DE29607105U1 - Kunststeinelement - Google Patents
KunststeinelementInfo
- Publication number
- DE29607105U1 DE29607105U1 DE29607105U DE29607105U DE29607105U1 DE 29607105 U1 DE29607105 U1 DE 29607105U1 DE 29607105 U DE29607105 U DE 29607105U DE 29607105 U DE29607105 U DE 29607105U DE 29607105 U1 DE29607105 U1 DE 29607105U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- projection unit
- element according
- artificial stone
- height
- side wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002969 artificial stone Substances 0.000 title claims description 42
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 15
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 13
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 6
- 238000011161 development Methods 0.000 description 4
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011796 hollow space material Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 1
- 239000002352 surface water Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/005—Individual couplings or spacer elements for joining the prefabricated units
- E01C5/006—Individual spacer elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/224—Surface drainage of streets
- E01C11/225—Paving specially adapted for through-the-surfacing drainage, e.g. perforated, porous; Preformed paving elements comprising, or adapted to form, passageways for carrying off drainage
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C2201/00—Paving elements
- E01C2201/02—Paving elements having fixed spacing features
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C2201/00—Paving elements
- E01C2201/20—Drainage details
- E01C2201/202—Horizontal drainage channels
- E01C2201/207—Horizontal drainage channels channels on the bottom
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kunststeinelement zum Bilden einer Pflasterung zusammen mit anderen Kunststeinelementen
mit einer begeh- oder befahrbaren Oberseite, einer der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite und zwischen Oberseite
und Unterseite vorhandenen umlaufenden Seitenwänden. Derartige Kunststeinelemente werden im Platten- und Pflasterbereich
als Betonsteine eingesetzt. Betonsteine sollen sich einfach und leicht verlegen und gleichzeitig als Massenprodukt
günstig herstellen lassen. Hinsichtlich der Begehbarkeit und Befahrbarkeit werden zunehmend höhere Anforderungen an
derartige Steine bzw. das Pflaster gestellt.
STAND DER TECHNIK
Es sind Betonsteine als Pflastersteine zum Pflastern von
Straßen, Parkplätzen, Fußgängerzonen und Wegen der verschiedensten Form bekannt. Bei großen Flächen besteht jedoch das
Problem, die bei Niederschlagen auf relativ großen gepflasterten Flächen auftretende Regenwassermenge in der-Kanalisation
aufzunehmen und im Vorfluter abzuführen, da häufig die Kanalisationsquerschnitte für derartige, insbesondere bei
Wolkenbrüchen auftretende, große Wassermengen nicht dimensioniert sind. Aus ökologischen Gesichtspunkten wird das "Versiegeln"
größerer Flächen nicht gerne gesehen und immer seltener genehmigt. Regenwasser belastet quantitativ unnötig das
Kanalsystem, sowie die Kläranlagen.
Um anfallendes Regenwasser möglichst schnell und ohne große Überschwemmung bzw. Wasseransammlung abzuführen, ist in dem
Deutschen Gebrauchsmuster 88 09 820.6 ein Betonstein angege-
18. April 1996 ·!· ··* *··* ' ..**..*
-2-
ben, der einen aus zwei längs einer Basiskante miteinander verbundenen, regelmäßigen Fünfecken bestehenden, geometrischen
Grundriß aufweist. Hierbei sind an zwei längs je einer Parallelen zur Basiskante gegenüberliegenden Ecken der ,
Fünfecke Aussparungen vorgesehen, derart, daß sich im verlegten Zustand der Betonsteine quadratische Aussparungen zwischen
den Steinen bilden in die das Regenwasser einsickern kann.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 91 11 552.3 ist ein Betonstein bekannt, der als Doppelverbundstein mit auf beiden
Stirnseiten vorhandenen verbreiterten Schulterbereichen ausgebildet ist und bei dem die Stirnseiten jeweils eine Ausnehmung
aufweisen. Bei Verlegung des Steines stoßen jeweils die Ausnehmungen benachbarter Betonsteine aneinander, so daß beispielsweise
eine quadratische Ausnehmung gebildet wird. Diese wird mit Split verfüllt. In diese Ausnehmung kann bedarfsweise
Regenwasser einsickern.
