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DE29610718U1 - Armatur für eine Anschluß- oder Durchgangsverbindung - Google Patents

Armatur für eine Anschluß- oder Durchgangsverbindung

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Publication number
DE29610718U1
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DE
Germany
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pipe
fitting according
inner pipe
bore
bushing
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Expired - Lifetime
Application number
DE29610718U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brugg Rohrsysteme GmbH
Original Assignee
Brugg Rohrsysteme GmbH
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Publication date
Application filed by Brugg Rohrsysteme GmbH filed Critical Brugg Rohrsysteme GmbH
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Publication of DE29610718U1 publication Critical patent/DE29610718U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L39/00Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
    • F16L39/005Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies for concentric pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)

Description

Armatur fur eine Anschluß- oder Durchgangsverbindung Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Armatur für eine Anschluß- oder Durchgangsverbindung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der CH-PS 544 252 ist eine Rohrleitung aus zwei koaxial zueinander angeordneten, gewellten Metallrohren bekannt, von denen das Innenrohr mit einer wendelförmig aufgebrachten Armierung aus einem oder mehreren Metallbändern versehen ist, wobei der Zwischenraum zwischen den Rohren dazu bestimmt ist, mit einem Über- oder Unterdruck beaufschlagt zu werden. Die Rohrleitung ist hervorragend geeignet zum Transport umweltgefährdender Medien, wie z. B. Heizöl, Industrieabwässer etc.. Durch die Doppelwandigkeit der Rohrleitung ist bei einer Beschädigung des Innenrohres ein Austritt der Flüssigkeit in die Umgebung ausgeschlossen. Bei einem Schadensfall am Innen- oder Außenrohr verändert sich der Druck im Ringraum zwischen den Rohren. Diese Druckveränderung kann zur Signalgabe verwendet werden, so daß im Schadensfall der Transport des Mediums abgebrochen werden kann und ein Austritt des umweltgefährdenden Mediums z. B. ins Erdreich weitestgehend unterbunden, zumindest jedoch stark eingeschränkt wird.
Für den Anschluß an entsprechende Aggregate wie z. B. Pumpen etc. ist aus der CH-PS 559 335 eine Armatur bekannt, die aus einer mit Flanschen versehenen Buchse besteht. Die Buchse ist als Drehteil hergestellt und weist an einem Ende eine Ausdrehung, in welcher eine schraubenlinienförmig verlaufende Wulst angeordnet ist, sowie am entgegengesetzten Ende einen Flansch auf. Mittels der schraubenlinienförmig verlaufenden Wulst ist die Buchse so weit auf das gegenüber dem Innenrohr abgesetzte Ende des
Außenrohres aufgeschraubt, bis das entgegengesetzte Ende der Buchse in etwa bündig mit dem Ende des Innenrohres abschließt. Das mit der Ausdrehung versehende Ende der Buchse wird druckdicht mit dem Außenrohr, das mit dem Flansch versehene Ende der Buchse wird mit dem Innenrohr druckdicht verlötet oder verschweißt. Hinter dem Flansch sitzt ein Losflansch, mit dessen Hilfe das Rohrleitungsende mit entsprechenden Flanschen verbunden werden kann. In die Wandung der Buchse sind zwei Bohrungen eingebracht, von denen die eine dazu dient, ein Lötmittel einzuführen, durch welches die Armierung mit der Buchse verbunden wird, wogegen die andere Bohrung für ein Anschlußstück vorgesehen ist, mit dessen Hilfe der Ringraum mit dem Druck- oder Unterdruckerzeuger verbunden wird oder welcher als Meßanschluß dient.
Dadurch, daß die beschriebene Buchse als Drehteil hergestellt wird, wird die Armatur sehr aufwendig in der Herstellung sowie aufgrund des hohen Gewichtes umständlich beim Transport und der Montage.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Armatur der eingangs erwähnten Art anzugeben, die wesentlich kostengünstiger herstellbar und wesentlich besser handhabbar ist.
Die Aufgabe wird durch die im Kennzeichen erfaßten Merkmale gelöst.
