DE29619843U1 - Abdeckhaube mit Vorrichtung zur Querschnittsveränderung der Abluftöffnung - Google Patents
Abdeckhaube mit Vorrichtung zur Querschnittsveränderung der AbluftöffnungInfo
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Description
Anmelderin: 14. November 1996
1241G102 CS-ef Alfred Börner Kunststoffu.
Metallwarenfabrik GmbH
Industriegebiet
54526 Niederkail
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Vertreter:
Witte, Weller, Gahlert, Otten & Steil
Patentanwälte
Rotebühlstraße 121
70178 Stuttgart
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Abdeckhaube mit Vorrichtung zur Ouerschnittsveränderung der Abluftöffnung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdeckhaube für eine Kochgerätschaft, mit einem Ringteil, das auf die Kochgerätschaft
aufsetzbar ist, und mit einem Haubenteil, das wenigstens eine in dessen Scheitelbereich angeordnete Abluftöffnung aufweist.
Eine solche Abdeckhaube ist aus der DE-A-35 05 630 bekannt.
Bei dieser bekannten Abdeckhaube wird das Haubenteil im Höhen- und Seitenabstand gegenüber dem Ringteil gehalten. Der während
eines Bratvorganges aufsteigende Dampf zieht über die zentrale Abluftöffnung ab, wobei Frischluft über den Zwischenraum zwischen
Haubenteil und Ringteil angesaugt wird, so daß sich eine Art Kamineffekt einstellt.
Es sind auch andere Brathauben bekannt, bei denen der untere Rand des Haubenteils von dem Ringteil fest umschlossen ist,
so daß sich eine derartige Kaminwirkung nicht einstellen kann. Es ist auch bekannt, anstelle einer zentralen Abluftöffnung
eine Reihe von verteilt im Scheitelbereich der Haube angeordneten Abluftöffnungen vorzusehen.
Diese bekannten Abdeckhauben sind in erster Linie dazu gedacht, bei Bratvorgängen zu verhindern, daß Fettspritzer über den Rand
der Kochgerätschaft (beispielsweise einer Pfanne) herausspritzen und die Umgebung verschmutzen. Bei anderen Kochvorgängen sind
diese Brathauben von keinem besonderen Nutzen.
Es ist demgemäß die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Mittel
für eine solche Abdeckhaube bereitzustellen, die die Einsatzmöglichkeiten
der Abdeckhaube verbreitern.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Abdeckhaube dadurch gelöst, daß an der Abluftöffnung eine Vorrichtung zur Querschnittsveränderung
der Abluftöffnung vorgesehen ist.
Diese Aufgabe wird weiterhin durch eine Vorrichtung zur Querschnittsveränderung
einer Abluftöffnung einer Abdeckhaube für eine Kochgerätschaft gelöst, wobei die Vorrichtung mit einem
Grundelement, das die Abluftöffnung überdeckt und wenigstens
eine Durchlaßöffnung aufweist, und mit einem Gegenelement versehen ist, das wenigstens eine weitere Durchlaßöffnung
aufweist und gegenüber dem Grundelement so bewegbar ist, daß
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die Durchlaßöffnungen entweder miteinander fluchten, so daß Abluft aus der Abdeckhaube durch deren Abluftöffnung und die
Durchlaßöffnungen entweichen kann, oder nicht miteinander fluchten, so daß die Abluft nicht über die Abluftöffnung der
Abdeckhaube entweichen kann.
Die Aufgabe wird somit vollkommen gelöst.
