DE29617181U1 - Mittel zur Herstellung von biologisch vorteilhaftem bis naturnahem Aquarien- und Gartenteichwasser - Google Patents
Mittel zur Herstellung von biologisch vorteilhaftem bis naturnahem Aquarien- und GartenteichwasserInfo
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Description
PD-6228
TETRA WERKE Herrenteich 78 49324 Meile
Mittel zur Herstellung von biologisch vorteilhaftem bis naturnahem Aquarien- und Gartenteichwasser
Beschreibung
Die Erfindung betrifft Mittel zur Herstellung von biologisch vorteilhaftem bis naturnahem Hälterungswasser,
insbesondere von Aquarien- und Gartenteichwasser, auch aus biologisch ungünstigem bis schädlichem Ausgangswasser.
In der Aquaristik bzw. der Haltung von Wassertieren hat es
sich seit ca. 30 Jahren eingebürgert, das Hälterungswasser regelmäßig durch frisches Wasser teilweise oder komplett
auszutauschen und dadurch die Belastung des Hälterungswassers in Relation zur Wasserwechselrate zu reduzieren.
Von den möglichen Frischwasserquellen, wie z. B. Brunnenwasser, Regenwasser, Leitungswasser hat das
Leitungs- oder Trinkwasser aufgrund seiner überragenden Reinheit mit Abstand die größte Bedeutung gewonnen.
Bei der Verwendung von Leitungs- bzw. Trinkwasser als Frischwasser für Aquarien treten jedoch Probleme auf, da
Leitungs- bzw. Trinkwasser im Hinblick auf seine Verwendung als Lebensmittel für den Menschen in den
örtlichen Wasserwerken besonders aufbereitet wird.
Aufgrund dieser durch die Trinkwasserverordnung geregelten besonderen Eigenschaften unterscheidet sich Trinkwasser in
folgenden Aspekten erheblich von natürlichen, bioaktiven Wässern:
- Es ist nahezu keimfrei,
- es enthält keine oder nur in vernachlässigbarem Ausmaß organische Stoffe,
- es enthält unkomplexierte Schwermetalle, die zwar für
den Menschen völlig unschädlich sind, sich auf Wasserorganismen aber hochtoxisch auswirken können,
- es ist häufig mit desinfizierenden, entkeimenden
Verbindungen, z. B. Chlor oder anderen Aktivchlorverbindungen versetzt, um den hygienischen
Charakter des Trinkwassers bis zum Endverbraucher zu gewährleisten.
- Das Ca : Mg -Verhältnis ist häufig viel zu hoch, oft fehlt Mg2+ gänzlich.
- In Inlandgebieten ist der Jod-Gehalt äußerst niedrig.
- der Redox-Charakter liegt, schon durch die Anwesenheit
von Chlor und Aktivchlorverbindungen bedingt, im stark oxidierenden Bereich.
- Es wirkt - aufgrund der oben geschilderten Eigenschaften, insbesondere wegen des Fehlens organischer
Verbindungen - sehr aggressiv auf die empfindlichen Schleimhäute von Fischen und anderen Wasserorganismen.
Aus all den beschriebenen Eigenschaften des Leitungs- oder Trinkwassers folgt, daß es aufgrund seiner Reinheit zwar
als sehr geeignet erscheint, belastete Hälterungswässer durch Wasserwechsel zu verbessern, aber dieser zunächst
sehr positive Aspekt durch die Reihe der oben be-
schriebenen Negativfaktoren zunichte gemacht wird oder sogar ins Gegenteil verkehrt wird.
Aus DE 22 21 545 ist bekannt, daß sich wichtige aquaristische Probleme des Leitungs- oder Trinkwassers mit
funktionalen synthetischen Zusätzen verkleinern oder lösen lassen.
Die Problematik von Chlor bzw. Aktivchlorverbindungen läßt sich mittels Reduktion durch Natriumthiosulfat
lösen.
- Schwermetalle können durch Komplexierung mit synthetischen
Komplexbildnern wie EDTA (Ethylendiamintetracetat) entfernt werden.
Aggressives Verhalten des Leitungswassers kann durch Zusatz von Polyvinylpyrrolidonen gemildert werden.
- Als Anti-Streß-Komponente hat sich der Zusatz von
Vitamin B1 bewährt.
