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DE29611194U1 - Befestigungseinrichtung - Google Patents

Befestigungseinrichtung

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Publication number
DE29611194U1
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DE
Germany
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gap
clamping
control element
fastening device
component
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29611194U
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English (en)
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Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
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Publication of DE29611194U1 publication Critical patent/DE29611194U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/06Details
    • B41F9/08Wiping mechanisms
    • B41F9/10Doctors, scrapers, or like devices
    • B41F9/1036Clamping and adjusting devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/02Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface
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    • B05C11/025Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface with an essentially cylindrical body, e.g. roll or rod
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B05C11/044Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface with blades characterised by means for holding the blades
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H25/00After-treatment of paper not provided for in groups D21H17/00 - D21H23/00
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    • D21H25/10Rearranging applied substances, e.g. metering, smoothing; Removing excess material with blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
St.-Pöltener-Str. 43
89522 Heidenheim
Befest icruncrseinrichtunq
Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung für schmale, langgestreckte Bauteile, insbesondere für Rakelelemente, Andrückbauteile, Strömungsbleche und dergleichen, in einem Auftragswerk oder einer Enddosiereinrichtung einer Papierstreichanlage.
Bei Auftragswerken oder Enddosiereinrichtungen müssen langgestreckte, schmale Bauteile, wie etwa Rakelbettbauteile, in denen Rollrakelstäbe gelagert sind, Andrückbauteile zur Beaufschlagung beispielsweise von Rakelklingen oder Strömungsblechbauteile, lösbar befestigt werden. Bisher werden diese Bauteile hauptsächlich mit einer Vielzahl von Schrauben, die über die Maschinenbreite verteilt angeordnet sind, oder mit Hilfe von Luftschläuchen fixiert, die in ihrem Innendruck variabel sind. Bei solchen Druckluftschläuchen ist nachteilig, daß diese vom Druckluftversorgungsnetz abhängig sind und daß Undichtigkeiten auftreten können. Außerdem treten bei Druckluftschläuchen Schwankungen über die Bauteillänge hinsichtlich der Andrückkräfte auf. Die Befestigungslösung mittels einzelner Schrauben weist den Nachteil auf, daß ein Wechsel z.B. der Rakelklinge damit sehr zeitaufwendig wird.
In der DE 43 11 414 Al wird beispielsweise vorgeschlagen, eine Rakelklinge mit Klemmpratzen zu fixieren, die mit Schnellspannverschlüssen betätigt werden. Diese Lösung weist zwar Vorteile gegenüber der zuvor erläuterten Befestigung mit
Schrauben auf, jedoch ist der Zeitaufwand bei einem Wechsel der Rakelklinge bei einer breiten Maschine immer noch vergleichsweise groß.
Eine andere Lösung ist in der EP 0 561 757 Al beschrieben. Dort ist ein mittels einer Dreheinrichtung um seine Längsachse drehbares Rohr vorgesehen, an dessen Außenfläche eine Stange parallel zur Rohrlängsachse angeschweißt ist. Ein zu befestigender Rakelhalter wird an eine Gegenfläche angelegt und das Rohr wird so gedreht, daß die angeschweißte Stange den Rakelhalter gegen die Gegenfläche drückt. Diese Konstruktion ist zwar gegenüber der zuvor beschriebenen Lösung nochmals vereinfacht, jedoch besteht das Problem, daß über die Länge des Rakelhalters nicht gewährleistet ist, daß überall eine gleichmäßige Klemmkraft anliegt. Aufgrund von Fertigungstoleranzen könnten sogar Bereich ohne Klemmkraft entstehen. Bei dieser bekannten Konstruktion sind daher über die Maschinenbreite verteilt Einstellschrauben angeordnet, um das Rohr mit der daran angeschweißten Stange zusätzlich gegen den Rakelhalter zu drücken. Dadurch wird jedoch ein Wechsel des Rakelhalters mit dem Rakelstab wieder entsprechend zeitaufwendig.
Eine weitere Lösung ist in der WO 93/05887 beschrieben. Dort wird eine Rakelklinge zwischen einer festen Backe und einer schwenkbaren Backe, die zwischen sich einen Spalt ausbilden, festgeklemmt. Um eine Beweglichkeit der Rakelklinge an der Einspannstelle aufrecht zu erhalten, ist die eine Backe mit einer elastischen Dichtung versehen, die zudem die Einspannstelle gegen das Streichmedium abdichtet. Diese Lösung mit einer schwenkbaren Klemmbacke erlaubt zwar einen schnellen Wechsel der Rakelklinge, ist jedoch konstruktiv aufwendig.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, eine Befestigungseinrichtung für schmale, langgestreckte Bauteile, insbesondere für Rakelelemente, Andrückbauteile, Strömungsbleche und dergleichen, in einem Auftragswerk oder
einer Enddosiereinrichtung einer Papierstreichanlage zu schaffen, die über die gesamte Maschinenbreite eine ausreichend hohe Klemmkraft gewährleistet, vergleichsweise einfach in ihrem Aufbau ist und einen schnellen Wechsel des zu befestigenden Bauteils ermöglicht.
