DE29611194U1 - Befestigungseinrichtung - Google Patents
BefestigungseinrichtungInfo
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Description
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
St.-Pöltener-Str. 43
89522 Heidenheim
Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung für schmale, langgestreckte Bauteile, insbesondere für
Rakelelemente, Andrückbauteile, Strömungsbleche und dergleichen, in einem Auftragswerk oder einer
Enddosiereinrichtung einer Papierstreichanlage.
Bei Auftragswerken oder Enddosiereinrichtungen müssen langgestreckte, schmale Bauteile, wie etwa Rakelbettbauteile,
in denen Rollrakelstäbe gelagert sind, Andrückbauteile zur Beaufschlagung beispielsweise von Rakelklingen oder
Strömungsblechbauteile, lösbar befestigt werden. Bisher werden diese Bauteile hauptsächlich mit einer Vielzahl von Schrauben,
die über die Maschinenbreite verteilt angeordnet sind, oder mit Hilfe von Luftschläuchen fixiert, die in ihrem Innendruck
variabel sind. Bei solchen Druckluftschläuchen ist nachteilig, daß diese vom Druckluftversorgungsnetz abhängig sind und daß
Undichtigkeiten auftreten können. Außerdem treten bei Druckluftschläuchen Schwankungen über die Bauteillänge
hinsichtlich der Andrückkräfte auf. Die Befestigungslösung mittels einzelner Schrauben weist den Nachteil auf, daß ein
Wechsel z.B. der Rakelklinge damit sehr zeitaufwendig wird.
In der DE 43 11 414 Al wird beispielsweise vorgeschlagen, eine
Rakelklinge mit Klemmpratzen zu fixieren, die mit Schnellspannverschlüssen betätigt werden. Diese Lösung weist
zwar Vorteile gegenüber der zuvor erläuterten Befestigung mit
Schrauben auf, jedoch ist der Zeitaufwand bei einem Wechsel der Rakelklinge bei einer breiten Maschine immer noch
vergleichsweise groß.
Eine andere Lösung ist in der EP 0 561 757 Al beschrieben.
Dort ist ein mittels einer Dreheinrichtung um seine Längsachse drehbares Rohr vorgesehen, an dessen Außenfläche eine Stange
parallel zur Rohrlängsachse angeschweißt ist. Ein zu befestigender Rakelhalter wird an eine Gegenfläche angelegt
und das Rohr wird so gedreht, daß die angeschweißte Stange den Rakelhalter gegen die Gegenfläche drückt. Diese Konstruktion
ist zwar gegenüber der zuvor beschriebenen Lösung nochmals vereinfacht, jedoch besteht das Problem, daß über die Länge
des Rakelhalters nicht gewährleistet ist, daß überall eine gleichmäßige Klemmkraft anliegt. Aufgrund von
Fertigungstoleranzen könnten sogar Bereich ohne Klemmkraft entstehen. Bei dieser bekannten Konstruktion sind daher über
die Maschinenbreite verteilt Einstellschrauben angeordnet, um das Rohr mit der daran angeschweißten Stange zusätzlich gegen
den Rakelhalter zu drücken. Dadurch wird jedoch ein Wechsel des Rakelhalters mit dem Rakelstab wieder entsprechend
zeitaufwendig.
Eine weitere Lösung ist in der WO 93/05887 beschrieben. Dort wird eine Rakelklinge zwischen einer festen Backe und einer
schwenkbaren Backe, die zwischen sich einen Spalt ausbilden, festgeklemmt. Um eine Beweglichkeit der Rakelklinge an der
Einspannstelle aufrecht zu erhalten, ist die eine Backe mit einer elastischen Dichtung versehen, die zudem die
Einspannstelle gegen das Streichmedium abdichtet. Diese Lösung mit einer schwenkbaren Klemmbacke erlaubt zwar einen schnellen
Wechsel der Rakelklinge, ist jedoch konstruktiv aufwendig.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, eine Befestigungseinrichtung für schmale, langgestreckte
Bauteile, insbesondere für Rakelelemente, Andrückbauteile, Strömungsbleche und dergleichen, in einem Auftragswerk oder
einer Enddosiereinrichtung einer Papierstreichanlage zu schaffen, die über die gesamte Maschinenbreite eine
ausreichend hohe Klemmkraft gewährleistet, vergleichsweise einfach in ihrem Aufbau ist und einen schnellen Wechsel des zu
befestigenden Bauteils ermöglicht.
