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DE19703797A1 - Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel - Google Patents

Anschlußeinrichtung für Flachbandkabel

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Publication number
DE19703797A1
DE19703797A1 DE19703797A DE19703797A DE19703797A1 DE 19703797 A1 DE19703797 A1 DE 19703797A1 DE 19703797 A DE19703797 A DE 19703797A DE 19703797 A DE19703797 A DE 19703797A DE 19703797 A1 DE19703797 A1 DE 19703797A1
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DE
Germany
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cable
connection device
housing
penetration
contact
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19703797A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr Stoll
Thomas Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Festo SE and Co KG
Original Assignee
Festo SE and Co KG
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Publication date
Application filed by Festo SE and Co KG filed Critical Festo SE and Co KG
Priority to DE19703797A priority Critical patent/DE19703797A1/de
Publication of DE19703797A1 publication Critical patent/DE19703797A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/70Coupling devices
    • H01R12/77Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/777Coupling parts carrying pins, blades or analogous contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/59Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/65Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures characterised by the terminal
    • H01R12/67Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures characterised by the terminal insulation penetrating terminals
    • H01R12/675Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures characterised by the terminal insulation penetrating terminals with contacts having at least a slotted plate for penetration of cable insulation, e.g. insulation displacement contacts for round conductor flat cables

Landscapes

  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung für mehradrige isolierte Flachbandkabel, mit einem unter Einnahme einer Kupp­ lungsstellung in beliebigen Längspositionen entlang des Flach­ bandkabels festlegbaren Gehäuse, das zwei an den einander ent­ gegengesetzten Flachseiten des Flachbandkabels ansetzbare und unter Klemmung des zwischengeschalteten Flachbandkabels mitein­ ander verspannbare Gehäuseteile aufweist, wobei wenigstens ein Gehäuseteil mindestens einen an einen weiterführenden elek­ trischen Leiter angeschlossenen oder anschließbaren Durchdrin­ gungskontakt aufweist, der unter Durchdringung des isolierenden Kabelmantels mit einer der Kabeladern des Flachbandkabels elek­ trisch kontaktierbar ist.
Anschlußeinrichtungen dieser Art gehen beispielsweise aus der Veröffentlichung "Bussysteme", Georg Färber, R. Oldenbourg Ver­ lag, München, 1984, Seiten 34/35 hervor. Sie verfügen über zwei als Steckerteile ausgebildete Gehäuseteile, von denen eines eine der Anzahl der Kabeladern des Flachbandkabels entspre­ chende Anzahl von Durchdringungskontakten aufweist und die zur Kontaktierung des Flachbandkabels von entgegengesetzten Seiten her auf das Kabel aufgepreßt werden, wobei die Durchdringungs­ kontakte in den Kabelmantel einschneiden und in Kontakt mit den Kabeladern gelangen. Jeder Durchdringungskontakt steht mit ei­ nem weiterführenden elektrischen Leiter in Verbindung, wobei diese Leiter wiederum zu einem Flachbandkabel zusammengefaßt sein können. Auf diese Weise läßt sich insbesondere eine Ab­ zweigung von dem erstgenannten Flachbandkabel vornehmen.
Auf dem Gebiet der Pneumatik finden sich häufig sogenannte Ven­ tilstationen, in denen mehrere elektromagnetisch betätigbare Ventile batterieartig zusammengefaßt sind. Eine solche Ventil­ station geht beispielsweise aus der DE 42 30 414 A1 hervor. Die Betätigungssignale für die einzelnen Magnetventile werden in serieller oder paralleler Signalübertragung über einen Bus zu­ geführt. Als Einsatz für einen parallelen Bus eignen sich ins­ besondere Flachbandkabel, wobei es vorstellbar wäre, ein viel­ adriges Flachbandkabel an den elektromagnetischen Betätigungs­ einrichtungen der einzelnen Ventile vorbeizuführen und im Be­ reich der jeweiligen Betätigungseinrichtung unter Verwendung einer Anschlußeinrichtung der eingangs genannten Art einen Ab­ griff der zur jeweiligen Betätigungseinrichtung führenden Si­ gnale vorzunehmen.
Nachteilig beim Einsatz einer Anschlußeinrichtung der bekannten Art ist allerdings, daß stets eine Kontaktierung mit allen Ka­ beladern des Flachbandkabels stattfindet. Bei der Montage ist es dann schwierig, eine korrekte Auswahl der mit der zugeordne­ ten Betätigungseinrichtung zu verbindenden weiterführenden elektrischen Leiter zu treffen. Zudem enden die nicht verwende­ ten Kabeladern blind, was zu Betriebsbeeinträchtigungen führen kann.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine An­ schlußeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einem Flachbandkabel eine einfache Kontaktierung ausgewähl­ ter Kabelarten ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß wenigstens eines der Gehäuseteile über ein in fester Ausrichtung angeordnetes, elektrisch leitendes Verteilerelement verfügt, das zum einen mit dem weiterführenden Leiter verbunden oder verbindbar ist und an dem zum anderen mehrere, in der Kupplungsstellung des Gehäuses unterschiedlichen Kabeladern des Flachbandkabels zuge­ ordnete Haltepartien für jeweils einen Durchdringungskontakt vorgesehen sind, wobei ein jeweiliger, an die zugeordnete Hal­ tepartie gekoppelter Durchdringungskontakt relativ zum Gehäuse in einer Kontaktierungsrichtung zur zugeordneten Kabelader hin verlagerbar ist.
