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DE29800119U1 - Formstein - Google Patents

Formstein

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DE29800119U1
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shaped
paving
stones
strips
stone
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/227Gutters; Channels ; Roof drainage discharge ducts set in sidewalks
    • E01C11/229Shallow gutters, i.e. gutters forming a minor pothole
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C2201/00Paving elements
    • E01C2201/16Elements joined together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
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  • Road Paving Structures (AREA)

Description

15
25
Stefan Drott, Lexchthammerstraße 54, 63667 Nidda
Manfred Ott, Klingelsweg 3, 36358 Herbstein/Rixfeld
Formstein
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Formstein zur Pflasterung von im Verhältnis zu ihrer Breite in größerer Längsausdehnung sich erstreckenden Streifen in befestigten Freiflächen, insbesondere von Randstreifen an Straßen und Wegen, mit an Bordsteinkanten oder ähnlichen Berandungen angrenzenden, wasserabführenden Rinnen oder dergleichen, insbesondere in Längsrichtung der Streifen verlaufenden Muldungen, Wölbungen oder dergleichen Profilen.
Derartige aus Formsteinen bestehende Streifen sind zumeist deshalb erforderlich, weil der von ihnen begrenzte Straßenbelag usw. in der Regel maschinell aufgebracht wird oder aus größeren Stücken zusammengesetzt ist; in beiden Fällen sind diese Berandungen gesondert und zumeist von Hand zu verlegen, um einen sauberen Abschluß auszubilden. Es ist deshalb aus ästhetischen Gründen zweckmäßig, wenn sich der Formstein von der übrigen befestigten, an den Längskanten der Streifen grenzenden Freifläche jeweils in seiner Oberflächenstruktur und gegebenenfalls auch durch den verwendeten Werkstoff optisch absetzt.
Um diese Bedingungen zu erfüllen, werden die Streifen im allgemeinen mit einer kleinteiligen Pflasterung oder auch, beispielsweise bei wasserführenden Rinnen und geringer Flächenbelastung, mit etwas größeren Natur- oder Kunststeinplatten abgedeckt. Um einerseits eine optisch ansprechende kleinteilige Pflasterung vornehmen zu können und andererseits die Kosten für teure Pflastersteine etwa aus Granit zu vermeiden, ist man vor allem bei der großflächigen Sanierung in Altstädten dazu übergegangen, billigere, aus Beton hergestellte Pflastersteine in Form von Würfeln oder Quadern zu verwenden.
Für die Kosten einer Pflasterung ist aber vor allem der zugehörige handwerkliche Arbeitsaufwand entscheidend, so daß, unabhängig von der Wahl des Werkstoffes für die Pflastersteine, in jedem Falle die Pflasterung der Streifen relativ teuer ist, nicht allein durch den Preis der Pflastersteine und ihre Verlegung, sondern auch durch zusätzlich erforderliche, begleitende Maßnahmen wie beispielsweise einen erhöhten Aufwand für den Transport der Pflastersteine, die Arbeitsvorbereitung beim Verlegen, unbedingt durchzuführende Nacharbeiten wie das Einschlämmen der Stoßfugen und dergleichen. Die Belastbarkeit derart hergestellter Streifen durch Verkehr und Witterungseinflüsse ist begrenzt.
Werden hingegen in seit langem bewährter Technologie anstelle von Pflastersteinen größerflächige Platten verwendet, so sinken zwar die Kosten für das Verlegen, jedoch ist ein auf diese Weise befestigter Streifen optisch nicht besonders ansprechend, was vor allem in Altstädten oft als störend empfunden wird.
Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten und oben beschriebenen Arten der Befestigung von im Verhältnis zu ihrer Breite in größerer
Längsausdehnung sich erstreckenden Streifen in befestigten Freiflächen, insbesondere von Randstreifen an Straßen und Wegen, mit an Bordsteinkanten oder ähnlichen Berandungen angrenzenden, wasserabführenden Rinnen oder ähnlichen, insbesondere in Längsrichtung der Streifen verlaufenden Muldungen, Wölbungen oder dergleichen Profilen zu vermeiden und statt dessen dafür einen Formstein zu verwenden, der hoch belast- und billig verlegbar ist und allen ästhetischen Anforderungen genügt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Formstein mit seiner Breite zwischen den Längskanten in der gesamten Breite des Streifens ausgebildet und mit weiteren Formsteinen zu dem Streifen in dessen Längsrichtung zusammensetzbar und mit einer solchen Länge zwischen seinen an die weiteren Formsteine angrenzenden Stirnkanten ausgeführt ist, daß seine von den- Längs- und Stirnkanten begrenzte, sichtbare Oberfläche der sichtbaren Gesamtoberfläche einer Vielzahl handelsüblich-kleinformatiger Pflastersteine entspricht, daß weiterhin diese siehtbare Oberfläche eine Binnenzeichnung aufweist, welche diese Vielzahl von handelsüblich-kleinformatigen Pflastersteinen imitiert, und daß schließlich die Stirnkanten so ausgeformt sind, daß sie Vorsprünge und Rücksprünge aufweisen, die zu den Vor- und Rücksprüngen der angrenzenden Formsteine komplementär sind.
Ein solcher Formstein gewährleistet zunächst, daß entsprechend der Aufgabenstellung der Erfindung die geschilderten Nachteile tatsächlich vermieden werden: das störende Aussehen der sichtbaren "glatten" Oberfläche bei der Verwendung von größerflächigen Platten (%Rinnenplatten") entfällt ebenso wie die Kosten- und sonstigen Nachteile beim Verlegen einer kleinteiligen Pflasterung.
Statt dessen bietet nunmehr ein Formstein nach der Erfindung trotz seiner relativ großen, nach dem Verlegen
U i:
sichtbaren Oberfläche mit seiner Binnenzeichnung ein Bild, das sich - deren entsprechende Gestaltung vorausgesetzt - kaum nennenswert von dem gewohnten Anblick einer Pflasterung mit kleinformatigen Pflastersteinen unterscheidet und deshalb vor allem gut in historische Frei- und Straßenräume paßt. Gleichwohl können diese Formsteine aber nun wie ein Verbundpflaster maschinell hergestellt, in Paletten transportiert und mit einem Verlege-Gerät ausgebracht werden, das mit einem Frontlader oder dergleichen Arbeitsmaschine verbunden ist, so daß schwere und zeitraubende körperliche Handarbeit nicht mehr erforderlich ist; jeder manuelle Zwischen-Transport an der Baustelle entfällt.
Über die eigentliche Aufgabenstellung hinaus ergeben sich weitere Vorteile bei der Verlegung von Formsteinen nach der Erfindung. Während bei der Verlegung von kleinformatigen Pflastersteinen mit einem rinnen- oder muldenförmigen Querschnitt deren Bettung einem solchen Profil angepaßt sein müssen, kann nunmehr stets ein ebenes Verlege-Bett verwendet werden, weil die Formsteine auf ihrer in das Verlege-Bett eingelegten, nach dem Verlegen nicht sichtbaren Unterfläche einer Eintiefung in der sichtbaren Oberfläche nicht folgen müssen, sonder eben ausgeführt sein können.
Eine einzige, an Schnur-Nageln befestigte Richtschnur genügt, um Richtung und Höhe des mit erfindungsgemäßen Formsteinen hergestellten Streifens zu definieren, während dafür bisher bei der Pflasterung mit einzelnen kleinformatigen Pflastersteinen mehrere Richtschnüre benötigt wurden.
