DE29608299U1 - Preßpistole für Kartuschen - Google Patents
Preßpistole für KartuschenInfo
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description
7. Mai 1996
Wei-Chieh Su Hsiu-Shui Hsiang, Changhua Hsien, Taiwan
Preßpistole für Kartuschen
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Preßpistole für Kartuschen, wie sie als Handwerkzeug zum Austreiben
des Inhalts von Dichtmittel-, Klebstoff- oder ähnlichen Kartuschen dient. Dabei wird die Kartusche,
die einen als Kolben wirkenden verschieblichen Boden besitzt, in die Kartuschenaufnahme der Preßpistole eingelegt
und eine am vorderen Ende einer Stoßstange angebrachte Stoßscheibe schiebt bei Betätigung eines
Schwenkhebels den Kolbenboden der Kartusche in diese hinein. Der in oder an einem Griff schwenkbar angelenkte
Hebel wirkt dabei auf eine Vorschubplatte mit einer Bohrung, durch die die Stoßstange verläuft, und die sich
bei der Hebelbetätigung auf dieser verkantet und sie durch Klemmwirkung mitnimmt. Zur Rückbewegung drückt
eine Rückschiebefeder die Vorschubplatte in eine rechtwinklig zur Stoßstange orientierte Lage, in der die
Klemmwirkung aufgehoben ist.
Bei bekannten Preßpistolen wird bei dieser Rückbewegung von Vorschubplatte und Hebel eine Rückbewegung der Stoßstange
durch eine Stopperplatte verhindert, deren eines Ende sich gegen einen Anschlag stützt und die durch eine
weitere Feder in eine verkantete Klemmstellung gedrückt wird. Das andere Ende der Stopperplatte ist so angeordnet,
daß es vom Benutzer gedrückt werden kann, wodurch die Stopperplatte in ihre Lösestellung geschwenkt wird,
in welcher die Stoßstange sich auch nach hinten verschieben bzw. nach hinten gezogen werden kann.
Ein Nachteil dieser Preßpistolen liegt darin, daß nach einer Benutzung beim Freigeben des Hebels in dem ge-
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schlossenen Kraftflußsysteiti Pistole - Kartusche eine
Spannung verbleibt, die sich dadurch abbaut, daß der Kolbenboden der Kartusche noch eine gewisse Strecke eingeschoben
wird und eine gewisse Menge Kartuscheninhalt ausgetrieben wird. Diese Menge ist nicht nur verschwendet,
sondern führt auch oft zu unliebsamen Verunreinigungen des Arbeitsplatzes oder der Stelle, wo die Pistole
abgelegt wurde. Vermieden würde dies nur dann, wenn der Benutzer sofort nach Benutzung die Stopperplatte
drückt, um die Stoßstange nach hinten freizugeben und einen Abbau der Restspannungen zu erlauben. Dies stellt
jedoch eine gewisse Komplizierung der Bedienung dar und kann auch leicht aus Unachtsamkeit oder Bequemlichkeit
unterbleiben. Ebenso erfordert es einen gewissen Bedienungsaufwand,
wenn zum Zurückziehen der Stoßstange zum Zwecke des Entnehmens einer leeren Kartusche die Stopperplatte
gedrückt und gehalten werden muß.
Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung einer verbesserten Preßpistole für Kartuschen. Diese soll einfacher zu
handhaben sein. Es soll ein Nach-Auslaufen von Kartuscheninhalt
nach Beendigung der Arbeit vermieden sein.
Ausgehend von einer Preßpistole der vorstehend betrachteten bekannten Art, wie sie im Oberbegriff des Schutzanspruchs
1 angegeben ist, gelingt die Lösung der gestellten Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 genannten Merkmale. Bei der neuerungsgemäßen Ausbildung fehlt also eine Stopperplatte, die jedes Zurückweichen
der Stoßstange während des Auspreßbetriebs verhindern würde, und ist ersetzt durch die mit der
Rückschiebefeder zusammenwirkende Klammer, die in Verbindung mit der Rückschiebefeder ein dosiertes Zurückweichen
erlaubt. Dieses ist so gewählt, daß der mit dem Zurückweichen einhergehende Druckabbau in der Kartusche
ein unerwünschtes weiteres Ausfließen des Kartuscheninhalts nicht auftreten läßt.
