DE29620514U1 - Gehvorrichtung für Inline-Skates - Google Patents
Gehvorrichtung für Inline-SkatesInfo
- Publication number
- DE29620514U1 DE29620514U1 DE29620514U DE29620514U DE29620514U1 DE 29620514 U1 DE29620514 U1 DE 29620514U1 DE 29620514 U DE29620514 U DE 29620514U DE 29620514 U DE29620514 U DE 29620514U DE 29620514 U1 DE29620514 U1 DE 29620514U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- walking
- shoe
- plate
- rail
- inline
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 6
- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 claims description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 description 2
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 description 2
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/20—Roller skates; Skate-boards with fixable wheels permitting the skates to be used for walking
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/0006—Accessories
- A63C17/002—Covers; Guards
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C2203/00—Special features of skates, skis, roller-skates, snowboards and courts
- A63C2203/10—Special features of skates, skis, roller-skates, snowboards and courts enabling folding, collapsing
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Socks And Pantyhose (AREA)
- Rehabilitation Tools (AREA)
Description
TIEDTKE - BÜHLING.::~..:iÜ.&]vi£ ::;;& PARTNER
Patentanwälte
Tledtke-Bühling-Kinne & Partner, &Rgr;&Ogr;&bgr; 20 19 18, D-80019 München Vertreter beim EPA*
Dipl.-Ing. H. Tiedtke'
Dipl.-Chem. G. Bühling" Dipl.-Ing. R. Kinne'
Dipl.-Ing. B. Pellmapn* Dipl.-Ing. K. Grams* Dipl.-Biol. Dr. A. Link
Dipl.-Ing. A. Vollnhals' Dipl.-Ing. T. Leson* Dipl.-Ing. H. Trösch
Dipl.-Ing. Dr. G. Chivarov*
D-80336 München
25. November 1996 DE 18752
Christian Alexander Behr
München / Deutschland
München / Deutschland
'Gehvorrichtung für InLine-Skates"
Telefon: 0 89-5446 90 100446.2361@COmpUSerVe.com Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 (BLZ 700 800 00)
Deutsche Bank (München) Kto. 286 1060 (BLZ 700 700 10)
Telefax (G3): 0 89-53 26 11 (During introduction phase maübox Postbank (München) kso. 67o-43-so4 (blz 700100 eo>
Dai-Ichi-Kangyo Bank (München) Kto. 5i 042 (BLZ 700 207 00)
Telefax (G4): 089-53 29 09 50 check will be only twice a week) sanwaBank(oosseidorf)Kto.boo047(blz301307oo)
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Gehvorrichtung für Inline-Skates gemäß dem Oberbegriff des anliegenden
Schutzanspruchs 1.
Als Inline-Skates werden eine Art Rollschuhe bezeichnet, deren sämtliche Rollen in Fahrtrichtung hintereinander in
einer Linie angeordnet sind. In der Regel werden vier Rollen verwendet, die zwischen zwei parallel zueinander
ausgerichteten Sockelleisten über Steckachsen gelagert sind, die sich wiederum durch die Sockelleisten
erstrecken. Diese Sockelleisten sind an ihren Oberkanten vorzugsweise einstückig mit einer Plattform verbunden, auf
der ein Inline-Schuh aufbaut. Im Stand der Technik hat
sich hierbei die einstückige Ausbildung von Sockelleisten, Plattform und Schuh durchgesetzt, die gegenüber einer
mehrteiligen Ausführung eine wesentlich höhere Steifigkeit aufweist.
Aufgrund der immer weiter ansteigenen Zahl an Inline-Skatern hat der Gesetzgeber nunmehr Einschränkungen
bezüglich der Orte beschlossen, in denen Inline-Skates benutzt werden dürfen. Jeder,· der beispielsweise schon
einmal versucht hat, ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen, wird festgestellt haben, daß dies nur dann
möglich ist, wenn man seine Inline-Skates auszieht.
Um diese lästige Prozedur zu vermeiden bietet der Markt sogenannte Gehschienen an, die ähnlich dem Schonersystem
bei Schlittschuhen in Form von Überziehern ausgebildet sind und über die Rollenanordnung der Skates gestülpt
werden müssen. Hierfür hat die Gehschiene eine Art Klemmleiste, die ein Einstieg wie bei einer Ski-Bindung
ermöglicht.
Zwar muß durch Anlegen einer solchen Gehschiene der Inline-Schuh nicht mehr ausgezogen werden, jedoch sind
natürlich grundsätzlich zwei dieser Gehschienen permanent mitzuführen, die folglich irgenwo an oder in der
Bekleidung des Skaters verstaut werden müssen. Dies ist
nicht nur unbequem sondern kann auch zu Verletzungen bei Stürzen führen.
Eine andere Variante zur Lösung dieses Problems sieht die Zweiteilung von Schuh und Plattform vor. Gemäß dieser
Ausführung besitzt der Schuh an seiner Sohle einen Adapter, der nach dem Prinzip einer Schuh-Radpedal-Verbindung
in eine enstpechend geformte Halterung auf der Plattform einrastet und den Schuh fixiert. Auf diese Weise
ist es möglich, die Rollen samt Plattform vom Schuh zu trennen, sodaß ein Ausziehen des Schuhs selbst überflüssig
wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Ausführungsform
nicht, nur aufwendig und damit teuer ist, sondern auch mit Problemen geringerer Steifigkeit und Seitenstabilität zu
kämpfen hat.