Dieses technische Problem wird erfindungsgemäß von einer
Befestigungseinrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs
1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind zwei Spaltwandabschnitte vorgesehen, die sich im wesentlichen über die Länge eines in
der Befestigungseinrichtung zu befestigenden Bauteils erstrecken. Die beiden Spaltwandabschnitte bilden zwischen
sich einen festen Spalt aus und sind mit der Tragbalkenstruktur eines Auftragswerks oder einer
Enddosiereinrichtung verbunden. Weiterhin ist zumindest ein Klemmelement im Spalt vorgesehen. Ferner ist zumindest ein
elastisch komprimierbares Ausgleichselement vorgesehen, das zwischen Klemmelement und einem der Spaltwandabschnitte
angeordnet ist, und zwar so, daß die Komprimierbarkeit des Ausgleichselementes zumindest in Spaltquerrichtung gegeben
ist. Dabei bildet die Rückstellkraft des Ausgleichselementes, wenn sich dieses in einem zumindest teilkomprimierten Zustand
befindet, die Kleirankraft zur Befestigung des schmalen, langgestreckten Bauteils im Spalt. Außerdem ist ein
Steuerelement zur zentralen Betätigung des zumindest einen Klemmelementes über eine mechanische Bewegung vorgesehen. Das
zu befestigende Bauteil ist in den Befestigungsspalt einführbar, und zwar entweder zwischen dem zumindest einen
Klemmelement und einem der Spaltwandabschnitte, zwischen dem zumindest einen Ausgleichselement und einem der
Spaltwandabschnitte oder zwischen dem Steuerelement und einem der Spaltwandabschnitte.
Mit anderen Worten ist ein Befestigungsspalt mit einer festen Spaltweite vorgesehen, in dem das zu befestigende Bauteil,
also z.B. ein Rakelelement, durch eine Klettnnkraft lösbar
fixiert wird. Als Klenunechanismus in dem festen Spalt dienen
zumindest ein Klemmelement, zumindest ein Ausgleichselement und ein zentrales Steuerelement. Das Steuerelement wirkt auf
das zumindest eine Klemmelement und dient der Aktivierung der Klemmwirkung oder der Lösung der Klemmwirkung, z.B. bei einem
Wechsel des zu befestigenden Bauteils. Das zu befestigende Bauteil wird dabei in den Spalt eingeführt und dann mittels
des Klemmechanismus sicher fixiert.
Das zumindest eine Ausgleichselement, welches zumindest in Spaltquerrichtung komprimierbar ist, bildet, wenn es
komprimiert wird, eine Rückstellkraft in Spaltquerrichtung aus. Diese Rückstellkraft, also eine Federkraft, bildet die
Klemmkraft zur Befestigung des schmalen, langgestreckten Bauteils im Spalt. Die Klemmkraft kann dabei entweder durch
eine Einfederung bzw. Kompression des zumindest einen Ausgleichselementes zur Wirkung kommen, oder sie kann nach
einer Teilausfederung bzw. teilweisen Dekompression aus einem
zuvor stärker eingefederten bzw. komprimierten Zustand des zumindest einen Ausgleichselementes zur Wirkung kommen. Das
zumindest eine Ausgleichselement kann seine Komprimierbarkeit durch seine Werkstoffeigenschaften, also etwa durch die
Fertigung aus einem elastischen Gummiwerkstoff,
Kunststoffwerkstoff oder dergleichen, und/oder durch seine
Gestalt, also etwa in Form einer mechanischen Feder, aufweisen.
Die Anordnungsreihenfolge in Spaltquerrichtung von Steuerelement, Klemmelement, Ausgleichselement und dem zu
befestigenden Bauteil kann bei der erfindungsgemäßen Lösung
variieren. Jedoch bleibt dabei das Grundprinzip der erfindungsgemäßen Lösung erhalten, nämlich daß das Festklemmen
oder Lösen des zu befestigenden Bauteils im Spalt über eine zentrale Betätigungsbewegung erfolgt, die über das zentrale
Steuerelement eingeleitet wird, und daß der Klemmechanismus durch die Kombination aus einem Klemmelement und einem
elastisch komprimierbaren Ausgleichselement Ungleichmäßigkeiten, also etwa bauliche Toleranzen, über die
Länge des Befestigungsspaltes ausgleicht. Das elastisch komprimierbare Ausgleichselement gewährleistet also zusammen
mit dem Klemmelement, daß über die Spalt länge überall eine ausreichend hohe Klemmkraft auf das zu befestigende Bauteil
aufgebracht wird und dieses über die gesamte Spaltlänge sicher fixiert wird.
Durch die Betätigung des zumindest einen Klemmelementes über ein einziges, zentrales Steuerelement kann das zu befestigende
Bauteil besonders einfach und schnell gewechselt werden. Die Klemmung des zu befestigenden Bauteils im Befestigungsspalt
erfolgt dabei nach einem "Auf-Zu-Prinzip", d.h. das Steuerelement ist zwischen zwei Betätigungspositionen
verstellbar, in denen das zu befestigende Bauteil entweder mit einer Klemmkraft beaufschlagt und damit sicher fixiert ist
oder das zu befestigende Bauteil nicht mit einer Klemmkraft beaufschlagt ist und aus dem Spalt entnommen und ausgetauscht
werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird das zu befestigende
Bauteil also innerhalb eines festen Spalts durch einen Klemmechanismus im Spalt festgeklemmt.