Im Gegensatz zu den bekannten größerflächigen Platten ("Rinnenplatten") bieten die Fugen zwischen den aneinander stoßenden Stirnkanten benachbarter, erfindungsgemäßer Formsteine wegen ihrer infolge der Vor- und Rücksprünge
: /J : &igr; &Igr;&Ggr;:
verwickelten Linienführung die Möglichkeit einer geringfügigen Gelenkfähigkeit in der Ebene, so daß die Formsteine auch unbearbeitet einem gewissen Krümmungsradius des von ihnen gebildeten Streifens zu folgen vermögen, ohne daß dies an der sichtbaren Fuge erkennbar wäre; bei den glatt-geraden Stirnkanten der bekannten größerflächigen Platten ist dagegen ein der Krümmung entsprechender Zuschnitt kaum zu vermeiden, weil die Fugen in einer solchen Krümmung deutlich als keilförmig zu erkennen sind. Diese Fugen müssen (auch) bei den erfindungsgemäßen Formsteinen nicht - wie die vielen Fugen bei der Pflasterung mit kleinformatigen Pflastersteinen - mit Mörtel eingeschlämmt werden; es genügt, sie mit einem trockenen Sand-Zement-Gemisch zu verfüllen. Auf diese Weise entfällt auch die sonst mit dem Einschlämmen verbundene, anschließende Reinigung.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Formsteines ist seine trotz der großflächigen Ausformung recht geringe Masse, so daß er notfalls sogar auch von Hand verlegt werden kann, dabei aber gleichzeitig sehr hoch belastbar ist, weil die Flächenpressung aus einer auflagernden Last wegen der "Verzahnung" der benachbarten Formsteine entlang der an ihren Stirnkanten gebildeten, gebrochen verlaufenden Fugen auf mehrere Formsteine verteilt wird.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführung der Erfindung, bei der die Vor- und Rücksprünge der Stirnkanten des Formsteins unter Beachtung der Binnenzeichnung so ausgebildet sind, daß sie nach dem Zusammensetzen mit den angrenzenden Formsteinen die ungestörte Widerspiegelung einer Pflasterung des Streifens aus handelsüblich-kleinformatigen Pflastersteinen gewährleisten. Hier ist nach der Verlegung in der Regel überhaupt nicht mehr zu erkennen, wo die einzelnen Formsteine stirnseitig enden, so daß der Eindruck entsteht, der mit ihnen ausgeführte Streifen sei
durchweg und homogen aus einzelnen kleinformatigen Pflastersteinen hergestellt worden.
Die Binnenzeichnung ist leicht realisierbar, wenn sie von in die sichtbare Oberfläche eingetieften, vorzugsweise flachen Nutleisten ausgebildet wird. Da diese Oberfläche aus Beton gegossen wird, kann man die Binnenzeichnung weiter verfeinern, wenn die von den Nutleisten umzogenen Pflaster-Imitate als unregelmäßige, die Oberfläche eines Pflastersteines nachbildenden Pflasterköpfe ausgebildet sind.
Insgesamt bietet der erfindungsgemäße Formstein vielfältige Möglichkeiten der Verwendung, weil seine Größe, Form und Binnenzeichnung sehr variabel gehandhabt und an den jeweiligen Einsatzort angepaßt werden können.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen eines erfindungsgemäßen
Formsteines näher erläutert. Es zeigen
25
Fig.l ein erstes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Formsteines in der
Draufsicht auf seine nach dem Verlegen
sichtbare Oberfläche,
30
Fig.2 zwei identische Formsteine gemäß Fig.l
im Verband
Fig. 3
und 4 ein zweites Ausführungsbeispiel mit
zwei nicht kongruenten erfindungsgemäßen
Formsteinen, jeweils in der
Draufsicht, die entsprechend
Fig.5 zu einem Verband zusammengesetzt sind,
Fig.6 einen Querschnitt A-A aus Fig.2 oder 7,
Fig.7
und 8 die Forinsteine gemäß Fig. 3 und 4, vereinzelt
und in räumlicher Darstellung,
10
Fig.9 einen als Abschluß eines Verbandes gemäß
Fig.5,6 geeigneten erfindungsgemäßen
Formstein,
Fig.10
und 11 je einen als Abschluß eines gegenüber
demjenigen der Fig.9 schmaleren Verbandes
geeigneten erfindungsgemäßen
Formstein und
20
Fig.12 die Verlegung erfindungsgemäßer Formsteine
in räumlicher Darstellung,
jeweils in schematischer, vereinfachter Ausführung der Zeichnung. Zur besseren Übersicht sind gleiche Funktionselemente auch in verschiedenen Ausführungsbeispielen immer mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Ein Formstein 1 entsprechend der Erfindung kann gemäß Fig.l von einer mit der Breite b eines eine Freifläche, Straße, Weg oder dergleichen berandenden Streifens S (Fig.12) übereinstimmenden Breite B zwischen seinen Längskanten 11 und einer Länge L zwischen seinen Stirnkanten 12 ausgeführt sein, wobei eine der Stirnkanten 12 (in der Fig.l links) in rechteckige Vorsprünge 12a und entsprechende Rücksprünge 12b aufgelöst ist, während die gegenüberliegende Stirnkante 12 statt dessen trapezförmige Vor- und Rücksprünge 12a,b aufweist, die so ausgeformt sind, daß zwei benachbarte Formsteine 1 mit ihren jeweils etwa komplementär geformten Stirnkanten 12 ent-
sprechend Fig.2 zusammensteckbar sind. Die Formsteine 1 sind zu ihrer Längsachse LA symmetrisch ausgebildet.
