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DE29607105U1 - Kunststeinelement - Google Patents

Kunststeinelement

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DE29607105U1
DE29607105U1 DE29607105U DE29607105U DE29607105U1 DE 29607105 U1 DE29607105 U1 DE 29607105U1 DE 29607105 U DE29607105 U DE 29607105U DE 29607105 U DE29607105 U DE 29607105U DE 29607105 U1 DE29607105 U1 DE 29607105U1
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DE
Germany
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projection unit
element according
artificial stone
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side wall
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DE29607105U
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Ch Heinrich Gueltig & Co GmbH
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Ch Heinrich Gueltig & Co GmbH
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • E01C5/005Individual couplings or spacer elements for joining the prefabricated units
    • E01C5/006Individual spacer elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/225Paving specially adapted for through-the-surfacing drainage, e.g. perforated, porous; Preformed paving elements comprising, or adapted to form, passageways for carrying off drainage
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
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    • E01C2201/00Paving elements
    • E01C2201/02Paving elements having fixed spacing features
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C2201/00Paving elements
    • E01C2201/20Drainage details
    • E01C2201/202Horizontal drainage channels
    • E01C2201/207Horizontal drainage channels channels on the bottom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kunststeinelement zum Bilden einer Pflasterung zusammen mit anderen Kunststeinelementen mit einer begeh- oder befahrbaren Oberseite, einer der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite und zwischen Oberseite und Unterseite vorhandenen umlaufenden Seitenwänden. Derartige Kunststeinelemente werden im Platten- und Pflasterbereich als Betonsteine eingesetzt. Betonsteine sollen sich einfach und leicht verlegen und gleichzeitig als Massenprodukt günstig herstellen lassen. Hinsichtlich der Begehbarkeit und Befahrbarkeit werden zunehmend höhere Anforderungen an derartige Steine bzw. das Pflaster gestellt.
STAND DER TECHNIK
Es sind Betonsteine als Pflastersteine zum Pflastern von Straßen, Parkplätzen, Fußgängerzonen und Wegen der verschiedensten Form bekannt. Bei großen Flächen besteht jedoch das Problem, die bei Niederschlagen auf relativ großen gepflasterten Flächen auftretende Regenwassermenge in der-Kanalisation aufzunehmen und im Vorfluter abzuführen, da häufig die Kanalisationsquerschnitte für derartige, insbesondere bei Wolkenbrüchen auftretende, große Wassermengen nicht dimensioniert sind. Aus ökologischen Gesichtspunkten wird das "Versiegeln" größerer Flächen nicht gerne gesehen und immer seltener genehmigt. Regenwasser belastet quantitativ unnötig das Kanalsystem, sowie die Kläranlagen.
Um anfallendes Regenwasser möglichst schnell und ohne große Überschwemmung bzw. Wasseransammlung abzuführen, ist in dem Deutschen Gebrauchsmuster 88 09 820.6 ein Betonstein angege-
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ben, der einen aus zwei längs einer Basiskante miteinander verbundenen, regelmäßigen Fünfecken bestehenden, geometrischen Grundriß aufweist. Hierbei sind an zwei längs je einer Parallelen zur Basiskante gegenüberliegenden Ecken der , Fünfecke Aussparungen vorgesehen, derart, daß sich im verlegten Zustand der Betonsteine quadratische Aussparungen zwischen den Steinen bilden in die das Regenwasser einsickern kann.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 91 11 552.3 ist ein Betonstein bekannt, der als Doppelverbundstein mit auf beiden Stirnseiten vorhandenen verbreiterten Schulterbereichen ausgebildet ist und bei dem die Stirnseiten jeweils eine Ausnehmung aufweisen. Bei Verlegung des Steines stoßen jeweils die Ausnehmungen benachbarter Betonsteine aneinander, so daß beispielsweise eine quadratische Ausnehmung gebildet wird. Diese wird mit Split verfüllt. In diese Ausnehmung kann bedarfsweise Regenwasser einsickern.
