DE29615365U1 - In ihrer Höhenposition veränderbare Verstellplatte für Möbelstücke - Google Patents
In ihrer Höhenposition veränderbare Verstellplatte für MöbelstückeInfo
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Description
G 17 566 - rets 20.08.1996
für Möbelstücke
Die Erfindung betrifft eine in ihrer Höhenposition veränderbare
Verstel1platte für Möbelstücke, insbesondere
eine an einem Computertisch höhenverstellbar angeordnete
Moni torauf1 age.
Insbesondere Computertische besitzen häufig an ihrem rückseitigen Bereich eine höhenverstellbar angeordnete
Monitorauflage, um die Höhenposition des Monitors der
Sitzposition eines Bearbeiters anzupassen. Diese Monitorauflage ist unabhängig von der Tischplatte des Computertisches
oder zumindest relativ zu dieser in ihrer Höhe verstellbar. Bei einem bekannten Computertisch, der unter
der Bezeichnung Pianova 2500 im Handel erhältich ist, besitzt die Monitorauflage zwei vertikal sich nach unten
erstreckende Arme, die seitlich an zwei vom Computertisch
aus vertikal nach oben verlaufenden Halterungen anliegen. Mittels verschiedener.Schraub!ocher in diesen Halterungen
und mittels zweier Feststellschrauben kann die Höhe der
Monitorauflage stufenweise verstellt werden. Dieser Ver-
Stellvorgang ist sehr umständlich und erfordert ein vorheriges Abräumen der Monitorauflage.
Eine Aufgabe der vor!legenden Erfindung besteht nun darin,
den HöhenversteliVorgang bei einer Verstellplatte, insbesondere
einer Monitorauflage, zu vereinfachen und so
auszubilden, daß beim HöhenverstellVorgang ein. Abräumen
der Verstel1platte nicht mehr erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
zwei vertikal ausgerichtete, teleskopartig ineinanderschiebbare Rohre vorgesehen sind, von denen das eine im
wesentlichen mittig an der Unterseite der Verstel1platte
und von denen das andere an einem Standfuß oder einem sonstigen Haltepunkt des Möbelstücks befestigt ist, und
daß HöhenverstelImittel im Innern der Rohre angeordnet
sind.
Bei der erfindungsgemäßen Verstellplatte sind in vorteilhafter
Weise die HöhenverstelImittel kompakt und geschützt
im Innern der Rohre angeordnet, und bei ihrer Betätigung schieben sich die Rohre auseinander oder ineinander, ohne
daß die Gefahr eines Kippens der Verstellplatte besteht,
so daß diese nicht abgeräumt zu werden braucht. Neben der einfachen Bedienung wird eine robuste und formschöne
Anordnung erzielt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der
im Anspruch 1 angegebenen Verstellplatte möglich.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist als Höhenverstellmittel
eine mit einer Spindel aufnahme zusammenwirkende Spindel vorgesehen, wobei die Spindel mit dem
einen Rohr und die Spindel aufnähme mit dem anderen Rohr gekoppelt ist, wobei Drehantriebsmittel für die Spindel
oder die Spindelaufnähme vorgesehen sind. Durch Betätigung
der Drehantriebsmittel ist eine einfache, stufenlose und
präzise Höheneinstellung der Verstel1platte möglich, wobei
beispielsweise bei einem Computertisch ein eingeschalteter
Monitor auf der Verstel1platte verbleiben kann, um so die
gewünschte Monitorposition leichter zu finden.
Zur Richtungs- und Kraftübersetzung enthält das eine Rohr
ein mit ihm verbundenes, manuell antreibbares Getriebe zum
Drehantrieb der Spindel, wobei dieses Getriebe zweckmäßigerweise als Kegelrad- oder Schneckengetriebe ausgebildet
sein kann, insbesondere als selbsthemmendes Getriebe. Hierdurch kann eine Höhenverstellung mit geringstem
Kraftaufwand erreicht werden.
