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DE102006045333A1 - Mittel und Verwendung zur Reduktion der Schadwirkung von Ammoniak an im Wasser lebenden Organismen - Google Patents

Mittel und Verwendung zur Reduktion der Schadwirkung von Ammoniak an im Wasser lebenden Organismen Download PDF

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DE102006045333A1
DE102006045333A1 DE102006045333A DE102006045333A DE102006045333A1 DE 102006045333 A1 DE102006045333 A1 DE 102006045333A1 DE 102006045333 A DE102006045333 A DE 102006045333A DE 102006045333 A DE102006045333 A DE 102006045333A DE 102006045333 A1 DE102006045333 A1 DE 102006045333A1
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glyoxal
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DE102006045333A
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English (en)
Inventor
Günther Dr. Ritter
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Tetra GmbH
Original Assignee
Tetra GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Abstract

Die Erfindung beschreibt neuartige Mittel und deren Verwendung zur Reduktion der akuten Schadwirkung von Ammoniak an im Hälterungswasser von Aquarien, Gartenteichen oder Aquakulturanlagen lebenden Organismen. Die Mittel bestehen aus Addukten des Natriumhydrogensulfits an einen aliphatischen Aldehyd UB>-CO-H, in welcher n die Zahlen 0 bis 3 und X eine -OH-, -COOH- oder -CO-H-Gruppe bedeutet, wobei X nicht -OH sein kann, wenn n = 0 bedeutet. Die Mittel werden im Hälterungswasser in einer Konzentration von 10 bis 140 mg/l eingesetzt.

Description

  • Die Erfindung beschreibt neuartige Mittel und deren Verwendung zur Reduktion der akuten Schadwirkung von Ammoniak an im Hälterungswasser von Aquarien, Gartenteichen oder Aquakulturanlagen lebenden Organismen.
  • Ammoniak wird in natürlichen und künstlichen Systemen, die Fische und andere Wasserorganismen enthalten, aus natürlichen Prozessen, wie die Zersetzung und Metabolisierung von Proteinen, der Stickstoffexkretion bei Fischen, als NH4 + bzw. NH3, ständig freigesetzt.
  • Die Verteilung des Gesamtammoniaks (Ammoniumionen, NH4 +, sowie freies Ammoniak, NH3) auf die beiden Spezies ist hauptsächlich vom pH des Wassers abhängig und folgt dem Massenwirkungsgesetz für das Säure-Base-System NH4 +-NH3. Die akut toxische Wirkung wird dem freien Ammoniak (NH3) zugeschrieben. Mit steigender Konzentration von Gesamtammoniak und steigendem pH-Wert wächst der Prozentsatz an NH3 , der allein toxisch bzw. schädigend wirkenden ungeladenen Form des Gesamtammoniaks. Normalerweise wird in biologisch aktiven Systemen die Konzentration an Gesamtammoniak und damit auch an Ammoniak selbst durch nitrifizierende Bakterien, den sog. Ammoniakoxidierern, auf sehr niedrige Konzentrationen von < 0,5 mg/l Gesamtammoniak gesenkt. Bei Störungen der Ammoniakoxidation oder im frisch eingerichteten, noch sterilen Hälterungssystem kann es zur Akkumulierung von Ammoniak bis hin zu hohen, und dann schädigenden Konzentrationen an NH3 kommen, da keine Mikroorganismen vorhanden sind, die einen Abbau zu Nitraten und letztlich Stickstoff bewirken können.
  • Es sind verschiedene Mittel und Verfahren bekannt, überhöhte NH3-Konzentrationen auf unschädliche Konzentrationsbereiche zu senken:
    • 1. Stripping-Verfahren Belüften der Wässer und damit Austreiben des flüchtigen NH3-Gases. Dieser Prozess benötigt Tage bis Wochen, erfordert höhere pH-Werte, und ist daher nicht geeignet, Probleme der akuten Ammoniaktoxizität rasch zu lösen.