Die akuten Negativaspekte des Leitungs- oder Trinkwassers werden durch diese vorgeschlagenen Mittel zwar behandelt,
gemildert oder eliminiert, jedoch bringen diese Maßnahmen neue, unnatürliche Stoffe in das naturnahe Hälterungssystem,
deren Auswirkungen auf biologische Prozesse nicht genau bekannt sind.
Auch die biologische Abbaubarkeit dieser synthetischen Komponenten ist in der Regel aufgrund ihrer xenobiotischen
(biologisch fremden) Natur verzögert oder nicht gegeben.
Von EDTA und analogen Verbindungen lind von Polyvinylpyrrolidonen
ist bekannt, daß sie nicht oder nur sehr langsam abgebaut werden. Bei der Verwendung von Thiosulfat
als Antichlor-Reagenz entstehen in Abhängigkeit der Stöchiometrie weitere Polysulfanpolysulfonsäuren, z. B.
Tetrathionat, S4O6 2", und andere Reaktionsprodukte, deren
biologische Wirkung ebenfalls nicht bekannt ist. Zumindest
*·
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stellen Thiosulfat und seine komplizierten Folgeprodukte biologisch fremde, potentiell schädliche Substanzen dar.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die in DE 22 21 545 beschriebenen Problemlösungen zwar chemisch
gesehen einwandfrei funktionieren werden, aber ihre biologischen Auswirkungen auf das Kleinökosystem Aquarium
oder andere Hälterungssysteme nicht bekannt und daher zunächst als höchstens neutral einzustufen sind.
Mit der vorliegenden Erfindung wird erreicht, daß alle oben beschriebenen Probleme, die bei der Verwendung von
Leitungs- oder Trinkwasser zum Wasserwechsel in biologischen Halterungssystemen auftreten, reduziert oder
beseitigt werden, ohne daß es zur Einbringung von biologisch bzw. ökologisch fremden Stoffen in das
Hälterungssystem, z. B. Aquarien kommt.
Überraschenderweise lassen sich alle Probleme bei frischem Leitungs- oder Trinkwasser lösen, indem nicht die oben
beschriebenen synthetischen Verbindungen eingesetzt werden, sondern ausschließlich Stoffe oder Verbindungen,
die natürlich vorkommen bzw. in natürlichen Systemen von Organismen (pflanzlichen und tierischen Organismen,
Mikroorganismen) produziert werden.
Diese Stoffe finden sich zum Teil als Stoffwechselprodukte
in natürlichen Wässern in Steady-State-Konzentrationen als Resultat biologischer Produktions- und Abbauprozesse.
Werden die in dieser Erfindung beschriebenen natürlich vorkommenden Stoffe eingesetzt, um die negativen Aspekte,
die mit frischem Leitungswasser verbunden sind, zu eliminieren, so werden alle gewünschten Positiveffekte
eines Wasserwechsels beim Zusatz von frischem Leitungswasser zum Hälterungssystem erreicht, und damit
die möglichen schädigenden Faktoren eliminiert, die mit einem Wasserwechsel verbunden sind.
Nach der chemischen Reaktion der zugesetzten natürlichen Additive im Frischwasser liegen als unverbrauchte Stoffe
und Folgeprodukte nur noch Verbindungen vor, die ohne Probleme biologisch abbaubar sind.
Zusätzlich zu ihrer Schadfaktorreduktion entfalten die zugesetzten natürlichen Verbindungen selbst oder ihre
Reaktions- bzw. Abbauprodukte weitere positive Effekte in dem Ökosystem, z. B. dem Aquarium.
Die hier als erfindungsgemäße Lösung präsentierte Variante der Aufbereitung von biologisch-ökologisch ungünstigem
Leitungs- oder Trinkwasser ist neuartig und in der Summe ihrer positiven Wirkungen auch für den Fachmann
überraschend. Es ist damit erstmals möglich, steriles, aggressives Leitungs- oder Trinkwasser in naturnahes
biologisch freundliches Hälterungswasser mit natürlichen Wirkstoffen zu verwandeln und parallel dazu weitere
förderliche Faktoren einzubringen bzw. auf biologischem Wege entstehen zu lassen.