Zur einfachen Bedienung der Höhenverstel1vorrichtung steht
eine seitlich aus dem einen Rohr herausragende Handkurbel
oder ein Drehknopf mit dem Getriebe in Antriebsverbindung. Dieses Getriebe ist zweckmäßigerweise an einer Abschlußplatte
oder Zwischenplatte des einen Rohrs angebracht.
Die Spindel aufnahme ist zweckmäßigerweise als mit dem
anderen Rohr verbundene Spindelmutter oder verbundenes
Spindelrohr ausgebildet, in das sich die Spindel hineinschrauben und aus dem sich die Spindel herausschrauben
kann. Hierzu besitzt das Spindelrohr wenigstens in einem Teilbereich ein Spindel-Innengewinde oder trägt die
Spindelmutter. Auch das Spindelrohr ist vorzugsweise an einer Abschlußplatte oder Zwischenplatte des anderen Rohrs
angebracht.
In einer alternativen Ausführung kann die Spindel aufnähme
auch als Spindelgewindebohrung in einer quer zur Längsrichtung
des anderen Rohrs angeordneten Abschlußplatte,
Zwischenplatte oder Quersteganordnung in diesem anderen
Rohr ausgebildet sein.
Will man auf einen Spindelantrieb verzichten, so kann in
einer alternativen konstruktiven Ausgestaltung auch im
Innern der Rohre eine diese auseinanderdrückende Druckfeder angeordnet sein, wobei die Kraft der Druckfeder vorzugsweise
an das Gewicht eines auf der Verstellplatte angeordneten
Gegenstandes anpaßbar ist. Auch hierdurch ist eine
Höhenverstellung mit geringem Kraftaufwand möglich. Die
Druckfeder stützt sich dabei zweckmäßigerweise an zwei
Abschlußplatten und/oder Zwischenplatten der beiden Rohre
ab.
In vorteilhafter Weise steht die obere Abschlußplatte über
das Rohr seitlich über und ist als Halterung für die Verstellplatte ausgebildet, so daß sie gleichzeitig mehrere
Funktionen erfüllen kann.
Zum gegenseitigen Fixieren der Rohre aneinander in der
gewünschten eingestellten Höhenposition dienen in vorteilhafter
Weise Feststellmittel, insbesondere bei einer Ausführung mit einer Druckfeder. Bei einer Ausführung mit
einer Verstel1 spindel und beispielsweise einem selbsthemmenden
Getriebe wären zwar solche Feststellmittel
prinzipiell nicht erforderlich, jedoch tragen sie zur
besseren Fixierung der Lageposition und zur Vermeidung eines Spiels zwischen den Rohren bei.
Die Feststellmittel sind zweckmäßigerweise als mit einem
Drehknopf zusammenwirkende Feststellschraube ausgebildet.
In einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung ist
diese Feststellschraube ins innere Rohr einschraubbar
ausgebildet oder eingeschraubt, ragt durch einen Längsschlitz
des äußeren Rohrs nach außen und trägt am äußeren
Ende den Drehknopf zur Fixierung der Rohre aneinander. Dieser Drehknopf ist vorzugsweise auf einem Gewinde der
Feststellschraube drehbar angeordnet.