Derartige Steine sind hinsichtlich ihrer Begehfreudigkeit nicht optimal. Die relativ großen mit Split gefüllten Ausnehmungen verhindern beispielsweise den Einsatz derartiger Steine im Bereich von Parkplätzen von Kaufhäusern, da ein Befahren eines aus derartigen Pflastersteinen gebildeten Pflasters mitttels eines Einkaufwagens praktisch nicht möglich ist.
Insgesamt entspricht die Gehfreudigkeit nicht dem geforderten hohen Standard. Desweiteren ist die pro Zeiteinheit einsickernde Wassermenge begrenzt, so daß das sofortige Einsickern größerer Regenmengen nicht zwingend gewährleistet werden kann.
Desweiteren sind Pflastersteine bekannt, die eine offene Porenstruktur aufweisen, durch die auftretendes Wasser hindurchsickern kann. Um eine genügend hohe Festigkeit und eine gute Begehbarkeit zu gewährleisten, sind jedoch die Porendurchmesser sehr klein gehalten. Dies führt jedoch im Laufe
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der Zeit dazu, daß sich die kleinen Oberflächenporen infolge Verschmutzung zusetzen, so daß ein Wasserabfluß durch das Porensystem hindurch praktisch nicht mehr möglich ist. Desweiteren ist ein ein offenes Porensystem aufweisender Stein bekannt, der auf seinen Seitenwänden eine V-förmige umlaufende Nut aufweist. Diese Nut steht mit einer zur Unterseite des Steines hinweisenden Ausnehmung in Verbindung. Die umlaufende V-Nut soll gewährleisten, daß in ihr das durch das Porensystem einsickernde Wasser gesammelt und abgeführt wird. Auch hier tritt das Problem der Verschmutzung auf, so daß im Laufe der Zeit ein derartiger Stein nicht mehr in der Lage ist, genügend Oberflächenwasser aufzunehmen und abzuführen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Kunststeinelement anzugeben, das einfach und sicher verlegt werden kann, das eine gute Begeh- und Befahrbarkeit gewährleistet, das flexibel einsetzbar ist und mit dem gleichzeitig eine PfIasterung hergestellt werden kann, die Regenwassermengen problemlos aufnehmen bzw. ins Erdreich abführen kann.
Diese Erfindung ist bei dem Betonstein der eingangs genannten Art durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Das erfindungsgemäße Kunststeinelement zeichnet sich dementsprechend dadurch aus, daß an einer ersten Seitenwand eine erste Vorsprungeinheit vorhanden ist, die oberseitig mit der Oberseite des Kunststeinelements abschließt, über die im wesentlichen gesamte Breite der Oberseite verläuft und die im freien Ende eine Querschnittshöhe aufweist, die kleiner ist als 40 % der Höhe des Kunststeinelements, und an einer der ersten Seitenwand gegenüberliegenden zweiten Seitenwand oder einer angrenzenden Seitenwand eine zweite Vorsprungeinheit
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vorhanden ist, die im wesentlichen eine der ersten Vorsprungeinheit entsprechende geometrische Form besitzt.
Mit einem derartigen Stein lassen sich Pflasterungen verlegen, bei denen relativ kleine Fugen auftreten, d. h. die äußerst begehfreudig sind, wobei durch die Geometrie der Vorsprungeinheiten gewährleistet werden kann, daß die Fuge offenbleibt . Aufgrund der relativ geringen Querschnittshöhe der Vorsprungeinheiten im Stirnendbereich kommt es zu keinem Zuschwemmen der Fuge. Darüberhinaus wird das Freihalten der Fugen dadurch unterstützt, daß beim Befahren infolge des rollenden Rades eine gewisse Saugwirkung auf die Fuge ausgeübt wird, die das Herausschleudern von Schmutzteilen fördert. Durch die Ausbildung der gegenüberliegenden oder angrenzenden Seitenwand mit einer entsprechenden Vorsprungeinheit wird dadurch an dieser Seitenwand ebenfalls eine Fuge geschaffen, die offenbleibt und daher zuverlässig dauerhaft den Abfluß bzw. die Aufnahme von anstehendem Regenwasser in größeren Mengen durch die Steingeometrie gewährleistet.
