DE29609098U1 - Trägereinlage - Google Patents
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Description
HOECHST TREVIRA GMBH & CO KG HOE 96/T 011G Dr.KD
Beschreibung
Trägereinlage
Trägereinlage
Die Erfindung betrifft eine Trägereinlage, die sich insbesondere als Trägereinlage
zur Herstellung von Dachbahnen oder als Plane oder Fläche eignet.
Trägereinlagen zur Herstellung von Dachbahnen müssen vielfältigen Anforderungen genügen. So ist einerseits eine ausreichende mechanische
Stabilität gefordert, wie gute Perforationsfestigkeit und gute Zugfestigkeit, um
beispielsweise den mechanischen Belastungen bei der Weiterverarbeitung, wie Bituminierung oder Verlegen, standzuhalten. Außerdem wird eine hohe
Beständigkeit gegen thermische Belastung, beispielsweise beim Bituminieren oder gegen strahlende Wärme, und Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer
verlangt. Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, bestehende Trägereinlagen zu verbessern.
So ist es bereits bekannt, Vliesstoffe auf der Basis von Synthesefaservliesen mit
Verstärkungsfasern, beispielsweise mit Glasfasern zu kombinieren. Beispiele für solche Dichtungsbahnen findet man in den GB-A-1,517,595,
DE-Gbm-77-39,489, EP-A-160,609, EP-A-176-847, EP-A-403,403 und
EP-A-530,769. Die Verbindung zwischen Faservlies und Verstärkungsfasem erfolgt nach diesem Stand der Technik entweder durch Verkleben mittels eines
Bindemittel oder durch Vernadeln der Schichten aus unterschiedlichem Material.
Es ist ferner bekannt, Verbundstoffe durch Wirk- oder Nähwirktechniken
herzustellen. Beispiele dafür finden sich in den DE-A-3,347,280,
US-A-4,472,086, EP-A-333,602 und EP-A-395,548.
Aus der DE-A-3,417,517 ist ein textiler Einlagestoff mit anisotropen
Eigenschaften und ein Verfahren zu dessen Herstellung bekannt. Der Einlagestoff besteht aus einem Substrat, das eine unter 150 0C schmelzende
Oberfläche besitzt, und damit verbundenen über 180 0C schmelzenden
Verstärkungsfilamenten, die auf dieser Oberfläche parallel zueinander fixiert sind. Gemäß einer Ausführungsform kann es sich bei dem Substrat um einen
Vliesstoff handeln, auf dessen einer Oberfläche sich Schmelzkiebefasern oder
-fäden befinden, die zur Herstellung einer Verklebung der parallel angeordneten Verstärkungsfasem mit dem Vliesstoff vorgesehen sind.
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Aus der US-A-4,504,539 ist eine Kombination von Verstärkungsfasem in Form
von Bikomponentenfasern mit Vliesstoffen aus der Basis von Synthesefasern bekannt.
Aus der EP-A-0,281,643 ist eine Kombination von Verstärkungsfasem in Form
eines Netzes aus Bikomponentenfasern mit Vliesstoffen auf der Basis von Synthesefasern bekannt, wobei der Gewichtsanteil des Netzes aus
Bikomponentenfasern mindestens 15 Gew.-% beträgt.
Aus der JP-A-81-5879 ist ein Verbundstoff bekannt, der mit einem
netzförmigen Verstärkungsmaterial versehen ist.
Aus der GB-A-2,017,180 ist ein Filtermaterial aus anorganischem Vliesmaterial
und Metalldrähten bekannt, das zur Abluftreinigung bei hohen Temperaturen (höher 300 0C) eingesetzt wird.
DE-Gbm-295 00 830 beschreibt die Verstärkung eines Glasvlieses mit
synthetischen Monofilen. Diese Verstärkungsmonofile tragen in der Dichtungsbahn nicht wesentlich zur Bezugskraft bei geringen Dehnungen bei.
Sie weisen aber eine deutlich höhere Höchstzugkraftdehnung auf als das Glasvlies; somit wird der flächige Zusammenhang der Dichtungsbahn auch noch
bei Verformungen gewährleistet, die zum Bruch des Glasvlieses führen können.
Der Schrumpf der synthetischen Monofile ist höher als der Schrumpf des
Glasvlieses und kann in der Dichtungsbahn zur Weiligkeit führen.
Auch aus der DE-A-3,941f189 ist eine Kombination von Verstärkungsfasern in
Form einer Fadenkette mit Vliesstoffen auf der Basis von Synthesefasern bekannt, die auf verschiedenste Arten miteinander verbunden werden können.
Eine bevorzugte Verbindungstechnik ist die Vemadelung. Bei einer Vernadelung
besteht die Gefahr der Schädigung oder des Bruches defVerstärkungsfäden.
In dieser Anmeldung wird versucht, dieses Problem durch spezielle Orientierung
der Nadeln zu lösen. Unter herstellungstechnischen Bedingungen ist diese ideale Ausrichtung von Nadeln zu Verstärkungsfaden jedoch nicht immer
gewährleistet.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Trägereinlage zu entwickeln,
die ein ausgezeichnetes mechanisches Anforderungsprofil aufweist, z.B. einen hohen Modul bei geringen Dehnungen und bei Zimmertemperatur. Zur Lösung
dieser Aufgabe kommen Monofile zum Einsatz, deren Durchmesser größer als der Kerbenüberstand der Nadeln ist. Die erfindungsgemäße Verstärkung durch
Monofile führt zu besonders geringen Werten der Dehnungsreserve; diese Monofile oder daraus hergestellte Flächengebilde lassen sich durch ihre
Eigensteifigkeit besonders gut orientiert zuführen und in die Trägereinlage einbauen. Anders als Multifilamente wirken sie stets über ihren gesamten
Querschnitt tragend. Bevorzugt ist der Durchmesser der Monofile größer als die Summe aus Kerbenüberstand und Kerbentiefe der Nadeln. Üblicherweise beträgt
der Durchmesser der zum Einsatz kommenden Monofilamente mindestens 0,1 mm.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Trägereinlage enthaltend ein
textiles Flächengebilde und eine Verstärkung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstärkung Monofilamente mit einem Durchmesser von mindestens 0,1 mm,
vorzugsweise zwischen 0,1-1 mm besonders bevorzugt 0,1 - 0,5 mm, und
insbesondere bevorzugt 0,1 - 0,3 mm, enthält.