Im folgenden werden anhand der Frischwasser-Problemfaktoren für Hälterungssysterne, z. B. Aquarien, die
erfindungsgemäßen Problemlösungen beschrieben:
Natürliche Reduktionsmittel für Chlor und andere Aktivchlorverbindungen
:
Zu diesem Zweck sind alle natürlichen Stoffe einsetzbar, die selbst nicht toxisch, biologisch abbaubar sind und
gegenüber Chlor und anderen Aktivchlorverbindungen, z. B. Chloramin, Chlordioxid u. a. reduzierende Wirkung
entfalten. Beispiele hierfür sind:
Reduzierende Carbonsäuren und deren Salze, z. B. Ameisensäure, Oxalsäure,
reduzierende natürliche Verbindungen mit Aldehydgruppen, z. B. Aldosen, Uronsäuren, wie z. B.
Erythrose, Threose, Arabinose, Glucose, Mannose,
Galaktose, Glucuronsäure, Mannuronsäure,
Galakturonsäure,
- Verbindungen, die Thioäther und Thiohydroxy-Gruppen enthalten, z. B. Methionin, Cystein, Glutathion,
D-Penicillamin,
diverse natürliche Reduktionsmittel wie Ascorbinsäure, Gerbsäuren, Tannine.
Die Anwendungskonzentration orientieren sich stöchiometrisch
an den zu erwartenden Konzentrationen der Oxidationsmittel (Chlor und Aktivchlorverbindungen) und
liegen im Bereich 0,1 - 100 mg/1, vorzugsweise 0,5 20 mg/1.
Zur Verringerung der Schwermetalltoxizität einsetzbare
natürliche Komplexbildner erreichen zwar meist nicht die extrem hohen Komplexbildungskonstanten der synthetischen
Komplexbildner, wie EDTA, DTPA u.a., führen jedoch ebenfalls zu einer erheblichen Senkung bis Eliminierung
der Schwermetalltoxizität, insbesondere auch dadurch, daß sie aufgrund ihrer hohen Bioverträglichkeit in großem
stöchiometrischem Überschuß eingesetzt werden können. Durch Bildung von 2:1- und 3 : 1 -Komplexen (mit sogar
noch höheren Verhältnissen) (im Gegensatz zu den 1:1-Komplexen der synthetischen Komplexbildner) werden
ebenfalls ausreichend hohe Maskierungseffekte der toxischen Metalle und damit eine effektive Entgiftung
gegenüber den Wasserorganismen erreicht.
Ein weiterer Vorteil der natürlichen Komplexbildner besteht in der guten biologischen Abbaubarkeit der Liganden.
Während des Abbaus kommt es zwangsläufg zu einer Inkorporierung und Immobilisierung der toxischen
Zentralmetallionen in den abbauenden Mikoorganismen und dadurch zu einer Beseitigung der im Wasser gelösten
toxischen Metalle.
Dies steht in positivem Gegensatz zu der Entgiftung mit EDTA und analogen Verbindungen, deren Metallkomplexe
biologisch nur sehr langsam abgebaut werden und daher im Wasser in gelöster Form lange vorhanden sind.
Beispiele natürlicher Komplexbildner sind:
- Organische Carbonsäuren und deren Salze mit 2- und mehrzähnigen Ligandeneigenschaften wie Oxalsäure,
Weinsäure, Citronensäure, Mono- und Dicarbonsäuren von Triosen, Tetrosen, Pentosen, Hexosen, wie z. B.
Gluconsäure, Mannonsäure-, D-Zuckersäure,
Mannozuckersäure, Schleimsäure.
Polymere mit Carboxylgruppen, z. B. Alginsäure und Alginate, Polyglucuronsäure (Hemicellulose), Gummi
Arabicum, Ghatti Gummi, Tragacanth Gummi, Pektine, Xanthan.
