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DE29610619U1 - Küchenreibe für hartfaserige Pflanzen- und Gemüseteile - Google Patents

Küchenreibe für hartfaserige Pflanzen- und Gemüseteile

Info

Publication number
DE29610619U1
DE29610619U1 DE29610619U DE29610619U DE29610619U1 DE 29610619 U1 DE29610619 U1 DE 29610619U1 DE 29610619 U DE29610619 U DE 29610619U DE 29610619 U DE29610619 U DE 29610619U DE 29610619 U1 DE29610619 U1 DE 29610619U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
kitchen grater
kitchen
grater according
grating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29610619U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FENIS HERMANN
Original Assignee
FENIS HERMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FENIS HERMANN filed Critical FENIS HERMANN
Priority to DE29610619U priority Critical patent/DE29610619U1/de
Publication of DE29610619U1 publication Critical patent/DE29610619U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/25Devices for grating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Multicomponent Fibers (AREA)

Description

Dipl. Phys. H:Seidel Datum: n .6.1996
Patentanwältin
Siedliingsstr. 3 m· ■·
84494 Lohkirchen
Tel. 08637/883
Hermann Fenis
J.ahns'tr. 9
83308 Trostberg
Küchenreibe für hartfaserige Pflanzen- und
Gemüseteile
Die Erfindung betrifft eine Küchenreibe für hartfaserige
Pflanzen- und Gemüseteile mit einer Grundfläche und einer
Vielzahl über die Grundfläche nach oben hinausragenden Vorsprüngen .
Es sind bereits zahlreiche Küchenhobel- oder reiben bekannt, doch dienen diese vorwiegend zum Schneiden von Gemüse oder Obst. Sie weisen daher eine Grundfläche mit über diese
hinausragenden Schneideeinrichtungen auf.Hartfaserige Pflanzen- und Gemüseteile lassen sich durch solche bekannten Küchengeräte zwar auch in Streifen oder Scheiben unterschiedlicher Größe und Stärke zerschneiden, doch will man in der Speisenzubereitung als Geschmackszutat solche hartfaserigen Pflanzen, wie es zum Beispiel Ingwerwurzeln sind, im frischen Zustand verwenden, so kann man aus solchen hartfaserigen Pflanzen geschnittene Streifen oder Scheiben nicht brauchen. Vielmehr muß man diese zerreiben, damit man sie in fein verteilter Form zusammen mit dem bei dem Reibevorgang austretenden Saft verwenden kann.
Eine bereits bekannte Apfelreibe aus Glas mit aus ihrer Grundfläche herausragenden Reibkörpern ist ebenfalls nicht zum Zerreiben hartfaseriger Pflanzen oder Gemüse geeignet, da die einzelnen Reibkörper dieser bekannten Reibe sich nur geringfügig über die Grundfläche erheben und eine stumpfe Form aufweisen, die nicht dazu geeignet ist, das gewünschte Mark aus den hartfaserigen Gemüseteilen herauszulösen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Küchenreibe zu schaffen, die es ermöglicht, hartfaserige Pflanzen- und Gemüseteile so zu zerreiben, daß ihr weicher Anteil von den unbrauchbaren Faserbestandteilen getrennt wird, der beim
Reibevorgang austretende Saft aufgefangen werden kann und die Faserbestandteile von den für die Speisezubereitung brauchbaren Bestandteilen getrennt werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Vorsprünge als spitzwinklige, konusförmige Reibkörper ausgebildet sind, deren über die Grundfläche hinausragende Höhe J? dem maximalen Durchmesser ihrer Basisfläche ist.
Als eine bevorzugte Ausbildung der erfindungsgemäßen Küchenreibe für hartfaserige Pflanzen- oder Gemüse hat sich eine Schalenform bewährt, wobei die Reibkörper nur in deren mittlerem Bereich angeordnet sind. Hierdurch erhält man den Vorteil, daß das eine Ende der Schale als Handgriff der Reibe für die Bedienungsperson dienen und das gegenüberliegende Ende zum Auffangen des Reibgutes und des beim Reiben austretenden Saftes benützt werden kann.
Eine weitere vorzugsweise Ausbildungsform der Erfindung ist in der Anordnung der einzelnen Reibkörper in zueinander parallel verlaufenden Reihen zu sehen, wobei die Reibkörper benachbarter paralleler Reihen zueinander auf Lücke sitzen. Hierdurch wird ein besonders guter Aufschluß des Fasermaterials erreicht.
Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Küchenreibe ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung.
Hierin zeigen:
Fig. 1 eine Küchenreibe in Form einer Schale von oben
gesehen,
Fig. 2 die Küchenreibe nach Fig. 1 von unten gesehen,
Fig. 3 die Küchenreibe nach Fig. 1 im Längsschnitt,
Fig.4 ein Bodenteil einer Küchenreibe in Seitenansicht,
die die Form einer ebenen Platte aufweist, mit
durch die Grundfläche hindurchgesteckten