Derartige Trägereinlagen können eine Kraft aufnehmen, so daß sich im Kraft-Dehnungs-Diagramm
{bei 20 0C) die Bezugskraft der Trägereinlage mit
Verstärkung verglichen mit der Trägereinlage ohne Verstärkung im Bereich zwischen 0 und 1 % Dehnung an mindestens einer Stelle um mindestens 10 %,
vorzugsweise um mindestens 20 %, insbesondere bevorzugt um mindestens %, unterscheidet.
Der Begriff "textiles Flächengebilde" ist im Rahmen dieser Beschreibung in seiner
breitesten Bedeutung zu verstehen. Dabei kann es sich um alle Gebilde aus Fasern aus synthetisierten Polymeren handeln, die nach einer flächenbildenden
Technik hergestellt worden sind.
Die Begriffe Kerbentiefe und Kerbenüberstand sind in einem Prospekt mit der
Bezeichnung "Filz- und Strukturierungsnadeln" der Fa. Groz-Beckert aus dem Jahr 1994 definiert.
Die Messung der Bezugskraft erfolgt nach EN 29073, Teil 3, an 5 cm breiten
Proben bei 100 mm Meßlänge. Der Zahlenwert der Vorspannkraft, angegeben in
Centinewton entsprächt dabei dem Zahlenwert der Flächenmasse der Probe, angegeben in Gramm pro Quadratmeter.
Beispiele für textile Flächengebilde sind Gewebe, Gelege, Gestricke und
Gewirke, sowie vorzugsweise Vliese.
Von den Vliesen aus Fasern aus synthetischen Polymeren sind Spinnvliese,
sogenannte Spunbonds, die durch eine Wirrablage frisch schmelzgesponnener Filamente erzeugt werden, bevorzugt. Sie bestehen aus Endlos-Synthesefasern
• ·
aus schmelzspinnbaren Poiymermaterialien. Geeignete Polymermaterialien sind
beispielsweise Polyamide, wie z.B. Polyhexamethylen-diadipamid, Polycaprolactam, aromatische oder teilaromatische Polyamide ("Aramide"),
aiiphatische Polyamide, wie z.B. Nylon, teilaromatische oder vollaromatische
Polyester, Polyphenylensulfid (PPS), Polymere mit Ether- und Keto-gruppen, wie z.B. Polyetherketone (PEK) und Poly-etheretherketon (PEEK), oder
Polybenzimidazole.
Bevorzugt bestehen die Spinnvliese aus schmelzspinnbaren Polyestern. Als
Polyestermaterial kommen im Prinzip alle zur Faserherstellung geeigneten bekannten Typen in Betracht. Derartige Polyester bestehen überwiegend aus
Bausteinen, die sich von aromatischen Dicarbonsäuren und von aliphatischen Diolen ableiten. Gängige aromatische Dicarbonsäurebausteine sind die
zweiwertigen Reste von Benzoldicarbonsäuren, insbesondere der Terephthalsäure und der Isophthalsäure; gängige Diole haben 2 bis 4 C-Atome,
wobei das Ethylenglyco! besonders geeignet ist. Besonders vorteilhaft sind Spinnvliese, die zu mindestens 85 mol % aus Polyethylenterephthalat bestehen.
Die restlichen 15 mol % bauen sich dann aus Dicarbonsäureeinheiten und
Glycoleinheiten auf, die als sogenannte Modifizierungsmittel wirken und die es dem Fachmann gestatten, die physikalischen und chemischen Eigenschaften der
hergestellten Filamente gezielt zu beeinflussen. Beispiele für solche Dicarbonsäureeinheiten sind Reste der Isophthalsäure oder von aliphatischen
Dicarbonsäure wie z.B. Glutarsäure, Adipinsäure, Sebazinsäure; Beispiele für
modifizierend wirkende Diolreste sind solche von längerkettigen Diolen, z. B.
von Propandiol oder Butandiol, von Di- oder Triethylenglycol oder, sofern in
geringer Menge vorhanden, von Polyglycol mit einem Molgewicht von ca. bis 2000.
Besonders bevorzugt sind Polyester, die mindestens 95 mol % Polyethylenterephthalat (PET) enthalten, insbesondere solche aus
unmodifiziertem PET.
Sollen die erfindungsgemäßen Trägereinlagen zusätzlich eine fiammhemmende
Wirkung haben, so ist es von Vorteil, wenn sie aus flammhemmend modifizierten Polyestern ersponnen wurden. Derartige flammhemmend
modifizierten Polyester sind bekannt. Sie enthalten Zusätze von Halogenverbindungen, insbesondere Bromverbindungen, oder, was besonders
vorteilhaft ist, sie enthalten Phosphonverbindungen, die in die Polyesterkette einkondensiert sind.
