DE29616973U1 - Verpackungsinneneinrichtung zum Verpacken scheibenförmiger Produkte - Google Patents
Verpackungsinneneinrichtung zum Verpacken scheibenförmiger ProdukteInfo
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Description
Die handelsüblichen CD - Verpackungen sind meist aus Kunststoff und nur selten aus
Karton.
Neben den durch den Packstoff Kunststoff entstehenden Entsorgungsproblemen, die mit
zunehmender Kurzlebigkeit des Mediums CD wachsen werden, bereitet diese Verpackung
auch Handhabungsprobleme bei der Entnahme des Produktes. Zur richtigen CD-Entnahme
sind eine Handmindestgröße und mindestens 3 Finger einer Hand erforderlich. Die zusätzlichen Produktinformationen in Heftform sind ebenfalls schwer zu entnehmen und
noch schwerer wieder in der Verpackung zu befestigen.
Karton-CD-Verpackungen mit einer Inneneinrichtung aus Kunststoff verursachen die
bekannten Entsorgungsprobleme einer Mehrstoffverpackung und die Schwierigkeiten bei
der CD-Entnahme entsprechen den oben genannten.
Einstoffverpackungen aus Karton sind auf dem Markt sehr selten. Die oft taschenähnliche
Inneneinrichtung verursacht Entnahmeprobleme und reibungsbedingte Beschädigungen
der empfindlichen Ton- und Datenträger.
Ziel war es, die oben genannten Probleme zu beheben, wobei es vor allem darauf ankam,
eine Variante zu entwickeln, die den Schutz des Packgutes gewährleistet, den aus
ökologischer Sicht vorteilhaften Einsatz des Packstoffes Karton erlaubt und gleichzeitig zu
einer Verbesserung der Handhabbarkeit der Verpackung führt.
Die neue Verpackung entsprechend des später beschriebenen Ausführungsbeispiels mit der
in den Schutzansprüchen 1-7 beschriebenen Inneneinrichtung löst die aufgeführten
Probleme.
Da die Halterung des Produktes durch die in Fig. 1 dargestellte Faltung und den sich
daraus ergebenden Mechanismus realisiert wird, ist es möglich, das Packgut im verschlossenen Zustand der Verpackung zu fixieren und somit zu schützen, und durch das
Öffnen so freizugeben, daß es leicht und bequem zu entnehmen ist. Der Nutzer muß keine
zusätzlichen oder komplizierten Handgriffe tätigen. Beim Öffnen wird das Packgut in eine
sich zwischen den Abschnitten (1) und (3) [siehe Figur 1-3] befindliche Position
gebracht, wobei durch das Aufeinanderzubewegen der unteren Enden der das Packgut
berührenden Falten der Streifen (4) und (5) und/oder durch das Anheben des Abschnittes 2
zusätzlich eine Aufwärtsbewegung des Packgutes erreicht wird, die die Enthnahme weiterhin vereinfacht und einen zusätzlichen Reiz für den Anwender darstellt. Die dafür
erforderlichen Kräfte greifen nur am Umfang des Packgutes an, sodaß es z.B. bei CD's zu
keinerlei Qualitätseinbußen kommt.
Die Einfachheit des Mechanismusses ermöglicht einen einfachen Aufbau der
Gesamtverpackung, der einfach hergestellt und befüllt werden kann und damit auch aus
ökonomischer Sicht eine Konkurenz zur herkömmlichen CD-Verpackung darstellt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels. Dabei zeigt
Figur 4 eine halbgeöffnete Verpackung für scheibenförmige Produkte
Figur 5 Verpackung im geschlossenen Zustand
Figur 6 den Zuschnitt für die Vorrichtung 10
Figur 7 Faltung des Zuschnittes der Vorrichtung 10 und Kennzeichnung der
Klebefläche
Figur 8 gefaltete und geklebte Vorrichtung 10
Die in Figur 4 dargestellte Verpackung dient als CD-Verpackung und ist aus Karton
gefertigt. Der Abschnitt 1 der Inneneinrichtung ist mit einem Abschnitt 15 der Außenverpackung verbunden, sodaß zwischen Abschnitt 3 und dem als Deckel gestalteten
Abschnitt 16 ein Raum für zusätzliche Produktinformationen 13 entsteht. Die in Figur 5
dargestellte Verpackung ist geschlossen und entspricht in den Abmessungen den herkömmlichen CD-Verpackungen. Die maßliche Abstimmung zwischen Vorrichtung 10
und Abschnitt 16 verursacht Reibung, wodurch der Verschluß realisiert wird. Die Figur 6
zeigt eine mögliche Herstellungsvariante für die Vorrichtung 10, wobei sie mit dem
Abschnitt 1 aus einem Zuschnitt gefertigt wird. Die Figur 7 zeigt die dafür notwendige
Faltung und die Fläche 18, die mit Abschnitt 1 verklebt wird. Figur 8 zeigt die durch
Zuschnitt entlang der Linie 17, dargestellt in Figur 6, und durch beschriebene Herstellung
der Vorrichtung 10 entstandene Lasche 12.
