DE29615854U1 - Kabelkanal - Google Patents
KabelkanalInfo
- Publication number
- DE29615854U1 DE29615854U1 DE29615854U DE29615854U DE29615854U1 DE 29615854 U1 DE29615854 U1 DE 29615854U1 DE 29615854 U DE29615854 U DE 29615854U DE 29615854 U DE29615854 U DE 29615854U DE 29615854 U1 DE29615854 U1 DE 29615854U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trough
- cable
- wall
- cable duct
- duct
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/04—Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
- H02G3/0406—Details thereof
- H02G3/0418—Covers or lids; Their fastenings
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/04—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in surface ducts; Ducts or covers therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
- Seal Device For Vehicle (AREA)
Description
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte In Essen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Kabelkanal aus zumindest einem U-förmigen Kabeltrog mit Trogbodenwand und Trogseitenwänden
und einem auf den Trogseitenwänden aufgelagerten Trogdeckel , wobei der Kabeltrog und der Trogdeckel aus einem
Kunststoffrecyclat bestehen.
Ein Kabelkanal der eingangs beschriebenen Ausführungsform
ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 295 07 233 bekannt. Bei dem Kunststoffrecyclat handelt es sich regelmäßig um
Kunststoffmaterial, welches im Rahmen des "dualen Systems"
bzw. "Grünen Punktes" gesammelt und zur Wiederverwendung zur Verfügung gestellt wird. Dieses Kunststoffrecyclat hat
regelmäßig keine definierten mechanischen Eigenschaften. Da ein Kabelkanal sowohl statischen als auch dynamischen,
insbesondere schlagenden Belastungen ausgesetzt ist, läßt sich die erforderliche Stabilität nur mit erhöhtem
Materialeinsatz erreichen. Dies gelingt bei der vorbekannten Lehre in der Weise, daß sämtliche Bestandteile des
Kabelkanals dickwandig ausgeführt sind. So weist beispielsweise der U-förmige Trog eine Wanddicke von ca. 2,5
cm auf. Auch die notwendige UV-Beständigkeit wie der erreichbare Feuerwiderstand lassen sich größtenteils nur
durch erhöhten Materialeinsatz erreichen. Gleichzeitig ist eine starke Verrippung der Bestandteile erforderlich. Der
bekannte Kabelkanal bzw. ein zugehöriger Kabeltrog und der Trogdeckel sind in der Regel aus dem in einem Extruder
aufgeschmolzenen und in Stahlformen eingedrückten sowie
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
abgekühlten Kunststoffrecyclat hergestellt. Durch den hohen
Materialeinsatz sind jedoch lange Zykluszeiten bei der Herstellung aufgrund der Materialabkühlung erforderlich.
Hieraus resultiert eine geringe Kapazität der Anlage und ein relativ hoher Maschinenkostenanteil. - Hier setzt die
Erfindung ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen
Kabelkanal so weiter zu bilden, daß der Materialeinsatz verringert ist und höhere Zykluszeiten erreicht
werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bei einem gattungsgemäßen Kabelkanal vor, daß die Trogbodenwand, die
Trogseitenwände und der Trogdeckel jeweils als doppelwandige Hohlprofilleisten mit Kanalinnenwand und Kanalaußenwand
ausgebildet sind. Vorzugseise weist die Kanalinnenwand eine geringe Wandstärke als die Kanalaußenwand auf. In der
Regel besitzen der Kabeltrog und der Trogdeckel in Längserstreckung durch Verbindungsstege zwischen Kanalaußenwand
und Kanalinnenwand getrennte Hohlkammern. - Durch diese Maßnahmen der Erfindung wird zunächst einmal erreicht, daß
praktisch ein Kabelkanal mit vergleichbarer, zum Teil sogar erhöhter Steifigkeit bzw. Belastbarkeit im Vergleich zum
vorbekannten Stand der Technik zur Verfugung gestellt wird. Dies alles gelingt bei verringertem Materialeinsatz und
höheren Zykluszeiten, d. h. geringeren Kosten. Denn durch die doppelwandige Ausbildung der einzelnen Bestandteile des
Kabeltroges und des Trogdeckels in Verbindung mit den
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte In Essen
VerbindungsStegen zwischen Kanalaußenwand und Kanalinnenwand
und den entstehenden Hohlkammern wird eine zugleich
steife und dennoch leichte Trogstruktur zur Verfügung gestellt. Diese weist tatsächlich sogar höhere Belastungs-
und Steifigkeitswerte im Vergleich zn der Vollmaterialausführung
auf. Außerdem ist die UV-Beständigkeit verbessert, da hauptsächlich die Kanalaußenwand durch die Bestrahlung
altert. Die Kanalinnenwand bleibt hiervon unberührt. In vergleichbarer Weise wird durch die dickere äußere Kanalaußenwand
ein erhöhter Schutz gegen Entflammbarkeit bei kurzeitiger Beflammung, wie es z. B. beim Böschungsbrand
vorkommt, erreicht. Auf die Beimischung von teuren Flammschutzmitteln zum Kunststoffausgangsmaterial kann weitgehend
verzichtet werden. Auf diese Weise lassen sich nochmals die Kosten reduzieren. Außerdem werden die mechanischen
Eigenschaften durch die Zugabe von Flammschutzmitteln
nicht verschlechtert. Immer wird durch die Doppelwandstruktur die nötige Beständigkeit gegen statische und
dynamische Belastung wie gegenüber UV-Bestrahlung und Feuer erreicht, und zwar bei verringertem Materialeinsatz.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind im folgenden aufgeführt. So weisen der Kabeltrog und der
Trogdeckel vorzugsweise Längsnuten zur Aufnahme von Befestigungsmitteln
auf. Bei diesen Befestigungsmitteln kann es sich um beipielsweise in die Längsnuten einschiebbare
Zapfen handeln, mit welchen zumindest ein am Trogdeckel verschiebbar gelagerter und von einer Druckfeder in
Schließrichtung beaufschlagter Riegel befestigbar ist. Der
Ändrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Trogdeckel ist regelmäßig an einer Trogseitenwand mittels einer ein Gelenkauge bildenden Nut/Federverbindung angeschlossen.
