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DE29619991U1 - Profil für Muster-Präsentationen - Google Patents

Profil für Muster-Präsentationen

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DE29619991U1
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DE
Germany
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tab
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Application number
DE29619991U
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Publication of DE29619991U1 publication Critical patent/DE29619991U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/163Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials in the form of flat shaped samples

Landscapes

  • Steroid Compounds (AREA)

Description

Profil für Muster-Präsentationen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Profil zur Präsentation von Mustern wie Teppichbodenabschnitten, elastischen Belägen, Stoffbahnen, Tapeten oder dergleichen, die an dem Profil befestigt sind, Die Profile verbinden dabei, ein- oder zweiseitig bestückt, insbesondere zwei oder mehrere der Muster miteinander, welche in Gestellrahmen hängend oder liegend angeordnet dem Kunden die Möglichkeit geben, in diesen zu "blättern".
Herkömmliche Profile sind z.B. Klemmleisten oder einfache Bügel, die so flexibel sind, daß sie sich oft unter der relativ hohen Last der Muster unschön durchbiegen, oder aus Stabilitätsgründen so dick sind, daß sie nur in relativ großen Abständen zueinander angeordnet werden können, damit die Funktion des "Blätterns" oder des Greifens zur Entnahme erhalten bleibt.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, das Profil derart zu gestalten, daß bei einer größtmöglichen Stabilität die Muster bei engem Abstand von Profil zu Profil dicht aufeinanderfolgen und somit platzsparend präsentiert werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß das Profil aus einem schlanken, gestreckten Grundkörper besteht, von dem eine Befestigungslasche zum Anbringen der Präsentationsmuster abgeht. Weiterhin stehen vom Grundkörper zwei Aussteifungen ab, die in etwa gegenüberliegend zueinander angeordnet sind und im wesentlichen parallel ausgerichtete Endbereiche aufweisen. Zwischen den Endbereichen und der Lasche ist dabei jeweils ein Freiraum belassen.
Die Präsentationsmuster werden mit den Befestigungslaschen verbunden, d,h, zum Beispiel geklebt, verschraubt oder vernietet, so daß sie mit dem Profil eine Einheit bilden. Möglich ist auch ein Aufbringen der Muster auf Trägerplatten, z.B. aus Pappe, Holz oder Kunststoff, welche dann am Profil befestigt werden, wobei diese -insbesondere Holz- auch eine Nut aufweisen können, in die die Lasche eingreift,
Der Vorteil eines solchen Profils besteht zum einen in seiner vielfältigen Anwendbarkeit, das Aufhängen der mit dem Profil verbundenen Muster kann über endseitig eingefügte Stifte erfolgen, die in Lagern von entsprechenden Ständern ruhen, Bei einseitig angebrachten Mustern kann die freie Aussteifung auch auf eine Blechkante oder dergleichen gelegt werden, die vom Profil übergriffen und abgedeckt wird.
Über die Stifte können die Profile in entsprechend bemessene Schlitze beliebiger Rahmen hängend oder liegend eingefügt werden, so daß in den Mustern "geblättert" werden kann. Die Aussteifungen überlappen dabei vorzugsweise die Endkanten der Muster und sorgen somit für einen sauberen Abschluß, vermeiden ein "Aufbeulen" und schützen die Musterkanten vor Beschädigungen (z.B. Ausfransen bei Textilien etc.). Durch die vom Grundkörper abstehenden Aussteifungen wird dessen Flexibilität stark herabgesetzt, so daß das Profil sich nicht durchbiegt und glatt ausgerichtete Stapel gebildet werden.
