DE29615260U1 - Vorrichtungen zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen - Google Patents
Vorrichtungen zum Schützen von Gliedmaßen und KörperteilenInfo
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Description
Körperteilen.
Die Neuerung betrifft Vorrichtungen zum Schützen von
Gliedmaßen und Körperteilen bei Sportarten, wie Inline-Roller-Skating, Snowboard-Fahren, Snow-Surfing, Skifahren
und dergleichen. Im Zusammenhang mit der Ausübung der genannten Sportarten ist es bekannt, Knie- und Armgelenk-Schützer
vorzusehen, um bei Ausübung insbesondere dieser Sportarten Verletzungen im Knie und Armgelenkbereich zu
verhindern. Beim Fall stützt sich der Sportler jedoch üblicherweise mit der Hand ab, so daß insbesondere bei
den genannten Sportarten häufig Finger- und Daumenverletzungen, besonders aber Handgelenkverletzungen auftreten,
weil die Hand bei Auftreffen auf den Untergrund nach hinten zum Arm hin abgebogen wird und dadurch das
Handgelenk bricht oder in Mitleidenschaft gezogen wird.
Darüber hinaus fällt der diese Sportarten ausübende Sportler sehr häufig seitlich auf seine Hüften, die daher
ebenfalls anfällig gegen Verletzungen sind.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die insbesondere die genannten Verletzungen
verhindern soll.
Bei einer Vorrichtung zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen bei Bewegungssportarten wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß durch eine Schiene gelöst, die wenigstens einen Teil des Unterarms und wenigstens das Handgelenk
überdeckt und den Sportler vor Finger-, Hand-, Handgelenk- und/oder Armverletzungen schützt.
5 Die Schiene, die aus hartem Kunststoff, aber auch aus anderen Materialien, beispielsweise aus Keflar, herstellbar
ist, verhindert beim Fall insbesondere ein Abknicken
oder Abbiegen von Fingern und insbesondere dem Handgelenk, so daß die insbesondere im Zusammenhang mit den
genannten Sportarten auftretenden Finger-, Hand-, Handgelenk.- und Armverletzungen vermieden werden.
5
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Neuerung
erstreckt sich die Schiene über einen Teil der Hand, so daß beim Fallen zumindest bei Bilden einer Faust die
gesamte Hand von der Schiene geschützt ist. 10
Vorteilhafterweise erstreckt sich die Schiene bis zum Armgelenk und auch darüber hinaus, so daß sie gleichzeitig
den Schutz des Armgelenks mitübernimmt.
Um den Aufprall des Arms bzw. der Hand zu mildern, ist die Schiene vorzugsweise mit einer Polsterung versehen.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der
Neuerung ist die Schiene schalenförmig ausgebildet. Auf 0 diese Weise ergibt sich ein Schutz über einen größeren
Arm-, Handgelenk- und Handbereich in Umfangsrichtung. Die
Schale ist darüber hinaus der Armform und der Handform besser angepaßt.
Insbesondere dann, wenn bei einem Sturz zu erwarten ist, daß der Sportler eine längere Distanz auf der Schiene
weiter gleitet, ist es vorteilhaft, Führungsrillen auf der Schiene vorzusehen. Dies ist insbesondere für das
Snowboardfahren vorteilhaft, weil der gestürzte Fahrer auf der Piste beträchtliche Strecken rutschen kann und
die Schutzschiene, die in diesem Falle gleichzeitig als Gleitschiene dient, erhält durch die Führungsrillen eine
Führung. Dasselbe gilt bei der Fahrt mit Inline-Roller-Skates in Half-Pipes, Bob- oder Rodel-Kanälen, die im
Sommer für das Abfahren mit Inline-Roller-Skates benutzt werden. Insbesondere auch für diese Fälle ist der Fahrer
bei langen Rutschabschnitten auch auf Beton sicher gegen
Verletzungen im Arm- oder Handbereich geschützt und erhält darüber hinaus noch eine Führung, die verhindert,
daß er sich unkontrolliert dreht.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß weiterhin
durch eine die äußere Form einer Hüfte aufweisenden Schale gelöst, die vor Hüftverletzungen schützt. Wie
bereits erläutert wurde, fällt ein Inline-Skater, ein Surfer oder ein Skifahrer hauptsächlich seitlich auf die
Hüfte, die üblicherweise nicht geschützt ist, und dabei geprellt wird. Gemäß der Ausführungsform der Neuerung,
bei der eine die Form einer Hüfte aufweisenden Schale vorgesehen ist, werden Hüftverletzungen vermieden oder
zumindest verringert.
Die Hüftschale ist vorzugsweise wiederum gepolstert und je nach den Anwendungsfällen mit Führungsrillen versehen.
Die Hüftschale kann beispielsweise integral mit einer Hose, einem Anorak oder einem Pullover ausgebildet sein,
oder sie ist auf beiden Seiten mittels eines Gürtels am Körper befestigt.
