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DE29615607U1 - Spreizvorrichtung zum Spreizen einer Federklammer - Google Patents

Spreizvorrichtung zum Spreizen einer Federklammer

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DE29615607U1
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spreading
cylinder
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screw
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DE29615607U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/14Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same
    • B25B27/30Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same positioning or withdrawing springs, e.g. coil or leaf springs

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Description

09. September 1996 MN/win
Anmelder: Weißhaar Angelika, 78052 Villingen-Schwenningen
Bezeichnung: Spreizvorrichtung zum Spreizen einer Federklammer
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Spreizvorrichtung zum Spreizen einer federelastischen Federklammer, welche zwei etwa halbzylindrisch abgebogen ausgebildete Endbereiche aufweist, bestehend aus zwei Spreizelementen mit jeweils wenigstens einem Spreizfinger, die mit ihren Spreizfingern mit den halbzylindrischen Endbereichen der Federklammer zum Spreizen der Federklammer in Wirkverbindung bringbar sind, wobei das zweite Spreizelement feststehend an einem Führungsrohr angeordnet ist und das erste Spreizelement aus einer zum zweiten Spreizelement beabstandeten Ausgangslage relativ zum ersten Spreizelement mittels einer Stellvorrichtung in axialer Richtung des Führungsrohres zum Spreizen der Federklammer verschiebbar ist.
Solche Federklammern kommen insbesondere bei Auspuffanlagen zum Einsatz und dienen zur Verbindung von sogenannten Kugelflanschen, welche im Bereich zwischen dem Auspuffkrümmer einer Auspuffanlage und dem sich daran anschließenden Auspuffrohr vorgesehen sind. Eine solche Kugel-
flanschverbindung besteht aus zwei Flanschringen des Auspuff krümme rs und des dem Auspuffkrümmer zugewandten Ende des Auspuffrohres. Zur Halterung des Auspuffrohres am Ansaugkrümmer werden die Federklammern an den Flanschringen eingesetzt, welche im wesentlichen aus einem geraden Blech gebildet sind, dessen Enden etwa halbzylindrisch abgebogen ausgebildet sind, wobei die einander zugewandten Enden dieser abgebogenen Endbereiche der Federklammer federelastisch die beiden Flanschringe des Auspuffkrümmers und des Auspuffrohres gegeneinanderdrücken, so daß eine Dichte, aber flexible Verbindung zwischen dem Auspuffkrümmer und dem sich daran anschließenden Auspuffrohr entsteht. Um nun diese Federklammer&eegr; montieren und demontieren zu können, ist es notwendig, diese aufzuspreizen, um sie mit den Flanschringen in Eingriff bringen zu können bzw. von diesen abnehmen zu können.
Zum Spreizen dieser Federklammern ist eine Spreizvorrichtung nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2 bekannt (Firmenschrift der Fa. KUKKO, 884-N, Seite 42 "Klemmfederspreizer"), welcher zwei Spreizelemente aufweist, die jeweils mit einem Spreizfinger versehen sind. Die Spreizfinger der Spreizelemente sind im wesentlichen parallel zueinander verlaufend angeordnet, wobei deren Abstand voneinander variabel veränderbar ist.
Diese bekannte Spreizvorrichtung ist für den Einsatz an Federklammern konzipiert, welche in ihren einander zugewandten Enden ihrer halbzylindrischen Endbereiche Durchgangsbohrungen aufweisen, die für die Montage vorgesehen sind.
In diese Durchgangsbohrungen sind die Spreizfinger der bekannten Spreizvorrichtung einhängbar, wobei durch die Abstandsvergrößerung der Spreizfinger die Federklammer aufgespreizt wird.
Das erste Spreizelement mit seinem Spreizfinger ist dabei bei der bekannten Spreizvorrichtung in dem Endbereich eines Teleskopzylinders angeordnet, welcher axial aus dem Führungsrohr herausragt. Das zweite Spreizelement ist in dem Endbereich des Führungsrohres angeordnet, welcher im Abstand zum ersten Spreizfinger hin liegenden Ende des Führungsrohres angeordnet ist. Zur axialen Verstellung des Teleskopzylinders im Führungsrohr ist eine Stellspindel vorgesehen, welche einen Außensechskant und einen Innenvierkant aufweist, so daß die Stellspindel wahlweise mit zwei entsprechend passenden Schlüsselwerkzeugen betätigbar ist. Durch Eindrehen der Stellspindel in das dem ersten Spreizelement gegenüberliegenden Ende des Führungsrohres ist der Teleskopzylinder axial aus dem Führungsrohr herausdrückbar, so daß der Abstand der beiden Spreizelemente und damit der zugehörigen Spreizfinger aus
einer Ausgangslage vergrößerbar ist und somit die in die Durchgangsbohrungen der Federklammer eingehängten Spreizfinger die Federklammer aufspreizen. Durch dieses Aufspreizen wird bewirkt, daß der Abstand der beiden einander zugewandten Endkanten der halbzylindrisch ausgebildeten Endbereiche der Federklammer vergrößert wird, so daß diese an der Kugelflanschverbindung, wie sie oben beschrieben ist, ansetzbar ist oder von dieser abgenommen werden können. Durch Zurückdrehen der Stellspindel verringert sich wiederum der Abstand der einander zugewandten halbzylindrischen Enden der halbzylindrischen Endbereiche, so daß die Federklammern bei der Montage die beiden Flanschringe der Kugelflanschverbindung der Auspuffanlage gegeneinanderdrücken, so daß das Auspuffrohr über die Federklammern und die zugehörigen Flanschringe am Auspuffkrümmer sicher gehalten ist.
Zum Ansetzen der Spreizfinger in den Kupplungsbohrungen der Federklammern sind die beiden Spreizfinger jeweils parallel zueinander verlaufend in ihren Endbereichen um etwa 90° abgewinkelt ausgebildet und weisen jeweils ein etwa hakenförmiges Ende auf. Die Spreizfinger liegen dabei jeweils in ihrer abgewinkelten Formgebung in jeweils einer Ebene, welche rechtwinklig zur Längsmittelachse der Spreizvorrichtung verläuft. Weiterhin sind die beiden Spreizfinger am Ende jeweils mit einem Kupplungshaken versehen, wobei diese Kupplungshaken mit ihren Enden in
Axialrichtung der Spreizvorrichtung einander gegenüberliegend am Ende des jeweiligen Spreizfingers angeordnet sind.
Die bekannte Spreizvorrichtung zeichnet sich durch äußerst hohe Betätigungskräfte aus, wodurch die Bedienung durch das Bedienungspersonal aufgrund der äußerst hohen Federkräfte der Federklammer erheblich erschwert ist. Desweiteren ist der erste Spreizfinger gegenüber dem zweiten Spreizfinger ohne eingehängte Federklammer axial frei bewegbar, so daß dies wiederum die Handhabbarkeit der bekannten Spreizvorrichtung erschwert.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Spreizvorrichtung der gattungsgemäßen Art derart zu verbessern, daß diese auch für Federklammern ohne Durchgangsbohrungen einsetzbar ist und einfach handhabbar sein soll.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 2 zusammen mit den zugehörigen Merkmalen der Oberbegriffe gelöst.
Durch die geradlinige Ausbildung der Spreizfinger sind diese in einfachster Weise mit den Innenflächen der halbzylindrisch abgebogenen Endbereiche einer Federklammer in Eingriff bringbar, so daß auch Federklammern ohne Durchgangsbohrungen in ihren Endbereichen aufspreizbar sind.
gangsbohrungen in ihren Endbereichen aufspreizbar sind. Durch die exzentrische Anordnung der Spreizfinger zur gemeinsamen Längsmittelachse des Teleskopzylinders und des Führungsrohres bzw. des Führungsrohres, ist gewährleistet/ daß auch bei ungünstigen räumlichen Verhältnissen in einem Motorraum im Bereich einer Kugelflanschverbindung der Auspuffanlage die Federkammern ein einfacher Weise montierbar und auch wieder demontierbar sind.