Die Lagerelemente für die z.B.aus Metall gefertigten, gegenüberliegende Schlitzpaare aufweisenden Profile sind erfindungsgemäß in endseitige Profilbohrungen eingesteckte Stifte, mit oder ohne Köpfen, wozu auch einfache Nägel dienen können, so daß die Herstellung ausgesprochen preiswert ist.
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Die Aussteifungen sind längs verlaufende, symetrisch angeordnete Rippen, die die Musterkanten abdecken. Neben einem sauberen Kantenabschluß der Muster wird durch die Aussteifungen eine hohe Versteifung des Profils erreicht.
Auf der Befestigungslasche können Bohrungen angebracht sein, um die Muster über diese zu verschrauben oder mit Hilfe von Druckknopfverbindungen zu verrasten.
Weiterhin kann die Befestigungslasche endseitige Ausstanzungen besitzen, so daß der Grundkörper über die Lasche übersteht, Dieser Überstand kann als Distanzhalter und/oder als Gleitlager dienen,
Ss wird vorgeschlagen, zum Einhängen Stifte mit reibungserhöhenden Mitteln zu verwenden, d,h, solche mit profilierter oder geprägter Oberfläche einzusetzen. Diese Stifte brauchen nicht mit der Profilbohrung verklebt zu werden und halten auch bei höheren Toleranzen.
Insbesondere kann bei doppelseitig befestigten Mustern, z.B. bei Bodenbelagsabschnitten, die Lasche auf einem Schwert abgestützt werden, das drehbar an einem Ständer angebracht ist, wobei die Schwerter z.B. miteinander ein Karussel bilden. Um zu verhindern, daß beim Drehen der Schwerter infolge der Fliehkraft die Muster radial abrutschen, ist eine Rundsicherung vorzusehen.Diese besteht insbesondere aus einer Einbuchtung in der Besfestigungslasche und einem deckungsgleichen Vorsprung am Schwert.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
Figur 1 zeigt dabei das .erfindungsgemäße Profil;
Figur 2 ein solches mit Ausstanzungen und
Figur 3 dieses in Draufsicht;
Figur 4 die Befestigung der Muster;
Figur 5 bis 7 zeigen Anwendungsbeispiele und
Figur 8 und 9 zeigen die Einhängung von Hustern in einer
Ausführungsform gemäß Figur 5.
Figur 10 zeigt eine andere Möglichkeit der Befestigung von Präsentationsmustern;
Figur 11 die Anbringung von Teppichbodenabschnitten; Figur 12 und 13 die Aufhängung auf einem Schwert und Figur 14 und 15 die Abhängung an Blechen.
Figur 1 zeigt den Grundkörper 1 des Profils. Dieses weist vorliegend zwei Aussteifungsrippen 2 auf, sowie zwischen dem Rippenpaar die Befestigungslasche 3, auf der die Muster 6 gehalten werden,
Erkennbar besitzen die Aussteifungen 2 parallel zur Lasche 3 ausgerichtete Endbereiche, die zwischen sich und der Lasche einen Rippengrund 10 einschließen, der als Anschlag beim Einschieben der Muster 6 vor deren Befestigung dient.
• ·
Weiterhin sind in den Grundkörper 1 durchgehende "Bohrungen" eingebracht, in deren Enden die Stifte 5 -evtl,Nägel- eingeschoben sind und die hier durch Reibung, Einschneiden ins Kunststoffraaterial oder Verklebung gehalten sind. Die Stiftschäfte 9 können aufgerauht oder profiliert sein, um die Haftung in der Bohrung 7 zu erhöhen,
Figur 2 zeigt das gleiche Profil mit den Bohrungen 7 sowie endseitige Ausstanzungen 8, wobei der Überstand 12 als Distanzstück oder in bestimmten Anwendungen als Gleitlager dient.
Figur 3 zeigt das Profil der Figur 2 in Draufsicht mit der Befestigungslasche 3, dem Grundkörper 1 sowie den Aussteifungen 2. An die Lasche 3 schließen sich endseitige Ausstanzungen 8 an.
In Figur 4 ist eine Befestigungsmöglichkeit von Kollektionsmustern 6 wie z.B. Stoff, Teppich- oder Bodenbelagsabschnitten gezeigt. Die Befestigungslasche 3 ist mit einer Reihe von Lochungen 13 versehen, entsprechende Lochungen 13' sind auch in die Muster 6 eingebracht, sie können mittels Nieten oder Schrauben 14 miteinander verbunden werden,
Figur 5 zeigt in einen liegenden Rahmen 15 eingelegte Muster 6, wobei diese in Rahmenschenkeln über die Grundkörper 1 gehalten sind, Es entsteht eine buchartige Kollektionsmappe.
