DE202009002362U1 - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung für ein Bildschirmgerät - Google Patents
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Abstract
Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung für Bildschirmgeräte (2) mit den Merkmalen:
a) die Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) umfasst eine Befestigungseinrichtung zur lösbaren Verbindung der Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) mit dem Bildschirmgerät (2);
b) die Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) weist eine rahmenförmig ausgebildete Vorderwand (4; 4'; 4''; 4'''; 4IV; 4V; 4VI; 4VII) mit einer Sichtöffnung (8) auf, welche vor dem Bildschirm (3) des entsprechenden Bildschirmgerätes (2) anordbar ist, wobei die Abmessungen der Sichtöffnung (8) derart gewählt sind, dass bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) die seitlichen Bildschirmränder (9) des Bildschirmes (3) von den rahmenförmigen Bereichen (10) der Vorderwand (4; 4'; 4'; 4''; 4IV; 4V; 4VI; 4VII) überdeckt sind, und wobei zwischen den seitlichen Rändern (11) der Sichtöffnung (8) der Vorderwand (4; 4'; 4''; 4'''; 4IV; 4V; 4VI; 4VII) und dem...
a) die Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) umfasst eine Befestigungseinrichtung zur lösbaren Verbindung der Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) mit dem Bildschirmgerät (2);
b) die Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) weist eine rahmenförmig ausgebildete Vorderwand (4; 4'; 4''; 4'''; 4IV; 4V; 4VI; 4VII) mit einer Sichtöffnung (8) auf, welche vor dem Bildschirm (3) des entsprechenden Bildschirmgerätes (2) anordbar ist, wobei die Abmessungen der Sichtöffnung (8) derart gewählt sind, dass bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Betrachtungsvorrichtung (1; 1'; 1''; 1'''; 1IV; 1V; 1VI; 1VII) die seitlichen Bildschirmränder (9) des Bildschirmes (3) von den rahmenförmigen Bereichen (10) der Vorderwand (4; 4'; 4'; 4''; 4IV; 4V; 4VI; 4VII) überdeckt sind, und wobei zwischen den seitlichen Rändern (11) der Sichtöffnung (8) der Vorderwand (4; 4'; 4''; 4'''; 4IV; 4V; 4VI; 4VII) und dem...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung für ein mit einem Bildschirm versehenes Bildschirmgerät.
- Bildschirm-Betrachtungsvorrichtungen sind an sich bekannt. Sie sollen vor allem für einen Betrachter eine Verbesserung der räumlichen Bildwahrnehmung der auf dem Bildschirm beispielsweise eines Computers, Monitors oder Fernsehers dargestellten flächigen Bilder bewirken.
- Eine derartige Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung wird beispielsweise in dem Dokument
offenbart. Allerdings ist bei dieser bekannten Betrachtungsvorrichtung der Bildschirm ein fester Bestandteil der Betrachtungsvorrichtung, wobei die Betrachtungsvorrichtung von einer Ruheposition in eine Betrachtungsposition aufrichtbar ist und der Bildschirm sich dabei von einer flachen in eine gewölbte Position verändert. Eine Verwendung dieser bekannten Betrachtungsvorrichtung für handelsübliche Computer-, Monitor- oder Fernsehbildschirmen, die entweder flach ausgebildet sind oder eine fest vorgegebene Bildschirmwölbung aufweisen, ist daher nicht möglich.WO 2008/052527 A2 - Aus der
sind Bildschirm-Betrachtungsvorrichtungen bekannt, bei denen es sich um Blendschutzvorrichtungen zur Vermeidung von direkt auf die Bildschirmfläche scheinendes Sonnenlicht oder Licht einer Raumbeleuchtung handelt. Eine nennenswerte Verbesserung der räumlichen Bildwahrnehmung wird mit diesen bekannten Bildschirmblenden nicht erreicht.WO 99/56197 - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach und kompakt aufgebaute Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung zu offenbaren, die dem Betrachter eine Verbesserung der räumlichen Bilddarstellung bzw. Bildwahrnehmung der auf einem vorzugsweise flachen Bildschirm dargestellten Bilder vermittelt, wobei die Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung auch noch nachträglich an dem Bildschirm des entsprechenden Bildschirmgerätes befestigbar sein soll.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
- Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, als Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung eine rahmenförmig ausgebildete Vorderwand mit einer Sichtöffnung zu verwenden, die über eine Befestigungseinrichtung lösbar an dem Bildschirm befestigbar ist. Dabei sollen bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Betrachtungsvorrichtung zur Erzielung einer räumlichen Bildwahrnehmung der auf dem Bildschirm dargestellten Bilder die seitlichen Bildschirmränder des Bildschirmes von dem rahmenförmigen Bereich der Vorderwand überdeckt werden und im Randbereich der Sichtöffnung der Vorderwand zwischen dem Bildschirm und der Vorderwand ein gewisser Abstand bestehen, der mindestens der doppelten Wandstärke der Vorderwand entspricht.