Das Festklemmen erfolgt dabei in einer Variante durch Kompression des Ausgleichselementes, wobei die Rückstellkraft
des Ausgleichselementes als Klemmkraft genutzt wird. Das elastische Ausgleichselement kann dabei Wegtoleranzen, die in
Querrichtung des festen Spaltes vorliegen, durch eine lokal stärkere oder etwas weniger starke Kompression verbunden mit
einer entsprechend geänderten Ausdehnung des Ausgleichselementes in Spaltquerrichtung kompensieren. Für
einen Wechsel des zu befestigenden Bauteils wird das Ausgleichselement entlastet, und das zu befestigende Bauteil
kann dann aus dem Spalt ausgeführt oder in diesen hineingeführt werden.
In einer anderen Variante ist das Ausgleichselement zunächst stärker komprimiert, um in dieser Position das zu befestigende
Bauteil in den Spalt einführen oder aus diesem entnehmen zu können. Zum Festklemmen des Bauteils wird die Kompression des
Ausgleichselementes dann etwas zurückgenommen, wobei sich das Ausgleichselement in Spaltquerrichtung ausdehnt, und die noch
verbleibenden Rückstellkräfte im Ausgleichselement fixieren das zu befestigende Bauteil sicher im Spalt.
Erfindungsgemäß wird also in einem Spalt mit fester Spaltweite
im Klemmzustand in Spaltquerrichtung eine (in wählbarer Reihenfolge) aufeinanderfolgende Anordnung von
Ausgleichselement, Klemmelement und dem zu befestigenden Bauteil realisiert. Diese Komponenten bilden in
Spaltquerrichtung zwischen den beiden Spaltwandabschnitten eine kraftschlüssige Übertragungskette und "spreizen" sich
sozusagen zwischen den beiden festen Spaltwandabschnitten ein. In diese Übertragungskette kann das Steuerelement als
zusätzliches Übertragungsglied im Klemmzustand mit einbezogen sein. Es kann aber auch ganz aus der Übertragungskette
herausgenommen und dem zumindest einen Klemmelement in Spaltlängsrichtung gesehen seitlich zugeordnet sein. Aufgrund
dieses Prinzips des "einspreizens" der einzelnen Komponenten des Klemmechanismus sowie des zu befestigenden Bauteils ergibt
sich, daß die einzelnen Komponenten in ihrer Anordnungsreihenfolge in Spaltquerrichtung unterschiedlich
angeordnet werden können, solange im Klemmzustand die Klemmkraftübertragung in Spaltquerrichtung erhalten bleibt.
Beispielsweise kann eine Übertragungskette von einem Spaltwandabschnitt zum anderen in der Reihenfolge
Steuerelement, Klemmelement, Ausgleichselement und zu befestigendes Bauteil ausgebildet sein.
Im nicht geklemmten Zustand, also dem Zustand, in dem das zu befestigende Bauteil aus dem Spalt ausgeführt oder in den
Spalt eingeführt werden kann, wird die Kraftübertragungskette
in Spaltguerrichtung an einer Stelle unterbrochen. Diese Unterbrechung wird über das Steuerelement realisiert. Das
Steuerelement wirkt dabei auf das Klemmelement und über dieses indirekt auf das Ausgleichselement. Je nach Ausführung der
erfindungsgemäßen Lösung vollzieht das Steuerelement eine rotatorische oder translatorische Bewegung. Die
translatorische Bewegung wiederum kann hauptsächlich in Spaltlängsrichtung oder in Spaltquerrichtung erfolgen.
Die einzelnen Komponenten des Klemmechanismus, also das
Steuerelement, das zumindest eine Klemmelement und das zumindest eine Ausgleichselement, sind für eine bestimmte
feste Spaltweite und für eine bestimmte Dickengrößenordnung des im Spalt zu befestigenden Bauteiles in ihren Abmessungen
in Spaltquerrichtung und, was das Ausgleichselement anbelangt, in der Federkraftkennlinie, so aufeinander abgestimmt, daß im
Klemmzustand sich die einzelnen Komponenten in Spaltquerrichtung ausreichend "einspreizen", um zwischen den
beiden Spaltwandabschnitten eine ausreichende Klemmkraft zu übertragen. Andererseits muß die Abstimmung der Dimensionen
und der Federkraftkennlinie so sein, daß nach Betätigung des Steuerelementes in der nicht geklemmten Position entweder eine
Lücke in Spaltquerrichtung zwischen zwei Komponenten entsteht, oder aber das zumindest eine Ausgleichselement so weit
entlastet ist, daß das zu befestigende Bauteil problemlos aus- oder eingeführt werden kann. Eine solche Lücke kann entweder
durch Kompression des Ausgleichselementes in Spaltquerrichtung durch Betätigung des Steuerelementes, durch Herausnehmen des
Steuerelementes aus der Übertragungskette in Spaltquerrichtung, durch Herausschwenken des Klemmelementes
über das Steuerelement oder in ähnlicher Weise realisiert werden.