Eine besonders gute Fixierung wird dadurch erreicht, daß eine der Umfangskontur des" äußeren Rohrs angepaßte Unterlegscheibe
zwischen dem Drehknopf und dem äußeren Rohr angeordnet ist. Diese Unterlegscheibe verhindert auch eine
Beschädigung der Randbereiche des Längsschlitzes durch den
Drehknopf.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer höhenverstellbaren
Monitorauflageplatte mit einem Spindelantrieb
als erstes AusfUhrungsbeispiel der Erfindung, Fig. 2 eine um 90° gedrehte Schnittdarstellung des in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
mit einem gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel modifizierten Spindelantrieb,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels
mit einer Druckfeder und Fig. 5 eine Detai1darstellung der in den Fig. 2 und
dargestellten Feststelleinrichtung, teilweise im Schnitt.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
einer höhenverstel1 baren Auflageplatte 10 bzw. Verstel1platte für einen Monitor od.dgl. sind zur
Höhenverstellung zwei teleskopartig ineinanderschiebbare
Rohre 11, 12 vorgesehen, die vertikal ausgerichtet sind,
um eine horizontale Positionierung der Auflageplatte 10 zu erzielen. Das untere Rohr 11 mit etwas größerem Durchmesser
umgreift dabei das obere Rohr 12 mit etwas geringerem Durchmesser und besitzt am unteren Ende eine Abschlußplatte 13, die in nicht näher dargestellter Weise an einem rohrförmigen Träger 14 eines im übrigen nicht dargestellten
Computertisches befestigt ist. Zur Befestigung kann in an sich bekannter Weise eine Klebe-, Schraub-, Schweiß-
oder Klemmverbindung dienen. Das obere Rohr 12 besitzt an
seinem oberen Ende eine obere Abschlußplatte 15, die
seitlich über das obere Rohr 12 übersteht, wobei die überstehenden Bereiche mittels Halteschrauben 16 an der Unterseite der Auflageplatte 10 im wesentlichen mittig fixiert
sind. Die Abschlußplatten 13, 14 können an den entsprechenden
Rohren 11, 12 angeschweißt oder angeschraubt
sein.
einer höhenverstel1 baren Auflageplatte 10 bzw. Verstel1platte für einen Monitor od.dgl. sind zur
Höhenverstellung zwei teleskopartig ineinanderschiebbare
Rohre 11, 12 vorgesehen, die vertikal ausgerichtet sind,
um eine horizontale Positionierung der Auflageplatte 10 zu erzielen. Das untere Rohr 11 mit etwas größerem Durchmesser
umgreift dabei das obere Rohr 12 mit etwas geringerem Durchmesser und besitzt am unteren Ende eine Abschlußplatte 13, die in nicht näher dargestellter Weise an einem rohrförmigen Träger 14 eines im übrigen nicht dargestellten
Computertisches befestigt ist. Zur Befestigung kann in an sich bekannter Weise eine Klebe-, Schraub-, Schweiß-
oder Klemmverbindung dienen. Das obere Rohr 12 besitzt an
seinem oberen Ende eine obere Abschlußplatte 15, die
seitlich über das obere Rohr 12 übersteht, wobei die überstehenden Bereiche mittels Halteschrauben 16 an der Unterseite der Auflageplatte 10 im wesentlichen mittig fixiert
sind. Die Abschlußplatten 13, 14 können an den entsprechenden
Rohren 11, 12 angeschweißt oder angeschraubt
sein.
An der unteren Abschlußplatte 13 ist im Innern des Rohrs
11 ein als Umlenkgetriebe ausgebildetes Getriebe 17
fixiert, das beispielsweise als Kegelrad- oder Schneckengetriebe
ausgebildet sein kann. Um die jeweilige Verstell position
zu sichern, handelt es sich beispielsweise um ein
selbsthemmendes Getriebe. Dieses Getriebe 17 wird durch
eine von außen her seitlich durch die Wandung des Rohrs bis zum Getriebe 17 reichende Handkurbel 19 angetrieben,
wobei sich vom Getriebe 17 aus eine Spindel 18 vertikal nach oben erstreckt. Beim Drehen der Handkurbel 19 dreht
sich die Spindel 18 entsprechend der Unter- oder übersetzung des Getriebes 17. Falls sich das obere Rohr 12 wie
dargestellt - bis zur unteren Abschlußplatte 13 erstreckt,
so besitzt es einen Schlitz 37, durch den sich die Handkurbel 19 in der in Fig. 1 dargestellten tiefsten
Position hindurch erstreckt.
Die Spindel 18 greift in ein Spindelrohr 20 ein, das an einem Haltezapfen 21 an der oberen Abschlußplatte 15
fixiert ist. Dieses Spindelrohr 20 besitzt an seinem unteren freien Ende eine Spindelmutter 22 mit einem dem
Außengewinde der Spindel 18 entsprechenden Innengewinde.
Es ist selbstverständlich auch möglich, daß das Spindelrohr
20 ganz oder teilweise mit einem Innengewinde versehen
ist, so daß für diesen Fall die Spindelmutter 22 entfallen kann.
