DE29607412U1 - Gluteusmaschine für Bauchlage - Google Patents
Gluteusmaschine für BauchlageInfo
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Description
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&Rgr;·$00 ' . OO . &bgr; ■ " "J ■ 30- . 50 .
Quteusmaschine für Bauchlage
Die Erfindung betrifft eine Gluteusmaschine für den Fitneß- oder Rehabilitationsbereich.
Fitneßgeräte dienen zum Training von Sportlern, Gesundheitsgeräte zur Rehabilitation von
Patienten. Die verschiedenen Fitneß- und Gesundheitsgeräte werden je nach Bauart stehend,
liegend oder sitzend bewegt. Vorzugsweise ist für jede Muskelgruppe ein besonderes Gerät
vorgesehen. Die Bezeichnung der Geräte orientiert sich teilweise an den trainierten Muskeln,
teilweise an bewegten Körperteilen, teilweise an der Art der Bewegung.
Mit der Gluteusmaschine werden Bauchmuskeln trainiert. Die Gluteusmaschmen sind für eine
sitzende Stellung bekannt. Dabei setzt sich der Patient oder Sportler auf einen Sitz und greift
über sich an die Griffe eines Schwenkhebels, um mit dem Oberkörper eine auch als
Klappmesserbewegung bekannte Bewegung auszuführen. Bei dieser Bewegung wird der
Oberkörper gegen die Beine bewegt und umgekehrt, wobei das Hüftgelenk/Lendenbereich die
Gelenkstelle bildet.
Der Schwenkhebel ist mit einem Polster versehen, das am Rücken/Nacken anliegt. Die Griffe
sind gabelförmig so angeordnet, daß sie in der Sitzendstellung beiderseits des Kopfes
positioniert sind.
Bei der Beinbewegung liegen die Unterschenkel hinter einem Beinpolster, das an einem
gleichfalls bewegten Schwenkhebel für die Beine befestigt ist.
Der Schwenkhebel für die Beine und der Schwenkhebel für den Oberkörper sind durch ein
Gestänge miteinander verbunden.
Beide Schwenkhebel wirken auf eine im Maschinenrahmen drehbeweglich gelagerte Achse. Die
Achse ist durch ihre die Lagerung bildende Stütze hindurchgefuhrt und trägt am anderen Ende
einen Exzenter bzw. Hebel, an dem ein Zugband befestigt ist. Das Zugband fuhrt zunächst im
Maschinenrahmen nach oben, um dann über eine Umlenkrolle nach unten eine Verbindung mit
einem Gewichtspaket herzustellen. Das Gewichtspaket ist in dem Maschinenrahmen heb- und
senkbar gefuhrt. Das Gew^spÄbüdet einen «&eegr;&bgr;&iacgr;&bgr;&ohacgr; ; -
Schwenkhebelbewegung. &Ggr; " -"--'""/"^■'-- -y.&igr;~~■-'^-f y^^t^^f^''"'^''
Die oben beschriebene Bauweise hat sich bewährt. Gleichwohl hat sicht'dfe Erfindung die
Aufgabe gestellt, die bekannte Gluteusmascbine zu verbessern. Dabei geht die Erfindung von
der Überlegung aus, daß die gleichzeitige Bewegung von Armen und Beinen insbesondere
manchen Patienten anfangs zu sehr fordert. Nach der Erfindung wird eine z.B. für
Rehabilitationsmaßnahmen sehr geeignete Bauweise dadurch erreicht, daß der Sportler oder
Patient in eine Rückenlage gebracht wird, aus der er seinen Oberkörper mit der
Schwenkhebelbewegung nach oben bewegt. Dazu wird der Becken-ZLendenbereich mit einem
zumindest annähernd horizontalen Sitz oder einer Liege unterstützt und ist das Polster mit den
Griffen in der Ausgangsstellung zumindest annähernd horizontal angeordnet.
Der Schwenkhebel kann mit einem Ausgleichsgewicht versehen werden, das diametral
gegenüberliegend zu den Griffen an einer Verlängerung des Schwenkhebels angeordnet ist.
Das vernngert ganz oder teilweise die Neigung des Schwenkhebels herunterzufallen und trägt
zum Komfort des Gerätes bei. Des weiteren kann dazu ein Gummipuffer beitragen, der in der
Bewegungsbahn des Schwenkhebels angeordnet ist und die Bewegung in die Ausgangslage
begrenzt.
