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DE29605732U1 - Blendschutz für ein Bildschirmgerät - Google Patents

Blendschutz für ein Bildschirmgerät

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Publication number
DE29605732U1
DE29605732U1 DE29605732U DE29605732U DE29605732U1 DE 29605732 U1 DE29605732 U1 DE 29605732U1 DE 29605732 U DE29605732 U DE 29605732U DE 29605732 U DE29605732 U DE 29605732U DE 29605732 U1 DE29605732 U1 DE 29605732U1
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DE
Germany
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shielding element
glare protection
protection according
rod
screen device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29605732U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Display and Verpackung Full-Service De GmbH
Original Assignee
Dvs Display & Verpackung Full
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dvs Display & Verpackung Full filed Critical Dvs Display & Verpackung Full
Priority to DE29605732U priority Critical patent/DE29605732U1/de
Publication of DE29605732U1 publication Critical patent/DE29605732U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/64Constructional details of receivers, e.g. cabinets or dust covers
    • H04N5/65Holding-devices for protective discs or for picture masks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)

Description

Anmelderin: 27. März 1996
1615G100 CS-ef
DVS
Display + Verpackung
Full-Service GmbH
Stuttgarter Straße 72
71554 Weissach im Tal
Vertreter:
Witte, Weller, Gahlert, Otten & Steil
Patentanwälte
Rotebühlstraße 121
70178 Stuttgart
Blendschutz für ein Bildschirmgerät
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Blendschutz für ein Bildschirmgerät. Bildschirmgeräte wie Computer-Monitore und Fernsehgeräte neigen zu Reflektionen, die je nach Nutzungsdauer und Beleuchtung und Stärke des Fremdstrahlungseinfalles störend oder sogar gesundheitsschädigend sein können.
Zur Vermeidung von störenden Reflektionen sind als Blendschutz für Computer-Monitore Filterfolien bekannt, die direkt an dem Monitor angebracht werden. Die Nützlichkeit dieser Blendschutzfilter ist jedoch umstritten, da zwar Reflektionen weitgehend ausgeschaltet werden können, die Helligkeit des Monitorbildes jedoch, ähnlich wie bei Sonnenbrillen, stark abnimmt. Daher neigen viele Anwender solcher Blendschutzfilter dazu, die
Helligkeit des Monitors hochzuregeln, was wiederum eine erhöhte Strahlungsbelastung zur Folge hat.
Die wirksamste Art des Blendschutzes besteht darin, die störende Fremdlichtquelle auszuschalten, zum Beispiel durch Vorhänge, Jalousetten etc. oder durch Anordnen von Lampen hinter dem Bildschirmgerät. Die erste Alternative führt jedoch dazu, daß der Raum insgesamt abgedunkelt wird, was nicht immer erwünscht ist. Bei der zweiten Alternative wird zum Beispiel bei Computer-Arbeitsplätzen aufgrund der entfernten Anordnung der Schreibtischlampe bei nicht bildschirmgebundenen Tätigkeiten nicht immer die notwendige Helligkeit erreicht.
Um direkte Fremdlichteinstrahlung auf das Bildschirmgerät zu vermeiden, wird dieses häufig so aufgestellt, daß die Bildröhre keiner direkten Strahlung ausgesetzt ist. Dies bedingt jedoch häufig, daß der Betrachter des Bildschirmgerätes in die Fremdlichtquelle schaut. Dies führt bekanntermaßen dazu, daß sich die Pupillen verengen und das Bildschirmgerät bei normalem Kontrast nicht mehr anstrengungsfrei betrachtet werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demzufolge darin, einen Blendschutz für Bildschirmgeräte anzugeben, der die Reflektionen verursachende Fremdlichtquelle wirksam abschirmen kann, ohne daß der Raum insgesamt oder das Bildschirmgerät selbst abgedunkelt wird.
Diese Aufgabe wird durch ein ü-förmiges, aus einem steifen Material bestehendes Abschirmelement und durch eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Abschirmelementes an dem Bildschirmgerät, derart, daß das Abschirmelement das Bildschirmgerät seitlich und oben umrahmt, gelöst.
