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DE29613245U1 - Mahlvorrichtung - Google Patents

Mahlvorrichtung

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Publication number
DE29613245U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
conveying
container
conveying device
agitator shaft
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29613245U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG
Original Assignee
Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG filed Critical Erich Netzsch GmbH and Co Holding KG
Priority to DE29613245U priority Critical patent/DE29613245U1/de
Publication of DE29613245U1 publication Critical patent/DE29613245U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)

Description

Erich Netzsch *..* .1. *..* ! • •''••&Iacgr;&dgr;. Juli 1996 GmbH & Co Holding KG V 603 - Su/Fr.
Mahlvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Mahlvorrichtung mit einer Rührwelle, die das von einer Fördervorrichtung einem Mahlraum zugeführte Mahlgut unter der Mitwirkung von Mahlkörpern dispergiert und/oder mahlt und einer Trennvorrichtung, die bearbeitetes Mahlgut von den Mahlkörpern trennt.
Aus der EP 03 90 809/B 1 ist eine Mahlvorrichtung bekannt, bei der dem Mahlbehälter das Produkt aus einem unmittelbar diesem vorgeschalteten Vorratsbehälter zugeführt wird. Dabei ist der Vorratsbehälter entweder mit einer Druckluftquelle oder einem Kolben oder einer Pumpe versehen, die das Mahlgut dem Mahlraum mit dem entsprechenden Förderdruck zuführt. Dieser Förderdruck bleibt während des Mahlvorgangs nahezu konstant. Da jedoch am Ende des Mahlraums eine Trennvorrichtung, hier ein Sieb, angeordnet ist, vor dem eine Komprimierung der Mahlkörper stattfindet, die zu einer Stauwirkung und damit zu einer Druckminderung führt, bleibt für die Mahlgutabfuhr nur ungenügend Förderleistung übrig.
Die EP 00 15 647/B 1 zeigt eine Mahlvorrichtung mit einer Rührwelle mit vier verschiedenen Bereichen, einem Antriebsteil, einem Förderteil, einem Vordispergierteil und einem Mahlteil. Das Förderteil besteht aus einer schraubenförmigen Wendel auf der Rührwelle, die das Mahlgut aus dem Fülltrichter weiter zum Vordispergierteil mit seinem Kreiselpumpenelement führt. Danach durchläuft das Mahlgut den Mahlraum mit seiner Rührwelle, die hier einen größeren Durchmesser aufweist und mit Vorsprüngen versehen ist. Die am Ende des Mahlraums stattfindende Mahlgut/Mahlkugeltrennung geschieht durch einen Axialspalt zwischen der Rührwelle und einer Innenfläche am Mahlbehälterendstück. Auch vor dieser axialen Trennvorrichtung tritt eine Mahlkörperverdichtung ein, womit der Förderdruck absinkt und sich auf die nachfolgende Kreislaufförderung des Mahlguts negativ auswirkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Abfluß des Mahlguts nach der Trenneinrichtung bzw. den Fluß des Mahlguts im Kreislaufbetrieb außerhalb der Mahlvorrichtung zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß nach der Trennvorrichtung im mahlkörperfreien Raum eine zweite Fördervorrichtung angeordnet ist, die den Abfluß des Mahlguts verbessert.
Durch die Anordnung einer zweiten Fördervorrichtung nach der Trenneinrichtung erhöht sich die Zirkulationsleistung zwischen dem Mahlbehälteraus- und -einlaß. Verbessert wird dabei insbesondere die Förderung in der Zone nach der Trenneinrichtung, in der das Mahlgut von einer axialen in eine radiale Strömungsrichtung umgelenkt werden muß. Die erfindungsgemäße Mahlvorrichtung arbeitet mit einer Fördervorrichtung zum Zuführen des Mahlguts, die abhängig von der Drehzahl der Rührwelle arbeitet. Eine dementsprechende Gestaltung und Anordnung, jedoch in anderer Anwendung, ist aus der DE 37 27 bekannt. Hier sitzt am freien Rührwellenende innerhalb eines Hohlraums, der von einem käfigartigen Rotor gebildet wird, ein Zuführrohr. Über dieses Zuführrohr gelangen bei Bedarf in mehr oder weniger regel- oder unregelmäßigen Abständen Mahlkörper in den Mahlraum. Angesaugt vom Unterdruck, den der Rotor in seinem Hohlraum gegenüber dem Druck im Mahlbehälter erzeugt, fließen die Mahlkörper mit Zugabe von Mahlgut durch die zentrifugale Beschleunigung des Rotors in den Mahlraum. Zur Unterstützung des Mahlkugelflusses wird dem Mahlkugelvorratsbehalter Mahlgut zugeführt.