    • 2. Kovalente chemische Bindung von NH3 Bislang sind Verfahren, die durch Zusätze von organischen Reaktionspartnern eine kovalente Bindung des Ammoniaks ermöglichen, für NH3-Konzentrationsbereiche, wie sie in Hälterungswässern üblich sind, nicht bekannt. In dem EP-Patent EP 0 278 515 (B1) wird die Verwendung von Natriumhydroxymethansulfonat zur NH3-Reduktion über eine chemische Reaktion mit kovalentem Einbau von NH3 beschrieben. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aber ergeben, dass eine solche Reaktion unter den oben beschriebenen Umständen nicht stattfindet. Weder eine Konzentrationssenkung an Ammoniak noch eine, wie auch immer geartete Senkung der NH3-Toxizität konnte festgestellt werden.
    • 3. Zusatz von Säuren Nach Zusatz von anorganischen oder organischen Säuren zu dem NH3-haltigen Hälterungswasser wird der pH-Wert gesenkt und das NH3/NH4 +-Säure-Base-Gleichgewicht in Richtung zum untoxischen Ammoniumion verschoben. Da die pH-Senkung über eine Freisetzung von CO2 aus der Reaktion von zugesetzter Säure mit anwesendem HCO3 resultiert, ist der NH3-senkende Effekt aber nur von kurzer Dauer (< 12 h), denn das freigesetzte CO2 entweicht schnell in die Atmosphäre. Als schwache Säuren kann man auch durch Zusatz von organischen Ammoniumsalzen das NH3/NH4 +-Gleichgewicht in Richtung NH4 +verschieben. Aber auch hier ist der erreichte Effekt nur von kurzer Dauer.
  • Um mit herkömmlichen Mitteln freien Ammoniak unschädlich zu machen, ist es daher erforderlich, die betreffenden Mittel täglich nachzudosieren und den Ammoniakgehalt, beispielsweise in einem Aquarium, laufend zu kontrollieren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Mittel und Verfahren zu finden, das bewirkt, dass der Ammoniakgehalt über einen längeren Zeitraum in einem sicheren Bereich bleibt, sodass hierfür zunächst nur eine Anfangsdosierung erforderlich ist, die dann mindestens 3 bis 5 Tage nicht wiederholt zu werden braucht.
  • Die in der Erfindung beschriebenen Mittel wurden zu diesem Zweck noch nicht eingesetzt und bieten gegenüber Mitteln und Verfahren nach dem Stand der Technik erhebliche Vorteile.
  • Es wurde nämlich gefunden, dass Addukte des Natriumhydrogensulfits an einen aliphatischen Aldehyd der allgemeinen Formel X-(CH2)n-CO-H, in welcher
    n die Zahlen 0 bis 3 und
    X eine -OH, -COOH oder -CO-H Gruppe bedeutet,
    wobei X nicht -OH sein kann, wenn n = 0 bedeutet,
    hervorragende Mittel zur Senkung der Schadwirkung von Ammoniak bei Wasserorganismen sind.
  • Hierzu zählen beispielsweise Addukte mit Glycerinaldehyd oder Glyoxylsäure. Als besonders wirksam haben sich Bisaddukte der Dialdehyde Glyoxal und Glutardialdehyd mit NaHSO3 erwiesen. Aber auch Bisaddukte von NaHSO3 mit anderen Dialdehyden, wie zum Beispiel Malondialdehyd oder Succindialdehyd und Mono-NaHSO3-Addukte von Glykolaldehyd zeigen die erwünschte Senkung der akuten Toxizität von Ammoniak bei Wassertieren, insbesondere Zierfischen.
  • Da die bevorzugten Bis-NaHSO3-Addukte von Glyoxal und Glutardialdehyd besonders intensiv untersucht wurden, beziehen sich die im Folgenden beschriebenen Vorteile und Ergebnisse der praktischen Versuche im wesentlichen auf diese beiden Verbindungen. Unter den Bis-NaHSO3-Addukten des Glyoxals und des Glutardialdehyds ist das Addukt von Glyoxal besonders bevorzugt.
  • Die Versuche sagen aber zu diesem Zeitpunkt noch nichts über die besonderen Eigenschaften und relativen Qualitäten anderer Addukte aus.
  • Versuch mit dem Bis-NaHSO3-Addukt von Glyoxal:
  • Bei Zugabe von 5–140 mg/l, bevorzugt 10–50 mg/l, 2 Na+[O3S(HO)CHCH(OH)SO3], wurde die akute Toxizität von Ammoniak bei Fischen unter den gegebenen Versuchsbedingungen deutlich reduziert. Das Addukt allein ist bis zu hohen Konzentrationen von 140 mg/l für Fische und andere Wasserorganismen sehr gut verträglich. Die flüssigen Produktzubereitungen zeigen in einem erweiterten pH-Bereich zwischen pH 3 und 9 eine gute Stabilität. Es hat sich dabei gezeigt, dass sich ein Überschuss von NaHSO3 von 5–10 Mol-% günstig auf die Stabilität der Addukte auswirkt.