Durch die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung kann die Abdeckhaube insofern universeller eingesetzt werden, als sie
nunmehr beispielsweise auch zum Dämpfen und/oder Dünsten verwendet werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß der
Querschnitt der Abluftöffnung verringert wird, so daß sich der während des Kochvorganges entstehende Dampf im Inneren des
Haubenteils sammelt und somit von oben auf das Kochgut einwirkt. Hierdurch wird ein schonender und gleichmäßiger Garvorgang
erzielt. Im Gegensatz hierzu ist es zum Beispiel beim Anbraten eines Fleischstückes gerade nicht gewünscht, daß diese Dämpfe
auf das Fleischstück von oben einwirken. Denn dies hat die Folge, daß das Fleischstück während des scharfen Anbratens von der
Unterseite an der Oberseite vorgegart wird, so daß die gewünschte "krosse" Oberfläche an der Oberseite aufgeweicht wird. In diesem
Fall wird die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung so eingestellt, daß der Dampf über die Abluftöffnung des Haubenteils
entweichen kann.
Im einfachsten Fall könnte die Vorrichtung zur Querschnittsverminderung
daher eine Art Verschlußstopfen sein, der die Abluftöffnung vollständig verschließt und bei Bedarf in diese
eingesetzt wird. Die Vorrichtungen zur Querschnittsveränderung können entweder auf das Haubenteil aufgesetzt werden oder kraft-
und/oder formschlüssig an dem Haubenteil angreifen. Bei Haubenteilen mit mehreren Abluftöffnungen kann es denkbar sein, eine
Vorrichtung zur Querschnittsveränderung vorzusehen, die alle Ab luft Öffnungen oder nur einen Teil der Abluft Öffnungen übergreift.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gegenelement
so gegenüber dem Grundelement bewegbar, daß der durch die Durchlaßöffnungen gebildete Abluftquerschnitt kontinuierlich
verstellt werden kann.
Hierdurch ist es möglich, je nach Wunsch Übergangszustände
herzustellen, bei denen beispielsweise nur wenig Dampf entweichen kann oder bei denen zum Entweichen des Dampfes nicht der volle
Querschnitt der Abluftöffnung zur Verfügung steht.
Es ist weiterhin von Vorzug, wenn der Querschnitt der miteinander fluchtenden Durchlaßöffnungen etwa so groß ist wie der Querschnitt
der Abluftöffnung.
Hierdurch kann der aufsteigende Dampf bei voller Öffnung der Vorrichtung zur Querschnittsveränderung so entweichen, als wäre
die Vorrichtung gar nicht vorhanden. Andererseits kann der Querschnitt im anderen Extremfall bis auf Null reduziert werden,
so daß die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung als Verschlußstopfen wirkt.
Vorzugsweise weist das Grundelement einen Hohlstutzenabschnitt auf, der so ausgebildet ist, daß er am Innenumfang der Abluft-Öffnung
der Abdeckhaube kraft- und/oder formschlüssig angreifen kann.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß an dem Haubenteil keine besonderen Mittel zur Anbringung der Vorrichtung zur Querschnittsveränderung
vorzusehen sind. Stattdessen wird die ohnehin
vorhandene Abluftöffnung des Haubenteils dazu ausgenutzt, die Vorrichtung an dem Haubenteil zu befestigen. Daher kann die
Vorrichtung auch als Nachrüstteil für derartige Abdeckhauben vorgesehen werden. Die Materialstärke des Hohlstutzenabschnittes
kann dabei so gering gewählt werden, daß die hierbei notwendigerweise eintretende Querschnittsverringerung im Inneren der
Abluftöffnung nicht ins Gewicht fällt.
Dabei ist der Hohlstutzenabschnitt vorzugsweise mit Mitteln versehen, um sich elastisch am Innenumfang der Abluftöffnung
abzustützen.
Hierdurch wird eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Grundelement und dem Haubenteil geschaffen, so daß vermieden
wird, daß sich das Grundelement bei Bewegungen des Gegenelementes mitbewegt. Durch die elastische Abstützung ist es zudem möglich,
die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung lösbar an dem Haubenteil zu befestigen. Hierdurch wird erreicht, daß sich
sowohl das Haubenteil als auch die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung leichter reinigen lassen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der
Hohlstutzenabschnitt mit Rastmitteln versehen, um eine Innenkante der Abluftöffnung lösbar rastend zu hintergreifen.