In den Fig.1,2 ist eine Binnenzeichnung 13 aus Nutleisten 14 zu erkennen, welche die nach dem Verlegen der Formsteine 1 sichtbaren Oberflächen O so unterteilt, daß der Raster einer kleinformatigen Pflasterung widergespiegelt wird. Die Vor- und Rücksprünge 12a,b sind in diesen Raster einbezogen. Dabei zeigt die Fig.2, daß die Ausformung der Stirnkanten 12 es zuläßt, die Formsteine 1 einer Krümmung des aus ihnen gebildeten Streifens S folgen zu lassen; der Raster sorgt dafür, daß die in der Zeichnung zum besseren Verständnis übertrieben dargestellte Abknikkung in praxi kaum wahrgenommen werden kann. Ein Formstein 1 ersetzt hier fünfzehn kleinformatige Pflastersteine.
Wie die Fig.3-5,7,8 zeigen, können die Stirnkanten 12 auch so geführt sein, daß sich zwei verschiedene, aber nicht nur zu ihrer Längsachse LA, sondern auch zu ihrer Querachse QA jeweils symmetrisch ausgebildete Formsteine 1 ergeben, die aber gleichwohl wiederum paarweise zusammensteckbar sind. Hier sind sämtliche Vor- und Rücksprünge 12a,b der Stirnkanten 12 rechteckig ausgebildet mit (wie bereits im ersten Ausführungsbeispiel der Fig.1,2) in Richtung der Querachse QA vollen und in Richtung der Längsachse LA halben Kantenlänge des in der Draufsicht guadratischen imitierten kleinformatigen Pflastersteines .
In den Fig.6-8 wird deutlich, daß der Formstein 1 in der Richtung seiner Querachse QA eine in seine Oberfläche O eintiefende Muldung M aufweist, die in Richtung seiner Längsachse LA und nach der Verlegung der Formsteine 1 in der Längsausdehnung 1 des Streifens S eine beispielsweise wasserabführende Rinne 16 bildet. Dabei ist aber die nach unten weisende, in ein Verlege-Bett VB (Fig.12) einge-
drückte und dann nicht mehr sichtbare Unterfläche U eben ausgebildet, so daß auch das Verlege-Bett VB eben vorbereitet werden kann (siehe auch Fig.12).
Die mit den Formsteinen 1 gemäß entweder Fig.1,2,6 oder Fig.3-8 ausgeführten Streifen S können mit Formsteinen 1 entsprechend Fig.9 abgeschlossen werden, deren eine, einem der übrigen Formsteine 1 zugewandte Stirnkante 12 in einer von diesem gewohnten Weise in zu dessen benachbarter Stirnkante 12 komplementäre Vor- und Rücksprünge 12a,b aufgelöst ist, während die andere Stirnkante 12 in der Draufsicht der Fig.9 eine gerade Linie quer zu der Längsachse LA ausformt. Im übrigen folgt auch ein derartiger, den Streifen S abschließender Formstein 1 den oben beschriebenen Ausführungen. Er kann wie alle anderen Formsteine 1 auch gemäß Fig.10,11 in einer anderen Breite B entsprechend einer Kantenlänge von hier drei (Fig.10) oder vier (Fig.11) kleinformatigen, kubischen Pflastersteinen ausgeführt sein.
In der Fig.12 schließlich ist die Verlegung eines Streifens S mittels eines Verlege-Gerätes VG skizziert, das an einer ortsbeweglichen Arbeitsmaschine AM befestigt und von deren Führerstand F aus bedienbar ist. Während ein erster Formstein 1 bereits in einem aus einer Betonbettung bestehenden Verlege-Bett VB eingeformt ist, ist ein zweiter von dem Verlege-Gerät VG erfaßt und für seine Bettung in Positur gebracht, so daß der in seiner Längsrichtung LR zu fertigende Streifen S durchweg mechanisiert hergestellt wird. Eine Frostschutz-Sperrschicht FS unterfängt das Verlege-Bett VB und liegt unmittelbar auf dem gewachsenen Erdboden EB auf. Es ist zu erkennen, daß für ein einwandfreies Verlegen eine einzige, an Schnur-Nägeln SN befestigte Richtschnur RS völlig ausreicht.