  • Die NaHSO3-Addukte mit den oben aufgeführten Aldehyden lassen sich sehr einfach aus NaHSO3-Lösung und den betreffenden Aldehyden herstellen, entweder in Form einer Lösung oder als Festsubstanz, die leicht zu isolieren ist, da deren Löslichkeit in einem Überschuss einer 38–40%igen NaHSO3-Lösung gering ist. Enthält die Produktlösung mehr NaHSO3-Aldehyd-Addukt als sich zu lösen vermag, fällt aus, dem Reaktionsgemisch abgeschiedenes Addukt als sehr feinkörnige Suspension an und kann so abgetrennt und ggf. direkt verwendet werden. Die genannten Verbindungen lassen sich allein oder in Kombination anwenden. Durch einmalige Zudosierung der erforderlichen Menge an Addukt, zum Beispiel 10–150 mg/l, zum Hälterungswasser wird über 3–4 Tage die akute Toxizität von NH3 signifikant gesenkt. Wiederholt man die Dosierung alle 72 Stunden, lassen sich mit 3–4 Einzeldosierungen NH3-entgiftende Wirkungen über einen Zeitraum von 10–14 Tagen erreichen.
  • Durchführung der Versuche:
  • In 50 Liter fassende Aquarien wurde das Aquarienwasser auf folgende Werte eingestellt:
    Temperatur 25 °C
    Karbonhathärte 5°dH
    pH 8,2
  • Durch Zudosierung einer auf pH 8,2 eingestellten NH4Cl-Lösung wurde eine Gesamtammoniak-Konzentration von 1000 μMol/l vorgegeben.
  • Die Aquarien waren mit Fischarten besetzt, die in Aquarien weit verbreitet sind:
    • – Xiphophorus maculatus
    • – Brachydanio rerio
    • – Paracheirodon innesi
    • – Rasbora heteromorpha
    • – Colisa lalia
    • – Papiliochromis ramirezi
    • – Melanochromis splendida
    • – Megalamphodus sweglesi
    • – Corydoras spec
  • Die meisten Fische zeigten in den Aquarien, die mit 1000 μMol/l Gesamtammoniak versetzt waren, unmittelbar deutliche Schädigungen, Vergiftungs- und Stresssymptome. Nur ca. 30% der Testfische verhielten sich normal. Nach Zusatz des erfindungsgemäßen Mittels, Bis-NaHSO3-Addukt von Glyoxal (= Glyoxal·2NaHSO3) verhielt sich ein Großteil der Testfische normal und zeigte keinei Anzeichen einer Schädigung durch Ammoniak. Der Prozentsatz der sich normal verhaltenden Fische stieg mit wachsender Dosierung von Glyoxal·2NaHSO3. Das beobachtete Verhaltensmuster blieb über 48–72 h, d.h. 2–3 Tage, bestehen.
  • In den folgenden Tabellen sind die Durchschnittswerte des Verhaltens aller Fischarten, in Abhängigkeit von der Zeit und der Dosierung von Glyoxal·2NaHSO3 gemittelt dargestellt: (Vergleich: Kontrolle mit 1000 μMol/l Gesamtammoniak ohne Behandlung) TABELLE A Dosierung von Glyoxal·2NaHSO3: 35 mg/l
    Normalverhalten zeigen % der Testfische
    Kontrolle Plus Glyoxal·2NaHSO3
    0 Std. (vor Dosierung) 100 89
    2 Std. 44 67
    5 Std. 11 67
    9 Std. 22 67
    23 Std. 22 56
    29 Std. 11 67
    46 Std. 22 6/
    54 Std. 44 56
    72 Std. 33 44
    TABELLE B Dosierung von Glyoxal·2NaHSO3: 130 mg/l
    Normalverhalten zeigen % der Testfische
    Kontrolle Plus Glyoxal·2NaHSO3
    0 Std. (vor Dosierung) 89 100
    2 Std. 33 78
    4 Std. 22 78
    8 Std. 11 78
    24 Std. 33 78
    48 Std. 22 100
  • Die Ergebnisse zeigen, auch in Tabelle A, dass während der ersten 48 Stunden ein signifikant höherer Prozentsatz der Testfische Normalverhalten zeigt, als im Kontrollversuch ohne Behandlung. Für Dosierungen an Glyoxal·2NaHSO3 zwischen den beiden Werten von 35 mg/l und 130 mg/l liegen die Ergebnisse (in % Normalverhalten) ebenfalls zwischen den oben aufgeführten Konzentrationen.