Dadurch, daß die Spreizfinger mit den Innenflächen der halbzylindrischen Endbereiche der Federklammer etwa über deren gesamte Breite in Eingriff bringbar sind, ist sichergestellt, daß die Federklammern insbesondere bei der Montage an der Kugel flanschverbindung nicht unbeabsichtigt von den Spreizfingern herunterrutschen können, so daß ein hohes Maß an Arbeitssicherheit gewährleistet ist.
Die Stellvorrichtung kann zur Betätigung im frei zugänglichen Endbereich des Führungsrohres angeordnet sein, so daß eine einfache und leichte Bedienung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sichergestellt ist.
Durch die tangentiale Anordnung der Spreizfinger zum Teleskopzylinder bzw. zum Führungszylinder sind auseinandergespreizte Federklammern in einfacher Weise an einem Kugelflansch einer Auspuffanlage ansetzbar bzw. montierbar, ohne daß eine Kollision des Teleskopzylinders bzw. des Führungszylinders mit den radial vorstehenden
Flanschringen der Kugelflanschverbindung einer Auspuffanlage auftreten kann.
Durch die gemäß Anspruch 3 vorgesehenen zusätzlichen Spreizfinger, welche bezüglich einer Längsmittelebene des Teleskopzylinders bzw. des Führungsrohres den jeweils zugehörigen Spreizfingern symmetrisch gegenüberliegen, ist die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung variabel auf den sich diametral gegenüberliegenden Seiten eines Auspuffrohres einsetzbar, ohne daß sich die Bedienungsrichtung ändern muß. Dies bedeutet, daß, wenn durch die räumlichen Bedingungen in einem Motorraum im Bereich der Auspuffanlage eine Bedienung lediglich von der Oberseite möglich ist, die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung für den Gebrauch beispielsweise zur Montage einer rechten Federklammer und einer linken Federklammer für beide Federklammern von oben bedienbar ist. Dies ist beispielsweise bei der bekannten Spreizvorrichtung, die eingangs beschrieben wurde, nur bedingt möglich, da diese nur in einer Richtung aufgrund der abgewinkelten Ausführung der Spreizfinger an einer Federklammer ansetzbar ist.
Die Bedienbarkeit aus der gleichen Richtung in einem Motorraum, sprich von unten oder von oben, ist durch die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung mit ihren jeweils zwei Spreizfingern ihrer Spreizelemente sichergestellt, da die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung wahlweise mit ihren
Spreizfingern mit den halbzylindrischen Endbereichen der Federklammer in Eingriff bringbar ist, so daß die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung variabel von oben oder von unten, je nach den räumlichen Verhältnissen in einem Motorraum, zur Montage von Federklammern einsetzbar ist.
Durch die Ausgestaltung der Stellvorrichtung gemäß Anspruch 4 wird eine einfache Bedienbarkeit der Stellvorrichtung erreicht. Die Stellvorrichtung ist mit ihrem Einschraubzylinder dabei in einfacher Weise zugänglich am einen Ende des Führungszylinders angeordnet, wobei durch das vorgesehene Axialdrucklager zwischen der vorgesehenen Druckplatte und dem Einschraubzylinder die Betätigungskräfte beim Spreizen und Lösen einer Federklammer erheblich verringert werden, wodurch die Bedienbarkeit weiter verbessert wird.
Durch die am Einschraubzylinder gemäß Anspruch 5 vorgesehenen Schlüsselflächen und durch die im Endbereich des Führungsrohres vorgesehenen Schlüsselflächen wird die Bedienbarkeit der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung weiter verbessert, da zum einen durch ein entsprechendes Schlüsselwerkzeug der Einschraubzylinder in einfacher Weise betätigbar ist und auch daß durch ein entsprechendes an den Schlüsselflächen des Führungsrohres ansetzbaren Schlüsselwerkzeuges dieses auch bei größeren Drehkräften beim Betätigen des Einschraubzylinders entgegen
der Betätigungsdrehrichtung des Einschraubzylinders festgehalten werden kann, so daß ein leichtes Ansetzen auch bei räumlich beengten Bedingungen in einem Motorraum im Bereich der Auspuffanlage sicher möglich ist, ohne daß eine Federklammer, insbesondere bei der Montage aus ihrer Sollmontagelage abrutschen kann.
Durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 6 ist die Druckplatte mit ihrem Führungszylinder im Einschraubzylinder axial sicher gehalten, wobei dadurch das zwischen der Druckplatte und dem Einschraubzylinder angeordnete Axialdrucklager unverlierbar zwischen diesen beiden Bauteilen gehalten ist. Zur axial unverschiebbaren Sicherung des Führungszylinders der Druckplatte im Einschraubzylinder kann der Führungszylinder dazu beispielsweise den Einschraubzylinder axial auf der der Druckplatte gegenüberliegenden Seite überragen und mit einem entsprechenden Sicherungsring versehen sein, so daß der Führungszylinder nicht mehr aus dem Einschraubzylinder herausziehbar ist.
Durch die Ausgestaltungen gemäß der Ansprüche 7 bis 9 ist sichergestellt, daß im komplett montierten Zustand die Spreizelemente stets den eingestellten Abstand voneinander aufweisen und dieser ohne Betätigung der Stellvorrichtung unveränderbar bleibt. Dadurch wird die Handhabung erheblich erleichtert, da die Stellvorrichtung so-
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wohl beim Vergrößern des Abstandes der Spreizeleiaente als auch beim Verringern des Abstandes der Spreizelemente wirksam ist und somit dieser Abstand auf die jeweilige Größe einer Federklammer voreinstellbar ist, so daß die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung mit ihren Spreizfingern in einfacher Weise an einer Federklammer ansetzbar ist.
Weiter wird durch die unverdrehbare Führung des Teleskopzylinders im Führungsrohr gemäß Anspruch 10·ein einfaches Ansetzen der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung an einer Federklammer sicher gewährleistet.
Durch den Verlängerungsabschnitt des Führungsrohres gemäß Anspruch 11 wird eine Verdrehsicherung der Spreizelemente gegeneinander erreicht, so daß eine sichere Bedienbarkeit gewährleistet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Stellvorrichtung gemäß Anspruch 12 wird eine einfache Bedienbarkeit der Stellvorrichtung erreicht. Die Stellvorrichtung ist mit ihrem Einschraubzylinder dabei in einfacher Weise zugänglich am einen Ende des Führungszylinders angeordnet, wobei durch das vorgesehene Axialdrucklager zwischen dem vorgesehenen Druckzylinder und dem Einschraubzylinder die Betätigungskräfte beim Spreizen und Lösen einer Federklammer erheblich verringert werden, wodurch die Bedienbarkeit weiter verbessert wird.
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Durch die Ausgestaltung der Stellvorrichtung als hydraulisch der pneumatisch betätigbarer Druckkolben eines entsprechenden Stellzylinders gemäß Anspruch 13 wird die Handhabbarkeit der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung erheblich erleichtert, da eine äußerst einfache Betätigung der Stellvorrichtung sichergestellt ist.
Durch den Verlängerungsabschnitt des Führungsrohres gemäß Anspruch 14 ist die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung auch bei räumlich äußerst engen Bedingungen in einem Motorraum zur Demontage und zur Montage von Federklammern eines Kugelflansches im Bereich des Auspuffkrümmers einsetzbar, da durch diesen Verlängerungsabschnitt die Bedienbarkeit auch außerhalb nach oben oder nach unten aus den Motorraum verlegbar ist, so daß die Bedienung außerhalb des Motorraumes von unten oder von oben erfolgen kann, wobei die Spreizelemente am jeweils gegenüberliegenden Ende der Bedienungselemente der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung angeordnet sind. Der Verlängerungsabschnitt kann dabei für unterschiedliche Einsatzzwecke in unterschiedlichen Länge ausgebildet sein.
Durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 15 ist sichergestellt, daß Federklammern unterschiedlichster Baugröße mit der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung demontierbar bzw. montierbar sind.
