DE29609237U1 - Wandelement zur Errichtung von Schutzwänden - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Wandelement mit Kassettenprofilierung zur Errichtung von Schutzwänden, bestehend aus einer jeweils von
einem Aluminium-Formblech gebildeten Vorderwand und Rückwand und zwei von Aluminium-Strangpreßprofilen gebildeten Seitenwänden,
die an ihren Seitenrändern jeweils mit der Vorder- und Rückwand zu dem kassettenförmigen Wandelement verbunden sind.
Wandelemente mit einem Kassettenprofil, also mit einem Kastenprofil,
werden für die Errichtung von Lärmschutzwänden verwendet, wobei ihre der Lärmquelle zugewandten Vorderwände, die im
allgemeinen von sogenannten Aluminium-Trapezblechen (Sickenblechen) gebildet werden, als Lochfläche ausgeführt werden und
der Innenraum der kassettenförmigen Wandelemente eine schallabsorbierende Mineralfaserfüllung, z.B. in Gestalt einer Mineralwolleplatte,
enthält. Dabei ist es bekannt, die aus den Aluminiumblechen gefertigten Lärmschutzelemente vertikal- oder horizontalstehend
zu verbauen, zumeist in Horizontallage zwischen aufragenden Stützen oder Pfosten mit I-Profil.
Gebräuchliche Wandelemente der vorgenannten Art werden zweiteilig aus einem U-förmig geformten Aluminium-Kastenblech und einem
Deckelblech zusammengesetzt, das als Verschlußdeckel mit den U-Schenkeln des Kastenblechs verbunden wird. Auch ist es bekannt,
die kassettenförmigen Wandelemente aus vier Wandteilen zusammenzubauen, nämlich einer Vorder- und Rückwand und zwei
diese zu dem Kassettenprofil verbindenden schmalen Seitenwänden,
für die kräftige Aluminium-Strangpreßprofile verwendet werden können. Die Verbindung dieser vier Wandteile zu dem Kassettenbzw.
Kastenprofil erfolgt durch Vernietung der Seitenwände und der Vorder- und Rückwand in den Eckbereichen. Insbesondere dann,
wenn die Lärmschutzwände in Bereichen errichtet werden, wo, wie z.B. entlang von Bahnstrecken, Druck- und Sogwirkungen auf die
Lärmschutzwand und deren Wandelemente zur Wirkung kommen, ist die Dauerstandsfestigkeit der Nietverbindungen bei den sehr langen
Standzeiten der Lärmschutzwände nicht unbedingt sichergestellt. Außerdem erfordert die Herstellung der Nietverbindungen
einen hohen Maschinen- und Arbeitsaufwand.
Ausgehend von einem Wandelement der eingangs genannten Art, das aus vier Wandteilen, nämlich der Vorderwand, der Rückwand und
den beiden Seitenwänden zusammengebaut wird, wobei für die Seitenwände kräftige Aluminium-Strangpreßprofile und für die Vorder-
und Rückwand Aluminium-Formbleche, insbesondere sogenannte Trapezbleche mit Verstärkungssicken, Verwendung finden, liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese kassettenartigen Wandelemente so auszugestalten, daß sich ohne aufwendige Nietverbindungen
eine eckstabile Verbindung der diese Wandelemente bildenden Wandteile bei vermindertem Fertigungsaufwand erreichen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Bildung
der vier Eckverbindungen des Kassettenprofils die Vorder- und Rückwand und die beiden Seitenwände an ihren Seitenrändern
mittels eines wechselseitigen Hakenumgriffs mit schräggestellten
Riegelflächen sowohl in Richtung der Längsachse als auch in Richtung der Querachse des Kassettenprofils durch Formschluß zu
der ecksteifen Eckverbindung gegeneinander verriegelt werden.
Nach der Erfindung sind die vier Wandteile des kassetten- bzw. kastenförmigen Wandelements an den die vier Ecken desselben bildenden
Seitenrändern so geformt, daß sich die Wandteile in einfacher Weise zu dem Kassettengebilde zusammenstecken lassen, ohne
daß es hierzu einer aufwendigen Vernietung der Wandteile in den Eckbereichen des Kassettenprofils bedarf. Vielmehr sind die
Seitenränder der vier Wandteile so profiliert, daß stabile Eck-
verbindungen allein durch Formschluß der Wandteile erreichbar sind, wobei die Seitenwände und die Vorder- bzw. Rückwand sowohl
in Richtung der Längsachse als auch in Richtung der Querachse des Kassettenprofils in den Eckbereichen durch Formschluß gegeneinander
verriegelt sind. Die vier das kassettenförmige Wandelement bildenden Wandteile lassen sich bei der Montage in einfacher
Weise unter Herstellen der Eckverbindungen zusammenstecken, wobei ohne weiteres auch eine lösbare Verbindung der Wandteile
an den Ecken des Kassettenprofils möglich ist.