Bei dieser Aus führungs form wird erreicht, daß die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung sich aufgrund des rastenden Hintergreifens
nicht unabsichtlich von dem Haubenteil lösen kann, beim Aufbringen einer die Rastkraft übersteigenden Kraft jedoch
von dem Haubenteil lösen läßt. Hierdurch wird die Handhabbarkeit insgesamt verbessert.
Es ist weiterhin bevorzugt, wenn das Grundelement einen Hohlkörperabschnitt
aufweist, in dessen Mantelfläche die Durchlaßöffnung vorgesehen ist, wobei die Form des Gegenelementes der Form des
Hohlkörperabschnittes des Grundelementes entspricht und wobei das Gegenelement gegenüber dem Hohlkörperabschnitt des Grundelementes
bewegbar ist.
Durch die Ausgestaltung des Grundelementes mit einem Hohlkörperabschnitt
kann die Vorrichtung zur Querschnittsverminderung insgesamt ein besonders geringes Gewicht haben. Durch die
Anpassung der Form des Gegenelementes an die Form des Hohlkörperabschnittes wird einerseits eine gute Führung des Gegenelementes
an dem Grundelement und andererseits mit einfachen konstruktiven Mitteln eine hohe Dichtwirkung bei gegeneinander versetzten
Durchlaßöffnungen erreicht. Die Relativbewegung zwischen dem Hohlkörperabschnitt und dem Grundelement kann beispielsweise
in einem Verdrehen oder Verschieben bestehen.
Besonders bevorzugt ist es, wenn der Hohlkörperabschnitt des Grundelementes und das Gegenelement kegelförmig ausgebildet
sind.
Die Kegelform läßt zum einen vorteilhafterweise eine auch bei Verschmutzungen reibungsarme Relativbeweglichkeit, in diesem
Fall Verdrehbarkeit zu. Zum zweiten ist die Kegelform insbesondere bei kegelabschnittförmigen Haubenteilen ästhetisch
besonders ansprechend, da die Grundform des Haubenteiles in der Form der Vorrichtung zur Querschnittsveränderung aufgenommen
ist. Bei halbkugelförmigen Haubenteilen könnte es beispielsweise ebenso günstig sein, den Hohlkörperabschnitt und das Gegenelement
ebenfalls halbkugelförmig auszubilden. Darüber hinaus sind natürlich auch andere Formen wie eine Zylinderform denkbar,
bei der die Relativbewegung zwischen Hohlkörperabschnitt und
Gegenelement in einem Verdrehen oder einem teleskopartigen Versetzen dieser Elemente bestehen könnte.
Es ist von besonderem Vorzug, wenn das Gegenelement als Hohlkegel ausgebildet ist und wenn in den Mantelflächen des Hohlkörperabschnittes
und des Gegenelementes jeweils zwei sich gegenüberliegende, dreieckförmige Durchlaßöffnungen vorgesehen sind.
Durch diese Maßnahmen können die Mantelflächen optimal ausgenutzt
werden, um einerseits ein Fluchten der Durchlaßöffnungen und andererseits ein vollkommenes Versetzen der Durchlaßöffnungen
zu erlauben. Die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung kann daher relativ klein und damit kostengünstig sein. Zudem ergibt
sich durch das Zusammenwirken der kegelförmigen Mantelflächen und der dreieckförmigen Durchlaßöffnungen eine besonders
ansprechende ästhetische Wirkung.
Vorzugsweise ist der Hohlkörperabschnitt auf den Hohlstutzenabschnitt
aufgesetzt, und es sind Mittel vorgesehen, um Relativdrehungen zwischen dem Hohlkörperabschnitt und dem Hohlstutzenabschnitt
zu verhindern.
Durch die zweiteilige Ausbildung des Grundelementes läßt sich die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung insgesamt leichter
reinigen und kostengünstig herstellen. Denn durch die Zweiteiligkeit weisen die Einzelteile keine Hinterschneidungen auf.