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Im folgenden wird anhand der Zeichnung die Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Zusammenstellungszeichnung im Teilschnitt der Bauteile einer erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Spreizelement II aus Fig. 1;
Fig. 3 einen vertikalen Teilschnitt der Spreizvorrichtung aus Fig. 1 in zusammengebautem Zustand;
Fig. 4 einen Teilschnitt IV-IV aus Fig. 3;
Fig. 5 einen vertikalen Teilschnitt eines zweiten Ausführungsbeispieles einer Spreizvorrichtung;
Fig. 6 einen Teilschnitt VI-VI aus Fig. 5;
Fig. 7 die Spreizvorrichtung aus den Fig. 1 bis 4 in perspektivischer Darstellung mit Federklammer;
Fig. 8 die Spreizvorrichtung aus den Fig. 5 und 6 in perspektivischer Darstellung im Einsatz;
Fig. 9 den hinteren Motorraumbereich eines Kraftfahrzeuges in schematischem Teilschnitt mit der Spreizvorrichtung aus Fig. 8 im Einsatz;
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Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Spreizvorrichtung im vertikalen Teilschnitt.
Fig. 1 zeigt die einzelnen Bauelemente eines Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung 1.
Diese Spreizvorrichtung 1 besteht im wesentlichen aus einem ersten Spreizelement 2, einem Teleskopzylinder 3, einem Stellkolben 4, einem Druckzylinder 5, einem
Axialdrucklager 6, einem Einschraubzylinder 7 sowie einem Führungsrohr 8, einem zweiten Spreizelement 9 und einem
Schlüsselelement 10.
Das erste Spreizelement 2 weist einen Montagezylinder 11
auf, welcher mit einer zentralen Gewindebohrung 12 versehen ist. Am Montagezylinder 11 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich
ist, ein Spreizfinger 13 vorgesehen, welcher
etwa tangential zum Montagezylinder 11 verlaufend und exzentrisch zur Längsmittelachse 14 der Gewindebohrung 12
des Montagezylinders 11 am Montagezylinder 11 angeordnet
ist. Symmetrische zur Längsmittelebene 15 (Fig. 2) de
Montagezylinders 11, welche im montierten Zustand der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung 1 auch der Längsmittelebene
der gesamten Spreizvorrichtung entspricht, ist dem Spreizfinger 13 ein zusätzlicher Spreizfinger 16 zugeordnet und bildet zusammen mit diesem eine Spreizgabel 17.
Die Längsmittelachse 14 und die Längsmittelebene 15 sind
dabei im Montierten Zustand der Spreizvorrichtung 1 iden-
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tisch mit der Längsmittelachse und der Längsmittelebene des Führungsrohres 8 der Spreizvorrichtung 1.
Der Teleskopzylinder 3 weist an seinem in der Zeichnung oberen Ende ein Montagegewinde 18 auf, auf welches das erste Spreizelement 2 mit seiner Gewindebohrung 12 aufgeschraubt ist. Im montierten Zustand des Spreizelementes auf dem Montagegewinde 18 des Teleskopzylinders 3 ist zur Lagesicherung des Spreizelementes 2 ein Kerbstift 19 vorgesehen, welcher durch eine entsprechende Sicherungsbohrung 20 des Spreizelementes 2 und eine im Bereich des Montagegewindes 18 angeordnete Durchgangsbohrung 21 des Teleskopzylinders 3 hindurchsteckbar ist. An seinem dem Montagegewinde 18 gegenüberliegenden unteren Ende 22 weist der Teleskopzylinder 3 einen Kupplungsabschnitt 23 auf, über welchen der Teleskopzylinder 3 mit dem Stellkolben 4 koppelbar ist.
Zur Kopplung mit dem Kupplungsabschnitt 23 ist der Stellkolben 4 mit einer Aufnahmebohrung 24 versehen, in welche der Kupplungsabschnitt 23 passend einsteckbar ist. Zur Sicherung des Kupplungsabschnittes 23 in der Aufnahmebohrung 24 ist ebenfalls ein Kerbstift 25 vorgesehen, welcher im montierten Zustand durch eine entsprechende Steckbohrung 26 des Stellkolbens 4 und durch eine entsprechende Durchgangsbohrung 27 des Kupplungsabschnittes 23 zur axialen Lagesicherung hindurchsteckbar ist.
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Der Stellkolben 4 ist seinerseits mit einem Kupplungselement 28 versehen, mit welchem er in eine entsprechende Aufnahmebohrung 29 des Druckzylinders 5 einsteckbar ist. Zur axialen Lagesicherung des Kupplungselementes 28 in der Aufnahmebohrung 29 weist das Kupplungselement 28 eine Querbohrung 30 auf, welche im montierten Zustand mit einer entsprechenden Querbohrung 31 des Druckzylinders fluchtend angeordnet ist und durch welche ein Kerbstift 31 hindurchsteckbar ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist das Führungsrohr 8 in seinem unteren Endbereich ein Innengewinde 32 auf, welches sich in etwa über die halbe Länge des Führungsrohres 8 erstreckt. Im Bereich des oberen Endes ist das Führungsrohr 8 ist das Führungsrohr 8 mit zwei sich diametral gegenüberliegenden axial begrenzten Radialdurchbrüchen 33 versehen, von welchen aufgrund der Schnittdarstellung in Fig. 1 lediglich ein Durchbruch 33 sichtbar ist.
Der Einschraubzylinder 7 weist etwa im Bereich in seiner oberen Hälfte einen radial nach außen abgesetzten Gewindeabschnitt 34 auf, mit welchem er in das Innengewinde 32 des Führungsrohres 8 axial verstellbar einschraubbar ist. In seinem dem Gewindeabschnitt 34 axial gegenüberliegenden unteren Endbereich ist am Einschraubzylinder 7 ein Antriebssechskant 35 mit Schlüsselflächen vorgesehen,
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welcher zum Betätigen des Einschraubzylinders 7 mittels eines entsprechenden Schlüsselwerkzeuges dient. Zur Führung des Druckzylinders 5 im Einschraubzylinder 7 ist dieser einschraubzylinderseitig mit einem Führungszylinder 36 versehen, welcher durch eine entsprechende Durchgangsbohrung 37 des Einschraubzylinders 7 hindurchsteckbar ist. Der Führungszylinder 36 ist dabei in seinem Durchmesser kleiner ausgebildet, als der Druckzylinder 5, so daß der Druckzylinder 5 führungszylinderseitig eine untere, umlaufende Stirnringfläche 38' aufweist. Im montierten Zustand ist zwischen dieser Stirnringfläche 38' des Druckzylinders 5 und der druckzylinderseitigen Stirnringfläche 38 des Einschraubzylinders I1 welche koaxial zur Durchgangsbohrung 37 angeordnet ist, das Axialdrucklager 6 vorgesehen. Im montierten Zustand durchragt dabei der Führungszylinder 36 die Durchgangsbohrung 37 des Einschraubzylinders 7 vollständig. An seinem unteren Ende weist der Führungszylinder 36 eine umlaufende Ringnut 39 auf, in welche im montierten Zustand ein entsprechender Sicherungsring 40 einsetzbar ist, so daß der Druckzylinder 5 und das Axialdrucklager 6 unverlierbar am Einschraubzylinder 7 gesichert sind. Um Beschädigungen durch den Sicherungsring 40 auf der unteren Stirnfläche 41 des Einschraubzylinders 7 sicher zu verhindern, ist zwischen dem Sicherungring 40 und der Stirnfläche 41 eine entsprechende U-Scheibe 42 vorgesehen.
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Das Führungsrohr 8 bildet in seinem oberen Bereich, in welchem die Durchbrüche 33 angeordnet sind, einen Führungsabschnitt 43, in welchen der Teleskopzylinder 3 passend einschiebbar ist. Zur unverdrehbaren Sicherung des Teleskopzylinders 3 im Führungsabschnitt 43 des Führungsrohres 8 ist ein Kerbstift 44 vorgesehen, welcher durch eine entsprechende Durchgangsbohrung 4 5 des Kupplungszylinders 3 im montierten Zustand hindurchsteckbar ist. Die Lage dieser Durchgangsbohrung 45 im Teleskopzylinder 3 sowie die Lage und die axiale Länge der Radialdurchbrüche 33 sind derart aufeinander abgestimmt, daß bei maximal in das Führungsrohr 8 eingeschobenen Teleskopzylinder 3 das auf dem Montagegewinde 18 festsitzend montierte Spreizelement 2 auf der oberen Stirnfläche 4 6 des Führungsrohres 8 in seiner Ausgangslage zur Anlage kommt.