- Bei einer ersten Ausführungsform einer Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung ist die Betrachtungsvorrichtung gehäuseförmig ausgebildet, wobei die Vorderwand über Seitenwände mit einer Rückwand verbunden ist und von oben durch eine entsprechende untere Öffnung über den Bildschirm des Bildschirmgerätes aufschiebbar ist. Durch einen derartigen Aufbau ist nachträglich eine sehr schnelle Montage der Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung auf dem Bildschirm, beispielsweise tragbaren Computers mit Flachbildschirm, möglich. Auch eine anschließend eventuell gewünschte Demontage der Betrachtungsvorrichtung ist durch nach oben Schieben der Bildschirmvorrichtung schnell möglich.
- Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung eine mit der Vorderwand verbundene Rückwand, die entlang zweier gegenüberliegender Verbindungslinien miteinander verbunden sind. Die Vorderwand und/oder die Rückwand weisen jeweils in einem vorgegebenen Abstand von der Verbindungslinie Knicklinien auf, derart, dass die Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung von einer Ruheposition, bei welcher die Vorderwand und die Rückwand flach aneinander anliegen, in eine Betrachtungsposition, bei welcher die Vorderwand und die Rückwand durch Seitenwände voneinander beabstandet angeordnet sind, aufrichtbar ist, so dass die Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung eine kastenförmige Gestalt aufweist und über den Bildschirm des Bildschirmgerätes aufschiebbar ist.
- Der Vorteil einer derartigen Ausführungsform der Erfindung besteht insbesondere darin, dass die Betrachtungsvorrichtung zum Transport oder zur Lagerung sehr platzsparend ausgebildet ist.
- Vorzugsweise sind zur Arretierung der Ruhe- und/oder Betrachtungsposition der Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung an den Endbereichen der Seitenwände, der Vorder- und/oder Rückwand Fixierelemente vorgesehen, wobei es sich bei den Fixierelementen um Magnete, Druckknöpfe, Klettbereiche und/oder Schiebeprofile handeln kann.
- Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung besteht die Vorderwand aus einem elastischen Material und ist über Seitenwände mit einer Rückwand verbunden, derart, dass die Betrachtungsvorrichtung bereits in ihrer Ruheposition eine kastenförmige Form zur Aufnahme eines Bildschirmes aufweist, und dass die Seitenwände aus einem faltbaren Material bestehen, die derart gefaltet sind, dass die Vorderwand zum Betrachter hin bewegbar ist und in der Betrachtungsposition der Betrachtungsvorrichtung zu einem Betrachter des Bildschirmes konvex gewölbt ist.
- Bei einer vierten Ausführungsform der Erfindung ist die Vorderwand mit einer aus Stretchmaterial bestehenden Rückwand verbunden.
- Bei einer fünften Ausführungsform der Erfindung schließen sich an die Vorderwand der Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung Seitenwände an, welche die Rückseite des Bildschirmes klammerförmig umgreifen, so dass eine geschlossene Rückwand entfallen kann.
- Bei einer sechsten Ausführungsform der Erfindung ist die Vorderwand mit klappbaren Seitenwänden versehen, so dass die Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung von einer Ruheposition, bei der die Seitenbereiche an der Vorderwand anliegen, in eine Betrachtungsposition, bei welcher die Seitenwände zu dem entsprechenden Bildschirm geklappt sind, schwenkbar ist, und dass zur Befestigung der Seitenwände an dem Bildschirm an den Endbereichen der Seitenwände Fixierelemente angeordnet sind.
- Je nach der gewünschten räumlichen Wahrnehmung der auf dem Bildschirm des Bildschirmgerätes dargestellten Bilder können die Abmessungen der Vorderwand derart gewählt sein, dass sie bei der Betrachtungsposition der Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung konvex, konkav oder flach in Bezug auf den Bildschirm angeordnet ist.
- Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn mindestens die Vorderwand der Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung aus einem flexiblen Material, beispielsweise Kunststoff, besteht, so dass die konkaven und konvexen Konturen der Vorderwand auf einfache Weise durch seitliche Druckausübung erzielt werden können.
- Die Vorderwand kann beispielsweise auch durch ein organisches Display gebildet werden, so dass der rahmenförmige Bereich der Vorderwand hinsichtlich seiner Größe (des Durchsichtsbereich), Farbe und sonstigen Ausgestaltung (= Bildinhalte) elektronisch einstellbar ist.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
-
1 die perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Betrachtungsvorrichtung; -
2 die schematische Darstellung eines an sich bekannten Bildschirmgerätes; -
3 das in2 dargestellte Bildschirmgerät, auf dessen Bildschirm die in1 dargestellte Betrachtungsvorrichtung aufgeschoben ist; -
4 –8 perspektivische Ansichten von erfindungsgemäßen Betrachtungsvorrichtungen, die aus einem faltbaren elastischen Material bestehen und von einer Ruheposition in eine Betrachtungsposition aufrichtbar sind; -
9 –11 Längsschnitte durch den randseitigen Bereich einer faltbaren Betrachtungsvorrichtung, die in ihrer Betrachtungspositionen mittels Fixierelementen fixierbar ist; -
12 –14 perspektivische Ansichten einer erfindungsgemäßen Betrachtungsvorrichtung, deren Rückwand aus einem Stretch-Material besteht; -
15 die perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Betrachtungsvorrichtung mit einer konkav gewölbten Vorderwand und sich daran anschließenden Seitenteilen zum teilweisen Umgreifen eines Bildschirmgerätes; -
16 –18 perspektivische Ansichten einer erfindungsgemäßen Betrachtungsvorrichtung mit einer Vorderwand, an der Befestigungsteile zum vorderseitigen Befestigen an dem Bildschirm des Bildschirmgerätes angeordnet sind; -
19 –21 Längsschnitte durch den randseitigen Bereich von den16 –18 entsprechenden Betrachtungsvorrichtungen, die in ihrer Ruhe- und Betrachtungsposition mittels Fixierelementen fixierbar sind. - In
1 ist mit1 eine erfindungsgemäße Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung für einen in2 dargestellten tragbaren Computer2 mit einem LCD-Flachbildschirm3 bezeichnet. - Die erfindungsgemäße Betrachtungsvorrichtung
1 ist zur lösbaren Verbindung mit dem LCD-Flachbildschirm3 gehäuseförmig ausgebildet und umfasst eine rahmenförmig ausgestaltete Vorderwand4 , die über Seitenwände5 mit einer Rückwand6 verbunden ist. Boden- und oberseitig ist die Betrachtungsvorrichtung1 offen, so dass sie über die bodenseitige Öffnung7 auf den LCD-Flachbildschirm3 des Bildschirmgerätes2 aufgeschoben werden kann (3 ). - Die rahmenförmige Vorderwand
4 umschließt eine Sichtöffnung8 , welche vor dem Bildschirm3 des Computers2 anordbar ist, wobei die Abmessungen der Sichtöffnung8 derart gewählt sind, dass bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Betrachtungsvorrichtung1 (3 ) die seitlichen Bildschirmränder9 des entsprechenden Bildschirmes3 von den rahmenförmigen Bereichen10 der Vorderwand4 der Betrachtungsvorrichtung1 überdeckt sind. Dabei sollte zwischen den seitlichen Rändern11 der Sichtöffnung8 der Vorderwand4 ein mindestens der doppelten Wandstärke der Vorderwand4 entsprechender Abstand12 bestehen (vgl.21 ). Durch die Wahl einer derartigen Überdeckung des Bildschirmes3 durch die rahmenförmigen Bereiche10 und die Beabstandung zwischen den seitlichen Rändern11 der Sichtöffnung8 und dem dahinter liegenden Bildschirm3 wird die räumliche Wirkung der auf dem Bildschirm3 dargestellten Bilder überraschenderweise wesentlich vergrößert. - Wie den in den