Besonders bevorzugt enthalten die Spinnviiese flammhemmend modifizierte
Polyester, die in der Kette Baugruppen der Formel (I)
O O
—O-P-R-C— (0
—O-P-R-C— (0
worin R Alkylen oder Polymethylen mit 2 bis 6 C-Atomen oder Phenyl und R1
Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen, Aryl oder Aralkyl bedeutet, einkondensiert
enthalten. Vorzugsweise bedeuten in der Formel (I) R Ethylen und R1 Methyl,
Ethyl, Phenyl, oder &ogr;-, m- oder p-Methyl-phenyl, insbesondere Methyl. Derartige
Spinnvliese werden z.B. in der DE-A-39 40 713 beschrieben.
Die in den Spinnvliesen enthaltenen Polyester haben vorzugsweise ein
Molekulargewicht entsprechend einer intrinsischen Viskosität (IV), gemessen in einer Lösung von 1 g Polymer in 100 ml Dichloressigsäure bei 25 0C, von 0,6
bis 1,4.
Die Einzeititer der Polyesterfilamente im Spinnvlies betragen zwischen 1 und
dtex, vorzugsweise 2 bis 8 dtex.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Spinnvlies auch ein
schmelzbinderverfestigter Vliesstoff sein, welcher Träger- und Schmelzklebefasern enthält. Die Träger- und Schmeizklebefasern können sich
von beliebigen thermoplastischen fadenbildenden Polymeren ableiten.
Trägerfasem können sich darüber hinaus auch von nicht schmelzenden
fadenbildenden Polymeren ableiten. Derartige schmelzbinderverfestigte Spinnvliese sind beispielsweise in EP-A-0,446,822 und EP-A-0,590,629
beschrieben.
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Beispiele für Polymere, von denen sich die Trägerfasem ableiten können, sind
Polyacrylnitril, Polyolefine, wie Polyethylen, im wesentlichen aliphatische Polyamide, wie Nylon 6.6, im wesentlichen aromatische Polyamide (Aramide),
wie Poly-(p-phenylenterephthalat) oder Copolymere enthaltend einen Anteil an
aromatischen m-Diamineinheiten zur Verbesserung der Löslichkeit oder Poly-(mphenylenisophthalat),
im wesentlichen aromatische Polyester, wie Po!y-(phydroxybenzoat) oder vorzugsweise im wesentlichen aliphatische Polyester, wie
Polyethylenterephthalat.
Der Anteil der beiden Fasertypen zueinander kann in weiten Grenzen gewählt
werden, wobei darauf zu achten ist, daß der Anteil der Schmelzklebefasern so hoch gewählt wird, daß der Vliesstoff durch Verklebung der Trägerfasem mit
den Schmelzklebefasem eine für die gewünschte Anwendung ausreichende
Festigkeit erhält. Der Anteil des aus der Schmeizklebgefaser stammenden
Schmelzklebers im Vliesstoff beträgt üblicherweise weniger als 50 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Vliesstoffes.
Als Schmelzkleber kommen insbesondere modifizierte Polyester mit einem
gegenüber dem Vliesstoff-Rohstoff um 10 bis 50 0C, vorzugsweise 30 bis
50 0C abgesenkten Schmelzpunkt in Betracht. Beispiele für einen derartigen
Schmelzkleber sind Polypropylen, Polybutylenterephthalat oder durch Einkondensieren längerkettiger Dioie und/oder von Isophthalsäure oder
aliphatischen Dicarbonsäuren modifiziertes Polyethylenterephthalat.
Die Schmelzkleber werden vorzugsweise in Faserform in die Vliese eingebracht.
Vorzugsweise sind Träger- und Schmelzklebefasem aus einer Polymerklasse
aufgebaut. Darunter ist zu verstehen, daß alle eingesetzten Fasern aus einer
Substanzklasse so ausgewählt werden, daß diese nach Gebrauch des Vlieses problemlos recycliert werden können. Bestehen die Trägerfasern beispielsweise
aus Polyester, so werden die Schmelzklebefasern ebenfalls aus Polyester oder aus einer Mischung von Polyestern, &zgr;. B. als Bikomponentenfaser mit PET im
Kern und einen niedriger schmelzenden Polyethylenterephthalat-Copolymeren als Mantel ausgewählt: Darüber hinaus sind jedoch auch Bikomponentenfasern
möglich, die aus unterschiedlichen Polymeren aufgebaut sind. Beispiele hierfür sind Bikomponentenfasern aus Polyester und Polyamid (Kern/Hülle).
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Die Einzelfasertiter der Träger- und der Schmelzklebefasern können innerhalb
weiter Grenzen gewählt werden. Beispiele für übliche Titerbereiche sind 1 bis 16 dtex, vorzugsweise 2 bis 6 dtex.
Sofern die erfindungsgemäßen Trägereinlagen mit flammhemmenden Eigenschaften zusätzlich gebunden sind, enthalten sie vorzugsweise
flammhemmende Schmelzkleber. Als flammhemmender Schmelzkleber kann z. B. ein durch Einbau von Kettengliedern der oben angegebenen Formel (I)
modifiziertes Polyethylenterephthalat in dem erfindungsgemäßen Schichtstoff vorhanden sein.
Die die Vliesstoffe aufbauenden Filamente oder Stapelfasern können einen
praktisch runden Querschnitt besitzen oder auch andere Formen aufweisen, wie hantel-, nierenförmige, dreieckige bzw. tri- oder multilobale Querschnitte. Es
sind auch Hohlfasern einsetzbar. Ferner läßt sich die Schmelzklebefaser auch in Form von Bi- oder Mehrkomponentenfasern einsetzen.
