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DE19743596C2 - Tisch mit einer Tischplatte - Google Patents

Tisch mit einer Tischplatte

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DE19743596C2
DE19743596C2 DE19743596A DE19743596A DE19743596C2 DE 19743596 C2 DE19743596 C2 DE 19743596C2 DE 19743596 A DE19743596 A DE 19743596A DE 19743596 A DE19743596 A DE 19743596A DE 19743596 C2 DE19743596 C2 DE 19743596C2
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Matthias Fischer
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Matthias Fischer Design 25870 Norderfriedric GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B13/00Details of tables or desks
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  • Legs For Furniture In General (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Tisch mit einer Tischplatte, die von wenigstens drei Tischbeinen getragen ist.
Solche Tische sind allgemein bekannt, wobei diese im Woh­ nungseinrichtungsbereich insbesondere als Eßtische, als Couchtische oder als Beistelltische gestaltet sind.
Es sind auch Tische allgemein bekannt, deren Tischbeine an den jeweiligen Fußenden mit Rollen versehen sind, um eine einfache Verschiebung des jeweiligen Tisches ermöglichen zu können. Es ist auch bekannt, solche Tische an den Fußenden der Tischbeine mit Lenkrollen zu versehen, die eine weiter verbesserte Verschiebbarkeit des jeweiligen Tisches gewähr­ leisten. Aus ästhetischen Gründen werden die Rollen oder Lenkrollen jedoch relativ klein gestaltet, um den ästheti­ schen Gesamteindruck des Tisches nicht herabzusetzen. Derar­ tige kleine Lenkrollen führen zu Problemen bei der Bewegung des Tisches über Teppichkanten oder andere stufenartige Ab­ sätze eines Untergrundes wie Türschwellen oder ähnliches.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tisch der eingangs ge­ nannten Art zu schaffen, der ein verbessertes Rollverhalten aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jedes Tischbein rela­ tiv zur Tischplatte um eine Hochachse schwenkbeweglich gela­ gert ist, und daß an den unteren freien Enden der Tischbeine jeweils ein Rollelement um eine Querachse drehbeweglich gela­ gert ist, wobei jedes Rollelement exzentrisch zu der Hochach­ se an dem Tischbein gelagert ist. Da die Tischbeine selbst schwenkbeweglich gelagert sind, ist es ausreichend, die Roll­ elemente selbst innerhalb der Tischbeine als einfache Linear­ rollelemente mit einer einfachen linearen Drehbeweglichkeits­ funktion auszustatten und dennoch die gewünschte Lenkfunktion zu erhalten. Durch die erfindungsgemäße Lösung kann für die Rollelemente bezüglich ihrer Hochachse eine erheblich vergrö­ ßerte Führungslänge erzielt werden, die maximal der gesamten Länge des jeweiligen Tischbeines entsprechen kann. Dies ver­ bessert das Nachlaufverhalten, das durch die exzentrische La­ gerung der Rollelemente ohnehin vorteilhaft gegeben ist, wei­ ter. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist neben der beschriebenen Verbesserung des Rollver­ haltens die geschaffene, erhebliche bauliche Vereinfachung. Soweit bei dem Stand der Technik Lenkrollen an Tischbeinen gelagert sind, ergeben sich bei solchen Tischen drei baulich getrennte Funktionseinheiten. Zum einen die Lagerung jedes Rollelementes um die Querachse, die Lagerung jedes Rollele­ mentes als Lenkrolle um eine Hochachse und schließlich die Halterung des Tischbeines relativ zum Tisch. Bei der erfin­ dungsgemäßen Lösung hingegen sind die Lagerung der Hochachse des Rollelementes und die Halterung des jeweiligen Tischbei­ nes aufgrund der drehbeweglichen Lagerung des Tischbeines zu­ sammengelegt, so daß ein vereinfachter Aufbau der Funktions­ einheiten erzielt wird. Durch die große Führungslänge der Rollelemente bezüglich der Hochachse ist zudem der Einsatz von großen Rollelementen möglich, die ein verbessertes Roll­ verhalten auch bei Teppichkanten und anderen stufenartigen Absätzen ermöglichen. Durch derartige Rollelemente wird das Spurverhalten weiter verbessert. Das Versehen von großen Rollelementen verhindert zudem ein tiefes Einsinken in wei­ chen Teppichuntergrund, so daß tiefe Rollelementabdrücke im Teppichboden verhindert werden können.