4 –6 dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung zu entnehmen ist, braucht es sich bei der erfindungsgemäßen Betrachtungsvorrichtung nicht um ein starres Gehäuse zu handeln, sondern das jeweilige Gehäuse kann auch aus einem faltbaren elastischen Material (Pappe, Kunststoff etc.) bestehen. Bei einer derart mit1' bezeichneten Betrachtungsvorrichtung sind die Vorderwand4' und die Rückwand6' entlang zweier gegenüberliegender Verbindungslinien13 ,14 miteinander verbunden, wobei in einem vorgegebenen Abstand von der Verbindungslinie Knicklinien15 ,16 vorgesehen sind, derart, dass die Betrachtungsvorrichtung1' von einer Ruheposition, bei welcher die Vorderwand4' und die Rückwand6' flach aneinander anliegen (4 ), in eine Betrachtungsposition, bei welcher die Vorderwand4' und die Rückwand6' durch Seitenwände5' voneinander beabstandet angeordnet sind (5 und6 ), aufrichtbar ist, so dass die Betrachtungsvorrichtung1' eine kastenförmige Gestalt mit einer boden- und oberseitigen Öffnung aufweist. Die Abmessungen der Vorderwand4' und der Rückwand6' der Betrachtungsvorrichtung1' können derart gewählt werden, dass die Vorderwand4' gewölbt ausgebildet ist (5 ) oder eine zum (nicht dargestellten) Bildschirm im wesentlichen parallele Fläche (6 ) bildet. - In den
7 und8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung1'' dargestellt, bei der die Seitenwände5'' faltbar ausgebildet sind, und zwar derart, dass die Betrachtungsvorrichtung1'' bereits in ihrer Ruheposition eine kastenförmige Form aufweist (7 ), so dass in dieser Position der Bildschirm eines Bildschirmgerätes in die Betrachtungsvorrichtung1'' einschiebbar ist. Dabei ist die Vorderwand4'' der Betrachtungsvorrichtung1'' flach ausgebildet und befindet sich unmittelbar vor dem Bildschirm. Sofern gewünscht, kann die Betrachtungsvorrichtung1'' anschließend in ihre Betrachtungsposition aufgerichtet. werden, indem die Vorderwand4'' zum Betrachter hin bewegt wird, so dass sie eine konvex gewölbte Form einnimmt (8 ). - Zur Fixierung der jeweiligen Betrachtungsvorrichtung in ihrer Betrachtungsposition können bei einer Betrachtungsvorrichtung mit faltbaren Wänden an den Endbereichen der Seitenwände, der Vorder- und/oder Rückwand Fixierelemente vorgesehen sein. Dieses ist schematisch in den
9 –11 angedeutet. Dabei zeigt9 eine Betrachtungsvorrichtung1''' in ihrer Ruheposition, wobei an der Seitenwand5''' außenseitig ein gestrichelt dargestellter Klettbereich17 angedeutet ist. In der in11 wiedergegebenen Betrachtungsposition wirkt dieser Klettbereich17 auf die Vorderwand4''' der Betrachtungsvorrichtung1''' und fixiert die gesamte Anordnung in dieser Position. - Wie in den
9 –11 ferner angedeutet, kann die Sichtöffnung8 der Vorderwand4''' mit einer Abdeckung100 aus einem transparenten Material versehen sein. Einerseits wird dadurch eine Verschmutzung des Bildschirmes des Computers vermieden, andererseits erhöht eine derartige Abdeckung100 die Stabilität der Betrachtungsvorrichtung1''' . - In den
12 –14 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bei denen die Vorderwand4IV einer Betrachtungsvorrichtung1IV mit einer aus einem Stretchmaterial bestehenden Rückwand6IV verbunden ist. Dabei gibt12 die Betrachtungsvorrichtung1IV in ihrer Ruheposition wieder, während die13 und14 die Betrachtungsvorrichtung1IV in ihrer Betrachtungsposition darstellen (in13 ist die Vorderwand flach und in14 konvex gewölbt ausgebildet). - In
15 ist eine Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung1V dargestellt, bei der sich an die Vorderwand4V der Betrachtungsvorrichtung1V Seitenwände5V anschließen, welche die Rückseite des Bildschirmes (nicht dargestellt) klammerförmig umgreifen. Die Vorderwand4V weist dabei eine konkav gewölbte Form auf. - Wie den
