[go: up one dir, main page]

DE29612983U1 - Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken - Google Patents

Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken

Info

Publication number
DE29612983U1
DE29612983U1 DE29612983U DE29612983U DE29612983U1 DE 29612983 U1 DE29612983 U1 DE 29612983U1 DE 29612983 U DE29612983 U DE 29612983U DE 29612983 U DE29612983 U DE 29612983U DE 29612983 U1 DE29612983 U1 DE 29612983U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection device
plant protection
range
casing part
collar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29612983U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gardena Manufacturing GmbH
Original Assignee
Gardena Kress and Kastner GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gardena Kress and Kastner GmbH filed Critical Gardena Kress and Kastner GmbH
Priority to DE29612983U priority Critical patent/DE29612983U1/de
Publication of DE29612983U1 publication Critical patent/DE29612983U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/10Devices for affording protection against animals, birds or other pests
    • A01G13/105Protective devices against slugs, snails, crawling insects or other climbing animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken.
Es sind bereits verschiedene Verfahren und Vorrichtungen vorgeschlagen worden, um Schneckenfraß im Gartenbau zu verhindern. Zum einen sind Schneckenzäune bekannt, mit denen eine zu schützende Fläche wie beispielsweise ein Beet umfriedet wird, um das Eindringen der Schnecken auf diese Fläche zu verhindern. Die Schneckenzäune besitzen dabei einen überhängenden Rand und zusätzliche Kriechhindernisse wie scharfkantige Lamellen oder Zacken, die die Schnecken am Überkriechen des Schneckenzaunes hindern sollen (DE-U-88 571, DE-A-38 04 119, DE-A-38 38 876, DE-A-37 28 731). Zum anderen sind auch Blumentöpfe bekannt geworden, die eine gerillte Wandung und einen überhängenden Rand besitzen, um Schnecken abzuwehren (DE-U-91 07 755) .
Die bekannten Schneckenzäune und -topfe sind zum einen hinsichtlich ihrer Effektivität als Kriechhindernis, zum anderen hinsichtlich ihrer Herstellung und Handhabung unbefriedigend..
• ·
A 30 670 - 2 -
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Pflanzenschutzvorrichtung der genannten Art zu schaffen. Insbesondere soll die Pflanzenschutzvorrichtung bei einfachem Aufbau eine hohe Effektivität bzgl. der Schnekkenabwehr besitzen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Pflanzenschutzvorrichtung mit einem Bodensteckteil, einer Stecktiefenbegrenzung, einem die zu schützende Fläche umgebenden, ringförmigen Mantelteil und einem von dem Mantelteil zu einer Außenseite auskragenden Kragenteil, das einen nach unten hängenden Rand besitzt, wobei der Rand mehrere jeweils spitz zulaufende und voneinander beabstandete Spitzen aufweist.
Das Mantelteil umschließt nach Art einer Manschette ringförmig die zu schützende Pflanze und hält dadurch Schnecken von der Pflanze fern. Ringförmig bedeutet dabei nicht nur kreisringförmig, sondern schließt auch viereckige oder mehreckige oder ovale oder ähnliche Ringformen ein. Der nach unten zum Boden überhängende, in mehrere Spitzen auslaufende Rand bietet dabei zum einen den Schnecken eine zu geringe Haftungsflache, um diese sich daran ansaugend zu überwinden und zum anderen hat sich gezeigt, daß die Schnecken auch nicht ernsthaft versuchen, die Spitzen zu überkriechen.
Darüber hinaus bewirkt die manschettenartige Umfriedung der zu schützenden Pflanze im umschlossenen Bereich ein Mikroklima, das für das Wachstum der Pflanze günstige Bedingungen schafft. Die Umschließung der Pflanze bildet auch einen Ausspülschutz, der verhindert, daß durch übermäßige Bewässerung wie beispielsweise durch heftigen Regen oder starke Bewässerung der Boden um die Pflanze herum weggespült wird.