In zweckmäßigen Ausführungsformen ist ein sich im wesentlichen
über die Länge des Spaltes erstreckendes einziges Klemmelement vorgesehen oder es sind mehrere in Spaltlängsrichtung verteilt
angeordnete Klemmelemente vorgesehen.
t»
In einer Ausgestaltung ist das Steuerelement als ein sich im wesentlichen über die Länge des Spalts erstreckendes
stabförmiges Betätigungselement ausgebildet, das um seine Längsachse drehbar gelagert ist, und das zumindest eine
Klemmelement ist mit dem Steuerelement verbunden und bildet am Querschnitt des Steuerelementes eine Exzentrizität aus. In
einer günstigen Variante sind das Steuerelement und das zumindest eine Klemmelement zu einem Bauteil kombiniert, das
aus einem stabförmigen Betätigungskörper und zumindest einem daran ausgebildeten Exzenternocken zur Klemmbefestigung
besteht. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung wird also das Steuerelement durch Rotation um seine Längsachse betätigt und
durch ein als Exzenter mit dem Steuerelement verbundenes Klemmelement wird eine Klemmwirkung in Spaltquerrichtung
aufgebaut bzw. gelöst. Der Betätigungskörper selbst, also das Steuerelement, bleibt bei der Rotation um seine Längsachse in
seiner Querschnittsabmessung in Spaltquerrichtung unverändert, während das Klemmelement, also etwa der Exzenternocken, durch
die Rotation des Steuerelementes stärker in die Spaltquerrichtung hineingeschwenkt oder aus dieser
herausgeschwenkt wird, wodurch die Querschnittsabmessung des Klemmelementes in Spalt quer richtung zunimmt oder abnimmt.
Eine andere erfindungsgemäße Ausführung besteht darin, das Steuerelement im Spalt verschiebbar anzuordnen und das
zumindest eine Klemmelement in Spaltquerrichtung verschiebbar
anzuordnen, wobei das Steuerelement mit dem zumindest einen Klemmelement über eine Bewegungsumlenkeinrichtung in Eingriff
bringbar ist. In einer günstigen Variante ist das Steuerelement hauptsächlich in Spaltlängsrichtung verschiebbar
und wirkt mit einer rampenartigen Betätigungsfläche des zumindest einen Klemmelementes zusammen, wobei die
rampenartige Betätigungsfläche die Verschiebebewegung des Steuerelementes in eine Verschiebebewegung des Klemmelementes
in Spaltquerrichtung umsetzt. Das Steuerelement betätigt also das zumindest eine Klemmelement durch eine translatorische
Bewegung, wobei durch die Bewegungsumlenkeinrichtung eine Verschiebung des Klemmelementes in Spaltquerrichtung
realisiert wird. Dabei kann beispielsweise das Klemmelement gegen die Rückstellkraft des Ausgleichselementes verschoben
werden, um ein zu befestigendes Bauteil in den Spalt einsetzen zu können, und dann kann durch Verschiebung des
Steuerelementes in umgekehrter Richtung eine gegensinnige Verschiebung des Klemmelementes zugelassen werden, die durch
Rückstellkräfte des Ausgleichselementes bewirkt wird und
schließlich nach einem gewissen Verschiebeweg in einer Anlage des Klemmelementes am zu befestigenden Bauteil endet, das
durch die verbleibende Rückstellkraft des Ausgleichselementes geklemmt wird.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung ist das Steuerelement im Spalt hauptsächlich in Spaltquerrichtung
verschiebbar angeordnet und das zumindest eine Klemmelement ist ebenfalls in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet,
wobei des Steuerelement direkt auf das zumindest eine Klemmelement wirkt. Das Steuerelement vollführt während seiner
Betätigung ebenfalls eine translatorische Bewegung, jedoch nun in Spaltquerrichtung, um das Klemmelement direkt zu
verschieben und dabei die Kompression und damit die Ausdehnung des Ausgleichselementes in Spaltquerrichtung zu verändern.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist das translatorisch in Spaltlängsrichtung und/oder Spaltquerrichtung verschiebbare
Steuerelement kammartig ausgebildet, wobei jedem Klemmelement ein stabförmiger Abschnitt des Steuerelementes zugeordnet ist.
