DE29800119U1 - Formstein - Google Patents
FormsteinInfo
- Publication number
- DE29800119U1 DE29800119U1 DE29800119U DE29800119U DE29800119U1 DE 29800119 U1 DE29800119 U1 DE 29800119U1 DE 29800119 U DE29800119 U DE 29800119U DE 29800119 U DE29800119 U DE 29800119U DE 29800119 U1 DE29800119 U1 DE 29800119U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaped
- paving
- stones
- strips
- stone
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004575 stone Substances 0.000 title claims description 73
- 239000011449 brick Substances 0.000 claims description 4
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000001788 irregular Effects 0.000 claims description 2
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 4
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 239000002969 artificial stone Substances 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000010438 granite Substances 0.000 description 1
- 239000011440 grout Substances 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/224—Surface drainage of streets
- E01C11/227—Gutters; Channels ; Roof drainage discharge ducts set in sidewalks
- E01C11/229—Shallow gutters, i.e. gutters forming a minor pothole
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C2201/00—Paving elements
- E01C2201/16—Elements joined together
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
- Adornments (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
15
25
Stefan Drott, Lexchthammerstraße 54, 63667 Nidda
Manfred Ott, Klingelsweg 3, 36358 Herbstein/Rixfeld
Manfred Ott, Klingelsweg 3, 36358 Herbstein/Rixfeld
Formstein
Die Erfindung betrifft einen Formstein zur Pflasterung von im Verhältnis zu ihrer Breite in größerer Längsausdehnung
sich erstreckenden Streifen in befestigten Freiflächen, insbesondere von Randstreifen an Straßen und Wegen,
mit an Bordsteinkanten oder ähnlichen Berandungen angrenzenden, wasserabführenden Rinnen oder dergleichen,
insbesondere in Längsrichtung der Streifen verlaufenden Muldungen, Wölbungen oder dergleichen Profilen.
Derartige aus Formsteinen bestehende Streifen sind zumeist deshalb erforderlich, weil der von ihnen begrenzte
Straßenbelag usw. in der Regel maschinell aufgebracht wird oder aus größeren Stücken zusammengesetzt ist; in
beiden Fällen sind diese Berandungen gesondert und zumeist von Hand zu verlegen, um einen sauberen Abschluß
auszubilden. Es ist deshalb aus ästhetischen Gründen zweckmäßig, wenn sich der Formstein von der übrigen befestigten,
an den Längskanten der Streifen grenzenden Freifläche jeweils in seiner Oberflächenstruktur und gegebenenfalls
auch durch den verwendeten Werkstoff optisch absetzt.
Um diese Bedingungen zu erfüllen, werden die Streifen im allgemeinen mit einer kleinteiligen Pflasterung oder
auch, beispielsweise bei wasserführenden Rinnen und geringer Flächenbelastung, mit etwas größeren Natur- oder
Kunststeinplatten abgedeckt. Um einerseits eine optisch ansprechende kleinteilige Pflasterung vornehmen zu können
und andererseits die Kosten für teure Pflastersteine etwa aus Granit zu vermeiden, ist man vor allem bei der großflächigen
Sanierung in Altstädten dazu übergegangen, billigere, aus Beton hergestellte Pflastersteine in Form von
Würfeln oder Quadern zu verwenden.
Für die Kosten einer Pflasterung ist aber vor allem der zugehörige handwerkliche Arbeitsaufwand entscheidend, so
daß, unabhängig von der Wahl des Werkstoffes für die Pflastersteine, in jedem Falle die Pflasterung der Streifen
relativ teuer ist, nicht allein durch den Preis der Pflastersteine und ihre Verlegung, sondern auch durch zusätzlich
erforderliche, begleitende Maßnahmen wie beispielsweise einen erhöhten Aufwand für den Transport der
Pflastersteine, die Arbeitsvorbereitung beim Verlegen, unbedingt durchzuführende Nacharbeiten wie das Einschlämmen
der Stoßfugen und dergleichen. Die Belastbarkeit derart hergestellter Streifen durch Verkehr und Witterungseinflüsse
ist begrenzt.