Dabei bewirkt die Stecktiefenbegrenzung zum einen, daß das
A 30 670 - 3 -
Bodensteckteil sich bis zu einer vorgegebenen Tiefe in den Boden hinein erstreckt und zum anderen, daß das Mantelteil eine vorgegebene Höhe über den Boden vorspringt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Rand des Kragenteils entlang der Kragenumfangsrichtung gezackt, wobei die vorzugsweise spitzwinklig zulaufenden Zacken in Kragenumfangsrichtung ausgerichtet sein können. Die Flanken der Zacken liegen also vorzugsweise in einer Tangentialflache zur Umfangsrichtung. Die Zacken können auch quer zur Umfangsrichtung ausgerichtet sein, jedoch bilden in Kreisumfangsrichtung ausgerichtete Zacken ein schärferes Kriechhindernis.
Vorzugsweise schließen die Flanken eines Zacken einen Winkel im Bereich von 40° bis 80°, insbesondere etwa 60° ein. Eine Höhe der Zacken beträgt zweckmäßigerweise 2mm bis 4mm. Die Zackengeometrie kann auch in anderen als den angegebenen Bereichen liegen, jedoch bildet eine Randzackung mit den angegebenen Maßen ein besonders effektives Kriechhindernis.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung können die 0 Spitzen des Kragenrandes als sich in Kragenumfangsrichtung erstreckende spitz zulaufende Rippen ausgebildet sein. Der Rand kann also in mehrere, vorzugsweise zwei sich um das Kragenteil herum erstreckende spitzförmige Vorsprünge auslaufen, die voneinander beabstandet sind. Flanken der Rippen können vorzugsweise einen Winkel im Bereich von 20° bis 30° einschließen, wobei nebeneinander liegende Rippen einen Winkel im Bereich von 90° bis 110° zwischeneinander begrenzen können und die Rippen vorzugsweise derart angeordnet sind, daß eine der Rippen sich im wesentlichen senkrecht nach unten zum Boden erstreckt. Eine Höhe der Rippen liegt zweckmäßigerweise im Bereich von 2mm bis 4mm. Während die Rippen auch in
A 30 670 - 4 -
anderen Geometrien und Anordnungen ausgebildet sein können, besitzt die beschriebene Ausführung eine hohe Hinderniswirkung gegen die Schnecken.
Das Kragenteil als solches erstreckt sich vorzugsweise vom Mantelteil zunächst, wenn der Pflanzenschutz in in den Boden gesteckter Ausrichtung betrachtet wird, waagrecht nach außen, d.h. zu der dem umschlossenen Bereich abgewandten Seite, und erstreckt sich daran anschließend schräg nach unten zum Boden, vorzugsweise unter einem Winkel im Bereich von 30° bis 60°, insbesondere etwa 45° zur horizontalen Richtung.
Um zu verhindern, daß Schnecken sich von dem Mantelteil weglehnend über die Spitzen des Kragenrandes hinweg direkt dessen Oberseite erreichen können, erstreckt sich das Kragenteil von dem Mantelteil vorzugsweise etwa 10 mm bis 50 mm, insbesondere etwa 30 mm nach außen.
Eine Außenseite des Pflanzenschutzes insgesamt ist vorzugsweise überkragend. Der Durchmesser des Pflanzenschutzkörpers nimmt also vom Boden nach oben zu.
Um das Bodensteckteil nur um eine vorgegebene Strecke in den 0 Boden zu drücken, ist als Stecktiefenbegrenzung zweckmäßigerweise zwischen dem Mantelteil und dem Bodensteckteil ein Absatz vorgesehen, der das einen größeren Durchmesser besitzende Mantelteil mit dem Bodensteckteil verbindet und auf dem Boden aufsitzt, wenn das Bodensteckteil ganz in den Boden gesteckt ist.
Das Bodensteckteil· besitzt zweckmäßigerweise eine Höhe im Bereich von 40 mm bis 70 mm, insbesondere etwa 55 mm. Das Mantelteil besitzt vorzugsweise eine Höhe im Bereich von
A 30 670 - 5 -