Die zentrale Betätigungsbewegung am Steuerelement wird über den Steg des Kamms und die daran angebrachten stabförmigen
Abschnitte gleichzeitig auf jedes Klemmelement übertragen.
In zweckmäßigen Ausgestaltungen der Erfindung ist jedem Klemmelement ein eigenes Ausgleichselement zugeordnet oder
mehreren Klemmelementen ist ein gemeinsames Ausgleichselement zugeordnet, das sich in Spaltlängsrichtung über diese
Klemmelemente erstreckt. Jedes Ausgleichselement kann in einer
Ausgestaltung als mechanisches Federelement, also z.B. in Form einer Schraubenfeder, Tellerfeder oder sonstigen Feder
ausgestaltet sein. Eine weitere günstige Ausgestaltung jedes Ausgleichselementes besteht darin, dieses aus einem elastisch
komprimierbaren Werkstoff, wie etwa Gummi oder einem elastischen Kunststoff, herzustellen. Dabei kann das
Ausgleichselement beispielsweise in Form eines durchgehenden oder unterteilten elastischen Bandes in Spaltlängsrichtung
angeordnet sein.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, das zumindest eine Ausgleichselement mit dem zumindest einen
Klemmelement fest oder einstückig zu verbinden oder das zumindest eine Ausgleichselement mit dem zu befestigenden
Bauteil, also etwa einem Rakelbettbauteil, fest oder einstückig zu verbinden.
Weiterhin ist zweckmäßigerweise am Steuerelement und/oder an dem zumindest einen Klemmelement zumindest eine
Einrastposition ausgebildet. Vorzugsweise ist eine Einrastposition ausgebildet, um die geklemmte Position
festzulegen, und eine zweite Einrastposition ausgebildet, um die nicht geklemmte Position festzulegen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Befestigungseinrichtung in einer schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den
Befestigungsspalt;
Fig. 2 das erste Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 in einer schematischen Querschnittsansicht durch den
Befestigungsspalt;
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer
schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt;
Fig. 4a, 4b
ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer
schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt in einer gelösten Position und
der geklemmten Position;
Fig. 5a bis 5d
ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer
schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt in einer ersten
Zwischenposition, der geklemmten Position, einer zweiten Zwischenposition und der gelösten Position.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind zwei feste Spaltwandabschnitte la, Ib parallel zueinander angeordnet, die
zwischen sich einen Spalt mit der Spaltweite W begrenzen. Wie aus der Draufsicht in den Spalt in Fig. 1 ersichtlich ist,
sind in Spaltquerrichtung vom Spaltwandabschnitt la zum Spaltwandabschnitt Ib zunächst ein Steuerelement 3 mit einem
daran angeformten Klemmelement 2, ein Ausgleichselement 4 und schließlich die Fußleiste 5b eines zu befestigenden
Rakelbettbauteils 5 angeordnet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, besteht das Rakelbettbauteil 5, das im Spalt befestigt
werden soll, aus einer Fußleiste 5b und einem Rakelbett 5a. Das Rakelbett 5a und die Fußleiste 5b bilden ein einstückiges
Bauteil 5.
In Fig. 2 sind die zuvor erwähnten Komponenten des ersten Ausführungsbeispiels und ihre Anordnung in der
Querschnittsansicht veranschaulicht. In einer vereinfachten
Darstellung sind die Spaltwandabschnitte la, Ib einem
einstückigen Halterungsbauteil zugeordnet, das mit einer nicht dargestellten Tragbalkenstruktur verbunden ist. Das
Steuerelement 3 ist ein Stab mit kreisförmigem Querschnitt, der, wie in Fig. 1 durch den Pfeil angedeutet, um seine
Längsachse drehbar ist. Als Klemmelement ist an diesem Steuerstab 3 eine Exzenterfläche 2 angeformt, die sich etwa
über die Länge L des zu befestigenden Rakelbettbauteils 5 erstreckt. Zwischen dessen Fußleiste 5b und der Exzenterfläche
2 des Steuerstabes 3 ist als Ausgleichselement ein Band 4 aus einem elastisch komprimierbaren Werkstoff eingelegt, das sich
ebenfalls etwa über die Länge L des Rakelbettbauteils 5 erstreckt. Die Fußleiste 5b des Rakelbettbauteils 5 befindet
sich zwischen dem Band 4 und dem Spaltwandabschnitt Ib. Wie in Fig. 2 erkennbar, ist im Rakelbett 5a ein Rakelstab 6 um seine
Längsachse drehbar aufgenommen. Dem Rakelstab 6 ist eine rotierende Gegenwalze 7 zugeordnet.