Vorzugsweise bleiben die Beine während der Oberkörperbewegung in der Ruhelage mit
vertikalen Oberschenkeln und horizontalen Unterschenkeln. Die Ober- und Unterschenkel
können dabei mit Polstern unterstützt werden.
Es ist von Vorteil, das Polster in horizontaler Richtung verstellbar anzuordnen. Das erlaubt
eine Anpassung an die Körpergröße des Sportlers oder Patienten. Zur Verstellung kann eine
Stangenfuhrung mit einer Spindelverstellung verwendet werden. Die Stangenfiihrung besteht
wahlweise aus zwei Führungsstangen, zwischen denen mittig die Spindel angeordnet ist. Die
Stangen können in einer Stütze des Maschinenrahmens geführt sein, während die Spindel mit
einer in der Stütze gehaltenen Gewindehülse zusammenwirkt. Die Spindel ist mit einer Kurbel versehen, die eine Handbetätigung erlaubt: Ferner ist es
günstig, wenn die Stangen kurbelscheibenseitig mit einer Traverse verbunden sind. Das fuhrt
zu einer steifen Stangenkonstruktion. Zugleich kann die Traverse ein Lager zur weiteren
Spindelfuhrung bilden.
ie Spiajellänge ist so bemessen, daß die Spindel andern der Kinkel abgev^tenBide frei
W^^-I^3^^^0:..4» Spindel und d^ Gewbdehülse minimal belastet.
1 E^ weitere y«tesserung kann mit Hilfe von Gummipufifern erreicht werden, die auf den
Stangen an den Stangenenden sitzen und verhindern, daß die Stangenfuhrung mit Hilfe der
; Spindel festgefahren wird.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Mit 1 ist der Fuß eines Maschinenrahmens bezeichnet. Zu dem Maschinenrahmen gehören
ferner Stützen 2 und 4. Oben an der Stütze 4 ist eine Kopfplatte befestigt. Zwischen der
Kopfplatte und dem Fuß 1 ist eine Führung 3 für heb- und senkbare Gewichte vorgesehen. Die
Gewichte sind über ein Zugband mit einem Exzenter verbunden. Beide sind nicht dargestellt.
Der Exzenter sitzt auf einer in der Stütze 2 drehweglich gelagerten Achse, die an dem anderen,
aus der Stütze 2 herausragenden Ende einen doppelarmigen Schwenkhebel trägt. Der eine
Arm des Schwenkhebels ist mit 12 bezeichnet, der andere mit 13. Der Arm 13 trägt ein
Ausgleichgewicht, der Arm 12 ein Rücken- und Nackenpolster und Griffe 11. In der
Bewegungsbahn des Armes 12 befindet sich ein Anschlag mit Gummipuffern 14. Damit ist die
Ausgangsstellung des Schwenkhebels bestimmt und wird die Schwenkhebelrückwärtsbewegung gedämpft.
Die Stütze 4 trägt ein verstellbar angeordnetes Polster 6. Das Polster 6 hat eine L-Form mit
einem vertikal nach unten weisenden Schenkel und einem horizontal nach außen weisenden
Schenkel. Das Polster 6 wird von zwei Stangen 9 gehalten, die in der Stütze 4 verschiebbar
angeordnet sind. Zwischen den Stangen 4 ist eine Verstellspindel 7 vorgesehen. Die
Verstellspindel sitzt drehbeweglich in einer Gewindehülse aus Bronze mit selbstschmierenden
Eigenschaften in der Stütze 4.
An den dem Polster 6 abgewandten Enden sind die Stangen 9 durch eine Traverse miteinander
verbunden. Die Traverse bildet zugleich ein zweites Lager für die Verstellspindel 7. An dem
dem Polster 6 abgewandten Ende trägt die Verstellspindel 7 eine Handkurbel 8, mit der die
Spindel 7 gedreht und dadurch das Polster 6 verstellt werden kann. Die Spindel 7 endet vor
dem Polster 6.
Die Polsterverstellung dient der Anpassung der Polsterstellung an die Körpergröße des
Sportlers oder Patienten.