Claims (9)
1. Ve&phgr;ackungsinnenein&Ggr;ichtung zum Verpacken scheibenförmiger Produkte, insbesondere
von CD's, gefertigt aus Flachformgut
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den beiden Verpackungsabschnitten (1) und (3), die urn die Verbindungslinien
(27) und (26) zwischen den Verpackungsabschnitten (1), (2) und (3) schwenkbar sind, das Produkt im zusammengeklappten Zustand der beiden Abschnitte (1) und (3)
gehalten und im aufgeklappten Zustand der beiden Abschnitte (1) und (3) freigegeben
und dem Nutzer entgegengereicht wird.
2. Verpackungsinneneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sie aus
Karton oder Kunststoff gefertigt werden kann.
3. Verpackungsinneneinrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die
in Ansprach 1 beschriebenen Eigenschaften dadurch erreicht werden, daß die Flachformgutstreifen
(4) und (5) mit den Verpackungsabschnitten (3) und (1) verbunden sind und gegenläufige Faltungen (8) und (9) aufweisen.
4. Verpackungsinneneinrichtung nach Ansprach 1,2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß
das Packgut zusätzlich fixiert wird durch eine Vorrichtung (10), die das Packgut im zugeklappten
Zustand gegen Herausratschen sichert.
5. &ngr;&egr;&phgr;&Bgr;&Ogr;^^&egr;&idiagr;&eegr;&eegr;&bgr;&eegr;&bgr;&idiagr;&eegr;&pgr;&ogr;&Igr;&iacgr;&Ggr;&idiagr;&pgr;^ nach den Anprüchen 1 - 4, gekennzeichnet dadurch, daß
der Abschnitt (3) durch eine an der Vorrichtung (10) befindlichen Lasche (12) einschnappt
und somit die &ngr;&bgr;&phgr;&Bgr;&udigr;^^&bgr;&iacgr;&eegr;&eegr;&egr;&eegr;&bgr;&iacgr;&eegr;&pgr;&ogr;&Mgr;&ugr;&Ggr;^ in sich verschließbar ist.
6. Ve&phgr;ackungsinneneinrichtung nach Ansprüchen 1-5, gekennzeichnet dadurch, daß die
Vorrichtung 10, bestehend aus den Abschnitten (18-21), und der Abschnitt 1 aus einem
Zuschnitt gefertigt werden, Faltungen (22),(23),(24) und (25) aufweisen und der
Verpackungsabschnitt (18) mit dem Abschnitt (1) vertcleSt * wird * woßei durch die
Schneidlinie (17) die Lasche (12) gebildet wird.
7. &ngr;&egr;&phgr;&agr;&ogr;!&agr;&igr;&eegr;§8&Idigr;&eegr;&eegr;6&eegr;6&iacgr;&eegr;&pgr;&udigr;&Mgr;&agr;&eegr;§ nach Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet dadurch, daß die
Inneneinrichtung in eine Außenverpackung , bestehend aus den Verpackungsabschnitten
(15), (14) und (16), eingebettet ist, indem der Inneneinrichtungsabschnitt (1) mit
dem Außeriverpackungsabschnitt (15) verbunden ist, so daß zwischen dem Abschnitt
(3) und (16) eine Unterbringungsmöglichkeit für zusätzliche Produktinformationen (13)
geschaffen wird.
8. Veipackungsinneneinrichtung nach Ansprüchen 1-6, gekennzeichnet dadurch, daß der
Packstoff der Inneneinrichtung der Außenverpackung angepaßt und damit eine Einstoffverpackung
herstellbar ist.
9. Verpackungsinneneinrichtung nach Anspruch 1,2,3 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß
sie in eine Außenverpackung eingebettet ist, die mehr als eine dieser Inneneinrichtungen
aufnehmen kann, sodaß mehr als ein Stück Packgut verpackt werden kann.
Priority Applications (2)
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| DE29616973U DE29616973U1 (de) | 1996-09-28 | 1996-09-28 | Verpackungsinneneinrichtung zum Verpacken scheibenförmiger Produkte |
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Family
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Family Applications (2)
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