  • Noch bessere Ergebnisse werden erreicht, wenn man die Dosierung von Glyoxal·2NaHSO3 alle 72 Stunden bis zu drei- oder viermal in Folge wiederholt. Die Ergebnisse sind in Tabelle C zusammengefasst.
  • Man sieht, dass es mit der jeweils nach drei Tagen verabreichten mehrfachen Dosierung, möglich ist, die schädigenden oder toxischen Auswirkungen von hohen Ammoniak-Konzentrationen zwischen 70 und 100%, also fast vollständig zu neutralisieren.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel, speziell Glyoxal·2NaHSO3, wurden auch im Vergleich zu wichtigen Produkten nach dem Stand der Technik überprüft und bewiesen in den Vergleichstests ihre vorteilhafte, überlegene Wirkung. TABELLE C Dreimalige Dosierung von Glyoxal·2NaHSO3 (35 mg/l) alle 72 Stunden
    Normalverhalten zeigen % der Testfische
    Kontrolle Plus Glyoxal·2NaHSO3
    0 Std. (vor Dosierungen) 89 100
    2 Std. 44 78
    4 Std. 22 78
    5 Std. 11 78
    24 Std. 22 67
    72 Std. (vor 2.Dosierung) 22 78
    74 Std. 11 67
    96 Std. 11 89
    120 Std. 22 89
    144 Std. (vor 3.Dosierung) 22 89
    145 Std. 33 100
    168 Std. 22 89
    192 Std. 11 100
    5 Tage nach 3.Dos. (d.h. 11 Tage) 33 89
    TABELLE D Vergleich von Glyoxal·2NaHSO3 (35 mg/l) mit wichtigen Produkten des Standes der Technik
    Normalverhalten zeigen % der Testfische:
    Kontrolle Glyoxal·2NaHSO3 Prod. A Ammoniumsalz Prod. B Wirkstoff unbekannt Prod. C HO-CH2 SO3 Na+
    0 Std. (vor Dosierung) 100 89 89 100 89
    2 Std. 44 67 67 78 44
    5 Std. 11 67 67 67 33
    8,5 Std. 22 67 33 22 22
    22,5 Std. 22 56 33 33 11
    29 Std. 11 67 0 11 22
    46 Std. 22 67 33 11 33
    54 Std. 44 56 44 33 56
    72 Std. 33 44 33 22 22
  • Es ist bis heute noch nicht genau bekannt, wie die überlegene und vorteilhafte Wirkung von Glyoxal·2NaHSO3 und der anderen erfindungsgemäßen Aldehyd-NaHSO3 Addukten zustandekommt. Die positive Wirkung kann von dem Mittel selbst ausgehen, in dem zum Beispiel Glyoxal·2NaHSO3 im Kiemenbereich als schützender Wirkstoff fungiert. Die zweite Möglichkeit besteht in einer indirekten Wirkung durch Beeinflussung der Wasserchemie, die wiederum zu einer Verschiebung des NH3/NH4 -Gleichgewichtes führt. Glyoxal·2NaHSO3 erzeugt zwei verschiedene chemische Veränderungen im Hälterungswasser:
    • 1. pH-Senkung um bis zu 0,5 Einheiten, die erheblich länger bestehen bleibt als bei Mitteln und Produkten nach dem Stand der Technik, zum Beispiel eine Absenkung um 0,3 pH-Einheiten bis zu 72 Stunden nach der Dosierung. Andere Wirkstoffe nach dem Stand der Technik verursachen entweder nicht diese deutliche pH-Senkung oder die verursachte pH-Senkung hält nur ca. 8–12 Stunden vor, zum Beispiel beim Zusatz von Mineralsäure zum Hälterungswasser.