Desweiteren wird durch die Durchbrüche 33 der maximale Stellweg des Teleskopzylinders 3 im Führungsrohr 8 aus seiner Ausgangslage begrenzt, so daß beim Einschrauben des Einschraubzylinders 7 in das Führungsrohr 8 und damit bei der Verstellung des Teleskopzylinders 3 über den Druckzylinder 5 und den Stellkolben 4 eine Beschädigung einerseits des Gewindeabschnittes 34 des Einschraubzylinders und andererseits des Innengewindes 32 des Führungsrohres 8 sicher ausgeschlossen ist, da die Einschraubtiefe des Einschraubzylinders 7 im Innengewinde 32 größer
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ist als der durch die Radialdurchbrüche 33 bestimmte maximale Stellweg.
Das zweite Spreizelement 9 ist im wesentlichen identisch ausgebildet wie das erste Spreizelement 2 und weist ebenfalls einen Spreizfinger 47, dem ein zusätzlicher Spreizfinger 48 zugeordnet ist, wobei in der Schnittdarstellung der Fig. 1 lediglich der Spreizfinger 47 dargestellt ist.
Die Lage und Anordnung der Spreizfinger 47 und 48 entspricht dabei der Lage und Anordnung der Spreizfinger 13 und 16 des Spreizelementes 2, wie dies für das Spreizelement 2 aus Fig. 2 ersichtlich ist. Das Spreizelement 9 weist ebenfalls einen Montagezylinder 49 auf, mit welchem das Spreizelement 9 auf das Führungsrohr 8 auf dessen unteres Ende im Bereich des Innengewindes 32 aufschiebbar ist. Zur axialen Fixierung des Spreizelementes 9 auf dem Führungsrohr 8 ist, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Schweißverbindung 49' vorgesehen.
Das Schlüsselelement 10 weist, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist, einen Außensechskant 50 auf und ist ebenfalls auf das Führungsrohr 8 im Bereich seines Innengewindes 32 aufgeschoben und unterhalb des Spreizelementes 9 angeordnet. Als Verbindung zwischen dem Schlüsselelement 10 und dem Führungsrohr 8 ist ebenfalls eine Schweißverbindung 51 vorgesehen.
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Anstatt dieser Schweißverbindungen 49 und 51 können selbstverständlich auch andere Verbindungsarten wie z. B. eine Gewinde-, Klemmverbindungen oder dgl. vorgesehen sein.
In den Fig. 3 und 4 sind jeweils Schnittdarstellungen der Spreizvorrichtung 1 in zusammengebautem Zustand dargestellt. Das Spreizelement 2 ist mit seinem Montagezylinder 11 auf das Montagegewinde 18 des Teleskopzylinders 3 aufgeschraubt und liegt mit seiner oberen Stirnfläche 52 in etwa in einer gemeinsamen Ebene mit der oberen Stirnfläche 53 des Teleskopzylinders 3.
In dieser Lage ist der Kerbstift 19 klemmend in die Sicherungsbohrung 20 und die Durchgangsbohrung 21 des Montagezylinders 11 bzw. des Teleskopzylinders 3 eingesteckt, so daß das Spreizelement 2 gegenüber dem Teleskopzylinder 3 unverdrehbar gesichert ist. Der Teleskopzylinder 3 ist in das Führungsrohr 8 in dessen Führungsabschnitt 43 in seine Ausgangslage soweit eingeschoben, daß das Spreizelement 2 auf der oberen Stirnfläche 46 des Führungsrohres 8 anliegt.
Zur Drehsicherung des Teleskopzylinders 3 im Führungsrohr 8 ist der Kerbstift 44 durch die Durchgangsbohrung 45 des Teleskopzylinders 3 hindurchgesteckt und ragt von innen nach außen in die beiden Radialdurchbrüche 33 des Führungsrohres 8 hinein. Durch den in die Radialdurchbrüche
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33 hineinragenden Kerbstift 44 ist dabei der maximale Stellweg in Richtung des Pfeiles 54 definiert begrenzt.
Der Stellkolben 4 ist im montierten Zustand, wie dies aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, auf den Kupplungsabschnitt 23 des Teleskopzylinders 3 aufgesteckt und mittels des Kerbstiftes 25 festsitzend gesichert. An den Stellkolben 4 schließt sich nach unten hin der Druckzylinder 5 an, welcher auf das Kupplungselement 28 aufgesteckt und in dieser Lage durch den Kerbstift 31 gesichert ist. In dieser in Fig. 3 und 4 gezeigten Ausgangslage weisen die beiden Spreizelemente 2 und 9 einen minimalen axialen Abstand A zueinander auf, wobei in dieser Lage das Einschraubelement 7 mit seinem Gewindeabschnitt
34 zumindest teilweise in das Innengewinde 32 des Führungsrohres 8 eingeschraubt ist.
Das Axialdrucklager 6 ist in diesem montierten Zustand zwischen dem Einschraübzylinder 7 und dem Druckzylinder angeordnet und nimmt beim Spreizen einer Federklammer die auftretenden Axialkräfte auf.
Durch das vorgesehene Axialdrucklager 6 werden die Betätigungskräfte beim Betätigen des Einschraubzylinders 7 über dessen Antriebssechskant 35 erheblich verringert, so daß eine einfache und leichte Handhabung der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung 1 gewährleistet ist.
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Der Druckzylinder 5 durchragt in montiertem Zustand, wie dies Fig. 3 entnehmbar ist, mit seinem Führungszylinder 36 die Durchgangsbohrung 37 des Einschraubzylinders 7 vollständig und überragt den Antriebssechskant 35 in axialer Richtung nach unten. In die Ringnut 39 ist zur axialen Lagesicherung der Sicherungsring 40 eingesetzt, wobei zwischen dem Sicherungsring 40 und der unteren Stirnfläche 41 des Antriebssechskantes 35 die U-Scheibe 42 vorgesehen ist.
In diesem montierten Zustand, in welchem sämtliche im Führungsrohr 8 angeordneten Bauteile axial gegeneinander unverschiebbar miteinander verbunden sind, ist die Lage des Teleskopzylinders 3 im Führungsrohr 8 durch Betätigen des Einschraubzylinders 7 in den Grenzen des maximalen Stellhubes variabel einstellbar. Durch Einschrauben des Einschraubzylinders 7 führt dieser gegenüber dem Führungsrohr 8 eine Axialbewegung in Richtung des Pfeiles aus, so daß über das Axialdrucklager 6, den Druckzylinder 7 sowie den Stellkolben 4 und über dessen Kupplungselement 28 die Druckkräfte auf den Teleskopzylinder 3 übertragen werden. Durch die vorgesehenen Verbindungen zwischen dem Teleskopzylinder 3, dem Stellkolben 4, dem Druckzylinder 5 und dem Einschraubzylinder 7 durch die Kerbstifte 44 und 31 sowie durch den Sicherungsring 40 sind sämtliche Bauteile im Führungsrohr unverlierbar gehalten, wobei eine durch den Einschraubzylinder 7 festge-
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legte Abstandseinstellung zwischen dem ersten Spreizelement 2 und dem zweiten Spreizelement 9 sicher einstellbar ist.
Zur Montage werden dabei zunächst die Verbindungen zwischen dem ersten Spreizelement 2 und dem Teleskopzylinder 3 sowie zwischen dem Teleskopzylinder 3 und dem Stellkolben 4 und dem Druckzylinder 5 hergestellt, wonach diese zusammengebauten Bauelemente in das Führungsrohr 8 eingeschoben werden. Durch Einschrauben des Einschraubzylinders 7 in das Innengewinde 32 des Führungsrohres 8 bis zur Anlage mit dem Axialdrucklager an der Unterseite des Druckzylinders 5 wird dann das Anbringen des Sicherungsringes 40 ermöglicht, so daß der Teleskopzylinder 3 mit dem Einschraubzylinder 7 aufgrund der vollständigen Axialverbindungen nicht mehr aus dem Führungsrohr 8 herausziehbar ist und somit die montierte Spreizvorrichtung 1 eine vollständige Einheit bildet.