In der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Position ist die Fußleiste 5b im Befestigungsspalt eingeklemmt. Der Steuerstab
3 befindet sich in derjenigen Position, in der die Exzenterfläche 2 maximal in den Spalt hineinragt und so die
Fußleiste 5b über das Band 4 gegen den Spaltwandabschnitt Ib gedruckt wird. Durch Verschwenken des Steuerstabes 3 und der
angeformten Exzenterfläche 2 wird die Klemmwirkung im Spalt aufgehoben und das Rakelbettbauteil 5 kann ausgetauscht
werden. Beim Verschwenken des Steuerstabes 3 bleibt dessen Querschnittsabmessung in Spaltquerrichtung gleich, während die
Querschnittsabmessung der Exzenterfläche 2 in Spaltquerrichtung je nach der Schwenkrichtung des Steuerstabes
3 zunimmt oder abnimmt. Beim Hineinschwenken der Exzenterfläche 2 in die in Fig. 2 gezeigte Position, in der
die Exzenterfläche 2 ihre maximale Querschnittsausdehnung in Spaltquerrichtung einnimmt, wird die Klemmwirkung dadurch
aktiviert, daß das elastische Band 4 komprimiert wird. Die Rückstellkräfte des komprimierten Bandes 4 in
Spaltquerrichtung sorgen für die Klemmkraft zur Fixierung des
Rakelbettbauteils 5 im Befestigungsspalt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel sind gleiche oder sich entsprechende Komponenten mit den
gleichen Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, versehen. Anstelle einer durchgehenden Exzenterfläche sind nun
in regelmäßigen Intervallen angeordnete Exzenternocken 2 als Klemmelemente am Steuerstab 3 ausgebildet. Anstelle eines
durchgehenden elastischen Bandes ist nun jedem Exzenternocken 2 ein Federpaket 4 zugeordnet. Jedes Federpaket 4 ist in
Spaltquerrichtung komprimierbar. In der dargestellten Position ist die Fußleiste 5b eingeklemmt. Wie beim ersten
Ausführungsbeispiel erfolgt die zentrale Betätigung des Klemmechanismus durch Drehung des Steuerstabs 2 um seine
Längsachse. Durch Herausdrehen der Ex&zgr;enternocken 2 werden die
Federpakete 4 entlastet und das Rakelbettbauteil 5 kann entnommen werden.
Auch beim dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig. 4a und 4b gezeigt ist, sind gleiche oder sich
entsprechende Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen versehen. Beim
dritten Ausführungsbeispiel ist als Ausgleichselement ein durchgehendes Band 4 aus einem elastisch komprimierbaren
Werkstoff an den Spaltwandabschnitt Ib angelegt. Daran schließen sich als Klemmelemente Klemmkörper 2 an, die über
die Spaltlängsrichtung in gleichmäßigen Intervallen verteilt angeordnet sind. Jeder Klemmkörper 2 ist mit rampenartigen
Betätigungsflächen 8 versehen und weist in seinem Zentrum eine etwas zurückversetzte Fläche 9 auf, die als Rast- bzw.
Totpunkt-Position dient. Jedem Klemmkörper 2 ist, in Spaltlängsrichtung gesehen, seitlich ein stabförmiger
Abschnitt eines kammartig ausgebildeten Steuerelementes 3 zugeordnet. Die stabförmigen Abschnitte des Steuerelementes
erstrecken sich in den Spalt hinein. Zwischen den Klemmkörpern
2 und dem Spaltwandabschnitt la ist die Fußleiste 5b des Rakelbettbauteils 5 eingelegt.
In der in Fig. 4a gezeigten, gelösten Position des Klemmechanismus liegen die stabförmigen Abschnitte des
zentralen Steuerelementes 3 an den rampenartigen Betätigungsflächen 8 jedes Klemmkörpers an. Zwischen
Klemmkörper 2 bzw. Steuerleiste 3 und der Fußleiste 5b besteht eine Lücke, so daß das Rakelbettbauteil 5 in dieser Position
problemlos aus dem Spalt entnommen oder in den Spalt eingeführt werden kann. Um den Klemmechanismus in die
Klemmposition zu überführen, wird das Steuerelement 3 zentral betätigt und dabei verschieben sich dessen stabförmige
Abschnitte, wie durch die Pfeile in Fig. 4a angedeutet, entlang der rampenförmigen Betätigungsfläche 8. Schließlich
rasten die stabförmigen Abschnitte des kammartigen Steuerelementes 3 in ihre Klemmposition ein, d.h. zwischen
Klemmkörper 2 und Fußleiste 5b. Da der Durchmesser jedes stabförmigen Steuerabschnittes 3 größer ist als die Lücke im
entlasteten Zustand zwischen Klemmkörper 2 und Fußleiste 5b, wird in der in Fig. 4b gezeigten Klemmposition das eingelegte
elastische Band 4 komprimiert und klemmt durch die dabei auftretenden Rückstellkräfte die Fußleiste 5b im Spalt fest.