Der Erfindung liegt angesichts dieses Stands der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Gehvorrichtung der vorstehend
beschriebenen Gattung derart weiterzubilden, daß ein schnelles Anlegen der Vorrichtung ermöglicht wird und die
Vorrichtung sicher verstaut werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Gehvorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1
gelöst.
Demzufolge hat die Gehvorrichtung für Inline Skates zumindest eine längs der Laufrollen sich erstreckende
Anlenk- oder Schiebereinrichtung, über die die Gehvorrichtung an den Skate-Schuh angelenkt ist sowie eine
Rast- oder Befestigungseinrichtung, mittels der die Gehvorrichtung zumindest in der Gehposition unter den
Laufrollen fixiert werden kann. Durch diese Maßnahme kann der Skate-Schuh im Bedarfsfall unter seinen Rollen durch
die Gehvorrichtung quasi verkleidet werden, indem die Gehvorrichtung, welche sich normalerweise seitlich des
Schuhs bzw. oberhalb der Rollenaufstandsebene in einer
Rast- oder Fahrposition befindet, über die Anlenk- oder Schiebereinrichtung bewegt und unter die Rollen verlagert
wird. Für das Verstauen der Gehvorrichtung wird diese einfach wieder aus der Gehposition in die Fahrposition
oberhalb der Radaufstandsebene zurückbewegt und dort arretiert.
Gemäß Anspruch 2 ist die Gehvorrichtung als Gehschiene ausgebildet, die über die Anlenkeinrichtung als Scharnier
schwenkbar an deren einem Seitenrand am Schuh gehalten wird, wobei die Befestigungseinrichtung an dem anderen
Seitenrand der Gehschiene vorgesehen ist.
Die Weiterbildung des Erfindungsgegenstands nach Anspruch
3 sieht dabei vor, daß die Scharniereinrichtung aus zwei scharnierförmig miteinander verbundenen Scharnierplatten
besteht, von denen eine Platte fest an dem Inline-Schuh
fixiert und die andere Platte an die Gehschiene angelenkt ist. Hierdurch läßt sich die Scharniereinrichtung besser
an die äußere Form des Schuhs angleichen und somit ein besserer Halt gewährleisten.
Eine einfachere Variante nach Anspruch 4 sieht vor, daß die Scharniereinrichtung aus zumindest zwei im
Längsabstand zueinander angeordneten Gurten oder Schnallen besteht, die jeweils an ihrem einen Ende fest mit dem
Inline-Schuh verbunden und an ihrem gegenüberliegenden Ende an der Gehschiene angeordnet sind. Dabei ist es nach
Anspruch 4 vorteilhaft, daß die Gurte in Ausnehmungen oder ösen eingeschlauft sind, die wiederum an der Gehschiene
ausgebildet sind. Diese Variante hat den Vorteil, daß die Scharniereinrichtung ein insgesamt geringes Gewicht hat
und nur wenig Bauraum zur Installation benötigt. Daher eignet sich diese Variante besonders gut als
Nachrüstbausatz für herkömmliche Inline-Skates, wobei
natürlich auch die erstgenannte Ausführungsform als
Nachrüstsatz angeboten werden könnte.
Gemäß der Weiterbildung des Erfindungsgegenstands nach
Anspruch 8 ist beabsichtigt, daß die Befestigungseinrichtung eine Plattenkonstruktion ist, die
an einem Seitenrand in Längsrichtung an die Gehsschiene anscharniert ist und am gegenüberliegenden Randabschnitt
eine Halte- oder Rastvorrichtung hat. Diese Rastvorrichtung ist wiederum mit einem entsprechend
geformten Gegenhalter auf Seiten des Inline-Schuhs in Eingriff bringbar. Die Plattenkonstruktion kann dabei
entweder aus zwei einzelnen Platten bestehen, die längsseits scharnierförmig miteinander verbundenen sind,
wobei die eine Platte an die Gehschiene angelenkt ist und die andere Platte die Halte- oder Rastvorrichtung trägt,
oder aber sie kann nur aus einem Plattenelement bestehen, welches in Längsrichtung nach außen gewölbt und somit der
Kontur des Inline-Schuhs angenähert ist. Während die erstere Variante eine einfachere und bequemere Handhabung
der Gehschiene ermöglicht, da sich die Befestigungseinrichtung besser an die Form des Inline-Schuhs
anpassen läßt, stellt die zweite Variante eine stabilere und damit belastbarere Ausführungsform dar.
Als eine vereinfachte und damit kostengünstige Version ist nach Anspruch 11 vorgesehen, daß die
Befestigungseinrichtung aus zumindest einem Spanngurt besteht, der an einem Ende an der Gehschiene angelenkt ist
und am anderem Ende die Halte- oder Rastvorrichtung trägt. Besonders vorteilhaft ist hiebei, daß die Gehschiene
sowohl in der Gehposition als auch in ihrer Rast- oder Fahrposition, in der sich die Gehschiene über die
Scharniereinrichtung seitlich am Inline-Schuh anlegt,
durch den Spanngurt fixiebar ist, der hierfür mit dem gleichen Gegenhalter in Eingriff kommt, der an der
gegenüberliegenden Seite des Inline-Schuhs ausgebildet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispieleunter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Vorderansicht zweier gegenüberliegender Sockelleisten eines Inline-Skate mit dazwischen gelagerter
Laufrolle sowie seitlich angeordneter in Rast- bzw.