Die Aufgabe wird somit vollkommen gelöst.
Das mit dem erfindungsgemäßen Blendschutz ausgerüstete Bildschirmgerät kann nun so aufgestellt werden, daß Fremdlichteinstrahlung nicht direkt auf die Bildröhre auftrifft. Der Benutzer wird durch das Abschirmelement wirksam gegenüber dieser Strahlung abgeschirmt, so daß das Bildschirmgerät auch bei normal eingestelltem Kontrast gut abgelesen werden kann. Der Raum muß nicht insgesamt abgedunkelt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform ist der Innenabstand der seitlichen U-Schenkel des Abschirmelementes einstellbar.
Durch diese Maßnahme ist das Abschirmelement leicht an verschiedene Bildschirmgerätgrößen anpaßbar. Auch ist es leichter, das Abschirmelement an dem Bildschirmgerät anzubringen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Länge der seitlichen U-Schenkel des Abschirmelementes einstellbar.
Diese Maßnahme dient ebenso der Anpassung an verschiedene Bildschirmgerätgrößen.
Vorzugsweise sind die seitlichen U-Schenkel des Abschirmelementes horizontal verschwenkbar.
Somit ist es möglich, das Bildschirmgerät nicht nur quer sondern winklig zu dieser hin auszurichten. Der Fremdlichteinfall kann durch die seitlichen Schenkel des Abschirmelementes wirksam abgeschirmt werden. Der Benutzer muß nicht in Richtung der Fremdlichtquelle sehen. Die Anordnung des Bildschirmgerätes relativ zur Fremdlichtquelle kann somit über einen großen Winkelbereich frei gewählt werden, ohne den Blendschutz einzuschränken.
Es ist weiterhin von Vorzug, wenn ein oberer Abschnitt des Abschirmelementes vertikal verschwenkbar ist.
Der Bildschirmgerätbenutzer kann somit nach Belieben einstellen, inwieweit er durch das Abschirmelement gegenüber seiner Umgebung abgeschirmt werden möchte. In Verbindung mit horizontal verschwenkbaren seitlichen Schenkeln des Abschirmelementes ist es möglich, einen tunnelartigen Blendrahmen zu schaffen, der sowohl seitliche als auch von oben einfallende Fremdlichtquellen sicher abschirmt.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Abschirmelement leporellogefalzt.
Durch die Leporellof alzung ist das Abschirmelement hinsichtlich seiner Abmessungen elastisch und somit leicht an verschiedene Bildschirmgeräte anpaßbar. Zudem hat sich gezeigt, daß durch die zick-zackförmige Leporellofalzung die einfallende Fremdlichtstrahlung diffus reflektiert wird, was den Sehkomfort erheblich verbessert.
Dabei ist das Abschirmelement vorzugsweise vertikal leporellogef alzt.
Hierdurch ist es besonders leicht möglich, den Innenabstand der seitlichen Schenkel des Abschirmelementes auf verschiedene Bildschirmgerätgrößen einzustellen. Zu diesem Zweck wird das Abschirmelement ziehharmonikaartig ausgezogen oder eingefaltet.
Die Falzbreite liegt vorzugsweise im Bereich zwischen einem und zehn Zentimetern, vorzugsweise zwischen vier und sechs Zentimetern.
Es hat sich gezeigt, daß derartige Falzbreiten für die gängigen Bildschirmgerätgrößen, insbesondere Computer-Monitorgrößen, einerseits zu einer guten Einstellbarkeit des Innenabstandes der seitlichen Schenkel und andererseits zu einer guten Steifheit des Abschirmelementes führt.
Es ist weiterhin bevorzugt, wenn das Abschirmelement quer zur Falzrichtung von einem Stab durchsetzt ist.
Hierdurch kann die Gesamtstabilität des Abschirmelementes konstruktiv einfach erhöht werden.
Vorzugsweise ist der Stab plastisch verformbar.
Durch diese Maßnahme ist es besonders leicht möglich, die seitlichen Schenkel des Abschirmelementes horizontal zu verschwenken. Hierzu wird der Stab entsprechend verformt. Aufgrund der Leporellofalzung folgt das Abschirmelement den Bewegungen des Stabes.