Dieses technische Problem wird erfindungsgemäß von einer Befestigungseinrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind zwei Spaltwandabschnitte vorgesehen, die sich im wesentlichen über die Länge eines in der Befestigungseinrichtung zu befestigenden Bauteils erstrecken. Die beiden Spaltwandabschnitte bilden zwischen sich einen festen Spalt aus und sind mit der Tragbalkenstruktur eines Auftragswerks oder einer Enddosiereinrichtung verbunden. Weiterhin ist zumindest ein Klemmelement im Spalt vorgesehen. Ferner ist zumindest ein elastisch komprimierbares Ausgleichselement vorgesehen, das zwischen Klemmelement und einem der Spaltwandabschnitte angeordnet ist, und zwar so, daß die Komprimierbarkeit des Ausgleichselementes zumindest in Spaltquerrichtung gegeben ist. Dabei bildet die Rückstellkraft des Ausgleichselementes, wenn sich dieses in einem zumindest teilkomprimierten Zustand befindet, die Kleirankraft zur Befestigung des schmalen, langgestreckten Bauteils im Spalt. Außerdem ist ein Steuerelement zur zentralen Betätigung des zumindest einen Klemmelementes über eine mechanische Bewegung vorgesehen. Das zu befestigende Bauteil ist in den Befestigungsspalt einführbar, und zwar entweder zwischen dem zumindest einen Klemmelement und einem der Spaltwandabschnitte, zwischen dem zumindest einen Ausgleichselement und einem der Spaltwandabschnitte oder zwischen dem Steuerelement und einem der Spaltwandabschnitte.
Mit anderen Worten ist ein Befestigungsspalt mit einer festen Spaltweite vorgesehen, in dem das zu befestigende Bauteil,
also z.B. ein Rakelelement, durch eine Klettnnkraft lösbar fixiert wird. Als Klenunechanismus in dem festen Spalt dienen zumindest ein Klemmelement, zumindest ein Ausgleichselement und ein zentrales Steuerelement. Das Steuerelement wirkt auf das zumindest eine Klemmelement und dient der Aktivierung der Klemmwirkung oder der Lösung der Klemmwirkung, z.B. bei einem Wechsel des zu befestigenden Bauteils. Das zu befestigende Bauteil wird dabei in den Spalt eingeführt und dann mittels des Klemmechanismus sicher fixiert.
Das zumindest eine Ausgleichselement, welches zumindest in Spaltquerrichtung komprimierbar ist, bildet, wenn es komprimiert wird, eine Rückstellkraft in Spaltquerrichtung aus. Diese Rückstellkraft, also eine Federkraft, bildet die Klemmkraft zur Befestigung des schmalen, langgestreckten Bauteils im Spalt. Die Klemmkraft kann dabei entweder durch eine Einfederung bzw. Kompression des zumindest einen Ausgleichselementes zur Wirkung kommen, oder sie kann nach einer Teilausfederung bzw. teilweisen Dekompression aus einem zuvor stärker eingefederten bzw. komprimierten Zustand des zumindest einen Ausgleichselementes zur Wirkung kommen. Das zumindest eine Ausgleichselement kann seine Komprimierbarkeit durch seine Werkstoffeigenschaften, also etwa durch die Fertigung aus einem elastischen Gummiwerkstoff, Kunststoffwerkstoff oder dergleichen, und/oder durch seine Gestalt, also etwa in Form einer mechanischen Feder, aufweisen.
Die Anordnungsreihenfolge in Spaltquerrichtung von Steuerelement, Klemmelement, Ausgleichselement und dem zu befestigenden Bauteil kann bei der erfindungsgemäßen Lösung variieren. Jedoch bleibt dabei das Grundprinzip der erfindungsgemäßen Lösung erhalten, nämlich daß das Festklemmen oder Lösen des zu befestigenden Bauteils im Spalt über eine zentrale Betätigungsbewegung erfolgt, die über das zentrale Steuerelement eingeleitet wird, und daß der Klemmechanismus durch die Kombination aus einem Klemmelement und einem
elastisch komprimierbaren Ausgleichselement Ungleichmäßigkeiten, also etwa bauliche Toleranzen, über die Länge des Befestigungsspaltes ausgleicht. Das elastisch komprimierbare Ausgleichselement gewährleistet also zusammen mit dem Klemmelement, daß über die Spalt länge überall eine ausreichend hohe Klemmkraft auf das zu befestigende Bauteil aufgebracht wird und dieses über die gesamte Spaltlänge sicher fixiert wird.