In Ausgestaltung der Erfindung sind die Rollelemente zumin­ dest teilweise in dem jeweiligen Tischbein versenkt angeord­ net. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, relativ große Rollelemente in Form von Rollen, Doppelrollen, Rädern, Walzen oder ähnlichem vorzusehen, ohne daß diese den ästhetischen Gesamteindruck des Tisches beeinträchtigen würden, da diese zumindest teilweise im Tischbein versenkt sind. Vorzugsweise ragen die Rollelemente nur so weit nach unten aus den Tisch­ beinen heraus, daß die unteren Stirnenden der Tischbeine selbst nicht mit dem jeweiligen Boden in Berührung kommen, um nicht durch die Tischbeine selbst eine Bremswirkung entstehen zu lassen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zur Schwenklage­ rung der Tischbeine wenigstens ein Sockel vorgesehen, der an einer Unterseite der Tischplatte festgelegt ist. Dabei kann entweder ein gemeinsamer Sockel für alle Tischbeine oder aber auch für jedes Tischbein ein eigener Sockel vorgesehen sein. Die letztgenannte Ausgestaltung eignet sich insbesondere für Couchtische, bei denen die Tischplatte aus Glas hergestellt ist. Die Sockel können bei dieser Ausführung in einfacher Weise an die Unterseite der Glasplatte angeklebt sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Schwenkla­ gerung jedes Tischbeines Mittel zur axialen Sicherung des Tischbeines relativ zur Tischplatte oder zum Sockel auf. Die­ se axialen Sicherungsmittel gewährleisten, daß der Tisch auch angehoben werden kann, ohne daß die Tischbeine sich von der Tischplatte oder dem Sockel lösen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist jedes Tischbein einen Mittelkörper, insbesondere einen Hohlkörper, auf, der an seiner Oberseite durch eine die Schwenklagerung aufnehmen­ de Deckplatte und an seiner Unterseite durch eine das Roll­ element aufnehmende Bodenplatte verschlossen ist. Damit neh­ men die Deckplatte und die Bodenplatte die Funktionsteile des Tischbeines auf, wohingegen der Mittelkörper nach ästheti­ schen Gesichtspunkten gestaltet werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Deckplatte und die Bodenplatte lösbar mit dem Mittelkörper verbunden. Dadurch ist es möglich, die Funktionsteile im Bereich der Deckplatte und der Bodenplatte, d. h. die Schwenklagerung und das jeweilige Rollelement, vorzumontieren, wodurch eine ver­ einfachte Tischmontage erzielbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind wenigstens zwei Tischbeine in ihren Schwenkbewegungen miteinander gekoppelt. Dadurch ergeben sich gleichmäßige und exakte Bewegungsmög­ lichkeiten des Tisches.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung, das anhand der Zeichnungen dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform ei­ nes erfindungsgemäßen Tisches, der als Couchtisch gestaltet ist,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt durch ein schwenkbewegliches Tischbein des Tisches nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Tischbein nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Tisch nach Fig. 1 mit pa­ rallel und fluchtend ausgerichteten Tischbeinen,
Fig. 5 eine Draufsicht ähnlich Fig. 4, bei der die Tisch­ beine sternförmig ausgerichtet sind,
Fig. 6 eine Draufsicht ähnlich den Fig. 4 und 5, bei der die Tischbeine schräg und parallel zueinander aus­ gerichtet sind und
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Tisch nach Fig. 1 gemäß den Fig. 4 bis 6, wobei die Tischbeine in Umfangsrich­ tung auf einer gemeinsamen Kreislinie ausgerichtet sind.