Nunmehr ist es möglich, das einem weiterführenden elektrischen Leiter zugeordnete Verteilerelement nach Bedarf mit einer aus­ gewählten Kabelader der Vielzahl von Kabeladern des Flachband­ kabels zu kontaktieren. Stets erfolgt im kontaktierten Zustand der Signalfluß über das Verteilerelement und den diesem zuge­ ordneten weiterführenden elektrischen Leiter, unabhängig davon, mit welcher Kabelader eine Kontaktierung erfolgt. Die Anzahl der an der Anschlußeinrichtung vorgesehenen weiterführenden Leiter kann somit auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt wer­ den, wobei im Falle der Ansteuerung eines Magnetventiles zwei weiterführende elektrische Leiter ausreichen können, von denen wenigstens einer einem erfindungsgemäßen Verteilerelement zu­ geordnet ist.
Vorzugsweise ist die Anordnung derart getroffen, daß sich das Gehäuse zunächst an der gewünschten Stelle entlang des Flach­ bandkabels in einer Kupplungsstellung festlegen läßt, ohne daß bereits eine Kontaktierung mit einer der Kabeladern stattfin­ det. Bei hergestellter Kupplungsstellung wird dann ein ausge­ wählter Durchdringungskontakt aktiviert, indem er, beispiels­ weise unter Verwendung eines geeigneten Drückwerkzeuges, rela­ tiv zum Gehäuse der Anschlußeinrichtung verlagert wird, bis er unter Durchdringung des Kabelmantels mit der zugeordneten Ka­ belader in Kontakt tritt. Hierbei liegt über die Haltepartie ein elektrischer Kontakt mit dem Verteilerelement vor.
Somit ist die Möglichkeit zu einer selektiven Kontaktierung ge­ geben, die es möglich macht, nur ganz bestimmte Kabeladern ei­ nes Flachbandkabels zu kontaktieren und somit auch nur die auf diesen Kabeladern laufenden Signale an die weiterführenden elektrischen Leiter weiterzugeben und damit beispielsweise der Betätigungseinrichtung eines Magnetventils zuzuführen.
Somit können über mehrere an ein Flachbandkabel angeschlossene Anschlußeinrichtungen die jeweils gewünschten Kabeladern abge­ griffen werden. Es besteht allerdings durchaus die Möglichkeit, über mehrere Anschlußeinrichtungen jeweils eine gleiche Kabel­ ader des Flachbandkabels zu kontaktieren, wenn es erforderlich sein sollte, angeschlossene Betätigungseinrichtungen gleichzei­ tig zu aktivieren. Bei einem Einsatz der Anschlußeinrichtung im Rahmen der Ansteuerung von Ventilstationen besteht auf diese Weise beispielsweise die Möglichkeit, die Anzahl der Ventile einer jeweiligen Ventilstation zu vergrößern. Ein weiterer Vor­ teil der Anschlußeinrichtung ist ihre Rasterunabhängigkeit.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen aufgeführt.
Das einem jeweiligen Verteilerelement zugeordnete Gehäuseteil verfügt zweckmäßigerweise im Bereich einer jeden Haltepartie des Verteilerelements über eine Aufnahmeöffnung für einen Durchdringungskontakt, die den betreffenden Durchdringungskon­ takt zumindest teilweise aufnehmen kann. Sofern der Durchdrin­ gungskontakt, was zur Vermeidung von Kurzschlüssen vorteilhaft ist, stets vollständig in der Aufnahmeöffnung versenkt angeord­ net ist, ermöglicht die Aufnahmeöffnung gleichwohl das Einfüh­ ren eines Betätigungswerkzeuges, um den ausgewählten Durchdrin­ gungskontakt bei Bedarf zu beaufschlagen und derart in Kontak­ tierungsrichtung zu verlagern, daß die Kontaktierung mit der zugeordneten Kabelader erfolgt.
Es ist möglich, das wenigstens eine Verteilerelement in unbe­ stücktem Zustand bereitzustellen, wobei die Haltepartien nicht mit Durchdringungskontakten bestückt sind. Es kann dann in Kenntnis der Kontaktierungsaufgabe eine ausgewählte Bestückung mit einer entsprechenden Anzahl von Durchdringungskontakten er­ folgen.
In einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, daß zumindest ein Teil und vorzugsweise sämtliche Haltepartien eines jeweili­ gen Verteilerelements ständig mit Durchdringungskontakten be­ stückt sind, die üblicherweise eine unbetätigte unwirksame Stellung einnehmen, die ein Ansetzen des Gehäuses an das Flach­ bandkabel ermöglicht, ohne daß die Durchdringungskontakte in den Kabelmantel einschneiden. Nach hergestellter Kupplungsstel­ lung ist dann durch Betätigung des oder der gewünschten Durch­ dringungskontakte eine Verlagerung in eine betätigte wirksame Stellung möglich, in der die Kontaktierung vorliegt.