Die Erfindung ist anhand der in den Figuren 1 bis 4 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Das Leitungsrohr, für welches die erfindungsgemäße Armatur Verwendung finden soll, besteht aus dem Innenrohr 1, dem Außenrohr 2 einer zwischen dem Innen- und dem Außenrohr befindlichen Bandarmierung 3 sowie dem Außenmantel 4. Das Innenrohr 1 und das Außenrohr 2 sind als Schraubenlinien- oder ringförmig gewellte Metallrohre ausgebildet. Die aus einem Metallstreifen bestehende Bandarmierung 3 ist auf das Innenrohr 1 wendelförmig aufgewickelt. Beim Wellvorgang für das Außenrohr 2 wird die Bandarmierung 3 im Bereich der Wellentäler des Außenrohres 2 geringfügig radial nach innen verformt und schafft somit eine formschlüssige Verbindung zwischen Innenrohr 1 und Außenrohr 2. Darüberhinaus verhindert sie eine Längung des Innenrohres 1 bei einer
Innendruckbeaufschlagung.
Der zwischen dem Innenrohr 1 und dem Außenrohr 2 verbleibende Ringraum 5 wird mit Über- oder Unterdruck beaufschlagt. Bei einem Schadensfall am Innenrohr 1 und/oder am Außenrohr 2 tritt eine Veränderung des Druckes auf, welche eine Schadensmeldung sowie die erforderlichen Maßnahmen, wie Abstellen des Betriebszustandes, nach sich zieht.
Ein solches Leitungsrohr ist in hervorragender Weise für den Transport umweltgefährdender Medien geeignet. Das Leitungsrohr läßt sich in großen Längen herstellen und aufgrund der Flexibilität der gewellten Rohre 1 und 2 wie ein elektrisches Kabel auf Kabeltrommeln aufwickeln bzw. zu Ringbunden wickeln und wie ein Kabel verlegen. Je nach Durchmesser des Leitungsrohres sind mittels LKW transportierbare Einzellängen von bis zu 600 m möglich. Um ein solches Leitungsrohr an ein Glattrohr, an einen Pumpenanschluß aber auch an ein gleichartiges Leitungsrohr anzuschließen, werden zunächst der Außenmantel 4 sowie das Außenrohr 2 und die Bandarmierung 3 gegenüber dem Innenrohr 1 abgesetzt. Auf das so vorbereitete Leitungsrohrende wird dann eine Buchse 6 geschoben, welche einen ersten Bereich 6a sowie einen zweiten Bereich 6b aufweist. Zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich der Buchse 6 ist ein konischer Bereich 6c vorgesehen. Die Buchse 6 besteht aus Metall und ist durch Aufweiten des Bereiches 6b und/oder Einziehen des Bereiches 6a aus einem handelsüblichen Rohrstück mit einer Wanddicke von etwa 4 mm hergestellt. Die Innendurchmesser der Bereiche 6a und 6b sind so eingestellt, daß sie etwa den Außendurchmessem des Innenrohres 1 und des Außenrohres 2 entsprechen. Die Buchse 6 ist, wie bei 7 angedeutet, mit dem Außenrohr 2 und bei 8 mit dem Innenrohr 1 druckdicht verbunden. Bevorzugt wird fur die druckdichte Verbindung das Schweißen oder das Hartlöten.
Die Buchse 6 weist im Bereich 6b eine Bohrung 6d auf, über welche ein Rohrstück 6e gelötet oder geschweißt ist. Diese Maßnahme ist erforderlich, um eine Verbindung des Überwachungsraumes 5 mit z. B. einem Überwachungsgerät, einem Druckmeßgerät etc. herzustellen.
Das Ende des Bereiches 6a weist einen Bördelflansch 6f auf, hinter dem ein Flanschteller 9 befindlich ist. Der Flanschteller 9 kann als Rundflansch, Ovalflansch, als geteilter Flansch
4
jeweils in einfacher oder doppelter Ausfuhrung ausgebildet sein.
Die zwischen dem Ende der Buchse 6 und dem Außenmantel 4 freigelegte Länge kann mit einem Schrumpfschlauch 10 überdeckt werden.
In der Figur 2 ist in der oberen Hälfte die Ausführungsform für einen doppelten, geteilten Losflansch, in der unteren Hälfte der Figur die Ausführungsform für einen Ovalflansch dargestellt. Es ist erkennbar, daß der Bördelflansch 6f für den Ovalflansch einen wesentlich geringeren Außendurchmesser aufweisen kann.
Weiterhin ist gegenüber der Ausführung gemäß Figur 1 am Ende des Bereiches 6b der Buchse 6 eine umlaufende schraubenlinienförmige Sicke 6g vorgesehen, deren Steigung und Tiefe etwa der Steigung und Tiefe der Wellung des Außenrohres 2 entspricht, so daß die Buchse 6 auf das Außenrohr 2 aufgeschraubt werden kann. Neben der mechanischen Entlastung der bei 7 und 8 vorgesehenen Nähte wird durch diese Maßnahme die Qualität der Naht 7 wesentlich erhöht. Insbesondere, wenn die Naht 7 durch Hartlöten erzeugt wird, kann viel teures Lötmaterial eingespart werden.
In der Figur 3 ist eine weitere Ausgestaltung der Erfindung dargestellt. Anstelle des Bördelflansches 6f ist auf den Bereich 6a der Buchse 6 ein Rohrstück 11 mit einem Außengewinde aufgesetzt und z. B. durch Schweißen, Löten oder Schrumpfen mechanisch fest mit dem Bereich 6a verbunden. Auf das Gewinde des Rohrstückes 11 kann dann ein Flansch 9 mit einem entsprechenden Innengewinde aufgeschraubt werden.