Derartige Steine sind hinsichtlich ihrer Begehfreudigkeit nicht optimal. Die relativ großen mit Split gefüllten Ausnehmungen
verhindern beispielsweise den Einsatz derartiger Steine im Bereich von Parkplätzen von Kaufhäusern, da ein Befahren
eines aus derartigen Pflastersteinen gebildeten Pflasters mitttels eines Einkaufwagens praktisch nicht möglich ist.
Insgesamt entspricht die Gehfreudigkeit nicht dem geforderten hohen Standard. Desweiteren ist die pro Zeiteinheit einsickernde
Wassermenge begrenzt, so daß das sofortige Einsickern größerer Regenmengen nicht zwingend gewährleistet
werden kann.
Desweiteren sind Pflastersteine bekannt, die eine offene Porenstruktur
aufweisen, durch die auftretendes Wasser hindurchsickern kann. Um eine genügend hohe Festigkeit und eine
gute Begehbarkeit zu gewährleisten, sind jedoch die Porendurchmesser sehr klein gehalten. Dies führt jedoch im Laufe
■% GÜLT-29qDE
18. April 1996
-3-
der Zeit dazu, daß sich die kleinen Oberflächenporen infolge Verschmutzung zusetzen, so daß ein Wasserabfluß durch das Porensystem
hindurch praktisch nicht mehr möglich ist. Desweiteren ist ein ein offenes Porensystem aufweisender Stein bekannt,
der auf seinen Seitenwänden eine V-förmige umlaufende Nut aufweist. Diese Nut steht mit einer zur Unterseite des
Steines hinweisenden Ausnehmung in Verbindung. Die umlaufende V-Nut soll gewährleisten, daß in ihr das durch das Porensystem
einsickernde Wasser gesammelt und abgeführt wird. Auch hier tritt das Problem der Verschmutzung auf, so daß im Laufe
der Zeit ein derartiger Stein nicht mehr in der Lage ist, genügend Oberflächenwasser aufzunehmen und abzuführen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
15
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Kunststeinelement anzugeben, das einfach und sicher verlegt werden kann,
das eine gute Begeh- und Befahrbarkeit gewährleistet, das flexibel einsetzbar ist und mit dem gleichzeitig eine PfIasterung
hergestellt werden kann, die Regenwassermengen problemlos aufnehmen bzw. ins Erdreich abführen kann.
Diese Erfindung ist bei dem Betonstein der eingangs genannten Art durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Das erfindungsgemäße Kunststeinelement zeichnet sich dementsprechend
dadurch aus, daß an einer ersten Seitenwand eine erste Vorsprungeinheit vorhanden ist, die oberseitig mit der
Oberseite des Kunststeinelements abschließt, über die im wesentlichen gesamte Breite der Oberseite verläuft und die im
freien Ende eine Querschnittshöhe aufweist, die kleiner ist als 40 % der Höhe des Kunststeinelements, und an einer der
ersten Seitenwand gegenüberliegenden zweiten Seitenwand oder einer angrenzenden Seitenwand eine zweite Vorsprungeinheit
GÜLT-2 9gDE 18. April 1996
-A-
vorhanden ist, die im wesentlichen eine der ersten Vorsprungeinheit
entsprechende geometrische Form besitzt.
Mit einem derartigen Stein lassen sich Pflasterungen verlegen,
bei denen relativ kleine Fugen auftreten, d. h. die äußerst begehfreudig sind, wobei durch die Geometrie der Vorsprungeinheiten
gewährleistet werden kann, daß die Fuge offenbleibt . Aufgrund der relativ geringen Querschnittshöhe der
Vorsprungeinheiten im Stirnendbereich kommt es zu keinem Zuschwemmen der Fuge. Darüberhinaus wird das Freihalten der Fugen
dadurch unterstützt, daß beim Befahren infolge des rollenden Rades eine gewisse Saugwirkung auf die Fuge ausgeübt
wird, die das Herausschleudern von Schmutzteilen fördert. Durch die Ausbildung der gegenüberliegenden oder angrenzenden
Seitenwand mit einer entsprechenden Vorsprungeinheit wird dadurch an dieser Seitenwand ebenfalls eine Fuge geschaffen,
die offenbleibt und daher zuverlässig dauerhaft den Abfluß bzw. die Aufnahme von anstehendem Regenwasser in größeren
Mengen durch die Steingeometrie gewährleistet.