Durch die Betätigung des zumindest einen Klemmelementes über ein einziges, zentrales Steuerelement kann das zu befestigende Bauteil besonders einfach und schnell gewechselt werden. Die Klemmung des zu befestigenden Bauteils im Befestigungsspalt erfolgt dabei nach einem "Auf-Zu-Prinzip", d.h. das Steuerelement ist zwischen zwei Betätigungspositionen verstellbar, in denen das zu befestigende Bauteil entweder mit einer Klemmkraft beaufschlagt und damit sicher fixiert ist oder das zu befestigende Bauteil nicht mit einer Klemmkraft beaufschlagt ist und aus dem Spalt entnommen und ausgetauscht werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird das zu befestigende Bauteil also innerhalb eines festen Spalts durch einen Klemmechanismus im Spalt festgeklemmt.
Das Festklemmen erfolgt dabei in einer Variante durch Kompression des Ausgleichselementes, wobei die Rückstellkraft des Ausgleichselementes als Klemmkraft genutzt wird. Das elastische Ausgleichselement kann dabei Wegtoleranzen, die in Querrichtung des festen Spaltes vorliegen, durch eine lokal stärkere oder etwas weniger starke Kompression verbunden mit einer entsprechend geänderten Ausdehnung des Ausgleichselementes in Spaltquerrichtung kompensieren. Für einen Wechsel des zu befestigenden Bauteils wird das Ausgleichselement entlastet, und das zu befestigende Bauteil kann dann aus dem Spalt ausgeführt oder in diesen hineingeführt werden.
In einer anderen Variante ist das Ausgleichselement zunächst stärker komprimiert, um in dieser Position das zu befestigende Bauteil in den Spalt einführen oder aus diesem entnehmen zu können. Zum Festklemmen des Bauteils wird die Kompression des Ausgleichselementes dann etwas zurückgenommen, wobei sich das Ausgleichselement in Spaltquerrichtung ausdehnt, und die noch verbleibenden Rückstellkräfte im Ausgleichselement fixieren das zu befestigende Bauteil sicher im Spalt.
Erfindungsgemäß wird also in einem Spalt mit fester Spaltweite im Klemmzustand in Spaltquerrichtung eine (in wählbarer Reihenfolge) aufeinanderfolgende Anordnung von Ausgleichselement, Klemmelement und dem zu befestigenden Bauteil realisiert. Diese Komponenten bilden in Spaltquerrichtung zwischen den beiden Spaltwandabschnitten eine kraftschlüssige Übertragungskette und "spreizen" sich sozusagen zwischen den beiden festen Spaltwandabschnitten ein. In diese Übertragungskette kann das Steuerelement als zusätzliches Übertragungsglied im Klemmzustand mit einbezogen sein. Es kann aber auch ganz aus der Übertragungskette herausgenommen und dem zumindest einen Klemmelement in Spaltlängsrichtung gesehen seitlich zugeordnet sein. Aufgrund dieses Prinzips des "einspreizens" der einzelnen Komponenten des Klemmechanismus sowie des zu befestigenden Bauteils ergibt sich, daß die einzelnen Komponenten in ihrer Anordnungsreihenfolge in Spaltquerrichtung unterschiedlich angeordnet werden können, solange im Klemmzustand die Klemmkraftübertragung in Spaltquerrichtung erhalten bleibt. Beispielsweise kann eine Übertragungskette von einem Spaltwandabschnitt zum anderen in der Reihenfolge Steuerelement, Klemmelement, Ausgleichselement und zu befestigendes Bauteil ausgebildet sein.
Im nicht geklemmten Zustand, also dem Zustand, in dem das zu befestigende Bauteil aus dem Spalt ausgeführt oder in den Spalt eingeführt werden kann, wird die Kraftübertragungskette
in Spaltguerrichtung an einer Stelle unterbrochen. Diese Unterbrechung wird über das Steuerelement realisiert. Das Steuerelement wirkt dabei auf das Klemmelement und über dieses indirekt auf das Ausgleichselement. Je nach Ausführung der erfindungsgemäßen Lösung vollzieht das Steuerelement eine rotatorische oder translatorische Bewegung. Die translatorische Bewegung wiederum kann hauptsächlich in Spaltlängsrichtung oder in Spaltquerrichtung erfolgen.