Die Neuerung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf eine einzige Zeichnung
erläutert, die in schematischer Darstellung einen Inline-Roller-Skate-Fahrer
1 zeigt, der in einer sogenannten Halb-Röhre, auch als Half-Pipe 2 bezeichnet, fährt bzw.
zu Fall kommt und eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung 3 trägt. Bei der
dargestellten Ausführungsform erstreckt sich die erfindungsgemäße Schiene 3 über die gesamte Handlänge und
die gesamte Länge des Unterarms hinweg und steht sowohl vorn über die Hand als auch hinten über das Armgelenk
vor. Es ist jedoch auch möglich, die Schiene 3 mit den 5 Fingerspitzen oder der Faust und/oder dem Armgelenk enden
zu lassen. Fällt der Roller-Skater 1 in der Halb-Pipe 2, so kommt er auf einer oder auf beiden Schienen 3 auf und
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gleitet darauf, so daß weder die Hand noch der Unterarm
verletzt werden. Insbesonderes ist durch die erfindungsgemäßen Schienen 3 ein Umbiegen von Fingern
oder das Abknicken des Handgelenks nach hinten nicht mehr möglich, so daß die sehr häufigen Finger-, insbesondere
Daumen-Verletzungen und Handgelenkbrüche nicht auftreten.
Die erfindungsgemäße Schiene hat jedoch nicht nur die
beschriebene Schutzfunktion, sondern auch eine aktive Funktion, die in die Bewegungsabläufe miteinbezogen ist.
Der Inline-Skate-Fahrer 1 kann sich bei entsprechenden
Figuren oder sogenannten Flips auf den Schienen 3 abstützen und dadurch zusätzliche Funktionen, wie einen
an dem Unterarm abgestützten Überschlag usw., ausführen.
Die Neuerung wurde anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche
Abwandlungen und Ausgestaltungen sowie Anwendungen möglich, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen
wird. Beispielsweise ist die Verwendung derartiger Schienen 3 auch im Zusammenhang mit Wintersportaktivitäten,
etwa dem Snow-Boadfahren, dem Skifahren, dem Trickskifahren usw., möglich. Auch für die Ausführung und
Ausgestaltung der Schienen 3 bestehen zahlreiche Möglichkeiten. Beispielsweise lassen sie sich in Form von
Schalen oder Halbschalen ausführen und/oder sind mit Führungsrillen oder -nuten versehen.
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Vorrichtung zum Schützen von Gliedmaßen zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen bei Sportarten, wie Inline-Roller-Skating, Snowboard-Fahren, Snow-Surfing, Trickskifahren, Skifahren und dergleichen, gekennzeichnet durch eine wenigstens einen Teil des Unterarms und wenigstens das Handgelenk überdeckende Schiene (3) zum Schutz vor Finger-, Handgelenk- und/oder Armverletzungen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schiene (3) über das Armgelenk und/oder die Handlänge hinaus erstreckt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (3) aus hartem Kunststoff besteht.4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (3) schalenförmig ist.5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene gepolstert ist.6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (3) Füh-0 rungsrillen aufweist.7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (3) als Sportgerät in die Aktivitäten des Benutzers mit-5 einbezogen ist.8. Vorrichtung zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen bei Sportarten, wie Inline-Roller-Skating, Snowboard-Fahren, Snow-Surfing, Trickskifahren, Skifahren und dergleichen, gekennzeichnet durch wenigstens eine die äußere Form einer Hüfte aufweisenden Schale zum Schutz vor Hüftverletzungen.Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,daß die Schale aus Kunststoff besteht. 1010. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale gepolstert ist.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8,dadurch gekennzeichnet, daß die Schale Führungsrillen aufweist.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen in einer 0 Hose, einer Jacke, einem Pullover oder einem Gürtel integriert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615260U DE29615260U1 (de) | 1996-09-02 | 1996-09-02 | Vorrichtungen zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615260U DE29615260U1 (de) | 1996-09-02 | 1996-09-02 | Vorrichtungen zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615260U1 true DE29615260U1 (de) | 1997-05-22 |
Family
ID=8028672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615260U Expired - Lifetime DE29615260U1 (de) | 1996-09-02 | 1996-09-02 | Vorrichtungen zum Schützen von Gliedmaßen und Körperteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615260U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19802713A1 (de) * | 1998-01-24 | 1999-07-29 | Reusch International Gmbh & Co | Sporthandschuh, insbesondere Snowboard-Handschuh |
| WO2004062748A1 (en) * | 2003-01-16 | 2004-07-29 | Stefan Iordanov Lukanov | Hand protector |
-
1996
- 1996-09-02 DE DE29615260U patent/DE29615260U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
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| DE19802713A1 (de) * | 1998-01-24 | 1999-07-29 | Reusch International Gmbh & Co | Sporthandschuh, insbesondere Snowboard-Handschuh |
| WO2004062748A1 (en) * | 2003-01-16 | 2004-07-29 | Stefan Iordanov Lukanov | Hand protector |
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