DE29611310U1 - Dachzuluftanordnung - Google Patents
DachzuluftanordnungInfo
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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Description
(FLG420TI)
Dachzuluftanordnung
Die Erfindung betrifft eine Dachzuluftanordnung zum Belüften und Abschließen eines Dachraums eines Gebäudes,
die einen Wandaufbau, einen darüberliegenden Dachaufbau und wenigstens eine Lüftungsschiene mit Luftdurchtrittsoffnungen
aufweist.
Der Belüftung des Dachaufbaus mit einem oder mehreren
Belüftungselementen kommt eine immer größere Bedeutung zu. So ist aus der DE 34 40 061 Al ein Traufenzuluftelement
bekannt, Es besteht aus einem flach an einem Dachunterbau anliegenden bahnförmigen Abdeckstreifen,
welcher traufseitig oberhalb einer Traufrinne endet, aus
einer mit Luftdurchtrittsoffnungen versehenen Lüftungsschiene,
die den Spaltraum zwischen den Dacheindeckungsplatten und dem Abdeckstreifen überbrückt, und aus einem
am traufseitigen Ende des Abdeckstreifens angeordneten,
vertikal nach unten verlaufenden separaten Ausgleichs-
Streifens= Der Abdeckstreifen und der Ausgleichsstreifen sind in unterschiedliche Winkelstellungen zueinander
bringbar, Zur Ausbildung eines den Abdeckstreifen und den Ausgleichsstreifen gelenkig miteinander verbindenden
Scharniergelenkes weist der Ausgleichsstreifen an seiner dem Abdeckstreifen benachbarter. Längskante einen zylinderförmigen
Gelenkeinsatz und der Abdeckstreifen an seiner traufseitigen Längskante eine etwa halbzylinder-
förmige, den Gelenkeinsatz teilweise umfassende Gelenkhülse auf,
Dieses Traufenzuluftelement hat sich bewährt, ist allerdings
nur zum Belüften und Abdichten des Zwischenraums zwischen dem Unterbau eines Daches im Bereich der Traufe
und den darüberliegenden Dacheindeckungsplatten geeignet,
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine
Zuiuftanordnung zum Belüften und Abschließen eines Dachraumes eines Gebäudes zu schaffen,
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch
eine Dachzuluftanordnung gemäß dem Patentanspruch 1,
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch das Einbringen der Lüftungsschiene
zwischen dem Wandaufbau und dem Dachaufbau der
gesamte Dachraum des oberen Gebäudes gut belüftet werden kann» Hierbei kann die Lüftungsschiene entweder durchgehend
oder aber auch abschnittsweise entsprechend angeordnet werden, Die Luftdurchtrittsöffnungen sind so
dimensioniert, daß im wesentlichen die Luft, keinesfalls
aber Vögel und größere Insekten, wie Schmetterlinge oder dergleichen in den Dachraum gelangen können, Die Dachraumbeiüftung,
die durch die erfindungsgemäße Dachzuluftanordnung gegeben ist, kann zusätzlich zu dem eingangs
erwähnten Traufenzuiuftelement beim Dachaufbau mit berücksichtigt werden,
Vorteilhaft ist es, wenn die Lüftungsschiene aus einem Haltefuß und einem Stegteil mit einem dazwischenliegenden
Gitter, das die Luftdurchtrittsöffnungen bildet, besteht,
Hierbei liegt der Haltefuß auf einem oberen Abschluß des Wandaufbaus, Das Stegteil hingegen ist am untersten
Aufbauteil des Dachaufbaus angeordnet, Der Wand-
aufbau kann dabei entweder gemauert, gegossen, gegossen und verklinkert oder ähnlich ausgebildet sein, Der Dachaufbau
kann als Flachdach, Spitzdach, Pultdach, Schüttdach oder dergleichen gestaltet werden,
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Damit die Lüftungsschiene gegenüber dem Wandaufbau verschiebungssicher ist, ist deren Unterseite mit
Verankerungselementen versehen, Die Verankerungselemente können dabei wenigstens teilweise über dessen Länge
verteilt sein. Selbstverständlich können sie sich auch über die gesamte Länge der Lüftungsschiene erstrecken,
Die Verankerungselemente können auf zweierlei Art und Weise ausgebildet sein,
Zum einen befinden sich an der Auflagefläche des
Haltefußes Verankerungsstege. Die Verankerungsstege
können dabei in der Mittelinie oder aber auch außerhalb der Mittellinie oder ihr gegenüber zu beiden Seiten
verteilt sein,
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Zum anderen können an einer der Außenseiten des Haltefußes
Verankerungswinkelstege angeformt sein, Wie auch bei den Verankerungsstegen, sind beide Elemente im
wesentlichen rechtwinklig positioniert, Auch andere Abwinklungen sind gängig und möglich.