16 –18 zu entnehmen ist, weist die dort mit dem Bezugszeichen1VI versehene erfindungsgemäße Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung keine Rückwand auf, sondern die Vorderwand4VI besitzt lediglich klappbare Seitenwände5VI , so dass die Betrachtungsvorrichtung1VI von einer Ruheposition, bei der die Seitenwände5VI an der Vorderwand4VI anliegen (16 ), in eine Betrachtungsposition, bei welcher die Seitenwände5VI zu dem entsprechenden Bildschirm3 hin geklappt sind (17 ), schwenkbar sind. - Zur Befestigung der Betrachtungsvorrichtung
1VI an dem Bildschirm3 werden die dem Bildschirm3 zugewandten Endbereiche18 der Seitenwände5VI mittels entsprechender Fixierelemente19 mit dem Bildschirm3 verbunden (18 ). - Bei diesen Fixierelementen
19 kann es sich beispielsweise um Magnete, Klettbereiche, Druckknöpfe, aber auch um Schiebeprofile handeln. - Die
19 –21 zeigen eine Möglichkeit, wie eine erfindungsgemäße Betrachtungsvorrichtung1VII ohne Rückwand in einer Ruheposition (19 ) als auch in einer Betrachtungsposition (21 ) mittels entsprechender Fixierelemente20 (beispielsweise mit Magneten) arretierbar sind. - Zum Schutz gegen Verschmutzungen des Bildschirmes
3 des Computers2 und zur Erhöhung der Stabilität der Betrachtungsvorrichtung1VII ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Sichtöffnung8 der Vorderwand4VII durch eine Abdeckung100 aus einem transparenten Material abgedeckt. -
- 1, 1', 1'', 1''', 1IV, 1V, 1VI, 1VII
- Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung, Betrachtungsvorrichtung
- 2
- Bildschirmgerät, Computer
- 3
- Bildschirm, LCD-Flachbildschirm
- 4, 4', 4'', 4''', 4IV, 4V, 4VI, 4VII
- Vorderwand
- 5, 5', 5'', 5''', 5V, 5VI
- Seitenwand
- 6, 6', 6IV
- Rückwand
- 7
- Öffnung
- 8
- Sichtöffnung
- 9
- Bildschirmrand
- 10
- rahmenförmiger Bereich
- 11
- seitlicher Rand
- 12
- Abstand
- 13, 14
- Verbindungslinien
- 15, 16
- Knicklinien
- 17
- Fixierelement, Klettbereich
- 18
- Endbereich
- 19
- Fixierelement
- 20
- Fixierelement
- 100
- Abdeckung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - WO 2008/052527 A2 [0003]
- - WO 99/56197 [0004]
Claims (12)
- Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung für Bildschirmgeräte (
2 ) mit den Merkmalen: a) die Betrachtungsvorrichtung (1 ;1' ;1'' ;1''' ;1IV ;1V ;1VI ;1VII ) umfasst eine Befestigungseinrichtung zur lösbaren Verbindung der Betrachtungsvorrichtung (1 ;1' ;1'' ;1''' ;1IV ;1V ;1VI ;1VII ) mit dem Bildschirmgerät (2 ); b) die Betrachtungsvorrichtung (1 ;1' ;1'' ;1''' ;1IV ;1V ;1VI ;1VII ) weist eine rahmenförmig ausgebildete Vorderwand (4 ;4' ;4'' ;4''' ;4IV ;4V ;4VI ;4VII ) mit einer Sichtöffnung (8 ) auf, welche vor dem Bildschirm (3 ) des entsprechenden Bildschirmgerätes (2 ) anordbar ist, wobei die Abmessungen der Sichtöffnung (8 ) derart gewählt sind, dass bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Betrachtungsvorrichtung (1 ;1' ;1'' ;1''' ;1IV ;1V ;1VI ;1VII ) die seitlichen Bildschirmränder (9 ) des Bildschirmes (3 ) von den rahmenförmigen Bereichen (10 ) der Vorderwand (4 ;4' ;4' ;4'' ;4IV ;4V ;4VI ;4VII ) überdeckt sind, und wobei zwischen den seitlichen Rändern (11 ) der Sichtöffnung (8 ) der Vorderwand (4 ;4' ;4'' ;4''' ;4IV ;4V ;4VI ;4VII ) und dem Bildschirm (3 ) ein mindestens der doppelten Wandstärke der Vorderwand (4 ;4' ;4'' ;4''' ;4IV ;4V ;4VI ;4VII ) entsprechender Abstand besteht. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betrachtungseinrichtung (
1 ) gehäuseförmig ausgebildet ist, wobei die Vorderwand (4 ) über Seitenwände (5 ) mit einer Rückwand (6 ) verbunden ist, und bodenseitig eine Öffnung (7 ) aufweist, über welche die Betrachtungsvorrichtung (1 ) über den Bildschirm (3 ) des Bildschirmgerätes (2 ) aufschiebbar ist. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betrachtungsvorrichtung (