Dabei ist es bevorzugt, wenn die Mittel zur Verhinderung von Relativdrehungen durch wenigstens eine Nase an dem Hohlkörperabschnitt
oder dem Hohlstutzenabschnitt und wenigstens eine entsprechende Aussparung an dem Hohlstutzenabschnitt bwz. dem
Hohlkörperabschnitt gebildet sind.
Diese Art der Realisierung der Mittel zur Verhinderung von Relativdrehungen ist fertigungstechnisch besonders einfach zu
lösen, insbesondere wenn die Teile der Vorrichtung zur Querschnitt sveränderung Kunststoff-Spritzgußteile sind.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Grundelement einen hohlen Zwischenabschnitt auf, der sich von
dem Hohlstutzenabschnitt ausgehend kegelförmig erweitert.
Hierdurch wird einerseits erreicht, daß der Zwischenabschnitt als Anschlag beim Einsetzen des Hohlstutzenabschnittes in die
Abluftöffnung wirkt. Andererseits kann hierdurch erreicht werden,
daß die Grundfläche des kegelförmigen Hohlkörperabschnittes größer als die Querschnittsfläche der Abluftöffnung ausgebildet
werden kann. Somit ergibt sich einerseits ein ästhetisch besonders ansprechendes Erscheinungsbild. Zum anderen ist es
bei einer größeren Grundfläche des kegelförmigen Hohlkörperabschnittes leichter, Durchlaßöffnungen in einer Größe
vorzusehen, deren Querschnitt etwa gleich dem der Abluftöffnung ist.
Weiterhin ist es von Vorzug, wenn das Gegenelement den Hohlkörperabschnitt
des Grundelementes übergreift und mit einem Griff zur Bewegung des Gegenelementes versehen ist.
Hierdurch wird einerseits die Handhabung vereinfacht. Zum anderen
kann durch das Übergreifen des Hohlkörperabschnittes des Grundelementes durch das Gegenelement erreicht werden, daß das
Gegenelement und der Hohlkörperabschnitt des Grundelementes lösbar miteinander verbunden sind, so daß die Zahl der vom
Benutzer zu handhabenden Elemente der Vorrichtung zur Querschnitt sveränderung verringert ist. Hierdurch wird die Handhabbarkeit
weiter verbessert.
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Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend
noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Anordnung aus einer Bratpfanne und einer erfindungsgemäßen Abdeckhaube mit einer Vorrichtung
zur Veränderung des Querschnittes der Abluftöffnung, wobei der linke Teil von Fig. 1 eine Seitenansicht
und der rechte Teil von Fig. 1 eine Schnittansicht
darstellt;
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Vorrichtung zur Querschnitt
sveränderung von Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Querschnittsveränderung
von Fig. 2; und
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Querschnittsveränderung,
wobei der rechte Teil von Fig. 4 die Vorrichtung bei abgenommenem Gegenelement zeigt.
Fig. 1 zeigt eine Bratpfanne 10 mit einem Griff 12, auf die eine erfindungsgemäße Abdeckhaube 14 aufgesetzt ist. Die
Abdeckhaube 14 umfaßt ein Ringteil 16, das auf den Rand der Bratpfanne 10 aufgesetzt wird, und ein üblicherweise aus Glas
oder durchsichtigem Kunststoff bestehendes Haubenteil 18, das
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mit dem Ringteil 16 auf eine nicht dargestellte Weise verbunden ist. Das Ringteil 16 weist eine nicht näher bezeichnete Rinne
auf, in der sich an der Innenseite des Haubenteils 18 niederschlagendes und von diesem abtropfendes Kondensat sammelt. Das
Haubenteil 18 ist im Querschnitt generell kegelabschnittförmig und weist zentral eine Abluftöffnung 20 auf. Derartige Abdeckhauben
sind beispielsweise aus der eingangs genannten DE-A-35 05 630 bekannt, auf deren Offenbarung vollinhaltlich
Bezug genommen wird. In die Abluftöffnung 20 ist eine Vorrichtung 30 zur Veränderung des Querschnittes der Abluftöffnung 20 eingesetzt,
die in den Fig. 2 bis 4 im Detail dargestellt ist.
