DE29619265U1 - Sinkkasten mit Geruchsverschluß - Google Patents
Sinkkasten mit GeruchsverschlußInfo
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Description
Patentanwälte: : .·..:;··
DR.-ING. H. NBCjEWÖANK (,1*33) .*.. ..*',.
HAUCK, GRAALFS, WEHNERT, DÖRING, SIEMONS
HAMBURG - MÜNCHEN - DÜSSELDORF
K-40280-19
K-40280-19
Wiedemann GmbH Siemensstr. 16-18
25813 Husum
EDO GRAALFS, Dipl.-Ing. NORBERT SIEMONS, Dr.-Ing.
HEIDI REICHERT, Rechtsanwältin Neuer Wall 41, 20354 Hamburg Postfach 30 24 30,20308 Hamburg
Telefon (040) 36 67 55, Fax (040) 36 40 Telex 2 11 769inpatd
HANS HAUCK, Dipl.-Ing. WERNER WEHNERT, Dipl.-Ing. Mozartstraße 23, 80336 München
Telefon (089) 53 92 36, Fax (089) 53 12
WOLFGANG DÖRING, Dr.-Ing.
Mörikestraße 18,40474 Düsseldorf Telefon (0211) 45 07 85, Fax (0211) 454 32
ZUSTELLUNGSANSCHRIFT/PLEASE REPLYTO:
HAMBURG,
31. Oktober 1996
Sinkkasten mit Geruchsverschluß
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sinkkasten mit Geruchsverschluß
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Sinkkasten ist bekanntlich ein Bauteil eines Ablaufoder Entwässerungssystems und wird üblicherweise im Boden
eingebaut. Die Oberseite eines die Außenkontur des Sinkkastens bestimmenden Einbaugehäuses ist üblicherweise nach
oben offen und durch ein Rost abgedeckt r das minimal tiefer
liegt als die Ebene eines Bodens. Ein Ablaufstutzen ist entweder seitlich oder am Boden des Gehäuses angebracht
zur Verbindung mit einem Entwässerungskanal oder einer -leitung.
Patentanwälte ■ European Patent Attorneys · Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
Rechtsanwalt: zugelassen bei den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG Hamburg, Nr. 05 28497 (BLZ 200 700 00) · Postbank Hamburg, Nr. 28 42 206 (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
- 2
Derartige Sinkkästen sind normalerweise mit einem Geruchsverschluß
versehen, der verhindert, daß Gase aus dem Entwässerungssystem über den Sinkkasten in das Innere von
Gebäuden strömen. Eine übliche Form für einen Geruchsverschluß besteht bei einem nach unten weisenden Abflußstutzen
zum Beispiel darin, daß dieser in das Einbaugehäuse nach oben ragt und von einer Geruchsverschlußglocke
übergriffen wird, die sich am Boden des Einbaugehäuses abstützt. Es läßt sich jedoch nicht immer verhindern, daß
mit Wasser auch Schmutzteilchen in den Sinkkasten gelangen. Es ist von Zeit zu Zeit daher erforderlich, das Einbaugehäuse
zu reinigen. Wegen der Geruchsverschlußkonstruktion ist der Zugang zum Boden des Einbaugehäuses jedoch schwierig.
Es ist auch bekannt, derartige Sinkkästen mit einem sogenannten Schlammfang zu versehen, der Sand und sonstige
Verunreinigungen auffängt. Bei dem beschriebenen bekannten Sinkkasten ist ein Schlammfangbehälter auf der Geruchsverschlußglocke
angebracht. Der Schlammfangbehälter nimmt daher den wesentlichen Teil von eingeschwemmten Feststoffteilchen
auf. Es läßt sich jedoch nicht immer vermeiden, daß Feststoffteilchen in das Einbaugehäuse hineingeschwemmt
werden, beispielsweise bei vollem Schlammfangbehälter.