Die einzelnen Komponenten des Klemmechanismus, also das Steuerelement, das zumindest eine Klemmelement und das zumindest eine Ausgleichselement, sind für eine bestimmte feste Spaltweite und für eine bestimmte Dickengrößenordnung des im Spalt zu befestigenden Bauteiles in ihren Abmessungen in Spaltquerrichtung und, was das Ausgleichselement anbelangt, in der Federkraftkennlinie, so aufeinander abgestimmt, daß im Klemmzustand sich die einzelnen Komponenten in Spaltquerrichtung ausreichend "einspreizen", um zwischen den beiden Spaltwandabschnitten eine ausreichende Klemmkraft zu übertragen. Andererseits muß die Abstimmung der Dimensionen und der Federkraftkennlinie so sein, daß nach Betätigung des Steuerelementes in der nicht geklemmten Position entweder eine Lücke in Spaltquerrichtung zwischen zwei Komponenten entsteht, oder aber das zumindest eine Ausgleichselement so weit entlastet ist, daß das zu befestigende Bauteil problemlos aus- oder eingeführt werden kann. Eine solche Lücke kann entweder durch Kompression des Ausgleichselementes in Spaltquerrichtung durch Betätigung des Steuerelementes, durch Herausnehmen des Steuerelementes aus der Übertragungskette in Spaltquerrichtung, durch Herausschwenken des Klemmelementes über das Steuerelement oder in ähnlicher Weise realisiert werden.
In zweckmäßigen Ausführungsformen ist ein sich im wesentlichen über die Länge des Spaltes erstreckendes einziges Klemmelement vorgesehen oder es sind mehrere in Spaltlängsrichtung verteilt angeordnete Klemmelemente vorgesehen.
In einer Ausgestaltung ist das Steuerelement als ein sich im wesentlichen über die Länge des Spalts erstreckendes stabförmiges Betätigungselement ausgebildet, das um seine Längsachse drehbar gelagert ist, und das zumindest eine Klemmelement ist mit dem Steuerelement verbunden und bildet am Querschnitt des Steuerelementes eine Exzentrizität aus. In einer günstigen Variante sind das Steuerelement und das zumindest eine Klemmelement zu einem Bauteil kombiniert, das aus einem stabförmigen Betätigungskörper und zumindest einem daran ausgebildeten Exzenternocken zur Klemmbefestigung besteht. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung wird also das Steuerelement durch Rotation um seine Längsachse betätigt und durch ein als Exzenter mit dem Steuerelement verbundenes Klemmelement wird eine Klemmwirkung in Spaltquerrichtung aufgebaut bzw. gelöst. Der Betätigungskörper selbst, also das Steuerelement, bleibt bei der Rotation um seine Längsachse in seiner Querschnittsabmessung in Spaltquerrichtung unverändert, während das Klemmelement, also etwa der Exzenternocken, durch die Rotation des Steuerelementes stärker in die Spaltquerrichtung hineingeschwenkt oder aus dieser herausgeschwenkt wird, wodurch die Querschnittsabmessung des Klemmelementes in Spalt quer richtung zunimmt oder abnimmt.
Eine andere erfindungsgemäße Ausführung besteht darin, das Steuerelement im Spalt verschiebbar anzuordnen und das zumindest eine Klemmelement in Spaltquerrichtung verschiebbar anzuordnen, wobei das Steuerelement mit dem zumindest einen Klemmelement über eine Bewegungsumlenkeinrichtung in Eingriff bringbar ist. In einer günstigen Variante ist das Steuerelement hauptsächlich in Spaltlängsrichtung verschiebbar und wirkt mit einer rampenartigen Betätigungsfläche des zumindest einen Klemmelementes zusammen, wobei die rampenartige Betätigungsfläche die Verschiebebewegung des Steuerelementes in eine Verschiebebewegung des Klemmelementes in Spaltquerrichtung umsetzt. Das Steuerelement betätigt also das zumindest eine Klemmelement durch eine translatorische
Bewegung, wobei durch die Bewegungsumlenkeinrichtung eine Verschiebung des Klemmelementes in Spaltquerrichtung realisiert wird. Dabei kann beispielsweise das Klemmelement gegen die Rückstellkraft des Ausgleichselementes verschoben werden, um ein zu befestigendes Bauteil in den Spalt einsetzen zu können, und dann kann durch Verschiebung des Steuerelementes in umgekehrter Richtung eine gegensinnige Verschiebung des Klemmelementes zugelassen werden, die durch Rückstellkräfte des Ausgleichselementes bewirkt wird und schließlich nach einem gewissen Verschiebeweg in einer Anlage des Klemmelementes am zu befestigenden Bauteil endet, das durch die verbleibende Rückstellkraft des Ausgleichselementes geklemmt wird.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung ist das Steuerelement im Spalt hauptsächlich in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet und das zumindest eine Klemmelement ist ebenfalls in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet, wobei des Steuerelement direkt auf das zumindest eine Klemmelement wirkt. Das Steuerelement vollführt während seiner Betätigung ebenfalls eine translatorische Bewegung, jedoch nun in Spaltquerrichtung, um das Klemmelement direkt zu verschieben und dabei die Kompression und damit die Ausdehnung des Ausgleichselementes in Spaltquerrichtung zu verändern.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist das translatorisch in Spaltlängsrichtung und/oder Spaltquerrichtung verschiebbare Steuerelement kammartig ausgebildet, wobei jedem Klemmelement ein stabförmiger Abschnitt des Steuerelementes zugeordnet ist. Die zentrale Betätigungsbewegung am Steuerelement wird über den Steg des Kamms und die daran angebrachten stabförmigen Abschnitte gleichzeitig auf jedes Klemmelement übertragen.
