DE29900635U1 - Spritzschutz - Google Patents
SpritzschutzInfo
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Description
RICHTER, WERDERMANN & GERBAULET
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS ■ PATENTANWÄLTE
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
DIPL.-ING. JOACHIM RICHTER ■ BERLIN
DIPL.-ING. HANNES GERBAULET ■ HAMBURG DIPL.-ING. FRANZ WERDERMANN - - 198
2O354 HAMBURG IO719 BERLIN
1S (OAO) 34 OO AS/34 OO 56 S? (O3O) 8 82 74
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IHR ZEICHEN YOUR RLE
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C 98513 III 6095
HAMBURG 18.01.1999
Titel:
Spritzschutz
Anmelder:
Dipl.-Ing.
Dr. Jan-Peter Compart
Am Stadtrand 88-90
DE-22047 Hamburg
Die Erfindung betrifft einen Spritzschutz für die Verwendung auf einem
Kochherd o. dgl..
Beim Kochen besteht stets die Gefahr, daß Fett, Öl o. dgl. aus den Topfen
oder Pfannen herausspritzt. Ebenso schlägt sich ständig der Wrasen an den Wandfliesen, die den Kochbereich umgeben, nieder. Um diese
Verunreinigungen zu vermeiden, sind diverse Vorrichtungen vorgeschlagen worden.
So offenbart die DE-U-79 32 683 Spritzschutzstäbe, die einendseitig über
einen Saugfuß verfügen. Die Spritzschutzstäbe werden um den betreffenden Bereich auf einer Herdoberfläche plaziert und mittels des Saugfußes
festgelegt. Anschließend wird ein Papiertuch um die Stäbe gespannt, so daß ein beliebig gestaltbarer Spritzschutz erhalten wird.
Ein weiterer Spritzschutz, der für Einbauherde und der auch als Kinderschutz
verwendet werden kann, wird in der DE-U-94 18 818.1 beschrieben. Dieser Spritzschutz besteht aus einem rechteckigen Blech o. dgl.,
das zweimal gekantet ist, so daß ein u-förmiger Spritzschutz entsteht, der mittels Zapfen, die in entsprechende Öffnungen in der den Herd umgebenden
Arbeitsplatte eingreifen, festgelegt wird. Je nach dem in welche Richtung die Öffnung des Spritzschutzes weist ist dieser als Kindersicherung
oder nur als Spritzschutz einsetzbar.
In der DE-U- 88 04 166.2 ist ein zweiteiliges flexibles Spritzschutzblech
beschrieben, das z. B. um eine Pfanne gelegt und auf dessen Rand aufgesetzt wird, wobei auf der Innenseite eine umlaufende Abdicht- oder Aufsatzrille
vorgesehen sein kann. Das flexible Spritzschutzblech bzw. dessen Teile werden dazu einendseitig reversibel über korrespondierende
Profilierungen miteinander verbunden. Durch die flexible Ausgestaltung können die anderen freien Enden um z. B. die Pfanne herum gebogen
werden und dann ebenfalls reversibel in verschiedenen Abstufungen miteinander verbunden werden, so daß der Spritzschutz an verschiedene
Topfgrößen problemlos angepaßt werden kann.
Ein Spritzschutz wird auch in der DE-U-91 00 906.5 offenbart. Dieser
Spritzschutz besteht horizontal aus drei beweglich miteinander verbundenen Segmenten, so daß der Spritzschutz um einen Topf herum angeordnet
werden kann. Um auch eine Anpassung an verschiedene Höhenverhältnisse zu ermöglichen, weist der Spritzschutz bzw. dessen Segmente in
vertikaler Richtung zwei Segmente auf, so daß sich zwei Reihen von je-
weils drei Segmenten ergeben, wobei die oberste Reihe nach Bedarf umgelegt
werden kann.
Bei den bekannten Spritzschutzvorrichtungen ist es jedoch nachteilig, daß
die Handhabung sehr umständlich ist und daß der jeweilige Spritzschutz beim Kochen behindert. Ansonsten ist die Ausgestaltung bei bestimmten
bekannten Spritzschutzvorrichtungen derart spezifisch auf einen Einsatzzweck oder -ort festgelegt, daß bei Abweichungen von den Vorgaben eine
entsprechende Verwendung nicht mehr möglich oder zumindest erschwert ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Spritzschutz zu schaffen, der in
einfacher Weise verwendet werden kann und an beliebige Gegebenheiten problemlos anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruch 1 gelöst.
Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, einen Spritzschutz zu schaffen,
der aus mindestens zwei flachen Segmenten besteht, die beweglich und reversibel miteinander verbunden sind und die jeweils eine im wesentlichen
rechteckige Grundform aufweisen.
Vorzugsweise weist der Spritzschutz drei Segmente auf, so daß ein Topf
oder eine Pfanne von drei Seiten umgeben werden kann. Auf diese Weise werden sicher Verunreinigungen von Wänden und anderem Kochgeschirr
verhindert.
Für größere Töpfe oder um das Kochgefäß noch weiter zu verdecken können auch Spritzschutze eingesetzt werden, die über mehr als drei
Segmente verfügen.
Um ein unbehindertes Hantieren an dem betreffenden Kochgefäß zu ermöglichen,
sind vorzugsweise die seitlichen Segmente zu der freien Seite
hin abfallend ausgestaltet, so daß man beim Hantieren nicht unbeabsichtigt
mit den Armen oder Händen gegen den Spritzschutz stößt. In welcher
Weise die abfallende Form der seitlichen Segmente erreicht wird ist unerheblich.
So kann die abfallende Oberkante vollkommen gerade sein, wobei diese mit an der freien Seite mit einer abgerundeten Ecke versehen
sein kann. Die Neigung der Oberkante kann auch so stark sein, daß die Oberkante durch die Diagonale des ursprünglichen Rechtecks ausgebildet
wird. Die abfallende Oberkante kann aber auch kreissegmentförmig oder
in ähnlicher Weise ausgestaltet sein.
Um die Handhabung zu erleichtern und auch eine Verletzungsgefahr zu
verringern, gibt es auch die Möglichkeit, daß die ein Teil oder auch alle Ecken aller Segmente abgerundet sind. Aus den gleichen Gründen können
alle oder auch nur ein Teil der Kanten der Segmente angefast sein.
Die einzelnen Segmente sind vorzugsweise über Blechscharniere, die direkt
aus dem einzelnen Segment ausgeformt sind, reversibel miteinander verbunden. Dazu sind die Blechscharniere aus einer Ausnehmung an dem
einem Segment und einer korrespondierenden Blechzunge, die in einer bestimmten Position der Segmente zueinander in die Ausnehmung eingeführt
wird, an dem anderen Segment gebildet. Zur Verbindung von zwei Segmenten sind vorzugsweise mindestens zwei Blechscharniere vorgesehen.
Bei der Wahl, welches der Segmente mit der Ausnehmung oder der Blechzunge versehen werden soll, ist darauf zu achten, daß möglichst
vielfältige Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Segmente bestehen, so daß z. B. der jeweils benötigte Spritzschutz aus zwei seitlichen Segmenten
und beliebig vielen anderen Segmenten aufgebaut werden kann.
Die einzelnen Segmente können zudem auch Ausschnitte aufweisen, um
an bestimmte Herdarten angepaßt zu sein oder um einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen.
•••J ··· ···'
• ·
So ist die Oberfläche von Gasherden mit Gittern versehen, die die Flamme
umgeben und auf die der Topf o. dgl. abgestellt wird. Durch diese Gitter ist kein sicherer Stand des Spritzschutzes möglich. Daher können an der
Unterkante bzw. den Unterkanten langgestreckte Ausschnitte vorgesehen sein, so daß an den Ecken Standfüße resultieren, die in die Zwischenräume
zwischen den Gittern gestellt werden können. Diese Ausführungsform ist trotz dieser Ausgestaltung natürlich auch für alle anderen
Herdarten geeignet.
Weiterhin können im Bereich der Oberkanten Ausschnitte vorhanden sein,
die offen oder in Form eines Loches gestaltet sind. Beim aufgestellten Spritzschutz kann dann in die Ausschnitte von jeweils zwei Segmente ein
Kochlöffel o. dgl. abgelegt werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform des Spritzschutzes ist dieser mit
einem aufsteckbaren Aufsatz versehen, der auf im Bereich des rückwärtigen Segments aufgesteckt wird, der des Spritzschutz zusätzlich stabilisiert
und, da er das Hochgefäß teilweise überragt, einen verbesserten Spritzschutz ermöglicht. Die Befestigung erfolgt durch - aus dem Material gestanzte
- Metallzungen. Bei entsprechende Ausgestaltung des Aufsatzes kann dieser zusätzlich als Ablage dienen. Dieser Aufsatz ist entweder
flach gekantet oder vorzugsweise gerundet, so daß Abgelegte Gegenstände nicht herunter rollen können.