Es ist auch bereits bekanntgeworden, bei seitlich abgehendem Ablaufstutzen ein Geruchsverschlußeleraent auf ein in
das Gehäuse hineinstehenden Teil des AblaufStutzens aufzustecken
und zwischen diesen Teilen einen Dichtring anzuordnen. Zwischen dem dem Ablaufstutzen entgegengesetzten
Ende des Geruchsverschlußelements und der Wandung des Einbaugehäuses ist eine Gewindeanordnung vorgesehen, mit der
das Geruchsverschlußelement gegen die Dichtung angepreßt wird. Ein- und Ausbau des Geruchsverschlußelements, auf
dem auch der Schlammfangbehälter angebracht ist, gestalten sich wegen der Gewindeanordnung verhältnismäßig aufwendig
und umständlich. Durch das in das Einbaugehäuse hineinstehende Ende des Ablauf Stutzens ist bei Herausnahme von
Geruchsverschlußelement und Schlammfangbehälter gleichwohl
der Boden des Einbaugehäuses nicht vollständig frei zugänglich .
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sinkkasten dahingehend zu verbessern, daß das Geruchsverschlußelement
und gegebenenfalls zusammen mit dem Schlammfangbehälter auf einfache Weise ein- und ausgebaut werden
kann und beim Ausbau das Einbaugehäuse völlig frei zugänglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst .
Bei dem erfindungsgemäßen Sinkkasten weist das Geruchsverschlußelement
einen kasten- oder dosenartigen Einsatz auf, der am unteren Ende mit einem nach oben sich erstreckenden
rohrförmigen Ansatz versehen ist, der mit der Einsatzwandung einen Zwischenraum bildet. Eine Geruchsverschlußglocke
wird in den Zwischenraum hineingesteckt und stützt sich auf dem Boden ab, der zwischen dem rohrförmigen Ansatz
und der Einsatzwandung gebildet ist. Die Einsatzwandung hat ihrerseits einen Abstand zur Seitenwand des Einbaugehäuses
und ist im oberen Bereich von einem elastomeren Dichtring umgeben, der als sogenannter Rollring ausgeführt
ist. Über den Dichtring erfolgt eine Dichtung zwischen Einsatz und Einbaugehäuse sowie zugleich eine Abstützung
des Einsatzes an dem Einbaugehäuse. Ein Schlammfangbehälter kann in üblicher Weise auf der Geruchsverschlußglocke
aufgesetzt sein. Somit kann die gesamte Einheit aus Einsatz, Geruchsverschlußglocke und gegebenenfalls
Schlammfangbehälter aus dem Einbaugehäuse herausgenommen werden. Das Einbaugehäuse ist völlig frei von oben
zugänglich, denn der Ablaufstutzen nach unten oder zur
Seite braucht sich nicht in das Innere des Gehäuses hineinzuerstrecken. Die erfindungsgemäße Konstruktion erlaubt
daher ein rasches Entnehmen der Innenteile im Einbaugehäuse des Sinkkastens und auch die erneute Montage. Die
Herstellung der Teile des erfindungsgemäßen Sinkkastens
ist ferner außerordentlich einfach und wenig aufwendig.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Seitenwandung des Einsatzes am oberen Ende eine Erweiterung auf.
Sie verhindert, daß der Rollring beim Einsetzen des Einsatzes ungewollt von der Außenwandung abrollt. Nach einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Seitenwandung des Einsatzes im Abstand zum oberen Ende eine Erweiterung
auf. Diese begrenzt beim Aufbringen des Rollrings seine Position nach unten. Vor dem Einsetzen des Einsatzes
wird der Rollring gegen die untere Erweiterung gelegt, so daß er anschließend entlang der Außenseite der Wandung abrollt
bis der Einsatz vollständig im Gehäuse untergebracht ist.
Der Querschnitt des erfindungsgeraäßen Sinkkastens kann beliebig
sein. Vorzugsweise sind jedoch Einbaugehäuse, Einsatz, Glocke und gegebenenfalls Schlaramfangbehälter im
Querschnitt kreisförmig.