Fahrposition sich befindender Gehschiene gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 zeigt die gleiche Ansicht wie in Fig. 1 jedoch mit in Gehposition sich befindender Gehschiene gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 zeigt eine Unteransicht der Gehschiene mit Scharnier- und Befestigungseinrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 zeigt die Vorderansicht des unteren Teils eines Inline-Skate mit einer Gehschiene gemäß einem zweiten
Ausführungsbeipiel der Erfindung in Fahrposition,
Fig. 5 zeigt die gleiche Vorderansicht wie die Fig. 4 jedoch mit der Gehschiene in Gehposition,
Fig. &dgr; zeigt in Seitenansicht. ' ein drittes
Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer
Schiebereinrichtung anstelle einer Scharniereinrichtung und
Fig. 7 zeigt die Unteransicht des dritten Aus führung sb.eispiel s .
Wie insbesondere aus der Fig. 1 und 3 zu entnehmen ist, hat die erfindungsgemäße Gehschiene 1 nach einem ersten
Ausführungsbeispiel eine längs der Laufrollen eines Inline-Skate-Schuhs sich erstreckende Scharniereinrichtung
2 mit zwei Scharniergelenken 3, 4, über die die Gehschiene
1 an deren einem Seitenrand schwenkbar an den Skate-Schuh angelenkt ist sowie eine Befestigungseinrichtung 5 mit
ebenfalls zwei Scharnieren 6, 7, die an dem gegenüberliegenden Seitenrandabschnitt der Gehschiene 1
angeordnet ist.
Gemäß der Fig. 2 besteht die Scharniereinrichtung 2 aus zwei Scharnierplatten 8, 9, die an ihren sich
gegenüberliegenden Seitenkanten mittels eines Scharniergelenks 3 miteinander verbunden sind. Die eine
Scharnierplatte 8 ist dabei an ihrem freien
is..
Seitenkantenabschnitt seitlich an eine Sockelleiste Sl des Inline-Skate-Schuhs befestigt, wobei zur Befestigung eine
Anzahl von längsbeabstandeten Bohrungen 10 zur Aufnahme von Schrauben vorgesehen sind. Vorzugsweise dienen die
Steckachsen 11 zur drehbaren Halterung der Laufrollen für die Fixierung der Scharnierplatte 8, die einfach in die
Bohrungen 10 eingesetzt werden. Die andere Scharnierplatte 9 ist an ihrer dem Scharniergelenk 3 abgewandten
Seitenkante über ein zweites Scharnier 4 mit der Gehschiene 1 verbunden.
Die Befestigungseinrichtung 5 hat ebenfalls zwei Befestigungsplatten 12, 13 von im wesentlichen gleicher
Größe und Form wie die vorstehend beschriebenen Scharnierplatten 8, 9, die über eines der zwei Scharniere
6, 7 aneinander angelenkt sind. Die eine Befestigungsplatte 13 ist ferner über das zweite Scharnier
7 an der noch freien Seitenkante der Gehschiene 1 befestigt. Gemäß einer nicht in den Figuren dargestellten
Variante ist es vorgesehen, daß die Befestigungseinrichtung 5 lediglich eine
Befestigungsplatte hat, die an einer ihrer Längskanten
unmittelbar an die Gehschiene 1 anscharniert und an der gegenüberliegenden Längskante eine Halte- oder
Rasteinrichtung 16 trägt. Um bei dieser Ausführungsform
mit einem möglichst geringen Platzbedarf auszukommen, ist
die Kontur der einzigen Befestigungsplatte dem Inline-Schuh angepaßt.
Gemäß der Fig. 2 oder 3 besteht die Gehschiene 1 aus einer dünnen Platte, die sich im wesentlichen über die gesamte
Länge des Inline-Skate-Schuhs erstreckt. An der Unterseite der Gehschiene 1 ist eine Gummiprof ilsohle 14
aufvulkanisiert oder geklebt, die geringfügig über die Vorder- und Hinterkante der Gehschiene 1 vorragt. An der
Oberseite der Gehschiene 1 ist ebenfalls ein Gummistreifen 15 über die gesamte Länge der Schiene befestigt.
Die frei schwenkbare, äußere Befestigungsplatte 12 hat gemäß der Fig. 2 an ihrem freien Seitenkantenabschnitt wie
vorstehend kurz angedeutet wurde, eine Halteeinrichturig
16, die mit einem entsprechend geformten Gegenhalter 17 in Eingriff bringbar ist, der an der anderen Sockelleiste S2
des Inline-Skate-Schuhs ausgebildet ist. Vorliegend handelt es sich hierbei um ein Klettband, das auf der
Befestigungsplatte 12 aufgeklebt ist und mit einem entsprechenden Klettband auf selten des Schuhs
zusammenwirkt. Alternativ könnte natürlich auch ein oder mehrere Haltegurte oder Schnallen an der
Befestigungsplatte 12 vorgesehen sein, die in Hakenelemente oder Verschlüsse am Inline-Skate-Schuh
einrasten können.
Die Funktionsweise der Gehschiene gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung läßt sich wie folgt
zusammenfassen:
Um einen konventionelle Inline-Skate-Schuh mit der Gehschiene 1 auszurüsten, werden die Steckachsen 11 der
Laufrollen entfernt und durch die Bohrungen 10 an der freien äußeren Scharnierplatte 8 der Gehschiene 1
gesteckt, um anschließend wieder an den Sockelleisten Sl, S2 des Schuhs montiert werden. Es hat sich hierbei
herausgestellt, daß bei unterschiedlichen Schuhtypen und auch Schuhgrößen unterschiedliche Steckachsenabstände
vorliegen sowie Laufrollen mit unterschiedlichen Durchmessern verwendet werden. Um diesem Umstand Rechnung
zu tragen, sind die Bohrungen 10 als Kreuzschlitze ausgeführt die ein horizontales und vertikales Verschieben
der Scharnierplatte 8 erlauben.
