DE29614656U1 - Hundebox mit Konditionsüberwachung - Google Patents
Hundebox mit KonditionsüberwachungInfo
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Description
Hundebox mit Konditionsüberwachung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hundebox mit Konditionsüberwachung, das heißt Konditionierung bzw. Einstellung
der Luftverhältnisse im Inneren derselben auf das optimale Wohlbefinden des Hundes, welches in entscheidendem Maße von der
Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit abhängt. Wird ein Hund nach physischen Anstrengungen in eine solche wohlkonditionierte
Umgebung verbracht, so kann er sich rasch erholen. Dies ist beispielweise für die bei Hundeprüfungen im Hundesport erfolgenden
Belastungen des Hundes von Bedeut.ung.
Aufgabe der Erfindung st es, eine effektive und aufwandsarme Hundebox der oben genannten Art anzugeben.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den im Ha.uptanspruch angegebenen Mitteln. Mit der Erfindung ergibt sich der Vorteil einer dem
Wohlbefinden des Hundes zuträglichen schnellen Regenerationsphase nach Belastungen des Hundes.
Die Erfindung samt ihren in den Unterar.sprüchen niedergelegten
Ausbildungen soll im folgenden an Hand, der Zeichnungen näher veranschaulicht werden. Dabei zeigen
Pig.l bis Fig.3 eine auf einem Kraftfahrzeuganhänger montierte
Hundebox mit Konditionsüberwachung in Seiten-, Rück- und Draufsicht bei abgenommenen hinteren Türen
Hundebox mit Konditionsüberwachung in Seiten-, Rück- und Draufsicht bei abgenommenen hinteren Türen
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Fig.4 einen Schnitt durch eine Entfeuchtungseinrichtung, sowie
Fig.5 Einzelheiten zur Anordnung der erfindungsgemäß verwendeten
Peltier-Kühlelemente.
•In den Fig.l bis Fig.3 sind mit 1, 2 und 3 drei mit einem
Kraftfahrzeuganhänger 4 mit nicht vollständig dargestellter Deichsel 5 integrierte Hundeboxen bezeichnet. Während die Boxen
2 und 3 übliche Lüfter aufweisen, welche über mit 6 bezeichnete Luftkanäle nur einen Luftaustausch bewirken können, ist die
Hundebox 1 mit einer Konditionsregelung bezüglich Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur ausgestattet, und dies für einen Bereich,
welcher sich erheblich unterhalb der Umgebungstemperatur der Hundebox befinden kann.
Zur Reduzierung des Feuchtigkeitsgehalts des Innenraum der Hundebox
1 dient ein an sich bekanntes Entfeuchtungsgerät 7, welches in Abhängigkeit von der Außentemperatur und der
Raumfeuchte arbeitet. Es enthält hierzu Fühler welche den Feuchtigkeitsgehalt des Innenraumes und die Temperatur der Außenluft
erfassen und mit diesen Werten wird die Drehzahl eines Lüfters 8 verändert. Mit ein und demselben Rad des Lüfters 8
werden Zuluft zur und Abluft von der läundebox 1 über einen Kreuzstrom-Wärmetauscher geführt, wie dies aus Fig.4 ersichtlich
ist. Ein Vliesfilter 9 sorgt für die Reinigung der Zuluft. In der Fig. 2 ist die vom Entfeuchtungsgerät beaufschlagte Zuluftöffnung
'mit 10 und die Abluftöffnung mit 11 bezeichnet.
Erfindungsgemäß wird der Lüfter 8 nie ausgeschaltet, sondern
wird in Abhängigkeit von Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit zwischen einer minimalen und einer maximalen Drehzahl betrieben.