Dabei ist es weiterhin bevorzugt, wenn der Stab nur horizontal verformbar ist.
Bei einem allseitig verformbaren Stab bilden sich leicht unerwünschte Wellen, die nur schwer wieder rückgängig machbar sind. Auch bei schräg ansetzenden Kräften zur Verstellung der seitlichen Schenkel des Abschirmelementes werden diese ausschließlich horizontal verschwenkt. Darüber hinaus können an dem Stab keine solchen Verformungen auftreten, die die Verschieb-
barkeit des leporellogefalzten Abschirmelementes auf diesem behindern.
Dabei ist der Stab vorzugsweise ein vertikal ausgerichteter Flachstab. Ein besonders geeignetes Material ist Kupfer.
Durch die vertikale Ausrichtung des Flachstabes wird konstruktiv besonders einfach erreicht, daß der Stab nur horizontal verformbar ist. Kupfer ist besonders geeignet, da es sich einerseits hinreichend leicht verbiegen läßt, und andererseits hinreichend steif ist, um die einmal gewählte Position beizubehalten.
Es ist weiterhin von Vorzug, wenn der Stab ummantelt ist. Eine besonders einfache Art der Ummantelung ergibt sich durch Aufbringen eines SchrumpfSchlauches.
Durch die Ummantelung bleibt die Ansehnlichkeit des Stabes auch bei Oxidationen des häufig aus metallischem Material bestehenden Stabes lange erhalten. Weiterhin ist das leporellogefalzte Abschirmelement auf einem ummantelten Stab leichter zu verschieben.
Vorzugsweise sind an den Enden des Stabes Endstücke aufgebracht, die verhindern, daß sich das Abschirmelement von dem Stab löst.
Es versteht sich, daß hierzu der Querschnitt oder Durchmesser der Endstücke größer sein muß als die Durchbrechungen in dem Abschirmelement, durch die der Stab geführt ist.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die dem Bildschirmgerät zugewandten Falze der seitlichen U-Schenkel des Abschirmelementes im Bereich des Übergangs zu der U-Basis quer zum Falz eingeschnitten, so daß sie als Befestigungseinrichtung dienen können.
Durch die Falzung kann das Bildschirmelement leicht an verschiedene Typen von Bildschirmgeräten angebracht werden. Dabei ist es unerheblich, ob das Bildschirmgerätgehäuse senkrechte oder konisch verlaufende Flächen zur Anbringung aufweist.
Vorzugsweise werden die als Befestigungseinrichtung dienenden Falze mittels Selbstklebestreifen, insbesondere durch Doppelstreifen mit Klettverschluß, an dem Bildschirmgerät angebracht.
Solche Selbstklebestreifen sind einerseits besonders kostengünstig. Andererseits sind sie auch leicht wieder von dem Bildschirmgerät zu entfernen, falls der Blendschutz einmal abgenommen werden sollte. Bei Befestigung mittels Doppelstreifen mit Klettverschluß kann der Blendschutz nach Belieben an- und abmontiert werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Abschirmelement zumindest auf seiner dem Bildschirmgerätnutzer zugewandten Seite mit einer strukturierten Oberfläche versehen.
Durch die strukturierte Oberfläche wird das einfallende Fremdlicht diffus gestreut. Reflektionen durch das Abschirmelement werden somit wirksam vermieden.
Vorzugsweise besteht das Abschirmelement aus Karton.
Karton ist einerseits besonders leicht, so daß an die Befestigungseinrichtungen keine allzu hohen Anforderungen zu stellen sind. Andererseits hat Karton eine hinreichende Steifigkeit. Darüber hinaus ist Karton relativ kostengünstiges Material.
Dabei besteht das Abschirmelement vorzugsweise aus Wellkarton, insbesondere mit vertikaler Ausrichtung der Wellen.
Wellkarton ist bekanntlich noch steifer als einfacher Karton. Durch die Vertikalausrichtung der Wellen ist es leicht möglich, die Leporellofalzung in vertikaler Ausrichtung vorzunehmen.