1' ;1'' ;1''' ) eine mit der Vorderwand (4' ;4'' ;4''' ) verbundene Rückwand (6' ) umfasst, die entlang zweier gegenüberliegender Verbindungslinien (13 ,14 ) miteinander verbunden sind, und dass die Vorderwand (4' ;4'' ;4''' ) und/oder die Rückwand (6' ) jeweils in einem vorgegebenen Abstand von der Verbindungslinie mindestens eine Knicklinie (15 ,16 ) aufweist(en), derart, dass die Betrachtungsvorrichtung (1' ;1'' ;1''' ) von einer Ruheposition, bei welcher die Vorderwand (4' ;4'' ;4''' ) und die Rückwand (6' ) flach aneinander anliegen, in eine Betrachtungsposition, bei welcher die Vorderwand (4' ;4'' ;4''' ) und die Rückwand (6' ) durch Seitenwände (5' ;5'' ;5''' ) voneinander beabstandet angeordnet sind, aufrichtbar ist, so dass die Betrachtungsvorrichtung (1' ;1'' ;1''' ) eine kastenförmige Gestalt mit einer bodenseitigen Öffnung aufweist und auf den Bildschirm eines entsprechenden Bildschirmgerätes aufschiebbar ist. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Arretierung der Ruhe- und/oder Betrachtungsposition der Betrachtungsvorrichtung (
1''' ) an den Endbereichen der Seitenwände (5''' ), der Vorderwand (4''' ) und/oder Rückwand Fixierelemente (17 ) befestigt sind. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (
4'' ) aus einem elastischen Material besteht und über Seitenwände (5'' ) mit einer Rückwand verbunden ist, derart, dass die Betrachtungsvorrichtung (1'' ) in ihrer Ruheposition eine kastenförmige Form zur Aufnahme eines Bildschirmes (3 ) aufweist, und dass die Seitenwände (5'' ) aus einem faltbaren Material bestehen, die derart gefaltet sind, dass die Vorderwand (4'' ) zum Betrachter hin bewegbar ist und in der Betrachtungsposition der Betrachtungsvorrichtung eine konvex gewölbte Form aufweist. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (
4IV ) mit einer aus Stretchmaterial bestehenden Rückwand (6IV ) verbunden ist. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Vorderwand (
4V ) der Betrachtungsvorrichtung (1V ) Seitenwände (5V ) anschließen, welche die Rückseite eines Bildschirmes klammerförmig umgreifen. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (
4VI ) mit klappbaren Seitenwänden (5VI ) versehen ist, so dass die Betrachtungsvorrichtung (1VI ) von einer Ruheposition, bei der die Seitenwände (5VI ) an der Vorderwand (4VI ) anliegen, in eine Betrachtungsposition, bei welcher die Seitenwände (5VI ) zu dem entsprechenden Bildschirm (3 ) geklappt sind, schwenkbar ist, und dass zur Befestigung der Seitenwände (5VI ) an dem Bildschirm (3 ) an den dem jeweiligen Bildschirm (3 ) zugewandten Endbereichen (18 ) der Seitenwände (5VI ) Fixierelemente (19 ) angeordnet sind. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Fixierelementen (
19 ) um Magnete, Klettbereiche, Druckknöpfe und/oder Schiebeprofile handelt. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (
4 ;4' ;4'' ;4''' ;4IV ;4V ,4VI ;4VII ) durch ein organisches Display gebildet wird und die Abmessungen des rahmenförmigen Bereiches (10 ) und/oder ihrer Farbe elektronisch einstellbar sind. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der rahmenförmige Bereich (
10 ) der Vorderwand (4 ;4' ;4'' ;4''' ;4IV ;4V ;4VI ;4VII ) aus einem transparenten Material besteht. - Bildschirm-Betrachtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtöffnung (
8 ) der Vorderwand (4''' ;4VII ) durch eine Abdeckung (100 ) aus einem transparenten Material abgedeckt ist.
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| WO (1) | WO2010094269A2 (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE202009015698U1 (de) | 2009-12-04 | 2010-03-25 | Loewe Opta Gmbh | Befestigung eines Frontrahmens für Display-Geräte |
| DE202009016821U1 (de) | 2009-12-11 | 2010-04-29 | Fischer, Gerold, Dipl.-Ing. | Vorrichtung zur Anpassung einer Bildbetrachtungsvorrichtung für Bildschirmgeräte an verschiedene Bildformate und -größen |
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