Reibkörpern und
Fig. 5 a- 5 h eine Vielzahl möglicher Reibkörperformen
in perspektivischer Darstellung.
In den Figuren sind sich entsprechende Teile mit übereinstimmenden Bezugsziffern gekennzeichnet.
In Fig. 1 und 3 ist eine Küchenreibe aus keramischem Material in Form einer etwa ovalen Schale 1 gezeigt. Auf der Unterseite der Schale 1 befinden sich Standbeine 2 a,b, die in Fig. 2 verdeutlicht-sind. Es handelt sich hier um zwei etwa parallel verlaufende Längsschienen 2a,b und eine quer verlaufende Schiene 2c.
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Die Schale 1 setzt sich an ihrem einen seitlichen Ende in eine Muschelform la fort, an der die Bedienungsperson die Küchenreibe während des Reibevorganges festhalten kann.
Im Bereich des Schalenbodens Ib ist im Inneren der Schale 1 eine Vielzahl von nach oben herausragenden Stiften 3 angeordnet, die an ihrem freien Ende 3a in einer Spitze enden. Die Stifte 3 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Schalenkörper 1 gebildet. Sie können aber auch, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, aus einem vom Schalenmaterial verschiedenen Material bestehen und von der Unterseite der Reibfläche 6, die in Fig. 4 als eine ebene Fläche 6 ausgebildet ist, durchgesteckt sein und in ihrer Lage durch eine Deckfläche 4, die mit der Unterseite der Fläche 6 verbunden ist, in ihrer Lage fixiert sein.
Bei jeder Ausbildungsform der Reibe sind die Stifte 3 bzw. die Stifte 5g bei der in Fig. 4 gezeigten Ausbildungsform in Abständen voneinander in parallelen Reihen angeordnet, die quer zur Längsachse der Grundfläche der Reibe 6 bzw. der ovalen Schale 1 verlaufen. Die Stifte 3 bzw. 5g einander benachbarter Reihen sitzen jeweils auf Lücke.
Die Form der Stifte 3 kann sehr unterschiedlich sein. Beispiele hierfür sind in Fig. 5a-5g gezeigt. Hier ist
zu erkennen, daß es sich um kegelförmige Stifte 5a und 5b handeln kann, deren Grundfläche entweder eine Kreisform oder die Form eines Ovals hat. Die Stifte können aber auch Pyramidenform aufweisen, siehe die Ausbildungen 5c,d,e,f
wobei die Grundflächen wahlweise die Form eines Rechteckes, Quadrates, Dreiecks oder Vieleckes haben können. Handelt es sich aber um Stifte, die durch die Grundfläche der Reibe hindurchgesteckt werden sollen, so bietet sich die in Fig. 5g gezeigte Nagelform an, der Nagelkopf 5h überragt den Nagelstiel und legt sich, nachdem der Stift 5g durch den Boden der Reibe hindurchgesteckt ist, an die Unterfläche der Reibe an. Wie aus Fig. 4 erkennbar, werden die nageiförmigen Stifte 5g durch eine Abdeckplatte 4 an dem Grundkörper 6 der Reibe gehalten.
Um für den beabsichtigten Zweck der Reibe, nämlich für das Zerreiben hartfaseriger Pflanzen- und Gemüseteile geeignet zu sein, ist es erforderlich, die Stifte 3 bzw. 5a-g so auszubilden, daß sie eine schlanke Form aufweisen, die oben in einer Spitze endet. Dabei ist zu beachten, daß die Höhe der Stifte größer oder höchstens gleich dem maximalen Durchmesser der Grundfläche eines Stiftes gewählt wird, um die gewünschte schlanke Form der Stifte zu erhalten. Für jeden Fachmann ist es dabei jedoch selbstverständlich, daß der Stifthöhe Grenzen durch die gesamte Dimensionierung der
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Reibe und die Dicke des Reibegutes gesetzt sind. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Stifthöhe stets kleiner als die Dicke des Reibgutes sein sollte. Auch die Anzahl der Stifte und ihr gegenseitiger Abstand ergeben sich aus der Praxis. Es hat sich hierbei bewährt, daß die Grundflächen der benachbarten Stifte auf dem Schalenboden bzw. der Reibfläche praktisch unmittelbar aneinandergrenzen, zwischen den parallelen Reihen aber ein geringer Abstand eingehalten wird .
Durch die spitzige Form der Stifte ist es möglich, das hartfaserige Reibgut so aufzuschließen, daß der fleischige Anteil als Reibmasse erhalten wird, die sich zwischen den Stiftreihen und in dem der muschelförmigen Halterung la der Schale 1 gegenüberliegenden Schalenende Ib, welches frei von Stiften 3 ist, zusammen mit dem sich bildenden Saft sammelt. Der Faseranteil des Reibgutes bleibt aber in der Hand der Bedienungsperson zurück.
Es ist nun möglich, entweder das geriebene Gut aus der Schale abzustreifen, die gewünschte Menge aus dem Schalenende Ib zu entnehmen oder, was ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Reibe ist, die gesamte Reibe in das Kochgut einzutauchen und das Rei-bgut aus der Reibe abzuschwenken, da keine faserigen Bestandteile mehr im Reibgut enthalten sind.