60 mm bis 100 mm, insbesondere etwa 80 mm. Diese Gestaltung besitzt den Vorteil, daß Schnecken sicher abgewehrt werden und die umschlossene Pflanze sicher vor Ausspülungen des umgebenden Erdreiches geschützt ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Pflanzenschutzvorrichtung als Pflanztopf ausgebildet. Die zu schützende Pflanze kann also in den Schutzring eingetopft werden und zusammen mit diesem in den Boden gesetzt werden. Hierzu ist vorzugsweise ein zumindest eine Ausnehmung aufweisendes Bodenteil vorgesehen, wobei das Bodenteil eine Mehrzahl gitterartig angeordneter Stäbe und entsprechende Ausnehmungen zwischen den Stäben besitzen kann. Wurzeln der zu schützenden Pflanze können durch die Ausnehmungen durch das Bodenteil in den Boden austreten und sich dort weiter ausbilden.
Um die umschlossene Pflanze insbesondere automatisch und gesteuert bewässern zu können, kann das Mantelteil zumindest eine Ausnehmung zum Anschluß einer Bewässerungsleitung besitzen. Insbesondere kann eine Düse bzw. eine Leitung eines Mikrobewasserungssystemes durch das Mantelteil hindurchführbar und an diesem befestigbar sein. Die vorliegende Pflanzenschutzvorrichtung besitzt diesbezüglich den Vorteil, daß eine Bewässerung exakt dosierbar ist. Die vorliegende Pflanzenschutzvorrichtung verhindert ein seitliches Abfließen des zugeführten Wassers und speichert die zugeführte Wassermenge im die Pflanze umgebenden Erdreich.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Pflanzenschutzvorrichtung einstückig ausgebildet. Zweckmäßigerweise kann sie aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polypropylen, insbesondere spritzgegossen sein.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Pflanzenschutzvorrichtung gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung im Halbschnitt, die als Pflanztopf ausgebildet ist und einen Schneckenschutzkra-
gen mit gezacktem Rand besitzt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Pflanzenschutzvorrichtung aus Fig. 1, die ein gitterförmiges Bodenteil zeigt, und
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Pflanzenschutzvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführung der Erfindung in einer Halbschnittdarstellung ähnlich Fig. 1, wobei der Kragenrand zwei sich um den Kragen erstreckende spitz zulaufende Rippen aufweist.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Pflanzenschutzvorrichtung besitzt ein Bodensteckteil 1 und ein Mantelteil 2, die beide jeweils mit kreisringförmigen Querschnitten ausgebildet sind, wobei beide konisch geformt sind und sich zu einer Bodenseite
A 30 670 - 7 -
hin verjüngen. Die gesamte Pflanzenschutzvorrichtung ist einstückig und vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere Polypropylen, spritzgegossen. Die Wandstärke s, die im wesentlichen gleichbleibend ist, beträgt zumindest im Bereich des Bodensteckteiles 1 und des Mantelteiles 2 in etwa 1 mm. Das Bodensteckteil 1 besitzt an seinem unteren Ende einen Einsteckabschnitt 3, in dem die Wandstärke zum unteren Ende hin verringert ist, derart, daß ein Rand des Bodensteckteiles 1 spitz zuläuft. Dies erleichtert das Eindrücken des Bodensteckteiles 1 in den Boden.
Das Mantelteil 2 besitzt einen größeren Durchmesser als das Bodensteckteil 1 und ist gegenüber diesem stufenförmig abgesetzt. Als Stecktiefenbegrenzung ist zwischen dem bei Betrachtung in aufrechter Ausrichtung unteren Ende des Mantelteiles 2 und dem oberen Ende des Bodensteckteiles 1 ein sich horizontal erstreckender ringscheibenförmiger Absatz 4, der in in den Boden gesteckten Position der Pflanzenschutzvorrichtung auf dem Boden aufliegt. Eine Breite b des Absatzes beträgt vorzugsweise zwischen 5 mm und 15 mm.
An einem oberen Ende des Mantelteiles 2 ist ein Kragenteil 6 angeordnet, das von dem Mantelteil 2 nach außen vorspringt und einen Rand 7 besitzt, der sich schräg nach unten zum Boden, vorzugsweise etwa 45° zur Horizontalen geneigt, erstreckt. Zwischen dem überhängenden Rand 7 und dem Mantelteil 2 erstreckt sich ein kreisringförmiges in einer bei aufrechter Position der Pflanzenschutzvorrichtung horizontalen Ebene liegendes Verbindungsteil 8, das sowohl mit dem Mantelteil 2 als auch mit dem Rand 7 integral einstückig verbunden ist.