Da die Förderleistung bei Mahlvorrichtungen, bei denen die erste Fördervorrichtung mit der Rührwelle verbunden ist, von deren Drehzahl abhängt, hat sich erfindungsgemäß überraschenderweise gezeigt, daß eine zweite Fördervorrichtung nach der Trenneinrichtung wesentlich zur Erhöhung der Zirkulationsleistung führt. Die erfindungsgemäße Kombination
zweier von der Rührwelle angetriebener Fördervorrichtungen hat die Vorteile der verbesserten Zirkulationsleistung und der Reduzierung der Antriebe, wonach für zwei Fördervorrichtungen und den Mahlbetrieb nur ein Antrieb notwendig ist.
Durch die erfindungsgemäße Weiterbildung, wonach der Mahlguteinlaß in den Hohlraum der Rührwelle mündet, bewirkt der als Pumpe rotierende Rotor gleichzeitig eine Vordispergierung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer liegenden Mahlvorrichtung Fig. 2 eine Seitenansicht einer liegenden Mahlvorrichtung Fig. 3 einen vergrößerten Axialschnitt
In Fig. 1 ist eine liegende Mahlvorrichtung, eine Rührwerkskugelmühle dargestellt, die in einem kastenförmigen Gehäuse den Antrieb 12 eines pneumatisch angetriebenen Motors aufnimmt. Vom Antrieb 12 aus erstreckt sich nach links eine kurze Verlängerung 14 der Rührwelle 16. An dieser Verlängerung 14 sitzt die Drehzahlüberwachung, die sich aus einer rotierenden Lochscheibe 18 und einem oder mehreren nicht dargestellten Näherungsinitiatoren an der mit dem Antrieb 12 fixierten Scheibe 20 zusammensetzt.
Rechts am Gehäuse ist über den Flansch 22 der Mahlbehälter 24 befestigt, in dem zentrisch die Rührwelle 16 umläuft, um mit Unterstützung der Ansätze 26 (Stifte, Scheiben) an der Rührwelle 16 das Mahlgut 28 und die Mahlkugeln 30 zu aktivieren. Zur Temperierung des Mahlguts 28 ist der Mahlbehälter 24 von einem Kanal 32 umgeben, dem je nach Bedarf gekühlte oder erwärmte Flüssigkeit über die Anschlüsse 34 zuführbar ist.
• · — * · I
Die in Fig. 1 dargestellte Mahlvorrichtung ist für die Kreislauffahrweise ausgelegt. D.h., das Mahlgut 28 gelangt hier beispielsweise aus dem Behälter 36 über die Leitung 38 in den Mahlraum 40 und nach dessen Bearbeitung über die Leitung 42 zurück in den Behälter 36. Dieser Förder- und Bearbeitungskreislauf wird so lange wiederholt, bis das Mahlgut die gewünschte Feinheit mit dem entsprechenden Kornspektrum aufweist .
Zur Zuförderung des Mahlguts in den Mahlraum 40 ist in Fig. eine Pumpe 44 in Form eines käfigartigen Läufers mit radialer Förderrichtung am freien Ende der fliegend gelagerten Rührwelle 16 ausgebildet. Der erzeugte Unterdruck im Hohlraum des Rotors 48 saugt das Mahlgut an und die zentrifugale Beschleunigung des Rotors fördert es in den Mahlraum 40 bis hin zur Trennvorrichtung 50. Auf Grund der vor der Trennvorrichtung 50 entstehenden Mahlkugelverdichtung nimmt die Strömungsgeschwindigkeit ab. Zur schnelleren Rückförderung in den Behälter 36 wird das Mahlgut 28 von der zweiten Fördervorrichtung 52, einer Radialpumpe, beschleunigt und gefördert .
Bei der in Fig. 2 gezeigten Mahlvorrichtung hat das Rührwellenende keine Fördervorrichtung 44 in Form einer Radialpumpe. Hier wird Druck auf das Mahlgut im Behälter 36 ausgeübt, der von einem nicht dargestellten Kolben oder einem Druckluftpolster ausgeht. Bei der Gestaltung der ersten Fördervorrichtung 44 zur Zuführung des Mahlguts in den Mahlbehälter 24 sind alle bekannten Pumpenarten einsetzbar. Ausschlaggebend für die Kreislaufförderung ist jedoch die Anordnung einer zweiten Fördervorrichtung 52 nach der Trennvorrichtung 50.
In Fig. 3 ist der Übergangsbereich des Mahlguts von der Trenneinrichtung 50 in die Leitung 52 dargestellt, in dem ein Trennspalt, bestehend aus Hartmetallringen 54, 56 mit
axialer Strömungskomponente dargestellt ist. Der Rückführkanal 58 beginnt unmittelbar nach der Trennvorrichtung 50 als Bohrung im Lippendichtungsgehause 60 und im Flansch 22 für den Mahlbehälter und geht dann in die Leitung 42 über. Der Austragsrotor 62 der Fördervorrichtung 52 sitzt auf der mit Ansätzen 26 versehenen Rührwelle 16, von der er auch angetrieben wird. Als Abdichtung des Rückführkanals zum Antrieb ist die gekühlte oder geschmierte Lippendichtung 64 eingesetzt. Die Lippen 66, 68 sind von der Klemmbuchse 70 und dem Lippendichtungsgehause 60 gehalten.