Im Vergleich zu einer Ausgestaltung, bei der die Durchdrin­ gungskontakte verschiebbar an dem Verteilerelement gelagert sind, liegt eine kostengünstigere Bauform dann vor, wenn die Durchdringungskontakte einstückig mit dem Verteilerelement aus­ gebildet sind. In diesem Falle kann die erforderliche Verlage­ rung der Durchdringungskontakte durch plastische Verformung, insbesondere durch Verbiegen, der zugeordneten Haltepartien er­ folgen. Der erforderliche Verformungsweg wird in besonders ein­ facher Weise bereitgestellt, wenn die Haltepartien Bestandteil eines im wesentlichen mäanderähnlich gestalteten Verteilerele­ mentes sind.
Anstelle einer ausschließlich in Kontaktierungsrichtung gewähr­ ten Verlagerungsmöglichkeit sieht eine weitere Bauform der An­ schlußeinrichtung vor, daß der mindestens eine Durchdringungs­ kontakt rechtwinklig zur Kontaktierungsrichtung verstellbar an dem Verteilerelement angeordnet ist, so daß er sich durch ein­ faches Verschieben entlang dem Verteilerelement im Bereich ei­ ner ausgewählten Kabelader positionieren läßt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich­ nung näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine erste Bauform der erfindungsgemäßen An­ schlußeinrichtung in perspektivischer Explosi­ onsdarstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Anschlußeinrichtung aus Fig. 1 gemäß Schnittrichtung II-II in einer Kupplungsstellung mit teilweise kontaktierten Durchdringungskontakten,
Fig. 3 eine weitere Bauform der Anschlußeinrichtung in schematischer perspektivischer Darstellung, wo­ bei aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eines der beiden üblicherweise vorhandenen Gehäuse­ teile strichpunktiert abgebildet ist,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Anordnung aus Fig. 3 im Bereich der Durchdringungskontakte gemäß Schnittlinie IV-IV,
Fig. 5 eine weitere Bauform der erfindungsgemäßen An­ schlußeinrichtung in einer der Fig. 3 entspre­ chenden Darstellungsweise mit quer zur Kontak­ tierungsrichtung verschieblichen Durchdringungs­ kontakten,
Fig. 6 eine weitere Bauform der Anschlußeinrichtung in einer teilweisen Querschnittsdarstellung ent­ sprechend Fig. 2, wobei das Verteilerelement nach Art einer Explosionsdarstellung separat ge­ zeigt ist und strichpunktiert die im montierten Zustand eingenommene Position angedeutet ist,
Fig. 7 eine Rückansicht eines bei der Bauform gemäß Fig. 6 zum Einsatz kommenden Verteilerelementes mit Blickrichtung gemäß Pfeil VII, und
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Rückansicht der Anordnung aus Fig. 6, wobei ein mit drei Ver­ teilerelementen bestücktes Gehäuseteil gezeigt ist.
Die einzelnen Figuren zeigen teilweise eine nur schematisch an­ gedeutete elektronische Steuereinrichtung 1, die in Abhängig­ keit von einem in ihr oder in einer übergeordneten Zentral­ steuerung gespeicherten Steuerprogramm Signale durch ein Flach­ bandkabel 2 schickt, das nur mit einem Teil seiner Länge abge­ bildet ist. Das Flachbandkabel 2 enthält eine Vielzahl von in einer Ebene parallel zueinander verlaufenden, elektrisch lei­ tenden Kabeladern 3, die von einem Kabelmantel 4 aus isolie­ rendem Kunststoffmaterial umgeben sind. Die einzelnen Kabel­ adern 3 mit dem ihnen zugeordneten Abschnitt des Kabelmantels 4 bilden praktisch Einzelkabel, die über schmale stegartige Be­ reiche des Kabelmantels derart miteinander verbunden sind, daß sie sich voneinander abreißen und nach Bedarf aufspalten las­ sen.
Das Flachbandkabel 2 verläuft beispielsgemäß an einer Mehrzahl von pneumatischen Ventileinheiten 5 vorbei, von denen lediglich eine in Fig. 1 schematisch angedeutet ist. Jede dieser Venti­ leinheiten 5 besitzt mindestens eine und beispielsgemäß zwei auf elektromagnetischer Basis arbeitende Betätigungseinrichtun­ gen 6 zur Ansteuerung eines Hauptventils 7 der Ventileinheit 5. Bei den Betätigungseinrichtungen 6 handelt es sich zweckmäßi­ gerweise um Elektromagnete bzw. Magnetventile.
Beispielsgemäß verfügt jede Betätigungseinrichtung 6 über zwei Anschlußkontakte 8, 9 bzw. 8′, 9, wobei der eine Anschlußkon­ takt 9 ein Masseanschluß und der andere Anschlußkontakt 8, 8′ ein Signalanschluß zur Einspeisung eines Betätigungssignales ist.