    • 2. Senkung der Karbonathärte bis zu 0,5 . 0,6 °dH, wobei die KH-Senkung überraschenderweise erst nach ca. 24 Stunden einsetzt und bis 72 Stunden fortdauert. Auch dieses überraschende chemische Verhalten findet man bei Produkten oder Mitteln nach dem Stand der Technik nicht.
  • Dosierung im Hälterungswasser
  • Die Dosierung der erfindungsgemäßen Mittel zum Hälterungswasser erfolgt in Abhängigkeit der vorliegenden, schädigend wirkenden Konzentration an Gesamtammoniak (NH3 + NH4).
  • Folgende Einzeldosierungen an Glyoxal·2NaHSO3 haben sich bewährt, da sie zu einer signifikanten Senkung der Ammoniaktoxizität führen:
    • a) Gesamtammoniak < 5 mg/l 10–30 mg/l, vorzugsweise 15–20 mg/l Glyoxal·2NaHSO3
    • b) Gesamtammoniak 5–15 mg/l 20–60 mg/l, vorzugsweise 25–40 mg/l Glyoxal·2NaHSO3
    • c) Gesamtammoniak > 15 mg/l 60–150 mg/l, vorzugsweise 120–140 mg/l Glyoxal·2NaHSO3
  • Die Wirkungsdauer beträgt ca. 2–4 Tage. Besonders effektiv im Hinblick auf eine starke Verlängerung der NH3 toxizitätssenkenden Wirkung bis hin zu 11–14 Tagen haben sich 3–4 Einzeldosierungen nach jeweils 3 Tagen (oder 72 Stunden) bewährt.
  • Die Höhe der Einzeldosierung (hier am Beispiel für Glyoxal·2NaHSO3 orientiert sich an der vorherrschenden Konzentration an Gesamtammoniak (NH3 + NH4).
    • a) Gesamtammoniak < 5 mg/l Alle 3 Tage werden 10–30 mg/l, vorzugsweise 15–20 mg/l Glyoxal·2NaHSO3 dosiert
    • b) Gesamtammoniak 5–15 mg/l Alle 3 Tage werden 20–60 mg/l, vorzugsweise 30–40 mg/l Glyoxal·2NaHSO3 dosiert
    • c) Gesamtammoniak > 15 mg/l Alle 3 Tage werden 40–100 mg/l, vorzugsweise 60–80 mg/l Glyoxal·2NaHSO3 dosiert
  • Die Dosierung wurde für den bevorzugten Wirkstoff Glyoxal·2NaHSO3 beschrieben.
  • In der nachfolgenden Tabelle werden die empfohlenen Dosierungen für die anderen erfindungsgemäßen NaHSO3-Addukte der unter 3.1 beschriebenen Aldehyde in Relation zu der Gesamtammoniak-Konzentration aufgelistet. Da ein wesentliches Strukturelement der erfindungsgemäßen Wirkstoffe das Addukt von NaHSO3 an eine Aldehydfunktion darstellt, leiten sich die Anwendungskonzentrationen von den Werten für Glyoxal·2NaHSO3 ab, in dem man die Molgewichte und die Anzahl der Sulfonatgruppen pro Molekül berücksichtigt. Dosierung der NaHSO3-Addukte
    Dosierung der NaH SO3-Addukte der Aldehyde (mg/l)
    Einmaldosierung bei Gesamtammoniak Glutardialdehyd Malondialdehyd Succindialdehyd Glykolaldehyd Glycerinaldehyd Glyoxylsäure
    < 5 mg/l 10–35 bev. 20–25 10–35 bev. 20–25 10–35 bev. 20–25 15–35 bev. 20–25 15–45 bev. 20–20 15–35 bev. 20–25
    5–15 mg/l 25–70 bev. 30–45 25–70 bev. 30–45 25–70 bev. 30–45 25–70 bev. 30–50 30–85 bev. 35–60 25–70 bev. 30–50
    > 15 mg/l 70–170 bev. 140–160 70–170 bev. 140–160 70–170 bev. 140–160 70–180 bev. 145–170 90–220 bev. 175–200 70–180 bev. 145–170
    3–4 Dosierung alle 3 Tage bei Gesamtammoniak Glutardialdehyd Malondialdehyd Succindialdehyd Glykolaldehyd Glycerinaldehyd Glyoxylsäure
    < 5 mg/l 10–35 bev. 15–25 10–35 bev. 15–25 10–35 bev. 15–25 10–35 bev. 20–25 15–45 bev. 20–30 10–35 bev. 20–25
    5–15 mg/l 25–70 bev. 35–45 25–70 bev. 35–45 25–70 bev. 35–45 25–70 bev. 35–50 30–90 bev. 45–60 25–70 bev. 35–50
    > 15 mg/l 45–115 bev. 70–90 45–155 bev. 70–90 45–115 bev. 70–90 50–120 bev. 70–95 60–150 bev. 90–120 50–120 bev. 70–100
  • Praktische Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel
  • Es wurden die Dosierungen für Glyoxal·2NaHSO3 und die anderen erfindungsgemäßen NaHSO3-Addukte der definierten Aldehyde in Relation zur Konzentration an Gesamtammoniak, die im Hälterungswasser vorliegen, für zwei Anwendungsmodi,
    • – die Einmaldosierung,
    • – die 3–4malige wiederholte Dosierung
    vorgegeben.