Figur 6 zeigt eine Anordnung aus zwei gegenüberliegenden Rahmenteilen 15, die schräg verlaufende Oberkanten 16 besitzen, in die senkrechte Schlitze 17 eingelassen sind. Die Profilgrundkörper 1 sind in diese Schlitze 17 eingehängt. Da der jeweils höhere Überstand sichtbar bleibt, kann das gewünschte Muster 6 erkannt und nach oben entnommen werden.
Figur 7 zeigt analog dazu Rahraenteile 15 mit glatten, ungeschlitzten Oberkanten 16 der Rahraenteile 15, wobei die Stifte 5 der Grundkörper 1 auf diese lediglich aufgelegt werden.
Figur 8 zeigt das Einlegen der mit Stiften versehenen Grundkörper 1 in einen buchartigen Rahmen 15 gemäß Figur 5. Die Rahmenschenkel besitzen (links) im Rahmen 15 befindliche Öffnungen 18, die gegenüberliegenden Öffnungen 18' sind vom oberen Rahmenteil her zugänglich. Zunächst wird der links hervorstehende Stift in die linke Öffnung 18 eingesteckt, danach wird der Grundkörper 1 abgesenkt und der rechte Stift in die gegenüberliegende Öffnung 18' eingeführt. Die Rahmen 15 sind hierbei als Kastenprofile ausgebildet, wobei der rechts dargestellte mit einer Abdeckleiste verschlossen wird.
In Figur 9 ist gezeigt, wie in einer Vorrichtung der Figur 5 bzw. 8 geblättert werden kann, Die Muster 6 liegen beidseitig an der Befestigungslasche 3 an, die Stifte 5 ruhen in den Öffnungen 18 und 18' des Rahmens 15. Vorzugweise liegt der Grundkörper 1 mit seinen Aussteifungen 2 hierbei auf dem Rahmenboden 20 auf, die Muster 6 können um die Stiftachsen geschwenkt werden.
Figur 10 zeigt eine weitere Anwendung des erfindungsgemäßen Profils, wobei die Lasche 3 in eine Nut eines Holzbrettes 27 eingelassen und verklebt oder mit Metallkrampen gesichert (getackert) ist. Auf das Holzbrett lassen sich beliebige Muster kleben, die dann stumpf an die Aussteifungen 2 stoßen.
Figur 11 veranschaulicht einen besonderen Vorteil des erfindungsgemäßen Profils. Bei Teppichböden sind herstellungsbedingt Kanten quer zur Produktionsrichtung nicht sauber zuzuschneiden, d.h, sie fransen aus. Schiebt man den Träger des Teppichabschnitts 28 in den Rippengrund 10, der durch den Abstand zwischen Lasche 3 und Aussteifung 2 definiert ist, so drückt deren Außenkante die Fasern wie dargestellt schräg und kaschiert so den unsauberen Schnitt, so daß ein positiver Eindruck von dem Abschnitt am Stoß entsteht.
Figur 12 zeigt Träger 29 eine3 Musterständers einer stabförraigen Halterung 24, an die ein Metallschwert 25 angeschweißt ist. Etwa mittig weist dieses einen hier trapezoiden Vorsprung 26 auf; die Lasche 3 des Kunststoffprofils besitzt eine deckungsgleiche Einbuchtung 23. Legt man daher die Unterkante der Lasche 3 auf die Oberkante des Schwertes 25., so verhindert die Formgebung ein Abziehen oder Abrutschen (infolge Fliehkraft) nach außen.
Figur 13 veranschaulicht, daß das Schwert 25 nach dem Auflegen des Profils von den an diesem angebrachten Mustern abgedeckt wird. Da die Muster eng an der Lasche 3 anliegen, kann leicht paßgenau aufgelegt werden.
Die Figuren 14 und 15 erläutern eine weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Profils, wobei dieses mit einer der Aussteifungen 2 die Kante 30 eines Blechstreifens 31 übergreift und so an diesem gehalten ist. Zur Aussteifung bei Aufnahme relativ hoher Last ist der Blechstreifen z.B. gekröpft (Figur 14) oder geknickt und erhält somit eine dessen Stabilität erhöhende Sicke.
Bezugszeichenliste
1 Grundkörper 17 Schlitz
2 Aussteifungen 18,18' Öffnungen
3 Befestigungslasche 19 Abdeckleiste
4 Stiftköpfe 20 Rahmenboden
5 Stifte 21 Endbereiche
6 Muster 22 Freiraum
7 durchgehende "Bohrungen" 23 Einbuchtung
8 Ausstanzungen 24 Halterung
9 Stiftschäfte 25 Schwert
10 Rippengrund 26 Vorsprung
11 Aufrauhung 27 Holzbrett
12 Überstand 28 Teppichabschnitt
13,13' Lochung 29 Träger
14 Schrauben 30 Kante
15 Rahmen 31 Blechstrei fen
16 Oberkanten