Den Anschlußkontakten 8, 8′, 9 werden ihre elektrischen Signale über elektrische Leiter zugeführt, die vorliegend als weiter­ führende elektrische Leiter 12 bezeichnet seien. Diese bei­ spielsgemäß drei weiterführenden elektrischen Leiter 12 sind unter Vermittlung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschluß­ einrichtung 13 an das Flachbandkabel 2 angeschlossen. Der An­ schluß erfolgt zuordnungsrichtig derart, daß jeder der weiter­ führenden elektrischen Leiter 12 mit genau der für ihn bestimm­ ten Kabelader verbunden sind, die die Signale führt, die für die spezielle Ventileinheit 5 bestimmt sind. Hierbei ist die eine Kabelader 3 eine Masseader 14, während es sich bei den an­ deren kontaktierten Kabeladern 3 um Signaladern 15, 15′ han­ delt.
Die beim Ausführungsbeispiel unkontaktiert dargestellten Kabel­ adern 3 sind an anderer Stelle entlang des Flachbandkabels 2 kontaktiert, um eine selektive Verbindung zu einem oder mehre­ ren anderen Ventileinheiten herzustellen. An einer jeweiligen Stelle ist wiederum eine Anschlußeinrichtung der abgebildeten Art angebracht, über die die erforderlichen Signale einschließ­ lich der Betätigungsenergie von dem ununterbrochen durchlaufen­ den Flachbandkabel 2 abgezweigt werden können.
Auf diese Weise erhalten die Ventileinheiten 5 von der Steuer­ einrichtung 1 die für ihren Betrieb erforderlichen elektrischen Signale.
Die Anschlußeinrichtung 13 verfügt über ein Gehäuse 16, das beispielsgemäß zwei Gehäuseteile 17, 18 umfaßt. In Fig. 3 und 5 ist der Einfachheit halber nur das eine Gehäuseteil 17 angedeutet.
Die beiden Gehäuseteile 17, 18 sind so ausgebildet, daß sie sich an die beiden einander entgegengesetzten Flachseiten 21, 22 des Flachbandkabels 2 lösbar ansetzen lassen. Sie verfügen zu diesem Zweck an den dem Flachbandkabel 2 zugewandten Monta­ geseiten 23 über eine Konturierung, die derjenigen der Flach­ seiten 21, 22 des Flachbandkabels 2 entspricht, so daß eine Vielzahl parallel zueinander verlaufender nutähnlicher Vertie­ fungen vorliegt. Die Gehäuseteile 17, 18 lassen sich über ge­ eignete Verbindungselemente 20 - beispielsweise Schrauben oder Rastverbindungselemente - lösbar fest unter Zwischenschaltung des Flachbandkabels 2 zusammenspannen. Dabei tauchen die ver­ schiedenen einzelkabelartigen Abschnitte des Flachbandkabels 2 in die erwähnten Vertiefungen an den Montageseiten 23 ein und werden sowohl kraftschlüssig als auch formschlüssig fixiert.
Auf diese Weise läßt sich das Gehäuse 16 der Anschlußeinrich­ tung 13 an praktisch beliebiger Stelle längs des Flachbandka­ bels 2 festlegen. Die Anschlußstelle ist somit unabhängig von einem vorgegebenen Anschlußraster. Die entsprechende Stellung des Gehäuses 16 sei als Kupplungsstellung bezeichnet.
Wenigstens eines der Gehäuseteile 17, 18 eines jeweiligen Ge­ häuses 16 verfügt über mindestens ein Verteilerelement 24. Die­ ses ist vorzugsweise relativ zum Gehäuse 16 in fester Ausrich­ tung angeordnet, nimmt also eine feststehende Relativposition zum jeweiligen Gehäuseteil 17, 18 ein. Es besteht aus elek­ trisch leitendem Material, vorzugsweise Metall.
Die Verteilerelemente 24 können unterschiedlich gestaltet sein. Beispielsgemäß handelt es sich jeweils um im wesentlichen starre leistenähnliche Elemente, die sich als Verteilerleisten bezeichnen lassen.
Die Verteilerelemente 24 sind derart an und vorzugsweise in dem zugeordneten Gehäuseteile 17, 18 angeordnet, daß sie parallel zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verlaufen und sich hierbei insbesondere quer und vorzugsweise rechtwinklig zur Längsachse 25 des Flachbandkabels 2 erstrecken. Auf diese Weise erstreckt sich ein jeweiliges Verteilerelement 24 über eine Vielzahl von Kabeladern 3 des Flachbandkabels 2 hinweg.
Jedes Verteilerelement 24 verfügt über eine Mehrzahl von Halte­ partien 26. Sie dienen jeweils zur Halterung eines Durchdrin­ gungskontaktes 27. Bei diesen Durchdringungskontakten 27 han­ delt es sich beispielsgemäß um längliche Elemente, die recht­ winklig zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 ausgerichtet sind und die an ihrem dem Flachbandkabel 2 zugewandten vorderen Ende eine Kontaktpartie 28 aufweisen. Diese Kontaktpartie 28 ist so ausgebildet, daß sie bei entsprechender kräftemäßiger Beaufschlagung des zugeordneten Durchdringungskontaktes 27 den Kabelmantel 4 des Flachbandkabels 2 durchdringen und mit einer der Kabeladern 3 in elektrischen Kontakt treten können.
