DE29606486U1 - Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren - Google Patents
Vorrichtung zum Betäuben von SchlachttierenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
- A22B3/06—Slaughtering or stunning by electric current
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatisierten Betäuben von
Schlachtvieh, insbesondere von Schweinen oder Schafen. Es ist vorgeschrieben, daß ein zu schlachtendes Tier vor dem Stechen (Töten)
betäubt werden muß. Das geschieht bei Schweinen oder Schafen üblicherweise durch elektrische Betäubung. Bei dieser Betäubungsart werden 2 Elektroden
beiderseitig am Kopf oder zwischen Kopf und Brust angehalten. Der elektrische Strom muß dabei für eine gewisse Zeitspanne fließen, etwa zwischen 5 und 10
Sekunden. In kleineren Schlachthöfen geschieht dies in sogenannten
Betäubungsbuchten, in der mehrere Tiere sind. Der Schlachter wählt ein Schwein aus und betäubt dieses mit einer handbetätigten Zange, die er beiderseitig am
Kopf oder an Stirn und Brust des Tieres anlegt. Die Handhabung ist für den Schlachter nicht ganz ungefährlich, da die Tiere unruhig werden können. Da sich
das Tier frei bewegen kann, ist außerdem das Anlegen der Zange nicht immer sicher, um das Tier mit einem einzigen Stromstoß zu betäuben. In größeren
Schlachthöfen geschieht das Betäuben mittels eines sogenannten Restrainers. Das Tier läuft durch einen Treibgang, wird dann beiderseitig von zwei keilförmig
zueinander gestellten, parallellaufenden Förderbändern gehalten und vorwärts transportiert. Vorrichtungen wie beispielsweise in Patentschrift DE 4037203 C2
beschrieben, betäuben das Tier.
Beide Verfahren haben Nachteile in Bezug auf Streß für das Tier (Tierschutz) und
Fleischqualität. Schäden, wie Knochenbrüche oder innere Blutungen können dabei nicht immer vermieden werden.
Diese Sachlage berücksichtigend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
zu nennen, die die genannten Nachteile der elektrischen Betäubungsmethoden verringert und gleichzeitig einen Rationalisierungseffekt bietet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor, das betreffende Tier in
einen Schacht zu treiben und gemeinsam mit den Betäubungselektroden um seine Längsachse ca.90° zu drehen, damit es in eine stabile Seiteniage gebracht
wird.
Damit ein sicheres Anlegen der Brustelektroden gewährleistet ist, ist der Boden
des Schachtes mit einer Erhöhung in der Mitte ausgebildet. Diese Erhöhung ist zweckmäßig so gestaltet, daß sie einerseits eine Elektrodenberührung am Tier
zwischen den Beinen, also im Brustbereich gewährleistet, andererseits ist sie Aufnahmeraum für die Elektrode selber.
Die beispielhafte Gestaltung der Erfindung wird durch zeichnerische
Darstellungen erläutert:
Figur 1 zeigt die Seitenansicht der Vorrichtung Figur 2 zeigt die Draufsicht der Vorrichtung
Figur 3 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung
Für die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist beispielhaft folgender
Ablauf vorgesehen, der anhand der Zeichnung erläutert wird: a)Das zu betäubende Tier wird durch einen Treibgang (1) zu einem Schacht (2)
getrieben.
b) Eine Kontaktplatte (3) gibt den Steuerimpuls für Kopf- (4) und Brustelektrode (5), sowie das Schließen der Hubtür (6).
c) Die Elektroden werden dann zum Tier hin geklappt und die Betäubungsspannung angelegt. Die Elektroden können konstruktiv auch als
Lineareinheit ausgeführt werden
d) Gleichzeitig oder später erfolgt die Drehung oder das Kippen des
Schachtes (2) um ca.90°. Damit wird das Tier in eine stabile Seitenlage
gebracht.
e) Nachdem die Betäubungszeit erreicht ist, erfolgt eine weitere Winkeldrehung
des Schachtes um ca. 15°, so, daß das Tier nach dem Zurückkiappen der
Elektroden aus dem Schacht rutschen kann.
f) Danach erfolgt das Zurückdrehen des Schachtes und das Öffnen der Tür (6).
Claims (5)
1. Vorrichtung zum automatisierten Betäuben von Schlachtvieh, insbesondere
von Schweinen oder Schafen, dadurch gekennzeichnet, daß das Tier von zwei Elektroden (4+5) berührt und gleichzeitig mittels einer Kippvorrichung (7) um
seine Längsachse gedreht werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht durch
eine Kippvorrichtung (7) gedreht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des
Schachtes eine Längserhöhung (8) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3), dadurch gekennzeichnet,
daß die Brusteiektrode (5) in der Längserhöhung (8) eingebaut ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1), daß 2,3 oder mehrere Betäubungsschächte
umlaufend angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606486U DE29606486U1 (de) | 1996-04-09 | 1996-04-09 | Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606486U DE29606486U1 (de) | 1996-04-09 | 1996-04-09 | Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29606486U1 true DE29606486U1 (de) | 1996-11-07 |
Family
ID=8022351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29606486U Expired - Lifetime DE29606486U1 (de) | 1996-04-09 | 1996-04-09 | Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29606486U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002080687A3 (de) * | 2001-04-09 | 2003-10-23 | Banss Schlacht & Foerdertech | Betäubungsbox für rinder und verfahren zum betäuben und töten von rindern |
-
1996
- 1996-04-09 DE DE29606486U patent/DE29606486U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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