0 Das Kragenteil 6 springt insgesamt relativ zu dem Mantelteil 2 um etwa 3 0 mm nach außen vor, d.h. ein Abstand k eines
A 30 670 - 8 -
unteren Endes des Randes 7 von der Außenoberfläche des Mantelteiles 2 beträgt etwa 3 0 mm (Fig. 1).
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt der Rand 7 eine Mehrzahl von als nebeneinander angeordnete Zacken ausgebildete Spitzen 9, um Schnecken am Überkriechen zu hindern. Die Zacken 9 sind im wesentlichen flach und sind in Kragenumfangsrichtung ausgerichtet, d.h. Flachseiten der Zacken liegen tangential zur Umfangsrichtung des Kragenteiles. Eine dem Mantelteil 2 zugewandte Innenseite der Zacken 9 setzt die Innenkontur eines zwischen den Zacken 9 und dem Verbindungsteil 8 liegenden Randabschnittes fort, während die Zacken an einer dem Mantelteil 2 abgewandten Außenseite fasenartig angeschrägt sind, so daß die Zacken spitz zulaufen, vorzugsweise unter einem in einer Meridianschittebene liegenden Winkel von etwa 25°, und zu einer Innenseite, d.h. zu dem Mantelteil 2 hin besonders scharf sind, um Schnecken sicher abzuwehren.
Die Zacken 9 besitzen eine Höhe h (Fig. 1), vorzugsweise im Bereich von 2 mm bis 4 mm. Flanken der Zacken 9 begrenzen einen Flankenwinkel 2f (Fig. 1) von etwa 60°. Eine derartige Zahngeometrie hat sich zur Schneckenabwehr als sehr effektiv erwiesen.
Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, sind an einer Unterseite des Bodensteckteiles 1 glitterartig angeordnete Stäbe 10 vorgesehen, zwischen den jeweils Durchgangsausnehmungen begrenzt sind. Die Pflanzenschutzvorrichtung ist also als Pflanzentopf ausgebildet.
Die zweite in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform besitzt grundsätzlich einen ähnlichen Aufbau wie die in den Figuren und 2 dargestellte Ausführung, so daß gleiche Teile mit 0 gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet sind.
A 30 670 - 9 -
Die Pflanzenschutzvorrichtung gemäß Fig. 3 unterscheidet sich hauptsächlich hinsichtlich der Gestaltung des Randes 7. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, besitzt der Rand als Spitzen anstelle der Zacken zwei sich in Kragenumfangsrichtung erstreckende Rippen 12, 13, die jeweils vorzugsweise unter einem Winkel r im Bereich von 20° bis 30° in einer Meridianschnittebene (vgl. Fig. 3, rechte Seite) spitz zulaufen und voneinander beabstandet sind, um ein Überkriechen der Schnecken zu verhindern. Die Rippen besitzen jeweils eine Höhe t, vorzugsweise im Bereich von 2 mm bis 4 mm und sind zueinander gespreizt angeordnet derart, daß gegenüberliegende aneinanderstoßende Flanken der Rippen 12 und 13 zwischen sich einen Winkel q von etwa 100° (Fig. 3) begrenzen. Eine innere der beiden Rippen 12 erstreckt sich im wesentlichen senkrecht nach unten zum Boden. Eine derartige Anordnung und Geometrie der Rippen 12 und 13 hat sich als sehr wirkungsvoll erwiesen.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist an einer Unterseite des Bodensteckteiles 1 kein Boden vorgesehen, so daß die Pflanzenschutzvorrichtung nach unten offen ist. Dies besitzt den Vorteil, daß die Pflanzenschutzvorrichtung auch über bereits im Boden eingepflanzte Pflanzen in diesen eingesteckt werden kann. Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform kann natürlich auch entsprechend den Figuren 1 und 2 ein Bodenteil· aufweisen.
Das Mantelteil 2 besitzt vorzugsweise eine Höhe I1n von etwa 60 mm und das Bodensteckteil 1 eine Höhe Ij3 von etwa 100 mm. Entsprechend der- zu schützenden Pflanze kann der Durchmesser des Mantelteiles 2 und des Bodenteiles 1 variiert werden. Ein mittlerer Durchmesser des Mantelteiles 2 kann beispielsweise zwischen 50 mm und 400 mm liegen.