20
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements zeichnet sich dadurch aus, daß an der1
Stirnseite der ersten und/oder zweiten Vorsprungeinheit zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppenheit/en vorhanden
sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite verlaufen, wobei die Abstandsnoppeneinheiten bevorzugt jeweils
über die gesamte Querschnittshöhe der Vorsprungeinheit verlaufen können.
Um zu einem einheitlichen Fugenbild bei verlegten Kunstpflastersteinen
zu kommen zeichnet sich eine weitere Ausgestaltung des Kunststeinelements dadurch aus, daß an einer der
beiden übrigen Seitenwände zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppeneinheit/en vorhanden sind, die im wesentlichen
rechtwinklig zur Oberseite verlaufen, wobei bevorzugt die Abstandsnoppeneinheiten
im wesentlichen über die gesamte Höhe des Kunststeinelements verlaufen. _5_
GÜLT-29gDE
18. April 1996
18. April 1996
Eine hinsichtlich der geforderten Festigkeiten und eines einfachen
und wirtschaftlichen Herstellvorgangs bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements zeichnet
sich dadurch aus, daß die Unterseite der ersten und/oder zweiten Vorsprungeinheit geneigt vorhanden ist, so daß die
Querschnittshöhe der Vorsprungeinheit linear nach außen abnimmt.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kunststeins zeichnet sich dadurch aus, daß die Kraglänge der Vorsprungseinheit im
Bereich zwischen 1 cm und 3 cm liegt. Mit diesen geometrischen Verhältnissen kann eine ausreichende Festigkeit gegen
statische und dynamische Belastung gewährleistet werden.
Eine hinsichtlich einer maschinentechnisch verlegten oder manuell verlegten Pflasterung besonders bevorzugte Ausgesfaltung
des erfindungsgemäßen Kunststeinelements zeichnet sich dadurch aus, daß die Länge und/oder die Breite des Kunststeinelements
im Bereich zwischen 10 cm und 20 cm liegt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, daß die erste und zweite Vorsprungeinheit an zwei
aneinandergrenzenden Seitenwänden vorhanden ist.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kunststeinelements, die den statischen und dynamischen Erfordernissen
genügt und eine einfache und wirtschaftliche Herstellung neben einer einfachen Verlegung gewährleistet,
zeichnet sich dadurch aus, daß die lineare Abnahme der Unterseite der Vorsprungeinheit sich im wesentlichen von der Unterseite
des Kunststeinelements bis zu einer Höhe von über 60 % der Höhe des Kunststeinelements erstreckt.
Eine weitere Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, daß die Unterseite der Vorsprungeinheit eine Krümmung, insbesondere
teilkreisförmige Krümmung, besitzt, so daß genügend Volumen
GÜLT-29gDE . &iacgr;»·<
,··. J
18. April 1996 **
• ·
-6-
für plötzlich anfallendes Regenwasser zur Verfügung gestellt werden kann.
Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben
sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich
gegenseitig ausschließen.
10
10
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen
derselben werden im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert.
Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger
Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
Fig. 1 schematische Draufsicht auf ein Kunststeinelement mit einer ersten Vorsprungeinheit und einer zweiten Vorsprungeinheit,
Fig. 2 umgeklappte Ansicht des Kunststeinelements gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung A,
Fig. 3 Ansicht des Kunststeinelements gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung
B,
30
30
Fig. 4 Ansicht des Kunststeinelements gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung
C,
Fig. 5 schematische Detail-Perspektivdarstellung eines Kunst-Steinelements
gemäß Fig. 1 bis 4 und
GÜLT-2 9gDE 18. April 1996
05
— "7 _
Fig. 6 bis 8
schematische Darstellung im Anlegebereich zweier Kunststeinelemente mit unterschiedlicher Vorsprungein
heitengeometrie.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
Ein Kunststeinelement 10 besitzt eine begeh- bzw. befahrbare Oberseite 12, eine der Oberseite 12 gegenüberliegende Unterseite
14 und zwischen Oberseite 12 und Unterseite 14 liegende Seitenwände 16, 18, 26.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Kunststeinelement 10 ist im linken Bereich die erste Seitenwand 16 vorhanden und an das
Element 10 ist oberseitig bündig abschließend mit der Oberseite 12 eine erste Vorsprungeinheit 20 angeformt. Die Vorsprungeinheit
20 verläuft über die gesamte Länge LS des Elements 10. Die Vorsprungeinheit 20 besitzt eine geneigt vorhandene
Unterseite 34, so daß die Querschnittshöhe der'Vorsprungeinheit
20 nach außen hin abnimmt. Im freien Endbereich besitzt die Vorsprungeinheit 20 eine Querschnittshöhe H. Die
Höhe H beträgt etwa 30 % der Höhe HS des Elements 10. An diesem Endbereich sind zwei beabstandet zueinander vorhandene
Abstandsnoppeneinheiten 24 angeformt, die rechtwinklig zur Oberseite 12 des Kunststeinelements 10 angeordnet sind und
über die gesamte Querschnittshöhe H der Vorsprungeinheit 20 verlaufen.