Werden hingegen in seit langem bewährter Technologie anstelle von Pflastersteinen größerflächige Platten verwendet,
so sinken zwar die Kosten für das Verlegen, jedoch ist ein auf diese Weise befestigter Streifen optisch
nicht besonders ansprechend, was vor allem in Altstädten oft als störend empfunden wird.
Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten und oben beschriebenen Arten der
Befestigung von im Verhältnis zu ihrer Breite in größerer
Längsausdehnung sich erstreckenden Streifen in befestigten Freiflächen, insbesondere von Randstreifen an Straßen
und Wegen, mit an Bordsteinkanten oder ähnlichen Berandungen angrenzenden, wasserabführenden Rinnen oder ähnlichen,
insbesondere in Längsrichtung der Streifen verlaufenden Muldungen, Wölbungen oder dergleichen Profilen zu
vermeiden und statt dessen dafür einen Formstein zu verwenden, der hoch belast- und billig verlegbar ist und allen
ästhetischen Anforderungen genügt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Formstein mit seiner Breite zwischen den Längskanten in
der gesamten Breite des Streifens ausgebildet und mit weiteren Formsteinen zu dem Streifen in dessen Längsrichtung
zusammensetzbar und mit einer solchen Länge zwischen seinen an die weiteren Formsteine angrenzenden Stirnkanten
ausgeführt ist, daß seine von den- Längs- und Stirnkanten begrenzte, sichtbare Oberfläche der sichtbaren Gesamtoberfläche
einer Vielzahl handelsüblich-kleinformatiger Pflastersteine entspricht, daß weiterhin diese siehtbare
Oberfläche eine Binnenzeichnung aufweist, welche diese Vielzahl von handelsüblich-kleinformatigen Pflastersteinen
imitiert, und daß schließlich die Stirnkanten so ausgeformt sind, daß sie Vorsprünge und Rücksprünge
aufweisen, die zu den Vor- und Rücksprüngen der angrenzenden Formsteine komplementär sind.
Ein solcher Formstein gewährleistet zunächst, daß entsprechend der Aufgabenstellung der Erfindung die geschilderten
Nachteile tatsächlich vermieden werden: das störende Aussehen der sichtbaren "glatten" Oberfläche bei
der Verwendung von größerflächigen Platten (%Rinnenplatten")
entfällt ebenso wie die Kosten- und sonstigen Nachteile beim Verlegen einer kleinteiligen Pflasterung.
Statt dessen bietet nunmehr ein Formstein nach der Erfindung trotz seiner relativ großen, nach dem Verlegen
U i:
sichtbaren Oberfläche mit seiner Binnenzeichnung ein Bild, das sich - deren entsprechende Gestaltung vorausgesetzt
- kaum nennenswert von dem gewohnten Anblick einer Pflasterung mit kleinformatigen Pflastersteinen unterscheidet
und deshalb vor allem gut in historische Frei- und Straßenräume paßt. Gleichwohl können diese Formsteine
aber nun wie ein Verbundpflaster maschinell hergestellt,
in Paletten transportiert und mit einem Verlege-Gerät ausgebracht werden, das mit einem Frontlader oder dergleichen
Arbeitsmaschine verbunden ist, so daß schwere und zeitraubende körperliche Handarbeit nicht mehr erforderlich
ist; jeder manuelle Zwischen-Transport an der Baustelle entfällt.
Über die eigentliche Aufgabenstellung hinaus ergeben sich weitere Vorteile bei der Verlegung von Formsteinen nach
der Erfindung. Während bei der Verlegung von kleinformatigen Pflastersteinen mit einem rinnen- oder muldenförmigen
Querschnitt deren Bettung einem solchen Profil angepaßt sein müssen, kann nunmehr stets ein ebenes Verlege-Bett
verwendet werden, weil die Formsteine auf ihrer in das Verlege-Bett eingelegten, nach dem Verlegen nicht
sichtbaren Unterfläche einer Eintiefung in der sichtbaren Oberfläche nicht folgen müssen, sonder eben ausgeführt
sein können.