  • Setzt man die Mittel in den oben angegebenen Dosierungen einem Hälterungswasser (Aquarium, Zierteich, Aquakulturanlage) mit Ammoniakproblemen zu, wird die schädliche und toxische Wirkung von Ammoniak, NH3, an Fischen und anderen Wasserorganismen zu einem großen Teil neutralisiert. Die Anwendung wird durch die gute Wasserlöslichkeit der NaHSO3-Addukte der definierten Aldehyde unterstützt und erleichtert.
  • Die genannten Aldehyd-NaHSO3-Addukte können
    • – in gelöster Form in einer Produktlösung,
    • – in fester Form als Pulver, Tablette, Pressling, Granulat,
    • – als Suspension
    dem Hälterungswasser zugesetzt werden. Neben der Anwendung in Aquarien, Gartenteichen/Zierteichen, Aquakulturanlagen kommt auch die Anwendung in Fischtransportbehältern in Frage, da gerade während des Transportes die Ammoniak-Konzentration im Transportwasser stark ansteigen kann. Die Ammoniakprobleme sind hier besonders gravierend, da die Fischdichte (Masse an Fischen pro Liter) extrem hoch ist und die transportierten Fische, u.U. auch stressbedingt, größere Mengen an Ammoniak ausscheiden.
  • Beispiel 1
    • Ammoniakentgifter für Aquarien Dosierung: 100 ml pro 200 l Für Gesamtammoniak-Konzentration < 5 mg/l
  • Rezepturbestandteile:
    • – Puffer
    • – Glyoxal·2NaHSO3: 40,0 g/l
  • Beispiel 2
    • Ammoniakentgifter für Aquarien Dosierung: 100 ml pro 378,5 l Für Gesamtammoniak-Konzentrationen < 5 mg/l
  • Rezepturkomponenten:
    • – Puffer
    • – Suspensionsstabilisator
    • – Glyoxal·2NaHSO3: 66,0 g/l (nicht vollständig gelöst, Suspension)
  • Beispiel 3
    • Ammoniakentgifter für Aquarien Dosierung: 100 ml pro 757 l Für Gesamtammoniak-Konzentrationen 5–15 mg/l
  • Rezepturkomponenten:
    • – Puffer
    • – Suspensionsstabilisator
    • – Glyoxal·2NaHSO3: 265 g/l (der größte Teil liegt ungelöst in suspendierter Form vor)
  • Beispiel 4
    • Ammoniakentgifter für Gartenteiche Dosierung: 500 g für 25.000 l Für Gesamtammoniak-Konzentrationen < 5 mg/l Dosierung: Glyoxal·2NaHSO3: 20 mg/l
  • Rezepturkomponenten:
    • – pulverförmige Reinsubstanz (Glyoxal·2NaHSO3): 500 g in einer Weithalsflasche, mit Dosierhilfe (Verschlusskappe, Messlöffel)
  • Beispiel 5
    • Ammoniakentgifter für Fischtransportwasser Produkteinheit: 100 ml für 50 l Transportwasser Für Gesamtammoniak-Konzentrationen > 15 mg/l Dosierung: Glyoxal·2NaHSO3: 130 mg/l
  • Rezepturkomponenten:
    • – Puffer
    • – Suspensionsstabilisator
    • – Glyoxal·2NaHSO3: 65 g/l (nicht vollständig gelöst, Suspension)
  • In den Beispielen 1–4 wurde als alleiniger Wirkstoff Glyoxal·2NaHSO3 eingesetzt.