In Fahr- bzw. Rastposition, nimmt die Gehschiene 1 die in der Fig. 1 dargestellte zusammengeklappte Stellung ein.
Hierbei sind die Scharnierplatten 8, 8, die Gehschiene 1, sowie die Befestigungsplatten 12, 13 seitlich an der einen
Sockelleiste Sl nebenander ausgerichtet, wobei eine Arretiervorrichtung 18 die Platten in dieser Lage hält.
Diese Arretiervorrichtung 18 ist vorliegend eine Halteschraube, die fest in der einen, an der Sockelleiste
Sl verschraubten Scharnierplatte 8 verankert ist und
seitlich von der Scharnierplatte 8 absteht. Die übrigen Platten 9, 12, 13 sowie die Gehschiene 1 weisen
entsprechende Bohrungen auf, in die die Schraube bei Umklappen der Platten eingreift. In der in Fig. 1
gezeigten Stellung durchdringt die Halteschraube sämtliche Platten und die Gehschiene, so daß an deren freiem Ende
eine Schraubenmutter aufgedreht werden kann, welche die Platten sowie die Gehschiene aneinanderpreßt.
Während des normalen Fahrbetriebs wird demzufolge die
Gehschiene 1 seitlich am Inline-Schuh fixiert, ohne daß
hierdurch der Fahrkonfort beeinträchtigt oder die Verletzungsgefahr erhöht wird.
Um nunmehr die Gehschiene 1 in die Gehposition zu verschwenken, wird die Arretiervorrichtung 18, d.h.
vorliegend die Schraubenmutter gelöst und die Scharnierplatten 8, 9 sowie die Befestigungsplatten 12, 13
oder die einzige Befestigungsplatte aufgeklappt, um die Gehschiene 1 unter die Laufrollen zu ziehen. Anschließen
wird die Halte- oder Rasteinrichtung 16 an der einen Befestigungsplatte 12 mit dem Gegenhalter 17 auf selten
des Inline-Schuhs in Eingriff gebracht, wodurch die Gehschiene 1 unter den Rollen fixiert ist.
Durch den Gummistreifen 15 oberhalb der Gehschiene 1
werden die Rollen sicher an einer Drehbewegung während des Gehens gehindert, wobei durch die an der Unterseite der
Gehschiene angeordnete Gummiprofilsohle 14 ein weiches und
rutschfestes Abrollen beim Gehen gewährleistet wird.
In folgenden wird ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Fig. 4 und 5
beschrieben, wobei für gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen verwendet werden.
Gemäß der Fig. 5 besteht die Scharniereinrichtung 2 vorliegend aus zwei im Längsabstand zueinander
angeordneter Gurte oder Schnallen 19 (nur ein Gurt ist dargestellt), die an jeweils einem Ende fest am Inline-Schuh
befestigt sind und am anderen Ende 20 in an der
Gehschiene 1 entsprechend geformte Ösen 21 eingeschlauft
sind. Die Ösen 21 sind dabei an der einen Seitenkante der Gehschiene 1 beispielsweise durch Ausstanzen ausgebildet.
Die Befestigungseinrichtung 5 hat gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel einen Spanngurt 22, der an dem einen
Ende ebenfalls in eine Öse 23 an der jeweils anderen Seitenkante der Gehschiene 1 eingeschlauft ist und an dem
freien Endabschnitt eine Anzahl Durchgangsbohrungen 24 aufweist, die längs des Gurts 22 voneinander beabstandet
sind. Am Inline-Schuh ist ferner auf einer zur Scharniereinrichtung 2 entgegengesetzen Schuhseite ein
Zapfen 25 an der entsprechenden Sockelleiste S2 befestigt, der im wesentlichen horizontal von der Sockelleiste S2
nach außen vorragt.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß die Sockelleisten Sl, S2 von Inline-Skates nicht durchgehend,
sonderen durch Aussparrungen (nicht gezeigt) unterbrochen sind, um eine bessere Stoßabfederung zu erzielen. Der
vorstehend genannte Zapfen 25 ist nunmehr unterhalb einer solchen Aussparrung angeordnet.
In der Fahrposition wird die Gehschiene 1 seitlich am Schuh über die Schnallen 19 umgeklappt, derart, daß sich
die Seitenkante der Gehschiene 1 mit dem Spanngurt 22 nach oben ausrichtet. Anschließend wird der Spanngurt 22 durch
die Aussparrungen der beiden Sockelleisten Sl, S2 gezogen und in den Zapfen 25 an einer geeigneten Bohrung 24 im
Gurt 22 unter Zug eingehängt.
Um die Gehleiste 1 in die Gehposition zu verschwenken, wird der Spanngurt 22 gelöst und die Gehleiste 1 über die
Schnallen 19 unter die Rollen geklappt. Schließlich muß nur noch der Spanngurt 22 in den Zapfen 25 eingehängt
werden, um die Gehschiene 1 in der Gehposition zu fixieren.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen lediglich zur Darstellung der Erfindung, wobei zahlreiche
Modifikationen möglich sind.