Die Molgewichte der natürlichen Biopolymere liegen in den folgenden Bereichen:
Alginsäure, Alginate 100000 - 500000 D
Polyglucuronsäure 50000 - 500000 D
Gummi Arabicum 250000 - 1000000 D
Ghatti Gummi 100000 - 1000000 D
Tragacanth Gummi bis 800000 D
Pektine 50000 - 180000 D
Xanthan 100000 - 1000000 D
Aminosäuren, wie z. B. Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tyrosin, Prolin,
Hydroxyprolin, Tryptophan, insbesondere Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Asparaginsäure,
Aspartinsäure, Glutaminsäure, Arginin, Lysin, Histidin,
Ornithin.
natürliche Komplexbildner wie L-Dopa, D-Penicillamin.
natürliche vorkommende Phenolcarbonsäuren (Hydroxybenzoesäure- und Hydroxyzimtsäurederivate, wie
z.B. Gallussäure, Gallotannine, Chlorogensäuren,
Kaffeesäure, Chinasäure).
natürliche Huminsäuren und Fulvinsäuren, gewonnen aus Humusstoffen im Boden, aus Torf, aus Gewässern, sowie
Gerbsäuren, Tannine.
natürlich vorkommende Porphyrinsysteme bzw. Porphyrinfarbstoffe
wie Chlorophylle (Mg2+-Komplexe), die auch
verseift und entmetallisiert ohne Zentralmetall einsetzbar sind.
- Gallenfarbstoffe, wie Bilirubin.
natürliche Peptide und Proteine, z.B. Glutathion, Casein, Albumin, Lactalbumin.
Die Anwendungskonzentrationen der natürlichen Komplexbildner orientieren sich an den zu erwartenden oder
vorherrschenden Schwermetallkonzentrationen im Trinkwasser
und liegen im Bereich 0,1 - 100 mg/1, vorzugsweise bei 1-20 mg/1.
Natürliche Hydro-/Biokolloide zum Senken der Aggressivität von Leitungswasser und zum Schutz der Schleimhäute von
Wasserorganismen.
Anstelle der synthetischen Hydrokolloide PVP und Cellulosederivate lassen sich sehr gut Hydrokolloide
einsetzen, die von Pflanzen, Algen, Mikroorganismen gebildet werden.
- Pflanzliche Hydrokolloide, wie z. B. Guar Gummi, Gummi Arabicum, Ghatti Gummi, Karaya Gummi, Tragacanth Gummi,
Carob Gummi, Pektine, Dextrine, Tamarind Gummi.
Die Molgewichte der pflanzlichen Hydrokolloide liegen in den folgenden Bereichen:
Guar Gummi 100000 - 1000000 D
Gummi Arabicum 100000 - 1000000 D
Ghatti Gummi 100000 - 1000000 D
Karaya Gummi 100000 - 1000000 D
Tragacanth Gummi 100000 - 1000000 D
Carob Gummi 100000 - 1000000 D
Pektine 100000 - 1000000 D
Tamarind Gummi 50000 - 120000 D
Dextrine 50000 - 500000 D
von Algen produzierte Hydrokolloide, wie z. B. Alginsäure, Alginate, Carrageenan, Fureelleran, Agar
Agar, Danish Agar.
Die Molgewichte der von Algen produzierten Hydrokolloide liegen in folgenden Bereichen:
Alginsäure, Alginate 100000 - 500000 D Carrageenan 50000 - 500000 D
Furcelleran 50000 - 500000 D
Agar Agar 50000 - 500000 D
Danish Agar 50000 - 500000 D
von Mikroorganismen produzierte Kolloide, wie z.B. Xanthan Gummi, Scleroglucan, Curdlan (Succinoglucan),
Pullulan.
Die Molgewichte der von Mikroorganismen produzierten Biokolloide liegen in folgenden Bereichen:
Xanthan Gummi lOOOOO - 1000000 D
Scleroglucan 50000 - 500000 D
Curdlan (Succinoglucan) 50000 - 500000 D Pullulan 50000 - 500000 D
Die Anwendungskonzentrationen der Biokolloide erreichen 0,1 - 100 mg/1, vorzugsweise 1-20 mg/1.
Weiterhin verwendbare zellschützende, bakterienfördernde und ökologisch vorteilhafte Verbindungen:
Neben den bereits oben definierten und aufgeführten Substanzen, die zusätzlich zu ihrer funktionalen
Aufgabenrolle aufgrund ihrer leichten biologischen Abbaubarkeit auch die bioaktiven Mikroorganismen fördern,
existieren eine Reihe natürlicher Verbindungen, die sich als allgemein zeilschützend, z. B. gegen chemische bzw.
osmotische Milieuschwankungen erwiesen haben.
Ein Zusatz solcher Stoffe zu einem Trinkwasser-Konditionierungsprodukt
entfaltet gerade bei dem durch Wasserwechsel verursachten Streß zell- und organismusschützende
Funktionen.