Er sorgt damit für eine laufende Lufterneuerung und Entfeuchtung der Hundebox 1. Übersteigt jeidoch durch Einbringen
eines erhitzten Hundes, in die Hundebox die Innentemperatur die Außentemperatur, dann wird zweckmäßigerweise zum schnelleren
Herunterkühlen ein weitaus kräftigerer Lüfter eingeschaltet. Diesem ist eine Ansaugöffnung 12 im Inneren der Hundebox 1 und
eine Auslaßöffnung 13 in der Außenwand des Kraftfahrzeuganhängers zugeordnet. Dieser Lüfter kann anstelle oder zusammen mit
dem Lüfter 8 betrieben werden und wird dann mit seiner Maxi-
maldrehzahl aktiviert, wenn die Temperatur im Inneren der Hundebox
1 die Außentemperatur um mehr als 0,5 - 1 Grad übersteigt.
Entsprechende Temperaturfühler und eine Thermostat-Steuerung sind hierzu vorgesehen.
Zur zusätzlichen Kühlung der Hundebox 1, insbesondere zur Kühlung auf eine Temperatur, welche dem Wohlbefinden des eingebrachten
Hundes entspricht und in aller Regel unterhalb der Außentemperatur liegt, sind zwei Peltier-Kühlelemente 14 vorgesehen,
welche (siehe Fig.5) an ihrem bsi Stromzufuhr kälteren
Ende über einen metallischen" Distanzklotz 15 in thermischem Kontakt mit einer an der oberen Innenseite der Hundebox 1 befestigten
Metallplatte 16 und an ihrem wärmeren Ende in thermischem Kontakt mit einem außen auf der Oberseite 17 der Hundebox
1 aufliegenden, rechteckigen und in drei Abschnitte unterteilten Kühlkanal 18 steht. Zur Abfuhr der Wärme an den wärmeren
Enden der Peltier-Kühlelemente wird der Kühlkanal 18 mittels eines Lüfters 19 von AußenLuft in der angegegenen Pfeilrichtung
durchströmt. Die Peltier-Kühlelemente 14 und der Lüfter 19 werden gleichzeitig und zweckmäßigerweise immer solange aktiviert,
das heißt mit elektrischer Spannung beaufschlagt, solange die Außentemperatur eine vorgebbare, dem Wohlbefinden des Hundes
angepaßte Temperatur übersteigt. Es wurde gefunden, daß diese für den Hund optimale Temperatur zwischen 20 und 24 Grad liegt.
Zur Messung der Außentemperatur ist an der Außenwand der Hundebox 1 ein Temperaturfühler 20 angebracht.
Zur Überwachung der im Inneren der Hundebox 1 herrschenden Luftverhältnisse hat sich eine Auswert-und Anzeigeeinrichtung
als zweckmäßig erwiesen, welche von einem die Veränderung von Luftfeuchtigkeit und .Lufttemperatur im Inneren der Hundebox 1
erfassenden Kombinationsfühler 21 (z.B. ein KYIO-Fühler) beaufschlagt
wird und auf die gewünschte Kombination dieser Werte, also auf einen Temperaturwert zwischen 2 0 und 24 Grad sowie eine
prozentuale Luftfeuchtigkeit zwischen 55% und 65%, abgeglichen ist. Da sich Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit
gleichsinnig verändern, läßt bei Erreichen des Abgleiche (Anzeigewert = 10 0%) auf das Vorliegen der gewünschten Vorgabewerte
schließen, bzw. bei Nichterreichen des Abgleichs
CAnzeigewert z.B. 50%) darauf, wie weit man noch vom gewünschten
Zustand entfernt ist. Zweckmäßigerweise kann diese Information in entsprechende Steuermaßnahmen, beispielweise,
wie vorstehend beschrieben, zur Aktivierung der Peltier-Kühl-
-elemente 14, umgesetzt werden.
Vorteilhaft ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung, für sämtliche Steuerungsaufgaben eine speicherprogrammierbare
Steuerung unter Verwendung eines Mikroprozessors einzusetzen.
Für den ortsveränderlichen Einsatz der Hundebox empfiehlt es sich, zur Stromversorgung der Lüfter, Peltier-Kühlelemente und
Steuergeräte Steuergeräte einen Bleiakkumulator 22 vorzusehen. Dieser kann vorteihafterweise von im Dachbereich der Hundebox,
bzw. des Kraftfahrzeuganhängers angebrachten Solarzellen aufgeladen werden. Während der Fahrt kann auch von der Autobatterie
bzw. der Lichtmaschine des Kraftfahrzeugs - über eine Diode entkoppelt - in die Stromversorgung eingespeist werden, nachdem
die Kraftfahrzeugbatteriespannung an der elektrischen Kupplungsbuchse 23 ohnehin zur Verfügung steht.