Fig. 5 und Fig. 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer Spreizvorrichtung 1/1. Die Spreizvorrichtung 1/1 weist ein Führungsrohr 8/1 auf, welches einen Führungsabschnitt 43/1 aufweist, in welchem ein Teleskopzylinder 3/1 axial verschiebbar gelagert ist. Desweiteren ist am oberen Ende des Teleskopzylinders 3/1 ebenfalls das erste Spreizelement 2 vorgesehen, welches gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 am Teleskopzylinder 3
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über eine Gewindeverbindung befestigt sowie über den Kerbstift 19 gesichert ist.
Im Bereich seines Führungsabschnittes 43/1 weist das Führungsrohr 8/1, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist, zwei sich diametral gegenüberliegende Radialdurchbrüche 33/1 auf, welche identisch ausgebildet sind wie die Radialdurchbrüche 33 des Führungsrohres 8 aus den Fig. 1 bis 4. Im Bereich des Führungsabschnittes 43/1 ist das zweite Spreizelement 9 im selben Minimalabstand A von der oberen Stirnfläche 4 6/1 des Führungsrohres 8/1 auf dem Führungsrohr 8/1 angeordnet, welcher dem Abstand A, wie dieser in Fig. 3 dargestellt ist, entspricht. Zur Befestigung des zweiten Spreizelementes 9 auf dem Führungsrohr 8/1 ist eine Schweißverbindung 49/1 vorgesehen. Im Unterschied zum Führungsrohr 8 weist das Führungsrohr 8/1 einen Verlängerungsabschnitt 55 auf, welcher sich bezüglich des zweiten Spreizelementes 9 dem Führungsabschnitt 43/1 gegenüberliegend nach unten erstreckt. Am unteren Ende 56 des Verlängerungsabschnittes 55 ist der Einschraubzylinder 7 mit seinem Gewindeabschnitt 34 in ein entsprechendes Innengewinde 57 des Verlängerungsabschnittes 55 eingeschraubt .
Im Einschraubzylinder 7 ist dabei der Druckzylinder 5 mit seinem Führungsabschnitt 36 annähernd spielfrei, drehbar gelagert, wobei zwischen dem Druckzylinder 5 und dem Ein-
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schraubzylinder 7 das Axialdrucklager 6 angeordnet ist. Der Druckzylinder 5 ist dabei wiederum durch den Sicherungsring 40 über die U-Scheibe 42 axial unverschieblich und drehbar im Einschraubzylinder 7 gelagert. Zur Übertragung der Stellbewegung des Einschraubzylinders 7 durch Betätigen des Antriebssechskantes 35 ist eine Schubstange 58 vorgesehen, welche in der Aufnahmebohrung 29 des Druckzylinders 5 aufgenommen ist. Zur axialen Lagesicherung der Schubstange 58 in der Aufnahmebohrung 29 ist ein Kerbstift 59 vorgesehen, welcher durch den Druckzylinder 5 und durch das untere Ende 60 der Schubstange hindurchgesteckt ist. Die Schubstange 58 erstreckt sich mit ihrem oberen Ende 61 bis in eine entsprechende Aufnahmebohrung 62 des Teleskopzylinders 3/1. Das obere Ende 61 der Schubstange 58 ist dabei ebenfalls axial unverschieblich mittels eines Kerbstiftes 63 in der Aufnahmebohrung 62 des Teleskopzylinders 3/1 festgelegt.
Es ist ersichtlich, daß sich die Spreizvorrichtung 1/1 gemäß der Fig. 5 und 6 im wesentlichen durch seine Gesamtlänge gegenüber der Spreizvorrichtung 1 gemäß des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 bis 4 unterscheidet. Das Schlüsselelement 10 ist dabei im unteren Endbereich des Aufnahmeabschnittes 55 etwa mittig in Höhe des Innengewindes 57 angeordnet und ebenfalls mittels einer Schweißverbindung 51/1 festsitzend mit dem Verlängerungsabschnitt 55 des Führungsrohres 8/1 verbunden.
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Die Spreizvorrichtung 1/1 zeichnet sich gegenüber der Spreizvorrichtung 1 dadurch aus, daß mit dieser Spreizvorrichtung 1/1 die Demontage und Montage von Federklemmen auch an Kegelflanschverbindungen von Auspuffanlagen in einfacher Weise durchführbar sind, welche äußerst unzugänglich im Inneren eines Motorraumes angeordnet sind.
Die Anordnung sowohl des Antriebssechskantes 35 als auch des Außensechskantes 50 am unteren Ende des Verlängerungsabschnittes 55 in großem Abstand zu den Spreizelementen 2 und 9 ermöglicht eine sichere Betätigung der Spreizvorrichtung 1/1. Es versteht sich, daß dabei die Länge des Verlängerungsabschnittes 55 derart gewählt ist, daß sowohl der Außensechskant 50 als auch der Antriebssechskant 35 außerhalb des eigentlichen Motorraumes zur Montage und Demontage von Federklammern frei zugänglich und somit mit entsprechenden Schlüsselwerkzeugen betätigbar ist.
Der bei den beiden Spreizvorrichtungen 1 und 1/1 vorgesehene Außensechskant 50 des Schlüsselelementes 10 dient dabei zum unverdrehbaren Festhalten der Spreizvorrichtung 1 bzw. der Spreizvorrichtung 1/1 während des Spreizvorganges sowohl beim Spannen als auch beim Entspannen einer Federklammer, so daß diese nicht, insbesondere beim Lösen der Spreizvorrichtungen 1 bzw. 1/1 aus ihrer Sollmontagelage unbeabsichtigt verdreht werden kann und somit eine
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sichere und äußerst einfache Montage einer Federklammer an einer Kugelflanschverbindung einer Auspuffanlage gewährleistet ist.
Fig. 7 zeigt die Spreizvorrichtung 1 mit einer Federklammer 67, welche in ihrem oberen und unteren Endbereich jeweils einen etwa halbzylindrisch abgebogen ausgebildeten Endabschnitt 68 bzw. 69 aufweist. Diese beiden Endabschnitte 68 und 69 liegen sich mit ihren beiden freien Endkanten 70 und 71 gegenüber. Diese Endkanten 70 und 71 dienen zur klemmenden Halterung zweier Flanschringe einer Kugelflanschverbindung einer Auspuffanlage. Zum Spreizen der Endabschnitte 68 und 69 und damit zum Vergrößern des Abstandes zwischen den Endkanten 70 und 71 der Federklammer 67 zu vergrößern, wird die Spreizvorrichtung 1, wie Fig. 7 zeigt, mit ihren Spreizfingern 16 und 48 mit den halbzylindrischen Endabschnitten 68, 69 bzw. mit deren jeweiliger zugeordneter Innenfläche in Eingriff gebracht.
Durch Betätigen des Einschraubzylinders 7 über dessen Antriebssechskant 35 wird der Abstand A zwischen dem ersten Spreizelement 2 und dem zweiten Spreizelement 9 vergrößert, so daß die Endabschnitte 68 und 69 leicht aufgebogen werden und sich der lichte Abstand zwischen den Endkanten 70 und 71 der Endabschnitte vergrößert. In dieser Lage wird die Federklammer 67 am Montageflansch eines Kugelflansches in Montageposition gebracht. In dieser Mon-
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tageposition wird die Spreizvorrichtung 1 wieder entspannt, so daß sich der Abstand A zwischen den Spreizelementen 2 und 9 wieder verringert und damit auch der Abstand zwischen den Endkanten 70 und 71 der Federklammer wiederum kleiner wird, bis diese an den Montageflanschen der Kugelflanschverbindung einer Auspuffanlage anliegen und die beiden Ringflansche entsprechend klemmend zusammengehalten werden.