Die folgenden Verbindungen sind für diese Zwecke einsetzbar:
Kohlenhydrate, z. B. die Disaccharide Saccharose, Lactose, Maltose, Sucrose, Trehalose sowie
Polysaccharide wie Pektine, Hemicellulosen, Dextrine, Xylane.
Die Molgewichte der Biopolymere liegen in folgenden Bereichen:
Pektine (Hemicellulosen) 50000 - 180000 D Dextrine 50000 - 500000 D
Xylane 50000 - 500000 D
monomere Zucker, z. B. Glucose, Fructose, Mannose, Galaktose, Ribose, Arabinose, Erythrose, Threose.
Zuckeralkohole, z. B. Glycerin, Sorbit, Erythrit,
Mannit, Inosit.
- Aminosäuren wie oben unter Komplexbildnern aufgeführt.
natürliche Betaine, wie z. B . Betain (Trimethylglycin).
Die Anwendungskonzentrationen liegen bei 0,1 - 100 mg/1,
bevorzugt 5-20 mg/1.
Korrekturadditive zur Annäherung der chemischen Eigenschaften von Leitungs- und Trinkwasser, Brunnenwasser
und Regenwasser an die Gegebenheiten natürlicher Gewässer sind ebenfalls in der erfindungsgemäßen Zubereitung
einsetzbar. Hier kommt vor allem der Zusatz von Mg2+- Salzen in Betracht.
Der Mangel an Mg2+-Salzen oder sogar deren Abwesenheit in
den eingesetzten Frischwässern bzw. das in der Regel vorherrschende zu hohe Ca : Mg -Verhältnis kann durch
Zusatz von Mg-Salzen korrigiert werden. Dabei ist es von Vorteil, zumindest zum Teil Mg-Salze der patentgemäß
eingesetzten, oben beschriebenen Carbonsäuren, Aminosäuren, Humin- und Fulvinsäuren sowie als
Porphyrinkomplex (ChlorophylIe) einzusetzen, um die Zufuhr
an in Mg-Salzen gängigeren Anionen wie Cl" oder SO^ zu
minimieren. Verwendbar sind daher
- Mg2+-Salze der erfindungsgemäß eingesetzten
Carbonsäuren, Aminosäuren, Humin- und Fulvinsäuren.
- Mg -Komplexe (als ChlorophylIe).
- Mg-Chlorid oder -Sulfat in möglichst geringer Menge.
Die Anwendungskonzentration im Frischwasser sollte 0,5 100 mg/1 Mg2+, vorzugsweise 1-10 mg/1 Mg2+ erreichen.
Ein weiteres Korrekturadditiv besteht im Zusatz von Jodid. Die im Binnenland sehr häufig anzutreffende Jodarmut der
Leitungs und Trinkwässer kann durch den Zusatz von Jodiden oder Jodaten, z. B. NaJ, KJ, KJO3 zu dem Frischwasser
ausgeglichen werden.
Die Anwendungskonzentration im zugesetzten Frischwasser soll zwischen 1 und 100 jug/1 Jodid, vorzugsweise zwischen
5 und 20 jug/1 Jodid liegen oder zwischen 1,5 und 140 Mg/1
Jodat, vorzugsweise zwischen 7 und 28 Mg/1 Jodat.
&Ggr;: :
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Die oben beschriebenen erfindungsgemäßen Lösungen von
Einzelproblemen lassen sich sowohl einzeln oder kombiniert oder noch vorteilhafter in der Kombination aller
Einzelproblemlösungen zur natürlichen Wasseraufbereitung von Leitungs- oder Trinkwässern einsetzen.
Die unter jeder Einzelproblemlösung aufgelisteten Substanzen sind einzeln oder kombiniert zu verwenden,
wobei die Summe der Einzelsubstanzkonzentrationen, d. h. ihre Gesamtkonzentration, jeweils die unter jeder
Einzelproblemlösung angegebenen Konzentrationsgrenzen erreichen sollte.