Das kammartige Steuerelement 3 wird also translatorisch verschoben, um den Klemmechanismus von einer gelösten Position
in die geklemmte Position zu überführen und umgekehrt. In der Klemmposition (Fig. 4b) bildet das Steuerelement 3 ein Glied
in der Kraftübertragungskette zwischen den beiden Spaltwandabschnitten la und Ib.
Auch beim vierten Ausführungsbeispiel, das in den Fig. 5a bis 5d dargestellt ist, sind gleiche oder sich entsprechende
Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen. Wie beim dritten
Ausführungsbeispiel (Fig. 4a, 4b), sind Klemmkörper 2 über die Spaltlänge verteilt in festen Intervallen angeordnet. Jedem
Klemmkörper 2 ist nun eine Feder 4 zugeordnet, die als
Ausgleichselement zwischen dem Klemmkörper und dem
Spaltwandabschnitt Ib dient. Am Spaltwandabschnitt Ib ist
jeder Klemmkörper in einer Führungsnut 10 geführt, damit die Verschiebebewegung des Klemmkörpers in Spaltquerrichtung
verläuft. Wie beim dritten Ausführungsbeispiel ist jeder Klemmkörper 2 mit rampenartigen Betätigungsflächen 8 und einer
zurückversetzten Fläche 9 als Rast- bzw. Totpunktposition ausgestattet. Wiederum ist ein kammförmiges zentrales
Steuerelement 3 mit stabförmigen Steuerabschnitten vorgesehen.
Das kammförmige Steuerelement 3 wird nun translatorisch in
Spaltlängsrichtung verschoben, um den Klemmechanismus zu aktivieren oder zu lösen. In Fig. 5a ist eine erste
Zwischenposition veranschaulicht, bei der die Steuerabschnitte 3 in der Zeichnung nach rechts verschoben werden, so daß jede
Feder 4 den ihr zugeordneten Klemmkörper 2 entsprechend in Pfeilrichtung zur Fußleiste 5b hin nachschieben kann, soweit
es das Steuerelement 3 zuläßt. Fig. 5b zeigt die geklemmte Position, bei der das Steuerelement 3 seitlich soweit
verschoben ist, daß kein Kontakt mehr zwischen Steuerelement 3 und den rampenförmigen Betätigungsflächen 8 der Klemmkörper 2
besteht und die Klemmkörper 2 von den Federn 4 bis zur Anlage gegen die Fußleiste 5 gedrückt werden können. Die Abmessungen
der einzelnen Bauteile sowie die Federkennlinie sind so bemessen, daß in der in Fig. 5b gezeigten Position die Feder
noch komprimiert ist und somit eine ausreichende Klemmkraft auf den Rakelhalter 5 aufbringen kann. Durch Verschiebung des
kammartigen Steuerelementes 3 nach links wird, wie in Fig. 5c veranschaulicht, jeder Klemmkörper 2, bedingt durch die
Bewegungsumlenkung an den rampenförmigen Betätigungsflächen 8,
in Pfeilrichtung zum Spaltwandabschnitt Ib hin verschoben. Dabei werden die Federn 4 etwas stärker komprimiert als in der
Klemmposition gemäß Fig. 5b. Durch weiteres Verschieben des Steuerelementes 3 wird schließlich die in Fig. 5d gezeigte
Position erreicht, in der das Steuerelement 3 in die Rastposition an der Fläche 9 der Klemmkörper 2 gelangt. In
dieser Position ist die Feder 4 noch stärker komprimiert und
es liegt ein deutlicher Spalt zwischen dem Klemmechanismus 2,
3, 4 und der Fußleiste 5b vor, so daß das Rakelbettbauteil 5 problemlos ausgewechselt werden kann.