Die Vorrichtung 30 zur Querschnittsveranderung weist ein Grundelement 32 und ein Gegenelement 34 auf.
Das Grundelement weist einen Hohlstutzenabschnitt 36 auf, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser der Abluftöffnung 20
angepaßt ist und in diese rastend einsetzbar ist, wie nachstehend noch erläutert wird.
Der Hohlstutzenabstand 36 geht in einen sich kegelförmig
erweiternden Zwischenabschnitt 38 des Grundelementes 32 über, auf dessen oberen Rand ein kegelförmiger Hohlkörperabschnitt
40 des Grundelementes 32 aufgesetzt ist. In dem Hohlkörperabschnitt 40 sind zwei diametral gegenüberliegende, dreieckförmige
Durchlaßöffnungen 42 vorgesehen, von denen aufgrund der Schnittdarstellung in Fig. 2 nur eine zu sehen ist.
Der Hohlstutzenabschnitt 36 des Grundelementes 32 ist an seiner Unterkante 44 mit einer Vielzahl von Einschnitten 46 versehen,
wodurch Zungen 48 gebildet werden. Die Zungen 48 sind in Radialrichtung elastisch deformierbar und sind an ihrem Außenumfang
im Bereich der Unterkante 44 mit RastvorSprüngen 50 versehen.
Beim Einsetzen des Grundelementes 32 in die Abluftöffnung 20 werden die Zungen 48 elastisch radial nach innen deformiert.
Im eingerasteten Zustand greifen die Rastvorsprünge 50 hinter die Innenkante der Abluftöffnung 20. Der Abstand zwischen den
RastvorSprüngen 50 und dem Zwischenabschnitt 38 ist so gewählt,
daß das Grundelement 32 im wesentlichen spielfrei an der Abluftöffnung 20 festgelegt werden kann.
Der mit dem Hohlstutzenabschnitt 36 einstückig verbundene
Zwischenabschnitt 38 ist an seinem oberen Rand mit zwei Aussparungen 54 versehen, von denen in Fig. 2 nur eine gezeigt ist.
Der auf den Zwischenabschnitt 38 aufgesetzte Hohlkörperabschnitt 40 weist an seinem unteren Rand zwei entsprechende Nasen 52
auf, die im aufgesetzten Zustand in die Aussparungen 54 greifen, so daß der Hohlkörperabschnitt 40 verdrehsicher auf dem Zwischenabschnitt
3 8 aufliegt.
Auf dem Hohlkörperabschnitt 40 liegt das Gegenelement 34 in Form eines Hohlkegels 60 flächig auf. Der Hohlkegel 60 ist an
seinem unteren Rand mit einem nach innen eingezogenen Ring 62 versehen, der den unteren Rand des Hohlkorperabschnittes 40
umgreift, so daß der Hohlkörperabschnitt 40 des Grundelementes 32 in dem Gegenelement 34 drehbar gelagert ist. Der Ring 62
ist jedoch so ausgebildet, daß der Hohlkörperabschnitt 40 zur Reinigung ohne Aufwand aus dem Gegenelement 34 zu entnehmen
ist.
Der Hohlkegel 60 ist mit zwei Durchlaßöffnungen 64 versehen,
deren Form der der Durchlaßöffnungen 42 entspricht. Bei der Darstellung in Fig. 2 sind die Durchlaßöffnungen 42, 64 fluchtend
miteinander ausgerichtet, so daß deren Umrisse nicht voneinander unterscheidbar sind. Die Form der Durchlaßöffnungen 42, 64 ist
so gewählt, daß bei einer Verdrehung des Gegenelementes 34
gegenüber dem Grundelement 32 um 90° keine Überdeckung der Durchlasöffnungen 42, 64 vorliegt. In diesem Fall wirkt die
Vorrichtung zur Querschnittsveränderung als Verschlußstopfen. Es versteht sich jedoch, daß aufgrund der Verdrehbarkeit des
Gegenelementes 34 gegenüber dem Grundelement 32 das Maß der Überdeckung der Durchbrechungen 42, 64 kontinuierlich eingestellt
werden kann, so daß der freie Querschnitt kontinuierlich einstellbar ist.