Die beschriebenen Einzelproblemlösungen bzw. Substanzoder Funktionsgruppen werden, wie unter oben beschrieben
zur natürlichen Wasseraufbereitung von Leitungs- oder Trinkwasser verwendet. Dabei wird dem Frischwasseranteil
(an Leitungs- oder Trinkwasser) ein Fertigprodukt zugesetzt, welches die verschiedenen Substanzgruppen in
den vorgegebenen Konzentrationen einbringt.
Es ist auch möglich, die Dosierung des Frischwasser-Konditionierungsproduktes
auf die gesamte Menge an Hälterungswasser (nicht gewechselter Anteil plus gewechselten Frischwasseranteil) zu beziehen.
Eine weitere Methode zur Erhaltung eines biologisch aktiven, naturnahen Halterungswassers ist die häufige
periodische Zudosierung, z. B. täglich, alle 2-3 Tage oder wöchentlich, des Wasserkonditionierungsmittels in
entsprechend geringerer Dosierung. Durch ständige Zudosierung und raschen biologischen Abbau werden niedrig
liegende Steady-State-Konzentrationen der einzelnen Komponenten erreicht.
Diese Art der quasi-kontinuierlichen Zudosierung eignet
sich allerdings weniger für die Mg2+-Supplementierung, bei
der es auf eine rasche Anfangskonzentrationsanhebung ankommt.
Die oben beschriebenen Konbinationsprodukte lassen sich in verschiedenen Applikationsformen zur Anwendung bringen,
nämlich sowohl in Form
flüssiger Produkte, z. B. wäßriger Lösungen, aber auch in Form
- fester Zubereitungen, z. B. als Tabletten, Pulvergemisch, Granulat, Extrudat, Kapseln u. a. einsetzen.
Die Gesamtmenge an Wirksubstanzen bzw. die Produktmenge bei gegebener Konzentration an Wirksubstanzen bestimmen
die Produktreichweite, d. h. die zu behandelnde Wassermenge .
Zusätzlich zu den erfindungsgemäßen Komponenten können die
Fertigprodukte weitere, dem Fachmann nach dem Stand der Technik geläufige Rezepturkomponenten enthalten, wie z. B.
synthetische Aufbereitungskomponenten wie in DE 22 545 beschrieben,
Puffer (auf möglichst natürlicher Basis),
Konservierungsmittel,
Farbstoffe,
Geruchs- und Geschmacksstoffe, und/oder
Verdickungsmittel.
Die nachfolgenden praktischen Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
1) Produkt mit Teilfunktionen, das nach Zusatz zum Hälterungswasser/Frischwasser folgende Konzentrationen
an den funktionalen Komponenten einstellt:
Weinsäure 30 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1
Formiat 50 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1
Mg2+ ' 8 mg/1 "
2) Produkt mit komplettem Funktionssatz, enthaltend alle erfindungsgemäßen Funktionen, das nach Zusatz zum
Hälterungswasser/Frischwasser folgende Konzentrationen
an natürlichen funktionalen Komponenten einstellt:
| Citronensäure | 40 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Glutaminsäure | 10 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Formiat | 40 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Xanthan | 0,5 mg/I |
| Gummi Arabicum | 1,0 mg/1 |
| Pektin | 0,5 mg/1 |
| Agar Agar | 1,0 mg/1 |
| Mg2+ | 5 mg/1 |
| J" | 20 &mgr;g/l |
| Betain | 2 mg/1 |
3) Produkt mit komplettem Satz an natürlichen Funktionen, wie unter 2) beschrieben, zusätzlich zur Verstärkung
gezielter Funktionen Komponenten nach dem Stand der Technik (DE 22 21 545) enthaltend. Bei empfohlener
Dosierung werden folgende Einzelkonzentrationen im Hälterungswasser/Frischwasser erzeugt:
| Ethylendiammtetraacetat | 10 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Citronensäure | 40 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Glutaminsäure | 20 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Formiat | 40 &mgr;&Mgr;&ogr;&Igr;/1 |
| Polyvinylpyrrolidon | 3 mg/1 |
| Hydroxyethylcellulose | 1 mg/1 |
| Xanthan | 1 mg/1 |
| Gummi Arabicum | 1 mg/1 |
| Pektin | 1 mg/1 |
| Agar Agar | 1 mg/1 |
| Mg2+ | 8 mg/1 |
| J" | 10 &mgr;g |
| Betain | 2 mg/1 |
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Aufbereitungsmittel sind erheblich. Gegenüber Produkten nach dem Stand der
Technik werden durch Kombination von ausschließlich oder vorwiegend natürlich vorkommender Wirksubstanzen folgende
Produktfunktionen einzeln oder in Kombination erreicht:
Reduktion von Chlor und anderen Aktivchlorsubstanzen,
- Komplexierung von toxischen Schwermetallen und Verringerung der Metalltoxizität,
Reduzierung der Aggressivität von Leitungswasser und Schleimhautschutz,
Zellschutz, Förderung der Bakterien und des Ökosystems, - Supplementierung des Mg2+- und J~-Gehaltes.