Die Segmente des Spritzschutzes können zur Versteifung oder zur besseren
Anpassung an die runde Form der Töpfe mit einer oder mehrerer Sicken bzw. einer oder mehrerer leichter Kantungen versehen sein.
Der Spritzschutz bzw. dessen Segmente werden vorzugsweise aus Metall
gefertigt, wobei nicht korrodierende Metalle wie Aluminium und Edelstahl bevorzugt werden, es können aber auch Kunststoffe allein oder in Kombination
mit Metall verwendet werden, wobei die Kunststoffe hitzebeständig sind und ggf. durchsichtig sein können.
Ansonsten können die Segmente auch mit einer Antihaftbeschichtung versehen
sein, um die Reinigung zu erleichtern. Eine Alternative oder auch Ergänzung zu der Antihaftbeschichtung wäre eine Bespannung oder Beschichtung
mit einem saugfähigen Vlies, das auswaschbar ist.
Der erfindungsgemäße Spritzschutz läßt sich nicht nur im privaten Haushalt
sondern auch in der Gastronomie verwenden. Ebenso ist der Anwendungsbereich nicht nur auf das Kochen beschränkt. Der Spritzschutz kann
genauso Verwendung im Laborbereich u. dgl. finden, wo Schutzwände benötigt werden.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Spritzschutzes bestehen u. a. darin,
daß der Spritzschutz durch einfaches Aufstellen und positionieren sehr schnell einsetzbar ist. Weiterhin wird die Kochtätigkeit in keiner Weise eingeschränkt,
da die Kochgeräte frei zugänglich sind und auch neben dem Spritzschutz befindliche Geräte nutzbar sind. Der erfindungsgemäße
Spritzschutz kann vorteilhafterweise unabhängig von der Größe des jeweiligen Kochgefäßes verwendet werden, da es mit diesem in keiner
Weise verbunden oder auf dieses aufgesetzt wird. Zudem kann durch die freie Kombinierbarkeit der Segmente zu einem Spritzschutz jede beliebige
Größe realisiert werden. Die einzelnen Segmente des Spritzschutzes können problemlos in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden, da die einzelnen
Segmente eine Größe aufweisen, die das problemlos zuläßt. Auch eine Reinigung von Hand ist schnell möglich, da keine Ecken und Kanten
vorhanden sind, in denen der Schmutz sich festsetzen könnte.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1. in einer schaubildlichen Ansicht ein erfindungsgemäßer
Spritzschutz,
Fig. 2. a-c jeweils in einer Aufsicht verschiedene Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Spritzschutzes,
Fig. 3. a-f jeweils in einer Ansicht von vorn verschiedene Ausführungsformen
eines erfindungsgemäßen Spritzschutzes mit drei Segmenten,
Fig. 4. in einer Ansicht von vorn ein mittleres Segment eines erfindungsgemäßen
Spritzschutzes mit drei Segmenten,
Fig. 5. in einer Detailansicht ein Scharnier des mittleren Segments
gemäß Fig. 4,
Fig. 6. in einer Detailansicht von oben ein Scharnier des mittleren
Segments gemäß Fig. 4,
Fig. 7. in einer Ansicht von vorn ein seitliches Segment eines erfindungsgemäßen
Spritzschutzes,
Fig. 8. a-c jeweils in einer Ansicht von vorn ein erfindungsgemäßer
Spritzschutz mit drei Segmenten mit funktionellen Ausschnitten,
Fig. 9. in einer schematischen Aufsicht ein erfindungsgemäßer
Spritzschutz gemäß Fig. 8b, der ein Kochgefäß umgibt und auf dem ein Kochlöffel abgelegt ist,
Fig. 10. in einer schematischen Aufsicht ein erfindungsgemäßer Spritzschutz mit gekanteten Segmenten, der ein Kochgefäß
umgibt,
&Ggr;: !.QC:
Fig. 11. in einer Detailansicht von oben eines Segments eines erfindungsgemäßen
Spritzschutzes mit einer Sicke zur Versteifung,
Fig. 12. in einer Aufsicht ein erfindungsgemäßer Spritzschutz, der ein
Kochgefäß umgibt, mit einem Aufsatz,
Fig. 13. in einer Seitenansicht ein erfindungsgemäßer Spritzschutz
mit einem Aufsatz gemäß Fig. 12 und
Fig. 14. in einer Aufsicht ein erfindungsgemäßer Spritzschutz mit einem
Aufsatz nach einer weiteren Ausführungsform.