Beispielsgemäß verfügt eine jeweilige Kontaktpartie 28, wie beispielsweise aus Fig. 6 hervorgeht, über zwei in gabelarti­ ger Konfiguration angeordnete Schneidpartien 32, die eine sich verjüngende Kontaktierungskontur 33 definieren, zwischen der die kontaktierte Kabelader 3 zusätzlich festgeklemmt ist. Man spricht hier auch von einer sogenannten Schneid-Klemm-Technik.
Die Anordnung ist so getroffen, daß ein jeweiliger, an eine Haltepartie 26 gekoppelter Durchdringungskontakt 27 relativ zum zugeordneten Gehäuseteil 17, 18 in Richtung zum Flachbandkabel 2 hin verlagerbar ist. Die schon definierte Verlagerungsrich­ tung sei als Kontaktierungsrichtung 34 bezeichnet.
Die Verteilerelemente 24 einschließlich ihrer Haltepartien 26 sind derart positioniert, daß in der Kupplungsstellung des Ge­ häuses 16 einer jeweiligen Haltepartie 26 in Kontaktierungs­ richtung 34 eine der Kabeladern 3 des Flachbandkabels 2 gegen­ überliegt. Dadurch läßt sich ein jeweiliger Durchdringungskon­ takt 27 unter Beibehaltung einer elektrischen Kontaktverbindung zum Verteilerelement 24 wahlweise in einer unbetätigten unwirk­ samen Stellung 31 und einer betätigten wirksamen Stellung 35 relativ zum Verteilerelement 24 positionieren. In der unbetä­ tigten unwirksamen Stellung 31 stehen die Durchdringungskon­ takte 27 außer Eingriff mit dem Flachbandkabel 2 und ihre Kon­ taktpartie 28 ist mit Abstand zum Kabelmantel 4 angeordnet. In der betätigten wirksamen Stellung sind sie in der beschriebenen Art und Weise mit einer Kabelader 3 kontaktiert.
Es läßt sich nunmehr eine selektive Kontaktierung eines jewei­ ligen Verteilerelementes 24 mit einer ausgewählten Kabelader 3 verwirklichen, indem die entsprechende Verbindung über einen Durchdringungskontakt 27 hergestellt wird, der mit derjenigen Haltepartie 26 in Kontakt steht, die der gewünschten Kabelader 3 entgegen der Kontaktierungsrichtung 34 gegenüberliegt. Die Kontaktierung geschieht einfach dadurch, daß der betreffende Durchdringungskontakt 27 durch Beaufschlagung mit einem ge­ eigneten Betätigungswerkzeug 36 aus der unbetätigten in die be­ tätigte Stellung verlagert wird.
Die Verbindung der derart kontaktierten Verteilerelemente 24 mit den weiterführenden elektrischen Leitern 12 erfolgt bei­ spielsgemäß unter Vermittlung einer Steckverbindungseinrichtung 37. Jedes Verteilerelement 24 läuft am einen Ende in ein bei­ spielsgemäß zungenförmiges erstes Steckverbindungselement 38 aus, an dem ein komplementäres zweites Steckverbindungselement 42 anschließbar ist, das mit einem der weiterführenden elektri­ schen Leiter 12 in Verbindung steht. Alle zweiten Steckverbin­ dungselemente 42 sind zweckmäßigerweise in einem gemeinsamen Stecker 43 zusammengefaßt, der auf die entsprechend gruppierten ersten Steckverbindungselemente 38 lösbar aufsteckbar ist.
Auf diese Weise ist jeweils eine ganz bestimmte Kabelader 3 mit einem der Anschlußkontakte 8, 8′, 9 verbindbar. Die beiden Mas­ seanschlüsse 9 können hierbei an einen gemeinsamen elektrischen Leiter 12 angeschlossen sein.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind an dem einen Gehäu­ seteil 17 zwei Verteilerelemente 24 angeordnet, die sich neben­ einander erstrecken. Das eine Verteilerelement 24, 24′ dient zur Übertragung des Erdungspotentials, das in dem Flachbandka­ bel 2 in der Masseader 14 verläuft. Da sämtliche Ventileinhei­ ten 5 an die gleiche Masseader 14 angeschlossen werden können, und da ferner stets die gleiche Kabelader als Masseader 14 ver­ wendbar ist, genügt es, wenn das entsprechende Verteilerelement 24, 24′ eine nur geringe Anzahl von Haltepartien 26 für Durch­ dringungskontakte 27 aufweist. Beispielsgemäß sind zwei unmit­ telbar benachbarte Haltepartien 26 vorgesehen, die einem Rand­ bereich des Flachbandkabels 2 zugeordnet sind. Hier wäre es so­ gar denkbar, einen Durchdringungskontakt 26 starr am zugeord­ neten Verteilerelement 24, 24′ anzubringen, wenn sichergestellt ist, daß stets die gleiche Kabelader als Masseader Verwendung findet.
Alle übrigen Kabeladern 3 sind gemäß Fig. 1 einzelnen Halte­ partien 26 zugeordnet, die sich gemeinsam an einem anderen Ver­ teilerelement 24, 24′′ befinden. Über diese erfolgt die Anwahl einen der gewünschten Kontaktader 15.
