DE29615407U1 - Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt - Google Patents
Endbeschlag für einen SicherheitsgurtInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/18—Anchoring devices
- B60R22/22—Anchoring devices secured to the vehicle floor
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Description
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PATENTANWÄLTE Manzingerweg 7
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS D-81241 München
3. September 1996
TRW Occupant Restraint Systems GmbH
Industriestraße 20
D-73551 Alfdorf
Industriestraße 20
D-73551 Alfdorf
Unser Zeichen: T 7675 DE
Ki/sc
Ki/sc
Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt
Die Erfindung betrifft einen Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt,
mit einem Bügel, an dem der Sicherheitsgurt befestigt ist, und mit einem vorstehenden Lappen, der als Sicherung gegen Verdrehen des
Endbeschlags bei seinem Anschrauben am Fahrzeug dient.
Endbeschläge für Sicherheitsgurte werden üblicherweise im Bereich des unteren Endes der B-Säule am Fahrzeug angeschraubt. Damit sich der
Endbeschlag beim Anschrauben nicht verdreht, weist er einen vorstehenden Lappen auf, der in Richtung zu einem fahrzeugfesten Teil
ragt und beim Drehen an diesem anschlägt, wodurch sich eine Verdrehsicherung ergibt. Da die Lage der Öffnung im Fahrzeug für die
Aufnahme der Befestigungsschraube relativ zu dem fahrzeugfesten Teil stark variieren kann, ist es möglich, daß der Lappen bei einem zu
großen Abstand keine Verdrehsicherung mehr bewirkt, da er das fahrzeugfeste Teil nicht berührt.
-2-
Die Erfindung schafft einen Endbeschlag, der große Toleranzen zwischen der Öffnung im Fahrzeug zum Anschrauben des Endbeschlags und
dem fahrzeugfesten Teil, an dem der Lappen anliegen kann, ausgleicht, so daß ein Verdrehen des Endbeschlags beim Anschrauben ausgeschlossen
ist. Dies wird erfmdungsgemäß dadurch erreicht, daß der als Verdrehsicherung wirkende Lappen federnd nachgiebig ausgebildet und so
lang ist, daß er an dem zugeordneten fahrzeugfesten Teil mit einer Vorspannkraft anliegt. Beim erfindungsgemäßen Endbeschlag ist der
Lappen überlang ausgebildet, so daß er selbst beim theoretisch größtmöglichen Abstand zwischen der Öffnung und dem fahrzeugfesten
Teil stets letzteres berührt. Um zu verhindern, daß das fahrzeugfeste Teil durch den überlangen Lappen beim Befestigen des Endbeschlags
beschädigt wird, ist dieser federnd nachgiebig ausgebildet, weshalb er vorgespannt am fahrzeugfesten Teil anliegt. Damit ist es sogar
ausgeschlossen, daß der Endbeschlag geringfügig verdreht wird, bis der Lappen am fahrzeugfesten Teil anschlägt, wie es bei bislang bekannten
Endbeschlägen, deren Lappen einen gewissen Abstand zum fahrzeugfesten Teil aufweisen, auftreten konnte.
Vorzugsweise ist der Lappen einstückig mit dem Endbeschlag verbunden, wobei der Endbeschlag ein Stanzbiegeteil und der Lappen von
einer Basisfläche des Endbeschlags abgewinkelt ist.
Zum leichteren Biegen des Lappens beim Befestigen des Endbeschlags
ist der Querschnitt des Lappens im Übergangsbereich zur Basisfläche geschwächt, indem vorteilhafterweise keilförmige Einprägungen vorgesehen
sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den nachfolgenden Zeichnungen, auf
die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine Längsschnittansicht des erfindungsgemäßen Endbeschlags in befestigtem Zustand;
35
35
- Figur 2 eine vergrößerte Ansicht des in Figur 1 mit X gekennzeichneten
Bereichs;
-3-
- Figur 3 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Endbeschlag in
montiertem Zustand; und
- Figuren 4 und 5 den Figuren 2 und 3 entsprechende Ansichten eines Endbeschlags gemäß einer zweiten Ausführungsform.
