DE29614300U1 - Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels - Google Patents
Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten HaltemittelsInfo
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Description
W. Schlafhorst AG & Co.
Blumenberger Straße 143-145 -<
D-41061 Mönchengladbach 'i &idigr;'*~; V*i \l· ;*V.II
Datum: 14.08.1996 WS 1928
Beschreibung
Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels
Die Erfindung betrifft einen Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels entsprechend dem Oberbegriff des
ersten Anspruchs.
Bei der Fixierung von Gegenständen, insbesondere während des Transports, werden neben Ketten und Seilen auch besonders Gurte
eingesetzt, an deren Enden Haken angeordnet sind, die in Verzurrösen oder sonstige Befestigungselemente eingehängt
werden. Gurte oder Seile können beispielsweise auch dazu dienen, um Netze zu spannen. Zu diesem Zweck sind die Gurte
oder Seile mit den Außenkanten der Netze verbunden. Unter Verwendung mehrerer auf dem Umfang des Netzes verteilter, an
den Seilen oder Gurten befestigter Haken, die in Befestigungsmittel eingehakt sind, kann ein Netz zur Sicherung
von Gegenständen über diese Gegenstände gespannt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, bei Transportmitteln,
beispielsweise im Kofferraum eines Autos, ein Netz senkrecht zu spannen, um damit unkontrollierte Bewegungen der Ladung,
insbesondere bei Bremsmanövern, zu verhindern.
In der Regel stehen diese Haltemittel unter Spannung, um die zu sichernden Gegenstände zu fixieren. Die eingehängten Haken
stehen deshalb in der Regel ständig unter Zugspannung. Die Haken können einfache Drahthaken, Flachhaken oder
Karabinerhaken sein. Drahthaken oder Flachhaken sind einfach im Aufbau und in der Anwendung. Sie umgreifen das
Befestigungselement, eine Öse oder einen Stab, nur auf dem
halben Umfang. Bei einer plötzlichen Entlastung des Haltemittels können sie deshalb aushaken und das Haltemittel
dadurch funktionslos machen. Zur Vermeidung des selbständigen Lösens gibt es deshalb Karabinerhaken. Aufgrund des
Federverschlusses sind diese wesentlich teurer als einfache
Datum: 14.08.1996 WS 1928
Haken. Außerdem ist für die Betätigung des Federverschlusses, je nach Größe des Hakens, ein entsprechender Kraftaufwand
erforderlich. Weiterhin kann die Betätigung des Federverschlusses durch ungenügende Zugänglichkeit erschwert
sein.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen leicht herstellbaren Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten
Haltemittels vorzustellen, der sich bei einer Zugentlastung des Haltemittels nicht selbsttätig von seinem Befestigungselement
lösen kann.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit Hilfe der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Formgebung des Hakens verhindert sicher
ein selbsttätiges Lösen vom Befestigungselement, also ein
Aushaken aus einer Öse oder von einem geraden, stabförmigen Befestigungslement. Durch die schraubenlinienförmige Formgebung
des Hakens wird das Befestigungselement auf seinem Umfang
vollständig von dem gebogenen Teil des Hakens umgriffen. Bei einer Entlastung des Hakens kann dieser nicht aushaken, da das
Ende des gebogenen Hakenteils bis neben den Hakenschaft reicht und so ein Aushaken verhindert. Der Hakenschaft ist der Teil
des Hakens, der sich an den gebogenen Teil anschließt.
Trotz der Sicherung des Hakens gegen selbsttätiges Lösen vom Befestigungselement ist es leicht möglich, den Haken ohne
Hilfsmittel vom Befestigungselement zu lösen. Das Hakenende
weist einen solchen Abstand vom Hakenschaft auf, daß das Befestigungselement ohne Klemmwirkung hindurchführbar ist.
Durch eine leichte Drehung des Hakens in Richtung des Hakenendes, unterstützt durch eine der Zugrichtung des
Haltemittels entgegengerichteten Bewegung, schwenkt der Haken um seine Längsachse und schiebt sich so über das
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Befestigungsmittel, daß es zwischen dem Hakenende und dem Hakenschaft hindurchtritt. Dadurch wird der Haken freigegeben.
Das Einhaken ist ebenso einfach. Es ist nur eine solche geschwenkte Stellung des Hakens in Richtung auf sein Hakenende
erforderlich, daß das Befestigungselement zwischen dem Hakenende und dem Hakenschaft hindurchtreten kann. Durch die
schraubenlinienförmige Gestaltung des Hakens wird der Haken
beim Ziehen in die Befestigungsstellung automatisch in eine nicht geschwenkte Stellung gebracht, wobei er dann das
Haltemittel vollständig umfaßt. Die Schwenkachse des Hakens ist auch seine Längsachse und verläuft im Befestigungspunkt auf dem
Befestigungselement, dem Berührungspunkt des gebogenen
Hakenteils auf dem Befestigungselement bei unter Zugspannung stehendem Haken, im wesentlichen senkrecht zur Achse des
Befestigungselements.