Eine solche Kugelflanschverbindung 75 ist in Fig. 8 in Phantomlinien dargestellt. Diese Kugelflanschverbindung 75 dient dazu, bei einer Auspuffanlage eines Kraftfahrzeuges einen Anschlußrohrstutzen 76 mit der sich daran anschließenden Auspuffanlage bzw. mit dem sich daran anschließenden Auspuffrohr 77 zu verbinden. Der Anschlußrohrstutzen 76 ist dabei in der Regel Teil einer Auspuffkrümmeranlage, welche festsitzend am Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors befestigt ist. Zur klemmenden Halterung des Auspuffrohres am Anschlußrohrstutzen weist das Auspuffrohr 77 einen umlaufenden Flanschring 78 auf, über welchen das Auspuffrohr 77 mittels zweier Federklammern 79 und 80 an einem entsprechenden Flanschring 81 des Anschlußrohrstutzens 76 gehalten ist.
Fig. 8 zeigt die Spreizvorrichtung 1/1 im Einsatz, wobei deutlich wird, daß durch die exzentrisch versetzte und tangential zum Führungsrohr 8/1 verlaufende Anordnung der
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Spreizfinger 16 und 48 die Federklammer 79 den Endkanten 82 und 83 ihrer beiden Endabschnitte 84 und 85 sicher auf der Oberseite 86 des Flanschringes 81 bzw. auf der Unterseite 87 des Flanschringes 78 zur Anlage bringbar sind.
In der in Fig. 8 dargestellten Lage der Spreizvorrichtung 1/1 mit der Federklammer 79 wird nun durch Betätigen des Einschraubzylinders 7 über dessen Antriebssechskant 35 unter gleichzeitigem Festhalten des Außensechskantes 50 der Abstand A zwischen Spreizelementen 2 und 9 und somit zwischen den Spreizfingern 16 und 48 verringert, so daß auch der Abstand zwischen den Endkanten 82 und 83 der Federklammer 79 verringert wird und somit die beiden Flanschringe 78 und 81 gegeneinander gepreßt werden. Durch weiteres Verringern des Abstandes A zwischen den Spreizfingern 16 und 48 wird die Spreizwirkung der Spreizvorrichtung 1/1 an der Federklammer 79 vollständig aufgehoben, so daß die Spreizvorrichtung 1/1 mit ihren Spreizfingern 16 und 48 in tangentialer Richtung zum Auspuffrohr 77 bzw. zu den Flanschringen 78 und 81 (Pfeil 88) aus den Endabschnitten 84 und 85 der Federklammer 79 in einfacher Weise herausnehmbar ist und zur Montage bzw. Demontage der zweiten Federklammer 80 weiter einsetzbar ist. Zur Demontage bzw. Montage der zweiten Federklammer 80 wird die Spreizvorrichtung 1/1 mit ihren Spreizfinger 13 und 16 mit den entsprechenden Endabschnitte 89 und 90 der Federklammer 80 in Eingriff gebracht, so daß diese
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durch Vergrößern des Abstandes A der Spreizelemente 2 und 9 bzw. der Spreizfingern 13 und 47 aufgespreizt wird und somit die Federklammer 80 von der Kugelflanschverbindung 75 abnehmbar ist. Entsprechend umgekehrt verläuft der Montagevorgang.
In Fig. 9 ist die vorteilhafte Ausgestaltung der zweiten Ausführungsform der Spreizvorrichtung 1/1 beim Einsatz an einem Kraftfahrzeug verdeutlicht.
Fig. 9 zeigt in skizzenhafter Darstellung den hinteren Teil eines Motorraumes 95, welcher durch eine sogenannte Spritzwand 96 nach hinten begrenzt ist. Vor dieser Spritzwand 96 ist eine Auspuffanlage 97 angeordnet, welche aus einem Auspuffrohr 98 besteht, die mit einem Auspuffkrümmer 99 der Auspuffanlage 97 verbunden ist. Der Auspuffkrümmer ist festsitzend am Zylinderkopf 100 eines Verbrennungsmotors 101 angeschraubt. Unterhalb dieses Verbrennungsmotors oder auch hinter diesem ist ein Getriebe 106 angeflanscht, welches sich beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in Fahrtrichtung nach hinten bis unter den Auspuffkrümmer 99 erstreckt.
Da sich bei diesem Ausführungsbeispiel die Spritzwand 96 des Motorraumes 95 bis über den Zylinderkopf 100 erstreckt, ist die Zugänglichkeit zum Auspuffrohr 98 und zum Auspuffkrümmer 99 und damit zu den das Auspuffrohr 98 und den Auspuffkrümmer 99 verbindenden Federklammern 102
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und 103 erheblich eingeschränkt. Zur Verbindung des Auspuffrohres 98 und des Auspuffkrüinmers 99 sind an diesen entsprechende Flanschringe 104 und 105 vorgesehen, an welchen die Federklammern 102 und 103 im montierten Zustand der Auspuffanlage 97 klemmend angeordnet sind.
Für die Demontage und auch für die Montage wird, wie dies beispielhaft in Fig. 9 dargestellt ist, die Spreizvorrichtung 1/1 beispielsweise mit ihren zusätzlichen Spreizfingern 16 und 48 mit der Federklammer 102/ wie bereits zu Fig. 8 beschrieben, in Eingriff gebracht.
Durch Betätigen des Antriebssechskantes 35 bei gleichzeitigem Festhalten des Außensechskantes 50 der Spreizvorrichtung 1/1 kann nun die Federklammer 102 aufgespreizt werden, so daß die Federklammer 102 in diesem aufgespreizten Zustand in einfacher Weise von den Flanschringen 104 und 105 abnehmbar ist. Durch die äußerst große Länge des Verlängerungsabschnittes 55 des Führungsrohres 8/1 der Spreizvorrichtung 1/1 sind die Betätigungselemente der Spreizvorrichtung in Form des Antriebssechskantes 35 und des Außensechskantes 50, wie dargestellt, von der Unterseite des Motorraumes 95 her frei zugänglich, so daß eine Betätigung der Spreizvorrichtung 1/1 einfach und sicher gewährleistet ist.
Zur Demontage der zweiten Federklammer 103 wird die Spreizvorrichtung 1/1, wie dies in Phantomlinien darge-
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stellt ist, mit ihren ersten Spreizfingern 13 und 47 in Eingriff gebracht, so daß auch die Federklammer 103, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist, in einfacher Weise mittels der Spreizvorrichtung 1/1 demontierbar und auch wieder montierbar ist.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel 1/2 einer erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung. Die Spreizvorrichtung 1/2 weist ebenfalls ein Führungsrohr 8/2 auf, an dessen oberem Ende ein erstes Spreizelement 9/2 mit entsprechenden gabelförmig angeordneten Spreizfingern 47/2 und 48/2 feststehend befestigt ist. In der Schnittdarstellung ist dabei lediglich der Spreizfinger 47/2 sichtbar. Zur feststehenden Lagerung dieses oberen Spreizelementes 9/2 weist dieses einen Montagezylinder 119 mit einer zentralen Durchgangsbohrung 110 auf, mit welcher das Spreizelement 9/2 auf das obere Ende des Führungsrohres 8/2 aufgesteckt ist. Zur drehsicheren Lagerung des Spreizelementes 9/2 am oberen Ende des Führungsrohres 8/2 greift das Spreizelement 9/2 mit einem Führungszapfen in einen nach oben offenen Radialdurchbruch 112 des Führungsrohres 8/2.
Zur axialen Festlegung des Spreizelementes 9/2 ist die zentrale Durchgangsbohrung 110 des Spreizelementes 9/2 abgesetzt ausgebildet und weist an ihrem oberen Ende einen radial nach innen gerichteten Anschlagflansch 113
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auf, mit welchem sie auf der oberen Stirnseite des Führungsrohres 8/2 im montierten Zustand aufliegt. Zur Befestigung des Spreizelementes 9/2 in dieser Position ist ein Schraubverschluß 114 vorgesehen, welcher festsitzend in ein entsprechendes Einschraubgewinde 115 im oberen Ende des Führungsrohres 8/2 eingeschraubt ist.
