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DE29610421U1 - Mehrspur-Fahrrad - Google Patents

Mehrspur-Fahrrad

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Publication number
DE29610421U1
DE29610421U1 DE29610421U DE29610421U DE29610421U1 DE 29610421 U1 DE29610421 U1 DE 29610421U1 DE 29610421 U DE29610421 U DE 29610421U DE 29610421 U DE29610421 U DE 29610421U DE 29610421 U1 DE29610421 U1 DE 29610421U1
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DE
Germany
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bicycle
track
frame
longitudinal
seat
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Expired - Lifetime
Application number
DE29610421U
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English (en)
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Popp Hermann Dipl-Ing (fh) De
Original Assignee
Votex GmbH
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Publication date
Application filed by Votex GmbH filed Critical Votex GmbH
Priority to DE29610421U priority Critical patent/DE29610421U1/de
Publication of DE29610421U1 publication Critical patent/DE29610421U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/005Recumbent-type bicycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K17/00Cycles not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K5/00Cycles with handlebars, equipped with three or more main road wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K5/00Cycles with handlebars, equipped with three or more main road wheels
    • B62K5/02Tricycles
    • B62K5/06Frames for tricycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

G 165VO 96
Beschreibung
Mehrspur-Fahrrad
Die Erfindung betrifft ein Mehrspur-Fahrrad nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Übliche Fahrräder sind Einspur-Fahrräder mit einem lenkbaren Vorderrad und einem in der Mittenlängsebene eines Fahrradrahmens angeordneten Hinterrad. Die Beherrschung eines solchen Fahrrads erfordert eine gewisse körperliche Fitneß, Geschicklichkeit und Gleichgewichtsgefühl. Diese Eigenschaften sind bei einer Vielzahl von Personen, beispielsweise bei behinderten Personen oder Senioren nicht in ausreichendem Maße vorhanden, so daß die einfache, kostengünstige und umweltschonende Mobilität mit einem solchen Fahrrad nicht möglich ist oder durch Unfallgefahren gefährdet ist.
Insbesondere für behinderte Personen sind Rollstühle bekannt. Solche Rollstühle sind im wesentlichen fahrbare Lehnstühle mit zwei großen Hinterrädern und zwei kleinen mit geringem Längsradstand nachlaufenden, jedoch nicht willkürlich lenkbaren Vorderrädern. Rollstühle werden meist von Hand an den großen Hinterrädern durch den Rollstuhlfahrer bewegt oder von einer Hilfsperson geschoben. Erreichbare Geschwindigkeiten und maximale Distanzen sowie die Geländegänglichkeit sind im Vergleich zu einem Fahrrad geringer. Zudem ist auch die Kippstabilität durch die kleinen nachlaufenden Vorderräder und den geringen Längsradabstand relativ
'V.
gering. Regelmäßig werden Rollstühle auch von Personen benutzt, die eine Fußtretkurbel betätigen könnten, jedoch ein vorstehend genanntes Fahrrad nicht beherrschen können.
Es sind auch gattungsgemäße Mehrspur-Fahrräder als Dreirad-Fahrräder allgemein bekannt. Diese Dreirad-Fahrräder entsprechen üblichen Fahrrädern, bei denen lediglich zwei beabstandete, durch eine Achse miteinander verbundene Hinterräder verwendet sind. Ein Vorteil dieser Dreirad-Fahrräder besteht darin, daß sie unter normalen Betriebsbedingungen durch den Dreipunktaufstand der drei Räder nicht umfallen. Ein Fahrer muß somit beim Anhalten, z. B. bei einer Kreuzung, nicht vom Fahrrad absteigen und sollte weder beim Aufsteigen noch beim Fahrrad umfallen können, so daß die Unfallgefahr reduziert sein sollte.