Die das textile Flächengebilde bildenden Fasern können durch übliche Zusätze
modifiziert sein, beispielsweise durch Antistatika, wie Ruß. 30
Das Flächengewicht des Spinnvlieses beträgt zwischen 20 und 500 g/m ,
vorzugsweise 40 und 250 g/m2.
Die in der erfindungsgemäßen Trägereinlage eingesetzte Verstärkung ist derart,
daß sie bereits bei einer Dehnung im Bereich von O bis 1 % (bei Umgebungstemperatur 20 0C) eine Kraft aufnimmt und ableitet, so daß die
Bezugskraft im Kraft-Dehnungs-Diagramm (KD-Diagramm) sich gegenüber der unverstärkten Trägereinlage um mindestens 10 %, vorzugsweise um
mindestens 20 %, insbesondere bevorzugt um mindestens 30 %, erhöht.
Darüber hinaus ist die Verstärkung derart, daß die Bezugskraft der Trägereinlage
bei Raumtemperatur (20 0C), dividiert durch die Bezugskraft der Trägereinlage
bei 180°, gemessen an mindestens einem Punkt im Bereich zwischen 0 und 1
% Dehnung, einen Quotienten von höchstens 3 (drei), vorzugsweise höchstens 2,5, insbesondere bevorzugt kleiner 2, ergibt.
Die vorstehenden Eigenschaften werden durch Monofilamente erhalten, deren
Young-Modul mindestens 5 Gpa, bevorzugt mindestens 10 Gpa, besonders
bevorzugt mindestens 20 Gpa, betragen. Die vorstehend genannten Monofilamente haben einen Durchmesser zwischen 0,1 und 1 mm,
vorzugsweise 0,1 und 0,5 mm, insbesondere 0,1 und 0,3 mm und besitzen eine Bruchdehnung von 0,5 bis 100 %, vorzugsweise 1 bis 60 %. Besonders
vorteilhaft weisen die erfindungsgemäßen Trägereinlagen eine Dehnungsreserve von weniger als 1 % auf.
Als Dehnungsreserve wird die Dehnung bezeichnet, die auf die Trägereinlage
einwirkt bevor die einwirkende Kraft auf die Monofiiamente abgeleitet wird, d.h.
eine Dehnungsreserve von 0 % würde bedeuten, das auf die Trägereiniage
einwirkende Zugkräfte sofort auf die Monofilamente abgeleitet werden würden. Dies bedeutet, daß auf das Spinnvlies einwirkende Kräfte nicht erst eine
Ausrichtung bzw. Orientierung der Monofiiamente bewirken sondern vielmehr direkt auf die Monofilamente abgeleitet werden, so daß eine Schädigung des
&idigr; &idigr;
textlien Flächengebildes vermieden werden kann. Dies zeigt sich insbesondere
in einem steilen Anstieg der aufzuwendenden Kraft bei kleinen Dehnungen (Kraft-Dehnungs-Diagramm bei Raumtemperatur). Zusätzlich kann mit Hilfe
geeigneter Monofilamente, die eine hohe Bruchdehnung aufweisen, die Höchstzugkraftdehnung der Trägereinlage erheblich verbessert werden.
Geeignet sind beispielsweise hochfeste Monofilamente aus Polyester oder Drähte aus Metallen oder metallischen Legierungen deren Bruchdehnung
mindestens 10 % beträgt.
Bevorzugt werden Monofilamente auf Basis von Aramiden, vorzugsweise
sogenannte Hoch-Modul-Aramide, hochfeste Polyester-Monofilamente sowie
besonders bevorzugt Monofilament-Drähte aus Metallen oder metallischen
Legierungen eingesetzt.
Bevorzugte Verstärkungen bestehen aus wirtschaftlichen Gründen aus Metall-Monofilamenten
in Form von parallelen Fadenscharen, Gelegen oder Geweben, die gegebenenfalls auch andere Mono- oder Multifilamente enthalten können.
Meist erfolgt nur eine Verstärkung in Längsrichtung der Vliesstoffe durch
parallel laufende Fadenscharen.
Die erfindungsgemäße Verstärkung durch Monofile führt zu besonders geringen
Werten der Dehnungsreserve; diese Monofile oder daraus hergestellte Flächengebilde lassen sich durch ihre Eigensteifigkeit besonders gut orientiert
zuführen und in die Trägereinlage einbauen. Anders als Multifilamente wirken sie stets über ihren gesamten Querschnitt tragend.
Die Monofilamente werden vorzugsweise während der Spinnvliesbildung
zugeführt und somit in das Spinnvlies eingebettet. Die Fadendichte kann in Abhängigkeit vom gewünschten Eigenschaftsprofil in weiten Grenzen
schwanken. Bevorzugt beträgt die Fadendichte zwischen 20 und 200 Fäden pro
11
Meter. Die Fadendichte wird senkrecht zur Fadenlaufrichtung gemessen.
Meter. Die Fadendichte wird senkrecht zur Fadenlaufrichtung gemessen.
Üblicherweise werden die Spinnvliese nach ihrer Herstellung in bekannter Weise
einer chemischen oder thermischen und/oder mechanischen Verfestigung unterworfen. Bevorzugt werden die Spinnvliese mechanisch durch Vernadeln
verfestigt. Hierzu wird das Spinnvlies, das vorteilhafterweise bereits die Monofilamente enthält, üblicherweise mit einer Nadeldichte von 20 bis
Stichen/cm2 vernadelt. Die Vernadeiung erfolgt erfindungsgemäß durch Nadeln
deren Kerbenüberstand, bevorzugt de Summe aus Kerbenüberstand und Kerbentiefe, kleiner ist als der Durchmesser der Monofilamente. Hierdurch
werden die Monofilamente nicht geschädigt. Anschließend werden die Spinnvliese weiteren Verfestigungsschritten, beispielsweise einer thermischen
Behandlung unterworfen.