In zweckmäßigen Ausgestaltungen der Erfindung ist jedem Klemmelement ein eigenes Ausgleichselement zugeordnet oder mehreren Klemmelementen ist ein gemeinsames Ausgleichselement zugeordnet, das sich in Spaltlängsrichtung über diese
Klemmelemente erstreckt. Jedes Ausgleichselement kann in einer Ausgestaltung als mechanisches Federelement, also z.B. in Form einer Schraubenfeder, Tellerfeder oder sonstigen Feder ausgestaltet sein. Eine weitere günstige Ausgestaltung jedes Ausgleichselementes besteht darin, dieses aus einem elastisch komprimierbaren Werkstoff, wie etwa Gummi oder einem elastischen Kunststoff, herzustellen. Dabei kann das Ausgleichselement beispielsweise in Form eines durchgehenden oder unterteilten elastischen Bandes in Spaltlängsrichtung angeordnet sein.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, das zumindest eine Ausgleichselement mit dem zumindest einen Klemmelement fest oder einstückig zu verbinden oder das zumindest eine Ausgleichselement mit dem zu befestigenden Bauteil, also etwa einem Rakelbettbauteil, fest oder einstückig zu verbinden.
Weiterhin ist zweckmäßigerweise am Steuerelement und/oder an dem zumindest einen Klemmelement zumindest eine Einrastposition ausgebildet. Vorzugsweise ist eine Einrastposition ausgebildet, um die geklemmte Position festzulegen, und eine zweite Einrastposition ausgebildet, um die nicht geklemmte Position festzulegen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt;
Fig. 2 das erste Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 in einer schematischen Querschnittsansicht durch den Befestigungsspalt;
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt;
Fig. 4a, 4b
ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt in einer gelösten Position und der geklemmten Position;
Fig. 5a bis 5d
ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung in einer schematischen, teilweise geschnittenen Draufsicht in den Befestigungsspalt in einer ersten Zwischenposition, der geklemmten Position, einer zweiten Zwischenposition und der gelösten Position.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind zwei feste Spaltwandabschnitte la, Ib parallel zueinander angeordnet, die zwischen sich einen Spalt mit der Spaltweite W begrenzen. Wie aus der Draufsicht in den Spalt in Fig. 1 ersichtlich ist, sind in Spaltquerrichtung vom Spaltwandabschnitt la zum Spaltwandabschnitt Ib zunächst ein Steuerelement 3 mit einem daran angeformten Klemmelement 2, ein Ausgleichselement 4 und schließlich die Fußleiste 5b eines zu befestigenden Rakelbettbauteils 5 angeordnet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, besteht das Rakelbettbauteil 5, das im Spalt befestigt werden soll, aus einer Fußleiste 5b und einem Rakelbett 5a. Das Rakelbett 5a und die Fußleiste 5b bilden ein einstückiges Bauteil 5.