In der Praxis haben sich jedoch solche Dreirad-Fahrräder als wenig tauglich erwiesen, so daß sie auch nur wenig verbreitet sind. Durch die hohe Sitzposition in Verbindung mit einem üblichen Fahrradrahmen ist das Aufsteigen für behinderte Personen oder Senioren ähnlich wie bei einem zweirädrigen Fahrrad unmöglich oder beschwerlich. Zudem sind das Fahrverhalten und die Stabilität problematisch und zum Teil gefährlich. Bei Kurvenfahrten treten durch die Abstützung der beabstandeten Hinterräder große und ungewohnte Fliehkräfte auf. Bei einem starken Lenkeinschlag kann das Dreirad trotz der Dreipunktabstützung relativ leicht umkippen. Der Fahrer hat zudem nur das schmale Vorderrad im Blickfeld. Es besteht die Gefahr, daß mit den seitlich weit abstehenden Hinterrädern eine Bodenunebenheit, beispielsweise ein Randstein, überfahren wird, wodurch die Gefahr von Stürzen besteht. Dabei ist zu berücksichtigen, daß Fahrer oder Fahrerinnen solcher Dreirad-Fahrräder meist ohnehin nur eingeschränkte Fähigkeiten zur Beherrschung dieser Geräte haben.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gattungsgemäßes Mehrspur-Fahrrad so weiterzubilden, daß dessen Handhabung erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist wenigstens ein Rahmenteil in einer Draufsicht in seiner Grundform U-förmig ausgebildet, wobei die U-Basis als Basislängsträger etwa in Fahrradlängsrichtung ausgerichtet ist. Ein vorderer U-Schenkel ist dabei als vorderer Querträger ein Vorderradträger und ein hinterer U-Schenkel als hinterer Querträger ein Hinterradträger.
Am hinteren U-Schenkel ist der Fahrradsitz in Fahrradlängsrichtung ausgerichtet und zum Basislängsträger in den U-Bereich hinein querversetzt angeordnet. Der Radstand zwischen Vorder- und Hinterrädern und entsprechend die Länge des Basislängsträger sind so lange dimensioniert, daß durch die seitlich offene U-Form des Rahmenteils ein ebenerdig begehbarer Freiraum zum Fahrradsitz hin besteht. Damit kann die Sitzposition einfach und bequem, ohne ein Übersteigen von Rahmenteilen eingenommen werden.
Für eine erhöhte Rahmenstabilität und Verwindungssteifigkeit wird mit Anspruch 2 vorgeschlagen, den vorderen U-Schenkel bzw. vorderen Querträgerbereich in einer Draufsicht rechteckförmig auszubilden mit zwei vorderen in Querrichtung versetzten Längsträgerteilen und zwei vorderen in Längsrichtung versetzten Querträgerteilen. In diesem Rechteckbereich kann einfach und stabil und in guter Reichweite des Fahrers die Tretkurbel der Treteinrichtung angeordnet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 3 ist am hinteren U-Schenkel bzw. hinteren Querträger das Hinterrad nach hinten abstehend in einer Mittenlängsebene des Rahmenteils lenkbar gelagert. Die Lenkung erfolgt über einen am vorderen oberen Querträgerbereich angebrachten Lenker und eine bewegungsübertragende Verbindung, beispielsweise ein Lenkgestänge zum Hinterrad. Durch die Hinterradlenkung wird eine hohe Manövrierfähigkeit mit kleinem Wendekreis bei guter Kippstabilität erreicht.
Die Bequemlichkeit und hohe Kippstabilität werden gemäß Anspruch 4 durch eine konstruktionsbedingt mögliche tiefe Sitzposition etwa auf der Höhe der Hinterradnabe weiter verbessert. Dadurch entstehen auch gute ergonomische Verhältnisse für die Tretbetätigung.