Beispielsweise kann im zweiten Ausführungsbeispiel anstelle der Schnallen oder Gurte 19 die
Scharniereinrichtung 2 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel angeordnet werden, wobei jedoch die
Spanngurtausführung 22 beibehalten wird. Auf diese Weise bleibt zum Einen die Stabilität der Gehschiene 1 in
Gehposition aufgrund der Steifigkeit der Scharnierplatten 8, 9 erhalten, zum Anderen verringert sich der
Konstruktionsaufwand bezüglich der Befestigungseinrichtung und das Gesamtgewicht. Im übrigen kann bei dieser Variante
auf die Anordnung einer zusätzlichen Arretiervorrichtung 18 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ganz verzichtet
werden, da der Spanngurt 22 sowohl die Funktion der Befestigungseinrichtung 5 in der Gehposition als auch die
der Arretiervorrichtung 18 in der Fahrposition übernimmt.
Als Halteeinrichtung 16 wurde bei der vorstehend beschriebenen Spanngurtausführung die Anordnung einer
Anzahl von Bohrungen 24 genannt, die im Spanngurt ausgebildet und mit einem Zapfen 25 als Gegenhalter 17 in
Eingriff bringbar sind. Eine einfachere Variante wäre die Anordnung eines Hakens oder einer Pratze am freien Ende
des Spanngurts 22. Es sei darauf hingewiesen, daß die Sockelleisten Sl, S2 von konventionellen Inline-Skates an
deren Unterseite jeweils eine Endkante aufweisen. Darüberhinaus bilden die Aussparrungen in den
Sockelleisten Sl, S2 Umrißkanten aus, die sowohl nach oben wie auch nach unten ausgerichtete Hinterschneidungen
darstellen, in die der Spanngurt-seitige Haken eingehängt werden kann. Bei dieser Variante kann daher auf die
zusätzliche Anordnung eines Zapfens 25 oder eines Klettbands als Gegenhalter 17 verzichtet werden.
Als eine weitere Modifikation des Erfindungsgegenstands
wäre denkbar, die Scharnier- oder Anlenkeinrichtung gemäß dem anliegenden Anspruchs 1 als eine Art Rollo mit quasi
einer Vielzahl kleiner Scharnierplatten . und Scharniere auszubilden, welches an die eine Sockelleiste Sl
angeschraubt ist. Je nach Wahl der Materials für ein solches Rollo könnte natürlich auch eine Art Folie
verwendet werden, welche auf eine an der Sockelleiste Sl angelenkte Drehwelle aufrollbar ist.
Bezüglich der vorstehend erwähnten Gummierung 15 zur Abremsung der Laufrollen des Inline-Schuhs sei darauf
hingewiesen, daß hierdurch auch eine Schwingungsdämpfung erzielt wird, insbesondere dann, wenn sich die Gehschiene
in Fahr- oder Rastposition befindet, in der sich die einzelnen Platten aneinanderlegen. Insofern kann anstelle
einer Gummierung auch ein anderes Material als ein derartiges Dämpfungselement wie beispielsweise ein
Schaumstoffkissen, Kork oder dergleichen verwendet werden.
Gemäß vorstehender Beschreibung ist die Scharnierplatte 8 mit Schlitzbohrungen 10 ausgebildet. Sollten diese jedoch
nicht ausreichen, um die Platte an einen Inline-Schuh mit
beispielsweise Übergröße zu montieren, könnte eine nicht dargestellte zusätzliche Adapterplatte zwischen der
Sockelleiste Sl und der Scharnierplatte 8 angeordnet werden. Im übrigen sei noch auf die verwendbaren
Materialien für die erfindungsgemäße Gehschiene hingewiesen. Hierfür hat sich insbesondere Kunststoff oder
Aluminium aufgrund des geringen Gewichts und der guten Festigkeit ' als besonders günstig erwiesen, ' wobei
insbesondere im ersteren Fall, die Gehschiene bzw. die Anlenkeinrichtung einstückig mit der Sockelleiste Sl
ausgebildet werden könnte.
In den Fig. 6 und 7 wird ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt.
Demzufolge besteht die Gehvorrichtung aus zwei Plattenbauteilen 30, 31, die vorliegend an den Außenseiten
der Sockelleisten Sl, S2 verschiebbar gelagert sind, wobei die Plattenbauteile 30, 31 alternativ auch an den
Innenseiten der Sockelleisten Sl, S2 angeordnet sein können. Hierfür sind in jedem Plattenbauteil 30, 31 vier
vertikal verlaufender Längsschlitze 32 ausgestanzt, in die die Steckachsen 11 des Inline-Skatesschuhs eingreifen,
sodaß die Plattenelemente 30, 31 entsprechend dieser Längsschlitze 32 an den Steckachsen 11 höhenverschiebbar
sind. Zusätzlich weist jeder Längsschlitz 32 drei im Höhenabstand zueinander angeordneter Einkerbungen oder
Hinterschneidungen 33, 34, 35 auf, welche drei Raststellungen der Plattenbauteile 30, 31 entsprechend
unterschiedlicher Laufrollendurchmesser markieren.