In Figur 1 ist ein im Fahrzeugboden 1, im Bereich des unteren Endes der B-Säule 2 angeschraubter Endbeschlag 3 gezeigt. Der
Endbeschlag 3 ist ein Biegestanzteil mit einer Basisfläche 5, die am Fahrzeugboden 1 anliegt und in die eine Öffnung 7 (vergleiche Figur 3)
gestanzt ist. In dem zu der B-Säule 2 weisenden Abschnitt des Endbeschlags 3 ist aus diesem ein U-förmiger Bereich 9 ausgestanzt,
der zwischen seinen Schenkeln einen mit der Basisfläche 5 verbundenen Lappen 11 definiert. Der den Lappen 11 und den Bereich 9 umrahmende
Abschnitt des Endbeschlags 1 ist annähernd rechtwinkelig nach oben gebogen und bildet einen Bügel 13, an dem ein Ende eines
Sicherheitsgurts 15 befestigt ist.
Der eine plattenartige Gestalt aufweisende Lappen 11, der als
Verdrehsicherung für den Endbeschlag 3 dient, weist im Bereich seines Ansatzes, d.h. im Übergangsbereich zur Basisfläche 5, einen
geschwächten Querschnitt auf, indem keilförmige Einprägungen 17 vorgesehen sind. Der Lappen 11 ist im Bereich seines Ansatzes nach
oben gebogen und damit zur Basisfläche 5 abgewinkelt.
Der Abstand zwischen einer Öffnung 19 im Boden des Fahrzeugs und der hierzu annähernd senkrecht verlaufenden B-Säule 2 kann von
Fahrzeug zu Fahrzeug sehr stark schwanken. Um die Wirkung des Lappens 11 als Verdrehsicherung unabhängig von dem tatsächlichen Abstand der
Öffnung 19 zur B-Säule 2 zu machen, ist der Lappen 11, wie in Figur 1 mit unterbrochenen Linien gezeigt ist, so lang, daß er beim Montieren
des Endbeschlags 3, wenn die Schraube 21 in die Öffnung 19 gedreht und die Basisfläche 5 gegen den Fahrzeugboden 1 gepreßt wird, nach oben
gebogen wird. Das theoretische Übermaß a zwischen dem Abschlußrand 23 des Lappens 11 des noch nicht durch das Montieren gebogenen Lappens 11
und der Innenseite der B-Säule 2 muß deshalb größer als die maximale Toleranz zwischen der Innenseite der B-Säule 2 und der Öffnung 19
sein. Der Lappen 11 kann beim Anschrauben des Endbeschlags 3 elastisch
-4-
oder sogar plastisch gebogen werden, wobei er in beiden Fällen aber
bei endgültig montiertem Endbeschlag 3 mit einer Vorspannkraft an der B-Säule 2, die ein fahrzeugfestes Teil bildet, anliegt. Der Lappen 11
oder der gesamte Endbeschlag 3 müssen nicht zwingend aus Federstahl
hergestellt sein, denn auch einfache Stähle haben eine gewisse Federelastizität.
Selbst wenn der Lappen 11 plastisch gebogen wird, federt er nach dem Biegen geringfügig elastisch zurück, was ausreichend ist,
damit er am fahrzeugfesten Teil vorgepannt anliegt.
Der Abschlußrand 23 des freien Endes des Lappens 11 verläuft parallel zur Oberfläche der B-Säule, wie Figur 3 zu entnehmen ist.
Dadurch und aufgrund der Tatsache, daß bereits zu Beginn des Anschraubvorganges der Lappen 11 an der B-Säule 2 anliegt, wird ein
Verdrehen des Endbeschlags 3 in Einschraubrichtung, d.h. in Richtung des in Figur 3 gezeigten Pfeiles, verhindert. Aufgrund der
Nachgiebigkeit des Lappens 11 wird ferner verhindert, daß beim Montieren des Beschlages 3 die Oberfläche der B-Säule 2 verletzt oder
sich der Lappen 11 in deren Innenwandung eindrückt.
Der Lappen 11 ist so dimensioniert, daß bereits Einschraubmomente von etwa 35 Nm ausreichen, um ihn zu verformen.
Obwohl es prinzipiell möglich ist, die Einprägungen 17 nicht am
Ansatz des Lappens 11, sondern an einer weiter außerhalb gelegenen
Stelle vorzusehen, ist der Hebelarm zwischen dem Abschlußrand 23 und den Einprägungen 17 am größten, wenn diese im Bereich des Ansatzes des
Lappens 11 vorgesehen sind.