Auf der Gelenkaugenseite ist an der Unterseite des Trogdeckels und der Innenseite der betreffenden Trogseitenwand
ein Schamierband befestigt. Auch diese Befestigung des Scharnierbandes kann mittels der angesprochenen
Zapfen, welche in die Längsnuten eingreifen, erfolgen. Die dem Gelenkauge abgewandte Trogseitenwand weist regelmäßig
die bereits angesprochene Nut/Federverbindung mit dem verschiebbar am Trogdeckel gelagerten Riegel auf. Das
heißt, die Trogseitenwände weisen in der Regel jeweils eine zumeist deckelseitige Kopfschiene mit einer im Querschnitt
kanaleinwärts gerichteten Klemmnase auf. In diesem Zusammenhang kann zusätzlich eine kanalauswärts gerichtete
Klemmnase unter Bildung einer T-förmigen Klemmfeder vorgesehen sein. Zusätzlich lassen sich Seitenwanderhöhungsschienen
verwirklichen, welche mittels fußseitiger, im Querschnitt T-förmiger, Nutaufnahmen auf die Klemmfeder
unter Bildung einer Nut/Federverbindung in Längsrichtung aufschiebbar sind und eine Kopfschiene mit einer im
Querschnitt kanaleinwärts gerichteten Klemmnase aufweisen. Auf diese Weise können die Trogseitenwände praktisch mit
beliebigen Wandhöhen ausgeführt werden. Folglich lassen sich Kabelkanäle unterschiedlicher Größen ohne großen
Aufwand herstellen. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Seitenwanderhöhungsschienen auf die Klemmfeder bzw. die
jeweilige Seitenwand aufzuschieben. Die Seitenwanderhöhungsschienen
können gleichfalls als Kunststoffrecyclat-Hohlprofilleisten
ausgebildet sein. Prinzipiell ist es
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
auch möglich, andere Materialien zu verwenden. In diesem Zusammenhang können weiter die Trogseitenwände und die
Seitenwanderhöhungsschienen miteinander verbindende Zuglaschen vorgesehen sein. Diese sorgen dafür, daß eine
zugfeste Verbindung zwischen jeweiliger Trogseitenwand und Seitenwanderhöhungsschiene gewährleistet ist.
Bevorzugt können die Trogbodenwand und die Trogseitenwände heraustrennbare Öffnungsbereiche aufweisen, welche durch
randseitig der gewünschten Öffnung eingebrachte Löcher definiert sind. Diese Löcher können nachträglich durch
Bohren in die entsprechenden Wände eingebracht werden. Hierbei muß berücksichtigt werden, daß die Öffnungsbereiche
an die jeweiligen Hohlkammern angepaßt sind. Das heißt, sofern die Öffnungsbereiche die Verbindungsstege zwischen
Hohlkammern mit überdecken, lassen sie sich nicht mehr einfach (z. B. von Hand) heraustrennen. Jedenfalls müssen
die Verbindungsstege im Vergleich zu den Öffnungsbereichen
so angeordnet sein, daß sich anhand der durch die eingebrachten Löcher definierten Sollbruchstellen die
gewünschten Öffnungen sowohl in der Trogbodenwand als auch den Trogseitenwänden herstellen lassen. Die Öffnungsbereiche
müssen also "verbindungsstegfrei" gestaltet sein. Durch diese Öffnungen können beispielsweise Kabel in den
Kabelkanal ein- und herausgeführt werden.
Zur Trennung einzelner Kabelgruppen im Kabelkanal ist zumindest eine an der Trogbodenwand befestigbare und
hierauf aufstehende Trennwand vorgesehen. Sofern diese
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Trennwand durchgängig im gesamten Kabelkanal verwirklicht ist, entstehen praktisch zwei Kabelkanäle. Selbstverständlich
ist es auch denkbar, drei, vier oder mehr Kabelkanäle auf diese Weise herzustellen. Zur erdbodenseitigen
Festlegung des Kabelkanals weist die Trogbodenwand vertieft liegende Bohrungen zur Aufnahme von Erdnägeln auf. Diese
Erdnägel werden folglich durch die angesprochenen Bohrungen in das Erdreich bzw. den Erdboden eingetrieben und dienen
zur erdbodenseitigen Festlegung des Kabelkanals. Dadurch, daß die Bohrungen vertieft liegen, sind Beschädigungen der
in den Kabelkanal eingelegten Kabel durch die Erdnägel ausgeschlossen.
Nach einem Vorschlag der Erfindung mit selbständiger Bedeutung ist zur Verbindung einzelner Kabeltröge zum Kabelkanal
jeweils ein Verbindungsteil vorgesehen, welches jeweils stirnseitig des Kabeltroges durch einen in eine
Aufnahmebohrung in der Trogbodenwand eingreifenden regelmäßig
hochstehenden bzw. gegenüber dem Verbindungsteil vorkragenden Rastnocken gegen Federwirkung gehalten ist,
wobei das Verbindungsteil zumindest zwei gegenüberliegende Trogzungen aufweist, welche jeweils formschlüssig zwischen
Kanalinnenwand und Kanalaußenwand in die Trogbodenwand
zweier zu verbindender Kabeltröge einschiebbar sind, und wobei der Rastnocken jeweils in die in der Kanalinnenwand
befindliche Aufnahmebohrung eingreift. Hierdurch ist bereits eine in Längsrichtung flexible Verbindung einzelner
Kabeltröge zum Kabelkanal verwirklicht. Temperaturausdehnungen sowie vertikale und horizontale Setzungen bzw.
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
-7 M
Verschiebungen werden zusätzlich dadurch vermieden, daß das
Verbindungsteil einen zwischen den Trogzungen hochstehenden Verformungssteg aufweist, welcher bei in die Trogbodenwände
eingeschobenen Trogzungen mit seinen beiden Seitenflanken stirnseitig gegen Federwirkung unter Einhaltung eines
vorgegebenen Abstandes zwischen beiden Kabeltrögen an den Trogbodenwänden anliegt. Dieser Verformungssteg kann beispielsweise
wellenförmig ausgeführt sein und verformt sich bei Temperaturunterschieden. Folglich ist die Fuge zwischen
einzelnen Kabeltrögen variabel gegenüber Temperaturausdehnungen.
