DE29605984U1 - Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel - Google Patents
Anschlußeinrichtung für FlachbandkabelInfo
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Description
G 17 421 - lens 27. Februar 1996
Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung für mehradrige isolierte Flachbandkabel, mit einem unter Einnahme einer Kupplungsstellung
in beliebigen Längspositionen entlang des Flachbandkabels festlegbaren Gehäuse, das zwei an den einander entgegengesetzten
Flachseiten des Flachbandkabels ansetzbare und unter Klemmung des zwischengeschalteten Flachbandkabels miteinander
verspannbare Gehäuseteile aufweist, wobei wenigstens ein Gehäuseteil mindestens einen an einen weiterführenden elektrischen
Leiter angeschlossenen oder anschließbaren Durchdringungskontakt aufweist, der unter Durchdringung des isolierenden
Kabelmantels mit einer der Kabeladern des Flachbandkabels elektrisch kontaktierbar ist.
Anschlußeinrichtungen dieser Art gehen beispielsweise aus der Veröffentlichung "Bussysteme", Georg Färber, R. Oldenbourg Verlag,
München, 1984, Seiten 34/35 hervor. Sie verfügen über zwei als Steckerteile ausgebildete Gehäuseteile, von denen eines
eine der Anzahl der Kabeladern des Flachbandkabels entsprechende Anzahl von Durchdringungskontakten aufweist und die zur
Kontaktierung des Flachbandkabels von entgegengesetzten Seiten her auf das Kabel aufgepreßt werden, wobei die Durchdringungskontakte
in den Kabelmantel einschneiden und in Kontakt mit den Kabeladern gelangen. Jeder Durchdringungskontakt steht mit einem
weiterführenden elektrischen Leiter in Verbindung, wobei diese Leiter wiederum zu einem Flachbandkabel zusammengefaßt
sein können. Auf diese Weise läßt sich insbesondere eine Abzweigung von dem erstgenannten Flachbandkabel vornehmen.
Auf dem Gebiet der Pneumatik finden sich häufig sogenannte Ventilstationen,
in denen mehrere elektromagnetisch betätigbare Ventile batterieartig zusammengefaßt sind. Eine solche Ventilstation
geht beispielsweise aus der DE 42 30 414 Al hervor. Die Betätigungssignale für die einzelnen Magnetventile werden in
serieller oder paralleler Signalübertragung über einen Bus zugeführt. Als Einsatz für einen parallelen Bus eignen sich insbesondere
Flachbandkabel, wobei es vorstellbar wäre, ein vieladriges Flachbandkabel an den elektromagnetischen Betätigungseinrichtungen
der einzelnen Ventile vorbeizuführen und im Bereich der jeweiligen Betätigungseinrichtung unter Verwendung
einer Anschlußeinrichtung der eingangs genannten Art einen Abgriff der zur jeweiligen Betätigungseinrichtung führenden Signale
vorzunehmen.
Nachteilig beim Einsatz einer Anschlußeinrichtung der bekannten Art ist allerdings,■daß stets eine Kontaktierung mit allen Kabeladern
des Flachbandkabels stattfindet. Bei der Montage ist
es dann schwierig, eine korrekte Auswahl der mit der zugeordneten Betätigungseinrichtung zu verbindenden weiterführenden
elektrischen Leiter zu treffen. Zudem enden die nicht verwendeten Kabeladern blind, was zu Betriebsbeeinträchtigungen führen
kann.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anschlußeinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einem Flachbandkabel eine einfache Kontaktierung ausgewählter
Kabelarten ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß wenigstens eines der Gehäuseteile über ein in fester Ausrichtung angeordnetes,
elektrisch leitendes Verteilerelement verfügt, das zum einen mit dem weiterführenden Leiter verbunden oder verbindbar ist
.und an dem zum anderen mehrere, in der Kupplungsstellung des Gehäuses unterschiedlichen Kabeladern des Flachbandkabels zugeordnete
Haltepartien für jeweils einen Durchdringungskontakt vorgesehen sind, wobei ein jeweiliger, an die zugeordnete Haltepartie
gekoppelter Durchdringungskontakt relativ zum Gehäuse in einer Kontaktierungsrichtung zur zugeordneten Kabelader hin
,verlagerbar ist.
Nunmehr ist es möglich, das einem weiterführenden elektrischen Leiter zugeordnete Verteilerelement nach Bedarf mit einer ausgewählten
Kabelader der Vielzahl von Kabeladern des Flachbandkabels zu kontaktieren. Stets erfolgt im kontaktierten Zustand
der Signalfluß über das Verteilerelement und den diesem zugeordneten weiterführenden elektrischen Leiter, unabhängig davon,
mit welcher Kabelader eine Kontaktierung erfolgt. Die Anzahl
der an der Anschlußeinrichtung vorgesehenen weiterführenden Leiter kann somit auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt werden,
wobei im Falle der Ansteuerung eines Magnetventiles zwei weiterführende elektrische Leiter ausreichen können, von denen
wenigstens einer einem erfindungsgemäßen Verteilerelement zugeordnet
ist.