Zum Zwecke einer leichteren Handhabbarkeit ist an dem Außenumfang des Hohlkegels 60 im Bereich von dessen Spitze ein Griff 66
vorgesehen.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Relativstellung zwischen Grundelement
32 und Gegenelement 34 gezeigt, bei der der freie Querschnitt etwa 60 % des Gesamtquerschnittes der Durchlaßöffnung
64 beträgt. Es ist anzumerken, daß in Fig. 4 eine etwas andere Form des Griffes 66 dargestellt ist und daß auf eine Darstellung
der Einschnitte 46 verzichtet wurde.
Die Vorrichtung 30 zur Querschnittsveränderung gestattet es, daß die Abdeckhaube 14 nicht nur zum Braten, sondern auch zum
Dämpfen oder Dünsten verwendet werden kann. Während zum Braten die Durchlaßöffnungen 42, 64 fluchtend miteinander ausgerichtet
werden, so daß der beim Braten entstehende Dampf frei abziehen kann, wird das Gegenelement 34 zum Dünsten oder Dämpfen gegenüber
dem Grundelement 32 mehr oder weniger weit verdreht, so daß nur ein sehr geringer Teil des Dampfes oder überhaupt kein Dampf
aus dem Inneren der Abdeckhaube 14 entweichen kann. Der sich hierdurch im Inneren der Abdeckhaube 14 ansammelnde Wasserdampf
wirkt dünstend oder dämpfend auf das Koch- oder Bratgut ein.
Insbesondere bei Abdeckhauben, die eine Luftzufuhr zwischen Haubenteil 18 und Ringteil 16 oder zwischen Ringteil 16 und
Pfanne 10 gestatten, kann Dampf über diese Öffnungen entweichen, so daß im Inneren des Haubenteils 18 kein Dampfüberdruck
entstehen kann. Aufgrund der Anlehnung der Form der Vorrichtung zur Querschnittsverminderung an die Kegelform des Haubenteiles
18 entsteht ein ästhetisch sehr ansprechender Eindruck, der an eine Pagodendachform erinnert.
Claims (15)
1. Vorrichtung (30) zur Querschnittsveränderung einer Abluftöffnung
(20) einer Abdeckhaube (14) für eine Kochgerätschaft (10) , mit einem Grundelement (32) , das die Abluftöffnung
(20) überdeckt und wenigstens eine Durchlaßöffnung (42) aufweist, und mit einem Gegenelement (34), das wenigstens
eine weitere Durchlaßöffnung (64) aufweist und gegenüber
dem Grundelement (32) so bewegbar ist, daß die Durchlaßöffnungen (42, 64) entweder miteinander fluchten, so daß
Abluft aus der Abdeckhaube (14) durch deren Abluftöffnung (20) und die Durchlaßöffnungen (42, 64) entweichen kann,
oder nicht miteinander fluchten, so daß die Abluft nicht über die Abluftöffnung (20) der Abdeckhaube (14) entweichen
kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenelement (34) so gegenüber dem Grundelement (32)
bewegbar ist, daß der durch die Durchlaßöffnungen (42,
64) gebildete Abluftquerschnitt kontinuierlich verstellt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querschnitt der miteinander fluchtenden Durchlaßöffnungen (42, 64) etwa so groß ist
wie der Querschnitt der Abluftöffnung (20).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (32) einen Hohlstutzenabschnitt
(36) aufweist, der so ausgebildet ist, daß er am Innenumfang der Abluftöffnung (20) der Abdeckhaube (14)
kraft- und/oder formschlüssig angreifen kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlstutzenabschnitt (3 6) mit Mitteln (48) versehen
ist, um sich elastisch am Innenumfang der Abluftöffnung (20) abzustützen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hohlstutzenabschnitt (36) mit Rastmitteln (50) versehen ist, um eine Innenkante der
Abluftöffnung (20) lösbar rastend zu hintergreifen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (32) einen Hohlkörperabschnitt