Für eine weitere Rahmenversteifung wird nach Anspruch 5 vorgeschlagen, auch den Basislängsträger (in einer Seitenansicht gesehen] rechteckförmig mit wenigstens zwei etwa vertikal übereinanderliegenden Basislängsträgerteilen und mit wenigstens zwei etwa vertikalen Stützen auszubilden. Der Rahmen kann nach Anspruch 6 in an sich bekannter Weise aus Rahmenrohren zusammengesetzt sein.
Durch die erfindungsgemäße Rahmenkonstruktion ist es möglich, gemäß Anspruch 7 die Vorder- und Hinterräder relativ groß und im Gegensatz zu einem Rollstuhl gleich mit einem bevorzugten Durchmesser von 26 Zoll auszubilden. Durch diese großen Räder werden gute Fahreigenschaften, insbesondere eine gute Geländegängigkeit erreicht, die mit einem herkömmlichen Fahrrad vergleichbar sind. Damit wird auch Personen, die ein zweirädriges Fahrrad nicht beherrschen können, eine vergleichbare Mobilität zur Verfügung gestellt.
5
Mit den Merkmalen des Anspruchs 8 wird in einer besonders bevorzugten Ausführungsform ein einsitziges, dreispuriges Fahrrad mit drei Rädern vorgeschlagen. Dazu wird ein U-förmiges Rahmenteil verwendet, bei dem am vorderen Querträger beidseitig und zueinander versetzt je ein nicht lenkbares Vorderrad angeordnet ist. In einer vertikalen Längsmittenebene durch die beiden Vorderräder sind sowohl der Fahrradsitz als auch dahinter das lenkbare Hinterrad angeordnet. Diese Ausführungsform kann besonders gewichtsgünstig, leicht handhabbar und mit stabilen Fahreigenschaften für eine Person ausgelegt werden. Zwischen dem Bereich der Vorderräder steht ein großer Aufnahmebereich für den Transport von Gegenständen zur Verfügung, wobei die Fahrstabilität auch bei schwereren Gegenständen nur wenig beeinflußt wird.
Anstelle von Transportaufnahmen kann gemäß Anspruch 9 zwischen den Vorderrädern auch ein weiterer Fahrradsitz als Mitfahrersitz angeordnet werden. Nach Anspruch 10 kann dieser Mitfahrersitz auch eine weitere Tretkurbel zugeordnet sein, die mit der Antriebseinrichtung bevorzugt schaltbar gekoppelt ist.
In einer weiteren alternativen Ausführung nach Anspruch 11 können auch zwei erfindungsgemäße U-förmige Rahmenteile mit ihren Basislängsträgern mehrteilig oder integral verbunden werden. Damit ist ein Mehrspur-Fahrrad realisierbar mit einem beidseitigen, ebenerdig begehbaren Freiraum zur bequemen Einnahme einer Sitzposition an zwei jeweils innerhalb der U-Bereiche liegenden Fahrradsitzen. Dabei werden wieder jeweils zwei nicht lenkbare Vorderräder verwendet, die je in einer Mittenlängsebene durch jedes Rahmenteil liegen.
In allen vorstehenden Ausführungsformen sind an sich bekannte, zuschaltbare Motoren, insbesondere Elektromotoren als zusätzliche Antriebseinrichtungen integrierbar.
&EEacgr;
Anhand einer Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung mit weiteren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Mehrspur-Fahrrads mit drei Rädern, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Mehrspur-Fahrrad nach Fig. 1,
&iacgr;&ogr; Fig. 3 eine Seitenansicht des Fahrradrahmens der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Rahmens nach Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf den Rahmen nach Fig. 3, und
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform eines Mehrspur-Fahrrads mit vier Rädern.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Mehrspur-Fahrrad 1 mit drei Spuren und drei Rädern dargestellt, das im wesentlichen aus einem Rahmen 2, zwei Vorderrädern 3, 4, einem Hinterrad 33, einer Lenkeinrichtung 5, einer Antriebseinrichtung 6 und einem Fahrradsitz 7 besteht. In Verbindung mit den Einzeldarstellungen des Rahmens in den Fig. 3 bis 5 ist zu ersehen, daß der Rahmen 2 in einer Draufsicht (Fig. 5 und Fig. 2) U-förmig ausgebildet ist. Die U-Basis bildet dabei einen Basislängsträger 8, der in Fahrradlängsrichtung seitlich versetzt zu einer vertikalen Mittenlängsebene 9 des Rahmens 2 ausgerichtet ist.