Die Verbindung der genannten Wandteile zu dem Kassettenprofil
läßt sich mit unterschiedlicher Profilierung der Seitenränder der Wandteile erreichen. Mit Vorteil kann die Anordnung so getroffen
sein, daß die Vorder- und Rückwand jeweils an ihren beiden Seitenrändern zu ihrer Rückseite hin gerichtete hakenförmige
Randschenkel aufweisen, deren in den Innenraum des Kassettenprofils weisender freier Hakenschenkel zur Bildung der schräggestellten
Riegelfläche unter einem Schrägwinkel zur Längsachse des Kassettenprofils gegen die Innenfläche der Vorder- bzw.
Rückwand gerichtet ist und sich gegen eine entsprechend schräggestellte Riegelfläche abstützt, die von der Flanke einer dem
Hakenumgriff dienenden, an der betreffenden Seitenwand angeordneten Riegelnut gebildet ist. Die Riegelnuten lassen sich an den
Aluminium-Strangpreßprofilen problemlos anformen, während die hakenförmigen Randschenkel ohne übermäßigen Aufwand an den die
Vorderwand und die Rückwand bildenden Aluminiurablechen angeformt werden können. Dabei können die Vorder- und die Rückwand in
ihren Abmessungen und in der Gestaltung ihrer die Hakenschenkel bildenden Randteile untereinander gleich ausgeführt werden und
es können in gleicher Weise die beiden aus den Aluminium-Strangpreßprofilen bestehenden Seitenwände dieselbe Ausbildung erhalten.
An den beiden Seitenwänden werden zweckmäßig in den Innenraum des Kassettenprofils gerichtete Riegelnuten angeformt, deren
auf der Seite der betreffenden Vorder- oder Rückwand liegende Flanke die genannte schräggestellte Nutflanke bildet, die von
dem schräggestellten freien Hakenschenkel der Vorder- bzw. Rückwand übergriffen wird.
Weiterhin empfiehlt es sich/ die Seitenwände des Kassettenprofils
mit sich gegen die Innenseite der Vorder- bzw. Rückwand legenden Randschenkeln zu versehen, die über einen Wandsteg mit
der die schräggestellte Nutflanke bildenden Riegelnut einstückig verbunden ist. Die Randschenkel sind zweckmäßig im Hakenumgriff
der zugeordneten Vorder- bzw. Rückwand geknickt ausgeführt, wobei sie mit der schräggestellten Nutflanke eine zum Innenraum
des Kassettenprofils hin offene Profilnut bilden.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Wandelements für die Errichtung
einer Lärmschutzwand erhält das die Vorderwand bildende Aluminiumblech, wie üblich, eine Lochung, wobei der Innenraum
des kassettenförmigen Wandelements eine Füllung mit schallabsorbierendem
Material, wie insbesondere Mineralfasermaterial od.dgl., erhält. Im übrigen empfiehlt es sich, die Vorderwand
und auch die Rückwand, wie ebenfalls bekannt, als Trapezbleche, also als Sickenbleche auszubilden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Seitenwände des Wandelements jeweils mindestens zwei zu ihrer Innenseite hin
gerichtete parallele Haltestege auf, die eine Halterung für eine Mineralwolleplatte od.dgl. bilden. Dabei empfiehlt es sich, an
jeder Seitenwand jeweils zwei Paare solcher Haltestege vorzusehen, so daß unterschiedlich dicke Mineralwolleplatten in die
Wandelemente eingebracht werden können.
In bevorzugter Ausführung sind der Eckverbindung dienenden Randausformungen
der Vorder- bzw. Rückwand und der beiden Seitenwände so geformt und bemessen, daß beim Zusammenbau des Wandelements
die Vorder- und Rückwand mit ihrer hakenförmigen Randleiste in die betreffende Riegelnut der einen Seitenwand einsteckbar
und einschwenkbar sind, worauf die zweite Seitenwand nach Art eines Schiebers in die Hakenausf&ogr;rmungen eingeführt
wird, wodurch die vier Wandteile des kassettenförmigen Wandelements an den Eckstößen formschlüssig miteinander verriegelt werden.