0 9 -öQpOr'jh-- öO-7.^-;.;* ; - O3 "■■■■&eegr;&ogr;,.'-&Ggr; .&igr;.;;.---;, \;-^".
. 1S - S O 9 - - - -3 - &Oacgr; —5 - -5 - - Q- - .1J-1^DCi'=' — .-.-
&eegr; Im Aüsfuhrungsbeispiel ist die Polster^«
befindet sich an" dem horizontalen Schenkefdis Polsters 6 und^wirkt mit einer Markierung an
der Stütze 4 zusammen; Auf der Skida befinden sich^Stricheund dieZahlen7"l5Ö7"-~r "&Ggr;&Igr;
60,1 70,180, 190. Die Zahlen stehen stellvertretend für die Körpergröße des Sportlers oder
Patienten in cm. Der Mittenabstand zwischen den Zahlen ist jedoch ein Bruchteil, istwa 4 bis 7
cm, weil hier nur eine Anpassung an die Länge des Körperteiles vom vertikalen
Polsterschenkel bis zum Kopf erforderlich ist.
Die Skala wird durch einen Klebestreifen oder einen anmontieren Streifen oder Blech gebildet.
Die Skala wird durch einen Klebestreifen oder einen anmontieren Streifen oder Blech gebildet.
Zu der Maschine gehört noch eine etwa horizontal angeordnete Halbliege 5, die eine Länge
aufweist, die gleich dem l,5fachen einer Sitzbreite ist.
Bei den Übungen liegt der Sportler oder Patient mit seinem Becken auf der Halbliege 5. Die
Beine sind um das Polster 6 gewinkelt. Mit den Händen werden die Griffe 11 erfaßt und
anschließend der Oberköiper unter Bewegung des Schwenkhebels nach oben bewegt. Bei
dieser Bewegung muß der Widerstand der Gewehte überwunden werden.
Die Bewegung wird beliebig wiederholt.
Claims (1)
- OO 5 9^3 30 5 ." SS. _ 0 3.3. O a O ;. Cl &ogr; &eegr; rl 3 ^.-i.i .-* - - nSchutzansprüche1. Gluteusmaschine mit einem Schwenkhebel, Polster und Griffen und einem Sitz oder dergleichen, wobei der Schwenkhebel gegen den Widerstand eines Gewichtes bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (12) für eine liegende Gluteusübung eine zumindest annähernd horizontale Ausgangsstellung besitzt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Ausgleichsgewicht an dem Schwenkhebel (13).3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Anschlag (14) zur Begrenzung der Rückwärtsbewegung des Schwenkhebels (13).4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Gummipuffer an dem Anschlag.5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Sitz oder eine Halbliege (5).6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein Polster (6) für eine Ruhelage der Beine.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein verstellbares Polster (6).S. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Stangenfuhrung und/oder eine Verstellspindel (7) für die Verstellung.9, Vonichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (9) in einer Stütze (4) verschiebbar angeordnet sind und/oder die Spindel (7) zwischen den Stangen (9) angeordnet ist.J---&Ggr; T -1"&Iacgr; -L J." "', Iv,. _ rr-JZtC^l^L.'i.^j^JjJiiZ'C=^!'.-!., &Ggr;'&Ggr;"^"«.'».-&Ggr;&idigr; IS _™_ 9 9. ..&Ggr; _' ~&Zgr;. L"_S_O""T &rgr; (1_0.;^ Vorrichtung nach Anspruch 8pder9, gekennzeichnet durch eineJHandkurbeL (§1 an —^^, -der Spindel11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch eine — Gewindehülse in der Stütze (4). ■■-12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet durch Gummipuffer (10) an den Stangenenden.13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 12, gekennzeichnet durch eine Skala.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Klebestreifen oder fest montierte Streifen oder Bleche als Skalen.
Priority Applications (1)
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| DE29607412U DE29607412U1 (de) | 1996-04-25 | 1996-04-25 | Gluteusmaschine für Bauchlage |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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-
1996
- 1996-04-25 DE DE29607412U patent/DE29607412U1/de not_active Expired - Lifetime
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Owner name: SYSTEME GYM SPORTGERAETE VERTRIEBS-GESELLSCHAF, DE Free format text: FORMER OWNER: GYM 80 INTERNATIONAL, 45891 GELSENKIRCHEN, DE Effective date: 19981202 |
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