Schließlich ist es bevorzugt, wenn zur Einstellung der Länge und/oder des Abstandes der seitlichen Schenkel des Abschirmelementes Perforationen vorgesehen sind.
Die Perforationen können an Kartonmaterial leicht vorgesehen werden. Bei einem leporellogefalzten Abschirmelement sind allenfalls Perforationen zur Einstellung der Länge der seitlichen U-Schenkel vorzusehen, da deren Abstand durch die Leporellofalzung selbst einstellbar ist.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderer Kombination oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Abschirmelementes in einer Ansicht von vorne;
Fig. 2 das Abschirmelement von Fig. 1 von oben;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abschirmelementes in einer Ansicht von vorne;
Fig. 4 das Abschirmelement von Fig. 3 von oben;
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abschirmelementes in einer Ansicht von vorne;
Fig. 6 eine Ansicht des Abschirmelementes von Fig. 5 von oben;
Fig. 7 eine schematische Ansicht des Abschirmelementes von Fig. 5 in einer ähnlichen Darstellung, zur Verdeutlichung der Befestigungsfalze;
Fig. 8 eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abschirmelementes in einer Ansicht von vorne;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht des Abschirmelementes der Fig. 5 bis 7;
Fig. 10 eine Detailansicht von Fig. 9; und
Fig. 11 eine Detailansicht eines Endstückes für eine das Abschirmelement durchsetzende Stange.
In den Fig. 1 und 2 ist eine erste Aus führungs form des Blendschutzes generell mit der Bezugsziffer 10 gezeigt.
Der Blendschutz 10 weist ein flächiges, aus steifem Material bestehendes umgekehrt ü-förmiges Abschirmelement 11 auf, das an der Grenze zwischen den seitlichen U-Schenkeln 13 und der U-Basis mit Scharnieren 12 versehen ist.
Durch die Scharniere 12 können die seitlichen ü-Schenkel gegenüber einem Computer-Monitor 14 horizontal verschwenkt werden, den das Abschirmelement 11 rahmenartig umgibt. Die
Scharniere 12 verlaufen dabei etwa in Verlängerung der Seitenkanten des Computer-Monitors 14.
Das Abschirmelement 11 ist an dem Computer-Monitor 14 durch schematisch in Fig. 2 angedeutete Befestigungseinrichtungen 18 befestigt.
In den Fig. 3 und 4 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Blendschutzes generell mit der Bezugsziffer
20 versehen.
Der Blendschutz 20 weist ein Abschirmelement 21 auf, das ähnlich dem Abschirmelement 11 eine U-förmige Gestalt hat. Anstelle der geradlinigen Scharniere 12 ist das Abschirmelement 21 mit diagonal von dessen oberen Ecken zu den oberen Ecken des Bildschirmgerätes 14 verlaufenden Einschnitten 22 versehen.
Durch die Einschnitte 22 sind die seitlichen Schenkel 23 als auch die umgekehrt trapezförmige U-Basis 24 des Abschirmelementes
21 verschwenkbar. Die seitlichen Schenke 23 sind horizontal verschwenkbar. Die U-Basis 24 ist vertikal etwa um die obere Kante des Bildschirmgerätes verschwenkbar.
Indem die seitlichen Schenkel 23 und die U-Basis 24 auf den Benutzer zu verschwenkt werden, wird ein Blendschutztunnel ausgebildet, so daß eine wirksame Abschirmung gegenüber Fremdlichteinfall erreicht ist.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blendschutzes generell mit der Bezugsziffer 3 0 versehen.
Der Blendschutz 30 weist ein vertikal leporellogefalztes Abschirmelement 31 auf, welches oberhalb des Bildschirmgerätes von einem Stab 32 durchsetzt ist. Der Stab 32 ist plastisch verformbar, so daß seitliche Abschnitte 33 des Abschirmelementes 31 horizontal verschwenkt werden können.
Das Abschirmelement 31 ist zur Ausbildung von Befestigungsfalzen 36 im Bereich des Überganges von den seitlichen Schenkeln zu der U-Basis im wesentlichen horizontal eingeschnitten, wie es in Fig. 7 zu sehen ist. Hierdurch können die Falze 36 abgebogen und leicht an dem Bildschirmgerät angebracht werden, zum Beispiel durch Selbstklebe-Doppelstreifen mit Kletteffekt.