Hierzu werden die schmelzbinderverfestigbaren Spinnvliese, die neben Trägerfasern auch Bindefasern enthalten, in an sich bekannter Weise mit einem Kalander oder in einem Ofen thermisch verfestigt. Enthalten die Spinnvliese keine zur thermischen Verfestigung befähigten Bindefasern, so werden diese Spinnvliese mit einem chemischen Binder imprägniert. Hierzu kommen insbesondere Acrylatbinder in Frage. Der Binderanteil beträgt zweckmäßigerweise bis zu 30 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 25 Gew.-%. Die genaue Wahl des Binders erfolgt nach der speziellen Interessenlage des Weiterverarbeiters. Harte Binder erlauben hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten bei einer Imprägnierung, insbesondere Bituminierung, während ein weicher Binder besonders hohe Werte der Weiterreiß- und Nagelausreißfestigkeit ergibt.
Hierzu werden die schmelzbinderverfestigbaren Spinnvliese, die neben Trägerfasern auch Bindefasern enthalten, in an sich bekannter Weise mit einem Kalander oder in einem Ofen thermisch verfestigt. Enthalten die Spinnvliese keine zur thermischen Verfestigung befähigten Bindefasern, so werden diese Spinnvliese mit einem chemischen Binder imprägniert. Hierzu kommen insbesondere Acrylatbinder in Frage. Der Binderanteil beträgt zweckmäßigerweise bis zu 30 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 25 Gew.-%. Die genaue Wahl des Binders erfolgt nach der speziellen Interessenlage des Weiterverarbeiters. Harte Binder erlauben hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten bei einer Imprägnierung, insbesondere Bituminierung, während ein weicher Binder besonders hohe Werte der Weiterreiß- und Nagelausreißfestigkeit ergibt.
In einer weiteren Ausführungsform können auch flammhemmend modifizierte
Binder verwendet werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die erfindungsgemäße
Trägerbahn ein Prägemuster aus statistisch verteilten oder rapportmäßig
angeordneten, kleinflächigen Einprägungen, vorzugsweise eine Leinwandprägung auf, bei der die Preßfläche, d.h. die Gesamtheit aller dünnen
verdichteten Stellen des Spinnvlieses 30 bis 60 %, vorzugsweise 40 bis 45 % seiner Gesamtfläche ausmachen, und die Dicke der verdichteten Stellen des
Vlieses mindestens 20 %, vorzugsweise 25 bis 50 %, der Dicke der nicht verdichteten Stellen des Vlieses beträgt. Dieses Prägemuster kann im Fall der
schmelzbinderverfestigten Spinnvliese vorteilhafterweise bei der Kalander-Verfestigung
aufgebracht werden. Wird die Trägereiniage durch einen chemischen Binder endverfestigt kann das Prägemuster ebenfalls mittels eines
Kalanders aufgeprägt werden. Dieses Prägemuster, das beim Durchlaufen des Spinnvlieses durch einen beheizten Kalander auf beide Oberflächen des
Spinnvlieses, vorzugsweise aber nur auf eine Oberfläche des Spinnvlieses aufgebracht wird, weist eine Vielzahl kleiner Einprägungen auf, die eine Größe
von 0,2 bis 40 mm2, vorzugsweise 0,2 bis 10 mm2, haben und durch
dazwischen liegende, etwa gleich große, nicht geprägte Flächenelemente des Vlieses voneinander getrennt sind. Die Bestimmung der Fläche der verdichteten
Stellen des Vlieses und der nicht verdichteten Stellen des Vlieses kann beispielsweise mittels mikroskopischer Querschnittsaufnahmen erfolgen.
Die erfindungsgemäßen Trägereinlagen können mit weiteren textlien Flächengebilden kombiniert werden, so daß deren Eigenschaften variabel sind.
Derartige Verbundstoffe, die die erfindungsgemäße Trägereinlage enthalten, sind ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
Die Zuführung der Verstärkung aus Monofilamenten kann vor, während
und/oder nach der Bildung der textlien Fläche erfolgen.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Trägereinlage umfaßt an sich bekannte
Maßnahmen
a) Bildung eines textlien Flächengebildes,
a) Bildung eines textlien Flächengebildes,
b) Zuführen der Verstärkung aus Monofilamenten,
c) gegebenenfalls Zuführen oder Herstellung eines weiteren textlien
Flächengebiides, so daß die Monofilamente sandwich-artig von textlien Flächengebilden umgeben sind,
d) Verfestigung der gemäß Maßnahme c) erhaltenen Trägereinlage,
e) gegebenenfalls Imprägnieren der gemäß d) verfestigten Trägereinlage mit
einem Binder, und
f) gegebenenfalls Verfestigung des gemäß d) erhaltenen Zwischenproduktes
durch erhöhte Temperatur und/oder Druck, wobei die Reihenfolge der Schritte a) und b) auch umgekehrt sein kann.