Die Neuerung wird nachfolgend durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigegebenen
Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer neuerungsgemäßen Preßpistole;
Fig. 2 die Darstellung gemäß Fig. 1 mit teilweise
weggebrochenem Griff;
Fig. 3 einen Längsschnitt der Preßpistole während des
Fig. 3 einen Längsschnitt der Preßpistole während des
Austreibvorgangs;
Fig. 4 den Längsschnitt beim Zurückziehen der Stoßstange .
Die Preßpistole besteht aus einer Kartuschenaufnahme 10,
an deren hinterem Ende ein Griff befestigt ist, in welchem ein Betätigungshebel 60 um einen Gelenkbolzen
schwenkbar gelagert ist. Eine nicht gezeigte Spreizfeder wirkt zwischen dem Griff und dem Hebel 60 und sucht,
diesen in die in Fig. 4 gezeigte Ruhelage zu schwenken.
Durch jeweilige Bohrungen in der Griffrückwand 13 und in der Rückwand 11 der Kartuschenaufnahme 10 verläuft eine
Stoßstange 20, an deren vorderem Ende eine Stoßscheibe 21 befestigt ist, die auf den Kolbenboden einer eingelegten
Kartusche (nicht gezeigt) wirkt. In der Nähe der hinteren Griffwand sitzt eine Vorschubplatte 30 auf der
Stoßstange, deren Bohrung zum Durchtritt der Stoßstange so bemessen ist, daß es bei einem versetzten Kraftangriff
zu einer Verkantung und kraftschlüssigen Kupplung kommt. Oberhalb des Gelenkbolzens ist im Hebel 8 ein
Vorschubsteg befestigt, welcher beim Einschwenken des Hebels 60 das untere Ende der Vorschubplatte 30 nach
vorn schiebt, wobei diese sich auf der Stoßstange 20 verkantet und diese mitnimmt, wie dies in Fig. 3 illustriert
ist.
Im Bereich zwischen der Vorschubplatte 30 und der Rückwand 11 der Kartuschenaufnahme 10 sitzt eine Rückschie-
befeder 40 auf der Stoßstange 20, deren hinteres Ende unmittelbar auf die Vorschubplatte 30 wirkt. Bei der
Freigabe des Hebels 60 schwenkt dieser unter der Wirkung seiner Spreizfeder wieder in seine Ruhelage aus, wobei
die Rückschiebefeder 40 die Vorschubplatte in ihre Ausgangsstellung zurückschiebt, in der ihr oberes Ende an
der Griffrückwand 13 und ihr unteres Ende am Vorschubsteg des Hebels so anliegen, daß sie eine etwa senkrechte
Lage ohne Klemmwirkung einnimmt.
Zwischen dem vorderen Ende der Rückschiebefeder 40 und der Rückwand 11 der Kartuschenaufnahme 10 ist eine federnde
Klammer 50 auf die Stoßstange 20 aufgesetzt, die aufgrund ihrer Federwirkung, also kraftschlüssig, ihre
Position auf der Stoßstange zu halten sucht. Beim Austreibvorgang gemäß Fig. 3 drückt die Rückschiebefeder
die Klammer 50 gegen die Kartuschenaufnahmerückwand 11.
Wenn die Kartusche entleert ist und entnommen werden soll, zieht man die Stoßstange 20 zurück, wobei gemäß
Fig. 4 die Klammer 50 die Rückbewegung so weit mitmacht, bis die Federkraft der sich dabei zusammendrückenden
Rückschiebefeder 40 die Haltekraft der Klammer auf der Stoßstange erreicht. Diese Situation ist in Fig. 4
strichpunktiert angedeutet. Beim weiteren Zurückziehen der Stoßstange rutscht diese durch die Klammer. Es muß
also keine Klemmwirkung aufgehoben werden, sondern nur die kraftschlüssige Verbindung zwischen Klammer und
Stoßstange überwunden werden.
Bei einem Ausschwenken des Hebels 60 in seine Ruhelage bei teilentleerter Kartusche wird, wenn die Vorschubplatte
30 ihre Ausgangsstellung erreicht, der in der Kartusche während des Austreibvorgangs aufgebaute Druck
sich dadurch um einen dosierten Betrag abbauen, daß die Stoßstange 20 unter wenigstens teilweiser Mitnahme der
Klammer 50 und Zusammendrückung der Rückschiebefeder 40 etwas zurückweicht. Die Anfangskraft und Steifigkeit der
Rückschiebefeder 40 und die Haltekraft der Klammer 50
auf der Stoßstange 20 sind so gewählt, daß der beschriebene Druckabbau bei den üblicherweise verarbeiteten Kartuscheninhalten ein unerwünschtes Nach-ausfließen nicht auftreten läßt.
auf der Stoßstange 20 sind so gewählt, daß der beschriebene Druckabbau bei den üblicherweise verarbeiteten Kartuscheninhalten ein unerwünschtes Nach-ausfließen nicht auftreten läßt.