20
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements zeichnet sich dadurch aus, daß an der1 Stirnseite der ersten und/oder zweiten Vorsprungeinheit zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppenheit/en vorhanden sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite verlaufen, wobei die Abstandsnoppeneinheiten bevorzugt jeweils über die gesamte Querschnittshöhe der Vorsprungeinheit verlaufen können.
Um zu einem einheitlichen Fugenbild bei verlegten Kunstpflastersteinen zu kommen zeichnet sich eine weitere Ausgestaltung des Kunststeinelements dadurch aus, daß an einer der beiden übrigen Seitenwände zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppeneinheit/en vorhanden sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite verlaufen, wobei bevorzugt die Abstandsnoppeneinheiten im wesentlichen über die gesamte Höhe des Kunststeinelements verlaufen. _5_
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Eine hinsichtlich der geforderten Festigkeiten und eines einfachen und wirtschaftlichen Herstellvorgangs bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements zeichnet sich dadurch aus, daß die Unterseite der ersten und/oder zweiten Vorsprungeinheit geneigt vorhanden ist, so daß die Querschnittshöhe der Vorsprungeinheit linear nach außen abnimmt.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kunststeins zeichnet sich dadurch aus, daß die Kraglänge der Vorsprungseinheit im Bereich zwischen 1 cm und 3 cm liegt. Mit diesen geometrischen Verhältnissen kann eine ausreichende Festigkeit gegen statische und dynamische Belastung gewährleistet werden.
Eine hinsichtlich einer maschinentechnisch verlegten oder manuell verlegten Pflasterung besonders bevorzugte Ausgesfaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements zeichnet sich dadurch aus, daß die Länge und/oder die Breite des Kunststeinelements im Bereich zwischen 10 cm und 20 cm liegt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, daß die erste und zweite Vorsprungeinheit an zwei aneinandergrenzenden Seitenwänden vorhanden ist.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements, die den statischen und dynamischen Erfordernissen genügt und eine einfache und wirtschaftliche Herstellung neben einer einfachen Verlegung gewährleistet, zeichnet sich dadurch aus, daß die lineare Abnahme der Unterseite der Vorsprungeinheit sich im wesentlichen von der Unterseite des Kunststeinelements bis zu einer Höhe von über 60 % der Höhe des Kunststeinelements erstreckt.
Eine weitere Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, daß die Unterseite der Vorsprungeinheit eine Krümmung, insbesondere teilkreisförmige Krümmung, besitzt, so daß genügend Volumen
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für plötzlich anfallendes Regenwasser zur Verfügung gestellt werden kann.
Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben werden im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
Fig. 1 schematische Draufsicht auf ein Kunststeinelement mit einer ersten Vorsprungeinheit und einer zweiten Vorsprungeinheit,
Fig. 2 umgeklappte Ansicht des Kunststeinelements gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung A,
Fig. 3 Ansicht des Kunststeinelements gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung B,
30
Fig. 4 Ansicht des Kunststeinelements gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung C,
Fig. 5 schematische Detail-Perspektivdarstellung eines Kunst-Steinelements gemäß Fig. 1 bis 4 und
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Fig. 6 bis 8
schematische Darstellung im Anlegebereich zweier Kunststeinelemente mit unterschiedlicher Vorsprungein heitengeometrie.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
Ein Kunststeinelement 10 besitzt eine begeh- bzw. befahrbare Oberseite 12, eine der Oberseite 12 gegenüberliegende Unterseite 14 und zwischen Oberseite 12 und Unterseite 14 liegende Seitenwände 16, 18, 26.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Kunststeinelement 10 ist im linken Bereich die erste Seitenwand 16 vorhanden und an das Element 10 ist oberseitig bündig abschließend mit der Oberseite 12 eine erste Vorsprungeinheit 20 angeformt. Die Vorsprungeinheit 20 verläuft über die gesamte Länge LS des Elements 10. Die Vorsprungeinheit 20 besitzt eine geneigt vorhandene Unterseite 34, so daß die Querschnittshöhe der'Vorsprungeinheit 20 nach außen hin abnimmt. Im freien Endbereich besitzt die Vorsprungeinheit 20 eine Querschnittshöhe H. Die Höhe H beträgt etwa 30 % der Höhe HS des Elements 10. An diesem Endbereich sind zwei beabstandet zueinander vorhandene Abstandsnoppeneinheiten 24 angeformt, die rechtwinklig zur Oberseite 12 des Kunststeinelements 10 angeordnet sind und über die gesamte Querschnittshöhe H der Vorsprungeinheit 20 verlaufen.