Ein Tisch 1 nach den Fig. 1 bis 7 ist als Couchtisch gestal­ tet und weist eine Tischplatte 2 auf, die aus transparentem Glas besteht. Wie aus den Fig. 4 bis 7 erkennbar ist, ist die Tischplatte quadratisch gestaltet. Die Tischplatte 2 wird von vier Tischbeinen 3 getragen, die in nachfolgend näher be­ schriebener Weise an der Unterseite der Tischplatte 2 jeweils an den Eckpunkten eines imaginären und zu der Tischplatte 2 konzentrischen geometrischen Quadrates festgelegt sind. Alle vier Tischbeine 3 sind jeweils um eine eigene Hochachse S zur Tischplatte 2 schwenkbeweglich gelagert, wobei die vier Hoch­ achsen S parallel zueinander und vertikal, d. h. lotrecht zur horizontalen Tischplatte 2, ausgerichtet sind. In den boden­ seitigen Stirnenden der Tischbeine 3 ist jeweils ein Rollele­ ment in Form eines Laufrades 4 gelagert, wobei alle vier Laufräder 4 um jeweils gleiche Beträge nach unten über eine untere Stirnkante jedes Tischbeines 3 hinausragen und auf dem Untergrund aufstehen. Jedes Laufrad 4 ist um den gleichen Be­ trag innerhalb des jeweiligen Tischbeines 3 zur jeweiligen Hochachse S beabstandet und damit zu der Hochachse S exzen­ trisch gelagert.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind Roll­ elemente ähnlich den Laufrädern 4 vorgesehen, die jedoch bei gleicher Tischbeinlänge gegenüber den Laufrädern 4 mit erheb­ lich vergrößertem Rolldurchmesser versehen sind, wodurch sich ein verbessertes Rollverhalten ergibt.
Wie anhand der Fig. 2 und 3 erkennbar ist, ist das Tisch­ bein 3 um die vertikale Hochachse S an einem Sockel 5 mit vollen Umdrehungen umlaufend schwenkbeweglich gelagert. Der Sockel 5 ist als einteiliger, scheibenartiger Klotz, insbe­ sondere aus Metall, hergestellt und flächig mit einer Unter­ seite der Tischplatte 2 verklebt. Von dem Sockel 5 ragt ein­ stückig ein Lagerzapfen 11 koaxial zur Schwenkachse S nach unten ab. Der Lagerzapfen 11 trägt eine starre Deckplatte 12 des Tischbeines 3, die eine ovalähnliche, jedoch an ihren Schmalseiten spitz zulaufende Grundfläche aufweist (Fig. 3). Die ebene Deckplatte 12 ist zwischen zwei axialen Wälzlage­ rungen 8, 9 an dem vertikalen Lagerzapfen 11 gehalten, wobei die axiale Sicherung der beiden Wälzlagerungen 8, 9 und damit der Deckplatte 12 am Lagerzapfen 11 erfolgt und durch einen Kegelring 7, der mittels einer Kegelpfannenmutter 6 axial po­ sitioniert gehalten ist, ausgeführt ist. Der Kegelring 7 und die Kegelpfannenmutter 6 stellen axiale Sicherungsmittel im Sinne der Erfindung dar. Die Kegelpfannenmutter 6 ist auf ei­ nen als Fortsatz des Lagerzapfens gestalteten Außengewinde­ bolzen aufgeschraubt. Dadurch ist eine axial spielfreie Ein­ stellung der Wälzlagerungen 8, 9 und damit der Dreh- oder Schwenklagerung des jeweiligen Tischbeines 3 ermöglicht. Da die obere Wälzlagerung 9 sich gegen eine entsprechende Ring­ schulter des Sockels 5 stützt, können die Wälzlagerungen 8, 9 durch eine entsprechende Einstellung der Kegelpfannenmutter 6 axial spielfrei vorgespannt werden. Die justierte Endposition der Kegelpfannenmutter 6 wird durch einen radial in die Ke­ gelpfannenmutter 6 einschraubbaren Sicherungsbolzen 10 gesi­ chert, der auf einen nicht näher bezeichneten Kupferstopfen wirkt. Beim Einschrauben des Sicherungsbolzens 10 wird der Kupferstopfen gegen den Außengewindeabschnitt des Lagerzap­ fens 11 gepreßt und schafft somit die kraftschlüssige Siche­ rung der Kegelpfannenmutter 6 in der justierten Endposition. Die Verwendung des Kupferstopfens gewährleistet gleichzeitig, daß keine Beschädigung des Außengewindes des Außengewindeab­ schnitts entsteht. Hintergrund hierfür ist, daß das für die Herstellung des Sockels 5 und des Lagerzapfens 11 verwendete Metall, vorzugsweise Stahl, härter ist als das Material des Kupferstopfens.
