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DE29611738U1 - Variables Randeinfassungssystem - Google Patents

Variables Randeinfassungssystem

Info

Publication number
DE29611738U1
DE29611738U1 DE29611738U DE29611738U DE29611738U1 DE 29611738 U1 DE29611738 U1 DE 29611738U1 DE 29611738 U DE29611738 U DE 29611738U DE 29611738 U DE29611738 U DE 29611738U DE 29611738 U1 DE29611738 U1 DE 29611738U1
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DE
Germany
Prior art keywords
shaped blocks
shaped
edging
groove
building system
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29611738U
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Priority to DE29611738U priority Critical patent/DE29611738U1/de
Publication of DE29611738U1 publication Critical patent/DE29611738U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/221Kerbs or like edging members, e.g. flush kerbs, shoulder retaining means ; Joint members, connecting or load-transfer means specially for kerbs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

München, 5.7.1996 i S *"l * SJ \ * "! \.:
Karl Strähl
Anmelder: Karl Strahl, Lindenschmitstr. 25, 81371 München Erfinder: gleich Anmelder
Bezeichnung: Variables Randeinfassungssystem
Beschreibung:
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Bauwesens. Anwendungsgebiet ist im Wesentlichen der Bereich des Landschafts-, Garten- und Straßenbaus. Ziel der Erfindung ist es, für die Einfassung abzugrenzender Bodenflächen ein stabiles und ausbaufähiges Bausystem bereitzustellen, welches an unterschiedliche statische, klimatische, funktionale, topographische und gestalterische Bedingungen anpassbar ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Bauteilesystem, bestehend aus Formsteinen, Fugenverbindungen und Stabilisierungselementen gelöst.
Zur Problematik der bekannten technischen Lösungen:
Für die Einfassung von Bodenflächen im Straßen-, Garten-und Landschaftsbau werden Formsteine aus unterschiedlichen Materialien verwandt, die selten abweichend von ihrer eng begrenzten Nutzbestimmung einsetzbar sind.
Stabile Einfassungen in Form von Straßenbordsteinen sind für den Gartenbau meistens zu schwer und überdimensioniert, leichte Beeteinfassungen halten selten stärkeren Druck- und Schubkräften stand. So bedarf es z.B. nach jedem stärkeren Bodenfrost einer neuen Ausrichtung der Einfassungselemente.
Die Stoßfugenüberbrückung - wenn überhaupt vorhanden- der aneinandergereihten Elemente erfüllen kaum stabilitätswirksame Funktionen und sind für diesbezügliche Aufgaben nicht vorgerichtet. Angleichungen an Unterschiede in der Geländeoberfläche und Abweichungen von geraden geometrischen Mustern in der Anlage der Flächen und Linien sind durch das beschränkte Angebot an Grundelementen nur selten möglich bzw. bedürfen der Verwendung systemfremder Elemente.
Zum Wesen der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, ein Randeinfassungssystem für Bodenflächen bereitzustellen, welches
durch unterschiedliche Dimensionierungsmöglichkeiten und besondere Formsteine, Fugenverbindungen und Stabilisierungsteile eine Vielfalt an Einsatz- und Gestaltungsmögiichkeiten gewährleistet.
Dieses System besteht aus:
a) Formsteinen in L- Form (1) mit unterschiedlicher Schenkellänge, Länge und Stärke sowie eingearbeiteter Spezialnut mit (2) mit innenliegender Ausbuchtung an beiden Enden, die ein Festsetzen einer entsprechend konstruierten Feder (5) mit einem Festsetzungsbolzen (7) ermöglicht. Die Formsteine besitzen an ihrer Schenkelaußenseite längs gerichtete schwalbenschwanzförmige Rillen (6), die als Haftungsverbesserung bei einer möglichen Fundamentierung der Einfassung dienen bzw. für eine lagestabiüsierende Verschienung der Formsteine verwendet werden können. Für kurvige Linienführungen werden horizontal gekrümmte Formsteine (10), für Anpassungen an Steigungen und Senkungen im Gelände vertikal gekrümmte Formsteine (11) vorgefertigt und eingebaut.
Knicke und Ecken in der Einfassung werden mit entsprechenden Sonderformsteinen (12) ausgebildet.
b) Verbindungsteilen, bestehend aus einer Feder (5) und Festsetzungsbolzen (7), welche die Feder in den Nuten (2) der Formsteine festsetzen.
Die Feder (5) besteht aus Recycling-Kautschuk, Gummi oder Kunststoff. In ihren Abmessungen ist sie den Abmessungen der Nut in den Formsteinen angeglichen. Durch eine Knickung des Querschnitts (13) und entsprechender Vorrichtung der Formsteine sind unterschiedliche Eckausbildungen der Flächeneinfassung möglich.
Für recht- und scharfwinkelige Ecken kann die Feder zugleich als Kantenschutz (14) ausgebildet werden.
Zur Festsetzung der Feder in den Nuten der angrenzenden Formsteine ist sie auf einer Breitseite mit Längsrillen (6) versehen, in die die Festsetzungsbolzen (7) eingetrieben werden. Der Bolzen besitzt die Form eines Nagels und besteht aus Metall, Kunststoff oder Hartholz.
c) Stabiiisierungsteilen, bestehend aus vorgefertigten Elementen für eine mögliche Fundamentierung der Einfassung und aus Schienen für eine zusätzliche Lagestabilisierung der Formsteine. Die Elemente für eine zuätzliche Fundamentierung (8) bestehen aus Baukeramik, Beton und Metallteilen. Ihre Abmessungen richten sich nach den funktionalen und statischen Erfordernissen. Für die mögliche Verschienung der Formsteine werden die Schienen (9) in die schwalbenschwanzförmigen Rillen der Formsteine geschoben und deren Stoßfugen überbrückt.
Die Abmessungen der Schienen sind dem Rillenquerschnitt angepaßt. Sie werden aus Metall, Kunststoff oder Hartholz angefertigt.
Anhand der nachstehenden Figuren wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel zeichnerisch dargestellt.
Die figürliche Darstellung dient zugleich der Erläuterung der textlichen Vorstellung der Erfindung.
Die nummemmäßigen Verweise im Text - in Klammern gesetzt - beziehen sich auf die zeichnerische Darstellung.
Es zeigt:
Fig. 1 Formstein mit Verbindungs- und Stabilisierungsteilen in isometrischer Darstellung.
Fig. 2 Unterschiedliche Linienführungen der Randeinfassung in Draufsicht mit entsprechenden Formsteinen und Verbindungsfedem.
Fig. 3 Darstellung einer Anpassung der Einfassung an ein unebenes Gelände in Seitenansicht und Draufsicht mit entsprechenden Formsteinen und Fundamentierung.