Über ein derart ausgestattetes Gehäuseteil 17 ließe sich be­ reits eine der Betätigungseinrichtungen 6 ansteuern. Da die zu betreibende Ventileinheit 5 jedoch über eine zweite Betäti­ gungseinheit 6 verfügt, ist ein weiteres drittes Verteilerele­ ment 24, 24′′′ vorhanden, das vergleichbar dem vorerwähnten zweiten Verteilerelement 24, 24′′ ausgebildet ist und ebenfalls zur Kontaktierung mit einer Kontaktader 15′ des Flachbandkabels 2 dient. Dieses dritte Verteilerelement 24, 24′′′ befindet sich aus Platzgründen in oder an dem zweiten Gehäuseteil 18.
Anstatt über eine Steckverbindungseinrichtung 37 kann der An­ schluß der Betätigungseinrichtungen 6 auch über eine angelötete oder angeschraubte Verdrahtung erfolgen. Es wäre ferner mög­ lich, eine Ausgestaltung so zu treffen, daß die weiterführenden Leiter 12 nicht wie vorliegend in Gestalt flexibler Leitungen ausgeführt sind, sondern als feststehende Leiter, die in ein Gehäuse integriert oder Bestandteil einer Leiterplatte sind. Denkbar wäre es ferner, die Anschlußeinrichtung 13 so auszuge­ stalten, daß sie unmittelbarer Bestandteil einer Betätigungs­ einrichtung 6 oder eines sonstigen anzusteuernden Bauteils ist.
Allen gezeigten Ausführungsformen ist gemeinsam, daß das mit einem Verteilerelement 24 ausgestattete Gehäuseteil 17, 18 eine der Anzahl der Haltepartien 26 entsprechende Anzahl von Aufnah­ medurchbrechungen 44 aufweist, die das betreffende Gehäuseteil 17, 18 in Kontaktierungsrichtung 34 quer durchsetzen. Die vor­ handenen Durchdringungskontakte 27 sind zumindest teilweise in der jeweils zugeordneten Aufnahmedurchbrechung 44 angeordnet. Über die der Montageseite 23 entgegengesetzte rückseitige Öff­ nung 45 einer jeweiligen Aufnahmedurchbrechung 44 läßt sich der ausgewählte Durchdringungskontakt 27 auch dann zur Kontaktie­ rung beaufschlagen, wenn er vollständig innerhalb der Aufnahme­ durchbrechung 44 angeordnet ist.
Mehrere Aufnahmedurchbrechungen 44 können auch zu einer gemein­ samen, beispielsweise schlitzähnlichen Aufnahmedurchbrechung zusammengefaßt werden (nicht dargestellt).
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 sind die Ver­ teilerelemente 24 nach Art von Lochleisten ausgebildet, deren Leistenebene parallel zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verläuft und deren Löcher 46 die Haltepartien bilden. Das be­ treffende Loch 46 ist von einem Durchdringungskontakt 27 durch­ setzt, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß er zwar relativ zum Verteilerelement 24 verschieblich ist, gleichwohl jedoch in jeder Verschiebestellung ausreichend sicheren elektrischen Kon­ takt zu dem Verteilerelement 24 hält. Die Löcher bzw. deren Ränder bilden also Lagerpartien 48 für die Durchdringungskon­ takte 27. Hier sind nun grundsätzlich zwei Betriebsweisen mög­ lich. Die Anschlußeinrichtung 13 könnte unbestückt bereitge­ stellt werden, wobei zumindest die für den Abgriff der Betäti­ gungssignale verwendeten Verteilerelemente 24 nicht mit Durch­ dringungskontakten 27 vorbestückt sind. Die Bestückung erfolgt erst nach der Herstellung der Kupplungsstellung des Gehäuses, indem genau in diejenigen Aufnahmedurchbrechungen 44 Durch­ dringungskontakte 27 eingeführt und kontaktiert werden, deren zugeordnete Kabelader 3 angezapft werden soll.
Im Gegensatz dazu wäre auch eine Ausstattung dahingehend mög­ lich, daß sämtliche Haltepartien 26 mit Durchdringungskontakten 27 vorbestückt sind, die dabei zunächst die oben erläuterte un­ betätigte unwirksame Stellung 31 einnehmen. Eine derartige Aus­ gestaltung ist in Fig. 3 und 4 im Zusammenhang mit einer an­ deren Halterungsart der Durchdringungskontakte 27 dargestellt.
Auch bei der Bauform gemäß Fig. 3 und 4 sind die Haltepar­ tien 26 als Lagerpartien 48 ausgebildet) wobei eine der Anzahl der Kabeladern 3 entsprechende Anzahl von Lagerpartien 48 mit verschiebbar gelagerten Durchdringungskontakten 27 bestückt ist. Das beispielsgemäße Verteilerelement 24 ist kammähnlich gestaltet und besitzt eine quer zur Längsachse 25 des Flach­ bandkabels 2 verlaufende, elektrisch leitende Tragleiste 52, die eine zumindest der Anzahl der Kabeladern 3 entsprechende Anzahl von parallel zueinander verlaufenden und zum Flachband­ kabel 2 weisenden Lagerarmen 53 trägt, die die Haltepartien 26 bilden. An jedem Lagerarm 53 ist ein Durchdringungskontakt 27 in Kontaktierungsrichtung 34 verschieblich gelagert. Die Ver­ schiebelagerung ist beispielsgemäß dadurch realisiert, daß je­ der Durchdringungskontakt 27 einen U-ähnlich geformten Füh­ rungsabschnitt 54 aufweist, der den zugeordneten Lagerarm 53 längsverschieblich umgreift.