Das Lösen oder Befestigen des Hakens geht leicht vonstatten, wenn der schraubenlinienförmig gebogene Hakenteil so
dimensioniert ist, daß er das Befestigungselement mit Spiel
umgreift.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Hakenschaft gekröpft. Die Kröpfung ist so gewählt, daß der
Befestigungspunkt auf der durch das Befestigungsteil für das
Haltemittel verlaufenden Längsachse des Hakens liegt. Die Kröpfung bewirkt, daß das Haltemittel, beispielsweise ein Gurt,
in der Verlängerung der Längsachse des Hakens verläuft. Daurch wird vorteilhaft vermieden, daß zusätzlich Biegekräfte auf den
Haken einwirken.
Die erfindungsgemäße Formgebung des Hakens ist sowohl bei
einfachen Drahthaken, die beispielsweise aus einem runden, gebogenen Draht bestehen, oder bei Flachhaken, die aus einem
flachen Blechstück gestanzt und gebogen sind, möglich.
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Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher
erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Flachhaken, der ein stabförmiges Befestigungselement
umgreift,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Hakens nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des Flachhakens nach Fig. 1 in Richtung auf die Befestigungsöse des Gurtes,
Fig. 4 den erfindungsgemäßen Flachhaken in der Stellung, in
der entweder ein Lösen oder ein Befestigen möglich ist, und
Fig. 5 einen Haken aus Rundmaterial in der erfindungsgemäßen Form.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein erfindungsgemäßer Haken als
Flachhaken dargestellt. An dem Befestigungsteil für das Haltemittel des Hakens 1, hier eine Öse 6, ist im vorliegenden
Beispiel ein flacher Gurt 2 als Haltemittel befestigt. Der das Befestigungselement 4, im vorliegenden Fall einen Stab,
umfassende Hakenteil 3 ist schraubenlinienförmig so gebogen,
daß das Hakenende 5 bis neben den Hakenschaft 7, den nicht gebogenen Teil 7 des Hakens 1, reicht. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel steht das Hakenende 5 im wesentlichen
senkrecht neben dem Hakenschaft. Die Formgebung des gebogenen Hakenteils 3 sowie die Stellung des Hakenendes 5 ist
insbesondere aus der Seitenansicht in Fig. 2 und der . Frontansicht in Fig. 3 ersichtlich.
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Datum: f4.08.1996 WS 1928
Wie aus der Fig. 2 weiter ersichtlich ist, ist das schraubenförmig gebogene Hakenteil 3 so dimensioniert, daß es
das Befestigungselement 4 mit Spiel umgreift. Weiterhin ist der Abstand 8 zwischen dem Hakenschaft 7 des Hakens 1 und dem
Hakenende 5 so auf den Querschnitt 9 des Befestigungselements abgestimmt, daß das Befestigungselement ohne Klemmwirkung
hindurchgeführt werden kann. Das Befestigungselement 4 ist von dem gebogenen Hakenteil 3 vollständig umschlossen, so daß bei
einer plötzlichen Entlastung des Gurts 2 von den in Pfeilrichtung 17 wirkenden Zugkräften und einer durch die
Entlastuntg in Pfeilrichtung 16 bewirkten Bewegung kein
selbsttätiges Lösen des Hakens vom Befestigungselement 4 möglich ist.
Ein Lösen vom Befestigungselement 4 ist nur möglich, wenn, wie
in Fig. 4 dargestellt, der Haken 1 um seine Längsachse 10 in Richtung auf sein Hakenende 5, also in Pfeilrichtung 11,
geschwenkt wird. Die Längsachse 10 des durch Zugkräfte belasteten Hakens 1 verläuft im Befestigungspunkt 13, wo das
schraubenlinienförmig gebogene Hakenteil 3 an dem Befestigungselement 4 anliegt, im wesentlichen senkrecht, also
im wesentlichen unter einem rechten Winkel 14, zur Achse 15 des Befestigungselements 4.
Das Lösen vom Befestigungselement 4 wird zusätzlich zur
Drehbewegung durch eine leichte Schubbewegung in Pfeilrichtung 16, entgegen der Zugbelastung, unterstützt. Die Steigung des
schraubenlinienförmig gebogenen Hakenteils 3 ist so gewählt,
daß unter der leichten Drehbewegung des Hakens 1 das Befestigungselmement 4 schließlich zwischen das Hakenende 5 und
den Schaft 7 gelangt. Durch ein geringes Weiterschieben des
Hakens in Pfeilrichtung 16 löst sich der Haken vollständig von dem Befestigungselement 4 und kann von ihm abgehoben werden.