Claims (13)

Ansprüche Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken
1. Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken, mit einem Bodensteckteil (1), einer Stecktiefenbegrenzung (4), einem die zu schützende Fläche umgebenden, ringförmigen Mantelteil (2), und einem von dem Mantelteil zu einer Außenseite auskragenden Kragenteil (6), das einen nach unten hängenden Rand (7) besitzt, wobei der Rand mehrere jeweils spitz zulaufende und voneinander beabstandete Spitzen (9; 12, 13) aufweist.
2. Pflanzenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen als entlang einer Kragenumfangsrichtung nebeneinander angeordnete Zacken (9) ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die Zacken in Kragenumfangsrichtung ausgerichtet sind.
3 . Pflanzenschutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zacken (9) Flanken mit einem Flankenwinkel (f) im Bereich von 20° bis 40°, vorzugsweise 30° besitzen, wobei eine Höhe (h) der Zacken im Bereich von 2 mm bis 4 mm liegt.
A 30 670 - 2 -
4. Pflanzenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen als sich in Kragenumfangsrichtung erstreckende Rippen (12, 13) ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die Rippen jeweils unter einem Winkel (r) im Bereich von 20° bis 30° spitz zulaufen, eine Höhe (t) im Bereich von 2 mm bis 4 mm besitzen und vorzugsweise einen Winkel (q) im Bereich von 90° bis 110° zwischeneinander begrenzen, wobei insbesondere eine der Rippen (12) sich senkrecht nach unten erstreckt.
5. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kragenteil (6) ein zwischen dem Rand (7) und dem Mantelteil (2) angeordnetes Verbindungsteil (8) aufweist, wobei das Verbindungsteil in einer Ebene liegt und der Rand zu der Ebene vorzugsweise unter einem Winkel im Bereich von 30° bis 60°, insbesondere 45° geneigt ist.
6. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kragenteil (6) relativ zu dem Mantelteil (2) im Bereich von 10 mm bis 50 mm, insbesondere etwa 30 mm, auskragt.
7. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecktiefenbegrenzung (4) als ein das Bodensteckteil (1) und das Mantelteil (2) verbindender Absatz ausgebildet ist.
8. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchmesser des Mantelteiles (2) und vorzugsweise des
A 30 670 - 3 -
BodenstecJcteiles (1) zu einer Oberseite hin zunehmend ist.
9. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie einstückig und vorzugsweise aus Kunststoff ist, insbesondere spritzgegossen ist.
10. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelteil (2) eine Höhe (lm) im Bereich von 60 mm bis 100 mm, insbesondere etwa 80 mm besitzt, und vorzugsweise das Bodensteckteil (1) eine Höhe (Ij3) im Bereich von 40 mm bis 70 mm, insbesondere etwa 55 mm besitzt.
11. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise Ausnehmungen (11) aufweisendes Bodenteil (15) vorgesehen ist, wobei das Bodenteil insbesondere eine Mehrzahl gitterartig angeordneter Stäbe (10) aufweist.
12. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelteil (2) zumindest eine Ausnehmung zum Anschluß einer Bewässerungsleitung besitzt.
13. Pflanzenschutzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Aufnahme mindestens einer Pflanze vorgesehen ist.
DE29612983U 1996-07-26 1996-07-26 Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken Expired - Lifetime DE29612983U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29612983U DE29612983U1 (de) 1996-07-26 1996-07-26 Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29612983U DE29612983U1 (de) 1996-07-26 1996-07-26 Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29612983U1 true DE29612983U1 (de) 1996-09-26