Vorzugsweise ist die Anordnung derart getroffen, daß sich das Gehäuse zunächst an der gewünschten Stelle entlang des Flachbandkabels
in einer Kupplungsstellung festlegen läßt, ohne daß bereits eine Kontaktierung mit einer der Kabeladern stattfindet.
Bei hergestellter Kupplungsstellung wird dann ein ausgewählter Durchdringungskontakt aktiviert, indem er, beispielsweise
unter Verwendung eines geeigneten Drückwerkzeuges, relativ zum Gehäuse der Anschlußeinrichtung verlagert wird, bis er
unter Durchdringung des Kabelmantels mit der zugeordneten Kabelader in Kontakt tritt. Hierbei liegt über die Haltepartie
ein elektrischer Kontakt mit dem Verteilerelement vor.
Somit ist die Möglichkeit zu einer selektiven Kontaktierung gegeben,
die es möglich macht, nur ganz bestimmte Kabeladern eines Flachbandkabels zu kontaktieren und somit auch nur die auf
diesen Kabeladern laufenden Signale an die weiterführenden elektrischen Leiter weiterzugeben und damit beispielsweise der
Betätigungseinrichtung eines Magnetventils zuzuführen.
Somit können über mehrere an ein Flachbandkabel angeschlossene Anschlußeinrichtungen die jeweils gewünschten Kabeladern abge-
griffen werden. Es besteht allerdings durchaus die Möglichkeit,
über mehrere Anschlußeinrichtungen jeweils eine gleiche Kabelader des Flachbandkabels zu kontaktieren, wenn es erforderlich
sein sollte, angeschlossene Betätigungseinrichtungen gleichzeitig zu aktivieren. Bei einem Einsatz der Anschlußeinrichtung im
Rahmen der Ansteuerung von Ventilstationen besteht auf diese Weise beispielsweise die Möglichkeit, die Anzahl der Ventile
einer jeweiligen Ventilstation zu vergrößern. Ein weiterer Vorteil der Anschlußeinrichtung ist ihre Rasterunabhängigkeit.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgeführt.
Das einem"jeweiligen Verteilerelement zugeordnete Gehäuseteil
verfügt zweckmäßigerweise im Bereich einer jeden Haltepartie des Verteilerelements über eine Aufnahmeöffnung für einen
Durchdringungskontakt, die den betreffenden Durchdringungskontakt zumindest teilweise aufnehmen kann. Sofern der Durchdringungskontakt,
was zur Vermeidung von Kurzschlüssen vorteilhaft ist, stets vollständig in der Aufnahmeöffnung versenkt angeordnet
ist, ermöglicht die Aufnahmeöffnung gleichwohl das Einführen eines Betätigungswerkzeuges, um den ausgewählten Durchdringungskontakt
bei Bedarf zu beaufschlagen und derart in Kontaktierungsrichtung
zu verlagern, daß die Kontaktierung mit der zugeordneten Kabelader erfolgt.
Es ist möglich, das wenigstens eine Verteilerelement in unbestücktem
Zustand bereitzustellen, wobei die Haltepartien nicht mit Durchdringungskontakten bestückt sind. Es kann dann in
Kenntnis der Kontaktierungsaufgabe eine ausgewählte Bestückung
mit einer entsprechenden Anzahl von Durchdringungskontakten erfolgen.
In einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, daß zumindest ein Teil und vorzugsweise sämtliche Haltepartien eines jeweiligen
Verteilerelements ständig mit Durchdringungskontakten bestückt sind, die üblicherweise eine unbetätigte unwirksame
Stellung einnehmen, die ein Ansetzen des Gehäuses an das Flachbandkabel ermöglicht, ohne daß die Durchdringungskontakte in
den Kabelmantel einschneiden. Nach hergestellter Kupplungsstellung
ist dann durch Betätigung des oder der gewünschten Durchdringungskontakte eine Verlagerung in eine betätigte wirksame
Stellung möglich, in der die Kontaktierung vorliegt.
Im Vergleich zu einer Ausgestaltung, bei der die Durchdringungskontakte
verschiebbar an dem Verteilerelement gelagert sind, liegt eine kostengünstigere Bauform dann vor, wenn die
Durchdringungskontakte einstückig mit dem Verteilerelement ausgebildet sind. In diesem Falle kann die erforderliche Verlagerung
der Durchdringungskontakte durch plastische Verformung, insbesondere durch Verbiegen, der zugeordneten Haltepartien erfolgen.
Der erforderliche Verformungsweg wird in besonders einfacher
Weise bereitgestellt, wenn die Haltepartien Bestandteil eines im wesentlichen mäanderähnlich gestalteten Verteilerelementes
sind.