Claims (14)
1. Befestigungseinrichtung für schmale, langgestreckte Bauteile (5), insbesondere für Rakelelemente,
Andrückbauteile, Strömungsbleche und dergleichen, in einem Auftragswerk oder einer Enddosiereinrichtung einer
Papierstreichanlage, mit
zwei sich im wesentlichen über die Länge (L) eines zu befestigenden Bauteils(5) erstreckenden
Spaltwandabschnitten {la, Ib), die mit der Tragbalkenstruktur des Auftragswerks oder der
Enddosiereinrichtung verbunden sind und zwischen sich einen Spalt mit einer festen Spaltweite (W)
ausbilden,
zumindest einem Klemmelement (2), das im Spalt angeordnet ist,
einem Steuerelement (3) zur zentralen Betätigung des zumindest einen Klemmelementes (2) über eine
mechanische Bewegung, und
zumindest einem elastisch komprimierbaren Ausgleichselement (4), das zwischen dem zumindest einen Klemmelement (2) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) derart angeordnet ist, daß die Komprimierbarkeit des Ausgleichselementes (4) zumindest in Spaltquerrichtung gegeben ist, wobei im zumindest teilkomprimierten Zutand des Ausgleichselementes (4) dessen Rückstellkraft die Klemmkraft zur Befestigung des Bauteils (5) bildet, wobei das zu befestigende Bauteil (5) zwischen dem zumindest einen Klemmelement (2) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) , zwischen dem zumindest einen Ausgleichselement (4) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) oder zwischen dem
zumindest einem elastisch komprimierbaren Ausgleichselement (4), das zwischen dem zumindest einen Klemmelement (2) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) derart angeordnet ist, daß die Komprimierbarkeit des Ausgleichselementes (4) zumindest in Spaltquerrichtung gegeben ist, wobei im zumindest teilkomprimierten Zutand des Ausgleichselementes (4) dessen Rückstellkraft die Klemmkraft zur Befestigung des Bauteils (5) bildet, wobei das zu befestigende Bauteil (5) zwischen dem zumindest einen Klemmelement (2) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) , zwischen dem zumindest einen Ausgleichselement (4) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) oder zwischen dem
Steuerelement (3) und einem der SpaItwandabschnitte
(la, Ib) einführbar ist.
2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich im
wesentlichen über die Länge des Spaltes erstreckendes Klemmelement (2) oder mehrere in Spaltlängsrichtung
verteilt angeordnete Klemmelemente (2) vorgesehen sind.
. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) als ein sich im wesentlichen über die Länge des
Spalts erstreckendes stabförmiges Betätigungselement ausgebildet ist, das um seine Längsachse drehbar gelagert
ist, und daß das zumindest eine Klemmelement (2) mit dem Steuerelement (3) verbunden ist und am Querschnitt des
Steuerelementes eine Exzentrizität ausbildet.
4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement
(3) und das zumindest eine Klemmelement (2) zu einem Bauteil, bestehend aus einem stabförmigen
Betätigungskörper und zumindest einem daran ausgebildeten Exzenternocken zur Klemmbefestigung, kombiniert sind.
. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) im Spalt verschiebbar angeordnet ist und das
zumindest eine Klemmelement (2) in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Steuerelement mit
dem zumindest einen Klemmelement über eine Bewegungsumlenkeinrichtung (8) in Eingriff bringbar ist.
&bgr;. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement
(3) hauptsächlich in Spaltlängsrichtung verschiebbar ist und mit einer rampenartigen Betätigungsfläche (8) des
zumindest einen Klemmelementes (2) zusammenwirkt, die die Verschiebebewegung des Steuerelementes (3) in eine
Verschiebebewegung des Klemmelementes (2) in Spaltquerrichtung umsetzt.
7. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement
im Spalt hauptsächlich in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet ist und das zumindest eine Klemmelement in
Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Steuerelement direkt auf das zumindest eine Klemmelement
wirkt.
8. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
mit mehreren Klemmelementen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) kammartig ausgebildet ist, wobei jedem Klemmelement
(2) ein stabförmiger Abschnitt des Steuerelementes (3) zugeordnet ist.
9. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8
mit mehreren Klemmelementen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Klemmelement (2) ein eigenes Ausgleichselement (4)
zugeordnet ist.
10. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit mehreren Klemmelementen,
dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Klemmelementen (2) ein gemeinsames Ausgleichselement (4)
zugeordnet ist, das sich in Spaltlängsrichtung über diese Klemmelemente erstreckt.
11. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Ausgleichselement {4) als mechanisches Federelement
gestaltet oder aus einem elastisch komprimierbaren Werkstoff gefertigt ist.
12. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Ausgleichselement (4) mit dem zumindest einen
Klemmelement (2) fest oder einstückig verbunden ist.
13. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Ausgleichselement (4) mit dem zu befestigenden
Bauteil (5) fest oder einstückig verbunden ist.
14. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Steuerelement
{3) und/oder am zumindest einen Klemmelement (2) zumindest eine Einrastposition (9) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29611194U DE29611194U1 (de) | 1996-06-26 | 1996-06-26 | Befestigungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29611194U DE29611194U1 (de) | 1996-06-26 | 1996-06-26 | Befestigungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29611194U1 true DE29611194U1 (de) | 1996-09-05 |
Family
ID=8025715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29611194U Expired - Lifetime DE29611194U1 (de) | 1996-06-26 | 1996-06-26 | Befestigungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29611194U1 (de) |
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