Der Spritzschutz 100 gemäß Fig. 1 besteht aus einem mittleren und zwei
seitlichen Segmenten 10; 11, 12, die beweglich und reversibel miteinander
verbunden sind. Die seitlichen Segmente 11, 12 sind zur selben Seite geklappt,
so daß ein Pfanne 13 vom Spritzschutz 100 nahezu vollständig an
drei Seiten verdeckt wird. Die Fig. 2a-c zeigen verschiedene Varianten des Spritzschutzes 100 hinsichtlich der Anzahl der Segmente, wobei aber
noch mehr Variationen erfindungsgemäß möglich sind. Der Spritzschutz 100 gemäß Fig. 2a entspricht dem Spritzschutz 100 gemäß Fig. 1, der mit
drei Segmenten 10; 11, 12 für die meistens Zwecke geeignet sein wird.
Ebenfalls universell einsetzbar ist die Ausführungsform des Spritzschutzes 100 mit zwei Segmenten 14, 15, wobei hier ein eingeschränkter Schutz
gegen Verunreinigungen gegeben ist, der jedoch in vielen Fällen ausreichend sein wird und wobei die Segmente 14, 15 den seitlichen Segmenten
11, 12 der dreisegmentigen Ausführungsform des Spritzschutzes entsprechen
können. Die in Fig. 2b gezeigte Ausführungsform des Spritzschutzes 100 besteht aus vier Segmenten 10, 10, 11, 12 und ist besonders
für eine größere bzw. langgestreckte Pfanne 16 gut geeignet, wobei gegenüber der dreisegmentigen Ausführungsform des Spritzschutzes 100
lediglich ein zweites mittleres Segment 10 verwendet wird. Die einzelnen Segmente 10, 11, 12, 14, 15 können, wie beispielhaft für den dreisegmen-
tigen Spritzschutz 100 in den Fig. 3a-f dargestellt, verschiedenartig ausgestaltet
sein. Ausgegangen wird von einer rechteckigen Grundform, die bei dem mittleren Segment 10 nahezu immer erhalten bleibt. Die seitlichen
Segmente 11, 12 sind dagegen mit einer vom mittleren Segment 10 aus
abfallenden Oberkante 17 ausgestaltet, so daß man beim Kochen möglichst wenig behindert wird. So kann die Oberkante 17 einfach in gerader
Linie (Fig.3a, d-f) abfallen, wobei im Extremfall statt eines Vierecks ein
Dreieck (Fig. 3f) resultiert, oder in verschiedener Weise gerundet sein (Fig. 3a und b), wobei hier auch das mittlere Segment einbezogen sein kann,
so daß der Spritzschutz 100 halbkreisförmig ist. Das mittlere Segment 10 kann zudem über abgerundete Ecken 18 (Fig. 3d und e) verfügen. Auch
die Ecken 19 der seitlichen Segmente 11, 12 können sämtlich (Fig. 3d) oder zum Teil (Fig. 3e) abgerundet sein. Die Segmente 10, 11, 12, 14, 15
sind mittels Blechscharnieren 20 miteinander beweglich verbunden (Fig. 4-7). So besitzt das mittlere Segment 10 entlang der Seiten 21, 22, die an
die seitlichen Segmente 11, 12 grenzen mit Abstand zueinander gerundete
Blechzungen 23, die aus dem mittleren Segment 10 herausgeformt sind. Diese Blechzungen 23 greifen in rechteckige Durchbrechungen 24,
die korrespondierend entlang der zum mittleren Segment 10 weisenden Seite 25 angeordnet sind, ein. Die gleichen Blechzungen können auch aus
jedem Seitenteil herausgeformt sein, wobei dann entsprechende Durchbrechungen im mittleren Segment ausgebildet sind. In einer bestimmten
Stellung von mittlerem Segment 10 und dem entsprechenden seitlichen Segment 11, 12 läßt sich die Blechzunge 23 in die Durchbrechung 24
einführen, so daß im Gebrauchszustand des Spritzschutzes 100 eine feste
Verbindung gegeben ist. Fig. 8a zeigt einen Spritzschutz 100 der an den Unterkanten 25, 26 des mittleren Segments 10 und der seitlichen Segmente
11, 12 langgestreckte Ausschnitte 27, 28 aufweist, so daß an den
Ecken 18, 19 Füße 29, 30 verbleiben. Ein Spritzschutz 100 mit halbkreisförmigen Ausschnitten 31, 32 an den Oberkanten 17, 33 der Segmente