Eine einzige, an Schnur-Nageln befestigte Richtschnur genügt,
um Richtung und Höhe des mit erfindungsgemäßen Formsteinen hergestellten Streifens zu definieren, während
dafür bisher bei der Pflasterung mit einzelnen kleinformatigen Pflastersteinen mehrere Richtschnüre benötigt
wurden.
Im Gegensatz zu den bekannten größerflächigen Platten
("Rinnenplatten") bieten die Fugen zwischen den aneinander stoßenden Stirnkanten benachbarter, erfindungsgemäßer
Formsteine wegen ihrer infolge der Vor- und Rücksprünge
: /J : &igr; &Igr;&Ggr;:
verwickelten Linienführung die Möglichkeit einer geringfügigen Gelenkfähigkeit in der Ebene, so daß die Formsteine
auch unbearbeitet einem gewissen Krümmungsradius des von ihnen gebildeten Streifens zu folgen vermögen,
ohne daß dies an der sichtbaren Fuge erkennbar wäre; bei den glatt-geraden Stirnkanten der bekannten größerflächigen
Platten ist dagegen ein der Krümmung entsprechender Zuschnitt kaum zu vermeiden, weil die Fugen in einer solchen
Krümmung deutlich als keilförmig zu erkennen sind. Diese Fugen müssen (auch) bei den erfindungsgemäßen Formsteinen
nicht - wie die vielen Fugen bei der Pflasterung mit kleinformatigen Pflastersteinen - mit Mörtel eingeschlämmt
werden; es genügt, sie mit einem trockenen Sand-Zement-Gemisch zu verfüllen. Auf diese Weise entfällt
auch die sonst mit dem Einschlämmen verbundene, anschließende Reinigung.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Formsteines
ist seine trotz der großflächigen Ausformung recht geringe Masse, so daß er notfalls sogar auch von Hand verlegt
werden kann, dabei aber gleichzeitig sehr hoch belastbar ist, weil die Flächenpressung aus einer auflagernden
Last wegen der "Verzahnung" der benachbarten Formsteine entlang der an ihren Stirnkanten gebildeten,
gebrochen verlaufenden Fugen auf mehrere Formsteine verteilt wird.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführung der Erfindung, bei der die Vor- und Rücksprünge der Stirnkanten des
Formsteins unter Beachtung der Binnenzeichnung so ausgebildet sind, daß sie nach dem Zusammensetzen mit den angrenzenden
Formsteinen die ungestörte Widerspiegelung einer Pflasterung des Streifens aus handelsüblich-kleinformatigen
Pflastersteinen gewährleisten. Hier ist nach der Verlegung in der Regel überhaupt nicht mehr zu erkennen,
wo die einzelnen Formsteine stirnseitig enden, so daß der Eindruck entsteht, der mit ihnen ausgeführte Streifen sei
durchweg und homogen aus einzelnen kleinformatigen Pflastersteinen
hergestellt worden.
Die Binnenzeichnung ist leicht realisierbar, wenn sie von in die sichtbare Oberfläche eingetieften, vorzugsweise
flachen Nutleisten ausgebildet wird. Da diese Oberfläche aus Beton gegossen wird, kann man die Binnenzeichnung
weiter verfeinern, wenn die von den Nutleisten umzogenen Pflaster-Imitate als unregelmäßige, die Oberfläche eines
Pflastersteines nachbildenden Pflasterköpfe ausgebildet
sind.