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Beim Drehen der Handkurbel 19 dreht sich die Spindel 18 in der Spindelmutter 22, so da3 sich die Auflageplatte 10
entsprechend der Drehrichtung nach oben oder nach unten bewegt, bis die gewünschte Position erreicht ist. Obwohl
bei einem selbsthemmenden Getriebe oder einer selbsthemmenden
Spindel eine spezielle Fixierung der Rohre 11, 12 in der gewünschten Höhenposition nicht erforderlich
wäre, sind dennoch zusätzliche Feststellmittel 23 vorgesehen,
um die Rohre aneinander zu fixieren. Diese Feststellmittel 23 sind in Fig. 5 im Detail dargestellt und
werden später noch genauer beschrieben.
Das in Fig. 3 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel entspricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel, und
gleiche oder gleichwirkende Bauteile und Elemente sind
daher mit denselben Bezugszeichen versehen und nicht nochmals
beschrieben. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
entfallen das Spindelrohr 20, der Haltezapfen 21 und die Spindelmutter 22. Das untere Ende des oberen Rohrs 12 ist
beim zweiten Ausführungsbeispiel durch eine untere Abschlußplatte
24 verschlosssen. Diese Abschlußplatte 24
besitzt eine zentrale Gewindebohrung 25, deren Gewinde an das der Spindel 18 angepaßt ist. Die Spindel 18 erstreckt
sich somit durch diese Gewindebohrung 25 und verschiebt dadurch beim Drehen die Abschlußplatte 24 und damit das
Rohr 12 und die Auflageplatte 10 je nach Drehrichtung nach
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oben oder nach unten. Die Abschlußplatte 24 ist am unteren
Ende des Rohrs 12 angeschweißt oder angeschraubt.
In Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispiels kann
anstelle der Abschlußplatte 24 auch eine Zwischenplatte
oder ein horizontaler Quersteg mit einer entsprechenden Gewindebohrung 25 treten. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
sind selbstverständlich wiederum Feststellmittel 23
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen, jedoch in
der dargestellten Winkelposition gemäß Fig. 3 nicht erkennbar.
Auch das in Fig. 4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel
entspricht in großen Teilen den ersten beiden Ausführungsbeispielen, so daß auch hier wiederum gleiche oder gleichwirkende
Bauteile oder Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen und nicht nochmals beschrieben sind.
Der Spindelantrieb entfällt beim dritten Ausführungsbeispiel
vollständig. Dafür ist im Innenraum der beiden Rohre 11, 12 eine als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 26
angeordnet, die sich mit ihren beiden Enden an den beiden
Abschlußplatten 13, 15 abstützt. Zur Zentrierung dieser
Druckfeder 26 dienen Zentrierscheiben 27, 28 an den beiden
Abschlußplatten 13, 15, deren Außendurchmesser geringfügig
kleiner als der Innendurchmeser der Druckfeder 26 ist. Die
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Druckfeder 26 ist so dimensioniert, daß die Auflageplatte
10 mit einem dafür vorgesehenen aufgesetzten Gegenstand, beispielsweise einem Monitor, in einer mittleren Höhenposition
durch diese Druckfeder 26 gehalten wird, so daß bei einer Verstellung nach oben oder nach unten nur relativ
geringfügige Kräfte aufgewendet werden müssen. Zur Anpassung an verschieden schwere, auf die Auflageplatte
aufzusetzende Gegenstände kann auch eine an sich bekannte
Justiereinrichtung für die Druckfeder 26 vorgesehen sein.
Hierzu kann die Druckfeder 26 auch aus mehreren Einzelfedern in einer Reihenanordnung bestehen, wobei je nach
der erforderlichen aufzubringenden Kraft einzelne Elemente
hinzugefügt oder weggenommen werden. Zur Positionierung in der gewünschten Höhe dienen wiederum die Feststellmittel
23. Zur Erleichterung der Höhenverstellung kann die Auflageplatte
10 mit einem angesetzten oder integrierten Handgriff versehen sein.