Das erfindungsgemäße Wandelement mit dem Kassettenprofil kann mit Vorteil zur Errichtung von Lärmschutzwänden verwendet werden,
obwohl es auch zur Errichtung sonstiger Schutzwände geeignet ist.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in einer schematisierten perspektivischen Ansicht eine Schutzwand mit horizontalem Verbau der Wandelemente
nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 durch
den Stoßbereich zwischen zwei übereinanderliegenden Wandelementen nach der Erfindung;
Fig. 3 im Schnitt eines der Wandelemente nach Fig. 2 zur Erläuterung des Zusammenbaus seiner vier Wandteile
zu dem kassettenförmigen Wandelement.
Fig. 1 zeigt erfindungsgemäße Wandelemente 1 im Horizontalverbau
jeweils zwischen zwei am Boden verankerten aufrechten Stützen 2, wie dies bei Lärmschutzwänden bekannt ist. Stattdessen können
die Wandelemente 1 aber auch im Vertikalverbau zu der Schutzwand errichtet werden. Die Wandelemente 1 bestehen jeweils aus einem
selbsttragenden langgestreckten Bauteil mit Kassettenprofil, wie dies bei Lärmschutzwänden bekannt ist. Von Bedeutung ist die
Ausgestaltung der Wandelemente 1, wie sie in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Wie vor allem
Fig. 3 erkennen läßt, besteht jedes Wandelement 1 aus vier Wandteilen, nämlich einer Vorderwand 3, einer Rückwand 4 und
zwei die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 zu einem rechteckigen Kastenprofil, einem sogenannten Kassettenprofil, verbindenden
Seitenwänden 5. Die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 bestehen jeweils aus einem Aluminium-Formblech, einem sogenannten Trapezblech
mit angeformten Sicken &dgr;. Die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 sind in den Abmessungen und auch bezüglich der Profilie-
• · &ogr; ·
rung ihrer der Eckverbindung dienenden Seitenränder untereinander gleich ausgebildet. Die beiden ebenfalls gleich ausgebildeten
Seitenwände 5 bestehen aus kräftigen Aluminium-Strangpreßprofilen.
Zur Bildung der vier Eckverbindungen des Kassettenprofils weisen die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 an ihren gegenüberliegenden
Seitenrändern zu ihrer Rückseite hin gerichtete hakenförmige Randschenkel 7 auf, deren im Montagezustand in den Innenraum des
Kassettenprofils weisender freier Hakenschenkel 8 zur Bildung einer schräggestellten Riegelfläche unter einem Schrägwinkel zur
Längsachse A des Kassettenprofils in Richtung auf die Innenfläche der zugeordneten Vorder- bzw. Rückwand 3, 4 gerichtet ist.
Die beiden an den Schmalseiten des Kassettenprofils angeordneten, die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 verbindenden Seitenwände
5 sind jeweils mit zwei in den Innenraum des Kassettenprofils gerichteten Riegelnuten 9 versehen, deren äußere, auf der Seite
der Vorderwand 3 bzw. der Rückwand 4 liegende Nutflanke als schräggestellte Nutflanke 10 ausgeführt ist, so daß sich die
Riegelnuten 9 zu ihrer äußeren Nut-Öffnungsseite im Querschnitt verjüngen. Diese schräggestellten Nutflanken 10 bilden im Verbund
der vier Wandteile 3, 4 und 5 schräggestellte Riegelflächen, deren Neigung der von den schräggestellten freien Hakenschenkeln
8 gebildeten Riegelflächen entspricht, so daß sich die Hakenschenkel 8 im Verbund der Wandteile 3 und 5 bzw. 4 und 5
innerhalb der Riegelnuten gegen deren Nutflanken 10 abstützen. Die Seitenwände 5 weisen an ihren beiden Außenseiten jeweils
nach innen in das Kassettenprofil weisende Randschenkel 11 auf, die sich im Verbund der vier Wandteile 3, 4 und 5 gegen die Innenfläche
der zugeordneten Vorderwand 3 bzw. Rückwand 4 abstützend anlegen. Diese Randschenkel 11 sind über einen Wandsteg
12 mit der die schräggestellte Nutflanke 10 bildenden Riegelnut 9 einstückig verbunden. Dabei sind die Randschenkel 11 im Hakeneingriff
der zugeordneten Vorder- bzw. Rückwand 3, 4 geknickt ausgeführt, so daß sie mit der angrenzenden schräggestellten
Nutflanke 10 jeweils eine zum Innenraum des Kassettenprofils hin offene Profilnut 13 bilden.