Denn die Seitenflanken des Verformungssteges stützen sich jeweils stirnseitig gegen Federwirkung an den
Trogbodenwänden ab. Diese Federwirkung kann durch externe Federn an dem Verformungssteg aufgebracht werden. In der
Regel ist jedoch der Verformungssteg selbst als Feder ausgeführt, indem er wellenförmig ausgebildet ist. Auf
diese Weise liegen die Seitenflanken im Bereich der Wellenberge an einem Kabeltrog an, während sich die Seitenflanken
im Bereich der Wellentäler gegenüber dem anderen Kabeltrog abstützen. Zusätzlich ist in diesem Zusammenhang
vorgesehen, daß der Rastnocken einen kleineren Querschnitt als die Aufnahmebohrung aufweist, wobei der Rastnocken
innenseitig an der Aufnahmebohrung anliegt. Hierdurch lassen
sich - zusammen mit dem Verformungssteg - Temperaturunterschiede
bzw. Längenänderungen der einzelnen Kabeltröge problemlos ausgleichen. Denn der Rastnocken läßt sich in
der Aufnahmebohrung hin- und herbewegen. Endlich können in diesem Zusammenhang die Trogzungen plattenartig mit bogenförmigem
Längsrand ausgebildet sein, wobei der Radius des
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
bogenförmigen Längsrandes an den maximalen Krümmungsradius
des Kabelkanals angepaßt ist. Folglich werden die einzelnen Kabeltröge bei bogenförmiger Verlegung des Kabelkanals nach
wie vor einwandfrei durch das Verbindungsteil geführt und miteinander verbunden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung, welchem selbständige Bedeutung zukommt, ist zur Verbindung einzelner
Kabeltröge zum Kabelkanal ein Verbindungsteil vorgesehen, wobei das Verbindungsteil als T-förmiger Verbindungsflansch
ausgebildet ist, und wobei der eine T-Schenkel des Verbindungsflansches als die Fuge zwischen einzelnen
Kabeltrögen kanalaußenseitig übergreifender Flanschkopf und der andere T-Schenkel des Verbindungsflansches als in die
Fuge eingreifender Flanschsteg ausgeführt sind. In diesem Zusammenhang ist weiter vorgesehen, daß der Flanschsteg
beidseitig in Längserstreckung der jeweils zu verbundenen
' Kabeltröge vorkragende Führungsanformungen aufweist, welche
zur Verbindung der Kabeltröge in die gegenüberliegenden Hohlkammern der Kabeltröge zwischen Kanalinnenwand und
Kanalaußenwand formschlüssig eingreifen. Darüber hinaus kann der Flanschkopf in diesem Zusammenhang in Flanschstegrichtung
über Ausnehmungen im Flanschkopf angeordnete Abstandsnocken zwischen Kanalaußenwand und Flanschsteg
aufweisen, wobei die Abstandsnocken mittels Filmscharnieren drehbar am Flanschkopf gehalten sind und bei Verringerung
der Fugenbreite zwischen den Kabeltrögen, d. h. bei axialer Beaufschlagung der Kanalaußenwand, drehend in die Ausnehmungen
ausweichen. Bei dieser alternativen Ausführungsform
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
eines Verbindungsteiles ergeben sich Vorteile dahingehend, daß ein eventuell entstehender Spalt zwischen einzelnen
Kabeltrögen des Kabelkanals zuverlässig abgedeckt wird. Ein solcher Spalt bzw. eine Fuge läßt sich auf unterschiedliche
Längenausdehnungen der Kabeltröge zurückführen. So unterliegt beispielsweise ein Kabeltrog einer Längenausdehnung
bei Temperaturen von -20° C bis +70° C, welche im Bereich von -7 mm bis +9 mm liegt. Hierdurch kann ein mehr oder
weniger breiter Spalt bzw. eine Fuge zwischen den einzelnen Kabeltrögen entstehen, welcher durch das vorbeschriebene
Verbindungsteil zuverlässig abgedeckt wird. Das Eindringen von Schmutz wird ebenso verhindert, wie ein Schutz der im
Kabelkanal verlegten Kabel erreicht wird. Dies ist besonders im Brandfall und bei aufgeständertem Kabelkanal von
besonderer Bedeutung.
Durch den vorbeschriebenen Verbindungsflansch wird darüber
hinaus eine Verlegehilfe für das paßgenaue Zusammenfügen
der einzelnen Kabeltröge zur Verfügung gestellt. Außerdem erfolgt durch den Verbindungsflansch eine Lagesicherung des
Kabelkanals in vertikaler und horizontaler Richtung. Abgesehen davon lassen sich Mindestspaltbreiten bzw.
Mindestfugenbreiten bei einer Verlegung des Kabelkanals
bzw. der Kabeltröge im Bogen einhalten. Eine solche Mindestspaltbreite bzw. Mindestfugenbreite läßt sich mit
Hilfe der Abstandsnocken definieren. Dennoch ist eine Längenausdehnung in einem solchen Fall möglich, da die
entsprechenden Abstandsnocken in die Ausnehmungen drehend
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 10 -
ausweichen können. Folglich ist eine Längenausdehnung einzelner Kabeltröge auch bei definierter Fugenbreitenvorgabe
möglich.
Es sollte betont werden, daß sich der beschriebene Kabelkanal im Rahmen eines Extrusionsverfahrens oder auch in
einer Spritzgußform herstellen läßt. Bei der Extrusion wird das in einem Extruder aufgeschmolzene Kunststoffrecyclat,
insbesondere im Rahmen des "Grünen Punktes" gesammeltes Kunststoffmaterial, in Extrudierformen eingedrückt und. anschließend
abgekühlt. Auf diese Weise lassen sich praktisch Kabelkanäle bzw. Kabeltröge aus "DSD-Material" (im Rahmen
des "Grünen Punktes" des "dualen System Deutschland" gesammeltes Kunststoffmaterial} in nahezu beliebiger Länge
herstellen und liefern. Dies führt zu einer Reduktion der Verlegekosten. Dabei ist zu berücksichtigen, daß sich
vorliegend im Rahmen der Extrusion ca. 0,6 m Kabelkanal pro Minute herstellen lassen.