Claims (7)

Erich Netzsch *· 16. Juli 1996 GmbH & Co Holding KG V 603 - Su/Fr. Schutzansprüche
1. Mahlvorrichtung mit einem Mahlbehälter (24) und einer Rührwelle (16), die das von einer ersten Fördervorrichtung in den Mahlraum (40) zugeführte Mahlgut (28) unter der Mitwirkung von Mahlkörpern (30) dispergiert und/oder mahlt und einer Trennvorrichtung (50), die bearbeitetes Mahlgut (28) von den Mahlkörpern (30) trennt,
dadurch gekennzeichnet, daß nach der Trennvorrichtung (50) im mahlkörperfreien Raum eine zweite Fördervorrichtung (52) angeordnet ist, die den Abfluß des Mahlguts verbessert.
2. Mahlvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Fördervorrichtung (52) eine radialfördernde Pumpe ist.
3. Mahlvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Austragsrotor (62) der zweiten Fördervorrichtung (52) auf der Rührwelle (16) im Bereich zwischen den Rührelementen (63) und dem Antrieb (12) angeordnet ist.
4. Mahlvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rückführkanal (58) der zweiten Fördervorrichtung (52) durch die Leitung (42) mit einem Behälter (36) oder dem Mahlguteinlaß an der Mahlvorrichtung verbindbar ist.
5. Mahlvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Fördervorrichtung (44), die am freien Ende der Rührwelle (16) sitzt, direkt über eine Leitung (38) oder über einen Behälter (36) mit dem Mahlgutauslaß an der Trennvorrichtung (50) verbindbar ist.
6. Mahlvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Fördervorrichtung (44) ein am freien Ende der Rührwelle angeordneter käfigartiger radial fördernder Rotor (58) ist.
7. Mahlvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Leitung (38) für die Mahlgutzufuhr im Hohlraum (46) der Rührwelle (16) angeordnet ist.
DE29613245U 1996-07-31 1996-07-31 Mahlvorrichtung Expired - Lifetime DE29613245U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2676725A1 (de) * 2012-06-18 2013-12-25 Bühler AG Vorrichtung und Verfahren zum Mischen, insbesondere zum Dispergieren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2676725A1 (de) * 2012-06-18 2013-12-25 Bühler AG Vorrichtung und Verfahren zum Mischen, insbesondere zum Dispergieren
WO2013189830A1 (de) * 2012-06-18 2013-12-27 Bühler AG Vorrichtung und verfahren zum mischen, insbesondere zum dispergieren

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