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DE29621141U1 - Bekleidungsstück mit Taschen o.dgl. - Google Patents

Bekleidungsstück mit Taschen o.dgl.

Info

Publication number
DE29621141U1
DE29621141U1 DE29621141U DE29621141U DE29621141U1 DE 29621141 U1 DE29621141 U1 DE 29621141U1 DE 29621141 U DE29621141 U DE 29621141U DE 29621141 U DE29621141 U DE 29621141U DE 29621141 U1 DE29621141 U1 DE 29621141U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clothing
item
carrying strap
pockets
outside
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29621141U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
YKK Corp
Original Assignee
Stocko Fasteners GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stocko Fasteners GmbH filed Critical Stocko Fasteners GmbH
Priority to DE29621141U priority Critical patent/DE29621141U1/de
Publication of DE29621141U1 publication Critical patent/DE29621141U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/0012Professional or protective garments with pockets for particular uses, e.g. game pockets or with holding means for tools or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

LEINWEBER &
EUROPEAN PATENTATTORNEYS
Dipl.-Ing. H. Leinweber (19751)
Dipi.-Ing. Heinz Zimmermann
Dip!.-!ng. A. Gf. v. Wengersky
Dipi.-Phys. Dr. Jürgen Kraus
Dipi.-ing. Thomas Busch
PATENTANWÄLTE
Rosental 7 D-80331 München
TEL (089) 231124-0
FAX (089) 231124-11
TLX 528191 LZPATD
5. Dezember 1996
Unser Zeichen
STOCKO Fasteners GmbH, 42033 Wuppertal
Bekleidungsstück mit Taschen o. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bekleidungsstück mit an seiner Außenseite und/oder Innenseite angebrachten, das geordnete Unterbringen bzw. Festlegen von Gegenständen ermöglichenden Behältern, wie Taschen, Halteschlaufen o. dgl.
Es ist seit langem bekannt, Bekleidungsstücke - insbesondere wenn es sich um Berufskleidung bzw. Expeditionskleidung handelt - außenseitig und/oder innenseitig mit einer Mehrzahl von in ihrer Größe dem jeweiligen Bestimmungszweck angepaßten offenen oder geschlossenen Taschen auszurüsten. Diese Taschen sind regelmäßig fest mit dem Material der Bekleidungsstücke verbunden, vorzugsweise vernäht.
Solche Taschen sind vor allem bei Berufs-, Dienst- und Schutzbekleidung vorgesehen, da deren Träger regelmäßig gezwungen sind, neben ihren persönlichen Utensilien eine Anzahl von durch ihre berufliche Tätigkeit bestimmten Gegenständen, wie z.
B. Meßgeräte, Werkzeuge, Reparaturteile usw. mit sich zu führen. Die für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit notwendigen Gegenstände sind dabei von Berufsgruppe zu Berufsgruppe nach Art und Menge unterschiedlich. Hinzu kommt, daß es sich auch, wie z.B. bei Rettungsdienstmitarbeitern oder Feuerwehrleuten um eine relativ große Anzahl von mitzuführenden Gegenständen handeln kann.
Auch für Zivilbekleidung, wie Straßenanzüge gibt es in wachsendem Umfang die Notwendigkeit, außer der Brieftasche und dem Kalender weitere Gegenstände unterzubringen, z.B. ein Funktelefon, ein Diktiergerät usw.
Wie erwähnt werden derartige Gegenstände üblicherweise in häufig großvolumigen Innen- oder Außentaschen von Bekleidungsteilen verstaut. Befinden sich mehrere Gegenstände in einer Tasche, kann im Falle der beabsichtigten Benutzung eines bestimmten Gegenstandes die Identifikation oft nur durch einen zeitaufwendigen Suchprozeß - in der Regel durch Befühlen aller vorhandenen Gegenstände und Aussondern des gewünschten Gegenstandes - erfolgen. Dadurch können sich, z.B. im Falle von Berge- oder Rettungseinsätzen, lebensbedrohliche Situationen ergeben.