Es ist aber möglich, den vorgeschriebenen Kabelkanal in Spritzgußmaschinen herzustellen, wobei die Hohlkammern in
diesem Fall durch sogenannte Kernzüge im Spritzwerkzeug erzeugt werden. In diesem Fall kann auf eine Extrusionsanlage
verzichtet werden, allerdings wird dies mit einer verlängerten Herstellungsdauer von ca. 0,1 bis 0,2 m pro
Minute erkauft.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu-
* &idigr;
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
! 2
- 11 -
tert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Kabelkanal aus extrudierten Kabeltrögen und
hier einen Kabeltrog im Querschnitt,
5
5
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie B-B nach Fig. 1 mit und ohne Trennwand,
Fig. 3 eine Ansicht des Kabeltroges nach Fig. 1 bei abgenommenen Trogdeckel in Richtung X,
Fig. 4 den Kabeltrog nach Fig. 1 mit zusätzlichen Seitenwanderhöhungsschienen,
Fig. 5 eine im Spritzgießverfahren hergestellte abgewandelte
Ausführungsform des Kabelkanals,
Fig. 6 die Verbindung zweier Kabeltröge durch ein Verbindungsteil,
und zwar oben einen bereichsweisen Ausschnitt des Trogbodens und unten eine Aufsicht
auf das Verbindungsteil,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Verbindungsteils
nach Fig. 6 und
25
25
Fig. 8 im oberen Teil eine abgewandelte Ausführungsform
eines Verbindungsteiles zur Verbindung zweier Kabeltröge und im unteren Teil eine abgewandelte
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 12 -
Ausführungsform eines Kabeltroges mit zusätzlichen Seitenwanderhöhrungsschienen.
In den Figuren ist ein Kabelkanal aus zumindest einem ü-förmigen Kabeltrog 1 mit Trogbodenwand 2 und Trogseitenwänden
3 und einem auf den Trogseitenwänden 3 aufgelagerten Trogdeckel 4 gezeigt. Der Kabeltrog 1 und der Trogdeckel 4
bestehen aus einem Kunststoffrecyclat. Bei dem Kunststoff recyclat handelt es sich um das im Rahmen des "Grünen
Punktes" des dualen Systems gesammelte und wiederverwertbare Kunststoffmaterial. Dieses Kunststoffmaterial besteht
größtenteils aus einer Mischung bekannter Kunststoffe wie z. B. Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polycarbonat
(PC) usw.. Die Trogbodenwand 2, die Trogseitenwände 3 und der Trogdeckel 4 sind jeweils als doppelwandige Hohlprofilleisten
mit Kanalinnenwand 5 und Kanalaußenwand 6 ausgebildet. Dabei weist die Kanalinnenwand 5 eine geringere
Wandstärke als die Kanalaußenwand 6 auf. Dies ist insbesondere anhand der Fig. 1 zu erkennen, wo die jeweiligen
Wandstärken durch Pfeile angedeutet sind. Der Kabeltrog 1 und der Trogdeckel 4 besitzen in Längserstreckung durch
Verbindungsstege 7 zwischen Kanalaußenwand 6 und Kanalinnenwand 5 getrennte Hohlkammern. Zusätzlich weisen der
Kabeltrog 1 und der Trogdeckel 4 Längsnuten 8 zur Aufnahme von Befestigungsmitteln 9 auf.
Der Trogdeckel 4 ist an eine Trogseitenwand 3 mittels einer ein Gelenkauge bildenden Nut/Federverbindung 10 angeschlossen.
Zu diesem Zweck besitzt die jeweilige Trogseitenwand 3
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 13 -
eine zumeist deckelseitige Kopfschiene 11 mit einer im Querschnitt kanaleinwärts gerichteten Klemmnase 12. Diese
Ausführungsform ist in den Fig. 4 oben und 5 gezeigt. In
der Fig. 4 oben ist die Kopf schiene 11 an eine Seitenwanderhöhungsschiene 19 angeformt. Nach Fig. 1 und Fig. 4
mitte ist an der Kopfschiene 11 zusätzlich zu der kanaleinwärts gerichtete Klemmnase 12 eine kanalauswärts gerichtete
Klemmnase 13 unter Bildung einer T-förmigen Klemmfeder 11,
12, 13 vorgesehen. Folglich kann das Gelenkauge nach Fig. 1 auch bei einer T-förmigen deckelseitigen Klemmfeder 11,.12,
13 verwirklicht sein.
Auf der Gelenkaugenseite ist an der Unterseite des Trogdeckels 4 und der Innenseite bzw. Kanalinnenwand 5 der betreffenden
Trogseitenwand 3 ein Scharnierband 14 befestigt. Die dem Gelenkauge abgewandte Trogseitenwand 3 weist eine
abgestufte Auflagerflache 15 für den entsprechend abgestuften
Trogdeckel 4 auf. Die dem Gelenkauge abgewandte Trogseitenwand 3 bildet eine Nut/Federverbindung 16 mit
zumindest einem an den Trogdeckel 4 verschiebbar gelagerten und von einer Druckfeder 17 in Schließrichtung beaufschlagten
Riegel 18. Die Nut/Federverbindung 16 kann sowohl bei der T-förmigen Klemmfeder 11, 12, 13 (Fig. 1) als auch
bei der lediglich einseitig kanaleinwärts gerichteten Klemmnase 12 {Fig. 4) verwirklicht sein. Der Riegel 18 kann
durch Anheben des Trogdeckels 4 entriegelt werden und rastet ein, wenn der Trogdeckel 4 zugeklappt wird. Ein
spezielles Verriegelungswerkzeug ist nicht erforderlich. Insgesamt ist der Trogdeckel 4 durch das dargestellte
-ir &igr;
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 14 -
Gelenkauge entsprechend gelenkig gelagert und mit dem Scharnierband 14 gegen Abheben durch Windzug gesichert.
Die Befestigung des Riegels 18 wie des Scharnierbandes 14
erfolgt mittels der bereits angesprochen Befestigungsmittel 9 in den Längsnuten 8. Diese Befestigungsmittel 9 können
als Zapfen ausgeführt sein. Dabei handelt es sich bei dem Scharnierband 14 regelmäßig um ein Kunststoff-Formteil,
welches sich unmittelbar in die Längsnuten 8 im Trogdeckel 4 und in der Trogseitenwand 3 einschieben läßt. Darüber
hinaus ist eine Befestigung des Riegels 18 unmittelbar im Trogdeckel 4, d. h. ohne Befestigungsmittel 9, möglich.
