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DE296171C - - Google Patents

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Publication number
DE296171C
DE296171C DENDAT296171D DE296171DA DE296171C DE 296171 C DE296171 C DE 296171C DE NDAT296171 D DENDAT296171 D DE NDAT296171D DE 296171D A DE296171D A DE 296171DA DE 296171 C DE296171 C DE 296171C
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DE
Germany
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fabric
rods
protective wall
tent
loops
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Active
Application number
DENDAT296171D
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English (en)
Publication of DE296171C publication Critical patent/DE296171C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/006Tents used as toys
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/003Bathing or beach cabins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33 fL GRUPPE
in OHLIGS.
Schutzwand. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schutzwand, welche namentlich für militärische Zwecke bestimmt ist und im Felde zum Schütze gegen Witterungseinflüsse und auch gegen unbefugte Beobachter dienen soll, selbstredend aber auch in vielen anderen Fällen beim Aufenthalt im Freien, z. B. von Jägern, Touristen usw., mit Vorteil benutzt werden kann.
Diese neue Schutzwand besteht aus einer gegebenenfalls aus mehreren Teilen zusammengesetzten Stoffbahn von geeigneter Höhe und Länge, auf welcher in passenden Abständen in der Höhenrichtung verlaufende, von
1S aufgesetzten Stoffstücken gebildete Schlaufen angeordnet sind zum Durchstecken von in das Erdreich einzutreibenden Haltestäben, während am oberen Rand dieser Stoffbahn über den Schlaufen Haken angebracht sind zum Einhängen in das obere Ende der Haltestäbe, so daß bei Feststellung der letzteren im Erdboden die Stoffbahn in aufgerichteter Lage und einer der Aufstellung der Haltestäbe entsprechenden Anordnung sicher gehalten ist.
Diese neue Schutzwand gewährt die mannigfaltigsten Anwendungsmöglichkeiten, wie dies an Hand der beiliegenden Zeichnung in nachstehendem geschildert ist.
Die Fig. ι zeigt die Schutzwand in aufrecht aufgestelltem Zustande in Ansicht, und Fig. 2 im Schnitt. Dabei ist a die Stoffbahn, welche eine dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechende Höhe und Breite besitzt und zur Erzielung der nötigen Größenverhältnisse aus mehreren aneinandergenähten Stücken zusammengesetzt sein kann. In passenden Abständen sind auf dieser Stoffbahn a die Schlaufen b befestigt, welche von mit den Rändern aufgenähten Stoffstreifen gebildet sind und nach unten und oben offene KanäPe bilden. Über diesen Schlaufen b ist an der Stoffbahn am oberen Rand je ein Haken c angebracht, d sind die Haltestäbe, welche zweckmäßig aus nahtlosen Röhren gebildet und am unteren Ende so geformt sind, daß ein bequemes Eintreiben in den Erdboden möglich ist.
Zum Aufstellen der Schutzwand werden die Haltestäbe d in die Schlaufen b eingeschoben und dann die Haken c in das obere Ende der Haltestäbe d eingehängt, worauf diese in den Erdboden eingetrieben werden. Es hängt dann die Stoffbahn in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise an den Haltestäben und bildet dann einen Schutz für den hinter ihr Stehenden. Die Aufstellung kann dabei, da die Stoffbahn nachgiebig ist, in jeder beliebigen Grundrißform erfolgen. Nach Fig. 1 und 2 stehen die Haltestäbe in einer Linie, und es bildet demzufolge die Schutzwand eine einfache gerade Fläche. Es können selbstredend aber die Haltestäbe auch in jeder anderen Linie, z. B. in einer gebrochenen, aufgestellt werden, und es erhält dann die Schutzwand eine entsprechende Grundrißform. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei solcher Aufstellungsformen. Es sind aber noch viele weitere möglich, zumal die durch die Anordnung der

Claims (2)