Ein Befestigen des Hakens erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der beim Lösevorgang beschriebenen Schritte. Der Haken wird in
\. HBrAQT-Sa / L
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einer um seine Längsachse 10 in Richtung auf das Hakenende 5 geschwenkten Stellung mit seinem Schaft 7, dem nicht gebogenen
Teil, auf das Befestigungselement 4 aufgelegt und in Pfeilrichtung 17, also in Richtung der beim befestigten Haken
wirkenden Zugkräfte, bewegt. Dabei rutscht das Befestigungselement 4 zwischen dem Hakenende 5 und dem Schaft 7
des Hakens hindurch. Unter einer der Pfeilrichtung 11 entgegengesetzten Schwenkbewegung legt sich der Haken 1 an das
Befestigungselement 4 an und umgreift es mit seinem schraubenlinienförmig gebogenen Hakenteil 3.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel des Hakens 1 zeigt eine Kröpfung 18 im Schaft 7, dem nicht gebogenen Teil des Hakens.
Die Kröpfung 18 ist so gewählt, daß die in Pfeilrichtung 17 wirkenden Zugkräfte in Richtung der durch die Öse 6
verlaufenden Längsachse 10 des Hakens 1 in die Öse 6 eingeleitet werden. Dadurch wird das Haltemittel, der Gurt 2,
in Richtung der Längsachse 10 des Hakens 1 ausgerichtet. Unter Zugbelastung verläuft die Längsachse 10 des Hakens 1 senkrecht
zur Achse 15 des Befestigungselements 4 durch den Befestigungspunkt 13, in dem der gebogene Teil 3 des Hakens 1
an dem Befestigungselement 4 anliegt. Durch die Kröpfung 18 wird verhindert, daß auf den Haken 1 zusätzlich Biegekräfte
einwirken.
In Fig. 5 wird ein Ausführungsbeispiel für einen Haken aus
Rundmaterial gezeigt. Er bietet die gleichen Vorteile hinsichtlich des Verhinderns des selbstätigen Lösens von einem
Befestigungselement wie ein Flachhaken·
Claims (4)
1. Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels, insbesondere eines Gurtes zum Fixieren von
Gegenständen, wobei der gebogene Hakenteil ein stab- oder ösenförmiges Befestigungselement umgreifen kann und das
Haltemittel vom gebogenen Hakenteil beabstandet befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Befestigungselement (4) umgreifende Hakenteil
(3) schraubenlinienförmig so gebogen ist, daß das Hakenende (5) bis neben den Hakenschaft (7) des Hakens (1)
reicht, so daß das Befestigungselement (4) vollständig umgriffen wird und daß zwischen dem Hakenende (5) und dem
Hakenschaft (7) des Hakens (1) ein Abstand (8) besteht, der gegenüber dem Querschnitt (9) des Befestigungselements
(4) so gewählt ist, daß das Befestigungselement (4) zwischen dem Hakenende (5) und dem Hakenschaft (7) des
Hakens (1) ohne Klemmwirkung hindurchführbar ist.
2. Haken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schraubenlinienförmig gebogene Hakenteil (3) so
dimensioniert ist, daß er das Befestigungselement (4) mit
Spiel umgreift.
3. Haken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (1) ein Flachhaken ist.
4. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (7) des Hakens (1) eine
Kröpfung (18) aufweist, deren Ausmaß so gewählt ist, daß der Berührungspunkt (13) des gebogenen Hakenteils (3) auf
dem Befestigungselement (4) bei unter Zugspannung stehendem Haken (1) auf der durch das Befestigungsteil (6)
-8-
HPT/Dr.Sa/L Datum: 14.08.1996 WS 1928
für das Haltemittel (2) verlaufenden Längsachse (10) des Hakens (1) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614300U DE29614300U1 (de) | 1996-08-19 | 1996-08-19 | Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614300U DE29614300U1 (de) | 1996-08-19 | 1996-08-19 | Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29614300U1 true DE29614300U1 (de) | 1996-10-10 |
Family
ID=8027990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29614300U Expired - Lifetime DE29614300U1 (de) | 1996-08-19 | 1996-08-19 | Haken zur Befestigung eines auf Zug beanspruchten Haltemittels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29614300U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2470627A (en) * | 2009-05-26 | 2010-12-01 | Stephen Graham Parton | Method of stowing a boat fender and apparatus therefor |
| CN110462256A (zh) * | 2017-03-29 | 2019-11-15 | Avielan株式会社 | 绑缚用钩、绑缚装置以及绑缚方法 |
-
1996
- 1996-08-19 DE DE29614300U patent/DE29614300U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB2470627B (en) * | 2009-05-26 | 2013-06-26 | Stephen Graham Parton | Method of stowing a boat fender and apparatus therfor |
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| AT215871B (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961121 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000513 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20030301 |