Bei seitlichem Ablauf stutzen ist der Einsatz bei dem erfindungsgemäßen
Sinkkasten über den Rollring im Einbaugehäuse aufgehängt unter Belassung eines Abstands zum Boden
des Gehäuses. Bei im Boden des Einbaugehäuses vorgesehenem
Ablaufstutzen stützt sich der Einsatz mehr oder weniger auf dem Boden des Einbaugehäuses ab. In beiden Fällen
weist der erfindungsgemäße Sinkkasten eine günstige Strömungsführung auf und somit ein großes Schluckvermögen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines Sinkkastens nach der Erfindung mit seitlichem Ablaufstutzen.
Fig. 2 zeigt einen Sinkkasten nach der Erfindung mit nach
unten gehendem Ablaufstutzen.
Der in Fig. 2 dargestellte Sinkkasten weist ein Einbaugehäuse 10 auf, das eine im Querschnitt kreisförmige Seitenwand
12 sowie einen Boden 14 aufweist. Die Seitenwand 12 ist mit einer seitlichen Öffnung 16 versehen, an die ein
Ablaufstutzen 18 angesetzt ist.
Ein Einsatz 20 weist eine im Querschnitt kreisförmige Seitenwandung
22 auf, die im unteren Bereich einen etwas geringeren Außendurchmesser aufweist, wobei, wie bei 24 zu
— 7 —
erkennen, ein gerundeter Übergang vorgesehen ist. Am unteren Ende geht die Seitenwandung in einen kreisförmig gebogenen
Bodenabschnitt 26 über, an dem nach oben sich ein rohrförmiger Ansatz 28 anschließt, der sich nach oben in
das Gehäuse 10 erstreckt. Rohrförmiger Ansatz 2 8 und Seitenwandung 22 bilden einen Ringraum 30, in den hinein sich
eine Geruchsverschlußglocke erstreckt. Diese weist am Ende der kreisförmigen Wandung halbkreisförmige Füße 34 auf,
die sich am Bodenabschnitt 26 abstützen und gegen die Außenseite des rohrförmigen Ansatzes 28 anliegen. Dadurch
ist ein Strömungsdurchgang vom Zwischenraum 30 ins Innere des rohrförmigen Ansatzes 28 geschaffen.
Auf der Oberseite der Geruchsverschlußglocke 32 ist ein Schlammfangbehälter 36 angeordnet. Er weist einen kelchartig
nach außen geformten Flansch 38 auf, der mit der Seitenwand 12 des Gehäuses 10 in Eingriff ist. Unterhalb
des Flansches 10 sind nicht gezeigte Durchtritte für Wasser geformt.
Das Einbaugehäuse weist am oberen Ende einen sich nach außen erstreckenden Ringflansch auf, auf dessen Oberseite
eine ringförmige Verstärkung 52 angebracht ist zur Begrenzung eines Rostes 44, der auf dem Flansch 40 aufliegt.
Wie ferner zu erkennen, ist die Seitenwandung 22 am oberen Ende bei 46 konisch nach außen erweitert. Eine im Querschnitt
dreieckige Erweiterung 48 ist im Abstand zum oberen Ende vorgesehen. Zwischen diesen Erweiterungen ist ein
Rollring 50 aus elastomerem Dichtungsmaterial angeordnet.
Man erkennt, daß die komplette Einheit aus Einsatz 20, Geruchsverschlußglocke
32 und Schlammfangbehälter 36 nach Entfernen des Deckels 44 aus dem Gehäuse 10 herausgehoben
werden kann, wobei der Rollring 50 sich nach unten in Richtung Erweiterung 48 abrollt, bis er am oberen Ende der
Gehäusewandung 12 freikommt. Nunmehr kann das Gehäuse 10 ohne Probleme gereinigt werden, ohne daß in das Gehäuse
hineinstehende Teile stören. Beim Wiedereinsetzen der beschriebenen Einheit befindet sich der Rollring 50 vorzugsweise
nahe der unteren Erweiterung 48, wobei er dann beim Einsetzen nach oben rollt gegen die Erweiterung 46. Diese
begrenzt den Einschubweg der beschriebenen Einheit, so daß die gesamte Einheit mit Abstand zum Boden 14 des Gehäuses
10 aufgehängt ist.