An der der ersten Seitenwand 16 gegenüberliegenden zweiten Seitenwand 18 besitzt das Kunststeinelement 10 eine zweite Vorsprungeinheit 22, deren Form im wesentlichen der Außenkontur der Vorsprungeinheit 20 im achsensymmetrischen Sinn entspricht, wodurch auch in diesem Bereich eine geneigte Unterfläche 34 vorhanden ist. Bis auf die Abstandsnoppeneinheiten 24 entspricht somit die spiegelbildliche Kontur der zweiten Seitenwand 18 der der ersten Seitenwand 16.
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Durch die entsprechende Ausbildung der Geometrie der Vorsprungeinheit 20 bzw. der zweiten Vorsprungeinheit 22 ist ein problemloses Aneinanderlegen der Kunststeinelemente mit Fugenbildung möglich.
An der in Fig. 1 dargestellten zwischen der ersten Seitenwand 16 und der zweiten Seitenwand 18 verlaufenden weiteren Seitenwand 2 6 sind zwei beabstandet zueinander, im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite 12 verlaufende über die gesamte Querschnittshöhe HS des Kunststeinelements verlaufende Abstandsnoppeneinheiten 28 angeformt. Die gegenüberliegende Seitenwand 2 6 besitzt keine Abstandsnoppeneinheiten.
Durch die an der zweiten Seitenwand vorhandene zweite Vorsprungeinheit 22 wird durch den darunter gebildeten Hohlraum - neben dem Hohlraum unter der ersten Vorsprungeinheit 20 in verlegtem Zustand gewährleistet, daß bis zu einer gewissen Größenordnung schlagartig auftretendes Wasser von der Steingeometrie aufgenommen werden kann, da ein vergrößertes Auffangvolumen zur Verfugung gestellt werden kann. Die Höhe H der Vorsprungeinheiten 20, 22 ist dabei "so klein" bemessen, daß die im verlegten Zustand gebildete Fuge über einen langen Zeitraum offen gehalten werden kann, da aufgrund der Geometrie (kleine Höhe H) ein Zusetzen weitgehend verhindert wird. Dadurch gewährleistet ein derartiges Pflaster über einen langen Zeitraum eine zuverlässige Wasseraufnahme.
Als sinnvolle Längen-/Breitenmaße für das Kunststeinelement werden die Maße 16/16, 20/20 oder 10/20 (jeweils Zentimeter) bevorzugt.
Aus Gründen der besseren Darstellbarkeit ist in den Figuren das Maß L der Länge der Vorsprungeinheit 20 und damit auch der Rücksprungeinheit vergrößert dargestellt. Üblicherweise beträgt das Maß L 1 cm bis 3 cm.