Anstelle einer ausschließlich in Kontaktierungsrichtung gewährten
Verlagerungsmöglichkeit sieht eine weitere Bauform der An-
Schlußeinrichtung vor, daß der mindestens eine Durchdringungskontakt
rechtwinklig zur Kontaktierungsrichtung verstellbar an dem Verteilerelement angeordnet ist, so daß er sich durch einfaches
Verschieben entlang dem Verteilerelement im Bereich einer ausgewählten Kabelader positionieren läßt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Figur 1 eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung
in perspektivischer Explosionsdarstellung,
in perspektivischer Explosionsdarstellung,
Figur 2 einen Querschnitt durch die Anschlußeinrichtung aus Figur 1 gemäß Schnittrichtung II-II in einer
Kupplungssteilung mit teilweise kontaktierten
Durchdringungskontakten,
Durchdringungskontakten,
Figur 3 eine weitere Bauform der Anschlußeinrichtung in schematischer perspektivischer Darstellung, wobei
aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eines der beiden üblicherweise vorhandenen Gehäuseteile
strichpunktiert abgebildet ist,
strichpunktiert abgebildet ist,
Figur 4 einen Querschnitt durch die Anordnung aus Figur 3 im Bereich der Durchdringungskontakte gemäß
Schnittlinie IV-IV,
Schnittlinie IV-IV,
Figur 5 eine weitere Bauform der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung
in einer der Figur 3 entsprechenden Darstellungsweise mit quer zur Kontaktierungsrichtung
verschieblichen Durchdringungskontakten,
Figur 6 eine weitere Bauform der Anschlußeinrichtung in
einer teilweisen Querschnittsdarstellung entsprechend Figur 2, wobei das Verteilerelement
nach Art einer Explosionsdarstellung separat gezeigt ist und strichpunktiert die im montierten
Zustand eingenommene Position angedeutet ist,
Figur 7 eine Rückansicht eines bei der Bauform gemäß Figur 6 zum Einsatz kommenden Verteilerelementes
mit Blickrichtung gemäß Pfeil VII, und
Figur 8 eine der Figur 7 entsprechende Rückansicht der Anordnung aus Figur 6, wobei ein mit drei Verteilerelementen
bestücktes Gehäuseteil gezeigt ist.
Die einzelnen Figuren zeigen teilweise eine nur schematisch angedeutete
elektronische Steuereinrichtung 1, die in Abhängigkeit von einem in ihr oder in einer übergeordneten Zentralsteuerung
gespeicherten Steuerprogramm Signale durch ein Flachbandkabel 2 schickt, das nur mit einem Teil seiner Länge abgebildet
ist. Das Flachbandkabel 2 enthält eine Vielzahl von in einer Ebene parallel zueinander verlaufenden, elektrisch lei-
tenden Kabeladern 3, die von einem Kabelmantel 4 aus isolierendem Kunststoffmaterial umgeben sind. Die einzelnen Kabeladern
3 mit dem ihnen zugeordneten Abschnitt des Kabelmantels bilden praktisch Einzelkabel, die über schmale stegartige Bereiche
des Kabelmantels derart miteinander verbunden sind, daß sie sich voneinander abreißen und nach Bedarf aufspalten lassen.
Das Flachbandkabel 2 verläuft beispielsgemäß an einer Mehrzahl
von pneumatischen Ventileinheiten 5 vorbei, von denen lediglich eine in Figur 1 schematisch angedeutet ist. Jede dieser Ventileinheiten
5 besitzt mindestens eine und beispielsgemäß zwei auf elektromagnetischer Basis arbeitende Betätigungseinrichtungen
6 zur Ansteuerung eines Hauptventils 7 der Ventileinheit 5. Bei den Betätigungseinrichtungen 6 handelt es sich zweckmäßigerweise
um Elektromagnete bzw. Magnetventile.
Beispielsgemäß verfügt jede Betätigungseinrichtung 6 über zwei Anschlußkontakte 8, 9 bzw. 8'■, 9, wobei der eine Anschlußkontakt
9 ein Masseanschluß und der andere Anschlußkontakt 8, 8' ein Signalanschluß zur Einspeisung eines Betätigungssignales
ist.
Den Anschlußkontakten 8, 8', 9 werden ihre elektrischen Signale
über elektrische Leiter zugeführt, die vorliegend als weiterführende elektrische Leiter 12 bezeichnet seien. Diese beispielsgemäß
drei weiterführenden elektrischen Leiter 12 sind unter Vermittlung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußeinrichtung
13 an das Flachbandkabel 2 angeschlossen. Der An-
Schluß erfolgt, zuordnungsrichtig derart, daß jeder der weiterführenden
elektrischen Leiter 12 mit genau der für ihn bestimmten Kabelader verbunden sind, die die Signale führt, die für
die spezielle Ventileinheit 5 bestimmt sind. Hierbei ist die eine Kabelader 3 eine Masseader 14, während es sich bei den anderen
kontaktierten Kabeladern 3 um Signaladern 15, 15' handelt.
Die beim Ausführungsbeispiel unkontaktiert dargestellten Kabeladern
3 sind an anderer Stelle entlang des Flachbandkabels 2
kontaktiert, um eine selektive Verbindung zu einem oder mehreren anderen Ventileinheiten herzustellen. An einer jeweiligen
Stelle ist wiederum eine Anschlußeinrichtung der abgebildeten Art angebracht, über die die erforderlichen Signale einschließlich
der Betätigungsenergie von dem ununterbrochen durchlaufenden Flachbandkabel 2 abgezweigt werden können.
Auf diese Weise erhalten die Ventileinheiten 5 von der Steuereinrichtung
1 die für ihren Betrieb erforderlichen elektrischen Signale.