Werden mehrere Gegenstände in einer Tasche verstaut, kommt es zudem zu Ausbeulungen. Ferner zeigt sich häufig eine unsymmetrische Gewichtsverteilung, die sowohl die Paßform als auch generell die Trage- und Funktionseigenschaften eines Bekleidungsstücks negativ beeinflussen. Dadurch, aber auch durch die nicht körpergerechte Belastungshaltung infolge unsymmetrischer Gewichtsverteilung, kann es zu Beeinträchtigungen bei der Berufsausübung kommen. Da das Gewicht der Taschen über die Befestigungsmittel, d.h. in der Regel die Befestigungsnähte auf das Material der Bekleidungsstücke, nämlich den Stoff, aus dem sie bestehen, übertragen werden muß, zeigt sich je nach dem Ort der Anbringung der Taschen &ogr;. dgl., der Taschengröße sowie der Stoffqualität in der Praxis regelmäßig eine mehr oder weniger
einschneidende, den Anblick beeinträchtigende Stoffverformung, der man durch Hinterlegung von Steifleinen o. dgl. Rechnung zu tragen versucht, eine Maßnahme, die nicht nur umständlich zu realisieren, sondern auch mit dem Nachteil verbunden ist, daß sich der Ort der Taschenanbringung im Bedarfsfall nicht leicht verändern bzw. frei wählen läßt.
Ein Bekleidungsstück, bei dem erfindungsgemäß diese Mängel behoben sind, ist im wesentlichen gekennzeichnet durch mindestens ein der beliebigen Festlegung von unterschiedlich geformten und bemessenen Taschen, Halteschlaufen o. dgl. dienendes, an der Außenseite und/oder Innenseite festgelegtes Trageband mit nach einem standardisierten Ordnungsmuster bestückten Fixierungsmitteln, die mit an den Taschen o. dgl. analog nach dem standardisierten Ordnungsmuster angeordneten Gegenmitteln im Sinne einer gegenseitigen Fixierung zusammenwirken.
Die Festlegung von mit den standardisiert angebrachten Fixierungsmitteln ausgerüsteten Tragebändern an den Bekleidungsstücken ermöglicht die Aufnahme und Einleitung der Gewichtskräfte von den Taschen über die Fixierungs -/Gegenmittel in die Tragebänder und von letzteren auf den Träger des Bekleidungsstücks, und zwar unabhängig davon, an welcher Stelle der Tragebänder die Koppelung der Taschen mit den Tragebändern über die Fixierungs/-Gegenmittel vorgesehen ist.
Bei einem auf die gekennzeichnete Weise ausgestatteten Bekleidungsstück sind nicht nur die eingangs erwähnten Nachteile ausgeschaltet. Es ist vielmehr.der zusätzliche Vorteil gegeben, daß sich die Tragebänder mit den standardisiert angebrachten Fixierungsmitteln rationell vorfertigen lassen, ehe sie dem Einsatzzweck des Bekleidungsstücks entsprechend an letzterem festgelegt werden.
Als besonders zweckmäßig im Sinne einer optimalen Zugkraftverteilung hat es sich erwiesen, wenn das Trageband über den Nackenbereich verlaufend zu den Bekleidungsstück-Vordertei-
len führt. Dadurch ist,„,gewährleis£et, . daß auch bei hoher Belastung durch eine Mehrzahl über die Fixierungs-/Gegenmittel am Trageband befestigten, gefüllten Taschen, Halteschlaufen o. dgl. keine übermäßige Beanspruchung des Stoffes des Bekleidungsstücks eintreten und zu einer den Anblick beeinträchtigenden häßlichen Stoffverformung führen kann.
Insbesondere bei Berufskleidung, bei der viele Gegenstände unterzubringen sind, ist es von Vorteil, wenn eine Mehrzahl von Tragebandabschnitten, die jeweils mit den nach einem standardisierten Ordnungsmuster angeordneten Fixierungsmitteln ausgestattet sind, mit dem Bekleidungsstück fest verbunden ist. Durch gegenseitige lagemäßige Abstimmung der Tragebandabschnitte ist es möglich, auch besonders große Taschen über die Fixierungsmittel anzubringen, indem die Koppelung der Gegenmittel dieser Taschen mit den Fixierungsmitteln, die auf zwei im Abstand voneinander verlaufenden Tragebandabschnitten angeordnet sind, erfolgt.
Die Verbindung der Tragebandabschnitte mit dem Bekleidungsstück kann durch Vernähen, jedoch auch durch Kleben, Schweißen sowie Nieten o. dgl. erfolgen.
Es ist jedoch auch möglich, die Tragebandabschnitte durch eine Aufnahmevorrichtung mittels Reißverschluß, Klettband o. dgl. abnehmbar zu fixieren.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnung, und zwar zeigen:
Fig. 1 bis 3 eine Ansicht der beiden Vorteile und des Rückenteils der Innenseite eines Bekleidungsstücks,
Fig. 4 bis 6 eine Ansicht der beiden Vorderteile und des Rückenteils der Außenseite eines Bekleidungsstücks,
Fig. 7 und 8 Ansichten von abgewandelten Details der Bekleidungsstucke und
Fig. 9 und IO Ansichten der Vorderseite und des Rückenteils der Außenseite eines weiter abgewandelten Kleidungsstücks.
In der Zeichnung sind jeweils Bekleidungsstücke bzw. deren Teile mit auf sehr schematische und vereinfachte Weise dargestellten, an ihnen auf die. unterschiedlichste Weise festgelegten Tragebändern 1 bzw. Tragebandabschnitten 1' veranschaulicht.
Diese Tragebänder 1 bzw. Tragebandabschnitte I1 zeichnen sich durch die Besonderheit aus, daß sie mit nach einem standardisierten Ordnungsmuster ausgerichteten Fixierungsmitteln 2 bestückt sind, die mit Gegenmitteln an Taschen 3, Halteschlaufen 4 oder anderen Behältern im Sinne einer gegenseitigen Fixierung zusammenwirken. Diese Fixierungsmittel 2 können durch Druckknöpfe sowie Ösen, die mit die Gegenmittel bildenden Haken oder sonstigen Befestigungsteilen zusammenwirken, gebildet sein; stattdessen können auch andere Adaptionshilfen, wie z.B. Steckschlösser zum Einsatz gelangen, die die Fähigkeit haben, eine feste, im Bedarfsfall lösbare Verbindung des mit den Gegenmitteln ausgerüsteten Behälters mit dem am Bekleidungsstück angebrachten Trageband bzw. Tragebandabschnitt herzustellen.
Als Behälter sind nicht nur Taschen 3 mit dem jeweiligen Bedarfsfall entsprechend gewählter Größe anzusehen, sondern auch andere Behälter, wie z.B. eine Halteschlaufe 5, die der Aufnahme einer Taschenlampe 6 dient. Es kann jedoch stattdessen oder zusätzlich ein Behälter in Form einer Aufnahmevorrichtung 7 für die Anordnung eines Schlagstocks vorgesehen sein. Wie Fig. 9 ferner zeigt, ist in analoger Weise auch ein Spezialbehälter 8 zur Unterbringung eines Funktelefons 9 an den Tragebandabschnitt festlegbar, der in diesem Fall durch eine Abdeckpatte 10 verdeckt ist. Die Fixierungsmittel des Tragebandabschnitts sind in diesem Fall ebensowenig sichtbar wie der Abschnitt selbst, an
dem eine am Spezialbehälter 8 befindliche Adapterlasche über die Fixier-/Gegenmittel in feste Verbindung gelangt. Im gezeigten Beispiel steht das Funktelefon 9 über die Abdeckpatte 10 vor. Diese Abdeckpatte 10 kann allein dem ästhetischen Zweck dienen, den Tragebandabschnitt mit dem Fixiermittel zu verdecken. Es ist jedoch auch möglich, diese Abdeckpatte 10 durch ein Reflexband zu bilden, das auftreffendes Licht zurückwirft und den Träger des Bekleidungsstücks auch in der Dämmerung leicht sichtbar macht. Derartige Abdeckpatten 10 sind auch dem Bekleidungsstück nach den Fig. 7 und 8 zugeordnet.
In entsprechender Weise ist eine kleinere Tasche 11 für die Aufnahme eines zusätzlichen Funkgeräts an einen mit Fixierungsmitteln 2 bestückten Tragebandabschnitt I1 lösbar festgelegt. Auf analoge Weise ist rückseitig ein der Aufnahme von Kleinteilen dienender Behälter 12 sowie eine flache Tasche 13 festlegbar.
In praktisch allen Fällen besteht die Möglichkeit, die festzulegenden Taschen, Behälter o. dgl. zu lösen und etwas Seiten- bzw. höhenversetzt wieder anzubringen. Zu diesem ist das in der Zeichnung nur sehr schematisch und zum Teil lückenhaft angedeutete Ordnungsmuster in der Praxis konsequent verwirklicht.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist es auch möglich, die Außenseite einer relativ flachgehaltenen Tasche 3 ihrerseits mit einem Tragebandabschnitt 1' zu bestücken, um auf der Tasche wiederum, einen zusätzlichen Behälter o. dgl. zu fixieren.
Wird das Trageband gemäß Fig. 1 und 2 über den Nackenbereich verlaufend zu den Bekleidungsstück-Vorderteilen geführt, dann erreicht man eine besonders günstige Verteilung der von den angebrachten Gegenständen auf die Tragebänder ausgeübten Gewichtskräfte.