Im Abstand zum ersten Spreizelement 9/2 ist ein Führungskolben 116 vorgesehen, welcher axial verschiebbar im Führungsrohr 8/2 geführt ist. Der Führungskolben 116 ist mit einem Radialfinger 117 versehen, welcher radial von innen nach außen den Radialdurchbruch 112 durchragt und nach außen aus dem Führungsrohr 8/2 herausragt. Im Bereich des Führungskoibens 116 ist ein zweites Spreizelement 2/2 vorgesehen, welches axial verschiebbar auf der Mantelfläche 118 des Führungsrohres 8/2 geführt ist.
Das zweite Spreizelement 2/2 weist zur Führung auf dem Führungsrohr 8/2 einen Führungszylinder 11/2 auf, welcher im Bereich des Radialfingers 117 des Führungskolbens 116 eine axiale Vertiefung 120 zur Aufnahme des Mitnahmefingers 117 aufweist. Durch die Kopplung des Radialfingers 117 mit der Vertiefung 120 des Spreizelementes 2/2 ist das Spreizelement 2/2 unverdrehbar, aber durch den Führungskolben 116 axial verschiebbar auf dem Führungsrohr 8/2 gelagert. Zur definierten Befestigung des zweiten Spreizelementes 2/2 am Radialfinger 117 kann, wie in Fig.
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10 dargestellt, eine Schraub- oder Zapfenverbindung 121 oder dgl. vorgesehen sein, welche im Bereich des Radialfingers 117 angeordnet ist. Durch diese Schraub- oder Zapfenverbindung ist das Spreizelement 9/2 mit dem Führungskolben 116 bzw. dessen Radialfinger 117 axial verschiebbar gekoppelt, so daß beide Bauelemente 116 und 2/2 zusammen axial miteinander verschiebbar sind. Zur axialen Verstellung des zweiten Spreizelementes 2/2 ist im unteren Endbereich des Führungsrohres 8/2 ein Einschraubzylinder 7/2 vorgesehen, welcher in ein entsprechendes Innengewinde 122 im unteren Ende des Führungsrohres 8/2 axial verstellbar eingeschraubt ist.
Zum Betätigen des Einschraubzylinders 7/2 weist dieser einen entsprechenden Antriebssechskant 123 mit Schlüsselflächen auf, mittels welchem der Einschraubzylinder 7/2 durch Ansetzen eines entsprechend passenden Schlüsselwerkzeuges manuell drehbar ist.
Zur Übertragung der Axialbewegung des Einschraubzylinders 7/2 im Führungsrohr 8/2 ist eine Schubstange 124 vorgesehen, welche in einer Aufnahmebohrung 125 des Führungskolbens 116 mittels eines Kerbstiftes 126 befestigt ist. Zur Übertragung der axialen Zugkräfte von der Schubstange 124 auf das Einschraubelement 7/2 ist ein Axialdrucklager 6/2 vorgesehen, welches im unteren Ende des Einschraubzylinders versenkt angeordnet ist. Zur Festlegung der Schub-
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stange 124 im Einschraubzylinder 7/2 ist oberhalb des Einschraubzylinders 7/2 auf der Schubstange 124 ein Sicherungsring 127 vorgesehen, während diesem bezüglich des Einschraubzylinders 7/2 gegenüberliegend ein Druckzylinder 128 auf der Schubstange 124 mittels einer Kerbstiftverbindung 129 festgelegt ist. Durch die derart gegenüber dem Einschraubzylinder 7/2 drehbar in diesem gelagerte Schubstange 124 sind Zugkräfte bei der Axialbewegung des Einschraubzylinders 7/2 sicher über die entsprechenden Kerbstiftverbindungen 129 und 126 auf den Führungskolben 116 und somit auf das axial bewegliche zweite Spreizelement 2/2 übertragbar, so daß sichergestellt ist, daß Federklammern in einfacher Weise mit der Spreizvorrichtung 1/2 nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 auseinanderspreizbar sind.
Durch die erfindungsgemäßen Ausgestaltungen der Spreizvorrichtung 1, 1/1 und 1/2 wird ein einfaches und sicheres Montieren und Demontieren von Federklammern an Auspuffanlagen gewährleistet. Dabei sind äußerst leichte Betätigungskräfte durch das vorgesehene Axialdrucklager gegeben, wobei ein unbeabsichtigtes Verdrehen der Federklammern aus ihrer Sollmontagelage beim Montieren durch den vorgesehenen Außensechskant 50 am Führungsrohr sicher ausgeschlossen ist, da die gesamte Spreizvorrichtung 1, 1/1 und auch 1/2 über diesen Außensechskant 50 in ihrer Lage mit einem entsprechenden Schlüsselwerkzeug festge-
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halten werden kann. Ein Abrutschen der Federklammern von den Flanschringen einer Auspuffanlage ist somit insbesondere bei der Montage der Federklammern sicher ausgeschlossen. Durch den Verlängerungsabschnitt 55 wird dabei sichergestellt, daß auch Federklammern in unzugänglichen Bereichen an einer Auspuffanlage einfach montierbar sind.
Der Stellweg, welcher im wesentlichen von der Länge des Innengewindes 32, 57 bzw. 102 des Führungsrohres 8, 8/1 bzw. 8/2 sowie von der axialen Länge der schlitzförmigen Radialdurchbrüche 33 und 33/1 bzw. 112 abhängig ist, ist dabei derart gewählt, daß auch Federklammern unterschiedlicher Größe sicher aufgespreizt und montiert werden können.
Durch die vorgesehenen Axialverbindungen über die beschriebenen Kerbstifte wie auch über die vorgesehenen Sicherungsringe im Bereich des Einschraubzylinders am unteren Ende des Antriebssechskantes bzw. am oberen Ende des Einschraubzylinders sind sämtliche Bauteile der erfindungsgemäßen Spreizvorrichtung 1, 1/1 bzw. 1/2 unverlierbar miteinander verbunden, so daß auch der Abstand zwischen den Spreizelementen 2 und 9 definiert einstellbar ist. Durch die aus den paarweise gabelförmig angeordneten Spreizfinger jedes Spreizelementes ist die erfindungsgemäße Spreizvorrichtung universell zur linksseitigen und
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und rechtsseitigen Montage von Federklammern einsetzbar und auch äußerst einfach handhabbar.

Claims (15)

K 200 09. September 1996 MN/mn Anmelder: Weißhaar Angelika, 78052 Villingen-Schwenningen Bezeichnung: Spreizvorrichtung zum Spreizen einer Federklammer Schutzansprüche
1. Spreizvorrichtung zum Spreizen einer federelastischen Federklammer/ welche zwei etwa halbzylindrisch abgebogen ausgebildete Endbereiche aufweist, bestehend aus zwei Spreizelementen mit jeweils wenigstens einem Spreizfinger, die mit ihren Spreizfingern mit den halbzylindrischen Endbereichen der Federklammer zum Spreizen der Federklammer in Wirkverbindung bringbar sind, wobei das zweite Spreizelement feststehend an einem Führungsrohr angeordnet ist und das erste Spreizelement aus einer zum zweiten Spreizelement beabstandeten Ausgangslage relativ zum ersten Spreizelement mittels einer Stellvorrichtung in axialer Richtung des Führungsrohres zum Spreizen der Federklammer verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Spreizelement (2) an einem Ende eines Teleskopzylinders (3, 3/1) angeordnet ist, welcher im Führungsrohr (8, 8/1) axial verstellbar geführt ist,
daß das zweite Spreizelement (9) feststehend im Abstand zum teleskopzylinderseitigen Ende des Führungsrohres (8, 8/1) an diesem angeordnet ist, daß die Spreizfinger (13, 16, 47, 48) auf ihrer gesamten Länge im wesentlichen geradlinig verlaufen und zum Spreizen der Federklammer (67, 79, 80) etwa über deren gesamte Breite mit den Innenflächen der halbzylindrischen Endbereiche (68, 69, 84, 85) in Eingriff bringbar sind, und
daß die Spreizfinger (13, 16, 47, 48) exzentrisch zur gemeinsamen Längsmittelachse (14) des Führungsrohres (8, 8/1) und des Teleskopzylinders (3, 3/1) angeordnet sind und im wesentlichen tangential zum Führungsrohr (8, 8/1) verlaufen.