Der vordere U-Schenkel der U-Form ist als vorderer Querträger 10 in einer Draufsicht rechteckförmig mit zwei vorderen Längsträgerteilen 11, 12 und
zwei vorderen Querträgerteilen 13, 14 ausgebildet. Seitlich an den Längsträgerteilen 11, 12 sind die Vorderräder 3, 4 nicht lenkbar gelagert. Innerhalb des Rechteckbereichs ist eine Tretkurbel 15 angeordnet, die drehmomentübertragend mit einer gemeinsamen Welle der Vorderräder 3, 4 verbunden ist. Die Antriebsübertragung kann, wie schematisch dargestellt, durch Zahnkränze und Ketten erfolgen. Es ist auch eine direkte Kopplung oder eine Kardanwellenanordnung je nach den Gegebenheiten möglich. Bevorzugt wird zudem eine (nicht im Detail dargestellte) an sich bekannte Schaltvorrichtung eingesetzt. In diesem vorderen Rahmenbereich kann auch ein zuschaltbarer Motor, beispielsweise ein Elektromotor mit Batterien und/oder ein Gepäckträger 16 angebracht sein.
Aus den Darstellungen der Fig. 1 bis 5 geht hervor, daß der vordere U-Bereich des Rahmens 2 lediglich in der Draufsicht rechteckförmig erscheint, die einzelnen Trägerteile jedoch vertikal zueinander schräg und beabstandet liegen. Insbesondere Fig. 4 zeigt, daß die Trägerteile 11, 12 und 14 eine nach unten offene U-Form für eine Aufnahme der Treteinrichtung und für eine bequeme Durchführung der Beine bilden.
Ebenso ist aus den Fig. 1 und 3 zu ersehen, daß in einer Seitenansicht der Basislängsträger 8 etwa rechteckförmig mit zwei übereinanderliegenden Basislängsträgerteilen 17, 18 und zwei etwa vertikalen Stützen 19, 20 ausgebildet ist.
Der hintere U-Schenkelbereich des Rahmens 2 (Fig. 2 und 5) besteht aus einem Querträgerverbund mit hinteren, teilweise vertikal versetzten, hinteren Querträgern 21, 22, 23. An diesem Querträgerverbund ist der Fahrradsitz 7 mit einer gepolsterten Sitzfläche 24 und einer bequemen Rückenlehne 25 mit Kopfstütze 26 angebracht, wobei die Sitzfläche 24 tief etwa in Nabenhöhe der Räder liegt.
Das Hinterrad ist über ein Federbein 27 und eine Schwinge 28 am Rahmen 2 nach hinten abstehend gehalten und liegt in der Längsmittenebene 9. Die Lenkeinrichtung 5 umfaßt einen Lenker 29 am vorderen, oberen Querträgerbereich, dessen Lenkausschlag über ein teilweise im oberen Basislängsträgerteil 13 geführtes Lenkgestänge 30 auf das schwenkbare Federbein 27 übertragen wird. Zur Aufnahme des Lenkgestänges 30 und weiterer (nicht dargestellter) Leitungen, insbesondere zu den Scheibenbremsen 31, 32 , ist der Rahmen 2 aus Rahmenrohren zusammengesetzt.