10, 11, 12 ist in Fig. 8b und 9 dargestellt. In der Aufsicht gemäß
Fig. 9 ist ersichtlich, daß in aufgestelltem Zustand des Spritzschutzes 100
ein Kochlöffel 34 in zwei sich schräg gegenüber liegende Ausschnitte 31,
32 eingelegt werden kann. Die Segmente 10, 11, 12 des Spritzschutz 100
gemäß Fig. 8c weisen im Bereich der Oberkante 17, 33 kreisrunde Ausschnitte 35 auf, in die Gegenstände, wie Kochlöffel eingeschoben oder
angehängt werden können. Die Segmente 10, 11, 12 können zur Versteifung
bzw. zur besseren Anpassung an einen Kochtopf 36, wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt, mit vertikalen Kantungen 37 oder horizontalen Sicken
38 versehen sein. Außerdem kann vorgesehen sein, die Segmente 10,11,
12 mit Löchern zum Aufhängen der Segmente zu versehen. Der Spritzschutz 100 wird gemäß den Fig. 12-14 mit einem Aufsatz 39, 40 stabilisiert,
der von oben auf die seitlichen Segmente 11, 12 aufgesteckt wird. Dazu sind aus dem Aufsatz 39, 40 Zungen 41 herausgestanzt, mittels dieser
der Aufsatz 39, 40 auf den Segmenten 11, 12 aufgestellt wird. Der Aufsatz 40 nach Fig. 14 besteht aus einem rechteckigen Blech 42, das
schräg zur offenen Seite 43 des Spritzschutzes 100 nach oben weist und
die Wirkung des Spritzschutzes 100 verstärkt. Bei der Ausführungsform des Aufsatzes 39 nach Fig. 13 ist das Blech 44 gewölbt ausgeformt, so
daß eine Schale entsteht in der Kochutensilien abgelegt werden können. Das Blech 44 kann auch V-förmig gekantet sein.
Spritzschutz 100
mittleres Segment 10
seitliches Segment 11,12
Pfanne 13
Segment 14,
Pfanne 16
Oberkante 17
Ecke des mittleren Segments 18
Ecke des seitlichen Segments 19
Blechscharnier 20
Blechzunge 23
Durchbrechung 24
Unterkante 25,26
Ausschnitt 27,28
Fuß 29,30
halbkreisförmiger Ausschnitt 31,32
Oberkante 33
Kochlöffel 34
kreisrunde Ausschnitte 35
Kochtopf 36
Kantung 37
Sicke 38
Aufsatz 39,40
Zunge 41
Blech 42
offene Seite 43
Blech 44
Claims (26)
1. Spritzschutz (100) für die Verwendung auf einem Kochherd o. dgl.,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spritzschutz (100) aus mindestens zwei flachen Segmenten (10, 11, 12, 14, 15) besteht, die beweglich
und reversibel miteinander verbunden sind.
2. Spritzschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spritzschutz (100) drei oder vier Segmente (10, 11, 12) aufweist,
wobei seitliche Segmente (11, 12) und mittlere Segmente (10) gegeben
sind.
3. Spritzschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) eine im wesentlichen rechteckige
Grundform aufweisen.
4. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberkante (17) der seitlichen Segmente (11, 12) zur freien Seite hin abfallend ausgestaltet ist.
5. Spritzschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die abfallende Oberkante (17) in gerader Linie abfällt.
6. Spritzschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberkante (17) kreissegmentförmig oder in ähnlicher Weise gerundet abfällt.
7. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberkanten (17, 33) des mittleren und der seitlichen Segmente (10, 11, 12) insgesamt halbkreisförmig ausgebildet
sind.
8. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß alle oder ein Teil der Ecken (19) der seitlichen Segmente (11, 12) abgerundet sind.
9. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß alle oder ein Teil der Ecken (18) des mittleren Segments (10) abgerundet sind.
10. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß alle oder ein Teil der Kanten der Segmente (10, 11, 12,
14, 15) angefast sind.
11. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Unterkante (25, 26) der Segmente (10, 11, 12,
14, 15) Ausschnitte (27, 28) derart angeordnet sind, daß an den Ecken
(18, 19) Füße (29, 30) ausgebildet sind.
12. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberkante (17, 33) der Segmente (10, 11, 12,
14, 15) Ausschnitte (31, 32) angeordnet sind, die zur Oberkante (17, 33) hin offen sind.
13. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich eine Kante (17, 33) der Segmente (10, 11,
12, 14, 15) kreisförmige Ausschnitte 35 angeordnet sind.
14. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) mittels Blechscharnieren (20) verbunden sind, wobei dazu an einem Segment (10, 11,
12, 14, 15) eine abgerundete Blechzunge (23) ausgebildet ist und an
dem benachbarten Segment (10, 11, 12, 14, 15) korrespondierend
eine Durchbrechung (24), in die die Blechzunge (23) eingeführt ist, oder an jedem der benachbarten Segmente (10, 11, 12, 14, 15) ab-
wechselnd jeweils Blechzungen (23) und Durchbrechungen (24) angeordnet
sind, vorgesehen sind.
15. Spritzschutz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Verbinden von zwei Segmente (10, 11, 12, 14, 15) mindestens zwei Blechscharniere (20) vorgesehen sind.
16. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) jeweils mit mindestens
einer vertikalen Sicke (38) versehen sind.
17. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) jeweils mit mindestens einer vertikalen oder horizontalen Kantung (37) versehen sind.
18. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spritzschutz (100) über einen auf die Oberkante (17, 33) der Segmente (10, 11, 12, 14, 15) aufsteckbaren Aufsatz
(39, 40) verfügt.
19. Spritzschutz nach einem 18, dadurch gekennzeichnet, daß, der Aufsatz
(39,40) aus einem rechteckigen Blech (42, 44) besteht, das zur offenen Seite (43) des Spritzschutzes (100) weisend und ggf. gewölbt
oder gekantet ausgestaltet ist.
20. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) mit einem waschbaren Vlies bespannt oder beschichtet sind.
21. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) mit einer Antihaftbeschichtung
versehen sind.
22. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) aus Metall sind.
23. Spritzschutz nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
Segmente (10, 11, 12, 14, 15) aus Aluminium oder Edelstahl sind.
24. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) aus hitzebeständigem
Kunststoff sind.
25. Spritzschutz nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kunststoff durchsichtig ist.
26. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (10, 11, 12, 14, 15) aus Metall und Kunststoff sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900635U DE29900635U1 (de) | 1999-01-18 | 1999-01-18 | Spritzschutz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900635U DE29900635U1 (de) | 1999-01-18 | 1999-01-18 | Spritzschutz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29900635U1 true DE29900635U1 (de) | 1999-04-01 |
Family
ID=8068031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29900635U Expired - Lifetime DE29900635U1 (de) | 1999-01-18 | 1999-01-18 | Spritzschutz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29900635U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20306993U1 (de) | 2003-05-05 | 2003-08-14 | Schön, Irene, 41469 Neuss | Bratfett-Spritzschutzeinrichtung |
| DE102007045302A1 (de) | 2007-09-21 | 2009-04-02 | Dämmig, Klaus | Halterung für Spritzschutz |
| DE202014002887U1 (de) * | 2014-04-02 | 2015-01-09 | Frank Imhof | Ein Frontspritzschutz für Küchenkochfelder mit Buchstütze |
| DE102015006998A1 (de) * | 2015-06-01 | 2016-12-01 | Stephan Mollnau | Vorrichtung zur Verhinderung des Verspritzens von Flüßigkeiten aus Küchengefäßen z.B. Bratpfanneen |
-
1999
- 1999-01-18 DE DE29900635U patent/DE29900635U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20306993U1 (de) | 2003-05-05 | 2003-08-14 | Schön, Irene, 41469 Neuss | Bratfett-Spritzschutzeinrichtung |
| DE102007045302A1 (de) | 2007-09-21 | 2009-04-02 | Dämmig, Klaus | Halterung für Spritzschutz |
| DE202014002887U1 (de) * | 2014-04-02 | 2015-01-09 | Frank Imhof | Ein Frontspritzschutz für Küchenkochfelder mit Buchstütze |
| DE102015006998A1 (de) * | 2015-06-01 | 2016-12-01 | Stephan Mollnau | Vorrichtung zur Verhinderung des Verspritzens von Flüßigkeiten aus Küchengefäßen z.B. Bratpfanneen |
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