Aus Fig. 3 wird deutlich, daß die Anzahl der Haltepartien 26 durchaus größer sein kann als die Anzahl der Kabeladern 3. Es genügt dann jedoch, nur diejenigen Haltepartien 26 zu bestücken, die im Einsatz der Anschlußeinrichtung 13 tatsächlich auch benötigt werden.
Die Fig. 3 zeigt einen Durchdringungskontakt 27′ in der betä­ tigten Stellung 35, in der er im Vergleich zu den übrigen Durchdringungskontakten 27 in Richtung zum Flachbandkabel 2 verschoben und in dieses eingedrückt ist.
Da bei der Anordnung gemäß Fig. 3 und 4 die insgesamt eben­ falls leistenähnlich ausgestalteten Verteilerelemente 24 so ausgerichtet sind, daß ihre Erstreckungsebenen rechtwinklig zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verlaufen, ermöglichen sie auf engem Raum eine hohe Packungsdichte von Verteilerele­ menten.
Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsformen sind die Durchdringungskontakte 27 lediglich in Kontaktierungsrichtung 34, also quer zur Ausdehnungsebene des Flachbandkabels 2 verla­ gerbar. Bei der Bauform gemäß Fig. 5 ist ein zusätzlicher Freiheitsgrad gegeben, indem die Durchdringungskontakte 27 ge­ mäß Doppelpfeil 55 rechtwinklig zur Kontaktierungsrichtung 34 in Breitenrichtung des Flachbandkabels 2 relativ zum zugeordne­ ten Gehäuseteil 17, 18 verstellbar sind. Beim Ausführungsbei­ spiel ist hierzu das Verteilerelement 24 als Führungsschiene 56 ausgebildet, an der der mindestens eine Durchdringungskontakt 27 in der erwähnten Verstellrichtung 55 verschiebbar gelagert ist. Dadurch läßt sich die Zuordnung des Durchdringungskontak­ tes 27 zu einer Kabelader 3 ohne Entnahme aus dem Gehäuse 16 verändern, indem der betreffende Durchdringungskontakt 27 längs der Führungsschiene 56 bis zur abzugreifenden Kabelader 3 ver­ stellt wird.
Es versteht sich, daß an der Führungsschiene gleichzeitig auch mehrere Durchdringungskontakte 27 angeordnet werden können.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 bis 8 sind die Durch­ dringungskontakte 27 einstückig mit dem zugeordneten Verteiler­ element 24 ausgebildet. Dies ermöglicht eine besonders einfache Herstellung. Die zur Kontaktierung erforderliche Verlagerung der Durchdringungskontakte 27 geschieht durch Verformung des Verteilerelementes 24 wie bei 57 in Fig. 6 angedeutet. Die Verteilerleiste 24 ist im Bereich der Haltepartien 26 mit Soll­ verformungsstellen 58 versehen, die sich bei Aufbringung einer Druckkraft mit einem geeigneten Betätigungswerkzeug, beispiels­ weise mittels eines Schraubenziehers, leicht unter gleichzeiti­ ger Verlagerung der Durchdringungskontakte 27 in Kontaktie­ rungsrichtung 34 verschieben lassen. Das Verteilerelement 24 wird dabei im verformten Bereich eingedrückt bzw. eingebaucht.
Um ausreichend Verformungsweg zur Verfügung zu haben, der eine sichere Kontaktierung mit dem Flachbandkabel 2 ermöglicht, hat das Verteilerelement 24 insgesamt eine Längenabmessung, die größer ist als die Außenlänge. Erreicht wird dies beispielsge­ mäß durch einen mäanderähnlich gewundenen Verlauf einer die Haltepartien 26 aufweisenden Tragleiste 52. Die einzelnen Mäan­ derabschnitte lassen sich verformen, wobei der notwendige Ver­ formungsweg durch Streckung dieser gebogenen Abschnitte zur Verfügung gestellt wird.
Bei allen Ausführungsbeispielen kann das zweite Gehäuseteil 18 der Anschlußeinrichtung 13 ohne weiteres fester Bestandteil ei­ nes weiteren anderen Bauteils sein, beispielsweise eines Be­ standteils der Ventileinheit 5 oder einer sonstigen Apparatur oder Maschine.
Durch den geschilderten Aufbau der Anschlußeinrichtung 13 läßt sich auch eine gewisse Logik-Funktion verwirklichen. So können über ein Signal mehrere Ventile gleichzeitig angesprochen wer­ den oder es läßt sich beispielsweise eine UND-Funktion oder eine ODER-Funktion verwirklichen, so daß eine Betätigungsein­ richtung 6 nur dann schaltet, wenn gleichzeitig über mehrere abgegriffene Kabeladern 3 oder eine Auswahl von Kabeladern Si­ gnale übermittelt werden.