Claims (12)
1. Hundebox mit Konditionsüberwachung, umfassend eine Zwangsbelüftung,
an der inneren Oberseite der Hundebox (l) wirksame Peltier-Kühlelemente (14), sowie Sensoren für die innere Luftfeuchtigkeit,
die Innentemperatur und die Temperatur außerhalb der Hundebox, wobei von diesen Sensoren beaufschlagte, auf den
Luftdurchsatz der Zwangsbelüftung und auf die Aktivierung der Peltier-Kühlelemente wirkende Steuermittel vorgesehen sind
zur Einhaltung vorgebbarer Werte für die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur im Inneren der Hundebox.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Zu- und Abluft der Hundebox über einen :£reuzstrom-Wärmetauscher mittels eines gemeinsamen, ersten Lüfters (8) geführt
sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen zweiten, einer besonderen Ansaugöffnung (12) zugeordneten Lüfter
mit vergleichsweise erheblich größerem Luftdurchsatz, welcher
anstelle des ersten oder zusätzlich zu ihm aktiviert wird, wenn die Temperatur im Innern der Hundebox die Außentemperatur
um mehr als 0,5-1 Grad übersteigt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Peltier-Kühlelemente (14) aktiviert werden, wenn die
Außentemperatur eine vorgebbare, dem Wohlbefinden des Hundes angepaßte Temperatur übersteigt.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine Auswert-und Anzeigeeinrichtung, welche von einem die Veränderung von Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur
im Inneren der Hundebox erfassenden Kombinationsfühler (21) beaufschlagt wird und auf die gewünschte Kombination dieser
Werte abgeglichen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
:, ·,.::. 96/&idiagr;7&ogr;
bei Abweichungen von der Kombination der gewünschten Werte von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren der Hundebox die
Peltier-Kühlelemente (14) von der Auswerteinrichtung aktiviert werden.
7. Einrichtng nach enem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Peltier-Kühlelemente (14) an ihren
kalten Enden in thermischem Kntakt mit einer die innere obere Gehäusewandung ganzseitig bedeckenden metallischen Platte (16)
und an ihren warmen Enden in thermischem Kontakt mit mindestens einem metallischen, quaderförmigen Kühlkanal (18) stehen,
welcher mittels eines dritten, mit der Aktivierung der Peltier-Kühlelemente eingeschalteten Lüfters (19) zwangsdurchströmt
ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß als Steuermittel eine speicherprogrammierbare Steuerung unter Verwendung eines Mikroprozessors
vorgesehen ist.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Hundebox in Sandwichbauweise
aus Glasfiberplatten mit dazwischen angeordnetem Polyurethanschaum bestehen.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hundebox auf einem Kraftfahrzeuganhänger
oder auf der Anhängerkupplung eines Kraftfahrzeugs befestigt ist.
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stromversorgung ein aufladbarer
Bleiakkumulator (22) vorgesehen ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ladung des Bleiakkumulators im Dachbereich der Hundebox
angebrachte Solarzellen vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614656U DE29614656U1 (de) | 1996-08-23 | 1996-08-23 | Hundebox mit Konditionsüberwachung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29614656U DE29614656U1 (de) | 1996-08-23 | 1996-08-23 | Hundebox mit Konditionsüberwachung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29614656U1 true DE29614656U1 (de) | 1996-11-21 |
Family
ID=8028251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29614656U Expired - Lifetime DE29614656U1 (de) | 1996-08-23 | 1996-08-23 | Hundebox mit Konditionsüberwachung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29614656U1 (de) |
Citations (9)
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1996
- 1996-08-23 DE DE29614656U patent/DE29614656U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R086 | Non-binding declaration of licensing interest | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970109 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19970226 |
|
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|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
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