Die Plattenbauteile 30, 31 selbst sind durch drei längsbeabstandeter Querschienen oder Stege 36 bis 38
miteinander verbunden, die an die Plattenbauteile 30, 31 angeschweißt sind und zwischen den Laufrollen des Skate-Schuhs
zu liegen kommen. Vorzugsweise kann auch noch an der Vorderseite des vordersten Laufrolle ein Steg
angeordnet sein. Die Stege 36 bis 38 bilden zusammen mit den Plattenbauteilen 30, 31 an deren gemeinsame
Unterkanten ein Gehfläche aus. Ferner ist eine Feder (nicht gezeigt) vorgesehen, die am Skate-Schuh sowie an
einem der Plattenbauteile 30, 31 befestigt ist und die Plattenbauteile 30, 31 nach oben in Fahrtstellung
vorspannt.
Befindet sich die Gehvorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel in Fahrposition, sind die Steckachsen
11 des Inline-Skateschuhs in den untersten Kerben 35 der Plattenbauteile 30, 31 eingerastet. Alternativ kann
natürlich auch auf die Kerben 35 verzichtet werden, wobei dann die Plattenbauteile 30, 31 ausschließlich durch die
Vorspannkraft der Feder in Fahrtposition gehalten werden.
Um die Gehvorrichtung in Gehposition zu bewegen, werden die Plattenbauteile 30, 31 durch eine kurze
Horizontalverschiebung von den Steckachsen 11 ausgehängt, in Vertikalrichtung nach unten verschoben und schließlich
an den oberen Kerben 33 in den Steckachsen 11 eingehängt oder eingerastet. In dieser Position ragt die Gehfläche
der Gehvorrichtung über die Radaufstandsebene der Laufrollen nach unten vor, sodaß die Laufrollen quasi vom
Boden abgehoben sind.
Es dürfte klar sein, daß der Verschiebemechanismus der
Plattenbauteile 30, 31 nicht auf die in den Steckachsen 11 geführten Längsschlitze 32 beschränkt ist. Eine
alternative Anlenkung zur Höhenverstellung wäre beispielsweise ein Parallelogrammgelenk, daß an den
Sockelleisten Sl, S2 des Schuhs angelenkt ist. Auch die Rastvorrichtung in Form von Kerben 33 bis 35 könnte
beispielsweise durch eine Kniehebelkonstruktion oder einfach durch einen Bolzen ersetzt werden, welcher in
einer entsprechenden Bohrung auf Seiten der Sockelleisten Sl, S2 und der Plattenbauteile 30, 31 eingesetzt ist.
Schließlich sei noch auf eine besondere Variante des dritten Ausführungsbeispiels hingewiesen, wonach an einem
der Plattenbauteile 30, 31 eine Gehschien'e anscharniert ist, wie bereits anhand des ersten Ausführungsbeispiels
beschrieben wurde. Diese Gehschiene läßt sich dabei unter die Laufrollen des Inline-Schuhs verschwenken und an dem
gegenüberliegenden Plattenbauteil durch die Befestigungseinrichtung (wie im ersten Ausführungsbeispiel
an der einen Sockelleiste) fixieren. Bei dieser Variante wird auch auf die Kerbe 33 oder ein entsprechender
Rastmechanismus zur Fixierung der Plattenbauteile in Gehposition verzichtet, sodaß die Plattenbauteile 30, 31
nach Verschwenken und Fixieren der Gehschiene unterhalb der Laufrollen durch die Feder (nicht gezeigt) nach oben
gezogen werden, bis die Gehschiene an den Laufrollen anschlägt. Dies hat den Vorteil, daß sich die
Gehvorrichtung durch die quasi schwimmende Lagerung der Plattenbauteile 30, 31 in Gehposition selbsttätig an
unterschiedliche Durchmesser der Laufrollen anpaßt, ohne daß zusätzliche Raststellungen in den Längsschlitzen 32
markiert werden müssen.
Claims (23)
- TIEDTKE - BUHLING >:~».£&idiagr;&Ngr;&Ngr;&Egr; »*'&&Ggr; PARTNERPatentanwälteTiedtke-Bühling-Kinne & Partner, POB 20 19 18, D-80019 München Vertreter bei ITl EPA*Dipl.-Ing. H. Tiedtke' Dipi.-Chem. G. Bühling" Dipl.-Ing. R. Kinne" Dipl.-ing. B. Pellmann' Dipl.-Ing. K. Grams* Dipl.-Biol. Dr. A. Link Dipl.-Ing. A. Vollnhals' Dipl.-Ing. T. Leson* Dipi.-lng. H. Trösch Dipl.-ing. Dr. G. Chivarov*Bavariaring 4,
D-80336 München25. November 1996
Schutzansprüche DE 187521. Gehvorrichtung für Inline-Skates, die wahlweise unter die Laufrollen eines Skate-Schuhs in einer Gehposition positionierbar ist,gekennzeichnet durchzumindest eine längs der Laufrollen angeordnete Anlenk- oder Schiebereinrichtung (2), über die die Gehvorrichtung (1) an deren zumindest einer Seite an den Skate-Schuh angelenkt ist und eine Rast- oder Befestigungseinrichtung (5), mittels der die Gehvorrichtung (1) zumindest in der Gehposition unterhalb der Laufrollen fixierbar ist. - 2. Gehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie .Ablenkeinrichtung (2) ein Scharnier ist, über das die Gehvorrichtung in Form einer Gehschiene schwenkbar an derem einen Seitenrand gehalten ist, wobei die Befestigungseinrichtung (5) an dem gegenüberliegenden Seitenrand der Gehschiene angeordnet ist.