Bei einer ausreichend großen Wanddicke kann das Rohrstück 11 entfallen und das Gewinde direkt in den Bereich 6a der Buchse eingeschnitten werden. Die Figur 3 zeigt darüberhinaus eine Alternative zu dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Anschluß für ein Überwachungsgerät bzw. ein Durckgerät. Die Öffnung 6d ist hier durch das sogenannte Flowdrill-Verfahren erzeugt. Bei diesem Verfahren wird das Material der Wandung spanlos verdrängt, so daß es rund um die Öffnung 6d zu einer Materialanhäufung kommt. Abschließend wird in die Öffnung 6d ein Gewinde spanlos eingeformt, in welches z. B. ein Meßanschluß eingeschraubt werden kann.
Für Leitungsrohre, die zum Transport von Medien mit einem Druck bis zu 10 bar
verwendet werden sollen, sind die dargestellten Ausfuhrungen vollkommen ausreichend. Für höhere Drücke müssen Vorkehrungen getroffen werden, die Bandarmierung 3 am Ende des Innenrohres 1 festzulegen. Diese kann z. B. durch Vorsehen einer nicht dargestellten Bohrung im Bereich 6a gelöst werden, durch welche ein Lötmittel in den Spalt zwischen dem Bereich 6a und der Bandarmierung 3 eingebracht werden kann.
In der Figur 4 ist eine weitere Ausfuhrungsform der Erfindung dargestellt.
In das Innenrohr 1 ist ein Rohrnippel 12 eingeschoben, der an seiner äußeren Oberfläche mit dem Ende des Innenrohres 1 bei 13 verlötet oder verschweißt ist. Das freie Ende des Rohrnippels 12 weist ein Außengewinde 12a auf, auf welches mit einem entsprechenden Innengewinde versehene Aggregate aufgeschraubt werden können.
Zur Entlastung der Lot- bzw. Schweißnaht 13 kann der Rohrnippel 12 ein nicht
dargestelltes Grobgewinde bzw. eine schraubenlinienförmig verlaufende Sicke aufweisen, mit deren Hilfe der Rohrnippel 12 in das Innenrohr 1 eingeschraubt werden kann.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Armatur für eine Anschluß- oder Durchgangsverbindung für eine aus zwei koaxial zueinander angeordneten Metallrohren (1, 2) bestehende Rohrleitung, mit einer Metallbuchse (6), die sowohl mit dem Ende des Innenrohres (1) als auch mit dem gegenüber dem Innenrohrende abgesetzten Ende des Außenrohres (2) gasdicht verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbuchse (6) aus einem Rohrstück annähernd gleicher Wanddicke besteht, dessen Enden (6a, 6b) durch Einziehen und/oder Aufweiten unterschiedliche Durchmesser aufweisen, und daß das Ende (6a) mit dem kleineren Durchmesser mit dem Ende des Innenrohres (1) und das Ende (6b) mit dem größeren Durchmesser mit der Umfangsfläche des Außenrohres (2) verlötet oder verschweißt ist.
2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Ende (6a) mit dem kleineren Durchmesser ein Bördelflansch (6f) angeformt ist.
3. Armatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Ende (6b) mit dem größeren Durchmesser eine Sicke (6g) mit schraubenlinienförrnigem Verlauf eingeformt ist, welche dem Verlauf der schraubenlinienfbrmigen Wellung des Außenrohres (2) entspricht und daß die Buchse (6) mittels der Sicke (6g) auf das Außenrohr (2) aufgeschraubt ist.
4. Armatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung der Buchse 6 eine durchgängige Bohrung (6d) vorgesehen ist, und daß eine Muffe (6e) an diese Bohrung (6d) angelötet oder angeschweißt bzw. in die Bohrung (6d) eingeschraubt ist.
5. Armatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (6d) durch das sog. Flowdrill-Verfahren erzeugt ist, d. h. daß die Bohrung (6d) aus der Wandung derart herausgeformt ist, daß das Wandungsmaterial nach innen und nach außen verdrängt ist und die Bohrung (6d) über den gesamten Bereich mit einem Innengewinde versehen ist.
6. Armatur nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Ende (6a) mit dem kleineren Durchmesser ein Außengewinde aufgebracht ist.
7. Armatur nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Ende (6a) mit dem kleineren Durchmesser ein Gewinderohrstück (11) mit Außengewinde aufgelötet oder aufgeschweißt bzw. aufgeschrumpft ist.
8. Armatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Ende (6a) mit dem kleineren Durchmesser hinter dem Bördelflansch (6f) ein Losflansch (9) befindlich ist.
9. Armatur nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in das Innenrohr (1) ein Rohrnippel (12) mit einem endseitig angebrachten Außengewinde (12a) eingeführt ist, und daß das Innenrohr (1) mit der äußeren Oberfläche des Rohrnippels (12) verlötet oder verschweißt ist.
10. Armatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrnippel (12) mittels einer endseitig angeformten Sicke in das Innenrohr (1) eingeschraubt ist.
DE29610718U 1996-06-19 1996-06-19 Armatur für eine Anschluß- oder Durchgangsverbindung Expired - Lifetime DE29610718U1 (de)

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