Claims (11)

Schutzansprüche:
1. Bauteilesystem zum Einfassen von Bodenflächen, dadurch gekennzeichnet, daß genutete Formsteine in L-Form (1) mit einer festsetzbaren Feder (5) mit elastischen Eigenschaften aneinandergereiht und mit Stabilisierungsteilen (8,9) statisch gefestigt werden.
2. Bauteilesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Eckenausbildung der Einfassung Sonderformsteine (12) mit unterschiedlichem Winkelmaß verwendet werden.
3. Bauteüesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die kurvige Linienführung der Einfassung Sonderformsteine (10) mit kurviger Längsausrichtung verwendet werden.
4. Bauteüesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die höhenmäßige Angleichung des Einfassungssystem an Mulden und Erhebungen im Gelände Sonderformsteine für geneigte Flächen (11) verwendet werden.
5. Bauteüesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eingearbeitete Nut (2) an den Stirnseiten der Formsteine mit einer innenliegenden Ausbuchtung (3) versehen ist, die der Festsetzung der Verbindungsfeder (5) durch den Festsetzungsbolzen (7) dient.
6. Bauteüesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfeder mit Rillen (6) versehen ist, die mit den Ausbuchtungen (3) in den Nuten der Formsteine gleichlaufen und der Festsetzung des Bolzens (7) in der Nut der Formsteine dient.
7. Bauteüesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfeder bei der Ausbildung von Knicken und Ecken in der Linienführung der Randeinfassung in angepasster Form (13) ausgebildet ist.
8. Bauteüesystem, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für recht- und scharfwinkelige Ecken der Randeinfassung die Verbindungsfeder der Formsteine zusätzlich als Kantenschutz fungiert (14) und zu diesem Zweck ausgebildet wurde.
9. Bauteüesystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf den bodenzugewandten Flächen der Formsteine eine schwalbenschwanzförmige Nut (4) in Längsausrichtung eingearbeitet ist, die als Haftungsverbesserung bei einer möglichen Fundamentierung (8) und als Führungsnut einer zusätzlichen Verschienung (9) der Formsteine dient.
10. Bauteüesystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß für die mögliche Fundamentierung (8) der Einfassung vorgefertigte Fundamentbalken und - keile verwandt werden.
11. Bauteüesystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß für eine zusätzliche Verschienung der Formsteine zur Stabilisierung der Lage, Schienen (9) verwandt werden, die in die hierfür eingearbeitete Nut (4) in den Formsteinen geschoben wird.
DE29611738U 1996-07-05 1996-07-05 Variables Randeinfassungssystem Expired - Lifetime DE29611738U1 (de)

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DE29611738U1 true DE29611738U1 (de) 1996-09-05

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DE (1) DE29611738U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29707165U1 (de) * 1997-04-11 1997-07-17 Giese, Matthias, 04451 Panitzsch Baukastensystem zur Einfriedung bzw. Begrenzung von Rasen, Hecken, Wegen u.dgl.
DE202008011792U1 (de) 2008-08-28 2008-12-24 Bomplitz, Christoph Kombinierter Bordstein in festem Materialverbund mit einer Rinne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29707165U1 (de) * 1997-04-11 1997-07-17 Giese, Matthias, 04451 Panitzsch Baukastensystem zur Einfriedung bzw. Begrenzung von Rasen, Hecken, Wegen u.dgl.
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