- 3. Gehvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßdie Scharniereinrichtung (2) aus zwei scharnierförmig miteinander verbundenen Scharnierplatten (8, 9) besteht, von denen eine Platte (8) fest an dem Inline-Schuh fixiertTelefon' 089-544690 100446.2361@COmpUServe.COm Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 (BLZ 700 SOO 00)Deutsche Bank (München) Kto. 286 1060 {BLZ 700 700 10)Telefax (G3): 0 89-53 26 11 (During introduction phase mailbox Postbank (München) Kto. &bgr;7&ogr; -43- so4(blz 700100 eojK Dal-Ichl-Kangyo Bank (München) Kto. 61 042 (BLZ 700 207 GO)Telefax (G4): 0 89-53 29 09 50 check will be only twice a week) sanwa Bank (Düsseldorf) Kto. sod 047 (blz 301307 oojI»und die andere Platte (9) an die Gehschiene (1) angelenkt ist.
- 4. Gehvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßdie Scharniereinrichtung (2) aus zumindest zwei im Längsabstand zueinander angeordneten Gurten oder Schnallen (19) besteht, die jeweils an ihrem einen Ende fest mit dem Inline-Schuh verbunden und an ihrem gegenüberliegenden Ende an der Gehschiene (1) angeordnet sind.
- 5. Gehvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daßdie Gurte (19) in Ausnehmungen oder Ösen (21) eingeschlauft sind, die an der Gehschiene (1) ausgebildet sind.
- 6. Gehvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daßdie Gehschiene (1) aus einem Plattenelement besteht, welches sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Inline-Schuhs erstreckt und an der Unterseite eine Gummiprofilsohle (14) hat, die an den sich gegenüberliegenden Querrändern in Längsrichtung über die Gehschiene (1) vorragt.
- 7. Gehvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daßan der Oberseite des Plattenelements eine Gummierung (15) ausgebildet ist, die mit den Laufrollen des Inline-Schuhs in Kontakt bringbar ist, um eine Rollbewegung des Laufrollen zu bremsen.
- 8. Gehvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daßdie Befestigungseinrichtung (5) eine Plattenkonstruktion ist, die an einem Seitenrand in Längsrichtung an die Gehschiene (1) anscharniert ist und an einem freischwenkbaren, äußeren Randabschnitt eine Halte- oder Rastvorrichtung (16) hat, die mit einem entsprechend geformten Gegenhalter (17) auf Seiten des Inline-Schuhs in Eingriff bringbar ist.
- 9. Gehvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daßdie Plattenkonstruktion aus zwei einzelnen Platten (12, 13) besteht die längsseits scharnierförmig miteinander verbundenen sind, wobei die eine Platte (13) an die Gehschiene (1) angelenkt ist und die andere Platte (12) die Halte- oder Rastvorrichtung (16) trägt.
- 10. Gehvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daßdie Plattenkonstruktion aus einem Plattenelement besteht welches in Längsrichtung nach Außen gewölbt und somit der Kontur des Inline-Schuhs angenähert ist.
- 11. Gehvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daßdie .Befestigungseinrichtung (5) aus zumindest ednem Spanngurt (22) besteht, der an einem Ende an der Gehschiene angelenkt ist und am anderem Ende die Halteoder Rastvorrichtung (24) trägt.
- 12. Gehvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehschiene (1) sowohl in der Gehposition als auch in einer Fahrposition, in der sich die Gehschiene (1) über die Scharniereinrichtung (2) seitlich am Inline-Schuh anlegt, durch den Spanngurt (22) fixiebar ist, der hierfür mit dem gleichen Gegenhalter (25) in Eingriff kommt, der an der gegenüberliegenden Seite des Inline-Schuhs ausgebildet ist.
- 13. Gehvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daßdie Halte- oder Rastvorrichtung (16) ein Klettverschluß, eine Durckknopfverbindung, eine Bohrung oder ein Haken ist, der in eine entsprechend geformte Hinterschneidung auf Seiten des Inline-Schuhs oder der Befestigungseinrichtung (5) der Gehschiene (1) eingreift.
- 14. Gehvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, gekennzeichnet durcheine zweite Befestigungs- oder Arretiereinrichtung (18) für das Fixieren der Gehschiene (1) in einer Fahrposition seilich des Inline-Schuhs.
- 15. Gehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Befestigungseinrichtung (18) ein hakenförmiges Schnapp- oder Einrastelement ist, das auf Seiten der Scharniereinrichtung am Inline-Schuh befestigt und mit der Gehschiene in Rasteingriff bringbar ist.
- 16. Gehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Befestigungseinrichtung (18) ein Schraubenbolzen ist, der seitlich von der einen Scharnierplatte (8) absteht und beim Umklappen der Gehschiene (1) in die Fahrpostion in Bohrungen einrastbar ist, die in den übrigen Platten und der Gehschiene (1) ausgebildet sind.
- 17. Gehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie Schiebereinrichtung (2) aus zwei längs des Schuhs sich erstreckender Plattenbauteile (30, 31) besteht, die jeweils über zumindest zwei vertikal ausgerichteter Längsschlitze (32) oder ein Parallelogrammgelenk höhenverschiebbar am Skateschuh beidseits von Laufrollen des Skateschuhs angelenkt sind.
- 18. Gehvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daßdie Längsschlitze (32) mit zumindest zwei Steckachsen (11)des Skate-Schuhs zusammenwirken, die zur Lagerung der Laufrollen zwischen zwei Sockelleisten (Sl, S2) des Schuhsangeordnet sind, wobei die Plattenbauteile (30, 31)entweder auf der Außenseite der Sockelleisten (Sl, S2)oder zwischen den Sockelleisten (Sl, S2) und den Laufrollen verschiebbar gehalten sind.