Die Vorderräder 3, 4 und das Hinterrad 33 sind als gleiche Speichenräder mit einem Durchmesser von 26 Zoll ausgeführt.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Mehrspur-Fahrrad hat folgende Funktion:
Insbesondere aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß ein von der Seite her ebenerdig begehbarer Freiraum (Pfeil 34) geschaffen ist, über den ein Fahrer bequem und unbehindert die tiefe Sitzposition am Fahrradsitz 7 einnehmen kann. Durch den Antrieb der Vorderräder 3, 4 ergeben sich gute kenimatische und ergonomische Verhältnisse für den Tretantrieb. Weiter liegt eine gute Manövrierfähigkeit und Fahrstabilität durch die Kombination einer tiefen Sitzpositon, die Dreiradabstützung mit relativ großen Rädern in Verbindung mit einer Hinterradlenkung vor.
Die Ausführungsform des Fahrrads nach Fig. 1 und 2 ist einfach zu einem zweisitzigen Fahrrad aufrüstbar, wobei anstelle des Gepäckträgers 16 ein (nicht dargestellter) weiterer Fahrradsitz als Mitfahrersitz anbringbar ist. Diesem Mitfahrersitz kann für ein passives Mitfahren eine Fußraste, oder für ein aktives Mitfahren eine weitere Tretkurbel zugeordnet werden.
•9"
In einer alternativen Ausführungsform nach Fig. 6 ist eine Kombination aus zwei Mehrspur-Fahrrädern gemäß der Fig. 1 und 2 gezeigt. Dabei sind ersichtiich zwei spiegelbildliche Rahmen 2 und 2' durch einen gemeinsamen Basislängsträger 8 kombiniert. Die Vorderräder 3 und 4 liegen dabei jeweils an den Außenseiten der vorderen Querträgeranordnung. Entsprechend der Kombinationsanordnung ist dieses vierrädrige Mehrspur-Fahrrad 35 für zwei Personen vorgesehen mit zwei Fahrradsitzen 7 und 7', zwei Tretkurbeln 15 und 15/ zwei Lenkern 29 und 29' und zwei Hinterrädern 33 und 33'. Diese lenkbaren Hinterräder 33 und 33' sind über eine Spur-Stangeneinrichtung 36 gekoppelt und über ein gemeinsames Lenkgestänge 30 betätigbar.
Bei diesem vierrädrigen Mehrspur-Fahrzeug 35 für zwei Personen sind
ebenfalls seitliche, ebenerdig begehbare Einstiegsbereiche zur bequemen Einnahme der Sitzpositionen auf den Sitzen 7 und T geschaffen. Durch Anbringung von ggf. zwei Mitfahrersitzen im Bereich zwischen den Vorderrädern 3 und 4 kann dieses Fahrrad weiter zu einem viersitzigen Fahrrad aufgerüstet werden.

Claims (12)

G 165VO 96 Ansprüche
1. Mehrspuhr-Fahrrad
mit einem Rahmen (2)
mit wenigstens drei am Rahmen (2) drehbar gelagerten Rädern [3, 4, 33), von denen wenigstens zwei (3, 4) in einem Querabstand koaxial und das oder die weiteren Räder (33) in einem Längsabstand als Radstand angeordnet sind,
mit einer Lenkeinrichtung (5) für wenigstens ein Rad (33],
mit einer Antriebseinrichtung (63, die eine Treteinrichtung mit einer Tretkurbel (15] umfaßt, und
mit einem am Rahmen (2] angebrachten Fahrradsitz (7), dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Rahmenteil (2] in einer Draufsicht in seiner Grundform U-förmig ausgebildet ist,
daß die U-Basis als Basislängsträger (8) etwa in Fahrradlängsrichtung ausgerichtet ist,
daß ein vorderer U-Schenkel als vorderer Querträger (10] ein Vorder-
radträger ist,
daß ein hinterer U-Schenkel als hinterer Querträger (21, 22, 23) ein Hinterradträger ist,
daß am hinteren Querträger (21, 22, 23) der Fahrradsitz (7) in Fahrradlängsrichtung ausgerichtet und zum Basislängsträger (8) querversetzt angeordnet ist, wobei der Radstand und der Basislängsträger (8) so lange dimensioniert sind, daß zum U-Innenraum und damit zum Fahrradsitz (7) hin ein von der Fahrradseite entsprechend der offenen U-Seite her ebenerdig begehbarer Freiraum (Pfeil 34) für eine unbehinderte Sitzeinnahme gebildet ist.