Insgesamt bietet der erfindungsgemäße Formstein vielfältige
Möglichkeiten der Verwendung, weil seine Größe, Form und Binnenzeichnung sehr variabel gehandhabt und an den
jeweiligen Einsatzort angepaßt werden können.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen eines erfindungsgemäßen
Formsteines näher erläutert. Es zeigen
25
25
Fig.l ein erstes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Formsteines in der
Draufsicht auf seine nach dem Verlegen
sichtbare Oberfläche,
30
erfindungsgemäßen Formsteines in der
Draufsicht auf seine nach dem Verlegen
sichtbare Oberfläche,
30
Fig.2 zwei identische Formsteine gemäß Fig.l
im Verband
im Verband
Fig. 3
und 4 ein zweites Ausführungsbeispiel mit
zwei nicht kongruenten erfindungsgemäßen
Formsteinen, jeweils in der
Draufsicht, die entsprechend
Formsteinen, jeweils in der
Draufsicht, die entsprechend
Fig.5 zu einem Verband zusammengesetzt sind,
Fig.6 einen Querschnitt A-A aus Fig.2 oder 7,
Fig.7
und 8 die Forinsteine gemäß Fig. 3 und 4, vereinzelt
und in räumlicher Darstellung,
10
und in räumlicher Darstellung,
10
Fig.9 einen als Abschluß eines Verbandes gemäß
Fig.5,6 geeigneten erfindungsgemäßen
Formstein,
Fig.5,6 geeigneten erfindungsgemäßen
Formstein,
Fig.10
und 11 je einen als Abschluß eines gegenüber
demjenigen der Fig.9 schmaleren Verbandes
geeigneten erfindungsgemäßen
Formstein und
20
demjenigen der Fig.9 schmaleren Verbandes
geeigneten erfindungsgemäßen
Formstein und
20
Fig.12 die Verlegung erfindungsgemäßer Formsteine
in räumlicher Darstellung,
in räumlicher Darstellung,
jeweils in schematischer, vereinfachter Ausführung der Zeichnung. Zur besseren Übersicht sind gleiche Funktionselemente
auch in verschiedenen Ausführungsbeispielen immer mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Ein Formstein 1 entsprechend der Erfindung kann gemäß Fig.l von einer mit der Breite b eines eine Freifläche,
Straße, Weg oder dergleichen berandenden Streifens S (Fig.12) übereinstimmenden Breite B zwischen seinen
Längskanten 11 und einer Länge L zwischen seinen Stirnkanten 12 ausgeführt sein, wobei eine der Stirnkanten 12
(in der Fig.l links) in rechteckige Vorsprünge 12a und entsprechende Rücksprünge 12b aufgelöst ist, während die
gegenüberliegende Stirnkante 12 statt dessen trapezförmige Vor- und Rücksprünge 12a,b aufweist, die so ausgeformt
sind, daß zwei benachbarte Formsteine 1 mit ihren jeweils etwa komplementär geformten Stirnkanten 12 ent-
sprechend Fig.2 zusammensteckbar sind. Die Formsteine 1
sind zu ihrer Längsachse LA symmetrisch ausgebildet.
In den Fig.1,2 ist eine Binnenzeichnung 13 aus Nutleisten 14 zu erkennen, welche die nach dem Verlegen der Formsteine
1 sichtbaren Oberflächen O so unterteilt, daß der Raster einer kleinformatigen Pflasterung widergespiegelt
wird. Die Vor- und Rücksprünge 12a,b sind in diesen Raster einbezogen. Dabei zeigt die Fig.2, daß die Ausformung
der Stirnkanten 12 es zuläßt, die Formsteine 1 einer Krümmung des aus ihnen gebildeten Streifens S folgen zu
lassen; der Raster sorgt dafür, daß die in der Zeichnung zum besseren Verständnis übertrieben dargestellte Abknikkung
in praxi kaum wahrgenommen werden kann. Ein Formstein 1 ersetzt hier fünfzehn kleinformatige Pflastersteine.