An der der ersten Seitenwand 16 gegenüberliegenden zweiten
Seitenwand 18 besitzt das Kunststeinelement 10 eine zweite Vorsprungeinheit 22, deren Form im wesentlichen der Außenkontur
der Vorsprungeinheit 20 im achsensymmetrischen Sinn entspricht, wodurch auch in diesem Bereich eine geneigte Unterfläche
34 vorhanden ist. Bis auf die Abstandsnoppeneinheiten 24 entspricht somit die spiegelbildliche Kontur der zweiten
Seitenwand 18 der der ersten Seitenwand 16.
GÜLT-2 9gDE
18. April 1996
18. April 1996
Durch die entsprechende Ausbildung der Geometrie der Vorsprungeinheit
20 bzw. der zweiten Vorsprungeinheit 22 ist ein problemloses Aneinanderlegen der Kunststeinelemente mit Fugenbildung
möglich.
An der in Fig. 1 dargestellten zwischen der ersten Seitenwand 16 und der zweiten Seitenwand 18 verlaufenden weiteren Seitenwand
2 6 sind zwei beabstandet zueinander, im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite 12 verlaufende über die gesamte
Querschnittshöhe HS des Kunststeinelements verlaufende Abstandsnoppeneinheiten 28 angeformt. Die gegenüberliegende
Seitenwand 2 6 besitzt keine Abstandsnoppeneinheiten.
Durch die an der zweiten Seitenwand vorhandene zweite Vorsprungeinheit
22 wird durch den darunter gebildeten Hohlraum - neben dem Hohlraum unter der ersten Vorsprungeinheit 20 in
verlegtem Zustand gewährleistet, daß bis zu einer gewissen Größenordnung schlagartig auftretendes Wasser von der Steingeometrie
aufgenommen werden kann, da ein vergrößertes Auffangvolumen zur Verfugung gestellt werden kann. Die Höhe H
der Vorsprungeinheiten 20, 22 ist dabei "so klein" bemessen, daß die im verlegten Zustand gebildete Fuge über einen langen
Zeitraum offen gehalten werden kann, da aufgrund der Geometrie (kleine Höhe H) ein Zusetzen weitgehend verhindert wird.
Dadurch gewährleistet ein derartiges Pflaster über einen langen Zeitraum eine zuverlässige Wasseraufnahme.
Als sinnvolle Längen-/Breitenmaße für das Kunststeinelement werden die Maße 16/16, 20/20 oder 10/20 (jeweils Zentimeter)
bevorzugt.
Aus Gründen der besseren Darstellbarkeit ist in den Figuren das Maß L der Länge der Vorsprungeinheit 20 und damit auch
der Rücksprungeinheit vergrößert dargestellt. Üblicherweise beträgt das Maß L 1 cm bis 3 cm.
, GULT-29gDE ,J .··, .··.J .··,
.,. is. April 1996 : ·,.:.: n.i.. ·..;
-9-
Ein sinnvoller Bereich für das Maß H liegt zwischen 10 % und 40 %, insbesondere 30 %, der Höhe HS des Kunststeinelements
10·
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausschnitt zweier aneinanderstoßender
Kunststeine 10 ist in dem unter den Vorsprungeinheiten 20, 22 entstandenen Hohlraum eine Abstandseinheit 50
IQ angeordnet, um ein exaktes Verlegen der Kunststeine 10 zu gewährleisten.
Die Abstandseinheit kann auch von oben nach unten durchgängige Ausnehmungen besitzen, durch die hindurch
auftretendes Regenwasser in den Boden abgeleitet werden kann.