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Kennzeichnend für das Verfahren ist die Zuführung der Monofilamente und jede
thermische Behandlung im Herstellungsverfahren der Trägereinlage unter Spannung, insbesondere unter Längsspannung. Eine thermische Behandlung
unter Spannung liegt vor, wenn die Lage der Monofilamente in der Trägereinlage bei einem thermischen Schritt erhalten bleibt; dabei ist
insbesondere der Erhalt der Längsfäden durch Anlegen einer Längsspannung von Interesse. Die Bildung des textlien Flächengebildes kann auf gespannt
zulaufenden Monofilamenten erfolgen oder die Monofilamente können während des Flächenbildungsprozesses, z. B. bei der Vliesherstellung, zulaufen oder es
kann ein textiles Flächengebilde fertiggestellt werden und durch nachträgliches Assemblieren mit einer Verstärkung in Form von Monofilamenten verbunden
werden. Der Verbund des textlien Flächengebildes mit der Verstärkung kann durch an sich bekannte Maßnahmen erfolgen, beispielsweise durch Nadeln oder
Kleben einschließlich Schmelzkleben. Die Vorteile des Verfahrens zeigen sich besonders bei der Herstellung von vernadelten Trägereinlagen.
Die gemäß a) beschriebene Herstellung eines textlien Flächengebildes kann
durch Spinnvliesbildung mittels an sich bekannter Spinnapparate erfolgen.
Hierzu wird das geschmolzene Polymer durch mehrere hintereinander geschaltete Reihen von Spinndüsen bzw. Gruppen von Spinndüsenreihen mit
Polymeren beschickt. Soll ein schmelzbinderverfestigtes Spinnvlies erzeugt
werden, so wird abwechselnd mit Polymeren beschickt, die die Trägerfaser und die Schmelzklebefasern bilden. Die ausgesponnenen Polymerströme werden in
an sich bekannter Weise verstreckt, und z. B. unter Verwendung einer rotierenden Prallplatte in Streutextur auf einem Transportband abgelegt.
Ebenso bevorzugt ist eine Vliesablage auf die Verstärkung ode eine
nachträgliche Schichtbildung aus Verstärkung und Vliesstoff durch Assemblieren.
Um speziellen Anforderungen zu genügen, wie z.B. Brandschutz oder extreme
thermomechanische Beanspruchung, können die erfindungsgemäßen Trägereinlagen noch mit weiteren Komponenten zu mehrschichtigen
Verbundstoffen kombiniert werden. Beispiele für weitere Komponenten sind Glasvliese, thermoplastische oder metallische Folien, Dämmstoffe, etc.
Die erfindungsgemäßen Trägereinlagen lassen sich zur Herstellung von
bituminierten Dach- und Dichtungsbahnen verwenden. Dies ist ebenfalls ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Dazu wird das Trägermaterial in an sich
bekannter Weise mit Bitumen behandelt und anschließend gegebenenfalls mit einem körnigen Material, beispielsweise mit Sand, bestreut. Die auf diese Weise
hergestellten Dach- und Dichtungsbahnen zeichnen sich durch gute Verarbeitbarkeit aus. Die bituminierten Bahnen enthalten mindestens eine in
eine Bitumenmatrix eingebettete - vorstehend beschriebene - Trägerbahn, wobei der Gewichtsanteil des Bitumens am Flächengewicht der bituminierten
Dachbahn vorzugsweise 40 bis 90 Gew.-% und der des Spinnvlieses 10 bis Gew.-% beträgt. Bei diesen Bahnen kann es sich auch um eine sogenannte
Dachunterspannbahn handeln.
Anstelle von Bitumen kann auch ein anderes Material, z.B. Polyethylen oder
Polyvinylchlorid zur Beschichtung der erfindungsgemäßen Trägereinlage verwendet werden.
• · t
Es werden Polyethylen-Terephthalat (PET)-Fäden mit einem Filamenttiter von
4 dtex hergestellt und zu einem Wirrvlies von 2 m Breite abgelegt.
Während des Ablegens werden in Längsrichtung kontinuierlich Stahldrähte im
Abstand von 2 cm (50 Drähte/m) zugeführt. Die Drähte (Hersteller Fa. Bekaert) werden auf Spulen geliefert und haben einen Durchmesser von 0,18 mm, eine
Festigkeit von 2300 N/mm2 und eine Bruchdehnung von 1,5 %.
Der Verbund Vlies/Drähte wird mit 40 Stichen/cm2 bei einer Einstichtiefe von
12,5 mm vernadelt (Nadeltyp Fa. Foster, 15x18x38x3 CB) und anschließend
mit einem Acrylatbinder imprägniert, dessen Gewichtsanteil im fertigen Vlies bei
20 % liegt. Die Aushärtung des Binders erfolgt in einem Siebtrommelofen bei 210 0C. Man erhält so ein verstärktes Vlies von 190 g/m2 Flächenmasse.
Für die Bezugskräfte des Vlieses bei Umgebungstemperatur (20 0C) mit und
ohne Verstärkung wurden folgende Werte gemessen:
| Dehnung % | Vlies ohne Verstärkung (N/5 cm) | Vlies mit Verstärkung (N/5 cm) |
| 0,6 | 100 | 159 |
| 0,8 | 129 | 208 |
| 1,0 | 170 | 266 |
| 1,2 | 191 | 302 |
| 1,4 | 210 | 332 |
| 1,6 | 230 | 240 |
| 1,8 | 240 | 245 |
| 2 | 252 | 255 |
| 4 | 305 | 305 |
| 6 | 337 | 340 |
• «
• *
Es werden Polyethylen-Terephthalat (PET)-Fäden mit einem Filamenttiter von
dtex hergestellt und zu einem Wirrvlies von 1 m Breite abgelegt. Während des Ablegens werden in Längsrichtung kontinuierlich Stahldrähte
(Werkstoff-Nr. 1.4301) im Abstand von 6,7 mm (150 Drähte/m) zugeführt. Die
Drähte (Hersteller Fa. Sprint Metal) werden auf Spulen geliefert und haben einen
Durchmesser von 0,15 mm, eine Festigkeit von 14 N und eine Bruchdehnung
von 34 %.