Weitere Vorteile der Anwendung natürlicher Substanzen sind:
leichte mikrobielle Abbaubarkeit,
- nach Erfüllung ihrer Funktion erreichen die Wirkstoffe nur kurze Verweilzeiten im Hälterungswasser,
beim Abbau entstehen pflanzenfördernde Stoffe, in der
Hauptsache Kohlendioxid,
sehr gute Verträglichkeit für alle tierischen und pflanzlichen Wasserorganismen,
keine Kumulierung bei wiederholter Anwendung, auch zwischen den Wasserwechseln einsetzbar, und
- quasikontinuierliche, unterdosierte Anwendung erzeugt niedrige Steady-State-Konzentrationen der wichtigen
natürlichen Wirkstoffe.
Claims (1)
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nsprüche
nsprüche
Mittel zur Herstellung von biologisch vorteilhaftem bis naturnahem Hälterungswasser für Wassertiere,
enthaltend einzelne Komponenten oder deren Kombinationen, ausgewählt aus
a) natürlichen Reduktionsmitteln für Chlor und andere Aktivchlorverbindungen,
b) natürlichen Komplexbildnern,
c) natürlichen Hydro- oder Biokolloiden,
d) natürlichen oder naturnahen zeilschützenden und bakterienfördernden Verbindungen, und/oder
e) Korrekturadditiven zur Annäherung natürlicher Gewässerqualität.
Mittel gemäß Anspruch 1 wobei die Komponenten ausgewählt sind aus:
a) reduzierenden Carbonsäuren und deren Salzen, reduzierenden natürlichen Verbindungen mit
Aldehydgruppen, Thioäther und Thiohydroxy-Gruppen enthaltenden Verbindungen und/oder natürlichen
Reduktionsmitteln;
b) organischen Carbonsäuren und deren Salze mit 2- und mehrzähnigen Ligandeneigenschaften, Mono- und
Dicarbonsäuren von Triosen, Tetrosen, Pentosen, Hexosen, Polymeren mit Carboxylgruppen,
Aminosäuren, natürlichen Komplexbildnern, natürlich vorkommenden Phenolcarbonsäuren, natürlichen
Huminsäuren und Fulvinsäuren, natürlich vorkommenden Porphyrinsystemen, Gallenfarbstoffen
und/oder natürlichen Peptiden und Proteinen;
c) von Pflanzen, Algen und/oder Mikroorganismen gebildeten Hydrokolloiden;
d) Kohlenhydraten, Polysacchariden, Pektinen, Hemicellulosen, Dextrinen, Xylanen, monomeren
Zuckern, Zuckeralkoholen, Aminosäuren und/oder natürlichen Betainen;
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e) Magnesiumsalzen und/oder Jodiden oder Jodaten.
e) Magnesiumsalzen und/oder Jodiden oder Jodaten.