In Fig. 2 sind die zuvor erwähnten Komponenten des ersten Ausführungsbeispiels und ihre Anordnung in der Querschnittsansicht veranschaulicht. In einer vereinfachten
Darstellung sind die Spaltwandabschnitte la, Ib einem einstückigen Halterungsbauteil zugeordnet, das mit einer nicht dargestellten Tragbalkenstruktur verbunden ist. Das Steuerelement 3 ist ein Stab mit kreisförmigem Querschnitt, der, wie in Fig. 1 durch den Pfeil angedeutet, um seine Längsachse drehbar ist. Als Klemmelement ist an diesem Steuerstab 3 eine Exzenterfläche 2 angeformt, die sich etwa über die Länge L des zu befestigenden Rakelbettbauteils 5 erstreckt. Zwischen dessen Fußleiste 5b und der Exzenterfläche
2 des Steuerstabes 3 ist als Ausgleichselement ein Band 4 aus einem elastisch komprimierbaren Werkstoff eingelegt, das sich ebenfalls etwa über die Länge L des Rakelbettbauteils 5 erstreckt. Die Fußleiste 5b des Rakelbettbauteils 5 befindet sich zwischen dem Band 4 und dem Spaltwandabschnitt Ib. Wie in Fig. 2 erkennbar, ist im Rakelbett 5a ein Rakelstab 6 um seine Längsachse drehbar aufgenommen. Dem Rakelstab 6 ist eine rotierende Gegenwalze 7 zugeordnet.
In der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Position ist die Fußleiste 5b im Befestigungsspalt eingeklemmt. Der Steuerstab
3 befindet sich in derjenigen Position, in der die Exzenterfläche 2 maximal in den Spalt hineinragt und so die Fußleiste 5b über das Band 4 gegen den Spaltwandabschnitt Ib gedruckt wird. Durch Verschwenken des Steuerstabes 3 und der angeformten Exzenterfläche 2 wird die Klemmwirkung im Spalt aufgehoben und das Rakelbettbauteil 5 kann ausgetauscht werden. Beim Verschwenken des Steuerstabes 3 bleibt dessen Querschnittsabmessung in Spaltquerrichtung gleich, während die Querschnittsabmessung der Exzenterfläche 2 in Spaltquerrichtung je nach der Schwenkrichtung des Steuerstabes 3 zunimmt oder abnimmt. Beim Hineinschwenken der Exzenterfläche 2 in die in Fig. 2 gezeigte Position, in der die Exzenterfläche 2 ihre maximale Querschnittsausdehnung in Spaltquerrichtung einnimmt, wird die Klemmwirkung dadurch aktiviert, daß das elastische Band 4 komprimiert wird. Die Rückstellkräfte des komprimierten Bandes 4 in
Spaltquerrichtung sorgen für die Klemmkraft zur Fixierung des Rakelbettbauteils 5 im Befestigungsspalt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel sind gleiche oder sich entsprechende Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, versehen. Anstelle einer durchgehenden Exzenterfläche sind nun in regelmäßigen Intervallen angeordnete Exzenternocken 2 als Klemmelemente am Steuerstab 3 ausgebildet. Anstelle eines durchgehenden elastischen Bandes ist nun jedem Exzenternocken 2 ein Federpaket 4 zugeordnet. Jedes Federpaket 4 ist in Spaltquerrichtung komprimierbar. In der dargestellten Position ist die Fußleiste 5b eingeklemmt. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel erfolgt die zentrale Betätigung des Klemmechanismus durch Drehung des Steuerstabs 2 um seine Längsachse. Durch Herausdrehen der Ex&zgr;enternocken 2 werden die Federpakete 4 entlastet und das Rakelbettbauteil 5 kann entnommen werden.
Auch beim dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig. 4a und 4b gezeigt ist, sind gleiche oder sich entsprechende Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen versehen. Beim dritten Ausführungsbeispiel ist als Ausgleichselement ein durchgehendes Band 4 aus einem elastisch komprimierbaren Werkstoff an den Spaltwandabschnitt Ib angelegt. Daran schließen sich als Klemmelemente Klemmkörper 2 an, die über die Spaltlängsrichtung in gleichmäßigen Intervallen verteilt angeordnet sind. Jeder Klemmkörper 2 ist mit rampenartigen Betätigungsflächen 8 versehen und weist in seinem Zentrum eine etwas zurückversetzte Fläche 9 auf, die als Rast- bzw. Totpunkt-Position dient. Jedem Klemmkörper 2 ist, in Spaltlängsrichtung gesehen, seitlich ein stabförmiger Abschnitt eines kammartig ausgebildeten Steuerelementes 3 zugeordnet. Die stabförmigen Abschnitte des Steuerelementes erstrecken sich in den Spalt hinein. Zwischen den Klemmkörpern
2 und dem Spaltwandabschnitt la ist die Fußleiste 5b des Rakelbettbauteils 5 eingelegt.