(40) aufweist, in dessen Mantelfläche die Durchlaßöffnung (42) vorgesehen ist, daß die Form des
Gegenelementes (34) der Form des Hohlkörperabschnittes (40) des Grundelementes (32) entspricht und daß das
Gegenelement (34) gegenüber dem Hohlkörperabschnitt (40) des Grundelementes (32) bewegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörperabschnitt (40) des Grundelementes (32) und
das Gegenelement (34) kegelförmig ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenelement (34) als Hohlkegel (60) ausgebildet ist
und daß in den Mantelflächen des Hohlkörperabschnittes
(40) und des Gegenelementes (34) jeweils zwei sich gegenüberliegende,
dreieckförmige Durchlaßöffnungen (42, 64)
vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörperabschnitt (40) auf den
Hohlstutzenabschnitt (36) aufgesetzt ist und Mittel (52, 54)
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vorgesehen sind, um Relativdrehungen zwischen dem Hohlkörperabschnitt
(40) und dem Hohlstutzenabschnitt (36) zu verhindern.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (52, 54) zum Verhindern von Relativdrehungen
durch wenigstens eine Nase (52) an dem Hohlkörperabschnitt
(40) oder dem Hohlstutzenabschnitt (36) und wenigstens eine entsprechende Aussparung (54) an dem Hohlstutzenabschnitt
(36) bzw. dem Hohlkörperabschnitt (40) gebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Grundelement (32) einen hohlen Zwischenabschnitt (38) aufweist, der sich von dem Hohlstutzenabschnitt
(36) ausgehend kegelförmig erweitert.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenelement (34) den Hohlkörperabschnitt
(40) des Grundelementes (32) übergreift und mit einem Griff (66) zur Bewegung des Gegenelementes (34)
versehen ist.
14. Abdeckhaube (14) für eine Kochgerätschaft (10), mit einem
Ringteil (16), das auf die Kochgerätschaft (10) aufsetzbar ist, und einem Haubenteil (18), das wenigstens eine in
dessen Scheitelbereich angeordnete Abluftöffnung (20)
aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Abluftöffnung (20) eine
Vorrichtung (30) zur Querschnittsveränderung der Abluftöffnung (20) vorgesehen ist.
15. Abdeckhaube nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (30) zur Querschnittsveränderung nach einem
der Ansprüche 1 bis 13.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29619843U DE29619843U1 (de) | 1996-11-15 | 1996-11-15 | Abdeckhaube mit Vorrichtung zur Querschnittsveränderung der Abluftöffnung |
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|---|---|---|---|
| DE29619843U DE29619843U1 (de) | 1996-11-15 | 1996-11-15 | Abdeckhaube mit Vorrichtung zur Querschnittsveränderung der Abluftöffnung |
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|---|---|
| DE29619843U1 true DE29619843U1 (de) | 1997-01-16 |
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| DE29619843U Expired - Lifetime DE29619843U1 (de) | 1996-11-15 | 1996-11-15 | Abdeckhaube mit Vorrichtung zur Querschnittsveränderung der Abluftöffnung |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998058578A1 (en) * | 1997-06-23 | 1998-12-30 | Mark Henderson | A lid for a cooking vessel |
| WO2007051875A1 (es) * | 2005-10-31 | 2007-05-10 | Vitrex, S.L. | Tapa para sartenes, cacerolas y similares |
-
1996
- 1996-11-15 DE DE29619843U patent/DE29619843U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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