Mittel gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Komponenten ausgewählt sind aus:
a) Ameisensäure, Oxalsäure, Erythrose, Threose, Arabinose, Glucose, Mannose, Galaktose,
Glucuronsäure, Mannuronsäure, Galakturonsäure,
Methionin, Cystein, Glutathion, D-Penicillamin, Ascorbinsäure, Gerbsäuren und/oder Tanninen;
b) Oxalsäure, Weinsäure, Citronensäure, Gluconsäure, Mannonsäure-, D-Zuckersäure, Mannozuckersaure,
Schleimsäure, Alginsäure und Alginate, Polyglucuronsäure (Hemicellulose), Gummi Arabicum,
Ghatti Gummi, Tragacanth Gummi, Pektine, Xanthan, Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin,
Phenylalanin, Tyrosin, Prolin, Hydroxyprolin, Tryptophan, Serin, Threonin, Cystein, Methionin,
Asparaginsäure, Aspartinsäure, Glutaminsäure, Arginin, Lysin, Histidin, Ornithin, L-Dopa, D-Penicillamin,
Gallussäure, Gallotannine, Chlorogensäuren, Kaffeesäure, Chinasäure,
Chlorophylle, Bilirubin, Glutathion, Casein, Albumin, Lactalbumin;
c) Guar Gummi, Gummi Arabicum, Ghatti Gummi, Karaya Gummi, Tragacanth Gummi, Carob Gummi, Pektine,
Dextrine, Tamarind Gunmi, Alginsäure, Alginate, Carrageenan, Furcelleran, Agar Agar, Danish Agar,
Xanthan Gummi, Scleroglucan, Curdlan (Succinoglucan), Pullulan;
d) Saccharose, Lactose, Maltose, Sucrose, Trehalose, Glucose, Fructose, Mannose, Galaktose, Ribose,
Arabinose, Erythrose, Threose, Glycerin, Sorbit, Erythrit, Mannit, Inosit, Glycin, Alanin, Valin,
Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tyrosin, Prolin, Hydroxyprolin, Tryptophan, Serin, Threonin,
Cystein, Methionin, Asparaginsäure, Aspartinsäure,
Glutaminsäure, Arginin, Lysin, Histidin, Ornithin und/oder TrimethyIgIyein;
e) Mg2+-Salze von Carbonsäuren, Aminosäuren, Humin-
und Fulvinsäuren, Mg2+-Komplexe, MgCl2, MgSO4,
MgJ2, NaJ, KJ und/oder KJO3.
4. Mittel gemäß der Ansprüche 1 bis 3 enthaltend Weinsäure, Formiat und Mg2+.
5. Mittel gemäß der Ansprüche 1 bis 3 enthaltend Citronensäure, Glutaminsäure, Formiat, Xanthan, Gummi
Arabicum, Pektin, Agar Agar, Mg , J~ und Betain.
6. Mittel gemäß Anspruch 5 enthaltend zusätzlich Ethylendiamintetraacetat, Polyvinylpyrrolidon und
Hydroxyethylcellulose.
7. Mittel gemäß der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie als konzentrierte wäßrige
Lösung zubereitet sind.
8. Mittel gemäß der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form von Tabletten, Pulvergemischen,
Granulaten, Extrudaten oder Kapseln zubereitet sind.
9. Mittel gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es als Einzeldosierung für eine definierte Menge
Wasser konfektioniert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29617181U DE29617181U1 (de) | 1996-03-21 | 1996-03-21 | Mittel zur Herstellung von biologisch vorteilhaftem bis naturnahem Aquarien- und Gartenteichwasser |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001021534A1 (de) * | 1999-09-18 | 2001-03-29 | Tetra Gmbh | Wasserbehandlungsmittel zur verlängerung der wasserwechselintervalle in hälterungssystemen |
| KR100690080B1 (ko) * | 1999-09-18 | 2007-03-09 | 테트라 게엠베하 | 수조 수질을 개선하는 방법 |
-
1996
- 1996-03-21 DE DE29617181U patent/DE29617181U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001021534A1 (de) * | 1999-09-18 | 2001-03-29 | Tetra Gmbh | Wasserbehandlungsmittel zur verlängerung der wasserwechselintervalle in hälterungssystemen |
| US6979411B1 (en) | 1999-09-18 | 2005-12-27 | Tetra Holding (Us), Inc. | Water treatment agent for extending water exchange intervals in tank systems |
| KR100690080B1 (ko) * | 1999-09-18 | 2007-03-09 | 테트라 게엠베하 | 수조 수질을 개선하는 방법 |
| KR100747124B1 (ko) * | 1999-09-18 | 2007-08-09 | 테트라 게엠베하 | 수조 내의 물 교환 간격을 연장시키는 수처리제 |
| EP1216208B1 (de) * | 1999-09-18 | 2012-04-11 | Tetra GmbH | Verfahren zur verbesserung der wasserqualität von halterungswassern |
| DE19944800B4 (de) * | 1999-09-18 | 2012-04-12 | Tetra Gmbh | Wasserbehandlungsmittel zur Verlängerung der Wasserwechselintervalle in Hälterungssystemen |
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