Der Verbund Vlies/Drähte wird mit 40 Stichen/cm2 bei einer Einstichtiefe von
12,5 mm vernadelt (Nadeltyp Fa. Foster, 15x18x38x3 CB) und anschließend
mit einem Acrylatbinder imprägniert, dessen Gewichtsanteil im fertiger Vlies bei
20 % liegt. Die Aushärtung des Binders erfolgt in einem Siebtrommelofen bei 210 0C. Man erhält so ein verstärktes Vlies von 165 g/m2 Flächenmasse.
Für die Bezugskräfte des Vlieses bei Umgebungstemperatur (20 0C) mit und
ohne Verstärkung wurden folgende Werte gemessen:
| Dehnung % | Vlies ohne Verstärkung (N/5 cm) | Vlies mit Verstärkung (N/5 cm) |
| 0,6 | 77 | 117 |
| 1,0 | 120 | 163 |
| 1,6 | 200 | 244 |
| 2 | 220 | 266 |
| 4 | 285 | 337 |
| 6 | 330 | 388 |
| 10 | 385 | 453 |
| 15 | 440 | 518 |
| 20 | 515 | 598 |
| 25 | 577 | 664 |
| 30 | 638 | 727 |
In diesem Beispiel wird deutlich, daß die Vliesfestigkeit nicht nur im Bereich
geringer Dehnung, sondern auch ei hoher Dehnung verbessert wird.
Es werden Polyethylen-Terephthalat (PET)-Fäden mit einem Filamenttiter von 4
dtex hergestellt und zu einem Wirrvlies von 2 m Breite abgelegt. Während des Ablegens werden in Längsrichtung kontinuierlich Drähte, bestehend aus einer
Legierung des Typs CuZn37, im Abstand von 2 cm (50 Drähte/m) zugeführt. Die Drähte (Hersteller Fa. J.G. Dahmen) werden auf Spulen geliefert und haben
einen Durchmesse von 0,25 mm, eine Festigkeit von 47 N und eine Bruchdehnung von 1,4 %.
Der Verbund Vlies/Drähte wird mit 40 Stichen/cm2 bei einer Einstichtiefe von
12,5 mm vernadelt (Nadeltype Fa. Foster, 15x18x38x3 CB) und anschließend
mit einem Acrylbinder imprägniert, dessen Gewichtsanteil im fertigen Vlies bei 20 % liegt. Die Aushärtung des Binders erfolgt in einem Siebtrommelofen bei
210 0C. Man erhält so ein verstärktes Vlies von 192 g/m2 Flächenmasse.
Für die Bezugskräfte des Vlieses bei Umgebungstemperatur (20 0C) mit und
ohne Verstärkung wurden folgende Werte gemessen:
| Dehnung % | Vlies ohne Verstärkung (N/5 cm) | Vlies mit Verstärkung (N/5 cm) |
| 0,6 | 100 | 160 |
| 0,8 | 129 | 203 |
| 1,0 | 170 | 257 |
| 1,2 | 191 | 287 |
| 1,4 | 210 | 310 |
| 1,6 | 230 | 235 |
| 2 | 252 | 255 |
| 4 | 305 | 300 |
Es werden Poiyethylen-Terephthalat (PET)-Fäden mit einem Filamenttiter von 4
dtex hergestellt und zu einem Wirrvlies von 2 m Breite abgelegt. Während des Ablegens werden in Längsrichtung kontinuierlich Drähte, bestehend aus einer
Legierung des Typs CuSn6, im Abstand von 1,2 cm {83 Drähte/m) zugeführt. Die Drähte (Hersteller Fa. J.G. Dahmen) werden auf Spulen geliefert und haben
einen Durchmesser von 0,25 mm, eine Festigkeit von 21 N und eine Bruchdehnung von 54 %.
Der Verbund Vlies/Drähte wird mit 40 Stichen/cm2 bei einer Einstichtiefe von
12,5 mm vernadelt {Nadeltype Fa. Foster, 15x18x38x3 CB) und anschließend
mit einem Acrylbinder imprägniert, dessen Gewichtsanteil im fertigen Vlies bei 20 % liegt. Die Aushärtung des Binders erfolgt in einem Siebtrommelofen bei
210 0C. Man erhält so ein verstärktes Vlies von 165 g/m2 Flächenmasse.
Für die Bezugskräfte des Vlieses bei Umgebungstemperatur {20 0C) mit und
ohne Verstärkung wurden folgende Werte gemessen:
| Dehnung % | Vlies ohne Verstärkung (N/5 cm) | Vlies mit Verstärkung (N/5 cm) |
| 0,6 | 77 | 120 |
| 1,0 | 120 | 162 |
| 1,6 | 200 | 244 |
| 2 | 220 | 264 |
| 4 | 285 | 332 |
| 6 | 330 | 381 |
| 10 | 385 | 442 |
| 20 | 515 | 582 |
| 25 | 577 | 647 |
| 30 | 638 | 710 |
In diesem Beispiel wird deutlich, daß die Vliesfestigkeit nicht nur im Bereich
geringer Dehnung, sondern auch bei hoher Dehnung verbessert wird.
Es werden Polyethylen-Terephthalat (PET)-Fäden mit einem Filamenttiter von
dtex hergestellt und zu einem Wirrvlies von 2 m Breite abgelegt. Während des Ablegens werden in Längsrichtung kontinuieriich Drähte,
bestehend aus einer Legierung des Typs CUZn37, im Abstand von 2 cm (50 Drähte/m) zugeführt. Die Drähte (Hersteller Fa. J.G. Dahmen) werden auf
Spulen geliefert und haben einen Durchmesser von 0,25 mm, eine Festigkeit von 25 N und eine Bruchdehnung von 15 %.