Claims (1)

  1. • ··
    • ··
    Schutzansprüche
    1, Profil für Muster-Präsentationen, bestehend aus
    a) einem gestreckten Grundkörper (1) mit zwei von diesem abstehenden Aussteifungen (2),
    b) einer vom Grundkörper (1) abgehenden Befestigungslasche (3) für die Präsentationsmuster (6), wobei
    &sgr;) die Aussteifungen (2) gegenüberliegend zueinander angeordnet sind und
    d) die an die Befestigungslasche (3) anschließenden Aussteifungen (2) zu dieser im wesentlichen parallel ausgerichtete Endbereiche (21) aufweisen, wobei zwischen den Endbereiohen (21) und der Lasche (3) ein Freiraum (22) belassen ist.
    2, Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dies Bohrungen (7) zur Aufnahme von Stiften (5) aufweist,
    3, Profil nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (3) Bohrungen (7) aufweist
    und daß die Muster (6) oder die Trägerplatte mit
    den Mustern (6) mit der Befestigungslasche (3) verrastet oder verschraubt sind.
    4. Profil nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (3) endseitige Ausstanzungen
    <8) aufweist.
    5. Profil nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus Kunststoff gefertigt ist.
    6. Profil nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß dieses endlos gefertigt ist und durch Ablängen auf daß gewünschte Längenmaß gekürzt ist.
    7. Profil nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennseichnet , daß die Stiftschäfte mit reibungserhöhenden Mitteln versehen sind.
    8. Profil nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß dieses auf ein waagerecht auf einer Halterung
    (24) angeordnetes Schwert (25) auflegbar ist und mit
    einer Rutschsicherung ausgestattet ist.
    9. Profil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche eine Einbuchtung (23) und das Schwert
    (25) einen entsprechenden Vorsprung (26) aufweist,
DE29619991U 1996-11-18 1996-11-18 Profil für Muster-Präsentationen Expired - Lifetime DE29619991U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19702651C1 (de) * 1997-01-25 1998-04-16 Dirk A Bruegmann Kunststoff Ve Präsentiervorrichtung für flächenförmige Muster

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19702651C1 (de) * 1997-01-25 1998-04-16 Dirk A Bruegmann Kunststoff Ve Präsentiervorrichtung für flächenförmige Muster
EP0855689A3 (de) * 1997-01-25 1998-11-18 Dirk A. Brügmann Kunststoff-Verarbeitung GmbH &amp; Co. KG Präsentiervorrichtung für flächenförmige Muster

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