Fig. 8 zeigt eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blendschutzes 40. Der Blendschutz 40 weist ein flaches, umgekehrt U-förmiges Abschirmelement 41 auf, welches zur Anpassung der Länge der seitlichen U-Schenkel 43 mit horizontal verlaufenden Perforationen 42 und zur Anpassung des Abstandes der seitlichen U-Schenkel 43 mit vertikalen Perforationen 44 versehen ist.
Es versteht sich, daß auch die anderen Ausführungsformen des Blendschutzes gemäß den Fig. 1 bis 7 mit solchen Perforationen ausgerüstet werden können, wobei eine vertikale Perforation bei der Aus führungs form gemäß den Fig. 5 bis 7 nicht für notwendig erachtet wird, da sich der Abstand der seitlichen U-Schenkel aufgrund der Leporellofalzung einstellen läßt.
Fig. 9 zeigt eine perspektivische Darstellung des Blendschutzes 30. Fig. 10 zeigt eine Detailansicht von Fig. 9, aus der zu entnehmen ist, daß der Stab 32 ein vertikal ausgerichteter Flachstab ist, der entsprechend ausgebildete Langlöcher in dem leporellogefalzten Abschirmelement 31 durchsetzt. Auf die Enden des Stabes 32 sind Endkappen 34 aufgesetzt.
• ♦ · ·
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer solchen Endkappe ist in Fig. 11 gezeigt. Die Endkappe 34 ist im Inneren mit einer Anzahl von elastischen Rippen 35 versehen, so daß die Endkappe auf Stäbe unterschiedlicher Dicke aufgesetzt werden kann. Insbesondere, wenn der Stab mit einem Schrumpfschlauch versehen wird, um die Gängigkeit des leporellogefalzten Abschirmelementes 31 an dem Stab 32 und dessen Erscheinungsbild zu verbessern, kann es vorkommen, daß aufgrund axialen Schrumpfens die Enden des Stabes 32 blank liegen. Auch in diesem Fall ist durch die Rippen 35 in sicherer Halt des Endstückes 34 an dem Stab 32 gewährleistet.
Durch die generell U-förmige Ausgestaltung des Abschirmelementes wird ein wirksamer Blendschutz erzielt. Von vorne, also parallel zur Abstrahlungsrichtung des Bildschirmgerätes einfallende Strahlung wird gegenüber dem Anwender wirksam abgeschirmt, ohne daß es notwendig ist, den gesamten Raum abzudunkeln. Dies läßt sich insbesondere dann erreichen, wenn das Abschirmelement eine Breite von ca. Im und eine Höhe von ca. 0,8 m aufweist.
Durch die seitliche Verschwenkbarkeit ist es möglich, das Bildschirmgerät so anzuordnen, daß Fremdlichteinfall schräg von hinten kommt. Denn dieser Fremdlichteinfall kann durch die seitlichen, horizontal verschwenkbaren Schenkel wirksam abgeschirmt werden, wobei der Anwender nicht in Fremdlichteinfallrichtung schauen muß. Als Material für das Abschirmelement bietet sich insbesondere Karton an, da dieser einerseits hinreichend leicht ist, um unnötig aufwendige Befestigungseinrichtungen zu vermeiden. Andererseits kann Karton bekanntlicherweise sehr leicht leporellogefalzt werden, insbesondere wenn Wellkarton verwendet wird, dessen Wellen parallel zur Falzrichtung verlaufen. Durch die wellige Oberfläche wird zudem erreicht, daß einfallendes Licht diffus reflektiert wird, so daß keine störenden Reflektionen auftreten.
Als alternative Materialien für den Blendschutz sind Folien, Pappe aber auch Metall denkbar. Insbesondere Lichtfilterfolien können aufgrund ihrer Transparenz einerseits und ihrer Filterwirkung andererseits von Vorzug sein.