Die in Fig. 5 im Detail dargestellten Feststellmittel 23
bestehen im wesentlichen aus einer Feststellschraube 29,
die von außen her durch einen Längsschlitz 30 des äußeren Rohrs 11 hindurchgreift und mittels eines Gewindezapfens
31 im inneren Rohr 12 eingeschraubt ist. Bei sehr dünnwandigen
inneren Rohren kann dieser Gewindezapfen 31 auch durch das innere Rohr 12 hindurchgreifen und mittels einer
Gewindemutter fixiert sein. Zur Erleichterung des Gleitens
im Längsschlitz 30 umgreift ein Gleitring 32 aus einem
leicht gleitenden Kunststoffmaterial die Feststellschraube 29 innerhalb des Längsschlitzes 30, Von außen her ist ein
Klemmring 33 auf die Feststellschraube 29 aufgesteckt, der
mittels eines Drehknopfes 34 gegen das äußere Rohr 11 gepreßt werden kann. Hierzu wird der eine Gewindebohrung
35 aufweisende Drehknopf 34 auf einen Gewindebereich 36 der Feststellschraube 29 aufgeschraubt. Der Klemmring
besitzt eine zylindrische Innenkontur, die an die zylindrische Außenkontur des unteren Rohrs 11 angepaßt ist.
Zur Veränderung der Höhenposition der Auflageplatte 11
wird der Drehknopf 34 zur Lockerung des Klemmrings 33 nach links gedreht, dann wird die Höhenposition durch die Handkurbel
19 bzw. durch Verschieben der Auflageplatte 10 mit
Unterstützung der Federkraft der Druckfeder 26 verändert, und schließlich wird die neue Höhenposition wieder durch
eine Rechtsdrehung des Drehknopfes 34 fixiert.
Die Rohre 11, 12 der verschiedenen Ausführungsbeispiele
weisen im allgemeinen eine runde Querschnittsgestalt auf,
jedoch kann diese Querschnittsgestalt selbstverständlich
auch variieren und oval oder eckig ausgebildet sein.
Weiterhin ist es möglich, daß beispielsweise das äußere
Rohr 11 zwar einen runden.Innenquerschnitt, jedoch zur
Versteifung eine davon abweichende Außenkontur besitzt.
Beispielsweise kann ein rohrförmiges Profil mit äußeren
Längsrippen versehen sein.
Die erfindungsgemäße Höhenverstel!vorrichtung ist selbstverständlich
nicht nur für Computertische und Monitorauflageplatten
anwendbar,~sondern auch für andere Möbelstücke, bei denen eine hohenveränderbare Verstel1platte
erforderlich ist, beispielsweise für Stehpulte, Blumentische,
Projektortische od.dgl.
Claims (20)
1. In ihrer Höhenposition veränderbare Verstellplatte
für Möbelstücke, insbesondere eine an einem Computertisch
höhenverstellbar angeordnete Monitorauflage, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei vertikal ausgerichtete, teleskopartig ineinanderschiebbare Rohre (11, 12) vorgesehen sind,
von denen das eine im wesentlichen mittig an der Unterseite
der Verstel1platte (10) und von denen das andere an
einem Standfuß oder einem sonstigen Haltepunkt (14) des Möbelstücks befestigt ist, und daß Höhenverstellmittel (17
- 22; 24, 25; 26) im Innern der Rohre (11, 12) angeordnet sind.
2. Verstellplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Höhenverstellmittel eine mit einer
Spindel aufnahme (22; 24) zusammenwirkende Spindel (18)
vorgesehen ist, wobei die Spindel (18) mit dem einen Rohr
(11) und die Spindel aufnähme (22; 24) mit dem anderen Rohr
(12) gekoppelt ist, und daß Drehantriebsmittel (17) für
die Spindel (18) oder die Spindel aufnähme vorgesehen sind.
3. Verstel1 piatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Rohr (11) ein mit ihm verbundenes, manuell antreibbares Getriebe (17) zum Drehantrieb der
Spindel (18) enthält.
4. Verstellplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe (17) als Kegelrad- oder Schneckengetriebe ausgebildet ist.
5. Verstel1platte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine seitlich aus dem einen Rohr (11)
herausragende Handkurbel (19) oder ein Drehknopf mit dem Getriebe (17) in Antriebsverbindung steht.