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Ein sinnvoller Bereich für das Maß H liegt zwischen 10 % und 40 %, insbesondere 30 %, der Höhe HS des Kunststeinelements 10·
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausschnitt zweier aneinanderstoßender Kunststeine 10 ist in dem unter den Vorsprungeinheiten 20, 22 entstandenen Hohlraum eine Abstandseinheit 50 IQ angeordnet, um ein exaktes Verlegen der Kunststeine 10 zu gewährleisten. Die Abstandseinheit kann auch von oben nach unten durchgängige Ausnehmungen besitzen, durch die hindurch auftretendes Regenwasser in den Boden abgeleitet werden kann.
"L5 Bei dem in Fig. 7 dargestellten Detail zweier aneinandergrenzender Kunststeine ist unterhalb der Vorsprungseinheiten 20, 22 die Unterseite geneigt vorhanden und zwar bis zum Erreichen der Unterseite 14 der Kunststeinelemente, so daß ein im Querschnitt dreieckförmiger Hohlraum 52 gebildet wird.
Bei dem in Fig. 8 ausschnittsweise dargestellten Bereich ist die Unterseite der Vorsprungseinheiten 20, 22 teilkreisförmig ausgebildet, so daß insgesamt ein im wesentlichen kreisrunder Hohlraum 53 gebildet wird und unterseitig ebenfalls Vor-Sprungseinheiten 20.1, 20.2 vorhanden sind, die eine Abstandshaltung der verlegten Kunststeine gewährleisten.

Claims (1)

  1. 01) Kunsststeinelement (10), insbesondere Betonpflasterstein, mit
    - einer begeh- oder befahrbaren Oberseite (12),
    - einer der Oberseite (12) gegenüberliegenden Unterseite (14) und
    - zwischen Oberseite (12) und Unterseite (14) vorhandene umlaufende Seitenwände (16, 18, 26) , dadurch gekennzeichnet, daß
    - an einer ersten Seitenwand (16) eine erste Vorsprungeinheit (20) vorhanden ist, die
    -- oberseitig mit der Oberseite (12) des Kunststeinelements abschließt,
    -- über die im wesentlichen gesamte Breite (BS) der Oberseite (12) verläuft und
    - die im freien Ende eine Querschnittshöhe (H) aufweist, die kleiner ist als 40 % der Höhe (HS) des Kunststeinelements (10), und
    - an einer der ersten Seitenwand (16) gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (18) oder einer angrenzenden Seitenwand (26) eine zweite Vorsprungeinheit (22) vorhanden ist,
    -- die im wesentlichen eine der ersten Vorsprungeinheit
    (20) entsprechende geometrische Form besitzt.
    02) Element nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite der ersten und/oder zweiten Vorsprungseinheit (20) zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppenheit/en (24) vorhanden sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite (12) verlaufen.
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    03) Element nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsnoppeneinheiten (24) über die gesamte Querschnittshöhe (H) der ersten und/oder zweiten Vorsprungseinheit (20) verlaufen.
    04) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß ]_0 an einer der beiden übrigen Seitenwände (26) zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppeneinheit/en (28) vorhanden sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite (12) verlaufen.
    ]_5 05) Element nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsnoppeneinheiten (28) im wesentlichen über die gesamte Höhe (HS) des Kunststeinelements (10) verlaufen.
    06) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (34) der ersten und/oder zweiten Vorsprungseinheit (20; 22) geneigt vorhanden ist, so daß die Querschnittshöhe der jeweiligen Vorsprungeinheit (20; 22) linear nach außen abnimmt.
    07) Element nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Abnahme über die mehr als 60 % der Höhe (HS) des Kunststeinelements (10) verläuft.
    35
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    -3-
    08) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche 1-5,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Vorsprungseinheit eine Krümmung, insbesondere teilkreisförmige Krümmung, besitzt.
    09) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß ^O die Kraglänge (L) der ersten und/oder zweiten Vorsprungeinheit (20) im Bereich zwischen 1 cm bis 3 cm (Zentimenter) liegt.
    10) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten ]_5 Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (LS) und/oder die Breite (BS) des Elements (10) im Bereich zwischen 10 cm und 20 cm (Zentimeter) liegt.
    20 25 30 35
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