Die Deckplatte 12 des Tischbeines 3 sitzt auf einem als Mit­ telkörper dienenden Hohlkörper 13 auf, der im Querschnitt der Grundfläche der Deckplatte 12 entspricht. Wie anhand der Fig. 2 und 3 gut erkennbar ist, ist die Deckplatte 12 wie auch der Hohlkörper 13 exzentrisch zur Hochachse S an dem Sockel 5 ge­ lagert. Das untere Stirnende des Hohlkörpers 13 ist durch ei­ ne Bodenplatte 14 verschlossen, die in Form und Dicke der Deckplatte 12 entspricht.
Die Bodenplatte 14 weist einen rechteckigen Ausschnitt 17 auf, durch den eine untere Hälfte des Laufrades 4 nach unten und damit nach außen hindurchragt. Das Laufrad 4 ist um eine Lagerachse 15 drehbeweglich gelagert, die zu beiden Seiten des Ausschnittes 17 in horizontaler Ausrichtung quer zur Laufrichtung des Laufrades 4 an der Bodenplatte 14 festgelegt ist. Hierzu sind zwei Schrauben 16 vorgesehen, die von unten durch die Bodenplatte 14 hindurch geschraubt werden und die Lagerachse 15 auf der Bodenplatte 14 festlegen.
Sowohl die Bodenplatte 14 als auch die Deckplatte 12 schlie­ ßen die gegenüberliegenden offenen Stirnenden des Hohlkörpers 13 ab, in dem sie auf den jeweiligen Stirnrändern des Hohl­ körpers 13 aufliegen. Die beiden gegenüberliegenden Endseiten der Deckplatte 12 sowie der Bodenplatte 14 sind jeweils mit einem Positionierstift 18 versehen, der exakt in die jeweili­ gen Ecken der Innenwandung des Hohlkörpers 13 gemäß Fig. 2 eingreift und so eine exakte Positionierung der Deckplatte 12 und der Bodenplatte 14 auf dem Hohlkörper 13 ermöglicht. Die Festlegung der Deckplatte 12 und der Bodenplatte 14 jeweils an den Stirnrändern des Hohlkörpers 13 erfolgt über eine Spannvorrichtung 20, die sich zwischen der Deckplatte 12 und der Bodenplatte 14 erstreckt und die Deckplatte 12 und die Bodenplatte 14 gegeneinander und damit auch gegen den jewei­ ligen Stirnrand des Hohlkörpers 13 spannt. Die Spannvorrich­ tung 12 weist eine obere, lange Gewindestange auf, die in ei­ nem Gewindeblock 19 mittels einer nicht näher bezeichneten Einstellmutter festgelegt ist. Der Gewindeblock 19 ist mit der Unterseite der Deckplatte 12 verschweißt. Auf ein unteres Stirnende der Gewindestange ist eine doppelseitige Einstell­ mutter bis zum Anschlag aufgeschraubt. In das gegenüberlie­ gende Innengewinde der Einstellmutter greift eine Zugschraube ein, die in der Bodenplatte 14 gehalten ist. Dazu ist in der Bodenplatte 14 eine entsprechende Bohrung vorgesehen, durch die die Zugschraube von außen hindurchsteckbar und anschlie­ ßend in das Innengewinde der Einstellmutter einschraubbar ist. Die Tiefe des Innengewindes ist so dimensioniert, daß die Zugschraube nicht bis zum Grund des Innengewindes einge­ schraubt ist, sondern ausreichende Anzugsmöglichkeiten für die Zugschraube verbleiben.