Die Anschlußeinrichtung 13 verfügt über ein Gehäuse 16, das beispielsgemäß zwei Gehäuseteile 17, 18 umfaßt. In Figuren 3
und 5 ist der Einfachheit halber nur das eine Gehäuseteil 17 angedeutet.
Die beiden Gehäuseteile 17, 18 sind so ausgebildet, daß sie sich an die beiden einander entgegengesetzten Flachseiten 21,
2 2 des Flachbandkabels 2 lösbar ansetzen lassen. Sie verfügen
• * * ft · ·
zu diesem Zweck an den dem Flachbandkabel 2 zugewandten Montageseiten
23 über eine Konturierung, die derjenigen der Flachseiten 21, 22 des Flachbandkabels 2 entspricht, so daß eine
Vielzahl parallel zueinander verlaufender nutähnlicher Vertiefungen vorliegt. Die Gehäuseteile 17, 18 lassen sich über geeignete
Verbindungselemente 2 0 - beispielsweise Schrauben oder Rastverbindungselemente - lösbar fest unter Zwischenschaltung
des Flachbandkabels 2 zusammenspannen. Dabei tauchen die verschiedenen
einzelkabelartigen Abschnitte des Flachbandkabels in die erwähnten Vertiefungen an den Montageseiten 23 ein und
werden sowohl kraftschlüssig als auch formschlüssig fixiert.
Auf diese Weise läßt sich das Gehäuse 16 der Anschlußeinrichtung 13 an praktisch beliebiger Stelle längs des Flachbandkabels
2 festlegen. Die Anschlußstelle ist somit unabhängig von einem vorgegebenen Anschlußraster. Die entsprechende Stellung
des Gehäuses 16 sei als Kupplungsstellung bezeichnet.
Wenigstens eines der Gehäuseteile 17, 18 eines jeweiligen Gehäuses
16 verfügt über mindestens ein Verteilerelement 24. Dieses ist vorzugsweise relativ zum Gehäuse 16 in fester Ausrichtung
angeordnet, nimmt also eine feststehende Relativposition
zum jeweiligen Gehäuseteil 17, 18 ein. Es besteht aus elektrisch leitendem Material, vorzugsweise Metall.
Die Verteilerelemente 24 können unterschiedlich gestaltet sein. Beispielsgemäß handelt es sich jeweils um im wesentlichen
starre leistenähnliche Elemente, die sich als Verteilerleisten bezeichnen lassen.
Die Verteilerelemente 24 sind derart an und vorzugsweise in dem zugeordneten Gehäuseteile 17, 18 angeordnet, daß sie parallel
zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verlaufen und sich hierbei insbesondere quer und vorzugsweise rechtwinklig zur
Längsachse 25 des Flachbandkabels 2 erstrecken. Auf diese Weise erstreckt sich ein jeweiliges Verteilerelement 24 über eine
Vielzahl von Kabeladern 3 des Flachbandkabels 2 hinweg.
Jedes Verteilerelement 24 verfügt über eine Mehrzahl von Haltepartien
26. Sie dienen jeweils zur Halterung eines Durchdringungskontaktes 27. Bei diesen Durchdringungskontakten 27 handelt
es sich beispielsgemäß um längliche Elemente, die rechtwinklig zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 ausgerichtet
sind und die an ihrem dem Flachbandkabel 2 zugewandten vorderen Ende eine Kontaktpartie 28 aufweisen. Diese Kontaktpartie 28
ist so ausgebildet, daß sie bei entsprechender kräftemäßiger Beaufschlagung des zugeordneten Durchdringungskontaktes 27 den
Kabelmantel 4 des Flachbandkabels 2 durchdringen und mit einer der Kabeladern 3 in elektrischen Kontakt treten können.
Beispielsgemäß verfügt eine jeweilige Kontaktpartie 28, wie beispielsweise aus Figur 6 hervorgeht, über zwei in gabelartiger
Konfiguration angeordnete Schneidpartien 32, die eine sich verjüngende Kontaktierungskontur 33 definieren, zwischen der
die kontaktierte Kabelader 3 zusätzlich festgeklemmt ist. Man spricht hier auch von einer sogenannten Schneid-Klemm-Technik.
Die Anordnung ist so getroffen, daß ein jeweiliger, an eine Haltepartie 26 gekoppelter Durchdringungskontakt 27 relativ zum
zugeordneten Gehäuseteil 17, 18 in Richtung zum Flachbandkabel
2 hin verlagerbar ist. Die schon definierte Verlagerungsrichtung sei als Kontaktierungsrichtung 34 bezeichnet.
Die Verteilerelemente 24 einschließlich ihrer Haltepartien 2 6 sind derart positioniert, daß in der Kupplungsstellung des Gehäuses,16
einer jeweiligen Haltepartie 26 in Kontaktierungsrichtung 34 eine der Kabeladern 3 des Flachbandkabels 2 gegenüberliegt.