Die Montage der vier Wandteile 3, 4 und 5 zu dem Wandelement 1 mit Kassettenprofil kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in der
Weise erfolgen, daß zunächst die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 mit ihren hakenförmigen Randschenkel 7 in die Riegelnuten 9
eines der beiden Seitenwände 5 eingehängt wird, wie dies in Fig. 3 für die Vorderwand 3 gezeigt ist. Anschließend können dann die
Wandteile 3 und 4, wie durch den Pfeil S angedeutet, unter Wahrung
des Eingriffs der Hakenschenkel 7 in die Riegelnute 9 in die zueinander parallele Lage geschwenkt werden, in der die
formschlüssige Eckverbindung zwischen der Vorderwand 3 und der Rückwand 4 mit der genannten Seitenwand hergestellt ist. Die
Einschwenkposition der Vorderwand 3 ist in Fig. 3 strichpunkktiert bei 31 angedeutet. Um das Kassettenprofil zu schließen,
kann anschließend die zweite Seitenwand 5 senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. 3 mit ihren beiden Riegelnuten 5 nach Art
eines Schiebers in Längsrichtung auf die beiden hakenförmigen Randschenkel 7 der in Parallellage zueinander befindlichen Wandteile
3 und 4 aufgeschoben werden, wodurch das Kassettenprofil des Wandelements 1 geschlossen wird.
Aus den Fig. 2 und 3 ist erkennbar, daß im zusammengebauten Zustand
der vier Wandteile 3, 4 und 5 das so gebildete rechteckige Kassettenprofil des Wandelements 1 an den vier Ecken verriegelt
ist, und zwar sowohl in Richtung der Längsachse A des Profils, da die freien Hakenschenkel 8 und die Nutflanken 10 unter einem
spitzen Winkel zur Längsachse A geneigt sind, und auch in Richtung der Querachse B, da die Hakenschenkel 8 in die Riegelnuten
9 einfassen und sich innerhalb dieser Riegelnuten seitlich gegen die Nutflanken 10 abstützen können. Damit ist an allen vier
Ecken des Kassettenprofils eine ecksteife formschlüssige Eckverbindung zwischen den Wandteilen 3 bzw. 4 und 5 gegeben, ohne daß
zusätzliche Verbindungsmittel wie aufwendige Nietverbindungen in den Eckbereichen des Kassettenprofils erforderlich sind.
Fig. 2 zeigt den Endbereich zweier aufeinanderfolgender Wandelemente
1 der vorstehend beschriebenen Art, wobei zwischen den Seitenwänden 5 dieser beiden Wandelemente eine Zwischenplatte 14
aus Kunststoff, Gummi od.dgl. angeordnet werden kann.
Wie die Fig. 2 und 3 weiterhin zeigen, weisen die beiden Seitenwände
5 zwei in Richtung der Längsachse A in den Innenraum des Kassettenprofils gerichtete angeformte Haltestege 15 auf/ die
gemeinsam eine Halterung für eine Mineralwolleplatte 16 bilden, die bei Verwendung des Wandelements zur Errichtung einer Lärmschutzwand
in das Wandelement eingebracht und in dessen Innenraum durch die an den gegenüberliegenden Seitenwände 5 achsgleich
zueinander angeordneten Haltestege 15 in ihrer Einbaulage gehalten wird. Ferner weisen die beiden Seitenwände 5 jeweils
zwei weitere Haltestege 16 auf, die am Nutgrund der Riegelnuten 9 angeformt sind und deren Abstand größer ist als derjenige der
Haltestege 15, so daß zwischen diese Halteleisten 17 bei Bedarf eine Mineralwolleplatte mit größerer Dicke gehalten werden kann.
Bei Verwendung des beschriebenen Wandelements 1 für die Errichtung
einer Lärmschutzwand erhält die der Schallquelle zugewandte Vorderwand 3, wie üblich, eine Lochung mit einer Vielzahl über
ihre Fläche verteilten Löchern. Diese Lochung kann entfallen, wenn das beschriebene Wandelement 1 für die Errichtung anderer
Schutzwände verwendet wird.
Es ist ersichtlich, daß die Anformung der hakenförmigen Randleisten
7 an den die Vorderwand 3 und die Rückwand 4 bildenden Aluminiumblechen mit Hilfe der gebräuchlichen Profilieranlagen
problemlos möglich ist. Die Seitenwände 5 mit den Riegelnuten werden im Strangpreßverfahren hergestellt. Die Montage der vier
Wandteile 3, 4 und 5 zu dem kassettenförmigen Wandelement 1 läßt sich problemlos und schnell auch an der Baustelle durchführen.