Claims (3)
1. Preßpistole für Kartuschen mit einer Kartuschenaufnahme (10) und einem mit dieser verbundenen Griff, an
dem ein Hebel (60) schwenkbar angelenkt ist, welcher mit einer federbeaufschlagten Vorschubplatte (30) mit einer
Bohrung zusammenwirkt, durch die eine die Kartusche beaufschlagende Stoßstange (20) verläuft, welche bei Betätigung
des Hebels in Klemmverbindung mit der Vorschubplatte (30) kommt und von dieser vorgeschoben wird, wobei
die die Vorschubplatte (30) mit ihrem hinteren Ende beaufschlagende Rückschiebefeder (40) die Stoßstange
(20) im Bereich zwischen der Vorschubplatte (30) und der Rückwand (11) der Kartuschenaufnahme (10) umgibt,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen Ende der Rückschiebefeder (40) und der Rückwand (11) der Kartuschenaufnahme
eine federnde Klammer (50) auf die Stoßstange (20) aufgesetzt ist, die ihre Position auf dieser
kraftschlüssig zu halten sucht.
2. Preßpistole nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abstimmung der Haltekraft der Klammer (50) auf der
Stoßstange (20) und der Kraft der Rückschiebefeder (40) derart, daß bei Rückgang des Hebels (60) in die Ruhelage
die Stoßstange (20) unter wenigstens teilweiser Mitnahme der Klammer (50) und Zusammendrückung der Rückschiebefeder
(40) und damit Druckabbau in der Kartusche um einen Wegteilbetrag zurückweicht.
3. Preßpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Abstimmung der Kräfte sich ergebende
Druckabbau in der Kartusche so gewählt ist, daß ein Nachfließen des Kartuscheninhalts unterbleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29608299U DE29608299U1 (de) | 1996-05-08 | 1996-05-08 | Preßpistole für Kartuschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29608299U DE29608299U1 (de) | 1996-05-08 | 1996-05-08 | Preßpistole für Kartuschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29608299U1 true DE29608299U1 (de) | 1996-08-01 |
Family
ID=8023678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29608299U Expired - Lifetime DE29608299U1 (de) | 1996-05-08 | 1996-05-08 | Preßpistole für Kartuschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29608299U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009027783A1 (de) * | 2009-07-16 | 2011-01-20 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Ausgabesystem zur Ausgabe von flüssigen oder viskosen Materialien |
| DE102009027781A1 (de) * | 2009-07-16 | 2011-01-20 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Ausgabesystem zur Ausgabe von flüssigen oder vikosen Materialien |
| CN104097840A (zh) * | 2008-05-05 | 2014-10-15 | 梅里图尔有限责任公司 | 材料分配组件 |
| EP3178567A1 (de) | 2015-12-11 | 2017-06-14 | Wolfcraft GmbH | Kartuschenausdrückvorrichtung mit rückstellfeder |
-
1996
- 1996-05-08 DE DE29608299U patent/DE29608299U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104097840A (zh) * | 2008-05-05 | 2014-10-15 | 梅里图尔有限责任公司 | 材料分配组件 |
| CN104097840B (zh) * | 2008-05-05 | 2017-05-31 | 梅里图尔有限责任公司 | 材料分配组件 |
| US9694384B2 (en) | 2008-05-05 | 2017-07-04 | Meritool, Llc | Material dispensing assembly |
| DE102009027783A1 (de) * | 2009-07-16 | 2011-01-20 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Ausgabesystem zur Ausgabe von flüssigen oder viskosen Materialien |
| DE102009027781A1 (de) * | 2009-07-16 | 2011-01-20 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Ausgabesystem zur Ausgabe von flüssigen oder vikosen Materialien |
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| EP3178567A1 (de) | 2015-12-11 | 2017-06-14 | Wolfcraft GmbH | Kartuschenausdrückvorrichtung mit rückstellfeder |
| DE102015121622A1 (de) | 2015-12-11 | 2017-06-14 | Wolfcraft Gmbh | Kartuschenausdrückvorrichtung mit Rückstellfeder |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960912 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990803 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020424 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040915 |
|
| R071 | Expiry of right |