6. Verstellplatte nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (17) an einer
Abschlußplatte (13) oder Zwischenplatte des einen Rohrs
(11) angebracht ist.
7. Verstel1platte nach einem der Ansprüche 2 bis 6a
dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel aufnähme (22) als
mit dem anderen Rohr .{12) verbundende Spindelmutter oder
verbundenes Spindelrohr ausgebildet ist.
8. Verstell piatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spindelrohr (20) wenigstens in einem Teilbereich ein Spindel-Innengewinde besitzt oder die
Spindelmutter (22) trägt.
9. Verstellplatte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spindelrohr (20) an einer Abschlußplatte (15) oder Zwischenplatte des anderen Rohrs (12)
angebracht ist.
10. Verstellplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 6„
dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel aufnahme als Spindelgewindebohrung (25) in einer quer zur Längsrichtung
des anderen Rohrs (12) angeordneten Abschlußplatte (24),
Zwischenplatte oder Quersteganordnung in diesem anderen
Rohr (12) ausgebildet ist.
11. Verstel1platte nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine, mit der Spindel (18)
gekoppelte Rohr (11) das untere Rohr ist.
12. Verstel1platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Innern der Rohre (11, 12) eine diese auseinanderdrückende Druckfeder (26) angeordnet ist.
13. Verstellplatte nach Anspruch 12, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Kraft der Druckfeder (26) an das Gewicht eines auf der Verstellplatte (11) angeordneten Gegenstandes
anpaßbar ist.
14. Verstel1platte nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Druckfeder (26) an zwei Abschlußplatten
(13, 15) und/oder Zwischenplatten der beiden Rohre (11, 12) abstützt.
15. Verstellplatte nach Anspruch 9 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Abschlußplatte (15) über das
Rohr (12) seitlich übersteht und als Halterung für die Verstel1platte (10) ausgebildet ist.
16. Verstel1platte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Feststellmittel
(23) zum gegenseitigen Fixieren der Rohre (11, 12) aneinander
in gewünschten Höhenpositionen vorgesehen sind.
17. Verstellplatte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellmittel (23) als mit einem Drehknopf
(34) zusammenwirkende Feststellschraube (29) ausgebildet
ist.
18. Verstellplatte nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellschraube (29) ins innere Rohr
(12) einschraubbar ausgebildet oder eingeschraubt ist, durch einen Längsschlitz (30) des äußeren Rohrs (11) nach
außen ragt und am äußeren Ende den Drehknopf (34) trägt.
19. Verstellplatte nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehknopf (34) auf einem Gewinde (36) der Feststellschraube (29) drehbar angeordnet ist.
20. Verstellplatte nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß ein der Umfangskontur des
äußeren Rohrs (11) angepaßter Klemmring (33) zwischen dem Drehknopf (34) und dem äußeren Rohr (11) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615365U DE29615365U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | In ihrer Höhenposition veränderbare Verstellplatte für Möbelstücke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615365U DE29615365U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | In ihrer Höhenposition veränderbare Verstellplatte für Möbelstücke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615365U1 true DE29615365U1 (de) | 1996-10-24 |
Family
ID=8028757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615365U Expired - Lifetime DE29615365U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | In ihrer Höhenposition veränderbare Verstellplatte für Möbelstücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615365U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2060202A3 (de) * | 2007-11-14 | 2010-12-22 | Veyhl GmbH | Längenverstellbare Stütze |
| CN105768728A (zh) * | 2016-04-16 | 2016-07-20 | 安庆市阳光机械制造有限责任公司 | 一种可转动的花架 |
| CN105768726A (zh) * | 2016-04-26 | 2016-07-20 | 浙江飞腾园林工程有限公司 | 一种多功能园林花架 |
| CN106175099A (zh) * | 2016-08-18 | 2016-12-07 | 叶芳 | 一种具有滑动抽屉的自动提升式监控讲台 |
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-
1996
- 1996-09-04 DE DE29615365U patent/DE29615365U1/de not_active Expired - Lifetime
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