Schlaufen b und Haken c gebildete Teilung der Stoffbahn eine ganz andere sein kann, als in dem durch die Fig. ι bis 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel. Die Wand kann aus mehr oder weniger solchen Teilen bestehen. Wie die Fig. 5 zeigt, kann die neue Schutzwand auch zum Abdecken von Schützengräben u. dgl. dienen, um so die betreffenden 10. Mannschaften vor Regen, Schnee usw. zu schützen. In diesem Falle wird die Schutzwand so über den Graben gelegt, daß die in den Schlaufen b befindlichen Haltestäbe d quer über den Graben liegen und so der Stoffbahn α als Träger dienen. Die Stäbe d werden dabei zweckmäßig so angeordnet, daß sie mit beiden Enden über die Stoffbahn herausragen und so die Schutzwand durch zweischenklige Klammern e, welche die Stabenden umgreifend in das Erdreich getrieben werden, in ihrer Lage gesichert werden kann. Diese Klammern sind vorteilhaft mit einem Auge / versehen, um sie bequem aus dem Erdboden herausziehen zu können. Die Fig. 6 und 7 zeigen endlich noch, daß . die neue Schutzwand auch zur Bildung eines Zeltes Verwendung finden kann. Nach Fig. 6 bestellt die Schutzwand aus sechs Feldern, wie in Fig. 1 angenommen, und enthält somit sieben Schlaufen für Haltestäbe. Bei dem gebildeten Zelt liegt ein Stab im First des Zeltdaches, während die in den Enden der Stoffbahn befindlichen Stäbe auf dem Erdboden aufliegen. Zwei weitere Stäbe b dienen als Stützen für den im First befindlichen, so daß dadurch die Stoffbahn in der Form des Zeltdaches gehalten ist. Diese als Stützen dienenden Stäbe sind dabei vorteilhaft am oberen Ende gabelförmig ausgebildet zur Erzielung eines sicheren Halters für den auf ihnen ruhenden Stab. Zur Sicherung der Ränder der Stoffbahn in der gewollten Lage auf dem Erdboden können wieder Klammern e dienen, welche über die in diesen Stoffrändern befindliehen Stäbe gesteckt werden, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist. Gegebenenfalls können aber diese Klammern hierbei auch durch Ösen g gesteckt werden, welche in den Ecken der Stoffbahn angebracht sind. Diese Ösenanordnung ist in Fig. 1 der Zeichnung angedeutet. Wie die Fig. 7 noch zeigt, kann die Aufstellung eines Zeltes, anstatt mit zweiseitigem Dach, auch mit einseitigem Dach, also in Pultform erfolgen, wobei die Zahl der FeI-der auf der Stoffbahn eine ganz verschiedene sein kann. Nach Fig. 7 ist beispielsweise die Stoffbahn α.in vier solche Felder geteilt, wobei drei Felder die eigentliche, schräg liegende Dachfläche bilden, während das vierte an den Stützstäben gerade herabj hängt. Selbstverständlich kann aber auch die j Anordnung eine andere sein. Beispielsweise kann auch die ganze Stoffbahn zur Bildung der schrägen Dachfläche benutzt werden. Hängt ein "Teil der Stoffbahn gerade an den Stützstäben herab, so kann er an letzteren mit Hilfe von Schnüren, die durch die ös'en g ge- ! zogen werden, befestigt werden. [ Wie aus diesen Ausführungen ersichtlich, j gestattet diese neue Schutzwand, trotz ihrer einfachen Einrichtung, die mannigfaltigsten Verwendungen. Dabei ist sie in einfachster und bequemster Weise zu transportieren, da hierfür die Stoffbahn mit den darin enthaltenen Haltestäben zusammengerollt werden kann und dann das Ganze nur einen sehr geringen Raum beansprucht. Ρλ τ ε ν τ - A N s ρ R ü c η ε:
1. Schutzwand, gekennzeichnet durch eine gegebenenfalls aus mehreren Stücken zusammengesetzte Stoffbahn (a), welche in passenden Abständen mit parallelen, oben und unten offenen Schlaufen (b) zum Durchstecken von Haltestäben (d) versehen ist, während am oberen Rand der Stoffbahn (α) über diesen Schlaufen (b) Haken (c) zum Einhängen in die oberen Enden der Haltestäbe (d) angebracht sind, go so daß nach Eintreiben der letzteren in den Erdboden die Stoffbahn an den Stäben in einer der Aufstellung der Stäbe entsprechenden Grundrißform in aufrechter Stellung hängt.
2. Schutzwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder auch nur einzelne der Haltestäbe (d) am oberen Ende gabelförmig ausgebildet oder mit anderen geeigneten Mitteln versehen sind, die die Bildung eines Zeltgerüstes aus den Stäben der Schutzwand und damit die Aufstellung der letzteren als Zelt ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE296171C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158220B (de) * 1961-07-13 1963-11-28 I B Thomas Neuheiten Fuer Heim Befestigungsmittel fuer Schutzplanenwaende und aus solchen zusammengesetzte Zelte
EP0718014A3 (de) * 1994-12-23 1996-12-04 Hartmut Eichinger Spielhütte oder -wand

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158220B (de) * 1961-07-13 1963-11-28 I B Thomas Neuheiten Fuer Heim Befestigungsmittel fuer Schutzplanenwaende und aus solchen zusammengesetzte Zelte
EP0718014A3 (de) * 1994-12-23 1996-12-04 Hartmut Eichinger Spielhütte oder -wand

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