Family

ID=8027030

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29612983U Expired - Lifetime DE29612983U1 (de) 1996-07-26 1996-07-26 Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29612983U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19732743A1 (de) * 1997-07-30 1999-02-04 Gardena Kress & Kastner Gmbh Pflanzenschutzvorrichtung
EP0875137A3 (de) * 1997-04-28 1999-11-10 Monique Bonomo Vorrichtung zum Schutz von Einzelpflanzen vor Schneckenfrass
GB2410881A (en) * 2004-02-12 2005-08-17 Midmart Ltd Plant cultivation device and method
US20180077878A1 (en) * 2016-09-16 2018-03-22 Patricia C. Sands Groundcrown, compostable plant container and animal deterrent

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB882951A (en) * 1959-09-16 1961-11-22 Samuel Lucas Means for protecting plants from slugs and snails
DE3336133A1 (de) * 1983-10-05 1985-04-25 Kornelius 6144 Zwingeberg Kissel Schneckenabwehrende beet-umrandung
DE8907495U1 (de) * 1989-06-20 1989-08-10 Amann, Georg, 7840 Müllheim Vorrichtung zur Schneckenabwehr
DE3804119A1 (de) * 1988-02-11 1989-08-24 Geb Schuster Schoeck Vorrichtung zur abwehr von schnecken im gartenbau
DE9006748U1 (de) * 1990-06-15 1990-08-30 Jecho, Viktor, 8000 München Blumentopf zur Aufnahme von Pflanzgut
DE9107755U1 (de) * 1991-06-24 1991-08-29 Jecho, Viktor, 8000 München Bio-Blumentopf mit Schneckenschutzrand
DE4119056A1 (de) * 1990-06-16 1991-12-19 Eberlein Herbert Schutzhaube fuer schneckenfrassgefaehrdete gartenpflanzen

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB882951A (en) * 1959-09-16 1961-11-22 Samuel Lucas Means for protecting plants from slugs and snails
DE3336133A1 (de) * 1983-10-05 1985-04-25 Kornelius 6144 Zwingeberg Kissel Schneckenabwehrende beet-umrandung
DE3804119A1 (de) * 1988-02-11 1989-08-24 Geb Schuster Schoeck Vorrichtung zur abwehr von schnecken im gartenbau
DE8907495U1 (de) * 1989-06-20 1989-08-10 Amann, Georg, 7840 Müllheim Vorrichtung zur Schneckenabwehr
DE9006748U1 (de) * 1990-06-15 1990-08-30 Jecho, Viktor, 8000 München Blumentopf zur Aufnahme von Pflanzgut
DE4119056A1 (de) * 1990-06-16 1991-12-19 Eberlein Herbert Schutzhaube fuer schneckenfrassgefaehrdete gartenpflanzen
DE9107755U1 (de) * 1991-06-24 1991-08-29 Jecho, Viktor, 8000 München Bio-Blumentopf mit Schneckenschutzrand

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0875137A3 (de) * 1997-04-28 1999-11-10 Monique Bonomo Vorrichtung zum Schutz von Einzelpflanzen vor Schneckenfrass
DE19732743A1 (de) * 1997-07-30 1999-02-04 Gardena Kress & Kastner Gmbh Pflanzenschutzvorrichtung
GB2410881A (en) * 2004-02-12 2005-08-17 Midmart Ltd Plant cultivation device and method
US20180077878A1 (en) * 2016-09-16 2018-03-22 Patricia C. Sands Groundcrown, compostable plant container and animal deterrent

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1047297B1 (de) Vorrichtung, insbesondere zum anzüchten von pflanzen
EP0243376B1 (de) Vorrichtung zum befestigen von stabförmigen gegenständen, insbesondere pfosten, im erdreich
DE2710679C3 (de) Aufzuchttopf für Pflanzen
DE69118689T2 (de) Baumschutz
DE29612983U1 (de) Pflanzenschutzvorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schnecken
DE69409216T2 (de) Baumschutzvorrichtung
DE1482977A1 (de) Anzuchttopf aus Kunststoff
DE9411844U1 (de) Schutzvorrichtung zum Schutz von Kulturpflanzen
DE3804119A1 (de) Vorrichtung zur abwehr von schnecken im gartenbau
DE102021131554A1 (de) PFLANZGEFÄß
DE19860739C2 (de) Gießring für den Garten- und Landschaftsbau
EP0173046B1 (de) Forstpflanzenschutzvorrichtung
DE20112623U1 (de) Abdeckplatte, insbesondere Baumscheibe
DE3809098A1 (de) Einzelstockschutzvorrichtung fuer pflanzen
EP3909419B1 (de) Bewässerungskübel
DE20202938U1 (de) Schutzvorrichtung zum Freihalen von Nutzflächen von Kriechschädlingen
DE202004015494U1 (de) Blumenkasten mit Untersetzer, insbesondere aus Kunststoff
DE9011234U1 (de) Wasserauffangeinrichtung für Pflanzen
DE8702188U1 (de) Pflanzgefäß
DE19719346C2 (de) Manschette
DE19931729B4 (de) Vorrichtung zum Transport und zur Kultur von Topfpflanzen
DE2615678A1 (de) Kreiselegge
DE19732743A1 (de) Pflanzenschutzvorrichtung
DE202018106171U1 (de) Vorrichtung zum Schutz und zur Bewässerung einer Pflanze
DE3433374A1 (de) Vorrichtung zum stuetzen von pflanzen

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19961107

R021 Search request validly filed

Effective date: 19960903

R163 Identified publications notified

Effective date: 19961218

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19991202

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20030201