  • Glyoxal·2NaHSO3 kann natürlich durch die anderen erfindungsgemäßen Aldehyd-NaHSO3-Addukte ersetzt werden unter Beachtung der jeweils geeigneten Anwendungskonzentrationen.
  • Es ist darüber hinaus möglich, die Aldehyd-NaHSO3-Addukte in einer beliebigen Kombination von 2, 3 oder mehr Verbindungen einzusetzen. Ihr prozentualer Anteil im Gemisch und die Berücksichtigung der Anwendungskonzentrationen ergeben zusammen die zu kombinierenden Mengen für den Ammoniak-orientierten Einsatzzweck.
  • Die flüssigen und festen Zubereitungen können über die in Beispielen 1–4 aufgeführten Rezepturkomponenten hinaus noch weitere Hilfsstoffe enthalten wie zum Beispiel:
    • – Überschuss an NaHSO3 oder Aldehyd
    • – Hydrokolloide
    • – Komplexbildner
    • – Vitamine
    • – Farbstoffe
    • – galenische Hilfsstoffe
    • – Verdünnungs-/Streckungsmittel
  • Die vorliegende Erfindung beschreibt neuartige, in der Aquaristik und Aquakultur für Hälterungswässer noch nicht eingesetzte Mittel oder Methoden zur signifikanten Senkung der akuten Toxizität von Ammoniak gegenüber Fischen und anderen Wasserorganismen. Folgende, in der Technik aus z. T. anderen Anwendungsbereichen bekannte Verbindungen werden bevorzugt als ammoniakentgiftende Substanzen allein oder in Kombination eingesetzt:
    Bis-NaHSO3-Addukte von aliphatischen Dialdehyden: Glyoxal, Glutardialdehyd, Malon-dialdehyd, Succindialdehyd, Mono-NaHSO3-Addukte von aliphatischen Aldehyden: Glykolaldehyd, Glycerinaldehyd, Glyoxylsäure.
  • Die erfindungsgemäßen NaHSO3-Addukte reduzieren signifikant die akute Fisch-Toxizität von Ammoniak, wenn sie in den definierten Anwendungskonzentrationen oder -bereichen dem Hälterungswasser zugesetzt werden.
  • Die Dosierungen sind abhängig von der Konzentration an Gesamtammoniak und von dem Anwendungsmodus Einzel-/Einmaldosierung oder wiederholte Einzeldosierung alle 3 Tage. Alle erfindungsgemäßen Aldehyd-NaHSO3-Addukte können allein oder in beliebiger Kombination in flüssigen oder festen Darreichungsformen verabreicht werden.

Claims (8)

  1. Verwendung von Addukten des Natriumhydrogensulfits an einen aliphatischen Aldehyd der allgemeinen Formel X-(CH2)n-CO-H, in welcher n die Zahlen 0 bis 3 und X eine -OH, -COOH oder -CO-H Gruppe bedeutet, wobei X nicht -OH sein kann, wenn n = 0 bedeutet, als Mittel zur Senkung der Schadwirkung von Ammoniak bei Wasserorganismen.
  2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei als Addukt Bis-addukte von Natriumhydrogensulfit mit den Dialdehyden Glyoxal und Glutardialdehyd verwendet werden.
  3. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Aldehyde Malondialdehyd, Succindialdehyd, Glykolaldehyd, glyzerinaldehyd oder Glyoxylsäure verwendet werden.
  4. Verwendung gemäß Anspruch 1 bis 3, wobei das Addukt in einer Konzentration von 10 bis 140 mg/l Hälterungswasser eingesetzt wird.
  5. Verwendung gemäß Anspruch 1 bis 4, wobei das Addukt in einer Konzentration von 10 bis 50 mg/l Hälterungswasser eingesetzt wird.
  6. Verwendung gemäß Anspruch 5, wobei das Addukt in einem Hälterungswasser bei einem pH-Wert von 3 bis 8 eingesetzt wird.
  7. Verwendung gemäß Anspruch 1 bis 6, wobei das Addukt mit einem Überschuss von 5–10 Mol.-% NaHSO4 eingesetzt wird.
  8. Mittel zur Verwendung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7.
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