Wie die Fig.3-5,7,8 zeigen, können die Stirnkanten 12
auch so geführt sein, daß sich zwei verschiedene, aber nicht nur zu ihrer Längsachse LA, sondern auch zu ihrer
Querachse QA jeweils symmetrisch ausgebildete Formsteine 1 ergeben, die aber gleichwohl wiederum paarweise zusammensteckbar
sind. Hier sind sämtliche Vor- und Rücksprünge 12a,b der Stirnkanten 12 rechteckig ausgebildet
mit (wie bereits im ersten Ausführungsbeispiel der Fig.1,2) in Richtung der Querachse QA vollen und in Richtung
der Längsachse LA halben Kantenlänge des in der Draufsicht guadratischen imitierten kleinformatigen Pflastersteines
.
In den Fig.6-8 wird deutlich, daß der Formstein 1 in der
Richtung seiner Querachse QA eine in seine Oberfläche O eintiefende Muldung M aufweist, die in Richtung seiner
Längsachse LA und nach der Verlegung der Formsteine 1 in der Längsausdehnung 1 des Streifens S eine beispielsweise
wasserabführende Rinne 16 bildet. Dabei ist aber die nach unten weisende, in ein Verlege-Bett VB (Fig.12) einge-
drückte und dann nicht mehr sichtbare Unterfläche U eben ausgebildet, so daß auch das Verlege-Bett VB eben vorbereitet
werden kann (siehe auch Fig.12).
Die mit den Formsteinen 1 gemäß entweder Fig.1,2,6 oder
Fig.3-8 ausgeführten Streifen S können mit Formsteinen 1 entsprechend Fig.9 abgeschlossen werden, deren eine, einem
der übrigen Formsteine 1 zugewandte Stirnkante 12 in einer von diesem gewohnten Weise in zu dessen benachbarter
Stirnkante 12 komplementäre Vor- und Rücksprünge 12a,b aufgelöst ist, während die andere Stirnkante 12 in
der Draufsicht der Fig.9 eine gerade Linie quer zu der Längsachse LA ausformt. Im übrigen folgt auch ein derartiger,
den Streifen S abschließender Formstein 1 den oben beschriebenen Ausführungen. Er kann wie alle anderen
Formsteine 1 auch gemäß Fig.10,11 in einer anderen Breite
B entsprechend einer Kantenlänge von hier drei (Fig.10) oder vier (Fig.11) kleinformatigen, kubischen Pflastersteinen
ausgeführt sein.
In der Fig.12 schließlich ist die Verlegung eines Streifens
S mittels eines Verlege-Gerätes VG skizziert, das an einer ortsbeweglichen Arbeitsmaschine AM befestigt und
von deren Führerstand F aus bedienbar ist. Während ein erster Formstein 1 bereits in einem aus einer Betonbettung
bestehenden Verlege-Bett VB eingeformt ist, ist ein zweiter von dem Verlege-Gerät VG erfaßt und für seine
Bettung in Positur gebracht, so daß der in seiner Längsrichtung LR zu fertigende Streifen S durchweg mechanisiert
hergestellt wird. Eine Frostschutz-Sperrschicht FS unterfängt das Verlege-Bett VB und liegt unmittelbar auf
dem gewachsenen Erdboden EB auf. Es ist zu erkennen, daß für ein einwandfreies Verlegen eine einzige, an Schnur-Nägeln
SN befestigte Richtschnur RS völlig ausreicht.
An dem bereits verlegten Formstein 1 ist besonders gut zu sehen, wie seine sichtbare Oberfläche O bei geschickter
5 Gestaltung eine kleinformatige Pflasterung in eindrucksvoller Weise vorzutäuschen in der Lage ist. Die Nutleisten
14 unregelmäßig ausgeformt, desgleichen auch die von ihnen eingefaßten imitierten Pflasterköpfe 15, was angesichts
der Art und Weise der Herstellung der Formsteine 1 10 keinen großen Schwierigkeiten bereitet, da eine einmal
angefertigte Betonguß-Matrize beliebig oft verwendet werden kann.