Um den statischen, thermischen und sonstigen Belastungen standhalten zu können, kann die Lüftungsschiene aus
Kunststoff hergestellt sein, Möglich ist es natürlich auch, sie aus Metall, das entsprechend oberflächenveredelt
ist, auszuführen,
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, In der Zeichnung zeigen in
schematischer, perspektivischer Darstellung
Fig, 1 und 2 eine erfindungsgemäße Dachzuluftanordnung
mit einem teilweise fertiggestellten Dachaufbau und einem teilweise dargestell
ten Wandaufbau von zwei Seiten aus
gesehen und
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Fig. 3a und 3b eine Lüftungsschiene,
Gemäß den Fig. 1 und 2 wird auf einen Wandaufbau 10 eine
Lüftungsschiene 30 gesetzt und darüber ein Wandaufbau 10 aufgebaut,
Die Lüftungsschiene 30 besteht, wie Fig, 3a und 3b zeigen, aus einem Haltefuß 40 und einem in etwa parallel
dazu verlaufenden Stegteil 37= Zwischen dem Haltefuß 40
und dem Stegteil 37 sind Stege 3 in etwa gleichen Abständen angeordnet und lassen damit zwischen sich
Luftdurchtrittsöffnungen 7 frei,
An der Unterseite der Lüftungsschiene 30 sind Veran-
kerungselemente angeordnet, Wie Fag, 3a zeigt, ist an
der Auf lagefläche 43 des Haltefußes 40 ein VeranJierungssteg
41 angeformt, Der Anformungswinkel beträgt in etwa
90°, Von 90° abweichende Winkel sind ebenfalls realisierbar und denkbar, Der Verankerungssteg 41 kann sich dabei
entweder über die gesamte Länge L oder abschnittsweise erstrecken.
In Fig, 3b ist an der Außenseite 44 des Haitefußes 40
ein Verankerungswinkeisteg 42 angeformt, Der Anformungswinkel beträgt in etwa 90°, Auch sind andere Abwinklungen
denkbar und realisierbar, Ebenso wie der Verankerungssteg 44 ist der Verankerungswinkeisteg 42 entweder
über die gesamte Länge L oder abschnittsweise am Haltefuß 40 angeordnet,
Der Wandaufbau 10 besteht, wie die Fig, 1 und 2 zeigen,
aus einer Wand entsprechender Höhe, die entweder gemau-
&rgr;&Lgr;·.
ert oder gegossen ist. Auf die äußere Fläche der Wand 1 wird ein Verblender 6 f der in Ziegelstruktur gestaltet
ist, aufgebracht, Selbstverständlich ist auch möglich,
die Wand 1 durch Schindeln- ein Verputzen oder andere
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bekannte Maßnahmen zu verblenden.
Auf die Oberkante der Wand 1 wird ein in etwa dreieckig aufgebrachter Schienenauflagesteg 5 aufgebracht. Dieser
kann entweder aus Mörtel bestehen oder aber als Strang aus Kunststoff, gebranntem Ton oder dergleichen bestehen.