- 19. Gehvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daßdie beiden Plattenbauteile (30, 31) durch eine Anzahl von in Längsrichtung des Schuhs voneinander beabstandeter Querschienen (36, 37, 38) miteinander verbunden sind, die auf ihrer jeweiligen Unterseite zusammen mit den Plattenbauteilen (30, 31) eine Gehfläche ausbilden.
- 20. Gehvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daßdie Querschienen (36, 37, 38) zwischen den Laufrollen des Skate-Schuhs sowie vorzugsweise an der Vorderseite der vordersten Laufrolle angeordnet sind.
- 21. . Gehvorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daßdie Rasteinrichtung (5) zumindest eine Ausnehmung oder Kerbe (33, 34, 35) an jedem vertikalen Längsschlitz (32) der Plattenbauteile (30, 31) ist, die sich im wesentlichen längs des Schuhs erstrecken und in einem vorbestimmten Höhenabstand bezüglich der Gehfläche angeordnet sind, derart, daß bei Verschieben der Plattenbauteile (30, 31) die Steckachsen (11) zumindest in der Gehposition in die Kerben (33 bis 35) einrasten, in der die Gehfläche unterhalb der Laufräder angeordnet wird.
- 22. Gehvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 17 bis 21, gekennzeichnet durchzumindest eine Feder, die an ihrem einen Ende am Skate-Schuh befestigt ist und die Plattenbauteile (30, 31) vertikal nach oben in Fahrtstellung vorspannt.
- 23. Gehvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daßan einem Plattenbauteil (30) eine Gehschiene anscharniert ist, die sich unterhalb der Laufräder verschwenken und an dem anderen Plattenelement (31) befestigen läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29620514U DE29620514U1 (de) | 1996-11-25 | 1996-11-25 | Gehvorrichtung für Inline-Skates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29620514U DE29620514U1 (de) | 1996-11-25 | 1996-11-25 | Gehvorrichtung für Inline-Skates |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29620514U1 true DE29620514U1 (de) | 1997-01-16 |
Family
ID=8032441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29620514U Expired - Lifetime DE29620514U1 (de) | 1996-11-25 | 1996-11-25 | Gehvorrichtung für Inline-Skates |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29620514U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013011087A1 (de) * | 2011-07-21 | 2013-01-24 | Ideewiss Ag | Gehvorrichtung für inline-skates |
-
1996
- 1996-11-25 DE DE29620514U patent/DE29620514U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013011087A1 (de) * | 2011-07-21 | 2013-01-24 | Ideewiss Ag | Gehvorrichtung für inline-skates |
| DE102011079549A1 (de) * | 2011-07-21 | 2013-01-24 | Ideewiss Ag | Rollersperre |
| DE102011079549B4 (de) | 2011-07-21 | 2019-03-07 | Ideewiss Ag | Rollersperre |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68910687T2 (de) | Anordnung in einer biegsamen matte eventuell zur verwendung mit einem übungsgerät. | |
| DE19816697C2 (de) | Stiefel zum Eingriff mit einer an einem Gegenstand zum Gleiten auf Schnee befestigten Bindung | |
| DE10305764A1 (de) | Snowboardbindung | |
| DE69219463T2 (de) | Skateboard-fahrwerk | |
| DE2244695C3 (de) | Skistiefel | |
| CH691663A5 (de) | Bindung für Sportgeräte. | |
| DE69731227T2 (de) | Schuh für gleitsportarten mit einem gleitgerät geeignet zur zusammenarbeit mit einem solchen schuh | |
| DE19723201A1 (de) | Vorrichtung zum Halten eines Schuhes auf einem Gleitbrett | |
| WO1997049466A1 (de) | Abdeckvorrichtung | |
| DE3336238A1 (de) | Schwimm- und tauchflosse sowie schuh zur verbindung mit derselben | |
| DE20204451U1 (de) | Mehrzwecksportschuh | |
| DE29620514U1 (de) | Gehvorrichtung für Inline-Skates | |
| DE2548667A1 (de) | Skibremse | |
| DE3038203A1 (de) | Ragal, insbesondere zum zurschaustellen von schuhen o.dgl. | |
| DE69509052T2 (de) | Schlitt- oder rollschuh | |
| AT404559B (de) | Inline-skate | |
| DE29617709U1 (de) | Gehschiene für Inline-Skates | |
| DE9209879U1 (de) | Mehrzweckwintersportgerät: Ski - Schneeschaufel - Bindungsgrundplatten - Tourenskistöcke - Kombination zu einem Snowboard | |
| DE3602006A1 (de) | Schneewandergeraet | |
| EP0982053B1 (de) | Vorrichtung zur Halten von Rollschuhen in Kombination mit Rollschuhen | |
| DE29615917U1 (de) | Zusatzeinrichtung für Inline-Skates | |
| DE2736855A1 (de) | Einspuriger rollschuh | |
| DE3919472A1 (de) | Fuehrungsvorrichtung fuer einen langlaufski und eine dieser vorrichtung zugeordnete schuhsohle | |
| DE8008225U1 (de) | Rollschuh, Schlittschuh o.dgl | |
| DE69402386T2 (de) | Aufbausystem von Schuh / Halbstiefel mit schnell auswechselbarer Sohle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970227 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000310 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20030531 |