Wie anhand der Fig. 4 bis 7 erkennbar ist, sind die Tischbei­ ne 3 relativ flach gestaltet, weisen jedoch eine relativ gro­ ße Breite auf. Durch die exzentrische Lagerung der Tischbeine 3 ist es möglich, die Tischbeine 3 zu einer Seite wegzudre­ hen, falls auf der anderen Seite ein entsprechender zusätzli­ cher Raum benötigt wird. Dadurch ist auch eine gewisse Erhö­ hung der Beinfreiheit von an dem Tisch sitzenden Personen er­ zielbar. Im übrigen können die Tischbeine 3 in ästhetisch an­ sprechenden Stellungen ausgerichtet werden, wie anhand der Fig. 4 bis 7 erkennbar ist. Dies sind lediglich einige ausge­ wählte Positionen, da die Tischbeine 3 aufgrund der Drehbar­ keit um die jeweilige Hochachse S in beliebigen Stellungen für sich oder zueinander ausgerichtet werden können. Bei der Darstellung nach Fig. 4 sind jeweils zwei hintereinander lie­ gende Tischbeine 3 in einer gemeinsamen Flucht ausgerichtet und diese Paare von miteinander fluchtenden Tischbeinen 3 parallel zueinander ausgerichtet. Bei der Darstellung nach Fig. 5 sind die Tischbeine in Sternform konzentrisch zur Mit­ telhochachse der Tischplatte 2 ausgerichtet. Gemäß Fig. 6 sind alle Tischbeine 3 schräg und parallel zueinander ausge­ richtet. Gemäß Fig. 7 schließlich sind die vier Tischbeine 3 längs Tangenten um eine gemeinsame und zur Mittelhochachse der Tischplatte 2 konzentrische Kreislinie in gleicher Um­ fangsrichtung ausgerichtet.
Bei anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung sind Tische vorgesehen, die als Eßtische, als Beistelltische oder auch als Tische für Büroeinrichtungen gestaltet sind. Am grund­ sätzlichen Aufbau der schwenkbeweglichen Lagerung der Tisch­ beine und der teilweise versenkten Anordnung von Rollelemen­ ten in den unteren Endbereichen der Tischbeine ändert sich dadurch nichts.
Bei einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist für die Lagerung der Rollelemente und damit der Tischbeine um die Hochachse eine große Führungslänge ge­ geben. Dazu ragt für jedes Tischbein eine stabförmige La­ gerachse koaxial zur Hochachse von der Tischplatte nach unten ab, die sich über einen großen Teil der Tischbeinlänge er­ streckt. Das Tischbein umgreift diese Lagerachse mittels ei­ ner entsprechenden integrierten Buchse über die gesamte axia­ le Länge der Lagerachse. Bei einem solchen einfach gestalte­ ten Ausführungsbeispiel tritt die bauliche Einfachheit beson­ ders deutlich hervor, da neben der Lagerung des Tischbeines um die Lagerachse nur noch die Linearlagerung des jeweiligen Rollelementes um die Querachse relativ zu dem Tischbein vor­ gesehen ist.

Claims (8)

1. Tisch mit einer Tischplatte, die von wenigstens drei Tischbeinen getragen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tischbein (3) relativ zur Tischplatte (2) um eine Hochachse (S) schwenkbeweglich gelagert ist, und daß an den unteren, freien Enden der Tischbeine (3) jeweils ein Rollele­ ment (4) um eine Querachse drehbeweglich gelagert ist, wobei jedes Rollelement (4) exzentrisch zu der Hochachse (S) an dem Tischbein gelagert ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollelemente (4) zumindest teilweise in dem jeweiligen Tisch­ bein (3) versenkt angeordnet sind.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schwenklagerung der Tischbeine (3) wenigstens ein Sockel (5) vorgesehen ist, der an einer Unterseite der Tisch­ platte (2) festgelegt ist.
4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schwenklagerung jedes Tischbeines (3) Mit­ tel (6, 7) zur axialen Sicherung des Tischbeines (3) relativ zur Tischplatte (2) oder zum Sockel (5) aufweist.
5. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tischbein (3) einen Mittelkörper, insbesondere einen Hohlkörper (13), aufweist, der an seiner Oberseite durch eine die Schwenklagerung (6 bis 11) aufneh­ mende Deckplatte (12) und an seiner Unterseite durch eine das Rollelement (4) aufnehmende Bodenplatte (14) verschlossen ist.
6. Tisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (12) und die Bodenplatte (14) lösbar mit dem Mit­ telkörper (13) verbunden sind.
7. Tisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (12) und die Bodenplatte (14) durch eine Spannvor­ richtung (20) gegeneinander verspannt und auf den gegenüber­ liegenden Stirnseiten des Mittelkörpers (13) festgelegt sind.
8. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Tischbeine in ihren Schwenkbewegungen miteinander gekoppelt sind.
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