Der Verbund Vlies/Drähte wird mit 40 Stichen/cm2 bei einer Einstichtiefe von
12,5 mm vernadelt (Nadeltype Fa. Foster, 15x18x38x3 CB) und anschließend
mit einem Acrylbinder imprägniert, dessen Gewichtsanteil im fertigen Vlies bei 20 % liegt. Die Aushärtung des Binders erfolgt in einem Siebtrommelofen bei
210 0C. Man erhält so ein verstärktes Vlies von 160 g/m2 Flächenmasse.
Für die Bezugskräfte des Vlieses bei Umgebungstemperatur (20 0C) mit und
ohne Verstärkung wurden folgende Werte gemessen:
| Dehnung % | Vlies ohne Verstärkung (N/5 cm) | Vlies mit Verstärkung (N/5 cm) |
| 0,6 | 77 | 114 |
| 1,0 | 120 | 165 |
| 1,6 | 200 | 247 |
| 2 | 220 | 267 |
| 4 | 285 | 334 |
| 6 | 330 | 380 |
| 10 | 385 | 436 |
| 15 | 440 | 493 |
Claims (21)
1. Trägereinlage enthaltend ein textiles Flächengebilde und eine
Verstärkung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung Monofilamente enthält, deren Durchmesser mindestens 0,1 mm,
vorzugsweise zwischen 0,1 und 1 mm beträgt.
2. Trägerbahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Monofilamente einen Durchmesser von 0,1 bis 0,5 mm haben.
3. Trägerbahn gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Monofälamente einen Durchmesser von 0,1 bis 0,3 mm haben.
4. Trägereinlage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Monofilamente eine Kraft aufnehmen, so daß
sich im Kraft-Dehnungs-Diagramm (bei 20 0C) die Bezugskraft der
Trägereinlage mit Verstärkung verglichen mit der Trägereinlage ohne Verstärkung im Bereich zwischen O und 1 % Dehnung an mindestens
einer Stelle um mindestens 10 % unterscheidet.
5. Trägereinlage gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich iim
Kraft-Dehnungs-Diagramm (bei 20 0C) die Bezugskraft der Trägereinlage
mit Verstärkung verglichen mit der Trägereinlage ohne Verstärkung im Bereich zwischen 0 und 1 % Dehnung an mindestens einer Stelle um
mindestens 20 % unterscheidet.
6. Trägereinlage gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich im
Kraft-Dehnungs-Diagramm (bei 20 0C) die Bezugskraft der Trägereinlage
mit Verstärkung verglichen mit der Trägereinlage ohne Verstärkung im Bereich zwischen 0 und 1 % Dehnung an mindestens einer Stelle um
mindestens 30 % unterscheidet.
7. Trägereinlage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugskraft der Trägereinlage bei
Raumtemperatur (20 0C), dividiert durch die Bezugskraft der
Trägereinlage bei 180 0C, gemessen an mindestens einem Punkt im
Bereich zwischen 0 und 1 % Dehnung, einen Quotienten von höchstens 3 ergibt.
8. Trägerbahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das textile
Flächengebilde ein Spinnvlies, vorzugsweise aus Polyester ist.
9. Trägerbahn gemäß Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß das Spinnvlies mechanisch, thermisch und/oder chemisch verfestigt ist.
10. Trägerbahn gemäß Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß das Spinnvlies durch Vernadelung mechanisch verfestigt ist, wobei der
Kerbenüberstand, vorzugsweise die Summe aus Kerbenüberstand und Kerbentiefe, der Nadeln kleiner ist als der Durchmesser der
Monofilamente.
11. Trägerbahn gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Polyester zu mindestens 85 mol-% aus Polyethylenterephthalat besteht.
12. Trägerbahn gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spinnvlies ein schmelzbinderverfestigtes Spinnvlies.
13. Trägerbahn gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spinnvlies durch einen chemischen Binder verfestigt ist.
14. Trägerbahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenc
beträgt.
beträgt.
Flächengewicht des textlien Fiächengebiides zwischen 20 und 500 g/m2
15. Trägerbahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Monofilamente ein Young-Modul von mindestens 5 Gpa aufweisen.
16. Trägerbahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Monofilamente eine Bruchdehnung von 0,5 bis 100 % aufweisen.
17. Trägerbahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerbahn eine Dehnungsreserve von weniger als 1 % aufweist. bestehen.
18. Trägerbahn gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Monofilamente aus Hoch-Modul-Aramiden, hochfesten Polyester-Monofilamenten,
sowie Monofilament-Drähte aus Metallen oder metallischen Legierungen bestehen..
19. Trägerbahn gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spinnvlies aus Polyester ein Prägemuster aufweist.
20. Verbundstoffe enthaltend eine Trägereinlage definiert in Anspruch
21. Dach- und Dichtungsbahn enthaltend eine Trägereinlage definiert in
Anspruch 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29609098U DE29609098U1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Trägereinlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29609098U DE29609098U1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Trägereinlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29609098U1 true DE29609098U1 (de) | 1996-07-11 |
Family
ID=8024216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29609098U Expired - Lifetime DE29609098U1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Trägereinlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29609098U1 (de) |
-
1996
- 1996-05-10 DE DE29609098U patent/DE29609098U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960822 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: JOHNS MANVILLE INTERNATIONAL, INC., US Free format text: FORMER OWNER: HOECHST TREVIRA GMBH & CO KG, 60528 FRANKFURT, DE Effective date: 19990921 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991111 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021009 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040817 |
|
| R071 | Expiry of right |