2. Mehrspur-Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der vordere U-Schenkel (10) in einer Draufsicht rechteckförmig ausgebildet ist mit zwei vorderen U-Längsträgerteilen (11, 12) und zwei vorderen Querträgerteilen (13, 14), und
daß in diesem Rechteckbereich die Tretkurbel (15) der Treteinrichtung angeordnet ist.
3. Mehrspur-Fahrrad nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am hinteren U-Schenkel das Hinterrad (33) nach hinten abstehend und zum Basislängsträger (8) querversetzt gelagert ist,
daß das Hinterrad (33) lenkbar gehalten und mit einem am vorderen, oberen Querträgerbereich angebrachten Lenker (29) bewegungsübertragend verbunden ist.
•3*
4. Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrradsitz (7) im Bereich vor dem Hinterrad (33) in einer tiefen Position etwa auf der Höhe der Hinterradnabe angeordnet ist.
5· Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Basislängsträger (8) in einer Seitenansicht rechteckförmig mit wenigstens zwei übereinanderliegenden Basislängsträgerteilen (17, 18) und wenigstens zwei vertikalen Stützen (19, 20) ausgebildet &iacgr;&ogr; ist.
6. Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) aus Rahmenrohren zusammengesetzt ist.
7. Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderräder (3, 4) und Hinterräder (33) relativ groß und gleich sind und bevorzugt einen Durchmesser von 26 Zoll aufweisen.
8. Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß für ein einsitziges und dreispuriges Mehrspur-Fahrrad (1) ein Rahmenteil (2) verwendet ist und am vorderen Querträger (10) beidseitig je ein nicht lenkbares Vorderrad (3, 4) angeordnet ist, und
daß in einer vertikalen Längsmittenebene (9) durch den Abstand der beiden Vorderräder (3, 4) sowohl der Fahrradsitz (7) als auch das lenkbare Hinterrad (33) liegen.
·*&tgr;
9. Mehrspur-Fahrrad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für ein zweisitziges Fahrrad am vorderen Querträgerbereich (10) zwischen den Vorderrädern (3, 4) und vor einem Lenker (29) ein weiterer Fahrradsitz als Mitfahrersitz angeordnet ist.
10. Mehrspur-Fahrrad nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mitfahrersitz eine weitere Tretkurbel der Antriebseinrichtung zugeordnet ist.
11. Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß für ein wenigstens zweisitziges Fahrrad zwei Rahmenteile (2, 2'} verwendet sind,
daß die beiden Rahmenteile (2, 2') spiegelbildlich gegenüber einer vertikalen Mittenlängsebene (9') sind und dort mit den Basislängsträgern (8) verbunden sind, so daß von beiden Fahrradseiten her ein ebenerdig begehbarer Freiraum für eine unbehinderte Sitzeinnahme zu zwei Fahrradsitzen (7, T) gebildet ist,
daß an der Außenseite des vorderen Querträgers jedes Rahmenteils (2, 2'3 je ein nicht lenkbares Vorderrad (3, 4) angebracht ist, und
daß in einer Mittenlängsebene durch jedes Rahmenteil (2, 2') je ein lenkbar gekoppeltes Hinterrad (33, 33') angebracht ist.
12. Mehrspur-Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung weiter einen zuschaltbaren Motor umfaßt.
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WO1998035871A1 (de) * 1997-02-17 1998-08-20 Rudolf Frey Rahmenkonstruktion für ein mehrplätziges zweispuriges fahrrad
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