Claims (5)

Ansprüche :
1. Bekleidungsstück mit an seiner Außenseite und/oder Innenseite angebrachten, das geordnete Unterbringen bzw. Festlegen von Gegenständen ermöglichenden Behältern, wie Taschen (3), Halteschlaufen (5)o. dgl., gekennzeichnet durch mindestens ein der beliebigen Festlegung von unterschiedlich geformten und bemessenen Taschen (3), Halteschlaufen (5) o. dgl. dienendes, an der Außenseite und/oder Innenseite festgelegtes Trageband (1, 1') mit nach einem standardisierten Ordnungsmuster bestückten Fixierungsmitteln (2), die mit an den Taschen o. dgl. analog nach dem standardisierten Ordnungsmuster angeordneten Gegenmitteln im Sinne einer gegenseitigen Fixierung zusammenwirken.
2. Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageband (1) über den Nackenbereich verlaufend zu den Bekleidungsstück-Vorderteilen führt.
3. Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageband in Form von jeweils die Fixierungsmittel aufweisenden Tragebandabschnitten I1 an der Außenseite und/oder Innenseite festgelegt ist.
4. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageband 1 bzw. die Tragebandabschnitte 1' mit dem Bekleidungsstück durch Vernähen, Kleben, Schweißen, Nieten verbunden ist.
5. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Tragebandabschnitt 1' durch eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen, nämlich einen Reißverschluß, ein Klettband o. dgl. abnehmbar mit dem Bekleidungsstück verbunden ist.
DE29621141U 1996-03-07 1996-03-07 Bekleidungsstück mit Taschen o.dgl. Expired - Lifetime DE29621141U1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29718909U1 (de) * 1997-10-23 1998-01-08 Balduin, Karl, 41460 Neuss Kleidungsstück
DE29711406U1 (de) * 1997-06-26 1998-01-22 Kaiser, Christa, 12437 Berlin Selbsthaftende Armblätter an Kleidungsstücken
DE29721844U1 (de) * 1997-12-11 1998-02-05 Holland-Letz, Astrid, 42477 Radevormwald Bekleidungsgegenstände
EP1974620A3 (de) * 2007-03-30 2010-07-07 Wolfgang Hoeck Funktionsweste zum Tragen von Gegenständen
CN105795540A (zh) * 2016-05-18 2016-07-27 金永镐 一种方便携带手机的t恤衫

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970515

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: YKK CORP., JP

Free format text: FORMER OWNER: STOCKO FASTENERS GMBH, 42327 WUPPERTAL, DE

Effective date: 19980504

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19990607

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20020712

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20040507

R071 Expiry of right