"L5 Bei dem in Fig. 7 dargestellten Detail zweier aneinandergrenzender
Kunststeine ist unterhalb der Vorsprungseinheiten 20, 22 die Unterseite geneigt vorhanden und zwar bis zum Erreichen
der Unterseite 14 der Kunststeinelemente, so daß ein im Querschnitt dreieckförmiger Hohlraum 52 gebildet wird.
Bei dem in Fig. 8 ausschnittsweise dargestellten Bereich ist die Unterseite der Vorsprungseinheiten 20, 22 teilkreisförmig
ausgebildet, so daß insgesamt ein im wesentlichen kreisrunder Hohlraum 53 gebildet wird und unterseitig ebenfalls Vor-Sprungseinheiten
20.1, 20.2 vorhanden sind, die eine Abstandshaltung der verlegten Kunststeine gewährleisten.
Claims (1)
- 01) Kunsststeinelement (10), insbesondere Betonpflasterstein, mit
- einer begeh- oder befahrbaren Oberseite (12),- einer der Oberseite (12) gegenüberliegenden Unterseite (14) und- zwischen Oberseite (12) und Unterseite (14) vorhandene umlaufende Seitenwände (16, 18, 26) , dadurch gekennzeichnet, daß- an einer ersten Seitenwand (16) eine erste Vorsprungeinheit (20) vorhanden ist, die-- oberseitig mit der Oberseite (12) des Kunststeinelements abschließt,-- über die im wesentlichen gesamte Breite (BS) der Oberseite (12) verläuft und- die im freien Ende eine Querschnittshöhe (H) aufweist, die kleiner ist als 40 % der Höhe (HS) des Kunststeinelements (10), und- an einer der ersten Seitenwand (16) gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (18) oder einer angrenzenden Seitenwand (26) eine zweite Vorsprungeinheit (22) vorhanden ist,
-- die im wesentlichen eine der ersten Vorsprungeinheit(20) entsprechende geometrische Form besitzt.02) Element nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite der ersten und/oder zweiten Vorsprungseinheit (20) zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppenheit/en (24) vorhanden sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite (12) verlaufen.35GÜLT-2 9gDE 18. April 199603) Element nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsnoppeneinheiten (24) über die gesamte Querschnittshöhe (H) der ersten und/oder zweiten Vorsprungseinheit (20) verlaufen.04) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß ]_0 an einer der beiden übrigen Seitenwände (26) zumindest eine, insbesondere zwei Abstandsnoppeneinheit/en (28) vorhanden sind, die im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite (12) verlaufen.]_5 05) Element nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsnoppeneinheiten (28) im wesentlichen über die gesamte Höhe (HS) des Kunststeinelements (10) verlaufen.06) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (34) der ersten und/oder zweiten Vorsprungseinheit (20; 22) geneigt vorhanden ist, so daß die Querschnittshöhe der jeweiligen Vorsprungeinheit (20; 22) linear nach außen abnimmt.07) Element nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Abnahme über die mehr als 60 % der Höhe (HS) des Kunststeinelements (10) verläuft.35GÜLT-29gDE18. April 1996 I \,l . : I I.!. . *:*. I'*·-3-08) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche 1-5,dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Vorsprungseinheit eine Krümmung, insbesondere teilkreisförmige Krümmung, besitzt.09) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß ^O die Kraglänge (L) der ersten und/oder zweiten Vorsprungeinheit (20) im Bereich zwischen 1 cm bis 3 cm (Zentimenter) liegt.10) Element nach einem oder mehreren der vorstehend genannten ]_5 Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (LS) und/oder die Breite (BS) des Elements (10) im Bereich zwischen 10 cm und 20 cm (Zentimeter) liegt.20 25 30 35
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29607105U DE29607105U1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Kunststeinelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29607105U DE29607105U1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Kunststeinelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29607105U1 true DE29607105U1 (de) | 1996-07-18 |