Eine weitere Möglichkeit, die Biegesteifigkeit des Lappens 11
herabzusetzen, besteht darin, ihn mit einer oder mehreren Ausstanzungen 25 zu versehen, wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt. Die Ausstanzungen
25 können dabei zusätzlich zu den Einprägungen 17 vorgesehen sein.
Claims (1)
- PRINZ & PARTNER·:· ·! :'··:ERPatentanwälte Manzingerweg 7european patent attorneys D-81241 München3. September 1996TRW Occupant Restraint Systems GmbH
Industriestraße 20
D-73551 AlfdorfUnser Zeichen: T 7675 DE
Ki/scSchutzansprüche1. Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt (15), mit einem Bügel (13), an dem der Sicherheitsgurt (15) befestigt ist, und mit einem vorstehenden Lappen (11), der als Sicherung gegen das Verdrehen des Endbeschlags (3) bei seinem Anschrauben am Fahrzeug dient, dadurch gekennzeichnet, daß der als Verdrehsicherung wirkende Lappen (11) federnd nachgiebig ausgebildet und so lang ist, daß er an einem zugeordneten fahrzeugfesten Teil mit einer Vorspannkraft anliegt.2. Endbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (11) einstückig mit dem Endbeschlag (3) verbunden ist.3. Endbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Stanzbiegeteil und der Lappen (11) von einer Basisfläche (5) des Endbeschlags (3) abgewinkelt ist.4. Endbeschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (11) einen Bereich mit einem geschwächten Querschnitt aufweist, um seine Biegesteifigkeit zu verringern.5. Endbeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (11) im Übergangsbereich zur Basisfläche (5) den geschwächten Querschnitt aufweist.-2-6. Endbeschlag nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (11) mit wenigstens einer Einprägung (17) versehen ist, die seinen Querschnitt schwächt.7. Endbeschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung (17) keilförmig ist.8. Endbeschlag nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (U) wenigstens eine Ausstanzung (25) aufweist, die seinen Querschnitt schwächt.9. Endbeschlag nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (11) insgesamt eine im wesentlichen plattenförmige Gestalt und ein freies Ende mit einem Abschlußrand (23) aufweist, der parallel zur Oberfläche des fahrzeugfesten Teils, an dem der Abschlußrand (23) anliegt, verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615407U DE29615407U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615407U DE29615407U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615407U1 true DE29615407U1 (de) | 1997-01-09 |
Family
ID=8028790
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615407U Expired - Lifetime DE29615407U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | Endbeschlag für einen Sicherheitsgurt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615407U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1371530A3 (de) * | 2002-06-12 | 2004-10-13 | Adam Opel Ag | Befestigungseinrichtung |
| DE10323239A1 (de) * | 2003-05-22 | 2004-12-09 | Trw Occupant Restraint Systems Gmbh & Co. Kg | Fixierbeschlag |
| DE102005011437A1 (de) * | 2005-03-12 | 2006-09-14 | General Motors Global Technology Operations, Inc., Detroit | Ösensystem für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges und Bauteilset zur Erzeugung von Verzurrösen |
| EP1702816A1 (de) | 2005-03-16 | 2006-09-20 | GM Global Technology Operations, Inc. | Gurtführungselement für einen Sicherheitsgurt und Sicherheitsgurtanordnung mit einem Gurtführungselement |
| DE102011117002A1 (de) | 2011-10-25 | 2012-05-10 | Daimler Ag | Endbeschlag für ein Fahrzeug und Fahrzeug mit einem solchen Endbeschlag |
-
1996
- 1996-09-04 DE DE29615407U patent/DE29615407U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE102005012019A1 (de) * | 2005-03-16 | 2006-09-21 | General Motors Global Technology Operations, Inc., Detroit | Gurtführungselement für einen Sicherheitsgurt und Sicherheitsgurtanordnung mit einem Gurtführungselement |
| DE102011117002A1 (de) | 2011-10-25 | 2012-05-10 | Daimler Ag | Endbeschlag für ein Fahrzeug und Fahrzeug mit einem solchen Endbeschlag |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970220 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991111 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021023 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20041013 |
|
| R071 | Expiry of right |