Bei Verzicht auf eine Vernietung der Wandteile 3, 4 und 5 in den Eckbereichen des Kassettenprofils ist bei Bedarf auch ein leichtes
Lösen und Auswechseln der Wandteile möglich.
Claims (11)
1. Wandelement mit Kassettenprofilierung zur Errichtung von
Schutzwänden, insbesondere Lärmschutzwänden, bestehend aus einer jeweils von einem Aluminium-Formblech gebildeten Vorderwand
und Rückwand und zwei von Aluminium-Strangpreßprofilen gebildeten Seitenwänden, die an ihren Seitenrändern mit
der Vorder- und Rückwand zu dem kassettenförmigen Wandelement verbunden sind, dadurch gekennzeichne
t , d a ß zur Bildung der vier Eckverbindungen des Kassettenprofils die Vorder- und Rückwand (3, 4) und die beiden
Seitenwände (5) an ihren Seitenrändern mittels eines wechselseitigen Hakenumgriffs mit schräggestellten Riegelflächen
sowohl in Richtung der Längsachse (A) als auch in Richtung der Querachse (B) des Kassettenprofils durch Formschluß zu
der ecksteifen Eckverbindung gegeneinander verriegelt sind.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorderwand (3) und die Rückwand
(4) jeweils an ihren beiden Seitenrändern zu ihrer Rückseite hin gerichtete hakenförmige Randschenkel (7) aufweisen, deren
in den Innenraum des Kassettenprofils weisender freier Hakenschenkel (8) zur Bildung der schräggestellten Riegelfläche
unter einem Schrägwinkel zur Längsachse (A) des Kassettenprofils gegen die Innenfläche der Vorder- bzw. Rückwand (3, 4)
gerichtet ist und gegen eine entsprechend schräggestellte Riegelfläche abgestützt ist, die von einer Nutflanke (10)
einer dem Hakenumgriff dienenden, an der betreffenden Seitenwand (5) angeformten Riegelnut (9) gebildet ist.
3. Wandelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß
die beiden gleich ausgebildeten Seitenwände (5) jeweils zwei in den Innenraum des Kassettenprofils
gerichtete Riegelnuten (9) aufweisen, deren auf der Seite der betreffenden Vorder- bzw. Rückwand (3 bzw. 4) liegende
Flanke die genannte schräggestellte Nutflanke (10) bildet.
4. Wandelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet
, daß die Seitenwände (5) mit sich gegen die Innenseite der Vorder- bzw. Rückwand (3, 4) legenden
Randschenkeln (11) versehen sind, die über einen Wandsteg (12) mit der die schräggestellte Nutflanke (10) bildenden
Riegelnut (9) einstückig verbunden sind.
5. Wandelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß
die Randschenkel (11) im Hakenumgriff der zugeordneten Vorder- bzw. Rückwand (3, 4) geknickt
ausgeführt sind und mit der benachbarten schräggestellten Nutflanke (10) eine zum Innenraum des Kassettenprofils offene
Profilnut (13) bilden.
6. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet , daß das die Vorderwand (3) bildende Aluminium-Formblech, wie bekannt, als Lochblech ausgebildet
ist.
7. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet , daß die die Vorder- und Rückwand (3, 4) bildenden Aluminium-Formbleche als mit Sicken
(6) versehene Trapezbleche ausgebildet sind.
8. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die die Vorderwand (3)
und die Rückwand (4) bildenden Aluminium-Formbleche in ihren
Abmessungen und in der Profilierung ihrer hakenförmigen Randschenkel (7) untereinander gleich ausgebildet sind.
9. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die die Eckverbindungen
bildenden Seitenrand-Ausformungen der Vorder- und Rückwand (3, 4) und der Seitenwände (5) so gestaltet und bemessen
sind, daß die Vorderwand (3) und die Rückwand (4) mit ihren hakenförmigen Randschenkel (7) im Eingriff in die Riegelnuten
(9) in Richtung der Querachse (B) des Kassettenprofils schwenkbar gelagert sind.
10. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet , daß die beiden Seitenwände (5) mindestens zwei zu der Innenseite hin gerichtete parallele
Haltestege (15) aufweisen, die eine Halterung für eine Dämmplatte, wie z.B. eine Mineralwolleplatte (16) bilden.
11. Wandelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Seitenwände (5) jeweils zwei Paare an Haltestege (15, 17) für unterschiedlich dicke
Dämmplatten bzw. Mineralwolleplatten (16) aufweisen.
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| DE29609237U DE29609237U1 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Wandelement zur Errichtung von Schutzwänden |
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