Zweckmäßigerweise entspricht die Anzahl der Verteilerelemente pro Anschlußeinrichtung der Anzahl der Kabeladern 3, die abge­ griffen werden soll. Jedes Verteilerelement, soweit es zur Übertragung von Betätigungssignalen eingesetzt wird, ist vor­ zugsweise zumindest mit so vielen Haltepartien 26 ausgestattet, wie das Flachbandkabel 2 Kabeladern 3 hat.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung lassen sich insbesondere elektromagnetisch betätigte Pneumatikventile an­ steuern, die in Reihe angeordnet sind und beispielsweise Be­ standteil einer Ventilstation sind.

Claims (14)

1. Anschlußeinrichtung für mehradrige isolierte Flachbandka­ bel (2), mit einem unter Einnahme einer Kupplungsstellung in beliebigen Längspositionen entlang des Flachbandkabels (2) festlegbaren Gehäuse (16), das zwei an den einander entgegenge­ setzten Flachseiten (21, 22) des Flachbandkabels (2) ansetzbare und unter Klemmung des zwischengeschalteten Flachbandkabels (2) miteinander verspannbare Gehäuseteile (17, 18) aufweist, wobei wenigstens ein Gehäuseteil (17, 18) mindestens einen an einen weiterführenden elektrischen Leiter (12) angeschlossenen oder anschließbaren Durchdringungskontakt (27) aufweist, der unter Durchdringung des isolierenden Kabelmantels (4) mit einer der Kabeladern (3) des Flachbandkabels (2) elektrisch kontaktierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Gehäuse­ teile (17, 18) über ein elektrisch leitendes Verteilerelement (24) verfügt, das zum einen mit dem weiterführenden Leiter (12) verbunden oder verbindbar ist und an dem zum andern mehrere, in der Kupplungsstellung des Gehäuses (16) unterschiedlichen Ka­ beladern (3) des Flachbandkabels (2) zugeordnete Haltepartien (26) für jeweils einen Durchdringungskontakt (27) vorgesehen sind, wobei ein jeweiliger, an die zugeordnete Haltepartie (26) gekoppelter Durchdringungskontakt (27) relativ zum Gehäuse (16) in einer Kontaktierungsrichtung (34) zur zugeordneten Kabelader (3) hin verlagerbar ist.
2. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verteilerelement (24) eine Verteilerleiste ist.
3. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mindestens ein Gehäuseteil (17) wenigstens zwei Verteilerelemente (24) aufweist.
4. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß ein jeweiliges Verteilerelement (24) mit einem gehäusefesten ersten Steckverbindungselement (38) verbunden ist, an das über ein komplementäres zweites Steckver­ bindungselement (42) ein weiterführender elektrischer Leiter (12) lösbar anschließbar ist.
5. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß das mindestens einem Verteilerelement (24) zugeordnete Gehäuseteil (17, 18) im Bereich einer jeweili­ gen Haltepartie (26) eine in Kontaktierungsrichtung (34) quer durchgehende Aufnahmedurchbrechung (44) für einen Durchdrin­ gungskontakt (27) aufweist.
6. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß jeder Haltepartie (26) eine separate eigene Aufnahme­ durchbrechung (44) zugeordnet ist.
7. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verteilerelement (24) mit einer Mehrzahl von Durchdringungskontakten (27) bestückt ist, die unabhängig voneinander in Kontaktierungsrichtung (34) zwischen einer unbetätigten unwirksamen Stellung (31) und einer betätigten wirksamen Stellung (35) verlagerbar sind, wobei sie in der unwirksamen Stellung (31) außer Eingriff mit dem Flach­ bandkabel (2) stehen und in der wirksamen Stellung mit der zugeordneten Kabelader (3) kontaktiert sind.
8. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß die Haltepartien (26) als Lagerpar­ tien (48) ausgebildet sind, an denen die Durchdringungskontakte (27) verschiebbar gelagert sind.
9. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verteilerelement (24) kammartig gestaltet ist und eine Vielzahl parallel zueinander angeordneter Lagerarme (53) aufweist, an denen die Durchdringungskontakte (27) verschiebbar gelagert sind.
10. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (24) nach Art einer Lochleiste ausgebildet ist, deren Löcher (46) Lagerpar­ tien (48) bilden, die von den Durchdringungskontakten durch­ setzt werden.
11. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß die Durchdringungskontakte (27) und das Verteilerelement (24) einstückig miteinander ausgebildet sind, wobei das Verteilerelement (24) im Bereich der Haltepar­ tien (26) über Sollverformungsstellen (58) verfügt, die unter gleichzeitiger Verlagerung des zugeordneten Durchdringungskon­ taktes (27) in Kontaktierungsrichtung (34) verformbar sind.
12. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Haltepartien (26) Bestandteil einer mäanderförmig gestalteten Tragleiste (52) des Verteilerelements (24) sind.
13. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (24) als Füh­ rungsschiene (56) ausgebildet ist, an der mindestens ein Durch­ dringungskontakt (27) rechtwinkelig zur Kontaktierungsrichtung (34) verstellbar angeordnet ist, derart, daß er im Bereich ei­ ner ausgewählten Kabelader (3) positionierbar ist.
14. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß das Flachbandkabel (2) ein Signalka­ bel zur Ansteuerung von Magnetventilen ist.
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