Auf die aus den beiden Klemmnasen 12 und 13 sowie der Kopf schiene 11 gebildete Klemmfeder 11, 12, 13 läßt sich
die Seitenwanderhöhungsschiene 19 aufschieben, und zwar mittels fußseitiger, im Querschnitt T-förmiger Nutaufnahmen
20 unter Bildung einer Nut/Federverbindung. Dies ist insbesondere in Fig. 4 gezeigt. Die beiden Seitenwajiderhöhungsschienen
19 auf den Trogseitenwänden 3 sind gleichfalls als Kunststoffrecyclat-Hohlprofilleisten ausgeführt.
Zur zugfesten Verbindung zwischen den Trogseitenwänden 3 und Seitenwanderhöhungsschienen 19 sind beide vorgenannten
Bestandteile miteinander verbindende Zuglaschen 21 vorgesehen. - Nach dem in Fig. 8 unten dargestellten
Ausführungsbeispiel können die beiden Seitenwanderhöhungsschienen 19 auch mittels U-Profil-Klammern 33 mit den
Trogseitenwänden 3 verbunden sein. Diese U-Profil-Klammern 33 werden hauptsächlich stirnseitig der Kabeltröge 1 auf
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 15 -
die Trogseitenwände 3 aufgeschoben und ermöglichen dennoch eine kraftschlüssige Verbindung der Seitenwanderhöhungsschienen
19 mit den jeweiligen Trogseitenwänden 3. Die U-Profil-Klammern 33 sind regelmäßig aus Blech gefertigt.
5
5
Die Trogbodenwand 2 und die Trogseitenwände 3 weisen heraustrennbare
Öffnungsbereiche 22 auf, welche durch randseitig der gewünschten Öffnung eingebrachte Löcher 23 definiert
sind. Die Öffnungsbereiche 22 bzw. Öffnungen lassen sich folglich per Hand herausbrechen, um Kabel durch, die
Trogbodenwand 2 oder die Trogseitenwände 3 in den Kabelkanal einzuführen oder aus diesem herauszuführen. An der
Trogbodenwand 2 ist zumindest eine hierauf aufstehende Trennwand 24 befestigbar. Hierzu dienen im Ausführungsbeispiel
wiederum die Befestigungsmittel 9, welche in eine entsprechende Längsnut 8 eingeschoben werden können. Die
Trogbodenwand 2 besitzt vertieft liegende Bohrungen 25 zur Aufnahme von Erdnägeln zur erdbodenseitigen Festlegung des
Kabelkanals.
Die Verbindung einzelner Kabeltröge 1 zum Kabelkanal ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Hierzu ist ein Verbindungsteil
26 vorgesehen, welches jeweils stirnseitig des Kabeltroges 1 durch einen in eine Aufnahmebohrung 27 in der
Trogbodenwand 2 eingreifenden Rastnocken 28 gegen Federwirkung gehalten ist. Das Verbindungsteil 26 weist zumindest
zwei gegenüberliegende Trogzungen 26a auf, welche jeweils formschlüssig zwischen Kanalinnenwand 5 und Kanal-
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 16 -
außenwand 6 in die Trogbodenwand 2 einschiebbar sind, wobei der Rastnocken 28 in die in der Kanalinnenwand 5 befindliche
Aufnahmebohrung 27 eingreift. Selbstverständlich können auch jeweils zwei oder mehr Trogzungen 26a vorgesehen
sein. Das Verbindungsteil 26 besitzt einen zwischen den Trogzungen 26a hochstehenden Verformungssteg 29,
welcher bei in die Trogbodenwände 2 eingeschobenen Trogzungen 26a mit seinen beiden Seitenflanken 29a, 29b
stirnseitig gegen Federwirkung unter Einhaltung eines vorgegebenen Abstandes A zwischen beiden dargestellten
Kabeltrögen 1 an den Trogbodenwänden 2 anliegt. Der Rastnocken 28 weist einen kleineren Querschnitt als die
Aufnahmebohrung 27 auf, wobei der Rastnocken 28 an der Aufnahmebohrung 27 innenseitig anliegt.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß problemlos Temperaturausdehnungen
der Kabeltröge 1 ausgeglichen werden können. Denn der Verformungssteg 29 läßt sich entsprechend
verformen. Dies erfolgt gegen Federkraft, welche durch, die wellenförmige Ausbildung des Verformungssteges 29 erzeugt
wird. Denn eine Seitenflanke 29a liegt stirnseitig an der Trogbodenwand 2 des oberen Kabeltroges 1 an, während sich
die andere Seitenflanke 29b am unteren Kabeltrog 1 abstützt {Fig. 6 unten). Jedenfalls sorgt die Wellenform des Verformungssteges
29 für die gewünschte Federwirkung. Aber auch der Rastnocken 28 ist in der Aufnahmebohrung 27 mit
Längsspiel gehalten. Dies macht die in Fig. 6 unten dargestellte Ausführungsform unmittelbar deutlich. Insgesamt
sind die Trogzungen 26a plattenartig mit bogenförmigem
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 17 -
Längsrand ausgeführt, wobei der Radius R des bogenförmigen Längsrandes an den maximalen Krümmungsradius R des
max
Kabelkanales angepaßt ist. Dies ist in Fig. 6 unten angedeutet, wo zwei Kabeltröge gestrichelt dargestellt
sind, die einen Bogen mit dem entsprechenden maximalen Krümmungsradius R des Kabelkanals beschreiben. Endlich
max
ist das Verbindungsteil 26 spiegelsymmetrisch ausgebildet, wobei der Verformungssteg 29 auf der Symmetrieachse S
liegt.