Dadurch läßt sich ein jeweiliger Durchdringungskontakt 27 unter Beibehaltung einer elektrischen Kontaktverbindung
zum Verteilerelement 24 wahlweise in einer unbetätigten unwirksamen Stellung 31 und einer betätigten wirksamen Stellung 35
relativ zum Verteilerelement 24 positionieren. In der unbetä-.tigten
unwirksamen Stellung 31 stehen die Durchdringungskontakte 27 außer Eingriff mit dem Flachbandkabel 2 und ihre Kontaktpartie
28 ist mit Abstand zum Kabelmantel 4 angeordnet. In der betätigten wirksamen Stellung sind sie in der beschriebenen
Art und Weise mit einer Kabelader 3 kontaktiert.
Es läßt sich nunmehr eine selektive-Kontaktierung eines jeweiligen
Verteilerelementes 24 mit einer ausgewählten Kabelader 3 verwirklichen, indem die entsprechende Verbindung über einen
Durchdringungskontakt 27 hergestellt wird, der mit derjenigen Haltepartie 26 in Kontakt steht, die der gewünschten Kabelader
3 entgegen der Kontaktierungsrichtung 34 gegenüberliegt. Die Kontaktierung geschieht einfach dadurch, daß der betreffende
Durchdringungskontakt 27 durch Beaufschlagung mit einem ge-
eigneten Betätigungswerkzeug 36 aus der unbetätigten in die betätigte
Stellung verlagert wird.
Die Verbindung der derart kontaktierten Verteilerelemente 24 mit den weiterführenden elektrischen Leitern 12 erfolgt beispielsgemäß
unter Vermittlung einer Steckverbindungseinrichtung 37. Jedes Verteilerelement 24 läuft am einen Ende in ein beispielsgemäß
zungenförmiges erstes Steckverbindungselement 3 8 aus, an dem ein komplementäres zweites Steckverbindungselement
42 anschließbar ist, das mit einem der weiterführenden elektrischen Leiter 12 in Verbindung steht. Alle zweiten Steckverbindungselemente
42 sind zweckmäßigerweise in einem gemeinsamen Stecker 43 zusammengefaßt, der auf die entsprechend gruppierten
ersten Steckverbindungselemente 38 lösbar aufsteckbar ist.
Auf diese Weise ist jeweils eine ganz bestimmte Kabelader 3 mit einem der Anschlußkontakte 8, 8', 9 verbindbar. Die beiden Masseanschlüsse
9 können hierbei an einen gemeinsamen elektrischen Leiter 12 angeschlossen sein.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 sind an dem einen Gehäuseteil
17 zwei Verteilerelemente 24 angeordnet, die sich nebeneinander erstrecken. Das eine Verteilerelement 24, 24' dient
zur Übertragung des Erdungspotentials, das in dem Flachbandkabel 2 in der Masseader 14 verläuft. Da sämtliche Ventileinheiten
5 an die gleiche Masseader 14 angeschlossen werden können, und da ferner stets die gleiche Kabelader als Masseader 14 verwendbar
ist, genügt es, wenn das entsprechende Verteilerelement 24, 24' eine nur geringe Anzahl von Haltepartien 26 für Durch-
dringungskontakte 27 aufweist. Beispielsgemäß sind zwei unmittelbar
benachbarte Haltepartien 26 vorgesehen, die einem Randbereich des Flachbandkabels 2 zugeordnet sind. Hier wäre es sogar
denkbar, einen Durchdringungskontakt 26 starr am zugeordneten Verteilerelement 24, 24' anzubringen, wenn sichergestellt
ist, daß stets die gleiche Kabelader als Masseader Verwendung findet.
Alle übrigen Kabeladern 3 sind gemäß ,Figur 1 einzelnen Haltepartien
26 zugeordnet, die sich gemeinsam an einem anderen Verteilerelement 24, 24" befinden. Über diese erfolgt die Anwahl
einen der gewünschten Kontaktader 15,.
Über ein derart ausgestattetes Gehäuseteil 17 ließe sich bereits eine der Betätigungseinrichtungen 6 ansteuern. Da die zu
betreibende Ventileinheit 5 jedoch über eine zweite Betätigungseinheit 6 verfügt, ist ein weiteres drittes Verteilerelement
24, 24''' vorhanden, das vergleichbar dem vorerwähnten
zweiten Verteilerelement 24, 24" ausgebildet ist und ebenfalls zur Kontaktierung mit einer Kontaktader 15' des Flachbandkabels
2 dient. .Dieses dritte Verteilerelement 24, 24"'' befindet sich
aus Platzgründen in oder an dem zweiten Gehäuseteil 18.
Anstatt über eine Steckverbindungseinrichtung 3 7 kann der Anschluß
der Betätigungseinrichtungen 6 auch über eine angelötete oder angeschraubte Verdrahtung erfolgen. Es wäre ferner möglich,
eine Ausgestaltung so zu treffen, daß die weiterführenden Leiter 12 nicht wie vorliegend in Gestalt flexibler Leitungen
ausgeführt sind, sondern als feststehende Leiter, die in ein
Gehäuse integriert oder Bestandteil einer Leiterplatte sind. Denkbar wäre es ferner, die Anschlußeinrichtung 13 so auszugestalten,
daß'sie unmittelbarer Bestandteil einer Betätigungseinrichtung 6 oder eines sonstigen anzusteuernden Bauteils ist.