An dem bereits verlegten Formstein 1 ist besonders gut zu sehen, wie seine sichtbare Oberfläche O bei geschickter
5 Gestaltung eine kleinformatige Pflasterung in eindrucksvoller Weise vorzutäuschen in der Lage ist. Die Nutleisten 14 unregelmäßig ausgeformt, desgleichen auch die von ihnen eingefaßten imitierten Pflasterköpfe 15, was angesichts der Art und Weise der Herstellung der Formsteine 1 10 keinen großen Schwierigkeiten bereitet, da eine einmal angefertigte Betonguß-Matrize beliebig oft verwendet werden kann.
&Ggr; ■· i i
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
10 Formstein
11 Längskante
12 Stirnkante 12a Vorsprung 12b Rücksprung
13 Binnenzeichnung 14 Nutleiste
15 Pflasterkopf
16 Rinne
AM Arbeitsmaschine
B Breite (des Formsteins 1)
b Breite (des Streifens S)
EB Erdboden
F Führerstand
FS Frostschutz-Sperrschicht
L Länge (des Formsteins 1)
1 Längsausdehnung (des Streifens S)
LA Längsachse (des Formsteins 1)
LR Längsrichtung (des Streifens S)
M MuIdung
0 Oberfläche (des Formsteins 1)
QA Querachse (des Formsteins 1)
S Streifen
SN Schnur-Nagel
U Unterfläche (des Formsteins 1)
VB Verlege-Bett
VG Verlege-Gerät

Claims (4)

Stefan Drott, Le xchthamiaer straße 54, 63667 Nidda Manfred Ott, Klingelsweg 3, 36358 Herbstein/Rixfeld Formstein Ansprüche:
1. Formstein zur Pflasterung von im Verhältnis zu ihrer Breite (b) in größerer Längsausdehnung (1) sich erstrekkenden Streifen (S) in befestigten Freiflächen, insbesondere von Randstreifen an Straßen und Wegen, mit an Bordsteinkanten oder ähnlichen Berandungen angrenzenden, wasserabführenden Rinnen (16) oder dergleichen, vor allem in Längsrichtung (LR) der Streifen (S) verlaufenden Muldungen, Wölbungen oder dergleichen Profilen,
dadurch gekennzeichnet, daß
(a) der Formstein (1) mit seiner Breite (B) zwischen den Längskanten (11) in der gesamten Breite (b) des Streifens (S) ausgebildet und mit weiteren Formsteinen (1) zu dem Streifen (S) in dessen Längsrichtung (LR) zusammensetzbar und mit einer solchen Länge (L) zwischen seinen an die weiteren Formsteine (1) angrenzenden Stirnkanten (12) ausgeführt ist, daß seine von den Längs- und Stirnkanten (11;12) begrenzte, sichtbare Oberfläche (0) der sichtbaren Gesamtoberfläche einer Vielzahl handelsüblich-kleinformatiger Pflastersteine entspricht,
(b) diese sichtbare Oberfläche (O) eine Binnenzeichnung (13) aufweist, welche diese Vielzahl von handelsüblichkleinformatigen Pflastersteinen imitiert, und
(c) die Stirnkanten (12) so ausgeformt sind, daß sie Vorsprünge (12a) und Rücksprünge (12b) aufweisen, die zu den Vor- und Rücksprüngen (12a,b) der angrenzenden Formsteine (1) komplementär sind.
2. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor- und Rücksprünge (12a,b) unter Beachtung der Binnenzeichnung (13) so ausgebildet sind, daß sie nach dem Zusammensetzen mit den angrenzenden Formsteinen (1) die ungestörte Widerspiegelung einer Pflasterung des Streifens (S) aus handelsüblich-kleinformatigen Pflastersteinen gewährleisten.
3. Formstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Binnenzeichnung (13) von in die sichtbare Oberfläche (0) eingetieften, vorzugsweise flachen Nutleisten (14) ausgebildet wird.
4. Formstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Nutleisten (14) umzogenen Pflaster-Imitate als unregelmäßige, die Oberfläche eines Pflastersteines nachbildende Pflasterköpfe(15) ausgebildet sind.
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EP1088941A1 (de) * 1999-10-02 2001-04-04 FIEGE & BERTOLI GmbH & Co. KG. Enwässerungsrinne sowie Rinnenelement hierfür
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Effective date: 20060324

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