In der Fig. 8 oben ist eine alternative Ausführungsform
eines Verbindungsteiles 26 zur Verbindung einzelner Kabeltröge 1 zum Kabelkanal gezeigt. Hier ist das Verbindungteil
26 als T-förmiger Verbindungsflansch 30 ausgebildet, wobei der eine T-Schenkel des Verbindungsflansches 30 als die
Fuge F zwischen einzelnen Kabeltrögen 1 kanalaußenseitig übergreifender Flanschkopf 30a und der andere T-Schenkel
' des Verbindungsflansches 30 als in die Fuge F eingreifender
Flanschsteg 30b ausgeführt sind. Der Flanschsteg 30b weist in Längserstreckung der jeweils zu verbindenden Kabeltröge
1 vorkragende Führungsanformungen 3 0b' auf, welche zur Verbindung der Kabeltröge 1 in die gegenüberliegenden
Hohlkammern der Kabeltröge 1 zwischen Kanalinnenwand 5 und Kanaiaußenwand 6 formschlüssig eingreifen. Der Flanschkopf
30a besitzt in Flanschstegrichtung über Ausnehmungen 31 im Flanschkopf 30a angeordnete Abstandsnocken 32 zwischen
Kanalaußenwand 6 und Flanschsteg 30b, wobei die Abstandsnocken 3 2 mittels Filmscharnieren drehbar am
Flanschkopf 30a gehalten sind und bei Verringerung der
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 18 -
Fugenbreite zwischen den Kabeltrögen 1, d. h. bei axialer
Beaufschlagung der Kanalaußenwand 6 drehend in die
Ausnehmungen 31 ausweichen. Dies macht der Schnitt A-A im linken oberen Teil der Fig. 8 unmittelbar deutlich. Hier
ist diese Drehbewegung durch einen Pfeil angedeutet. Auf diese Weise wird nicht nur eine zuverlässige Abdeckung der
Fuge F durch den kanalaußenseitigen Flanschkopf 3 0a erzielt, sondern zudem läßt sich eine definierte Breite der
Fuge F einstellen. Hierzu dienen die Abstandsnocken 32.
Eine Verringerung der Breite der Fuge F ist dennoch möglich, da diese Abstandsnocken 32 drehend in die
Ausnehmungen 31 ausweichen können, sofern die Kanalaußenwand 6 und folglich die hieran anliegenden Abstandsnocken
32 axial beaufschlagt werden.
Claims (19)
1. Kabelkanal aus zumindest einem U-förmigen Kabeltrog (1) mit Trogbodenwand (2) und Trogseitenwänden (3) und einem
auf den Trogseitenwänden (3) aufgelagerten Trogdeckel (4), wobei der Kabeltrog (1) und der Trogdeckel (4) aus einem
Kunststoffrecyclat bestehen, dadurch gekennz
eichnet, daß die Trogbodenwand (2), die Trogseitenwände (3) und der Trogdeckel (4) jeweils als doppelwandige
Hohlprofilleisten mit Kanalinnenwand (5) und Kanalaußenwand (6) ausgebildet sind.
10
10
2. Kabelkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalinnenwand (5) eine geringere Wandstärke als die
Kanalaußenwand (6) aufweist.
3. Kabelkanal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabeltrog (1) und der Trogdeckel (4) in
Längserstreckung durch Verbindungsstege (7) zwischen Kanalaußenwand (6) und Kanalinnenwand (5) getrennte Hohlkammern
aufweisen.
4. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabeltrog (1) und der Trogdeckel
(4) Längsnuten (8) zur Aufnahme von Befestigungsmitteln (9) aufweisen.
5. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Trogseitenwände (3) jeweils eine Kopfschiene (11) mit einer
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 20 -
im Querschnitt kanaleinwärts gerichteten Klemmnase (12) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine
kanalauswärts gerichtete Klemmnase (13) unter Bildung einer T-förmigen Klemmfeder (11, 12, 13) vorgesehen ist.
5
5
6. Kabelkanal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Seitenwanderhöhungsschienen (19) vorgesehen sind, welche
mittels fußseitiger, im Querschnitt T-förmiger, Nutaufnahmen (20) auf die Klemmfeder (11, 12, 13) unter Bildung
einer Nut/Federverbindung aufschiebbar sind und eine Kppfschiene (11) mit einer im Querschnitt kanaleinwärts
gerichteten Klemmnase (12) aufweisen.
7. Kabelkanal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Trogseitenwände (3) und die Seitenwanderhöhungsschienen
(19) miteinander verbindende Zuglaschen (21) vorgesehen sind.
8. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trogbodenwand (2) und die Trogseitenwände
(3) heraustrennbare Öffnungsbereiche (22) aufweisen,
welche durch randseitig der gewünschten Öffnung eingebrachte Löcher (23) definiert sind.
9. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trogbodenwand (2) zumindest eine
hierauf aufstehende Trennwand (24) befestigbar ist.
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
10. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trogbodenwand (2) vertieft liegende
Bohrungen (25) zur Aufnahme von Erdnägeln zur erdbodenseitigen Festlegung des Kabelkanals aufweist.
11. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei zur Verbindung einzelner Kabeltröge (1) zum Kabelkanal ein
Verbindungsteil (26) vorgesehen ist, welches jeweils stirnseitig des Kabeltroges (1) durch einen in eine Aufnahmebohrung
(27) in der Trogbodenwand (2) eingreifenden Rastnocken (28) gegen Federwirkung gehalten ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (26) zumindest zwei gegenüberliegende Trogzungen (26a) aufweist, welche jeweils
formschlüssig zwischen Kanalinnenwand (5) und Kanalaußenwand (6) in die Trogbodenwand (2) zweier zu verbindender
Kabeltröge (1) einschiebbar sind, und daß der Rastnocken (28) jeweils in die in der Kanalinnenwand (5) befindliche
Aufnahmebohrung (27) eingreift.
12. Kabelkanal nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (26) einen zwischen den Trogzungen
(26a) hochstehenden Verformungssteg (29) aufweist, welcher bei in die Trogbodenwände (2) eingeschobenen Trogzungen
(26a) mit seinen beiden Seitenflanken (29a, b) stirnseitig
gegen Federwirkung unter Einhaltung eines vorgegebenen Abstandes (A) zwischen beiden Kabeltrögen (1) an den
Trogbodenwanden (2) anliegt.
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
13. Kabelkanal nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (28) einen kleineren Querschnitt
als die Aufnahmebohrung (27) aufweist, wobei der Rastnocken (28) innenseitig an der Aufnahmebohrung (27)
anliegt.
14. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trogzungen (26a) plattenartig mit
bogenförmigem Längsrad ausgebildet sind, wobei der Radius
(R) des bogenförmigen Längsrandes an den maximalen Krümmungsradius (R ·, des Kabelkanals angepaßt ist.
15. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (26) spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist, wobei der Verformungssteg (29) auf der Symmetrieachse (S) liegt.
16. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei zur Verbindung einzelner Kabeltröge (1) zum Kabelkanal ein
Verbindungsteil (26) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (26) als T-förmiger Verbindungsflansch
(30) ausgebildet ist, wobei der eine T-Schenkel des Verbindungsflansches (30) als die Fuge (F)
zwischen einzelnen Kabeltrögen (1) kanalaußenseitig übergreifender Flanschkopf (30a) und der andere T-Schenkel des
Verbindungsflansches (30) als in die Fuge (F) eingreifender
Flanschsteg (30b) ausgeführt sind.
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
- 23 -
17. Kabelkanal nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flanschsteg (30b) beidseitig in Längserstreckung der jeweils zu verbindenden Kabeltröge (1) vorkraigende
Führungsanformungen (30b1) aufweist, welche zur Verbindung
der Kabeltröge (1) in die gegenüberliegenden Hohlkcimmern der Kabeltröge (1) zwischen Kanalinnenwand (5) und
Kanalaußenwand (6) formschlüssig eingreifen.
18. Kabelkanal nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschkopf (30a) in Flanschstegrichtung
über Ausnehmungen (31) im Flanschkopf (30) angeordnete Abstandsnocken (32) zwischen Kanalaußenwand (6)
und Flanschsteg (30b) aufweist, wobei die Abstandsnocken (32) mittels Filmscharnieren drehbar am Flanschkopf (30a)
gehalten sind und bei Verringerung der Fugenbreite zwischen den Kabeltrögen (1) drehend in die Ausnehmungen (31)
ausweichen.
19. Kabelkanal nach einem der Ansprüche 1 bis IS7 dadurch
gekennzeichnet, daß der Kabeltrog (1) und der Trogdeckel
(4) im Extrusionsverfahren oder im Spritzgießverfahren hergestellt
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615854U DE29615854U1 (de) | 1996-09-11 | 1996-09-11 | Kabelkanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615854U DE29615854U1 (de) | 1996-09-11 | 1996-09-11 | Kabelkanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615854U1 true DE29615854U1 (de) | 1996-11-28 |
Family
ID=8029119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615854U Expired - Lifetime DE29615854U1 (de) | 1996-09-11 | 1996-09-11 | Kabelkanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615854U1 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20007424U1 (de) | 2000-04-22 | 2000-08-24 | BDT Bavaria Digital Technik GmbH, 87459 Pfronten | Sicherungseinrichtung zur Sicherung der Lage einer Abdeckplatte |
| EP1150409A1 (de) * | 2000-04-28 | 2001-10-31 | Tolmega, S.A. | Kabelrinnenabschnitte und daraus hergestellte Kabelrinne durch Verbinbung von mindestens zwei Abschnitten und deren Herstellungsverfahren |
| WO2002073766A1 (en) * | 2001-03-14 | 2002-09-19 | M2 Project Solutions Limited | Trench cover |
| DE10112119C2 (de) * | 2001-03-14 | 2003-07-17 | Aloys Mennekes Anlagen | Hohlkörper |
| WO2003084018A1 (en) | 2002-03-27 | 2003-10-09 | Adc Telecommunications, Inc. | Coupler for cable trough |
| DE102004042590B4 (de) * | 2003-09-02 | 2007-04-26 | Yazaki Corp. | Gehäuse |
| EP2109199A1 (de) * | 2008-04-10 | 2009-10-14 | Bocchiotti S.p.A. Societa' per l'Industria Elettrotecnica | Vorrichtung zum Schließen einer Kabellaufbahn und Kabelgehäuseanordnung |
| CN101232159B (zh) * | 2008-01-24 | 2010-06-23 | 王强 | 电缆桥架 |
| GB2472912A (en) * | 2009-08-19 | 2011-02-23 | Thermoplastic Composites | Cable troughs |
| EP2197078A3 (de) * | 2002-03-27 | 2014-07-16 | ADC Telecommunications, Inc. | Kupplungselement für Kabelkanal |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8110486U1 (de) * | 1981-04-07 | 1981-12-24 | Nowa-Plast Nolten Kg, 6295 Merenberg | Trennwand mit klammerbefestigung in installationskanaelen |
| DE3335884C2 (de) * | 1983-10-03 | 1987-10-22 | Hans Helmut Nolten Kg, 6295 Merenberg, De | |
| DE8902240U1 (de) * | 1989-02-24 | 1989-06-01 | Nowa-Plast GmbH Elektrotechnische Fabrik, 35799 Merenberg | Kabelkanal |
| DE9003119U1 (de) * | 1990-03-16 | 1990-05-17 | Grad, Kurt, 8196 Eurasburg | Installationskanalanordnung |
| DE9115380U1 (de) * | 1991-12-11 | 1992-02-20 | Pflitsch GmbH & Co KG, 5609 Hückeswagen | Drehriegelverschluß für Kastenprofile |
| DE3340520C2 (de) * | 1982-11-13 | 1992-07-09 | Ebner, Josef, Bozen/Bolzano, It | |
| DE29505097U1 (de) * | 1995-03-25 | 1995-06-29 | Spahn, Jürgen, 33100 Paderborn | Installationskanal |
| DE29507233U1 (de) * | 1995-04-29 | 1995-09-07 | Stewing Kunststoffbetrieb Gmbh Dorsten, 46282 Dorsten | Kabelkanal |
| DE29521154U1 (de) * | 1995-10-10 | 1996-09-26 | Thyssen Polymer GmbH, 81671 München | Installationskanal |
-
1996