In der in Fig. 4a gezeigten, gelösten Position des Klemmechanismus liegen die stabförmigen Abschnitte des zentralen Steuerelementes 3 an den rampenartigen Betätigungsflächen 8 jedes Klemmkörpers an. Zwischen Klemmkörper 2 bzw. Steuerleiste 3 und der Fußleiste 5b besteht eine Lücke, so daß das Rakelbettbauteil 5 in dieser Position problemlos aus dem Spalt entnommen oder in den Spalt eingeführt werden kann. Um den Klemmechanismus in die Klemmposition zu überführen, wird das Steuerelement 3 zentral betätigt und dabei verschieben sich dessen stabförmige Abschnitte, wie durch die Pfeile in Fig. 4a angedeutet, entlang der rampenförmigen Betätigungsfläche 8. Schließlich rasten die stabförmigen Abschnitte des kammartigen Steuerelementes 3 in ihre Klemmposition ein, d.h. zwischen Klemmkörper 2 und Fußleiste 5b. Da der Durchmesser jedes stabförmigen Steuerabschnittes 3 größer ist als die Lücke im entlasteten Zustand zwischen Klemmkörper 2 und Fußleiste 5b, wird in der in Fig. 4b gezeigten Klemmposition das eingelegte elastische Band 4 komprimiert und klemmt durch die dabei auftretenden Rückstellkräfte die Fußleiste 5b im Spalt fest. Das kammartige Steuerelement 3 wird also translatorisch verschoben, um den Klemmechanismus von einer gelösten Position in die geklemmte Position zu überführen und umgekehrt. In der Klemmposition (Fig. 4b) bildet das Steuerelement 3 ein Glied in der Kraftübertragungskette zwischen den beiden Spaltwandabschnitten la und Ib.
Auch beim vierten Ausführungsbeispiel, das in den Fig. 5a bis 5d dargestellt ist, sind gleiche oder sich entsprechende Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen. Wie beim dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 4a, 4b), sind Klemmkörper 2 über die Spaltlänge verteilt in festen Intervallen angeordnet. Jedem Klemmkörper 2 ist nun eine Feder 4 zugeordnet, die als
Ausgleichselement zwischen dem Klemmkörper und dem Spaltwandabschnitt Ib dient. Am Spaltwandabschnitt Ib ist jeder Klemmkörper in einer Führungsnut 10 geführt, damit die Verschiebebewegung des Klemmkörpers in Spaltquerrichtung verläuft. Wie beim dritten Ausführungsbeispiel ist jeder Klemmkörper 2 mit rampenartigen Betätigungsflächen 8 und einer zurückversetzten Fläche 9 als Rast- bzw. Totpunktposition ausgestattet. Wiederum ist ein kammförmiges zentrales Steuerelement 3 mit stabförmigen Steuerabschnitten vorgesehen.
Das kammförmige Steuerelement 3 wird nun translatorisch in Spaltlängsrichtung verschoben, um den Klemmechanismus zu aktivieren oder zu lösen. In Fig. 5a ist eine erste Zwischenposition veranschaulicht, bei der die Steuerabschnitte 3 in der Zeichnung nach rechts verschoben werden, so daß jede Feder 4 den ihr zugeordneten Klemmkörper 2 entsprechend in Pfeilrichtung zur Fußleiste 5b hin nachschieben kann, soweit es das Steuerelement 3 zuläßt. Fig. 5b zeigt die geklemmte Position, bei der das Steuerelement 3 seitlich soweit verschoben ist, daß kein Kontakt mehr zwischen Steuerelement 3 und den rampenförmigen Betätigungsflächen 8 der Klemmkörper 2 besteht und die Klemmkörper 2 von den Federn 4 bis zur Anlage gegen die Fußleiste 5 gedrückt werden können. Die Abmessungen der einzelnen Bauteile sowie die Federkennlinie sind so bemessen, daß in der in Fig. 5b gezeigten Position die Feder noch komprimiert ist und somit eine ausreichende Klemmkraft auf den Rakelhalter 5 aufbringen kann. Durch Verschiebung des kammartigen Steuerelementes 3 nach links wird, wie in Fig. 5c veranschaulicht, jeder Klemmkörper 2, bedingt durch die Bewegungsumlenkung an den rampenförmigen Betätigungsflächen 8, in Pfeilrichtung zum Spaltwandabschnitt Ib hin verschoben. Dabei werden die Federn 4 etwas stärker komprimiert als in der Klemmposition gemäß Fig. 5b. Durch weiteres Verschieben des Steuerelementes 3 wird schließlich die in Fig. 5d gezeigte Position erreicht, in der das Steuerelement 3 in die Rastposition an der Fläche 9 der Klemmkörper 2 gelangt. In dieser Position ist die Feder 4 noch stärker komprimiert und
es liegt ein deutlicher Spalt zwischen dem Klemmechanismus 2, 3, 4 und der Fußleiste 5b vor, so daß das Rakelbettbauteil 5 problemlos ausgewechselt werden kann.