Claims (20)

S chut &zgr; ansprüche
1. Blendschutz (10; 20; 30; 40) für ein Bildschirmgerät (14), gekennzeichnet durch ein U-förmiges, aus einem steifen Material bestehendes Abschirmelement (11; 21; 31; 41) und durch eine Befestigungseinrichtung (18; 36) zum Befestigen des Abschirmelementes (11; 21; 31; 41) an dem Bildschirmgerät (14) , derart, daß das Abschirmelement (11; 21; 31; 41) das Bildschirmgerät (14) seitlich und oben umrahmt.
2. Blendschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenabstand der seitlichen U-Schenkel (33; 43) des Abschirmelementes (31; 41) einstellbar ist.
3. Blendschutz nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der seitlichen U-Schenkel (43) des Abstandselementes (41) einstellbar ist.
4. Blendschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der seitlichen U-Schenkel (13; 23; 33) des Abschirmelementes (11; 21; 31) horizontal verschwenkbar ist.
5. Blendschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Abschnitt (24) des Abschirmelementes (21) vertikal verschwenkbar ist.
6. Blendschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmelement (31) leporellogefalzt ist.
7. Blendschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmelement (31) vertikal leporellogefalzt ist.
8. Blendschutz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzbreite im Bereich zwischen einem und zehn Zentimetern, vorzugsweise im Bereich zwischen vier und sechs Zentimetern liegt.
9. Blendschutz nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmelement (31) quer zum Falzverlauf von einem Stab (32) durchsetzt ist.
10. Blendschutz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (32) plastisch verformbar ist.
11. Blendschutz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (32) nur horizontal verformbar ist.
12. Blendschutz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (32) ein vertikal ausgerichteter Flachstab (32), vorzugsweise aus Kupfer, ist.
13. Blendschutz nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (32) ummantelt ist, insbesondere, daß auf den Stab (32) ein Schlauch aufgeschrumpft ist.
14. Blendschutz nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Stabes (32) Endstücke (34) angebracht sind, die verhindern, daß sich das Abschirmelement (31) von dem Stab (32) löst.
15. Blendschutz nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Bildschirmgerät (14) zugewandten Falze (36) der seitlichen U-Schenkel des Abschirmelementes (31) im Bereich des Übergangs zu der U-Basis quer zur Falzrichtung eingeschnitten sind (38) , so daß sie als Befestigungseinrichtung (3 6) dienen können.
16. Blendschutz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die als Befestigungseinrichtung (36) dienenden Falze mittels Selbstklebepunkten an dem Bildschirmgerät (14) angebracht sind.
17. Blendschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmelement (11; 21; 31; 41) zumindest auf seiner einem Bildschirmgerätnutzer zugewandten Seite mit einer strukturierten Oberfläche versehen ist.
18. Blendschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmelement (11; 21; 31; 41) aus Karton besteht.
19. Blendschutz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmelement (31) aus Wellkarton mit vertikaler Ausrichtung der Wellen besteht.
20. Blendschutz nach Anspruch 3 und Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Länge und/oder des Abstandes der seitlichen Schenkel (43) Perforationen (42, 44) vorgesehen sind.
DE29605732U 1996-03-28 1996-03-28 Blendschutz für ein Bildschirmgerät Expired - Lifetime DE29605732U1 (de)

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DE29605732U Expired - Lifetime DE29605732U1 (de) 1996-03-28 1996-03-28 Blendschutz für ein Bildschirmgerät

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29614975U1 (de) * 1996-08-28 1996-11-28 Lacroix, Heinz Justus, 35396 Gießen Bildschirmblende
DE29806449U1 (de) 1998-04-08 1998-07-02 Bax, Roland, 85283 Wolnzach Blendschutzvorrichtung für Bildschirme
DE202009014369U1 (de) * 2009-10-23 2011-03-03 Braun, Wolfgang Bildschirmgehäuse sowie Vorrichtung zur Abdeckung eines Zwischenraumes zwischen einer Wand und einem an der Wand befestigten Bildschirmgehäuse
EP3122036A1 (de) * 2015-07-24 2017-01-25 Philipp Theilinger Vorrichtung zur halterung eines mobilen elektronischen gerätes mit bildschirm

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Effective date: 19960711

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