- 1996-09-11 DE DE29615854U patent/DE29615854U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8110486U1 (de) * | 1981-04-07 | 1981-12-24 | Nowa-Plast Nolten Kg, 6295 Merenberg | Trennwand mit klammerbefestigung in installationskanaelen |
| DE3340520C2 (de) * | 1982-11-13 | 1992-07-09 | Ebner, Josef, Bozen/Bolzano, It | |
| DE3335884C2 (de) * | 1983-10-03 | 1987-10-22 | Hans Helmut Nolten Kg, 6295 Merenberg, De | |
| DE8902240U1 (de) * | 1989-02-24 | 1989-06-01 | Nowa-Plast GmbH Elektrotechnische Fabrik, 35799 Merenberg | Kabelkanal |
| DE9003119U1 (de) * | 1990-03-16 | 1990-05-17 | Grad, Kurt, 8196 Eurasburg | Installationskanalanordnung |
| DE9115380U1 (de) * | 1991-12-11 | 1992-02-20 | Pflitsch GmbH & Co KG, 5609 Hückeswagen | Drehriegelverschluß für Kastenprofile |
| DE29505097U1 (de) * | 1995-03-25 | 1995-06-29 | Spahn, Jürgen, 33100 Paderborn | Installationskanal |
| DE29507233U1 (de) * | 1995-04-29 | 1995-09-07 | Stewing Kunststoffbetrieb Gmbh Dorsten, 46282 Dorsten | Kabelkanal |
| DE29521154U1 (de) * | 1995-10-10 | 1996-09-26 | Thyssen Polymer GmbH, 81671 München | Installationskanal |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20007424U1 (de) | 2000-04-22 | 2000-08-24 | BDT Bavaria Digital Technik GmbH, 87459 Pfronten | Sicherungseinrichtung zur Sicherung der Lage einer Abdeckplatte |
| EP1150409A1 (de) * | 2000-04-28 | 2001-10-31 | Tolmega, S.A. | Kabelrinnenabschnitte und daraus hergestellte Kabelrinne durch Verbinbung von mindestens zwei Abschnitten und deren Herstellungsverfahren |
| FR2808387A1 (fr) * | 2000-04-28 | 2001-11-02 | Tolmega | Troncons de chemin a cables en forme de goulotte, chemin a cables forme par assemblage d'au moins deux des dits troncons assembles et procede de montage d'un tel chemin a cables |
| WO2002073766A1 (en) * | 2001-03-14 | 2002-09-19 | M2 Project Solutions Limited | Trench cover |
| DE10112119C2 (de) * | 2001-03-14 | 2003-07-17 | Aloys Mennekes Anlagen | Hohlkörper |
| EP2197078A3 (de) * | 2002-03-27 | 2014-07-16 | ADC Telecommunications, Inc. | Kupplungselement für Kabelkanal |
| WO2003084018A1 (en) | 2002-03-27 | 2003-10-09 | Adc Telecommunications, Inc. | Coupler for cable trough |
| US10114189B2 (en) | 2002-03-27 | 2018-10-30 | Commscope Technologies Llc | Coupler for cable trough |
| US9104004B2 (en) | 2002-03-27 | 2015-08-11 | Adc Telecommunications, Inc. | Coupler for cable trough |
| DE102004042590B4 (de) * | 2003-09-02 | 2007-04-26 | Yazaki Corp. | Gehäuse |
| CN101232159B (zh) * | 2008-01-24 | 2010-06-23 | 王强 | 电缆桥架 |
| EP2109199A1 (de) * | 2008-04-10 | 2009-10-14 | Bocchiotti S.p.A. Societa' per l'Industria Elettrotecnica | Vorrichtung zum Schließen einer Kabellaufbahn und Kabelgehäuseanordnung |
| GB2472912A (en) * | 2009-08-19 | 2011-02-23 | Thermoplastic Composites | Cable troughs |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102014101405B4 (de) | Bodenbaugruppe für das Rahmengestell eines Schaltschranks | |
| EP1413031A1 (de) | Rahmengestell | |
| EP0563449A1 (de) | Gehäuse, insbesondere Kabelverzweigergehäuse | |
| DE29615854U1 (de) | Kabelkanal | |
| EP1498382B1 (de) | Türkämpfer für Aufzug | |
| DE3815140A1 (de) | Fugenschalung fuer glasbauelemente, welche aus mehreren glaselementen, insbesondere glasbausteinen bestehen | |
| DE3336280A1 (de) | Rolladen | |
| EP0278364B1 (de) | Vorrichting zum Abdecken von Fenster- oder Türöffnungen von Gebäuden | |
| WO2008092699A1 (de) | Revisionsvorrichtung, insbesondere revisionsabdeckung | |
| EP2754839B1 (de) | Rahmen oder T-Verbindung und Verfahren zur Montage eines Rahmens oder einer T-Verbindung | |
| DE3201083A1 (de) | Abdeckvorrichtung, insbesondere fuer eine sockelfuge | |
| EP0647747A1 (de) | Tragwerk für die Bedachung und/oder Aussenhaut-Beplankung von Gebäuden | |
| CH684425A5 (de) | Seitensektionaltor oder Rundlauftor sowie Deckensektionaltor. | |
| DE69831914T2 (de) | Selbsttragende Konstruktion für einen Rolladen | |
| DE2128870A1 (de) | Abdeckung fuer kanaele, rinnen, schaechte od. dgl | |
| DE2935551A1 (de) | Doppelfenster | |
| AT402752B (de) | Bauelementensatz aus paneelen | |
| DE60100008T2 (de) | Kabelrinnenabschnitte und daraus hergestellte Kabelrinne durch Verbinbung von mindestens zwei Abschnitten und deren Herstellungsverfahren | |
| DE2451520C2 (de) | Lärmschutzelement | |
| DE2924444C2 (de) | Zarge für Fenster oder Türen, insbesondere für Kellerfenster | |
| DE29905123U1 (de) | Plattenförmiges Element | |
| DE102017117020A1 (de) | Sektionaltorblatt und Sektionaltor mit Sektionaltorblatt | |
| DE3709490A1 (de) | Vorgefertigter rolladenkasten aus aneinanderstossenden ziegelformsteinen, sowie verfahren zur herstellung desselben | |
| EP1566487B1 (de) | Verfahren zum Abdecken von Dämmschichten unter Verwendung eines Profils | |
| DE2810981C2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung einer Zarge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970116 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19970207 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20000701 |