zu verdichtende Stelle der Schweißnaht in teigartig bildsamem Zustand
gehalten wird.
Der Hammer dringt hierbei allmählich in alle Poren des Eisens ein, indem er infolge
der Keilform seiner Bahn 9 die Eisenteilchen nicht nur in der Schlagrichtung, sondern auch
seitlich dazu staucht und infolge seiner Ausbildung als Rundkeil mit abgerundeter Spitze
sich überschneidende, muldenartige Vertiefungen 10 (Fig. 2) bildet, die dem Arbeiter
eine genaue Kontrolle darüber gestatten, ob
- er bei der Verdichtung, auch alle Flächen gleichmäßig behandelt hat.
Ist diese Verdichtungsarbeit vollendet, so wird wiederum auf einer Stelle von gewissem
Umfange mit Hilfe eines Eisenstabes und des Brenners 7 neues Verbindungsmetall eingefügt
und einerseits mit den Schweißflächen der Enden 3,4 des Kesselblechs 1, andererseits
mit dem schon verschweißten Verbindungsmetall zum Anhaften gebracht und dann
in der beschriebenen Weise mittels des Porenhammers 8 unter Mitwirkung des Brenners 7
verdichtet.
Hat das Verbindungsmetall eine gewisse Stärke erreicht, so daß für den Porenhammer
ein Aviderstandsfähigeres Widerlager entstanden ist, so wird die Verdichtung mittels eines
entsprechend schwereren Hammers durchgeführt, dessen Bahn auch größere Abmessungen
besitzt, damit einerseits zur Erzielung des erforderlichen Schweißdruckes und einer guten
Durchknetung der übereinander aufgetragenen Verbindungsmetallteile der Porenhammer tief
genug in das backende Material eindringt, und andererseits zur Beschleunigung der Schweißung
eine entsprechend größere Fläche vom Hammer getroffen wird.
Das abwechselnde Einfügen neuen Verbindungseisens und Verdichten der zu verschweißenden
Eisenteile wird so lange fortgesetzt, bis die ganze. Schweißgrube 5 ausgefüllt ist. Das Verbindungseisen 6 hat beispielsweise
beim Auftragen in backendem Zustande eine Stärke von 3 mm, die durch die folgende Verdichtung auf 1 mm gebracht wird,
ΛνΜηι-εηα für die ganze Schweißung neun verschieden
schwere und große Porenhämmer verwendet werden.
Durch die beim Schweißen entstehende Längenausdehnung der Enden 3, 4 des Kesselblechs
ι wird, wie Fig. 2 erkennen läßt, die Größe des Füllraumes 5 für das Verbindungsmetall 6 nicht geändert, so daß auch die
Schrumpfung der Enden beim Erkalten ohne schädliche Wirkung auf die Spannungen im
Kesselblech 1 bleibt.
Müssen während des Schweißens Fremdkörper aus dem Eisen entfernt werden, so bedient
sich der Arbeiter der eigenartig gestalteten Pinne 11 des Porenhammers 8, indem
er bei ebener Fläche der Schweißgrube 5, wie Fig. 6 zeigt, durch einen kräftigen Schlag den
Fremdkörper 12 mit der als Flachmeißel 13 (Fig. 5) ausgebildeten Seite der Pinne abschneidet
oder aus der teigartigen Masse ausgräbt, während er bei ausgehöhlter Schweißfläche
die als Halbrundmeißel 14 ausgestaltete Pinnenseite dazu benutzt. Diese Seite der
Pinnen hat noch den Sonderzweck, scharfe Ecken, die bei Benutzung des Flachmeißels
13 leicht in der teigartigen Masse entstehen
können, wie dies in Fig. 7 ■ mit gestrichelten Linien angedeutet ist, zu entfernen, indem
mit dem Halbrundmeißel 14 allmähliche Über- · gänge geschaffen werden, wodurch sicher vermieden
wird, daß stehengebliebene Ecken bei der Verdichtung durch neu eingefügtes Verbindungseisen
überdeckt werden.
Das Verfahren nach der Erfindung und das zugehörige AVerkzeug eignet sich zum Schweißen
jeder Art von Stahl und schmiedbarem Eisen, das sich durch eine Wärmequelle in den teigartig bildsamen Zustand bringen läßt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Schweißen von Stahl oder Schmiedeeisen, insbesondere zur Wiederherstellung
schadhafter Dampfkesselbleche, bei dem das Verbindungsmetall ^0
nach und nach in die zugerichtete Schweißstelle eingefügt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsmetall und die Schweißflächen durch eine Wärmequelle
(Schweißflamme) in teigartig bildsamen Zustand gebracht und in diesem Zustande mittels Schlagwerkzeuge vereinigt
werden, deren Schlagfläche durch eine abgerundete Spitze gebildet wird.
2. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pinne (11)
des Schlagwerkzeuges (8) einerseits als Flachmeißel (13) und andererseits als
Halbrundmeißel (14) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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- DE DENDAT296613D patent/DE296613C/de active Active
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