2. Spreizvorrichtung zum Spreizen einer federelastischen Federklammer, welche zwei etwa halbzylindrisch abgebogen ausgebildete Endbereiche aufweist, bestehend aus zwei Spreizelementen mit jeweils wenigstens einem Spreizfinger, die mit ihren Spreizfingern mit den halbzylindrischen Endbereichen der Federklammer zum Spreizen der Federklammer in Wirkverbindung bringbar sind, wobei das zweite Spreizelement feststehend an einem Führungsrohr angeordnet ist und das erste Spreizelement aus einer zum zweiten Spreizelement beabstandeten Ausgangslage relativ zum ersten Spreizelement mittels einer Stellvorrichtung in axialer
Richtung des Führungsrohres zum Spreizen der Federklammer verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Spreizelement (9/2) feststehend an einem Ende des Führungsrohres (8/2) angeordnet ist, daß das erste Spreizelement (2/2) auf dem Führungsrohr (8/2) axial verschiebbar geführt ist und mit einem Führungskolben (116) mechanisch gekoppelt ist, welcher im Führungsrohr (8/2) axial verstellbar geführt ist,
daß die Spreizfinger (13/2, 16/2, 47/2, 48/2) auf ihrer gesamten Länge im wesentlichen geradlinig verlaufen und zum Spreizen der Federklammer etwa über deren gesamte Breite mit den Innenflächen der halbzylindrischen Endbereiche in Eingriff bringbar sind, und daß die Spreizfinger (13/2, 16/2, 47/2, 48/2) exzentrisch zur Längsmittelachse (14/2) des Führungsrohres (8/2) angeordnet sind und im wesentlichen tangential zum Führungsrohr (8/2) verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Spreizfinger (13, 47, 13/2, 47/2) eines Spreizelementes jeweils ein zusätzlicher Spreizfinger 16, 16/2, 48, 48/2) im wesentlichen parallel verlaufend zugeordnet ist, und daß die zusätzlichen Spreizfinger (16, 16/2, 48, 48/2) symmetrisch zu den Spreizfingern (13, 47, 13/2,
47/2) bezüglich einer Längsmitte!ebene (15) des Führungsrohres (8, 8/1) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (1, 1/1) aus einem Einschraubzylinder(7) mit einer Druckplatte (5) gebildet ist, der in das dem ersten Spreizelement (7) gegenüberliegenden Ende des Führungsrohres (8, 8/1) in das Führungsrohr (8; 8/1) axial verstellbar eingeschraubt ist, und
daß die Druckplatte (5) mit einem Führungszylinder (36) in einer Durchgangsbohrung (37) des Einschraubzylinders (7) in diesem drehbar gelagert ist, daß zwischen der Druckplatte (5) und dem Einschraubzylinder ein Axialdrucklager (6) vorgesehen ist, und daß die Druckplatte (5) zur axialen Verstellung des Teleskopzylinders (3, 3/1) im Führungsrohr (8, 8/1) mit dem Teleskopzylinder (3, 3/1) in Wirkverbindung steht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschraubzylinder (7) zur Axialverstellung mit Schlüsselflächen (35) versehen ist, an welchen ein Schlüsselwerkzeug ansetzbar ist, und
daß das Führungsrohr (8, 8/1) in seinem dem ersten Spreizelement gegenüberliegenden Endbereich Schlüs-
seiflächen (50) aufweist, an welchen ein zweites Schlüsselwerkzeug ansetzbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (5) mit ihrem Führungszylinder (36) im Einschraubzylinder (7) axial unverschiebbar und relativ zum Einschraubzylinder (7) drehbar im Einschraubzylinder (7) gelagert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Axialbewegung des Einschraubzylinders (7) im Führungsrohr (8, 8/1) auf den Teleskopzylinder (3, 3/1) ein Stellkolben (4) oder eine Schubstange (58) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkolben (4) einstückiger Bestandteil des Teleskopzylinders (3) ist und in eine Aufnahmebohrung (29) der Druckplatte (5) hineinragt, und daß der Stellkolben (4) in der Aufnahmebohrung mittels einer Stiftverbindung (30, 31', 31) sicher gehalten ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (58) mit ihrem einen Ende (60) in einer Aufnahmebohrung (62) des Teleskopzylinders (3/1) und mit ihrem anderen Ende (61) in einer Aufnahmebohrung (29) der Druckplatte (5) jeweils mittels
einer Stiftverbindung (63 bzw. 30, 31', 31} sicher gehalten ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8, 8/1) wenigstens eine axial verlaufende Führungsnut (33, 33/1) aufweist, mit welcher ein Führungszapfen (44) des Teleskopzylinders (3, 3/1) zur unverdrehbaren und axial verschiebbaren Lagerung des Teleskopzylinders 3, 3/1) im Führungsrohr (8, 8/1) in Eingriff steht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8/2) wenigstens einen sich axial erstreckenden Radialdurchbruch (112) aufweist, durch welchen ein Radialfinger (117) des Führungskolbens (116) hindurchragt, und
daß das erste Spreizelement (2/2) zur Axialverstellung mit dem Radialfinger (117) lösbar in Eingriff steht, und
daß das zweite Spreizelement (9/2) mit einem radial nach innen vorspringenden Sicherungszapfen (111) oder dgl. in den Radialdurchbruch (112) eingreift.
12. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung aus einem Einschraubzylinder (7/2) mit einer Zugstange (124) gebildet ist, der in das dem zweiten Spreizelement (9/2) gegenüberliegenden Ende des Führungsrohres
(8/2) in das Führungsrohr (8/2) axial verstellbar eingeschraubt ist, und
daß die Zugstange -(124) in einer Durchgangsbohrung des Einschraubzylinders (7/2) in diesem drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist und über eine Stiftverbindung (126) oder dgl. mit dem Führungskolben (116) verbunden ist,
daß zur axialen Festlegung der Zugstange (124) im Einschraubzylinder (7/2) ein Sicherungsring (127) und ein Druckzylinder (128) mit Sicherungsstift (129) vorgesehen ist, und
daß zur Aufnahme von axialen Spannkräften beim Spreizen der Federklammer zwischen dem Druckzylinder (128) und dem Einschraubzylinder (7/2) ein Axialdrucklager (6/2) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung aus einem hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Druckkolben eines Stellzylinders gebildet ist, welcher im dem zweiten Spreizelement (9, 9/1) gegenüberliegenden Endbereich des Führungsrohres (8, 8/1, 8/2) angeordnet ist, und daß der Druckkolben in seinem Stellzylinder gegenüber dem Führungsrohr (8, 8/1, 8/2) axial verschiebbar ist und dessen Axialbewegung über eine Zugstange oder dgl. auf den Führungskolben (116) bzw. den Teleskopzylinder (3, 3/1) übertragbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8/1) einen Verlängerungsabschnitt (55) aufweist, in dessen dem ersten Spreizelement (2) bzw. dem zweiten Spreizelement (9/2) gegenüberliegenden Endbereich die Stellvorrichtung (7, 7/2) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der minimale Abstand (A) zwischen den Spreizelementen (2, 2/2, 9, 9/2) und der maximale Verstellweg zur Abstandseinstellung der Spreizelemente (2, 2/2, 9, 9/2) voneinander auf verschiedene Größen von Federklammern (79, 80).derart abgestimmt ist, daß Federklammern (79, 80) unterschiedlicher Größe auseinanderspreizbar sind.
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DE29615607U Expired - Lifetime DE29615607U1 (de) 1996-09-09 1996-09-09 Spreizvorrichtung zum Spreizen einer Federklammer

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7023324U (de) * 1900-01-01 Moehle H Parallel-Klauenspanner
DE4433911C1 (de) * 1994-09-23 1996-02-29 Gkn Automotive Ag Vorrichtung zum gegenseitigen Verspannen von Bauteilen oder Einpressen von Bolzen oder Nieten
DE29612001U1 (de) * 1996-07-10 1996-09-12 Weißhaar, Angelika, 78052 Villingen-Schwenningen Überlastsicherung für Spindelantriebe

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