Allen gezeigten Ausführungsformen ist gemeinsam, daß das mit einem Verteilerelement 24 ausgestattete Gehäuseteil 17, 18 eine
der Anzahl der Haltepartien 26 entsprechende Anzahl von Aufnahmedurchbrechungen 44 aufweist, die das betreffende Gehäuseteil
17, 18 in Kontaktierungsrichtung 34 quer durchsetzen. Die vorhandenen Durchdringungskontakte 27 sind zumindest teilweise in
der jeweils zugeordneten Aufnahmedurchbrechung 44 angeordnet. Über die der Montägeseite 23 entgegengesetzte rückseitige Öffnung
45 einer jeweiligen Aufnahmedurchbrechung 44 läßt sich der ausgewählte Durchdringungskontakt 27 auch dann zur Kontaktierung
beaufschlagen, wenn er vollständig innerhalb der Aufnahmedurchbrechung
44 angeordnet ist.
Mehrere Aufnahmedurchbrechungen 44 können auch zu einer gemeinsamen,
beispielsweise schlitzähnlichen Aufnahmedurchbrechung zusammengefaßt werden (nicht dargestellt).
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 1 und 2 sind die Verteilerelemente
24 nach Art von Lochleisten ausgebildet, deren Leistenebene parallel zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels
2 verläuft und deren Löcher 46 die Haltepartien bilden. Das betreffende Loch 46 ist von einem Durchdringungskontakt 27 durchsetzt,
dessen Abmessungen so gewählt sind, daß er zwar relativ zum Verteilerelement 24 verschieblich ist, gleichwohl jedoch in
jeder Verschiebestellung ausreichend sicheren elektrischen Kontakt
zu dem Verteilerelement 24 hält. Die Löcher bzw. deren Ränder bilden also Lagerpartien 48 für die Durchdringungskontakte
27. Hier sind nun grundsätzlich zwei Betriebsweisen möglich. Die Anschlußeinrichtung 13 könnte unbestückt bereitgestellt
werden, wobei zumindest die für den Abgriff der Betätigungssignale verwendeten Verteilerelemente 24 nicht mit Durchdringungskontakten
27 vorbestückt sind. Die Bestückung erfolgt erst nach der Herstellung der Kupplungsstellung des Gehäuses,
indem genau in diejenigen Aufnahmedurchbrechungen 44 Durchdringungskontakte 27 eingeführt und kontaktiert werden, deren
zugeordnete Kabelader 3 angezapft werden soll.
Im Gegensatz dazu wäre auch eine Ausstattung dahingehend möglich, daß sämtliche Haltepartien 26 mit Durchdrxngungskontakten
27 vorbestückt sind, die dabei zunächst die oben erläuterte unbetätigte
unwirksame Stellung 31 einnehmen. Eine derartige Ausgestaltung ist in Figuren 3 und 4 im Zusammenhang mit einer anderen
Halterungsart der Durchdringungskontakte 27 dargestellt.
Auch bei der Bauform gemäß Figuren 3 und 4 sind die Haltepartien 26 als Lagerpartien 48 ausgebildet, wobei eine■der Anzahl
der Kabeladern 3 entsprechende Anzahl von Lagerpartien 48 mit verschiebbar gelagerten Durchdringungskontakten 2 7 bestückt
ist. Das beispielsgemäße Verteilerelement 24 ist kammähnlich gestaltet und besitzt eine quer zur Längsachse 25 des Flachbandkabels
2 verlaufende, elektrisch leitende Tragleiste 52, die eine zumindest der Anzahl der Kabeladern 3 entsprechende
Anzahl von parallel zueinander verlaufenden und zum Flachband-
kabel 2 weisenden Lagerarmen 53 trägt, die die Haltepartien bilden. An jedem Lagerarm 53 ist ein Durchdringungskontakt 27
in Kontaktierungsrichtung 34 verschieblich gelagert. Die ■Verschiebelagerung
ist beispielsgemäß dadurch realisiert, daß jeder Durchdringungskontakt 27 einen U-ähnlich geformten Führungsabschnitt
54 aufweist, der den zugeordneten Lagerarm 53 längsverschieblich umgreift.
Aus Figur 3 wird deutlich, daß die Anzahl der Haltepartien 2 6
durchaus größer sein kann als die Anzahl der Kabeladern 3. Es genügt dann jedoch, nur diejenigen Haltepartien 2 6 zu bestükken,
die im Einsatz der Anschlußeinrichtung 13 tatsächlich auch benötigt werden.
Die Figur 3 zeigt einen Durchdringungskontakt 27! in der betätigten
Stellung 35, in der er im Vergleich zu den übrigen Durchdringungskontakten 27 in Richtung zum Flachbandkabel 2
verschoben und in dieses eingedrückt ist.
Da bei der Anordnung gemäß Figuren 3 und 4 die insgesamt ebenfalls
leistenähnlich ausgestalteten Verteilerelemente 24 so ausgerichtet sind, daß ihre Erstreckungsebenen rechtwinklig zur
Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verlaufen, ermöglichen sie auf engem Raum eine hohe Packungsdichte von Verteilerelementen.
Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsformen sind die
Durchdringungskontakte 27 lediglich in Kontaktierungsrichtung 34, also quer zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verla-
gerbar. Bei der Bauform gemäß Figur 5 ist ein zusätzlicher Freiheitsgrad gegeben, indem die Durchdringungskontakte 27 gemäß
Doppelpfeil 55 rechtwinklig zur Kontaktierungsrichtung 34 in Breitenrichtung des Flachbandkabels 2 relativ zum zugeordneten
Gehäuseteil 17, 18 verstellbar sind. Beim Ausführungsbeispiel ist hierzu das Verteilerelement 24 als Führungsschiene 56
ausgebildet, an der der mindestens eine Durchdringungskontakt 27 in der erwähnten Verstellrichtung 55 verschiebbar gelagert
ist. Dadurch läßt sich die Zuordnung des Durchdringungskontaktes 27 zu einer Kabelader 3 ohne Entnahme aus dem Gehäuse 16
verändern, indem der betreffende Durchdringungskontakt 27 längs der Führungsschiene 5 6 bis zur abzugreifenden Kabelader 3 verstellt
wird.
Es versteht sich, daß an der Führungsschiene gleichzeitig auch mehrere Durchdringungskontakte 27 angeordnet werden können.
Bei der Ausführungsform gemäß Figuren 6 bis 8 sind die Durchdringungskontakte
2 7 einstückig mit dem zugeordneten Verteilerelement 24 ausgebildet. Dies ermöglicht eine besonders einfache
Herstellung. Die zur Kontaktierung erforderliche Verlagerung
der Durchdringungskontakte 27 geschieht durch Verformung des Verteilerelementes 24 wie bei 57 in Figur 6 angedeutet. Die
Verteilerleiste 24 ist im Bereich der Haltepartien 26 mit SoIlverformungsstellen
58 versehen, die sich bei Aufbringung einer Druckkraft mit einem geeigneten Betätigungswerkzeug, beispielsweise
mittels eines Schraubenziehers, leicht unter gleichzeitiger Verlagerung der Durchdringungskontakte 27 in Kontaktie-·
rungsrichtung 34 verschieben lassen. Das Verteilerelement 24
wird dabei im verformten Bereich eingedrückt bzw. eingebaucht.
Um ausreichend Verformungsweg zur Verfügung zu haben, der eine
sichere Kontaktierung mit dem Flachbandkabel 2 ermöglicht, hat das Verteilerelement 24 insgesamt eine Längenabmessung, die
größer ist als die Außenlänge. Erreicht wird dies beispielsgemäß durch einen mäanderähnlich gewundenen Verlauf einer die
Haltepartien 26 aufweisenden Tragleiste 52. Die einzelnen Mäanderabschnitte lassen sich verformen, wobei der notwendige Verformungsweg
durch Streckung dieser gebogenen Abschnitte zur Verfügung gestellt wird.
Bei allen Ausführungsbeispielen kann das zweite Gehäuseteil 18 der Anschlußeinrichtung 13 ohne weiteres fester Bestandteil eines
weiteren anderen Bauteils sein, beispielsweise eines Bestandteils der Ventileinheit 5 oder einer sonstigen Apparatur
oder Maschine.
Durch den geschilderten Aufbau der Anschlußeinrichtung 13 läßt sich auch eine gewisse Logik-Funktion verwirklichen. So können
über ein.. Signal mehrere Ventile gleichzeitig angesprochen werden
oder es läßt sich beispielsweise eine UND-Funktion oder
eine ODER-Funktion verwirklichen, so daß eine Betätigungseinrichtung 6 nur dann schaltet, wenn gleichzeitig über mehrere
abgegriffene Kabeladern 3 oder eine Auswahl von Kabeladern Signale übermittelt werden.
Zweckmäßigerweise entspricht die Anzahl der Verteilerelemente
pro Anschlußeinrichtung der Anzahl der Kabeladern 3, die abgegriffen werden soll. Jedes Verteilerelement, soweit es zur
Übertragung von Betätigungssignalen eingesetzt wird, ist vorzugsweise zumindest mit so vielen Haltepartien 2 6 ausgestattet,
wie das Flachbandkabel 2 Kabeladern 3 hat.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung lassen sich
insbesondere elektromagnetisch betätigte Pneumatikventile ansteuern, die in Reihe angeordnet sind und beispielsweise Bestandteil
einer Ventilstation sind.