Claims (14)

Schutzansprüche
1. Befestigungseinrichtung für schmale, langgestreckte Bauteile (5), insbesondere für Rakelelemente, Andrückbauteile, Strömungsbleche und dergleichen, in einem Auftragswerk oder einer Enddosiereinrichtung einer Papierstreichanlage, mit
zwei sich im wesentlichen über die Länge (L) eines zu befestigenden Bauteils(5) erstreckenden Spaltwandabschnitten {la, Ib), die mit der Tragbalkenstruktur des Auftragswerks oder der Enddosiereinrichtung verbunden sind und zwischen sich einen Spalt mit einer festen Spaltweite (W) ausbilden,
zumindest einem Klemmelement (2), das im Spalt angeordnet ist,
einem Steuerelement (3) zur zentralen Betätigung des zumindest einen Klemmelementes (2) über eine mechanische Bewegung, und
zumindest einem elastisch komprimierbaren Ausgleichselement (4), das zwischen dem zumindest einen Klemmelement (2) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) derart angeordnet ist, daß die Komprimierbarkeit des Ausgleichselementes (4) zumindest in Spaltquerrichtung gegeben ist, wobei im zumindest teilkomprimierten Zutand des Ausgleichselementes (4) dessen Rückstellkraft die Klemmkraft zur Befestigung des Bauteils (5) bildet, wobei das zu befestigende Bauteil (5) zwischen dem zumindest einen Klemmelement (2) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) , zwischen dem zumindest einen Ausgleichselement (4) und einem der Spaltwandabschnitte (la, Ib) oder zwischen dem
Steuerelement (3) und einem der SpaItwandabschnitte (la, Ib) einführbar ist.
2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich im wesentlichen über die Länge des Spaltes erstreckendes Klemmelement (2) oder mehrere in Spaltlängsrichtung verteilt angeordnete Klemmelemente (2) vorgesehen sind.
. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) als ein sich im wesentlichen über die Länge des Spalts erstreckendes stabförmiges Betätigungselement ausgebildet ist, das um seine Längsachse drehbar gelagert ist, und daß das zumindest eine Klemmelement (2) mit dem Steuerelement (3) verbunden ist und am Querschnitt des Steuerelementes eine Exzentrizität ausbildet.
4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) und das zumindest eine Klemmelement (2) zu einem Bauteil, bestehend aus einem stabförmigen Betätigungskörper und zumindest einem daran ausgebildeten Exzenternocken zur Klemmbefestigung, kombiniert sind.
. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) im Spalt verschiebbar angeordnet ist und das zumindest eine Klemmelement (2) in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Steuerelement mit dem zumindest einen Klemmelement über eine Bewegungsumlenkeinrichtung (8) in Eingriff bringbar ist.
&bgr;. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) hauptsächlich in Spaltlängsrichtung verschiebbar ist und mit einer rampenartigen Betätigungsfläche (8) des zumindest einen Klemmelementes (2) zusammenwirkt, die die Verschiebebewegung des Steuerelementes (3) in eine Verschiebebewegung des Klemmelementes (2) in Spaltquerrichtung umsetzt.
7. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement im Spalt hauptsächlich in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet ist und das zumindest eine Klemmelement in Spaltquerrichtung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Steuerelement direkt auf das zumindest eine Klemmelement wirkt.
8. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, mit mehreren Klemmelementen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (3) kammartig ausgebildet ist, wobei jedem Klemmelement (2) ein stabförmiger Abschnitt des Steuerelementes (3) zugeordnet ist.
9. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit mehreren Klemmelementen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Klemmelement (2) ein eigenes Ausgleichselement (4) zugeordnet ist.
10. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit mehreren Klemmelementen,
dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Klemmelementen (2) ein gemeinsames Ausgleichselement (4) zugeordnet ist, das sich in Spaltlängsrichtung über diese Klemmelemente erstreckt.
11. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Ausgleichselement {4) als mechanisches Federelement gestaltet oder aus einem elastisch komprimierbaren Werkstoff gefertigt ist.
12. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Ausgleichselement (4) mit dem zumindest einen Klemmelement (2) fest oder einstückig verbunden ist.
13. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Ausgleichselement (4) mit dem zu befestigenden Bauteil (5) fest oder einstückig verbunden ist.
14. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Steuerelement {3) und/oder am zumindest einen Klemmelement (2) zumindest eine Einrastposition (9) ausgebildet ist.
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