Der Aufbau der Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 nur dadurch, daß ein anderes Einbaugehäuse
10a vorgesehen ist. Die übrigen Teile sind de-
nen nach Fig. 1 gleich, so daß sie auch mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind. Das Einbaugehäuse 10a mit der Seitenwand 12a und dem Bodenabschnitt 26a zeichnet sich
dadurch aus, daß ein Ablaufstutzen 52 mittig im Boden 14a
angeordnet ist. Der Durchmesser des AblaufStutzens 52 entspricht annähernd dem Durchmesser des rohrförmigen Ansatzes
28.
Das Einbaugehäuse 10 weist eine kürzere Wandung 12a als das Einbaugehäuse 10 nach Fig. 1 auf, so daß der Einsatz
24 sich auf dem Boden 14a des Gehäuses 10a abstützen kann.
Die Funktion der Ausführungsform nach Fig. 2 gleicht der nach Fig. 1, so daß nicht erforderlich ist, darauf erneut
einzugehen.
.../10
Claims (7)
1. Sinkkasten mit Geruchsverschluß und Schlammfangbehälter,
mit
einem topfartigen Einbaugehäuse (10, 10a), bei dem am
Boden (14a) oder an der Seitenwand (12) ein nach außen weisender Ablaufstutzen (52, 18) angebracht ist,
einem Geruchsverschlußeinsatz (20) mit einer Seitenwandung (22), die eine im Querschnitt des Einbaugehäuses
(10, 10a) angepaßte Querschnittskontur aufweist und einen sich vom unteren Ende der Wandung (22) nach oben
erstreckenden rohrförmigen Ansatz (28), der zwischen sich und der Seitenwandung (22) einen umlaufenden, nach
oben offenen Zwischenraum (30) frei läßt,
einer unter dem Schlammfangbehälter (36) angebrachten
Geruchsverschlußglocke (32), die in den Zwischenraum (30) hineinsteht und sich über Füße (34) am Boden (26)
des Zwischenraums (30), ggf. am rohrförmigen Ansatz (28) abstützt, und
einem Rollring (50) aus einem dichtenden elastomeren Material, der die Seitenwandung (22) im oberen Bereich
.../11
- 11 -
außen dichtend umgibt und den Einsatz (20) an der Seitenwand {12, 12a) des Einbaugehäuses (10, 10a) abstützt,
2. Sinkkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandung (22) des Einsatzes (20) am oberen
Ende eine Erweiterung (46) aufweist.
3. Sinkkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand zum oberen Ende des Einsatzes (20)
die Seitenwandung (22) eine Erweiterung (48) aufweist.
4. Sinkkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Einbaugehäuse (10, 10a), Einsatz
(22), Geruchsverschlußglocke (32) und Schlammfangbehälter (36) im Querschnitt kreisförmig sind.
5. Sinkkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer nach außen weisender
Flansch (38) eines auf der Geruchsverschlußglocke angeordneten Schlammfangbehälters (36) an der kelchartigen
Erweiterung der Gehäuseseitenwand (12, 12a) anliegt.
6. Sinkkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei seitlichem Ablaufstutzen (18)
der Einsatz (20) über den Rollring (50) im Einbauge-
.../12
- 12 -
häuse (10) aufgehängt ist unter Belassung des Abstands
zum Boden (14) des Gehäuses (10).
7. Sinkkasten anch einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß bei im Boden (14a) des Einbaugehäuses (10a) vorgesehenem Ablaufstutzen (52) der Einsatz
(20) sich auf dem Boden (14a) des Einbaugehäuses (10a) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29619265U DE29619265U1 (de) | 1996-11-05 | 1996-11-05 | Sinkkasten mit Geruchsverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29619265U DE29619265U1 (de) | 1996-11-05 | 1996-11-05 | Sinkkasten mit Geruchsverschluß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29619265U1 true DE29619265U1 (de) | 1996-12-19 |
Family
ID=8031551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29619265U Expired - Lifetime DE29619265U1 (de) | 1996-11-05 | 1996-11-05 | Sinkkasten mit Geruchsverschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29619265U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970206 |
|
| R021 | Search request validly filed |
Effective date: 19961213 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19970306 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000208 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030204 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050201 |
|
| R071 | Expiry of right |