Family
ID=8022808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29607105U Expired - Lifetime DE29607105U1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Kunststeinelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29607105U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0859084A3 (de) * | 1997-02-14 | 1999-03-24 | METTEN Stein + Design GmbH & Co. KG | Pflasterfläche mit Regenwasserabführung |
| DE19747421A1 (de) * | 1997-10-27 | 1999-04-29 | Sf Koop Gmbh Beton Konzepte | (Beton-)Pflasterstein, Bausatz aus (Beton-)Pflastersteinen und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
| EP1101870A3 (de) * | 1999-11-17 | 2002-07-31 | Christian Peneder | Betonstein zum Befestigen einer befahrbaren Fläche |
| DE102012103118A1 (de) * | 2012-04-11 | 2013-10-17 | Aicheler & Braun Gmbh | Stein und Verlegeeinheit mit mehreren Steinen |
| EP3690138A3 (de) * | 2019-01-11 | 2020-10-28 | Girnghuber GmbH | Pflasterklinker mit verlegehilfen |
-
1996
- 1996-04-19 DE DE29607105U patent/DE29607105U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0859084A3 (de) * | 1997-02-14 | 1999-03-24 | METTEN Stein + Design GmbH & Co. KG | Pflasterfläche mit Regenwasserabführung |
| DE19747421A1 (de) * | 1997-10-27 | 1999-04-29 | Sf Koop Gmbh Beton Konzepte | (Beton-)Pflasterstein, Bausatz aus (Beton-)Pflastersteinen und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
| US6263633B1 (en) | 1997-10-27 | 2001-07-24 | Sf-Kooperation Gmbh Beton-Konzepte | Paving stone, set of paving stones and device for producing the same |
| EP1101870A3 (de) * | 1999-11-17 | 2002-07-31 | Christian Peneder | Betonstein zum Befestigen einer befahrbaren Fläche |
| DE102012103118A1 (de) * | 2012-04-11 | 2013-10-17 | Aicheler & Braun Gmbh | Stein und Verlegeeinheit mit mehreren Steinen |
| EP2650435A3 (de) * | 2012-04-11 | 2016-10-12 | Aicheler & Braun GmbH | Stein und Verlegeeinheit mit mehreren Steinen |
| EP3690138A3 (de) * | 2019-01-11 | 2020-10-28 | Girnghuber GmbH | Pflasterklinker mit verlegehilfen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0816564A2 (de) | Befestigung von Verkehrsflächen im Freien mit Pflastersteinen oder Platten | |
| DE10028355C2 (de) | Abdeckteil für eine Entwässerungsrinne sowie Verfahren zur Herstellung einer Entwässerungsanordnung | |
| DE4405616A1 (de) | Pflasterstein mit seitlichen Abstandshaltern | |
| DE3217001C2 (de) | ||
| EP0471978B1 (de) | Wasserdurchlässiges Flächenbefestigungselement und Anwendung | |
| EP1291325B1 (de) | Rinnenabschnitt zur Herstellung einer Rinne zur Aufnahme von Oberflächenwasser | |
| DE29607105U1 (de) | Kunststeinelement | |
| DE3326109C2 (de) | Pflasterstein | |
| EP0627526B1 (de) | Pflasterstein | |
| DE60111446T2 (de) | Behälteranordnung | |
| DE4221900A1 (de) | Kunststeinelement | |
| DE202024104862U1 (de) | Entwässerungsrinne zum Ableiten von Oberflächenwasser | |
| DE29609029U1 (de) | Kunststeinelement | |
| DE20121313U1 (de) | Bodenbelagplatte | |
| EP0859084A2 (de) | Pflasterfläche mit Regenwasserabführung | |
| DE8717484U1 (de) | Plasterförmiger Betonstein | |
| DE8716701U1 (de) | Betonpflasterstein für Pflasterflächen | |
| DE19733286A1 (de) | Bodenplatte, insbesondere Pflasterstein sowie Kunstraseneinsatz für eine solche Bodenplatte | |
| AT526722B1 (de) | Formstein | |
| DE9116773U1 (de) | Wasserdurchlässiges Flächenbefestigungselement und dessen Anwendung | |
| DE19602414C2 (de) | Vorrichtung zum Sammeln und Verrieseln von Oberflächenwasser | |
| DE29712833U1 (de) | Formstein aus Beton für Drainagepflasterung im Verbund | |
| DE202009004454U1 (de) | Sickerrigole | |
| DE9111552U1 (de) | Betonstein | |
| AT18004U1 (de) | System aus einem Kunststoff-Versickerungsgitter und mindestens einem Pflasterstein |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960829 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20000201 |