Der Schienenauflagesteg 5 ist dabei so ausgebildet, daß er zumindest auf einer Seite der Neigung des
späteren Dachaufbaus entspricht. Wird anstelle eines
Verblenders gemäß Fig. 1 ein Außenputz 67 gemäß Fig, 2
verwendet, kann der Schienenauflagesteg 5 beim Verputzen
sofort entsprechend ausgebildet werden,
Auf der der Dachneigung zugewandten Seite des Schienenauf lagesteges 5 wird der Haltefuß der Lüftungsschiene 30
aufgesetzt» Wie aus Fig, I ersichtlich ist, versenkt
sich der Verankerungssteg 41 in den Schienenauflagesteg 5 und gibt so der Lüftungsschiene einen sicheren Halt
gegenüber ein Verrutschen zu einer der Außenseiten des Schienenauflagestegs 5 hin. Ist der dreieckig ausgebildete
Schienenauflagesteg aus einem Kunststoffstrang, aus
gebranntem Ton oder ausgehärtetem Putzmaterial ausgebildet, greift bei dem Auflegen des Haltefußes, wie
Fig, 2 zeigt, der Verankerungswinkelsteg 42 hinter eine
der Flachseiten des Schienenauflagestegs 5, Hierdurch
wird die Lüftungsschiene gegenüber dem Schienenauflagesteg
5 positioniert und ist in der Lage, vom Dachaufbau 20 ausgehende Verschiebekräfte wirksam aufzunehmen.
Der Dachaufbau 20 ist als Spitzdach gestaltet, Er besteht aus Traufbohlen 2, die unmittelbar auf den Haltefuß
40 der Lüftungsschiene 30 gelegt werden, Der Dachaufbau erfolgt dann in bekannter Art und Weise unter
Verwendung von Dachspannbahnen, die über die Bohlen gelegt werden und abschließenden Dacheindeckungsplatten,
Parallel zur vorderen Längskante des Daches verläuft eine Traufrinne 10, die an einem Sparren 3 befestigt
ist.
Von besonderem Vorteil ist, daß mit der erfindungsgemäßen Dachzuluftanordnung eine Belüftung des Dachraums
möglich ist, Durch die Luftdurchtrittsöffnungen 7 kann ausreichend Frischluft in den Dachraum gelangen. Die
Stege 8 stehen dabei so dicht nebeneinander, daß durch die Luftdurchtrittsöffnungen Vögel und größere Insekten
nicht in das Innere des Dachraums gelangen können,
Claims (1)
- Al(FLG420_SA)Schutzansprüctie:Dachzuluftanordnung zum Belüften und Abschließen eines Dachraums eines Gebäudes, die einen Wandaufbau (10) und einen darüberliegenden Dachaufbau (20) und wenigstens eine Lüftungsschiene (30) mit Lunftdurchtrittsöffnungen (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wandaufbau (10) und dem Dachaufbau (20) wenigstens teilweise eine Lüftungsschiene (30) mit Luftdurchtrittsöffnungen (7) angeordnet ist.Dachzuluftanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsschiene (30) aus einem Haltefuß (40) und einem Stegteil (27) mit einem dazwischenliegenden Gitter (34), das die Luftdurchtrittsöffnungen (7) bildet, besteht und daß der Haltefuß (40) auf einem oberen Abschluß (Schienenauflagesteg 5) des Wandaufbaus (10) und das Stegteil (27) am untersten Aufbauteil (Tragpole 2) des Dachaufbaus (20) angeordnet ist.Dachzuluftanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsschiene (30) an der Unterseite mit Verankerungselementen (40, 41, 42) versehen ist.Dachzuluftanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungselemente als an dem Haltefuß (40) über dessen Länge (L) wenigstens teilweise an dessen Auflagefläche (43) angeordneten Verankerungsstegen (42) oder an einer seiner Außenseiten (44) angeordneten Verankerungswinkelstegen (41) ausgebildet ist.A25. Dachzuluftanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsschiene (30) aus Kunststoff, Metall oder dergleichen besteht.
Priority Applications (1)
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1995
- 1995-07-01 DE DE29510735U patent/DE29510735U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1996
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