Claims (15)

Dipl. Phys. H. SeRSeL/ ,: ::··..\.::": Patentanwältin Siediungsstr. 3 84494 Lohkirchen Tel. 08637/883 Datum: 11.6.1996 m.Z.: 1029 Schutzansprüche
1. Küchenreibe für hartfaserige Pflanzen- und Gemüseteile mit einer Grundfläche und einer Vielzahl über die Grundfläche nach oben hinausragenden Vorsprüngen, d a d &ugr; r ch g e k ennzeichnet, daß die Vorsprünge als spitzwinklige, konusförmige Reibkörper (3, 5a- 5g) ausgebildet sind, deren über die Grundfläche hinausragende Höhe ( h) dem maximalen Durchmesser( d) ihrer Basisfläche ist.
2. Küchenreibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche eine zusammenhängende geschlossene Fläche bildet und die Reibkörper mit der Grundfläche einstückig sind und von der Oberfläche der Grundfläche ausgehend nach oben ragen.
3. Küchenreibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkörper (5g) von der
Unterseite der Grundfläche (6) aus durch die Grundfläche hindurchgesteckt sind und über deren Oberfläche nach oben ragen.
4. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche der Reibkörper (3, 5a - g) eine beliebig gekrümmte oder eckige Gestalt aufweist und beispielsweise kreisförmig oder oval ist oder die Form eines Vielecks, Rechtecks, Dreieckes, Quadrates etc. hat.
5. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad urch gekennzeichnet, daß die Reibkörper in Abständen voneinander in zueinander parallelen Reihen angeordnet sind.
6. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, daß die Reibkörper benachbarter paralleler Reihen zueinander auf Lücke sitzen.
7. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche der Reibe als eine ebene Fläche (6) ausgebildet ist.
8. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche der Reibe eine konkave Krümmung aufweist und in Form einer Schale (1) ausgebildet ist.
9. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad urch gekennzeichnet, daß die Schale (1) eine etwa ovale Form aufweist.
10. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad urch gekennzeichnet, daß die Reibkörper (3, 5a-g) nur im mittleren Flächenbereich der Schale angeordnet sind und das eine Ende der Schale als Sammelmulde (Ib) für sich beim Reibvorgang bildendes Reibgut und gegebenenfalls dessen Saft dient, während das gegenüberliegende Ende (la) als Halterung der Küchenreibe für die Bedienungsperson dient.
11.Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch geke-nnzeichnet, daß auf der Unterseite der Grundfläche Standfüße (2a-c) vorgesehen sind .
. &igr; * &igr; 11 &igr; **· · «
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12. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,d ad urch gekennzeichnet, daß an der Grundfläche (6) eine Aufhängvorrichtung (2c) vorgesehen ist.
13. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,d ad &ugr; r ch gekennzeichne t, daß die Grundfläche aus Kunststoff oder Keramik oder Porzellan oder Glas oder Metall besteht.
14. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,d adurch gekennzeichnet, daß Reibkörper und Grundfläche aus dem gleichen Material bestehen.
15. Küchenreibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,d ad &ugr; r ch gekennzeichn e t, daß die Reibkörper aus Metall, die Grundfläche aber aus einem anderen Material besteht.
DE29610619U 1996-06-17 1996-06-17 Küchenreibe für hartfaserige Pflanzen- und Gemüseteile Expired - Lifetime DE29610619U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008011495U1 (de) 2008-08-22 2009-02-12 Salzwedel, Christina Reibefläche an einer Küchenreibe in Kombination mit einem Auffanggefäß / Aufnahmebehälter
GB2471519A (en) * 2009-07-03 2011-01-05 Victoria Williams Hand operated food liquidizer
DE202015005203U1 (de) 2015-07-21 2015-09-28 Rainer Merdonig Küchenreibe

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