&Ggr; ■· i i
10 Formstein
11 Längskante
12 Stirnkante 12a Vorsprung 12b Rücksprung
13 Binnenzeichnung 14 Nutleiste
15 Pflasterkopf
16 Rinne
AM Arbeitsmaschine
B Breite (des Formsteins 1)
b Breite (des Streifens S)
EB Erdboden
F Führerstand
FS Frostschutz-Sperrschicht
L Länge (des Formsteins 1)
1 Längsausdehnung (des Streifens S)
LA Längsachse (des Formsteins 1)
LR Längsrichtung (des Streifens S)
M MuIdung
0 Oberfläche (des Formsteins 1)
QA Querachse (des Formsteins 1)
S Streifen
SN Schnur-Nagel
U Unterfläche (des Formsteins 1)
VB Verlege-Bett
VG Verlege-Gerät
Claims (4)
1. Formstein zur Pflasterung von im Verhältnis zu ihrer
Breite (b) in größerer Längsausdehnung (1) sich erstrekkenden Streifen (S) in befestigten Freiflächen, insbesondere
von Randstreifen an Straßen und Wegen, mit an Bordsteinkanten oder ähnlichen Berandungen angrenzenden, wasserabführenden
Rinnen (16) oder dergleichen, vor allem in Längsrichtung (LR) der Streifen (S) verlaufenden Muldungen,
Wölbungen oder dergleichen Profilen,
dadurch gekennzeichnet, daß
(a) der Formstein (1) mit seiner Breite (B) zwischen den Längskanten (11) in der gesamten Breite (b) des Streifens
(S) ausgebildet und mit weiteren Formsteinen (1) zu dem Streifen (S) in dessen Längsrichtung (LR) zusammensetzbar
und mit einer solchen Länge (L) zwischen seinen an die weiteren Formsteine (1) angrenzenden Stirnkanten (12)
ausgeführt ist, daß seine von den Längs- und Stirnkanten (11;12) begrenzte, sichtbare Oberfläche (0) der sichtbaren
Gesamtoberfläche einer Vielzahl handelsüblich-kleinformatiger Pflastersteine entspricht,
(b) diese sichtbare Oberfläche (O) eine Binnenzeichnung (13) aufweist, welche diese Vielzahl von handelsüblichkleinformatigen
Pflastersteinen imitiert, und
(c) die Stirnkanten (12) so ausgeformt sind, daß sie Vorsprünge (12a) und Rücksprünge (12b) aufweisen, die zu den
Vor- und Rücksprüngen (12a,b) der angrenzenden Formsteine
(1) komplementär sind.
2. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor- und Rücksprünge (12a,b) unter Beachtung der
Binnenzeichnung (13) so ausgebildet sind, daß sie nach dem Zusammensetzen mit den angrenzenden Formsteinen (1)
die ungestörte Widerspiegelung einer Pflasterung des Streifens (S) aus handelsüblich-kleinformatigen Pflastersteinen
gewährleisten.
3. Formstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Binnenzeichnung (13) von in die sichtbare Oberfläche (0) eingetieften, vorzugsweise flachen
Nutleisten (14) ausgebildet wird.
4. Formstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die von den Nutleisten (14) umzogenen Pflaster-Imitate als unregelmäßige, die Oberfläche eines
Pflastersteines nachbildende Pflasterköpfe(15) ausgebildet
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800119U DE29800119U1 (de) | 1998-01-07 | 1998-01-07 | Formstein |
| DE19837941A DE19837941A1 (de) | 1998-01-07 | 1998-08-21 | Formstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800119U DE29800119U1 (de) | 1998-01-07 | 1998-01-07 | Formstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29800119U1 true DE29800119U1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=8050957
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29800119U Expired - Lifetime DE29800119U1 (de) | 1998-01-07 | 1998-01-07 | Formstein |
| DE19837941A Withdrawn DE19837941A1 (de) | 1998-01-07 | 1998-08-21 | Formstein |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19837941A Withdrawn DE19837941A1 (de) | 1998-01-07 | 1998-08-21 | Formstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29800119U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1088941A1 (de) * | 1999-10-02 | 2001-04-04 | FIEGE & BERTOLI GmbH & Co. KG. | Enwässerungsrinne sowie Rinnenelement hierfür |
| DE102010000021A1 (de) | 2009-01-12 | 2010-07-22 | Lithonplus Gmbh & Co. Kg | Entwässerungsrinnenpflasterstein und Pflasterstein |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20115271U1 (de) * | 2001-09-15 | 2003-02-06 | SP-Beton GmbH & Co. KG, 21481 Lauenburg | Bodenbelagelement zur Bildung einer Bodenrinne |
| DE20305267U1 (de) * | 2003-04-02 | 2003-07-03 | Kombilith GmbH Entwicklung und Verwertung, 41541 Dormagen | Rinnen/Streifenelement, dieses enthaltender Bausatz und hergestellte Rinne/hergestellter Streifen |
-
1998
- 1998-01-07 DE DE29800119U patent/DE29800119U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1998-08-21 DE DE19837941A patent/DE19837941A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1088941A1 (de) * | 1999-10-02 | 2001-04-04 | FIEGE & BERTOLI GmbH & Co. KG. | Enwässerungsrinne sowie Rinnenelement hierfür |
| DE102010000021A1 (de) | 2009-01-12 | 2010-07-22 | Lithonplus Gmbh & Co. Kg | Entwässerungsrinnenpflasterstein und Pflasterstein |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19837941A1 (de) | 1999-07-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE29710241U1 (de) | Befestigung von Verkehrsflächen im Freien mit Pflastersteinen oder Platten | |
| DE3218329A1 (de) | System von vorgefertigten betonelementen fuer den bau von wegen | |
| EP0285567B1 (de) | Pflasterstein-Satz | |
| CH678870A5 (de) | ||
| DE2718290A1 (de) | Bauelementsystem zur erstellung bepflanzbarer mauern | |
| EP0882856A2 (de) | Abschlussprofil | |
| EP0829592B1 (de) | System zur Erstellung von Stelzen für Belagsaufbauten aus Platten auf Terrassen, Balkonen o.dgl. | |
| DE29800119U1 (de) | Formstein | |
| DE9006046U1 (de) | Fliesenplatte | |
| EP0617182A1 (de) | Mehrzweckleiste aus Kunststoff | |
| DE3303210A1 (de) | Verlegeeinheit | |
| DE9114733U1 (de) | Bausatz für eine Entwässerungsrinne | |
| DE2604533C3 (de) | Auflagerkonstruktion für ein auf einem Mauerwerk mit gegebenenfalls bewehrter Abglättschicht gleitend gelagertes Stahlbeton-Bauteil, wie Massivdachplatte o.dgl., von Gebäuden | |
| DE202004014358U1 (de) | Mauerwerksystem | |
| EP0979327B1 (de) | Formstein, insbesondere aus beton | |
| AT525399B1 (de) | Tiefbauwerk für das Führen einer Leitung | |
| EP2948601B1 (de) | Fertigbauteilelement und verfahren zum errichten eines bauwerks | |
| DE3036620C2 (de) | Vorrichtung zum Schutz von Bauwerksteilen aus Beton gegen Feuchtigkeit | |
| DE9208220U1 (de) | Fußbodenbelag mit profilierter Trittfläche | |
| DE19700247C1 (de) | Bodenpflasterplatte | |
| DE7245452U (de) | Auflegeplatte oder Baustein | |
| DE1983563U (de) | Formstein fuer fahrbahndecken, gehwege, uferbefestigungen od. dgl. | |
| DE102007048068B4 (de) | Pflastersteinsystem | |
| DE29810311U1 (de) | Fliesenplatte | |
| DE102023105348A1 (de) | Baustein für einen Sockelbereich |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980423 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010330 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040506 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060324 |
|
| R071 | Expiry of right |