Claims (14)
1. Anschlußeinrichtung für mehradrige isolierte Flachbandkabel (2), mit einem unter Einnahme einer Kupplungsstellung in
beliebigen Längspositionen entlang des Flachbandkabels (2) festlegbaren Gehäuse {16) , das zwei an den einander entgegengesetzten
Flachseiten (21, 22) des Flachbandkabels (2) ansetzbare
und unter Klemmung des zwischengeschalteten Flachbandkabels (2) miteinander verspannbare Gehäuseteile {17, 18) aufweist, wobei
wenigstens ein Gehäuseteil (17, 18) mindestens einen an einen
weiterführenden elektrischen Leiter {12) angeschlossenen oder anschließbaren Durchdringungskontakt (2 7) aufweist, der unter
Durchdringung des isolierenden Kabelmantels (4) mit einer der Kabeladern (3) des Flachbandkabels (2) elektrisch kontaktierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Gehäuse-
teile (17, 18) über ein elektrisch leitendes Verteilerelement (24) verfügt, das zum einen mit dem weiterführenden Leiter (12)
verbunden oder verbindbar ist und an dem zum andern mehrere, in der Kupplungssteilung des Gehäuses (16) unterschiedlichen Kabeladern
(3) des Flachbandkabels (2) zugeordnete Haltepartien (26) für jeweils einen Durchdringungskontakt (27) vorgesehen
sind, wobei ein jeweiliger, an die zugeordnete Haltepartie (26) gekoppelter Durchdringungskontakt (27) relativ zum Gehäuse (16)
in einer Kontaktierungsrichtung (34) zur zugeordneten Kabelader
(3) hin verlagerbar ist.
2. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (24) eine Verteilerleiste ist.
3. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Gehäuseteil (17) wenigstens zwei Verteilerelemente (24) aufweist.
4. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein jeweiliges Verteilerelement (24)
mit einem gehäusefesten ersten Steckverbindungselement (38) verbunden ist, an das über ein komplementäres zweites Steckverbindungselement
(42) ein weiterführender elektrischer Leiter (12) lösbar anschließbar ist.
5. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens einem Verteilerelement
(24) zugeordnete Gehäuseteil (17, 18) im Bereich einer jeweiligen Haltepartie (26) eine in Kontaktierungsrichtung (34) quer
durchgehende Aufnahmedurchbrechung (44) für einen Durchdringungskontakt
(27) aufweist.
(27) aufweist.
6. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Haltepartie (26) eine separate eigene Aufnahmedurchbrechung (44) zugeordnet ist.
7. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verteilerelement (24)
mit einer Mehrzahl von Durchdringungskontakten (27) bestückt
ist, die unabhängig voneinander in Kontaktierungsrichtung (34) zwischen einer unbetätigten unwirksamen Stellung (31) und einer betätigten wirksamen Stellung (35) verlagerbar sind, wobei sie in der unwirksamen Stellung (31) außer Eingriff mit dem Flachbandkabel (2) stehen und in der wirksamen Stellung mit der
zugeordneten Kabelader (3) kontaktiert sind.
ist, die unabhängig voneinander in Kontaktierungsrichtung (34) zwischen einer unbetätigten unwirksamen Stellung (31) und einer betätigten wirksamen Stellung (35) verlagerbar sind, wobei sie in der unwirksamen Stellung (31) außer Eingriff mit dem Flachbandkabel (2) stehen und in der wirksamen Stellung mit der
zugeordneten Kabelader (3) kontaktiert sind.
8. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche·1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltepartien (26) als Lagerpartien
(48) ausgebildet sind, an denen die Durchdringungskontakte (27) verschiebbar gelagert sind.
(48) ausgebildet sind, an denen die Durchdringungskontakte (27) verschiebbar gelagert sind.
9. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (24) kammartig gestaltet ist und
eine Vielzahl parallel zueinander angeordneter Lagerarme (53)
aufweist, an denen die Durchdringungskontakte (27) verschiebbar gelagert sind.
aufweist, an denen die Durchdringungskontakte (27) verschiebbar gelagert sind.
10. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (24) nach Art einer Lochleiste ausgebildet ist, deren Löcher (46) Lagerpartien
(48) bilden, die von den Durchdringungskontakten durchsetzt werden.
11. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchdringungskontakte (27) und
das Verteilerelement (24) einstückig miteinander ausgebildet sind, wobei das Verteilerelement (24) im Bereich der Haltepartien
(26) über Sollverformungsstellen (58) verfügt, die unter gleichzeitiger Verlagerung des zugeordneten Durchdringungskontaktes
(2 7) in Kontaktierungsrichtung (34) verformbar sind.
12. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltepartien (26) Bestandteil einer mäanderförmig
gestalteten Tragleiste (52) des Verteilerelements (24) sind.
13. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (24) als Führungsschiene (56) ausgebildet ist, an der mindestens ein Durchdringungskontakt
(27) rechtwinkelig zur Kontaktierungsrichtung
(34) verstellbar angeordnet ist, derart, daß er im Bereich einer ausgewählten Kabelader (3) positionierbar ist.
14. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flachbandkabel (2) ein Signalkabel zur Ansteuerung von Magnetventilen ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29605984U DE29605984U1 (de) | 1996-03-30 | 1996-03-30 | Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel |
| DE19703797A DE19703797A1 (de) | 1996-03-30 | 1997-02-01 | Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29605984U DE29605984U1 (de) | 1996-03-30 | 1996-03-30 | Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel |
Publications (1)
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Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19703797A Ceased DE19703797A1 (de) | 1996-03-30 | 1997-02-01 | Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel |
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| DE19703797A Ceased DE19703797A1 (de) | 1996-03-30 | 1997-02-01 | Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel |
Country Status (1)
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|---|---|
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